Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Korrektur'

Attacke auf die Verbindung

Eine Frage, die ich erhielt: Bis zum Kongress sind weniger als zwei Wochen geblieben. Wie kann man diese Zeit möglichst intensiv nutzen?

Meine Antwort: Wir müssen uns in den verbleibenden Tagen gut vorbereiten: mehr sehen und hören, einschließlich Musik, Lieder, die Mitschriften von den Artikeln durchgehen, die von der Verbindung der Seelen handeln (Die Gabe der Tora, Die Bürgschaft, Der Frieden, 600 Tausend Seelen, Ein Gebot usw.) Und das Wichtigste ist: wir müssen bestrebt sein, zu spüren, dass wir uns in Richtung Einheit bewegen.

Uns steht eine Attacke auf die Verbindung bevor, und wenn wir einen gewaltigen inneren und äußeren Druck aufbauen, um zu spüren, wie wir zusammenkommen, werden wir dadurch das innere Licht in uns erwecken.

Das heißt, wir werden nicht in unserem äußeren Verlangen, in dem das umgebende Licht wirkt, bleiben, sondern mit aller Kraft darauf hinwirken, dass das umgebende Licht unsere Gefäße/Verlangen von äußeren zu inneren verwandelt – und sich in ihnen als das innere Licht enthüllt!

Der Unterschied zwischen diesen zwei Lichtern ist gewaltig – denn das umgebende Licht wirkt auf die äußeren, noch nicht verbundenen Verlangen, die sich außerhalb des uns verbindenden Schirms befinden.

Der Schirm ist eine Kraft, die mir erlaubt, über meinem egoistischen Verlangen zu stehen, damit ich an den Nächsten geben und mich mit ihm verbinden kann („geben, um zu geben“ oder „empfangen, um zu geben“).

Wenn ich einen Schirm für mein Verlangen zu genießen, sprich wenn ich das Verlangen, mich mit den Anderen zu einer Seele zu verbinden, erlange, verwandle ich mich vom äußeren Seelengefäß zum inneren.

Und anstatt durch das umgebende Licht erweckt zu werden, nehme ich das innere Licht in mir wahr! Das wird als die erste spirituelle Stufe bezeichnet. Diesen Zustand erwarte ich und habe vor, ihn auf dem Kongress zu erreichen.

Es ist klar, dass uns in den letzten Tagen eine Menge unterschiedlichster Probleme erwartet: plötzlich wird man keine Lust oder keine Möglichkeit mehr haben, zu fahren, dann doch wieder, es wird keine Kraft mehr da sein, um zum Unterricht aufzustehen, es wird Probleme zu Hause, auf der Arbeit, Stimmungshänger geben – alles Mögliche.

Wir müssen jedoch verstehen, dass diese „Erhärtung des Herzens“ notwendig ist! Das ist mit der Durchquerung des „Endmeeres“, mit der Flucht vor dem Pharao, mit dem Ankommen am Berg Sinai zu vergleichen, wo sich der Hass („Sina“) und die Abstoßung zwischen uns enthüllt.

Wir brauchen genau all das. Wir müssen für diese Zustände dankbar sein, sie mit Liebe und Verständnis annehmen!

Ich hoffe, dass unsere Freunde auf der ganzen Welt das verstehen und genau so annehmen. Denn gerade durch die Korrektur dieser Entfernungen, der Schwere (des Awiuts) des Verlangens, steigen wir auf.

Wenn es diese Hindernisse nicht geben würde, würde es nichts zum Korrigieren geben! Und wie sollen wir dann aufsteigen, worauf sollen wir uns stützen?

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „600 Tausend Seelen“ vom 26.10.2010

Warum stehe ich zum Unterricht auf?

Eine Frage die ich erhielt : Ich stehe drei- bis vier Mal pro Woche sehr früh auf um zum Unterricht zu kommen, ohne überhaupt zu verstehen, warum ich das tue. Woran liegt das? Wieso stehe ich eigentlich auf?

Meine Antwort: Du bekommst ein Beispiel von Oben : Der Schöpfer schubst dich aus deinem Schlaf und so kommst du zum Unterricht.

