Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Höheres Licht'

Frauen müssen an der Korrektur arbeiten – genau wie Männer


Zwei Fragen, die ich über Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Ist es wahr, dass eine Frau nur einmal lebt und nicht reinkarniert und dies der Grund dafür ist, warum sie keine Kabbala studieren sollte?

Meine Antwort: Frauen müssen Kabbala studieren und sich korrigieren genau wie Männer, aber gemäß der Struktur der weiblichen Seele. Frauen reinkarnieren genauso wie Männer und im Übrigen alles, was existiert, ob in unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Stufen der Natur. Das ist so, weil die Verlangen aller Arten und Stufen ihren Endzustand erreichen müssen – die absolute Gleichheit der Eigenschaft des Gebens!

Frage: Ich habe kürzlich begonnen, Kabbala zu studieren und die eine Sache, die ich soweit verstanden habe, ist, dass wir aus Verlangen bestehen und das Verlangen das Hauptmotiv unserer Existenz ist. Außerdem habe ich verstanden, dass wir unsere Verlangen nicht unterdrücken, sondern korrigieren sollen, damit sie unserem Schöpfer dienen. Was ist jedoch mit den sexuellen Verlangen? Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen und möchte mein Leben mit ihm verbringen, aber ich kann nichts dafür, wie ich anderen Männern gegenüber empfinde. Meine Frage ist darum, wenn ich meine Verlangen gemäß Kabbala nicht unterdrücken soll (so wie ich es bis jetzt gemacht habe), welche Einstellung soll ich haben, meine Verlangen zu lenken und sie für andere und den Schöpfer nützlich zu machen?

Meine Antwort: Sie werden nur in der Lage sein, Ihre Verlangen durch die Erhöhung der Wichtigkeit des Ziels (Erlangung des Schöpfers), durch die Teilnahme am allgemeinen Studium, der Gruppe und der Verbreitung richtig einzuteilen. Ihr Verlangen wird dann das Or Makif – das Höhere Licht – erwecken, welches alle notwendigen Änderungen in Ihnen durchführen wird, um Sie zu Frieden und Harmonie zu bringen.

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Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (fortgeschritten)


Fragen, die ich zu Gefühlen wie Schwäche, Zweifelhaftigkeit und Unsicherheit auf dem spirituellen Weg erhielt.

Frage: Ich verstehe das einfach nicht: Warum muss ein Mensch sich selbst bekämpfen, um diesen fiktionalen „anderen“ Zustand zu erreichen? Und warum braucht er dies überhaupt?

Meine Antwort: Sie haben Recht: Wenn Sie keinen Punkt im Herzen haben, dann leben Sie ohne Sorgen weiter. Schließlich realisiert ein Mensch nur die Verlangen, die in ihm erwachen. Wenn der Punkt im Herzen eines Menschen erwacht ist, dann wird er von Verlangen angetrieben, den Schöpfer zu enthüllen, zu verstehen und zu fühlen und er muss dies erreichen.

Frage: Ich habe versucht zu verstehen, wie es überhaupt möglich ist, seine eigene Natur zu verändern, da ich immer mehr entdecke, wie egoistisch all meine Gedanken und Verlangen sind und nur noch egoistischer werden. Warum sollte ich also mich selbst mit dieser unnützen Arbeit zerstören, anstatt ein normales Leben zu führen?

Meine Antwort: Sie haben absolut Recht: Ein Mensch kann seine eigene Natur nicht verändern! Wenn er aber nichtsdestotrotz beharrlich zum Ziel strebt, dann wird diese Ausdauer ihm helfen und der Schöpfer wird ihm die Stärke, Ihn zu enthüllen geben (siehe „Einführung zu Talmut Esser HaSefirot“, Punkt 133, wo von Menschen die Rede ist, die den Berg empor steigen). Nur die Kraft der Enthüllung des Schöpfers kann einen Menschen aus dieser Welt herausziehen – heraus aus der Wahrnehmung „innerhalb des Menschen“. Und dann enthüllt ein Mensch eine ewige und perfekte Welt. Doch nochmals, nur das Licht, welches die Schöpfung erschuf, ist fähig dazu, dies zu verändern und zu Seiner Stufe zu erhöhen.

