Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kabbalah'

Doppelte Wirkung

Eine Frage die ich erhielt: Kann ein Freund, „ein schlechter Freund“ sein, obwohl er einen Punkt im Herzen hat?

Meine Antwort: Vor allem prüfen wir die neuen Freunde, das passiert einmal, am Anfang. Und nach dieser Prüfung müssen wir uns nur auf unsere Verbindung verlassen.

Diese Verbindung heißt „Mikwe“, was ein besonderes Schwimmbad (Reservoir?) für die Reinigung bedeutet. Wenn sich innerhalb von unsererer Verbindung das Licht enthüllt, wäscht uns seine Kraft ab, reinigt uns.

Wenn der Mensch ihr völlig entgegengesetzt [überhaupt nicht vorbereitet ist] reinigt sie die anderen von ihm – diese Kraft wirkt auf ihn so, dass sie ihn wegstößt. So ist die Wirkung der Kraft der Reinigung (Waschung): entweder zieht sie den Menschen rein oder stößt ihn völlig nach außen.

Deshalb, muss man die Freunde bewerten, indem man sich über das Wissen erhebt und nur darum kümmert, dass sie die gemeinsame Kraft der Einheit in der Gruppe verstärken. Dann wird diese Kraft, der Schöpfer also, zeigen, wer sich draußen und wer drinnen befindet.

Diejenige, die doch danach streben, zu der Verbindung zu kommen, wird diese Kraft reinstoßen, diejenigen die dessen noch nicht würdig sind, wird sie zurückwerfen. .

Ein Mensch der dazu innerlich nicht bereit ist, wird den Weg verlassen, wenn er eine Beschwerung des Herzens bekommt oder in einen Zustand des Fallens, des Abstieges gelangt. Diese Zustände, werden ihn zwingen, nach außen zu fliehen, anstatt ihm mehr Kraft zu verleihen.

Aus einem Unterricht über einen Artikel von Rаbash, 27.10.2010

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Es gibt nur die Gruppe

Unsere Arbeit wird in Teile unterteilt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben: Beziehungen zwischen den Menschen, Beziehungen eines Menschen mit dem Schöpfer und Beziehungen eines Menschen mit seinem Freund.

In einem vollkommenen Zustand muss alles miteinander verbunden sein: der Mensch mit der weiten Welt, der Mensch mit der Gruppe, der Mensch mit dem Schöpfer.

Die gesamte Realität muss untrennbar verschmolzen sein, damit keiner im Vergleich zu den Anderen eine größere bzw. eine geringere Bedeutung hat. Genau das bedeutet Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Doch noch wissen wir nicht, wie alle diese Arten von Beziehungen richtig aufgebaut werden müssen und welche Gewichtigkeit jeder davon beigemessen werden muss. Wir werden immer durcheinander geraten, aus diesem Grund erklären die Kabbalisten, dass die sicherste Methode die Arbeit in der Gruppe ist.

Denn der Schöpfer hat das gemeinsame Kli gerade dafür zerbrochen, damit jeder Teil davon an seinen persönlichen Eigenschaften bezüglich der Anderen arbeiten kann und damit die Beziehungen mit dem Nächsten, selbst während einer Trennung vom Licht, die Beziehungen der Schöpfung mit dem Schöpfer ersetzen können.

Das ermöglicht uns, zu arbeiten, während wir ständig überprüfen, ob wir richtig handeln.

Im Endeffekt soll aus allen Werken von Kabbalisten das Hauptprinzip abgeleitet werden: Es gibt keinen Schöpfer, keine Schöpfung, keine Menschheit, es gibt nur die Gruppe. Vor allem muss ich, wenn ich eine Gruppe sehe, in der ich die Gesetze der Bürgschaft umsetzen kann, mich mit den Freunden verbinden und dies tun.

Unsere Vereinigung muss so aufgebaut sein, dass es zwischen uns keine Unterschiede und keine Entfernungen gibt. Wir sind eins auf dem Weg zum Ziel, in der Wahrnehmung der allgemeinen gegenseitigen Verbindung. Und wir verstehen, dass die spirituelle Welt sich nur in dieser Verbindung zwischen uns enthüllen lässt.

Dann schließe ich an das Wesen unserer Verbindung den Schöpfer an: gerade Er bestimmt, wie genau wir uns verbinden sollten, damit wir nicht eine Versammlung von Spöttern, sondern eine echte Gruppe sind.

Wir wissen nicht, was das Geben bedeutet, doch verlangen vom Schöpfer, der Zeuge, das Vorbild und das Bindeglied für uns zu sein.

Dann werden der Mensch, die Gruppe und der Schöpfer eins sein, und wir alle arbeiten, bis wir alle gemeinsam nach der Enthüllung des Schöpfers zwischen uns verlangen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 27.10.2010

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Wo bin ich: unten oder oben?