Somit wird dir gezeigt, dass du recht gut in der Lage bist, aufzustehen und zu kommen, aber eben nur drei Mal pro Woche, eben dann wenn der Schöpfer selbst dich weckt. Der Rest deiner Zeit bleibt dir überlassen. Schau mal was du tust, wenn du diesen Impuls nicht bekommst.

Wenn dir gar nicht klar ist, wieso du dich überhaupt hier befindest, dann analysiere diese Situation.

Scheinbar kommst du, weil du dich sonst schlecht fühlen würdest. Das heisst, du kommst um diesem Leiden zu entgehen.

…Fortsetzung der Frage : Wie kann ich denn die Wichtigkeit des Zieles in meinen eigenen Augen erhöhen?

Meine Antwort : Du selber bist dazu nicht in der Lage, kannst es aus dir selbst heraus nicht erreichen.

Du musst hier deinen wahren Zustand sehen.
Es existiert ein einheitliches System, welches dem Schöpfer ähnlich ist, und in diesem enthüllt sich, das innere Licht des Lebens.

NaRaNCHa. Das ist der Schöpfer.

Wir wurden von diesem Zustand durch 125 „Filter“ (Stufen), die das Licht abschwächen, getrennt. Wir wollen die Kraft erlangen, um dorthin zurückkehren zu können.

Wenn ich mir das System der Seelen anschaue, erfahre ich, dass in diesem System alle Seelen zu einer Einzigen verbunden sind, welche alles belebt.

Das heißt, um mich erheben zu können, muss ich stärker mit meinen Freunden verbunden sein.

Das ist keine persönliche Berechnung, sondern jeder Schritt in Richtung Korrektur, ist als ein höherer Grad in der Vereinigung mit der Gruppe anzusehen.

Es stellt sich heraus, wärest du schon früher mit deinen Freunden verbunden gewesen, dann hättest du von ihnen Begeisterung und den Impuls erhalten, um zum Unterricht zu kommen.

Jetzt bist du von ihnen jedoch so sehr getrennt, dass du noch nicht einmal auf materieller Ebene von ihrem Feuer entzündet wirst.

Sich selbst Aufbauen

Das Schöpfungsziel ist, den Geschöpfen Gutes zu tun. Denn der Schöpfer ist eine gute und das Gute bringende Kraft, weshalb Er uns die Möglichkeit gegeben hat, den Höheren Zustand zu erreichen – Ihm ähnlich zu werden. Wir werden dem Schöpfer in zwei Hauptelementen gleich.

1. In der Selbstständigkeit. Denn der Schöpfer ist das Urwesen, und der Mensch soll demzufolge auch seine Handlungen ausführen. Anderenfalls ist er nicht selbständig.

2. Im Geben. Der Mensch findet die Form des Gebens, die er in seiner Natur aufnehmen muß, welche dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Somit ist der Mensch in seinem Inneren dem Schöpfer entgegengesetzt und von Außen dem Schöpfer ähnlich.

Indem der Mensch in sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften kombiniert, baut er seine Unabhängigkeit, erschafft er sich neu. Er ist nicht auf diese Weise vom Schöpfer geschaffen, sondern er wächst selbständig.

Die Bedingung für die Erreichung der Unabhängigkeit heißt „Bündnis“. Das Bündnis bedeutet, dass ich mich verpflichte, in meinem Inneren den Menschen aufzubauen. Dabei gewährleistet der Schöpfer alles Notwendige: die grundlegende Vorbereitung, den Brennstoff, den Wunsch nach Genüssen, die Kraft der Korrektur und die Kraft der Füllung.

Und ich verwende diese Mittel. In mir entstehen die entgegengesetzten Bedingungen, der Kontrast zwischen dem egoistischen Wunsch und der Form des Gebens, die man auf ihn einkleiden muss, – und das alles lässt mir zu, mich neu zu erschaffen.

Der Mensch, der diese Bedingungen annimmt und sich direkt zum Schöpfer hin ausrichtet, heißt „Israel“. Er verpflichtet sich, die Verschmelzung zu erreichen und ist bereit, durch alle Zustände und Stufen voranzuschreiten.