Frage: Wenn ein Mensch älter wird, wird er schwächer und braucht mehr Stärke. Doch woher wird er diese bekommen, wenn er nie eine Antwort vom Schöpfer bekommt?

Meine Antwort: Der gesamte Weg bis hinauf zur Enthüllung des Schöpfers, dem Machsom, besteht aus ständig anwachsenden Enttäuschungen. Es steht geschrieben, dass der Auszug aus Ägypten geschieht, indem dem Pharao (unserem Egoismus) Plagen geschickt werden. Diese Plagen werden immer schmerzlicher und führen dazu, dass wir uns immer desillusionierter hinsichtlich unserer Fähigkeit fühlen, das Ziel zu erreichen, aus dem Egoismus heraus zu kommen und die Wahrnehmung der Höheren Kraft, des Schöpfers, zu erreichen. Diese Plagen enthüllen unsere egoistische Natur (den Pharao) und wie sehr er uns innerlich beherrscht. Lesen Sie den Abschnitt in der Tora, wo der Schöpfer dem Menschen (Moses) ständig wiederholt: „Gehe zum Pharao, denn ich habe seine Herz verstockt.“ Dies bedeutet, dass der Schöpfer unseren Egoismus ständig zu dem Zwecke erhöht, dass wir enthüllen können, wie absolut böse dieser für uns ist und uns wünschen werden, davor wegzulaufen!

Frage: Manchmal scheint es, als hätte ich nicht genügend Zeit in diesem Leben übrig, das Ziel, die Enthüllung des Schöpfers, zu erreichen.

Meine Antwort: In diesem Falle gibt es, wie auf dem gesamten Weg, nur ein „kabbalistisches Prinzip“ zur Anwendung: „Schlage dem Versucher die Zähne aus“ (der Versucher, der dich ständig vom Weg abbringt) und bleibe unbeugsam im Fortschritt mit dem „Glauben über dem Verstand“, an Stelle des allgemeinen (regulären, tierischen) Menschenverstandes. Und suche in all diesem nach der Hilfe des Schöpfers, um dazu fähig zu sein, diesen beiden Prinzipien zu folgen.

Frage: Vielleicht ist es besser, eine „angenehme Lüge“ zu leben, wie die Leute, die das kaufen, was Berg verkauft – psychologische Unterstützung und eingebildetes, jedoch süßes Vertrauen darauf, dass morgen alles in Ordnung sein wird, dass alles gut sein wird und dass alles zum Besseren hin verändert werden kann. Dies hat einen psychologischen Affekt auf den Menschen, gibt ihm Stärke und hilft ihm zu überleben. Und man bekommt die positiven Resultate im Voraus!

Meine Antwort: Wer könnte diesen über Jahrhunderte bewährten Methoden widersprechen? Wenn ich könnte, würde ich rote Bändchen und heiliges Wasser selbst kaufen. Aber niemand lädt diese Menschen überhaupt zur Kabbala ein, die sich selbst mit diesen Methoden trösten können und die sich selbst davon überzeugen können, dass sie helfen. Doch während sie ihre Augen vor der Krankheit verschließen und Schmerzmittel nehmen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus.

Und es gibt andere, denen diese Schmerzmittel nicht mehr helfen. Sie verstehen, dass dies eine Lüge ist. Diese Menschen suchen weiter, da ein Mensch nicht unerfüllt bleiben kann und dieser Zustand von Vergeblichkeit und Leere ist schlimmer als der Tod, da ihr spirituelles Verlangen bereits nach einer Erfüllung strebt. Und so suchen sie weiter. Und den Menschen, die in dieser Welt nichts mehr finden können, was sie erfüllen könnte, bietet die Kabbala die Antwort: Erfüllung kommt in dem Maße vom Höheren Licht, wie ein Mensch diesem ähnlich ist!

Frage: Es scheint immer noch unmöglich und unausführbar, dass jeder Mensch und alle Menschen zusammen fähig sein werden, danach zu verlangen, aus dem Egoismus freiwillig herauszukommen, anstelle von Plagen angetrieben zu werden, die schlimmer als der Tod selbst sind, wenn sogar der Tod wie die Erlösung vom Leid aussieht.

