Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kabbalah'

Die Evolution unserer Körper und Seelen


In den Nachrichten (aus Crystalinks): „Menschliches Wanderungsmodell“ Bekanntlich haben neuzeitliche Menschen vor etwa 50.000 Jahren Afrika verlassen, jedoch eine andere, kleinere Gruppe -möglicherweise eine andere Unterart – verließ den Kontinent 50.000 Jahre früher, behauptet eine neue Studie. Während alle Menschen heutzutage zu der zweiten „Afrikagruppe“ gezählt werden, ist es wahrscheinlich, dass einige Bevölkerungsteile, die in Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Australien, Neuseeland und Indonesien beheimatet sind, genetische Spuren der früheren Migranten zurückbehalten haben, gemäß der Studie von Michael Schillaci.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Widerspruch zwischen dieser Feststellung und der Bibel, denn die Bibel spricht nur von der spirituellen Entwicklung des Menschen, unseren Verlangen (Herz) und des Verstandes (Gehirn). Sie sagt nichts über unseren belebten Körper, der zur tierischen Stufe gehört.

Dennoch, unser Verlangen und unsere Gedanken sind die Grundlage für unsere zukünftige Seele, und diese kommen aus den Reshimot (Erinnerungen, Informationsdaten) der Höheren Welt. Diese Reshimot tragen die Eigenschaften von Schenken und Liebe, und daher erhebt die Evolution unserer Wünsche und Gedanken den Menschen in Richtung Schenken und Nächstenliebe –
den elementaren biblischen Geboten.

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Lasst uns zur Korrektur gelangen, bevor es Krieg gibt


In den Nachrichten (übersetzt aus VZ): Die Geschichte zeigt, dass globale Kriege entstehen, wenn das Kapital der Banken und der Industrie zusammengelegt wird. Wir wissen noch nicht, ob die Finanzkrise der Welt notwendigerweise zu einem neuen Weltkrieg führen wird. Doch Historiker haben uns schon vor dieser Möglichkeit gewarnt.

Die Politiker der Welt sind gezwungen einzuräumen, dass sie die Ursache der gegenwärtigen Krise nicht kennen. Das Hauptproblem der Menschheit ist, dass sie nicht weiß, wohin es geht. Wir beginnen zu verstehen, dass es notwendig ist, zu einem Durchbruch in unserem Bewusstsein zu gelangen.

Mein Kommentar: Aussagen wie diese lassen mich hoffen, dass die Vorschläge der Kabbala gehört werden. Andernfalls werden wir einen dritten und sogar vierten Weltkrieg erleiden und nur ein Bruchteil der Menschheit, der am Leben bleibt, wird das Ziel erreichen – Verschmelzung mit der Natur oder dem Schöpfer.

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Statistiken zeigen: Die Krise ist weit davon entfernt, vorüber zu sein


In den Nachrichten (aus The US Department of Labor):
„Zusammenfassung der Beschäftigungssituation“ Nichtlandwirtschaftliche Beschäftigung setzte ihren Rückgang im April fort (-539.000) und die Arbeitslosenrate stieg von 8,5 auf 8,9 Prozent, berichtete das Amt für Arbeitsmarktstatistik des US Arbeitsministeriums. Seitdem die Rezession im Dezember 2007 begann, wurden 5,7 Millionen Arbeitsplätze gestrichen. Im April waren die Arbeitsplatzverluste umfangreich und ausgedehnt für nahezu alle bedeutenden privaten Wirtschaftsektoren.

Mein Kommentar: Dennoch wird uns erzählt, dass die Krise vorbei sei, dass wir bereits den Tiefpunkt überwunden haben und sich die Wirtschaft erholt …

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Antisemitismus und die Wirtschaftskrise


In den Nachrichten (übersetzt aus Boston Review): Um Vorurteile gegenüber Juden eindeutig feststellen zu können, fragten wir Personen direkt danach: „Wie viel Schuld haben die Juden an der Finanzkrise?“ Unter den nicht-jüdischen Befragten gaben auffallend hohe 24,6 Prozent der Amerikaner „den Juden“ einen moderat großen Umfang an Schuld oder mehr und 38,4 Prozent schrieben ihnen zumindest etwas Schuld zu.

Mein Kommentar: Sie haben recht, doch andererseits lest die Punkte 70-71 der „Einführung zum Buch Sohar“

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Braucht es einen Weltkrieg, um die Krise zu beenden?