Dabei versteht er, dass er immer den Glauben über den Verstand wählen soll – denn anderenfalls wäre es unmöglich, hinaufzusteigen, sich dem Schöpfer zu nähern.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

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Die Abstiege den Aufstiegen angleichen

Der Mensch, der in die Finsternis zurückgeworfen wird, verliert jegliche Verbindung mit dem vorigen Zustand des Aufstiegs.

Wenn der Schöpfer die Barmherzigkeit zeigt und den Menschen mit Seinem Licht erweckt, dann heißt es nicht, dass der Mensch die Korrektur begangen hat. Wenn er sich aber mit Hilfe der Gruppe selbst erweckt, dann wird er wirklich korrigiert.

Während des Aufstiegs hat sich der Mensch richtig vorbereitet: er gab der Gruppe alles, was er nur geben konnte, sie war für ihn wie „das Lagerhaus der Begeisterung“. Dank den angelegten Bemühungen, blieb auch im Fallen diese Verbindung erhalten.

Wenn man jetzt dieses Fädchen erhalten würde, dann könnte der Mensch aufwachen, durch die Gruppe das Licht, die Kräfte, das Verständnis, den Glauben über dem Verstand heranziehen, und aus dem Fallen zum neuen Aufstieg erreichen.

Mittels der Gruppe hat der Mensch immer eine Möglichkeit, das Bündnis zu erneuern. Im Unterschied zum Bündnis der Urväter, die die Tora noch nicht bekommen konnten, verbindet unser Bündnis den Menschen unmittelbar mit der Gruppe.
Darin besteht eben die freie Wahl: mit Hilfe der Gruppe zu arbeiten und die Fälle den Aufstiegen anzugleichen.

Somit wird unsere ganze Freiheit in der Gruppe realisiert. Und nur mit ihrer Hilfe verwirklicht der Mensch das Bündnis.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 26.10.2010

 

 

Die Lichtfunken an den Feind weitergeben

Eine Frage, die ich erhielt: Derjenige, der unzureichend vorbereitet ist und zum ersten Mal zum Kongress kommt, wird sagen: „Klar, das ist hier alles sehr schön. Die Menschen verbinden sich, und das ist nicht schlecht“, doch er wird nicht spüren, dass es in dieser Verbindung etwas Höheres gibt und dass sich diese Verbindung von den anderen unterscheidet.

Ist das in Ordnung, wenn er den Kongress mit einem solchen Gefühl verlässt?

Meine Antwort: Jeder hat im Leben sein eigenes Ziel. Hier kommen Menschen zusammen, die den Schöpfer erreichen wollen. Den Schöpfer kann man erreichen, wenn man den Nächsten wie sich selbst zu lieben anfängt.

Wir haben nichts dagegen, dass alle möglichen Menschen zu uns kommen. Sie sollen sehen, wer wir sind. Selbst wenn jemand etwas gegen die Kabbala oder speziell gegen uns hat, wird es ihm helfen, zu erkennen, warum genau er dagegen ist.

Und unser Kontakt mit jedem Menschen, der sich mit uns in irgendeiner Verbindung befindet, gibt eine kleine Menge Licht an ihn weiter, auf diese Weise bewegt sich die gesamte Welt in Richtung Korrektur. Genau deswegen hat auch das Zerbrechen stattgefunden, nur in einem dramatischeren Zustand.

Das Zerbrechen war notwendig, um die Lichtfunken an jene Kelim weiterzugeben, die es auf eine andere Weise nicht empfangen können. Und nach dem Zerbrechen können wir mit Hilfe von verschiedensten Formen der Verbindung, selbst wenn sie nicht gerade angenehm sind, das Licht an alle weitergeben.

Darum ist es gut, wenn unsere Feinde und Gegner mit uns in Verbindung stehen. Das ist auch eine Form der Verbindung, wenn nicht „Panim be Panim“ (von Angesicht zu Angesicht), dann „Panim be Achor“ (Gesicht an Rücken) oder sogar „Achor be Achor“ (Rücken an Rücken) – in jedem Fall ist das eine Form der Verbindung.

