Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht vom 11.10.11

Gruppe

*Erfolg auf dem Weg hat der, der weitermacht. Im Endeffekt ist hier die Kontinuität ausschlaggebend.

*Die Verzweiflung über den Mangel an umgebenden Lichtern und nicht vorhandener Zukunft ist wie ein Virus, der die Welt durchdringt, da es bereits ein Mangel in der menschlichen Stufe ist. Wir müssen der gesamten Menschheit die Augen öffnen, weil die Entwicklungskraft nur darüber zu ihnen kommen kann. Und wir müssen uns so schnell wie möglich darum kümmern.

Vorbereitung auf den Morgenunterricht

*Die gesamte Korrektur der Kelim liegt in ihrer Verbindung zueinander.

*Im Gesamten spricht der Sohar über die korrigierte Verbindung, über das korrigierte menschliche System. Und deshalb wird die Zeit kommen, an dem ein großer Teil der Menschheit den ,Sohar für alle‘verwenden und lesen wird, denn das ist die Quelle, um alle Stufen und das Licht, das zum Guten führt, anzuziehen.

*Die Erweckung von Seiten des Höheren, bringt uns zu nichts. Wir müssen unsere Erweckung hinzufügen, und gerade mit dem Wunsch, sich mit dem Niederen zu verbinden, beginnt man in Malchut der Welt Azilut einzutreten und sie zu erwecken.

* Je mehr sich ein Mensch zur Spiritualität hin entwickelt und bei jedem Mal, wo er vor einem neuen Eingang steht, beginnt er seine Arbeit aus einer größeren Entfernung, aus einem noch mehr vernebelten Platz. Deshalb muss man sich daran gewöhnen und nicht verzweifeln – „siebzigmal fällt ein Gerechter und steht auf“.

*Weil Malchut der Welt Azilut im Nachhinein Schuld am Zerbrechen Adam Ha Rishons hat, kehrt sie nach dem Zerbrechen in den Zustand Katnut zurück, und wird niemals mehr in den Zustand Gadlut eintreten, sondern erst, wenn die Seelen MaN an sie erheben.

*Im Gegensatz zum Sohar, dessen Studium nicht im Geschriebenen liegt, ist die Lehre der zehn Sefirot eine zu studierende Wissenschaft. Das Studium über die Verbindungssysteme in einer für uns klar verständlichen Form, und deshalb können wir über unser Gefühl das gelernte Material verstehen.

Frieden auf der Welt

*Bis zum heutigen Tag, war der Einsatz anderer Eigenschaften – Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Frieden, als Lösung für die Probleme in der Welt möglich, weil es keine Möglichkeit gegeben hat, das Wahrheitsprinzip zu erreichen. Aber heutzutage kann man diese nicht mehr verwenden, da die von der Menschheit geforderte Korrektur heute von der Erreichung der Wahrheit abhängt, das heißt nach der Verbindung, nach einer Gemeinschaft. Und deshalb ist das Experiment, die jetzige Krise mittels der Verwendung anderer Attribute und Prinzipien zu lösen, zum Scheitern verurteilt und wird eine noch größere Zerstörung nach sich ziehen.

*Ich möchte morgens früh aufstehen, und gemeinsam mit den Menschen ein generelles Verständnis darüber besitzen, in was für einer Welt wir leben. Ich möchte in einer Welt leben, in der Menschen sich zum Thema äußern und nicht überall Problempunkte im System suchen – Wirtschaftler erwecken im Bewusstsein des Publikums Angst vor Hunger, Ärzte erschrecken die Massen mit dem Aufzeigen einer wachsenden Todesrate, zu der wir ohne Behandlung gelangen werden usw. Lasst uns doch sehen, in was für einer Welt wir leben und wie wir uns in ihr verhalten. Was heute passiert, hat keine Nebenwirkung die vorübergehen wird oder nur die Erscheinung von einer Nation ist – diese Erscheinung tritt in der gesamten Zivilisation auf, welche in einen neuen Zustand eintritt. Also warum klären wir diesen Zustand nicht auf logische und erwachsene Weise? Kommt, klären wir, in welchem Zustand wir uns befinden und hören wir für einen Moment auf, individuelle Lösungen zu suchen.

*Das Wirtschaftsystem von heute ist darauf aufgebaut, wieviel jeder auf Kosten des Anderen Erfolg hat, und als Ergebnis davon wächst die Wirtschaftsbombe, welche kurz vor ihrer Explosion steht. Was mit der Wirtschaft passiert, ist keine Wirtschaft mehr, sondern einfach eine große Lüge. Und jetzt, wenn diese explodiert, müssen wir die Richtung ändern, in welcher uns die wirtschaftlichen Verbindungen dabei helfen können, die Verbindung zwischen uns, auszugleichen. Sprich: die wahre Wirtschaftkraft, welche in der Welt existiert, dem Ausgleich in der Welt auf optimale Weise gegenüberzustellen.

