Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Korrektur'

Der nächste Halt ist Gmar Tikun


Eine Frage, die ich erhielt: Normalerweise ist unser Leben so schlecht, dass wir den Schöpfer bitten wollen: „Stopp den Zug, ich will hier raus!“

Meine Antwort: Wenn du aus diesem Zug aussteigst, wirst du nur wartend an der gleichen Haltestelle zurückgelassen. Später wird der nächste Zug kommen und du wirst gezwungen, einzusteigen und deine Reise fortzusetzen.

Unsere Welt hat noch 230 Jahre, um ihre Korrektur zu vollenden. Doch jeder von uns kann seine persönliche Korrektur eher vollenden. Bis dieses geschieht, wirst du weiter an der allgemeinen Entwicklung teilhaben: geboren werden, leben und sterben.

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Wie man zur nächsten Stufe aufsteigt


Eine Frage, die ich erhielt: Wie ist es möglich, alle die Dinge, die in der Welt geschehen, zu rechtfertigen?

Meine Antwort: Nehmen wir an, wir befinden uns in Malchut der Welt Assiya und es gibt eine höhere Stufe – Yesod der Welt Assiya. (Siehe Baal HaSulams Artikel „Vorwort zum Buch Sohar“). Alles, was also in dieser Welt geschieht kommt zu uns von dieser Höheren Stufe.
Zu dieser Stufe aufzusteigen bedeutet, ihr gleich zu werden, sich mit ihr zu vereinen, sich selbst vor ihr zu annullieren, sie zu lieben uns wie sie zu werden. Doch wie kannst du dich mit etwas vereinen, was du hasst? Du kannst es nicht! Mit anderen Worten ist die Bedingung, zu einer höheren angrenzenden Stufe aufzusteigen, dass du alles, was auf deiner Stufe geschieht (in deiner Welt), akzeptierst, da du alles von der Höheren Stufe empfängst.

Unsere Aufgabe ist es, unser Ego zu annullieren und uns dem Einen Höheren vollständig anzuhaften. Du solltest nur einen inneren Mißton oder eine Schmerzquelle haben – dass dir immer noch unkorrigierte Verlangen (Klipot) im Wege stehen, die dich daran hindern, die vollständige Korrektur der Welt zu erreichen. Diese sollten dein einziges Ziel deines Hasses sein und für alles andere Liebe verspüren.

Außerdem sollte der Hass auf die Klipot präzise ausgerichtet sein und sich auf das Verständnis gründen, dass dies die linke Linie ist, die vom Schöpfer zu dir kommt. Du musst dir wünschen, die Klipot zu korrigieren, jedoch nicht, sie auszulöschen.

Zusammenfassend ist die Vorbedingung zur Verschmelzung (Aufstieg, Vereinigung) mit Ihm, völlig mit dem Einen Höheren übereinzustimmen.

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Die Notwendigkeit, gemeinsam die Methode der Korrektur zu errichten


Die Krise ist nicht vorüber, sondern sie ist gerade dabei sich zu entwickeln. Sie ist seit Dutzenden von Jahren unter uns, jedoch war sie verborgen. Die Krise berührt die Bereiche Erziehung, Wissenschaft, menschliche Beziehungen, Familienbeziehungen, Beziehungen zwischen den Geschlechtern, zwischen Eltern und ihren Kindern, das Verhalten gegenüber der älteren Generation, Menschen und ihr Land und die Beziehungen zwischen den Ländern.

Wir fühlen die Krise in allem was wir tun, dank der letzten, höchsten Stufe des Egoismus, die in uns offenbart wurde, wie auch der globalen Wechselwirkung aller Egoisten der ganzen Welt. Das kann weder mit Milliarden von Dollars finanzieller Hilfe noch durch UN Resolutionen repariert werden. Wir können dem lediglich durch die Änderung der zwischenmenschlichen Beziehungen vom Egoismus zu einer totalen, wechselseitigen Vernetzung Abhilfe verschaffen, so wie es das globale System der Menschheit verlangt.

Es wird Zeit brauchen, bis die Leute dies begreifen. Sie sprechen bereits über den menschlichen Egoismus als die Wurzel aller Übel in der Welt, aber sie verstehen immer noch nicht die Bedeutung dieser Worte und am wichtigsten, niemand weiß, was wir mit dieser verheerenden Eigenschaft in uns tun können und müssen.