Meine Antwort: Der Schöpfer sagt, dass es einfach ist, aus der körperlichen Natur auszutreten und die Höhere Natur zu betreten, gesetzt den Fall, dass ein Mensch unablässig die Bedingungen des Schöpfers oder die präzisen und strikten Gesetze der Natur ausführt. Niemand hat die Stärke und das Verlangen, über diese Welt – über die eigene Natur – aufzusteigen. Diese Verlangen kann ein Mensch jedoch von der richtigen Umgebung (der weltweiten Bnei Baruch Gruppe) bekommen, indem er Kabbala gemäß den authentischen Quellen (den Büchern von Baal HaSulam) studiert. Und dann wird das Licht ihn erheben und es gibt tausende von Beispielen, um dies zu belegen. Es ist Ihre Wahl!

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Trink deinen Milchshake und studiere Kabbala


Frage: Ich verstehe, dass körperliche Handlungen nichts mit Spiritualität zu tun haben, aber bevor ein Schirm erworben wird, sind unsere Taten vom Ego bestimmt und finden in der körperlichen Welt statt. Wenn ich einen Milchshake wünsche, obwohl ich gerade aß und kein Ernährungsbedürfnis nach einem haben, widerstehe ich diesem Wunsch dann und lasse mich dieses Vergnügen verleugnen? Nehme ich den Milchshake, weil das nur eine körperliche Handlung und irgendwie nicht von Bedeutung ist? Oder trinke ich den Milchshake und täusche vor, dass ich ihn um des Schöpfers willen empfange? Ich suche eine Anleitung, wie man sich mit den Wünschen des Egos befasst, die in der körperlichen Welt heraufkommen. Sollen wir uns verleugnen, so tun als ob, bis wir es richtig können?

Antwort: Religion und Erziehung lehren uns, uns zu verleugnen, aber die Kabbala sagt, dass nur eine Sache zu tun ist: Ziehen Sie das Höhere Licht an, indem Sie authentische kabbalistische Quellen studieren. Immerhin schuf das Licht Sie, zusammen mit Ihren Verlangen und Gedanken (Ihrer Meinung und Ihrem Herzen), folglich kann nur Es Sie korrigieren. Um in Ihrem Leben Erfolg zu haben, ist das wichtigste Ding, ständig mit ein und der selben Sache beschäftigt zu sein – der Wichtigkeit des Ziels – und halten Sie sich nicht damit auf, herausbekommen zu wollen, wie man Gedanken behandelt, die vom Ziel entfernen. Dann wird sich alles andere in zeitweilige Bedeutungen verwandeln, die Ihnen helfen. So trinken Sie Ihren Milkshake und studieren Sie Kabbala!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkungen auf das Spirituelle
Blog-post: Spiritualität liegt über unserer Welt (fortgeschritten)
Blog-post: So bin ich eben!
Blog-post:Vermischen Sie die zwei Welten nicht!

Nur der Einfluss des Höheren Lichtes kann dir die Wichtigkeit der Gruppe geben

Zwei Fragen, die ich über virtuelle Gruppen erhielt

Frage: Ich beginne, eine Art Ziehen in Richtung „Gruppen“ zu fühlen, doch ich weiß nicht, welche Gruppen oder warum. Ich war immer ein Außenseiter und „unabhängiger“ Einzelgänger. Ich möchte nur Information über virtuelle Gruppen: Was machen sie? Und wie kann ich mich einer anschließen?

Meine Antwort: Sie können mehr herausfinden, wenn Sie an diese Adresse schreiben.

Das Verständnis für die Wichtigkeit der Gruppe kommt vom Einfluss des Höheren Lichtes (Or Makif) auf Sie. Am Anfang versteht ein Mensch nicht, dass der einzige Weg, in die allgemeine Seele einzutreten, der ist, sich mit anderen zu verbinden. Er versteht nicht, dass es keinen anderen Weg in die spirituelle Welt, zu seiner Seele, gibt. Somit hätten Sie ohne den Einfluss des Höheren Lichtes nicht angefangen, das Verlangen nach der Gruppe zu empfinden. Und die Tatsache, dass Sie es empfinden, ist ein riesiger Erfolg! Jedoch stammt das größtenteils nicht von Ihnen, sondern von Oben. Wie Baal HaSulam schreibt, der Schöpfer bringt einen Menschen zur Gruppe und daher trifft Er die Wahl für ihn und die Wahl des Menschen liegt darin, sich selbst in der Gruppe zu festigen – in dem, worauf der Schöpfer Seine Hand legt. Und jetzt müssen sie es gebrauchen und entwickeln – es wird nicht von selbst geschehen.