In den Nachrichten (aus Bild Online): „Warnt vor einer weltweiten Inflation durch Konjunkturprogramme: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück“ „Wir sind noch nicht durch. Keiner kann sagen, ob wir das Schlimmste schon hinter uns haben. Gleichzeitig mache ich mir Sorgen, dass wir weltweit mit den enormen schuldenfinanzierten Gegenmaßnahmen die nächste Krise auf den Weg bringen“, sagte Peer Steinbrück der BILD.

Mein Kommentar: Die Krise wird weitergehen, bis wir ihre wahre Ursache aufdecken, die nicht das Papiergeld ist, sondern unsere Beziehungen. Wir müssen uns selbst korrigieren. Die Frage ist: Werden wir das vor einem Weltkrieg tun oder danach?

Wahre Liebe ist die Erfüllung des Wunsches eines anderen


Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann die Liebe zwischen Menschen ein Gesetz sein, wenn es bei der Liebe um die Gefühle einer Person geht?

Meine Antwort: Das Verlangen ist das Material der Schöpfung. Das Verlangen ist eine Kraft – eine Anziehungs- und Abstoßungskraft. Es gibt Gesetze in dieser Welt, die offensichtlich sind und wir gehorchen ihnen unfreiwillig. Andere Gesetze sind immer noch vor uns verhüllt, und daher gehorchen wir ihnen noch nicht. Wenn sie jedoch enthüllt werden, ist es das Beste, sie schnell zu erlernen und zu beginnen, ihnen zu gehorchen.

Was ist „Liebe“ in unserer Welt? Es ist, wenn etwas in mir das Gefühl weckt, dass ich davon Vergnügen erhalten könnte. Dann strebe ich nach diesem Ding, nach diesem Lichtfunken. Ich will mich diesem Licht nähern und mich damit verbinden, sodass es mich erfüllen wird. Das Vergnügen kann von Essen, Sex, Familie, Geld, Macht oder Wissen herrühren. Aber womit verbinde ich mich wirklich? Ich verbinde mich mit dem Funken des Vergnügens, der in mein Verlangen nach Vergnügen eindringt. Das ist, was Liebe in unserer Welt wirklich ist.

In der Kabbala heißt „Liebe deinen Nächsten“ nicht, dass du das Gesicht, die Persönlichkeit oder den Status von jemandem magst, obwohl genau so die Liebe für den Nächsten in unserer Welt interpretiert wird. Letzteres ist nicht Liebe für ihn, sondern lediglich eine Anziehung zu etwas, was dich erfüllt.

Wahre Liebe ist, wenn du die Wünsche eines anderen erfüllst, so als wären es deine eigenen. Das heißt, dass du deinen Nächsten mehr als dich selbst liebst. Es ist Liebe, wenn du mit seinen Wünschen arbeitest und sie erfüllst. Das ist Liebe für deinen Nächsten.

 

Der Unterschied zwischen der Theorie Darwins und der Kabbala


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe noch immer nicht, wie Sie über die Theorie Darwins denken. Wird sie von der Kabbala gestützt?

Meine Antwort: Die äußerlichen Prozesse, die von der Kabbala und der Theorie Darwins beschrieben werden, stimmen überein, denn die Evolution ist offensichtlich. Jedoch nach Darwin gründet sich der Mechanismus der Evolution auf den Kampf ums Überleben, während er sich der Kabbala zufolge auf die Verwirklichung der Reshimot gründet.

Sie können sagen, dass es das Gleiche ist, weil die Reshimot ebenfalls zur Evolution führen, ebenso wie Kampf oder Konkurrenzkampf. Jedoch nach Darwin ist der Prozess chaotisch und unsicher, während nach der Kabbala sich alles durch präzise, bestimmte Stufen der Entwicklung bewegt, wo nichts unsicher ist. Der Anfangszustand, alle Entwicklungsstufen und das Ziel (der Endzustand) existieren alle von Anfang an. Die Geschwindigkeit und der Prozess der Entwicklung werden durch die freiwillige und bewusste Beteiligung des Menschen in diesem Prozess bestimmt.

Das meinte Rav Kook, ein Kabbalist, der im 20. Jahrhundert lebte, im folgenden Vers, wo er sagt, dass die Evolutionstheorie, mehr als jede andere Theorie, der Kabbala gleicht:

„תורת ההתפתחות… היא מתאמת לרזי עולם של הקבלה יותר מכל התורות הפילוסופיות האחרות. הרב קוק. אורות הקודש. ח“ב, התגלות העולם סעיף יט ע‘ תקל“ז

 

Wir haben die Wahl: Wollen wir unsere globale Wirklichkeit studieren oder in den Krieg ziehen?