Deshalb versuchen die Menschen manchmal einen Streit anzufangen, um miteinander in Kontakt zu treten…

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 22.10.2010

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Den Schöpfer an die Hand nehmen

Wenn der Mensch die Wichtigkeit der Gruppe für seine Korrektur erkennt, öffnet er sich, als ob er eine Motorhaube öffnen und die Freunde darin „herumschrauben“ lassen würde. Genauso bereitwillig legt sich auch ein Kranker auf den Operationstisch, damit Ärzte sein Leben retten.

Denn der Mensch spürt, dass er zu hundert Prozent vom guten Willen der Freunde abhängt, dass er nur mit ihrer Hilfe geändert, korrigiert, von einer tödlichen Krankheit geheilt werden kann.

Und dann beginnt die Umgebung auf ihn einzuwirken. Je mehr er sich zu den Freunden hingezogen fühlt, desto klarer wird ihm gezeigt, wie schwer es ist, sich an sie zu wenden, wie ihn das anwidert.

Einerseits versteht der Mensch, dass er sich an die Freunde einfach wenden muss, weil davon sein ganzes Leben abhängt, andererseits lassen ihn der Egoismus und die Sturheit das nicht tun. Eben sie bedeuten auch „Hass“, „unreine Seite“, „Unreinheit“.

Es kommt manchmal vor, dass wir jemanden um Verzeihung bitten müssen und uns nicht dazu zwingen können. Hier entdecke ich ebenfalls zwei entgegengesetzte Kräfte: ich muss es tun, um gerettet zu werden, doch ich kann es nicht.

Dann sehe ich, dass mein Unvermögen durch fremde Macht hervorgerufen wird, und als Folge davon bekomme ich zusätzliche Kraft. Das geschieht auf jeder Stufe: ich fange an, zu begreifen, dass der Schöpfer das alles arrangiert hat, damit ich von nun an Seine Hand halte, wie ein kleines Kind sich am Erwachsenen festhält – dann werde ich mit Seiner Hilfe zum Pharao gehen können.

So ist unser Weg bis zum Ende der Korrektur: ich erkenne das Böse meiner Natur, sondere mich von ihr ab und erkenne, dass sie der Pharao, mein Feind, ist. Dann wünsche ich mir, ihn ausrotten zu können, und bitte darum, dass das höhere Licht das macht.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 18.10.2010

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„Nächstenliebe“ vs. „Sorgen um den Nächsten machen“?

Eine Frage, die ich erhielt: Erklären Sie bitte den Unterschied zwischen „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ und „Sorge dich um den Nächsten, wie um dich selbst“?

Meine Antwort: „Sich um den Nächsten, wie um sich selbst zu sorgen“ ist das Niveau der Unruhe, der Sorge, und „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ ist schon die Füllung.

Wenn ich mich auf dem Niveau „der Sorge um den Nächsten“ befinde, dann ist es „das Geben um des Gebens willen“, wenn ich nichts geben kann.

Infolge des Aufstiegs entlang der Stufen der spirituellen Korrektur gehen wir von der Periode der Vorbereitung zur Periode der Angst/Sorge/Unruhe über, wo der Mensch schon lernt, sich um andere Menschen zu sorgen.

Er kann sie noch nicht ausfüllen, macht sich aber Sorgen darüber. Dabei entsteht der Raum, der Wunsch, sich Sorgen zu machen. Und später werden die Stufen der Liebe erreicht, wo es schon klar ist, wie man den anderen ausfüllen kann.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 13.10.2010 

Kabbala Akademie

Die Absicht auf dem Kongress

Eine Frage, die ich erhielt: Welche Absicht wird mir helfen, „das gemeinsame Gebet “ auf dem bevorstehenden Kongress zu erreichen?

Meine Antwort: Unser Kongress ist dem Öffnen der Beziehungen der Liebe zwischen uns gewidmet: „Israel – die Freunde für einander“. Das Isra-El bedeutet „direkt zum Schöpfer“. Jeder beliebige Mensch in der Welt heißt „Israel“, wenn er beabsichtigt den Schöpfer zu enthüllen.