Später wird der Schöpfer Sie von der Gruppe wegstoßen und Sie werden plötzlich beginnen, sie zu verachten, jedoch werden Sie denken, dass dieses Gefühl von Ihnen kommt, anstatt dass es vom Schöpfer mit einer Absicht zu Ihnen gesandt wurde und so weiter. Und Sie werden dieses Gefühl bekämpfen müssen, indem Sie die Wichtigkeit der Gruppe, der Einheit, der Shechina (der Ort der Enthüllung des Schöpfers) erhöhen.

Frage: Kürzlich erwähnten Sie, dass es Gruppen außerhalb von Bnei Baruch an einem Rav fehlt, der den Schöpfer repräsentiert, die Kraft des Gebens. Wie soll in diesem Fall eine virtuelle Gruppe funktionieren, da ihr ebenfalls die Führung durch einen Rav fehlt?

Meine Antwort: In der virtuellen Gruppe bin ich völlig präsent. Ich bin ihr Lehrer und jede Person ist mein Schüler, wenn sie es wünscht und lernt, was ich an sie weitergebe. Alles hängt nur von ihrem Verlangen ab.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: Anfängliche Probleme
Blog-post_ Spirituelle Führung und Ausrichtung in der Kabbala

Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man die spirituelle Entwicklung mit den täglichen Verlangen und Verantwortungen vereinigen kann

Frage: Ich bin 17 Jahre alt und studiere Kabbala seit ca. 4 Monaten. Manchmal werde ich von anderen Wünschen abgelenkt, gehe ihnen nach und vergesse Kabbala dabei. Manchmal kommt es mir so vor, als ob diese mir wichtiger sind als meine Korrektur. Was soll ich tun? Kommt das Problem wegen meines Alters, oder sind es Reschimot, die ich korrigieren muss?

Meine Antwort: Achten Sie nicht auf die Störungen und studieren Sie weiter. Dann kommt das Höhere Licht und korrigiert Sie. Indem Sie auf dem spirituellem Weg weitermachen, stellen Sie fest, wie sehr Ihre Wünsche Sie beherrschen, und das Einzige, was Sie retten kann, ist die Hilfe von Oben. Nur die Geduld macht einen Kabbalisten aus Ihnen.

Frage: Glauben Sie wirklich, dass wir den höchsten Grad in diesem Leben erreichen können, auch wenn wir uns nicht völlig dem Studium widmen? Wie kann dies in diesem Leben möglich sein, wenn man an die Verwantwortungen denkt, die wir gegenüber den Menschen um uns herum und der Gesellschaft haben?

Meine Antwort: Ich bezweifele nicht, dass es jeder kann. Auch wenn jemand den Machsom nicht in diesem Leben erreicht, dann wird er sehr wenig im nächsten Leben dafür zu tun haben. Und danach wird Ihre Seele Sie auf den Stufen des Aufstiegs führen!

Einzig und allein die Bemühung, den Schöpfer zu erreichen, bleibt. Alles andere verschwindet, denn es kommt von Oben, und ist nicht etwas, was wir arrangiert haben. Das Beste, was Sie tun können, ist nach dem Ziel zu streben und das Resultat dem Schöpfer zu überlassen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle
Blog-post: Wut in Fortschritt umwandeln
Kabbala-Blog: „Licht“ – die kabbalistische Bedeutung

Nur das Höhere Licht kann unser Schicksal ändern


Eine Frage, die ich erhielt: Kann das Ändern unseres Namens helfen, unser Schicksal zu ändern? Ich habe gehört, dass bestimmte Buchstaben helfen können, das Leben der Menschen zu verbessern.

Meine Antwort: Außer dem Höheren Licht gibt es nichts, das unser Schicksal ändern kann. Selbst wenn es scheint, als veränderten wir es, finden wir später heraus, dass es nur schlimmer geworden ist. Denn dadurch verhindern wir, vom Höheren Licht korrigiert zu werden und beginnen somit, in der Korrektur hinterher zu hinken. Dies ruft negative korrigierende Kräfte hervor – größere Schicksalsschläge.