Viele Menschen schreiben jetzt über die Möglichkeit eines Krieges. In der Vergangenheit kam die Menschheit oft durch Kriege aus schwierigen Situationen heraus. Wenn jedoch in der heutigen Situation ein Krieg stattfinden sollte, wäre es kein Krieg zwischen Armeen irgendwo entlang der Grenzen, sondern der Krieg würde alle Nationen der Welt betreffen und deshalb haben die Menschen so große Angst davor.

Darum ist es keine weise Entscheidung, in den Krieg zu ziehen. Das würde unsere Leiden nur vergrößern und wir würden uns fragen: „Warum? Was passiert? Wie kommen wir aus diesem Zustand heraus?“ Wir wären dann gezwungen, eine Antwort darauf zu finden, was wir als nächsten tun.

Es wäre großartig, wenn die Menschen sich diese Fragen jetzt stellen würden, bevor ein Krieg beginnt, während sie die gleichen Empfindungen des Leidens haben, die sie nach einem Krieg haben würden. Jedoch ist das etwas, das Menschen nicht können. Die Kabbala schlägt vor: „Lasst uns diesen Prozess aus der Perspektive der Kabbala anschauen!“ Aber die Menschen erwidern: „Wir wollen nicht.“ Sie wollen sich dieser Wissenschaft nicht annähern, weil sie die Menschen die Leiden ihres gegenwärtigen Zustandes spüren lässt.

Jedoch kann das Leiden, das durch die Kabbala in den Menschen erweckt wird, einen Krieg ersetzen! Anstatt in Wirklichkeit durch diese Leiden zu gehen, wird man sie in dem System der Kräfte spüren: Man wird spüren, wie sehr man vom perfekten Zustand entfernt und wie gering und stur man ist. Wir können unsere Bemühungen auf das Erreichen größeren Erkennens und auf das Lernen richten, anstatt darauf, Schutz vor Bomben und Blutvergießen zu suchen!

Wenn die Menschen das verstehen könnten, dann würden sie vom Weg des Leidens zum Weg des Lichtes wechseln. Letzten Endes müssen wir in jedem Fall die Erkenntnis des Bösen erlangen und dieses Erkennen kann entweder auf dem Weg des Krieges oder dem Weg des Lernens stattfinden. Lasst uns hoffen, dass die Menschheit erkennen wird, dass sie diese zwei möglichen Wege der Entwicklung hat und dass einer dieser Wege besser als der andere ist. Die Menschen glauben noch immer, dass es einen anderen Weg als Krieg aus der Krise gibt, weil jeder vor der Entwicklung und der Produktion in der Waffenindustrie Angst hat.

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Veröffentlichung der Ausgabe #7 von „Die Stimme der Kabbala“


Die siebte Ausgabe der spanischen Veröffentlichung von „Die Stimme der Kabbala“ ist jetzt erhältlich:

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Die öffentliche Meinung muss durch eine Erziehung über das Gute verändert werden

In den Nachrichten (übersetzt aus Novayagazeta): Leuten einen frühen und schmerzhaften Tod zu wünschen, und sich dann darüber zu freuen, wenn dies geschieht, gehört in Russland immer mehr zum guten Ton. Nachrichten darüber, dass anderen eine ernsthafte Krankheit oder der plötzliche Tod widerfahren, führt dazu, dass Bürger in Lachkrämpfe voller Schadenfreude ausbrechen.

Respekt vor dem Tod – dem gemeinsamen Ende für alle, hat uralte Wurzeln in vielen Zivilisationen und genießt sozialen Konsens. Wenn der Tod nicht respektiert wird, wird es das Leben auch nicht. Russland hat dies während Stalin’s Repressionen durchgemacht und die Welt während des Faschismus. Aber bei solchen Symptomen sehen die Vorhersagen ziemlich düster aus.

Mein Kommentar: Der einzige Weg um die öffentliche Meinung verändern zu können, ist es, den Leuten die Erklärung einer korrekten Beziehung zu geben. Wie? Indem man die Massenmedien komplett restrukturiert – indem man Unterdrückung eliminiert und Güte einführt. Das ist, was die Kabbala vorschlägt. Menschen sind wie Kinder: Sie lernen nur durch Beispiele.

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