Wenn wir uns jedoch überlegen, dass Egoismus das einzige übel ist und dass wir uns in uns selbst ändern müssen, werden wir entdecken, dass die Kabbala das Mittel ist, diese Veränderung zu bewirken. Andernfalls wird die Natur uns durch Leiden führen, um uns zu zeigen, dass wir den Egoismus korrigieren müssen und kollektiv die gleiche Methode der Korrektur bilden müssen, die uns durch die Weisheit der Kabbala gegeben wurde.

(Aus der fünften Lektion des Nordamerika Kongresses am 18.10.2009)

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Moses und Pharao sind in jedem von uns


Wir können unsere Verlangen nicht überwältigen. Wir können nur ein Verlangen durch ein anderes, besseres ersetzen. Schließlich besteht der Mensch aus Verlangen und er kann nicht gegen sich selbst vorgehen.

Die einzige Möglichkeit ein Verlangen zu bekämpfen, ist durch eine externe Kraft – die Kraft des Lichtes. Dann wird dieses Licht Ihren Krieg für Sie führen. Deshalb sprach der Schöpfer zu Moses: „Lass uns zum Pharao gehen! Ich werde gegen ihn kämpfen, um meine Macht über ihn zu demonstrieren. Dies alles werde ich dir zeigen!“ Dies ist auch der Grund, warum der Schöpfer sagte: „Ich habe den bösen Trieb geschaffen und die Tora zu dessen Korrektur, weil darin ein Licht verborgen ist, welches zur Quelle zurückführt.

Deshalb ist es nicht die Aufgabe des Menschen, gegen sich selbst zu kämpfen, sondern Anstrengungen zu machen, um durch das Studium der Kabbala Licht auf sich zu ziehen. Sie müssen nur das eigene Böse aus der Entfernung sehen und das Verlangen haben, sich davon zu trennen. Dies ist wie die Geschichte von Moses, der im Haus des Pharao aufgewachsen war, sich aber dann von ihm getrennt hat.

Sie haben einen Punkt im Herzen empfangen, der als Moses bezeichnet wird. Sie müssen nun das Licht, den Schöpfer, anziehen, um gegen dieses Übel, gegen Ihr Herz – den Pharao anzukämpfen.

Es gibt drei Komponenten in diesem Zustand:

1. Die böse Neigung eines Menschen, sein Egoismus, der sich tief in ihm verbirgt. Dies ist die Natur des Menschen, der Pharao.

2. Ein neues Bewusstsein, welches sich im Menschen heranbildet, der Punkt im Herzen, Moses. Dies ist die Erkenntnis, dass es notwendig ist, die böse Neigung zu korrigieren, da man sonst nie Spiritualität erreichen wird.

3. Die Quelle des Lichtes, den Schöpfer. Dies ist ein Buch, das darüber spricht, wie man den Egoismus mit Hilfe des Lichtes korrigiert. Das Buch ist ein Werkzeug, das Ihnen hilft, das Licht anzuziehen, um ihren Egoismus zu korrigieren und zum Guten zu verändern.

Ihre böse Neigung befindet sich in Ihnen – dies ist der Pharao. Die Kraft des Lichtes, welche Sie während des Studiums auf sich ziehen, ist die Kraft des Schöpfers. Sie, Moses, sind in der Mitte und wagen beständig den Kampf, so wie es geschrieben steht: Der Mensch soll stets seine gute Neigung gegen seine schlechte Neigung stellen.“

Unser Punkt im Herzen, Moses, wächst im Haus des Pharao heran. Moses sitzt auf dem Schoß des Pharao, spielt mit seinem Bart und probiert seine Krone auf. Moses war wie ein adoptierter Sohn für die Tochter des Pharao, Batya. Mit anderen Worten, er war ein Prinz.

Aber sobald sich der Mensch von seiner schlechten Neigung trennt, beginnt er sich gegensätzlich und voller Hass zu fühlen. Als Moses später zum Pharao kommt, spricht er nicht mehr mit ihm wie mit einem nahe stehenden Menschen. Er spricht zu ihm wie zu einem Fremden oder Feind.