Das Problem mit Amuletten, Bannsprüchen und Mystizismus ist, dass sie uns abhalten und wir anfangen, uns zu spät zu korrigieren. Das verursacht eine Anhäufung des Bösen, das als Leiden ausgedrückt wird. Das Leiden kommt also nicht von Oben, sondern es sind unsere eigenen unkorrigierten Eigenschaften, die sich gegen uns wenden.

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Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn…
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Kabbala Heute Artikel: Licht – Die kabbalistische Bedeutung

Kabbala – das Heilmittel für jedes Leid


Eine Frage, die ich erhielt: Der Staat Israel ist in eine Depression gefallen. Die Zeitung Yediot Aharonot führte aus, dass es „gemäß entsprechender Daten aus Kliniken, eine 23%ige Steigerung des Gebrauchs von Antidepressiva und Arzneien gegen Angst gibt“. Befürworten Sie den Gebrauch dieser Medikamente?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch unter Depression oder Angst leidet oder unter irgendeiner anderen Art von Krankheit, sollte er das durch jedes mögliche Heilmittel behandeln. Sobald sie aufgehört hat ihn zu kontrollieren, sollte er mit dem Studium der Kabbala beginnen. So oder so gibt es und wird es nie irgend ein anderes Heilmittel geben. Es steht geschrieben: Sie (die Kabbala) wird jedes Leid heilen.“

Das ist so, weil die einzige Sache, die erschaffen wurde, das Verlangen ist. Und dann empfing sie eine Absicht – das Verlangen entweder „für sich selbst“ zu gebrauchen oder „für etwas außerhalb von uns selbst“ (für jemand anderes, seinen Nächsten oder den Schöpfer). Wenn die Absicht „für einen anderen“ ist, macht sie das Verlangen dem Schöpfer ähnlich – Schenken. Und dann, entsprechend dem Gesetz der Gleichheit, wird dieses Verlangen zu einem Gefäß für das Höhere Licht, Gesundheit, Güte, Vitalität und ewiges Leben!

Verwandtes Material:
Blog-post: Atmen Sie ihn ein, diesen antidepressiven Weihrauch!
Blog-post:Antidepressiva und Kabbala
Blog-post: Antworten auf fragen über „Depression“,..

Absicht und Handlung


Fragen, die ich über das Thema Absichten und Handlungen erhielt

Frage: Ich habe eine Frage bezüglich des Lichtes, das einen zur Quelle zurückbringt. Muss ich ein Verlangen nach dessen Beeinflussung haben, während ich Kabbala studiere? Wenn ja, wer wird mich beeinflussen und was wird es beeinflussen? 

Antwort: Das Höhere Licht wird Ihr Bestreben beeinflussen, Ihre egoistische Absicht, „alles um Ihrer selbst willen zu tun“, in eine altruistische Absicht zu korrigieren, um sich mit allen Seelen zu verbinden. Mit dem ursprünglichen Gefäß Ihrer Seele und in ihm – in der Eigenschaft des Schenkens und der Liebe – werden Sie sich mit dem Schöpfer verbinden.

Frage: Soll ich jedes Mal beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe?

Antwort: Sie sollten immer versuchen, Sich in Ihren Gedanken und Gefühlen daran zu erinnern, dass es außer dem Schöpfer nichts gibt, dass Er in Ihrem Inneren und außerhalb von Ihnen handelt und alle Seine Handlungen „gut“ sind.

Frage: In einem Ihrer Unterrichte wurde eine Frage bzgl. der Absicht während körperlichen Handlungen (wie essen, trinken etc.) gestellt. Sie erwiderten, dass Menschen darüber nicht nachdenken sollten. Aber soll ich nicht beabsichtigen zu schenken, bevor ich eine körperliche Handlung ausführe? Weil wir über keinen Schirm verfügen, ist im Augenblick die einzige Absicht, die wir haben können, zu empfangen. Wäre somit die richtige Absicht für mich nicht gleichzeitig, vom Schöpfer einen Schirm zu erbitten, um fähig zu sein, Ihm zu geben?