*Die Korrektur der Wirtschaft ist die Korrektur der Verbindung zwischen uns – vom amerikanischen Traum zum wahrhaftigen Traum. Die gute Zukunft der neuen Menschheit liegt in der Verbindung zwischen allen.

*Zuerst einmal müssen wir uns alle über das Existenzminimum erheben, und danach müssen wir ein Programm erstellen, wie wir einen stufenweisen Übergang schaffen, von allen Wirtschaftsystemen in ein integrales System.

*Verständnis über das Geben in der Menschheit, muss als Resultat des Studiums und den Einfluss der organisierten Gesellschaft stattfinden, so dass jeder sich am Aufbau beteiligt.

Zusammenfassung von Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht vom 21/9/11

Wille ist das, was aus „dem“ (existierendem) Nichts geschaffen wurde, was sich im Gegensatz zum Schöpfer befindet. Streben ist das, was das Kli selbst in sich entwickeln muss. Diese Bestrebung ist das Geschöpf selbst.

Indem der Mensch eine Gesellschaft aufbaut, so beeinflusst diese ihm. Je mehr er in diese Umgebung investiert, desto wichtiger wird diese für ihn, und das verursacht ihren Einfluss auf ihn. Mithilfe der Gesellschaft entwickelt er seinen selbstsüchtigen Willen entgegen dem Schöpfungsziel und vervollständigt damit seine Anstrengungen.

Niemand kann sich selbst zur Entwicklung antreiben; ohne die Hilfe der Umgebung, die mich erweckt, kann ich nicht aufwachen, und deshalb muss ich ihnen GEBEN, damit sie Einfluss auf mich einüben. Folglich ist der Mensch mit allen anderen so sehr verbunden, dass er auf alle Einfluss übt und alle wiederum auf ihn. Jeder bekommt die Belohnung aller, und keinem fehlt es an etwas. Und das ist die perfekte Art und Weise, wie man seine Anstrengung vervollkommnen kann.

Wenn der Mensch sich in dieser Form ausrichtet: Israel, die Tora und der Schöpfer sind Eins, empfängt er aus dieser Anstrengung aufgrund seiner Absicht die Gegenkraft zur Korrektur. Wenn er sich trotz allem überwindet, auch wenn er sich im Zickzack entwickelt.

Das wird als Schaffung eine Gesellschaft bezeichnet, die auf ihn Einfluss hat – sich in Richtung des Ziels zu entwickeln. Und darin enthüllt er einen wachsenden Willen, größer als der eigene, den er vom Schöpfer bekommen hat.

Die ganze Entwicklung liegt in einer immer stärkeren Verbindung und Zusammenschluss mit allen in der Gruppe. Nur in diesem Zustand kann man Spiritualität erreichen. Wir müssen uns so stark zusammenschließen, dass aus dem Druck Licht zwischen uns leuchtet. Druck entsteht in unserer gemeinsamen Arbeit gegen unser Ego, in dem wir uns dagegen zusammenschließen. Und dann erschaffen diese zwei einander entgegengesetzten Kräfte Druck, erschaffen einen Funken, Licht und Feuer.

Bis heute verhielten wir uns in unserer egoistischen Entwicklung der Gesellschaft gegenüber nach folgendem Kriterium : ein Minimum zu geben, aber ein Maximum zu empfangen. Jedoch im integregralen System von heute ist der Mensch dazu verpflichtet, die ganze Welt zur Vervollständigung und zur Verbindung zu erwecken und allen zu versprechen, dies zu erfüllen.

Vorbereitung auf den Unterricht

Der Schöpfer offenbart sich im Streben zur Spiritualität von allen gemeinsam, „Kneset Israel“.
Der Sohar spricht über die Arten der Verbindung zwischen uns. Und in dem Netzwerk, welches sich zwischen uns offenbart, enthüllen sich vielfältige Phänomene, über die Der Sohar spricht.

Wenn wir uns bemühen, uns während des Soharstudiums miteinander zu verbinden, so hilft uns der Sohar dabei und verleiht uns die Kraft, dies auch richtig zu machen.

Die Hand am Puls der Welt halten

Frage: Heute breitet sich weltweit der soziale Protest aus. Wie sollen unsere Gruppen unter diesen Bedingungen handeln?

Meine Antwort: Unsere Gruppen und einzelne Vertreter sollten Materialien an Protestteilnehmer verteilen, die erklären, was in der Welt tatsächlich passiert und warum sie erwacht. Diese Materialien sollten den Leser auf unsere Websites aufmerksam machen, wo sie ausführlichere Informationen über die heutigen Probleme und deren Lösungen finden.