Das Vorankommen eines Menschen hängt davon ab, inwieweit er in der Lage ist, sich über dem Empfinden, über seinem früheren Verstand zu erheben, sich von ihnen zu trennen und sich immer am Licht, am Schöpfer zu orientieren.

Während des Abstiegs ist so etwas jedoch nicht möglich, weil der Schöpfer aus dem Empfinden und dem Bewusstsein verschwindet. Dann kann nur die Gruppe dem Menschen helfen und ihn auf der Höhe festhalten, auf der er die richtige Einstellung, die richtige Sichtweise auf das, was mit ihm geschieht, beibehält.

Das ist der Grund, warum die Verbindung mit der Gruppe, mit ihrer Ausrichtung und ihrer Herangehensweise dermaßen wichtig ist. Die Gruppe verliert niemals das Verständnis, die Bereitschaft, die Verbindung mit dem Höheren, sie weiß immer, dass es niemanden außer Ihm, dem Guten und Gutes tuenden, gibt.

Wenn der Mensch von dem Geist, der in der Gruppe herrscht, durchdrungen ist, durchläuft er schnell all die Zustände und zieht aus ihnen immer einen Nutzen. Während er die Empfindungen in seinem egoistischen Verlangen überprüft, schließt er das an sie an, was er über diesem Verlangen spürt und denkt. Und das geht bereits von der Gruppe aus.

Während der Mensch auf dem Weg voranschreitet, beginnt er zu begreifen, dass in seiner Wahrnehmung nur zwei Grundelemente enthalten sind:

1. Innerhalb seines egoistischen Verlangens entsprechen seine Gedanken den Empfindungen, der Verstand und das Herz sind eins.

2. Indem der Mensch auf die Seite von Verlangen und Gedanken der Freunde in der Gruppe übergeht, unterzieht er sich selbst einer Analyse und baut den Glauben über dem Verstand auf.

Alles hängt davon ab, wozu der Mensch sich zugehörig fühlt, wo sich sein Punkt im Herzen befindet: unten oder oben. Genau das bedeutet auch die freie Wahl.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 25.10.2010

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Können Sie Fleischklößchen braten?

Die Gruppe ist der Koch, und du bist ein Fleischklößchen in der Pfanne. Wenn du dich in die Gruppe einbringst, bringt sie dich zum notwendigen (fertigen) Zustand, und du verbrennst dich nicht.

Die Gruppe wendet dich ständig um, und bringt deine verschiedene Seite unter der Einwirkung von Licht, das Licht wirkt auf dich ein, jedes mal auf den richtigen Teil, und das Licht und die Gruppe bringt dich in die Richtung, die du für deine Entwicklung brauchst.
Aus einem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 22.10.2010

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Ansonsten hat die Natur keine Recht auf Existenz

Alle unsere Gesetze und Maßnahmen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu“, „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“, die 613 Gebote – sind im allgemeinen Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft enthalten.

Denn das ist das Gesetz eines komplexen Systems, bestehend aus vielen Teilen, von denen jedes sein integraler Bestandteil ist und die Arbeit zum Wohle des gesamten Systems verrichtet. Darin besteht der Sinn von jedem Teil, sein ganzes Leben. Er sollte nur der Tatsache folgen, wie viel Nutzen er dem gesamten Systems zukommen lässt.

Solche Systeme, in denen das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft gilt, existieren auch in unserer Welt.

In der unbelebten, vegetativen und animalischen Natur gibt es keine Wahlfreiheit. Diese Wahlfreiheit besitzt nicht mal der Mensch.

Aber wenn wir uns über unsere egoistische Natur in der Wirklichkeit erheben, unabhängig von unserem Ego, schauen wir auf diese natürlichen Systeme und können sehen, dass sie nach dem Gesetz der Bürgschaft arbeiten. Ansonsten hat die Natur keine andere Möglichkeit zu existieren.

Und nur die Menschen, bei denen sich ein gewisser Punkt im Herzen öffnet, haben die Möglichkeit, aus diesem allgemein umfassenden Gesetz der Bürgschaft heraus zu treten, welches sie unbewusst erledigen. Sie erreichen ihre Erfüllung mit der eigenen freien Wahl, aus eigener Anstrengung. Danach ergibt sich diese Möglichkeit auch für die ganze Menschheit.

Wie im menschlichen Organismus, wo die wichtigsten lebenserhaltenden Systeme dem Gesetz bewusst folgen, und andere Organe und Zellen sich einfach annulieren und nach diesem Gesetzt in voller Akzeptanz arbeiten – so gelangt auch die ganze Menschheit allmählich zu der Erkenntnis dieses Gesetzes.