Antwort: Das Beste, was Sie tun können ist, an dem Gedanken festzuhalten, dass es außer Ihm nichts gibt und dass Er und alle seine Handlungen gut sind. Ich befürchte, dass Sie nur Fehler machen, wenn Sie beim Ausführen körperlicher Handlungen versuchen, die Absicht, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, beizubehalten. Genau so wie religiöse Menschen wären auch Sie davon überzeugt, bereits in der richtigen Absicht zu sein. Außerdem fingen Sie an zu glauben, dass Sie durch Ihre Handlungen etwas zum Schöpfer erheben und damit Ihre Seele korrigieren würden. Das ist Chassidut. Sie würden anfangen zu glauben, dass Ihre Nahrung Sie darum bittet, gegessen zu werden, damit sie korrigiert wird und dass Sie sich selbst korrigieren, indem Sie diese Nahrung essen, einfach indem Sie vorher einen Segen aussprechen, anstatt sich selbst bis zum Level des Segens – der Liebe und des Schenkens – zu korrigieren. Die Erkenntnis über die eigenen üblen Absichten erfährt man letzten Endes durch den Einfluss des Lichtes, dem Licht der Tora, das uns nur umgibt, wenn wir authentische Kabbalatexte studieren. Sie sollten diese Absicht während des Unterrichts und der Verbreitung beibehalten, aber nicht, wenn sie essen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wo die versteckten Hindernisse liegen und wie Sie sich vom wahren Weg zur Psychologie, zu Chassidut oder Mystizismus wenden – ohne überhaupt zu bemerken, dass Sie dies tun. Befolgen Sie den Rat der Kabbalisten! Lesen Sie Rabashs Artikel für Beginner über die Gruppe – seine ersten zwanzig Artikel.

 

Was bedeutet „direkt“ in der Kabbala? (fortgeschritten)


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie folgendes erklären, denn ich bin einigermaßen verwirrt:
Aus Baal HaSulam, Talmud Eser Sefirot, Teil 2, „Tabelle der Fragen und Antworten betreffend der Bedeutung der Worte“:
Frage 34, Was ist Yashar (direkt)?
Wenn Or Elyon (Höheres Licht) zu den Gefäßen absteigt, welche Aviut Dalet (4. Grad der Grobheit) besitzen (also ein bestimmtes Verlangen, denn die Gefäße vergrößern sich durch ihr Verlangen) wird behauptet, dass das Licht (Or) direkt (yashar) absteigt. Das heißt, dass das Licht, welches Yosher absteigt, proportional zu Aviut und dem Verlangen ist.

Wenn beispielsweise ein schweres Objekt auf den Boden fällt, tut es dies auf vollkommen geradem (yashar, direkt) Weg. Es fällt zudem mit hoher Geschwindigkeit, denn die Erdanziehungskraft trägt ebenfalls dazu bei. Wenn jedoch etwas Leichtes auf den Boden fällt und die Erdanziehungskraft darauf wenig Einfluss hat, schwebt es einige Zeit lang in der Luft und dann langsam zu Boden.

So auch bei den Kelim, die kein Aviut wie die Kelim de Igulim (die zirkulären Kelim) besitzen – hier wird behauptet, dass das Licht sie durch die Kraft der Sefirot von Yosher durchdringt. Es wird gleichmäßig, denn es gibt kein Aviut dort, also kein Verlangen, das es zusätzlich anziehen würde.

Jedoch besitzen die Kelim de Yosher (die direkten Kelim) ein Aviut, welches das Licht mit großer Kraft anzieht und so kommt das Licht sehr schnell und geradlinig herab.“

Was soll dieses Beispiel mit dem schweren Gegenstand, welcher durch die Erdanziehungskraft mehr beeinflusst werden soll als ein leichterer? Wusste Ashlag nicht, dass die Beschleunigung im freien Fall von der Masse eines Gegenstandes abhängt, oder hab ich etwas falsch verstanden?

Meine Antwort: In der Spiritualität wird das Licht durch (in) das Kli (Gefäß) angezogen, da es keinerlei leeren Raum gibt. Der Raum gleicht das Verlangen aus. Es ist in 5 Grade eingeteilt – von Null bis Vier (Größenabstufungen des Verlangens). Der Unterschied zwischen den Stufen liegt nicht nur in der Größe des Verlangens (Quantität) sondern auch in der Qualität – in der Wahrnehmung und Realisierung des Verlangens und des Lichts. Daher ziehen die Stufen 0,1,2,3 „indirekt“ Licht an. Anders gesagt weiß das Kli noch nicht, was es ist und wozu es dient und daher wird in den Verlangen 0 bis 3 das Licht als Lichtobjekt wahrgenommen. Die vierte Stufe aber nimmt das Licht als den erwünschten Genuss wahr – sie nimmt die Lichtquelle wahr und daher wünscht sie sie sich direkt. Und so steigt das Licht „Ba Yosher“ also direkt auf sie herab.