Wir stiften die Menschen nicht zu Revolutionen an – im Gegenteil: wir wollen, dass die Prozesse ruhig verlaufen, dass die innere Arbeit, die inneren Veränderungen im Menschen in den Vordergrund treten. Sollen die Demonstranten doch ihre Parolen skandieren, doch hinterher sollen sie begreifen, dass alles von der inneren Korrektur abhängt.

Unsere Leute und die Gruppen vor Ort sollten sich an den Demonstrationen beteiligen, Flyer verteilen, sich unter die Protestteilnehmer mischen, um sie spüren zu können, um zu begreifen, wer sie sind und was sie wollen, um mit ihren Verlangen in Berührung zu kommen. Wir sollten näher an sie herantreten – es wird uns die Möglichkeit geben, bessere Materialien mit unserer Botschaft vorzubereiten. Wir sollten nicht zusammen mit ihnen ihre Parolen rufen, uns nicht an den Unruhen beteiligen – wir sollten lediglich nach einer Herangehensweise an die Menschen suchen und ihnen erklären, dass die Korrektur nur mittels der Vereinigung zwischen uns, nur mittels der Bürgschaft vollzogen wird.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Ein Gebot“, 07.10.2011

Who wants change?

Frage: Die New Yorker Gruppe war in der Wall Street, um sich in die Stimmung und die Verlangen der Protestteilnehmer hineinzufühlen. Wir haben von ihnen Dinge gehört, die unserer Botschaft sehr ähnlich sind, wir haben zusammen mit ihnen unser Lied „Who wants change“ („Wer will Veränderungen“) gesungen. Wie können wir die Botschaft über die Bürgschaft an sie weiter tragen?

Meine Antwort: Auf euch wartet sehr viel Arbeit. In erster Linie muss eine Website erschaffen und deren „Visitenkarten“ an die Demonstranten verteilt werden. Genau auf dieser Website und nicht auf der Straße muss eine echte große Diskussion über die aktuellen Themen gestartet werden. Die Menschen müssen zur virtuellen Plattform bzw. zum „Platz“ gebracht werden, wo sie die Themen besprechen werden, die mit unserer Botschaft verbunden sind.

In Amerika beschleunigen sich die Prozesse, und wir müssen so schnell wie möglich die Anfangsschritte zur Organisation der Arbeit unternehmen. Und eigentlich beginnen wir weltweit zu arbeiten – darin besteht kein Zweifel. Jede Gruppe wird gemäß dem eigenen Tempo, entsprechend den lokalen Bedingungen vorgehen, doch letztendlich werden wir uns alle innerhalb von wenigen Monaten an die Arbeit machen.

Dadurch werden wir das innere, spirituelle System begreifen, wahrnehmen, uns daran anschließen. Es kommt bereits als Prozessfinale zum Vorschein – als Aufstieg zur letzten Stufe, als Enthüllung des Schöpfers den Geschöpfen, die Enthüllung der Eigenschaft des Gebens, des Systems des Gebens, an welches wir uns tatsächlich anschließen. Die Massen führen die äußeren Handlungen darin aus, und wir schließen die inneren Handlungen daran an. Das alles steht uns bevor.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Frieden in der Welt“, 02.10.2011

Der Schöpfer ist zum Greifen nah!

Frage: Was ist das für ein Gefühl „Verschmelzung mit der Gruppe“? Wie und wo empfinden wir es?

Meine Antwort: Stell dir vor, dass du nicht die Menschen anschaust, sondern jene innere Verbindungsstruktur, die zwischen ihnen existiert, jene Kraft, die in ihrem Inneren arbeitet. Du versuchst, durch sie hindurch zu dieser Kraft zu gelangen und dich mit ihr zu verbinden. Und dort, wenn du in ihrem Inneren diese Kraft enthüllst, enthüllst du in Wirklichkeit den Schöpfer.

Genau diese gemeinsame, sie alle miteinander verbindende Kraft bedeutet das Licht bzw. den Schöpfer. Deine egoistische Haltung dir selbst gegenüber, deine Ablehnung der Umgebung trennt dich von dieser Kraft, vom Schöpfer. Sobald du diese äußere Hülle durchbrochen hast, verbindest du dich bereits mit dem Schöpfer – Er befindet sich immer im Inneren der Gruppe.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 25.09.2011

Der Tag, an dem dein Schicksal entschieden wird

Alles hängt vom Menschen ab und basiert auf der Erschaffung der Mittel für das spirituelle Vorankommen, sprich auf dem Aufbau der Umgebung. Durch diese Umgebung zieht er die Kraft an, die zur Quelle zurückführt. Denn indem er die Umgebung für sich aufbaut, baut er im Grunde genommen seine zukünftige, spirituelle Welt auf.