Auf diese Weise trennt der Mensch sich von seinem eigenen Wesen, indem er sich dagegen auflehnt und es zu hassen beginnt. Seine einzige Hoffnung ist dann das Licht, damit es während des Studiums der Kabbala zu ihm kommt, um seine Natur zu ändern.

Ein Mensch ist eine ganze Welt

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kommt es, dass eine äußere Höhere Kraft Malchut (den Wunsch, Vergnügen zu empfangen) mit den spirituellen Welten in Ausgleich bringt, wenn sich doch alle Welten innerhalb einer Person befinden?

Meine Antwort: Die spirituelle Kraft wohnt in uns. Es gibt nichts außerhalb. Alles ist innerhalb einer Person: der Schöpfer, das Geschöpf und die gesamte Schöpfung. Und wenn es mir scheint, dass eine Außenwelt besteht, ist es, weil es mir an der wahren, korrigierten Wahrnehmung mangelt.

Aber wenn ich mich selbst als die ganze Welt ansehe, mich mit der Höheren Kraft angleiche und wenn ich mir ständig diese Kraft als zunehmend mehr gebend und alles liebend vorstelle, dann werde ich in dem Ausmaß, in dem ich diese Kraft verstehe und fühle, alle meine inneren Verlangen und Eigenschaften auf solche Weise organisieren, um mich mit anderen zu vereinen. Und all das geschieht in mir.

Es stellt sich heraus, dass ich nur mich selbst und meine Wahrnehmung darüber, dass die Welt anscheinend außerhalb von mir besteht, korrigieren muss. Ich beginne zu fühlen, dass sich die Welt tatsächlich in mir befindet, und so korrigiere ich die Wirklichkeit. Es stellt sich heraus, dass die Korrektur nicht in der Veränderung meiner Beziehungen zu anderen besteht, sondern in der Korrektur meiner gegenwärtigen Wahrnehmung, dass andere außerhalb von mir existieren und nicht ein Teil von mir sind. Aber wenn ich entdeckt habe, dass alles mir gehört, bleibe ich dann immer noch ein Egoist?

Dann scheint die ganze Wirklichkeit, ihre äußeren und inneren Teile, Eins zu sein. Und selbst wenn ich die wahre spirituelle Wahrnehmung der Wirklichkeit erst noch erreichen muss und mir alles noch nicht als Ganzes erscheint, ist es nicht von Bedeutung. Das Wichtigste, was man aus der Wissenschaft der Kabbala mitnehmen soll, ist, dass ein Mensch nur sich selbst korrigieren muss.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Höheren Welten befinden sich in uns
Blog-post: Der Name des Schöpfers bedeutet „Komm und siehe“ (Fortgeschrittten)
Blog-post: Der Schöpfer ist unsere innerste Vewirklichung

Die Ordnung des spirituellen Aufstiegs


Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es nur ein Gebet oder unterschiedliche Gebetsarten?

Meine Antwort: Ein Gebet ist ein Verlangen, das man erhebt, um korrigiert zu werden. Man hebt es auf die Höhere Stufe oder Partzuf, den Schöpfer, indem man bittend die Korrektur fordert.

Die Anzahl der Bitten nach Korrektur, die ein Mensch erhebt, bestimmt die Zahl der verschiedenen Gebete. Es gibt eine spezifische Anzahl an Gebeten – abhängig von den Zuständen, die ein Mensch auf jeder Stufe durchmacht.

Deswegen konnten Kabbalisten ein Gebetsbuch namens „Siddur“, d.h. „Ordnung“ zusammenstellen (sowie man beispielsweise in Statuten die Dinge anordnet). Dort beschrieben sie exakt die Ordnung des Aufstiegs von dieser Welt in die Welt der Unendlichkeit mit allen Zwischenstufen.

Das Buch ist eine Bedienungsanleitung. Indem man die Gebete nacheinander liest, erhält man die Reihenfolge, in der man sich an das Höhere Niveau wendet, um korrigiert zu werden. Jegliche Transformation geschieht nur unter dem Einfluss der Höheren Stufe.

Jeder Tag hat seine eigene Ordnung (pro Stufe oder Sefira) und wenn man einen spirituellen „Tag“ durchlaufen möchte, dann zeigt dieses Buch in welcher Reihenfolge man seine Verlangen nach Korrektur erheben muss.

