Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Juden'

(Unsere Frauen) Hüterin der Mauern

An der Front im Kampf gegen Terroristen, auf den Straßen gegenüber Randalierern mit Gewehren und Molotowcocktails und in den Luftschutzkellern mit unseren Kindern sind Frauen die ungewollten Hüterinnen der Mauern. Sie sind besorgt um ihre Kinder und ihre Männer. Sie erschrecken beim Klang von Sirenen, während sie verzweifelt nach ihren Kindern suchen. Sie wissen, dass sie nur Sekunden haben, bevor die Raketen landen.

Frauen, reif und fürsorglich, sind viel verantwortungsvoller als Männer. Sie sollten den Aufruf zur Vernunft anführen. Sie sollten in dieser Zeit nicht schweigen. Wenn sie nur ihre überragende Bedeutung für die Gesellschaft erkennen würden und wovon unsere Zukunft abhängt, würden sie nicht eher ruhen, bis sie uns, die Männer, dazu gebracht haben, umzudenken und den richtigen Weg einzuschlagen.

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Wie geht es jetzt weiter?

Wir haben uns noch nicht einmal von Covid-19 erholt, und schon befinden wir uns im Krieg mit unseren Nachbarn. Und dieses Mal ist es nicht nur mit unseren Nachbarn jenseits der Grenze zum Gazastreifen, sondern buchstäblich mit unseren Nachbarn von nebenan, Israelischen Arabern, die seit mehr als fünf Jahrzehnten friedlich mit Israelis zusammenleben.

Tatsächlich haben die meisten der jungen Leute, die jetzt randalieren, nie etwas anderes als ein friedliches Leben an der Seite von Israelis gekannt. Sie arbeiten in Israel, mit israelischen Juden, gehen mit israelischen Juden auf israelische Universitäten und schicken ihre Vertreter in das israelische Parlament, die Knesset.

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Unsere eigenen schlimmsten Feinde

Vor etwa einer Woche interviewte Amit Segal, ein politischer Kommentator für Israels Channel 12 News, den ehemaligen israelischen Botschafter in Washington Ron Dermer, der von 2013 bis 2021 amtierte. Für mich war der wichtigste Punkt, den Dermer vermittelte, dass die Unterstützung für den Staat Israel unter den amerikanischen Juden abnimmt. Außerdem betonte Dermer, dass einige der lautstärksten und giftigsten Kritiker Israels Juden sind. Wenn ich mir diese Kritiker anschaue, dann scheint es mir, dass sie nicht nur hasserfüllt gegenüber Israel sind, sondern dass sie stolz auf ihren Hass sind.

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Unsere Hände am Ventil

Wohin man auch immer auf die Welt schaut, wächst der Antisemitismus. In Argentinien verhinderte die Polizei einen brutalen Anschlag auf eine Synagoge, der für einen Samstag geplant war, an dem die Synagogen gewöhnlich voll sind. In Frankreich sprach der Kassationsgerichtshof den Mörder einer jüdischen Frau, Sarah Halimi, 2017 von seiner strafrechtlichen Verantwortung frei, weil er Cannabis genommen hatte, bevor er sie brutal schlug und aus dem Fenster im dritten Stock warf, wobei er auf Arabisch „Allahu akbar“ [Gott ist groß] schrie. Nach Angaben der Anti Defamation League gab es im Jahr 2020 mehr als 2.000 antisemitische Vorfälle in den USA. Ähnlich berichtete das deutsche Bundeskriminalamt, dass die Zahl der antisemitischen Straftaten bundesweit bei 2.351 lag. Selbst die Nachricht über das Unglück auf dem Berg Meron, bei dem 45 orthodoxe Juden in einer Massenpanik starben, darunter etliche Kinder und Jugendliche, wurde in den sozialen Medien mit Häme beantwortet. Man las viele unverschämte Kommentare wie „Gott schicke Deinen Zorn auf die Juden“ und „Gott sei Dank, sie werden ihr Feuerfest in der Hölle fortsetzen.“

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Was uns der Mord an Sarah Halini sagt

Tausende von Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris, um gegen die jüngste Entscheidung des französischen Kassationsgerichts zu protestieren, das den Mörder von Sarah Halimi 2017 von der strafrechtlichen Verantwortung freisprach, weil er Cannabis eingenommen hatte, bevor er Sarah tötete. Paris war das Zentrum der Proteste, aber es fanden auch Demonstrationen in Tel Aviv, London, Rom, New York, Los Angeles und mehreren anderen Städten auf der ganzen Welt statt. [Rest des Beitrags lesen →]

Warum ist plötzlich auf Israel die “freie Jagd” eröffnet?

