Enthüllt euch in der höheren Dimension!
Die Wissenschaft der Kabbala erzählt, wie ich in die höhere Dimension aufsteige. Was bedeutet „aufsteigen“?
Die Kabbalisten sagen: „Du existierst in der höheren Dimension, nur nimmst du sie nicht wahr. Du musst enthüllen, dass du darin existierst“.
Ich existiere in zwei Dimensionen: in der Dimension „diese Welt“ mit meinem physischen Körper und in der höheren Dimension mit meinem spirituellen Körper.
Dieser spirituelle Körper, das Verlangen zu geben, ist vor mir verborgen, ich weiß nichts davon. Ihm gegenüber befindet sich die Höhere Kraft, genannt „Schöpfer“.
Gegenüber von meinem physischen Körper befindet sich die Natur. In der Realität „diese Welt“ geht es mir schlecht, und das treibt mich an, die höhere Realität, mein Dasein „Seele – Schöpfer“ anstatt „Körper – Natur“, zu enthüllen.
Die Kabbalisten sagen, dass ich es enthüllen muss, weil von dort die lenkenden Kräfte zu mir kommen, dass ich und mein ganzes Schicksal von diesen Kräften abhängen.
Wenn ich zu ihnen aufsteige, erfahre ich, wozu ich existiere, was ich darstelle, was mit mir geschieht, worin der Sinn meines Lebens besteht, wie alles zum Besseren zu verändern ist. Diese Fragen treiben mich zur höheren Dimension.
Wenn ich anfange, das Buch Sohar, die Lehre von den zehn Sefirot, Artikel von Baal haSulam und Rabash zu lesen, entdecke ich, dass sie von dieser höheren Dimension sprechen.
Wenn aber der Mensch der Meinung ist, sie würden von unserer Welt handeln, ist es eine falsche Wahrnehmung von kabbalistischen Texten.
Das bedeutet, dass er aus der ganzen Tora einen Götzen macht, Götzendienst betreibt. Dann ist es ihm verboten, diese Bücher zu öffnen.
Weil anstatt die Eigenschaften des Schöpfers (liebe deinen Nächsten wie dich selbst) zu lernen, meint er, dass die Tora ihn Riten lehrt, und wird zu einem noch größeren Egoisten.
Alle „heiligen“ Bücher handeln von der Eigenschaft der Heiligkeit, des Gebens, von der höheren Welt (den Handlungen des Gebens), und gewöhnliche Bücher handeln von der Eigenschaft des Empfangens, von dieser Welt.
Deshalb versuche ich, wenn ich ein heiliges Buch öffne, mich in den Zustand des Autors hineinzuversetzen. Er erklärt mir, wie ich zum Geben kommen kann, und erzählt niemals von dieser Welt.
Denn diese Welt ist eine Illusion, wie „Olam amedume“ (die imaginäre Welt) von oben gesehen wird.





Der Sohar erzählt über „die Welt der Zukunft“, sowie über „diese Welt“, aber denken Sie nicht daran, dass es sich hierbei um unsere materielle Welt handelt.
Eine Frage die ich erhielt: 

Das egoistische Verlangen, das sich ständig auf der Jagd nach Genuss befindet, ist grenzenlos und treibt sich letztendlich selbst in den Tod. Es hat keine andere Möglichkeit, zu existieren.
Die Arbeit an unserer geistigen Ganzheit erinnert an den „Tamagotchi Effekt“ – des japanischen Spielzeuges, das den Menschen dazu zwingt, sich um etwas virtuelles, nicht Existierendes zu sorgen.
In dieser Welt existieren wir auf der tierischen Stufe, d. h. wir ordnen uns der Natur vollständig unter. Aber in dem Moment, wo wir offenbaren, dass ein solches Leben unbedeutend und ziellos ist, empfinden wir sofort den Wunsch, von dieser Stufe aufzusteigen.
Was gibt es in Aba we Ima der Welt Nekudim, dass sie als „Kopf“ der Welt Nekudim bezüglich des Körpers – SoN (Seir Anpina und Nukwa) gelten? Darin gibt es das Leuchten des höheren Parzufs, Keter, der als Schutz vor den egoistischen Wünschen gilt, bzw. das Licht Chassadim, das sie vom Wunsch „Genuss zu erhalten“ behütet.
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