Wenn man sich über sechs „Tage“ (Stufen) korrigiert, dann geht man zu anderen Gebeten (Korrekturen) über, den Schabbatgebeten und dann zu weiteren besonderen Zuständen (Tage, Moadim) und Feiertagen.

Es gibt viele Zustände und jeder hat sein entsprechendes Gebet, d.h. Aufstieg eines Verlangens zur Korrektur. Denn dort findet eine Veränderung des Zustands der Anheftung an den Schöpfer statt. In der spirituellen Arbeit hören Gebete niemals auf.

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Die Vorbereitung ist die wichtigste Zeit in der Spiritualität

Eine Frage, die ich erhielt: Laut der Kabbala erfolgt die Korrektur der Menschheit über sechstausend Jahre hinweg. Der Großteil dieser Zeit ist bereits verstrichen und uns bleiben nur noch etwas mehr als 200 Jahre.

Warum haben wir erst jetzt, am Ende des möglichen Zeitraumes, begonnen, uns der Korrektur durch die Kabbala zuzuwenden? Und auch jetzt haben immer noch viele Menschen keine Ahnung von dieser Lehre. Es scheint, als ob die Welt die Korrektur bis zum Ende durch großes Leid erreichen wird. Warum haben die Kabbalisten erst in letzter Minute begonnen, so viel Mühe in die Verbreitung der Kabbala und die Korrektur zu investieren?

Meine Antwort: Dies ist so, weil die Welt erst jetzt zu ihrer Reife gelangt ist, wie von der Kabbala vorhergesehen. Der Grund dafür ist, dass der wichtigste Aspekt der spirituellen Handlungen die Vorbereitung ist, welche von der Vorbereitung der Person abhängig ist, welche in ihm stattfindet. Dies ist auch der Grund, warum es so lange dauert. Doch der Akt der Korrektur geschieht rasch, denn sobald eine Person vom Höheren Licht und der Offenbarung des Schöpfers beeinflusst wird, ändert er sich sofort! Probieren Sie es selbst!

Daher sind die restlichen 230 Jahre mehr als genug. Und wenn wir es wollen und bereit dazu sind, werden wir in der Lage sein, diese Zeit zu verkürzen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie die Welt auf die Enthüllung des Schöpfers vorbereitet wird
Blog-post: Es braucht Zeit, Anstrengung und Erfahrung um die Höhere Welt zu enthüllen
Blog-post: Tue das Unmögliche-Rede nicht nur darüber (Fortgeschrittene)
Vorwort zum „Der Baum des Lebens“

Krankheit ist ein Ausdruck des Unterschiedes zwischen uns und dem Schöpfer

Eine Frage, die ich von meinem Studenten erhielt: Was soll man zu versammelten Freunden sagen, wenn einer von ihnen fragt: „Wie fühlst du dich?“ oder „Wie geht es dir?“, während man sich halbtot mit einer Grippe herumschlägt (oder einer anderen Krankheit)? Ist es besser, die Gruppe zu meiden, wenn ich mich schwach fühle, um sie nicht mit herunterzuziehen?

Schlechte Gesundheit hat mich mein gesamtes Erwachsenenleben geplagt und es gibt andere so wie mich, die wirklich ein Bedürfnis haben, Gesundheitsprobleme mit ein wenig mehr Tiefe zu verstehen, als bloß erzählt zu bekommen, dies sei ein vom „Ego“ verursachtes Problem, weil wahrscheinlich den meisten von uns alle Arten von noch spezielleren aber widersprüchlichen spirituellen, psychologischen und medizinischen Ratschlägen gegeben worden sind. Ich bin jetzt seit ein paar Jahren bei Bnei Baruch und ich denke, dass Bnei Baruch für chronisch Kranke als eine Zielgruppe auf den Markt gebracht werden kann, wenn wir mehr Artikel zur Diskussion über „Heilmittel“ oder Gründe haben.

Meine Antwort: Es gibt nur eine Antwort – alles liegt im Unterschied zwischen uns und dem Schöpfer begründet. Die genauen Unterschiede werden abhängig von der jeweiligen Stufe der eigenen Korrektur offenbart, weil Korrektur die Wahrnehmung mit einschließt, dass man sich sowohl vom Schöpfer als auch seiner nachfolgenden Korrektur unterscheidet.