Diese Woche hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), eine internationale regierungsunabhängige Organisation mit Hauptsitz in New York City, “ in ihrem aktuellsten Kontrollbericht,  Israel beschuldigt, eine Variante des rassistischen Systems zu betreiben, wie es einst in Südafrika herrschte“, so die New York Times. Der 213-seitige HRW-Bericht, „A Threshold Crossed: Israeli Authorities and the Crimes of Apartheid and Persecution“ (Israelische Behörden und die Verbrechen der Apartheid und deren Verfolgung) behauptet, „die gegenwärtige Situation einer Körperschaft, der israelischen Regierung, darzustellen, die hauptsächlich das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer regiert, das von zwei ungefähr gleich großen Gruppen bevölkert wird, und methodisch jüdische Israelis bevorzugt, während sie Palästinenser unterdrückt, am schlimmsten in den besetzten Gebieten.“

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Churchill und die Juden – Eine Frage des Schicksals

Vor hundert Jahren, um genau zu sein am 24. März 1921, kam ein wichtiger Besucher nach Palästina, um aus erster Hand den Fortschritt der zionistischen Bestrebungen zu sehen, „eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ zu errichten, wie es in der Balfour-Deklaration von 1917 heißt. Dieser Mann war Winston Spencer Churchill, zu dieser Zeit Großbritanniens Staatssekretär für die Kolonien und während des Zweiten Weltkriegs sein berühmter Premierminister. Die Konferenz von San Remo 1920 gab Großbritannien das Mandat für die Verwaltung Palästinas, und Churchill, ein begeisterter Anhänger des Zionismus, kam, um zu sehen, wie sich seine Vision entfaltete.

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Holocaust-Gedenken – Blick in die Zukunft

Der Holocaust hat mich von klein auf stark geprägt. Ich wurde in Weißrussland geboren, an dem selben Ort, an dem die Nazis schreckliche Gräueltaten an den Juden verübt haben. Und gerade in Witebsk, der Stadt meiner Kindheit, gab es ein Ghetto und ein Vernichtungslager, in dem viele meiner Verwandten umgebracht wurden. Diese Geschehnisse blieben in meiner Familie immer präsent – ich hörte von ihnen, als ich klein war. Ich wurde von jenen auf- und erzogen, die gerettet worden waren und die die Geschichten der Umgekommenen erzählen konnten. So hat die Shoah in mir eine unvergängliche Prägung hinterlassen, da sie ein integraler Bestandteil meiner Erziehung war.

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Woran wir uns an Israels Gedenktag erinnern sollten

Heute ist der israelische Gedenktag für die gefallenen Soldaten der israelischen Kriege und die Opfer von Terroranschlägen. Unsere Nation ist besonders. Neben der Trauer um die Gefallenen und die Opfer müssen wir uns vor Augen halten, dass der Staat Israel und das Volk Israel in einer einzigartigen Position sind. Wir sind die einzige Nation, deren Schicksal in ihren Händen liegt. Es ist zwar wahr, dass wir von Feinden umgeben sind, die nichts anderes als unsere Zerstörung wollen. Aber es ist auch wahr, wenn auch schwer zu akzeptieren, dass wir unsere Feinde in Freunde verwandeln können, wenn wir tun, was wir tun müssen, worauf ich weiter unten eingehen werde. Deshalb müssen wir einerseits die Gefallenen betrauern, andererseits müssen wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und verhindern, dass andere fallen,  und den lang ersehnten Frieden mit unseren Nachbarn erreichen.

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Das Purimfest: Die Entstehung einer erneuerten Welt

Jeder neue Zustand wird nur unter der Bedingung geboren, dass sich der vorherige Zustand vollständig erschöpft. Der Feiertag Purim symbolisiert den Wendepunkt, in dem sich die Welt durch die Pandemie befindet. Daher hat das Fest eine besondere Bedeutung, nicht nur für das jüdische Volk, sondern für die gesamte Menschheit.

Die in der Purim-Geschichte beschriebenen Ereignisse sind Hinweise auf die Korrekturen, die die Welt durchlaufen muss. Der globale Virusausbruch hat eine tiefe Veränderung auf allen Ebenen unseres Lebens bewirk. Er macht deutlich, wie sehr wir voneinander abhängig sind und wie dringend notwendig es ist, unsere egoistische Einstellung zu ändern und uns anderen gegenüber rücksichtsvoller zu verhalten, d.h. einen Wechsel von unserer egoistischen Einstellung zu einer altruistischeren Haltung. Das wird uns helfen, die Lücken zwischen uns zu schließen und ein positives gemeinsames Feld freizusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, kann das Volk Israel eine zentrale Rolle spielen.

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