Verwandtes Material:
Kabbalah Blog Post:Talmud Eser Sefirot and the Need to Define Spirituality Correctly
Kabbalah Blog Post: Baal HaSulam’s Intention for Writing Talmud Eser Sefirot
Kabbalah Blog Post: What is Spirituality? What is a Soul?

Was ist das Höhere Licht?


Ich erhielt folgende Frage: Sie sagen, dass die Kabbala eine Wissenschaft ist. Das ist klar. Die beiden Kräfte der Natur, Geben und Empfangen. Alles in der Natur ist nichts als Geben und der Mensch ist das einzige Element in der Natur, das die Balance stört. Er schafft ein Ungleichgewicht und das ist der Grund warum wir leiden.

Alles ist gut, bis wir an diesen Punkt gelangen. Aber wenn wir letztendlich an diesem Punkt angekommen sind, an dem wir die Balance wieder herstellen wollen, sagen Sie: Or Makif. Hmmm… Ein Licht kommt aus dem Nichts und korrigiert mich. Und was mich am meisten verwirrt ist, dass dieses Licht aus einem Buch kommt. Können Sie mir bitte auf eine praktische und klare Weise erklären oder definieren, was „Licht“ ist? Ich dachte, die Kabbala ist eine Wissenschaft über Kräfte, Natur, Verlangen etc. Nach meiner Auffassung ist das Höhere Licht kein wissenschaftlicher Ausdruck und bezieht sich direkt auf etwas Esoterisches. Vielleicht können Sie diese Vorstellung vernünftiger und verständlicher machen? Was ist diese Kraft, die uns korrigiert? Ist es die Kraft des Gebens? Warum wird es dann Or Makif genannt? Wie kann dieses Licht fähig sein, auf unserem Weg der Entwicklung zu helfen, das Leiden aufzuhalten? Ist es auf irgendeine Art mit dem körperlichen Licht verbunden?

Meine Antwort: Wenn ich Sie wäre, mit Ihrer Liebe zur Wissenschaft, würde ich „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ (Pticha) studieren oder ich würde sogar anfangen, Talmud Eser Sefirot zu studieren! Diese Texte erklären einige spirituelle Vorstellungen in einer wissenschaftlichen Sprache: 1. Verlangen, 2. Korrektur der Ausrichtung von „zum eigenen Wohle“ zu „zum Wohle des Schöpfers“, 3. Erfüllung durch das Licht, Genuß, der Schöpfer, im Maße der korrigierten Ausrichtung. Es gibt nichts anderes in der Kabbala.

Or Makif ist eine Kraft, die uns aus einer korrigierteren Stufe her beeinflusst, deren Richtung wir anstreben. Es beantwortet Ihr Streben auf folgende Weise: es zieht Sie im selben Maße zu einer höheren altruistischen Stufe, indem Sie danach streben. Das ist eine Wechselwirkung von zwei Vektoren des Verlangens. Den selben gegenseitigen Einfluss von Kräften gibt es auch in unserer Welt, wenn ein Mensch nach irgendetwas Neuem strebt. Der Unterschied ist, wenn es zum spirituellen Streben kommt, wird diese Kraft, die Sie zu einer neuen Stufe zieht, als Licht bezeichnet, weil es Sie durch seinen Einfluss auf Sie nicht nur zieht, sondern Sie auch verändert, Sie zu der neuen Stufe werden lässt, eine die spirituell und altruistisch ist. Der Unterschied zwischen dieser Kraft von Licht und der die Sie in Richtung einer neuen Stufe in unserer Welt zieht ist, dass die Kraft in unserer Welt Sie nicht verändern muss, um Sie irgendwo hin zu ziehen. Prüfen Sie das für sich selbst, um alle Zweifel zu beseitigen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
Blog-post: Wird der Schöpfer den Schöpfungsakt nochmal wiederholen?
Blog-post: Die Irrationalität der Kabbala