Die ganze Schöpfung folgt diesem Gesetz in vollen Zügen. Jede Person erwacht jedoch allmählich, nach einem bestimmten Verfahren und einer gewissen Reihenfolge, um aus eigener freien Wahl ihren Teil im Gesamtsystem zu realisieren, im „Körper von Adam.“

Deswegen sollte man nicht denken, dass der Welt einige der Rechtsprechungen fehlen. Gerade in Bezug auf uns selbst eröffnet sich das als Gelegenheit, die bewusste Anwendung des Gesetzes der Bürgschaft auf sich selbst zu nehmen.


Von der Lehre der „Bürgschaft“, 15.10.2010

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Den Schöpfer an die Hand nehmen

Wenn der Mensch die Wichtigkeit der Gruppe für seine Korrektur erkennt, öffnet er sich, als ob er eine Motorhaube öffnen und die Freunde darin „herumschrauben“ lassen würde. Genauso bereitwillig legt sich auch ein Kranker auf den Operationstisch, damit Ärzte sein Leben retten.

Denn der Mensch spürt, dass er zu hundert Prozent vom guten Willen der Freunde abhängt, dass er nur mit ihrer Hilfe geändert, korrigiert, von einer tödlichen Krankheit geheilt werden kann.

Und dann beginnt die Umgebung auf ihn einzuwirken. Je mehr er sich zu den Freunden hingezogen fühlt, desto klarer wird ihm gezeigt, wie schwer es ist, sich an sie zu wenden, wie ihn das anwidert.

Einerseits versteht der Mensch, dass er sich an die Freunde einfach wenden muss, weil davon sein ganzes Leben abhängt, andererseits lassen ihn der Egoismus und die Sturheit das nicht tun. Eben sie bedeuten auch „Hass“, „unreine Seite“, „Unreinheit“.

Es kommt manchmal vor, dass wir jemanden um Verzeihung bitten müssen und uns nicht dazu zwingen können. Hier entdecke ich ebenfalls zwei entgegengesetzte Kräfte: ich muss es tun, um gerettet zu werden, doch ich kann es nicht.

Dann sehe ich, dass mein Unvermögen durch fremde Macht hervorgerufen wird, und als Folge davon bekomme ich zusätzliche Kraft. Das geschieht auf jeder Stufe: ich fange an, zu begreifen, dass der Schöpfer das alles arrangiert hat, damit ich von nun an Seine Hand halte, wie ein kleines Kind sich am Erwachsenen festhält – dann werde ich mit Seiner Hilfe zum Pharao gehen können.

So ist unser Weg bis zum Ende der Korrektur: ich erkenne das Böse meiner Natur, sondere mich von ihr ab und erkenne, dass sie der Pharao, mein Feind, ist. Dann wünsche ich mir, ihn ausrotten zu können, und bitte darum, dass das höhere Licht das macht.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 18.10.2010

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„Nächstenliebe“ vs. „Sorgen um den Nächsten machen“?

Eine Frage, die ich erhielt: Erklären Sie bitte den Unterschied zwischen „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ und „Sorge dich um den Nächsten, wie um dich selbst“?

Meine Antwort: „Sich um den Nächsten, wie um sich selbst zu sorgen“ ist das Niveau der Unruhe, der Sorge, und „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“ ist schon die Füllung.

Wenn ich mich auf dem Niveau „der Sorge um den Nächsten“ befinde, dann ist es „das Geben um des Gebens willen“, wenn ich nichts geben kann.

Infolge des Aufstiegs entlang der Stufen der spirituellen Korrektur gehen wir von der Periode der Vorbereitung zur Periode der Angst/Sorge/Unruhe über, wo der Mensch schon lernt, sich um andere Menschen zu sorgen.

Er kann sie noch nicht ausfüllen, macht sich aber Sorgen darüber. Dabei entsteht der Raum, der Wunsch, sich Sorgen zu machen. Und später werden die Stufen der Liebe erreicht, wo es schon klar ist, wie man den anderen ausfüllen kann.

Aus dem Programm „Kabbala für die Anfänger“, 13.10.2010 

Kabbala Akademie

Der treue Gesandte des Schöpfers

Der Sohar, Kapitel „BeShalach“, Punkt 28-29: „Und Pharao stand auf in der Nacht, er und all seine Diener und alle Mizraim (Ägypter), und es war ein großes Heulen in Mizraim, denn kein Haus, worin nicht ein Toter war.“ (Gen. 12, 30)
„Und er rief zu Moshe (Moses) und Aarons  in der Nacht“, da alles durch dich geschah, “ Und segnet mich auch“ was bedeutet, tötet mich nicht.
Später begleitete er sie selbst aus dem Land, wie geschrieben steht:
„Und es geschah als Pharao das Volk ziehen (hebr. beshalach) ließ.“ (Gen. 13, 17)

Wir verstehen nicht, in wie fern diese böse, furchtbare Kraft, der Pharao groß und dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Denn sie ist der Abdruck des Schöpfers, und handelt wie sein treuer  Gesandter. Der Pharao öffnet sich immer mehr und durch diese Enthüllung des Übels, stößt er den Menschen an, aus dem Ego hinauszuziehen.