Es ist klar, dass „Gebet Israel“ immer „das gemeinsame Gebet“ ist, und die Absicht, die Bürgschaft zu erreichen, wie es gesagt ist: „wir werden es tun und wir werden hören“, d.h. wir werden die Verbindung zwischen uns aufbauen und darin den Schöpfer offenbaren, zur Verschmelzung, zur Ähnlichkeit der Eigenschaften mit der Kraft des Gebens kommen.

Der bevorstehende Kongress, wie auch unsere ganze Tätigkeit sollen den Menschen erklären, was ihnen bevorsteht . Das Exil ist zur Ende, wir sind in das Land Israel zurückgekehrt und sollen auf die Stufe Israels, direkt zum Schöpfer hinaufsteigen.

Deshalb wird auf uns von der Natur aus ständiger Druck ausgeübt, damit wir die Verbindung untereinander enthüllen und danach das Schöpfungsziel den Völkern der Welt erklären. Es bedeutet eben „Das Licht für die Völker zu sein“ – der ganzen Menschheit zu helfen, die allgemeine Verbindung zu öffnen und gemeinsam auf die geistige Stufe hinaufzusteigen.

In der Wissenschaft der Kabbala wird erklärt, dass die Zeit der Existenz unserer Welt 6000 Jahre beträgt, seit der ersten Korrektur und bis zur endgültigen Korrektur. Heute sind wir im Jahre 5771, und in der Periode, die uns bis zum 7. Jahrtausend blieb, sind wir verpflichtet, die ganze Korrektur zu erfüllen.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 11.10.2010

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Die höhere Welt wird in der Liebe geöffnet

Das Buch Sohar wirkt auf uns mit Hilfe des Lichtes ein, das darin verborgen ist. Wenn wir wünschen, dieses Licht für unsere Korrektur zu nutzen, dann ist die Verbindung die einzige Stelle, welche wir korrigieren sollen.

Deshalb soll sich jeder bemühen, sich vorzustellen, welche Korrekturen begangen werden müssen. Denn wir empfinden noch nicht, dass zwischen uns der grundlose Hass und die Abtrennung – anstelle der Bruderliebe herrscht.

Dieser Hass soll sich zurück in die Liebe verwandeln. Die Kraft des Sohars kann es verwirklichen. Dann werden wir in der erneuerten Verbindung zwischen uns, die ganze Höhere Welt öffnen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 17.10.2010

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„Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus“

Eine Frage, die ich erhielt: Sind Frauen und Männer wirklich so unterschiedlich, dass sie einander überhaupt nicht verstehen?

Meine Antwort: Ich glaube nicht, dass es außer der Kabbala eine andere Wissenschaft gibt, die uns erklären könnte, wie unterschiedlich wir sind.

In der Spiritualität ist die Kraft des Gebens eine männliche und die Kraft des Empfangens eine weibliche Kraft, doch im Unterschied zu unserer Welt ist die Kraft des Empfangens in der spirituellen Welt eine positive und lebensnotwendige Kraft.

Diese beiden Kräfte sind bis zur Endkorrektur, in der Natur in allen ihren Ursprüngen, Eigenschaften und Besonderheiten gleichberechtigt und absolut einander entgegengesetzt.

Selbst während der allerletzten Korrektur bleibt die Natur sie selbst. Jeder Teil unterscheidet sich von einem anderen und ist ihm entgegengesetzt.

Doch die Korrekturen, die jeder an sich selbst durchführt, sowohl der männliche als auch der weibliche Teil, bringen sie dermaßen einander näher, dass sie quasi zu einem Ganzen werden.

Das bedeutet nicht, dass die Unterschiede zwischen ihnen verschwinden, die prinzipiellen Unterschiede bleiben, ebenso wie der Bruch seit der Erschaffung der Welt, doch die Korrektur führt sie zur Gleichberechtigung, zur Vereinigung und sogar zur Verschmelzung.

Deshalb werden wir nur mit Hilfe der Korrekturmethode, die als Wissenschaft der Kabbala bezeichnet wird, nach der der männliche sowie der weibliche Teil korrigiert werden, eine Familie aufbauen und ein geordnetes Leben in unserer Welt einrichten können, ganz zu schweigen von der höchsten Belohnung, die wir in der Enthüllung des Schöpfers unter uns wahrnehmen werden.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 14.10.2010

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