Sie müssen nicht Ihre Unterschiede zum Schöpfer, die sich als Krankheiten zeigen, vor Ihren Freunden zur Schau stellen. Aber die Freunde müssen über sie Bescheid wissen, um den Schöpfer um Korrektur zu bitten und in Ihrem Namen zu heilen.

Warum zeigen sich die Unterschiede zwischen einem Menschen und dem Schöpfer bei allen Menschen unterschiedlich? Warum erfährt der eine Mensch dies äußerlich in Form einer Krankheit und ein anderer in Form von persönlichen Problemen oder anderen Erscheinungsformen? Sie werden die Antworten auf all dies finden, wenn Sie sich korrigieren. Kurz gesagt, fangen Sie an, an sich selbst zu arbeiten!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Können wir die Krankheiten ausmerzen, die uns peinigen?
Blog-post: Heile die Welt, heile dich selbst
Shamati #50: „Zwei Zustände“
Rabash Artikel: „Der Mensch helfe seinem Freund“

Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der Natur durch Veränderung unseres Bewusstseins

Eine Frage, die ich erhielt: Wie bald nach (oder vor) der Korrektur wird die Umwelt (die Wirtschafts- und Lebenssysteme) zu ihrem ursprünglichen Gleichgewicht zurückkehren?

Meine Antwort: Sobald wir beginnen, mit ihrem Plan theoretisch übereinzustimmen, wird die Natur sofort anfangen, sich zu ändern, denn sie ist mit unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein verbunden, und sogar die geringste Änderung in beiden wird eine unmittelbare Reaktion verursachen. Die Natur ist ein genauer Mechanismus und wir sind für die Änderungen verantwortlich, die sie durchläuft, und nicht ein fiktives göttliches Gericht.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Alles Unheil wird durch unsere egoistischen Gedanken hervorgerufen
Blog-post: Pfuscht nicht mit dem Gleichgewicht der Natur herum!
Blog-post: Dasselbe Gesetz regiert die gesamte Natur

Gleichzeitig verschieden und gleich


Eine Frage, die ich erhielt: Werden sich die niederen, spirituellen Objekte nach der Letzten Korrektur immer noch als niedriger stehend anfühlen?

Meine Antwort: Malchut der Unendlichkeit teilte sich auf in Welten, Partzufim und Sefirot und erhielt dann das Licht durch einen dünnen Kanal (Kav), während der verbleibende Teil der Sefira durch das Umgebende Licht erfüllt wurde. Infolge dieser Arbeit, die während sechstausend Jahren vollzogen wurde, vereinigen sich alle in einem einzigen Organismus, wo keine Unterschiede zwischen den Einzelteilen bestehen: die Stufen, Partzufim, Sefirot und Seelen. Aber sie existieren alle weiterhin, alle gemäss ihrer Vorbestimmung. Ihre Vereinigung hebt die Unterschiede zwischen ihnen nicht auf.

Falls alle spezifischen Eigenschaften und Unterschiede zwischen den spirituellen Objekten ausgelöscht würden, ginge die Kraft Ihrer Vereinigung auch verloren, da sie durch die Spirituelle Differenz (R), den „Druck“ oder „Kraft des elektrischen Stroms“ bestimmt wird – die Ähnlichkeit der Absichten. Es muss einen Gegensatz geben, einen spirituellen Widerstand, mit einem „Plus“ uns einem „Minus“ an beiden Enden. Die Kraft der Vereinigung wird durch die Kraft der Gegensätze und der Kraft des elektrischen Stroms bestimmt.

Einerseits ist es also nötig, das stärkste Licht (NaRaNHY) zu erlangen, aber auf der anderen Seite muss die gesamte Stärke des Verlangens arbeiten, um dieses Licht leiten zu können. Deshalb verschwindet nie etwas und alle Unterschiede zwischen den Partzufim, Sefirot und Seelen bleiben. Andererseits vereinigen sie sich alle in Bezug auf ihre Absicht und Liebe ohne Unterschiede zwischen ihnen.

Unser Verstand kann nicht verstehen, wie diese zwei Zustände simultan existieren können, da unser Verstand nur das „Empfangen“ verstehen kann. Aber sobald wir damit beginnen, sowohl das Empfangen als auch das Geben zu empfinden, dann werden wir verstehen, dass es möglich ist und zwei Gegensätze werden in der Lage sein, sich zu vereinen.

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