Wir beobachten es jetzt in der Welt: Einerseits werden wir zu  immer größeren Egoisten, beachten niemandem und handeln nur zugunsten des eigenen Wohls.
Andererseits führt uns die wachsende Selbstsucht immer mehr zur Erkenntnis, dass wir verpflichtet sind, sich von ihr zu trennen, weil solche Form der Existenz unmöglich ist, und wir dadurch zur allgemeinen Zerstörung kommen.

Darüber ist gesagt worden, dass „der Pharao die Söhne Israels näher an den Schöpfer brachte“. Diese negative Kraft erfüllt also ihre Arbeit, um uns in Richtung der Spiritualität anzustoßen.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 19.10.2010
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Mit offenen Augen und gebeugtem Haupt

Wenn ich die Gruppe als Umgebung für mein Vorankommen ausgesucht habe, dann muss ich von nun an meinen gesamten Weg an ihr messen.

Ich beginne, in der Gruppe die Erscheinung des Schöpfers zu erkennen: gerade Er liefert mir das, was ich in den Freunden sehe.

Ich habe keine Möglichkeit, sie objektiv einzuschätzen, und vertrete von nun an das Prinzip: „Jeder kritisiert gemäß der eigenen Verdorbenheit“ .

Das bedeutet nicht, dass ich über alles hinwegsehe. Nur liegt unsere gegenseitige Beziehung jetzt in zwei Ebenen.

Einerseits nehme ich die Freunde über dem Wissen als eine wahre, bessere, vollkommene Gruppe an. Ich sehe sie als groß und mich selbst als jemanden, der sich ihrem Umfeld angeschlossen hat, an.

Andererseits nehme ich sie entsprechend meiner Logik wahr und sehe, dass wir alle uns noch zum Besseren ändern müssen, um der Gruppe zu helfen.

Beide Aspekte meiner Herangehensweise basieren auf einer realen Grundlage: entweder sehe ich mich selbst oder uns alle als unkorrigiert.

Ich begreife, dass meine Sicht vom inneren Zustand abhängt und arbeite deswegen in beiden Ebenen: mal beuge ich den Kopf vor der Größe der Freunde, mal bewege ich mich in gleicher Höhe mit ihnen im Bestreben nach der Einheit und dem gemeinsamen Aufstieg.

Dabei weiß ich, dass ich niemals das wahre Bild sehe, weil bis zur Endkorrektur alles relativ ist und ich keine unverrückbaren Kriterien habe.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 24.10.2010

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Es lässt sich nicht verbergen

Eine Frage, die ich erhielt: Ist der Bund mit den Freunden unauflösbar oder kann der Mensch aus dem gemeinsamen Kreis herausfallen?

Meine Antwort: Ich sehe noch keinen, dessen Taten vom Schließen eines Bundes zeugen würden… Hier gibt es klare Prinzipien.

Als erstes: Macht sich der Mensch ständig Gedanken über die Stärkung der Gruppe? Sorgt er sich um die Stimmung der Freunde? Will er, dass sie sich im Aufstieg befinden und Gewissheit über die Erreichung des Ziels verspüren? Kämpft er mit sich selbst darum?

Und als zweites: Hebt er in der Tat die Stimmung der Freunde? Gibt er ihnen die Gewissheit und die Erkenntnis der Wichtigkeit des Ziels?

Es lässt sich an einem Menschen nicht nur erkennen, wenn es ihm gut geht, sondern in jedem Zustand, selbst wenn er müde und entkräftet ist. Wenn er seine Schwäche sieht, wendet er sich dennoch an die Gruppe und versucht, Kraft von ihr zu schöpfen.

Und es geht nicht darum, dass es ihm schlecht geht und er wieder aufleben möchte, sondern darum, dass seine schlechte Stimmung ihn die Gruppe nicht stärken und den Bund nicht einhalten lässt. Also wendet er sich auch in Schwäche nicht für sich selbst an die Freunde. Es tut ihm weh, dass er ihnen in diesem Zustand nicht dienen kann.

Es gibt auch andere, deutlichere Anzeichen: Wie sehr sorgt der Mensch für einen für die Gruppe bequemen Ablauf beim Studium und beim Regeln von Angelegenheiten, damit sie leichter und schneller auf dem spirituellen Weg voranschreitet?

Liegt ihm das am Herzen oder verhält er sich formell dem gegenüber, selbst innerhalb seines Aufgabenbereiches?

Es lässt sich nicht verbergen. An einem Menschen lässt sich erkennen, wie wichtig für ihn die Gruppe und das Ziel sind.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 24.10.2010

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