Während er sich in diese Umgebung einordnet, beginnt er zu fühlen, dass er sein Ego verlässt und in den Nächsten, den er wie sich selbst liebt, hineingeht. Auf diese Weise tritt er aus seiner inneren Welt, die er zuvor als „diese Welt“ wahrgenommen hat, hinaus und nimmt im Inneren der Gesellschaft, in der Verbindung zwischen allen, die höhere, spirituelle Welt wahr.

Und in dieser spirituellen Welt enthüllt er ihre Eigenschaft – die Eigenschaft des Gebens -, die sie ausfüllt, sprich den Schöpfer. Das alles beginnt mit der ersten Veränderung, die als „Jahresanfang“ (Rosch ha Schana) bezeichnet wird.

Der Mensch hat eine große Vorbereitungsarbeit bis dahin hinter sich gebracht: er hat versucht, eine Umgebung um sich herum zu formen und die Kräfte anzuziehen, die ihn verändern sollen, er hat alles ausgeführt, was in den Büchern steht, hat dieses Wissen an die anderen verbreitet, um die Anzahl der Menschen zu vergrößern, die das Schöpfungsziel anstreben. Dadurch hat er das allgemeine kollektive Verlangen nach der Erreichung des Ziels vergrößert, und es hat begonnen, stärker auf ihn einzuwirken.

Und dennoch sieht er keinen Erfolg. Die Kabbalisten schreiben viel über diesen Zustand, diesen Punkt, diesen Wegabschnitt. Es ist ein absolut besonderer kritischer Punkt, der nicht umsonst den Namen „Tag des Gerichts“ trägt: hier wird entschieden, ob du vorankommst oder absteigst – ob du dich selbst zum Leben oder zum Tode verurteilst.

Im Grunde genommen bestimmt der Mensch diese Entscheidung durch seine gesamte vorangegangene Arbeit – hat er es geschafft, die Unterstützung der Gruppe für sich aufzubauen und die Kraft der Bürgschaft von ihr zu bekommen, damit sie ihm bei allen harten Gerichten, sprich bei riesigen egoistischen Verlangen, die sich im Menschen enthüllen und denen er nicht aus eigener Kraft widerstehen kann, hilft.

Es ist klar, dass wir nicht in der Lage sind, gegen ein egoistisches Verlangen, das sich in uns enthüllt, anzukämpfen, mag es auch noch so klein sein. Und nur wenn wir uns mit der Kraft der Umgebung ausrüsten, werden wir die höhere Kraft erhalten. Denn es steht geschrieben, dass „der Schöpfer in seinem Volk wohnt“ – in der Verbindung zwischen den Seelen, zwischen den Freunden herrscht die Kraft ihrer Vereinigung, die sich Schöpfer nennt.

Der Schöpfer ist die allgemeine Eigenschaft des Gebens, die wir selbst Teil für Teil zusammenfügen. Darum wird der Schöpfer als „Bore“ bezeichnet – „komme und siehe“. Denn wir müssen uns diesem Zustand annähern und erkennen, dass dies eine Erscheinung innerhalb der eigenen Verlangen ist.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel, 07.10.2011

Die Prüfungsmethode

Frage: Gibt es eine Methode, mit der ich nachprüfen kann, welchen Einfluss die Umgebung auf meinen inneren Zustand hat?

Meine Antwort: Ich werde in dem Maß von der Gruppe beeinflusst, in welchem ich mich der Gruppe anschließen will. Gerade in der Verschmelzung mit der Gruppe kann ich die Spiritualität enthüllen. Dann befinde ich mich nicht in meinem tierischen Körper, sondern in der Gruppe, in unserer Verbindung.

Die Spiritualität befindet sich also innerhalb meiner Verbindung mit den anderen Menschen. Sie ist innerhalb des Beziehungsystems, das ich selbst aufgebaut habe. Infolge meines Einschlusses innerhalb dieses System finde ich die allgemeine Eigenschaft des Gebens, welche die Offenbarung des Schöpfers bedeutet.

Entsprechend diesem Merkmal prüfe ich, wie sehr mich die Umgebung von der Wichtigkeit der Verbindung, der Vereinigung, der Größe des Schöpfers, der Nächstenliebe, als Hauptregel der „Tora“, überzeugen kann. Das alles bereitet das Gefäß (Kli) vor, in dem sich das ganze Licht offenbart.

Wenn ich für mich diese gemeinsame Realität, diesen Zustand der Verbindung verdeutliche, dann ist es ein Zeichen dafür, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 28.09.2011

Die flüchtigen Gedanken quer durch „Schamati“ – Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annullieren

Die Schwierigkeit unserer Arbeit, welche vollständig auf die Aufhebung unseres Egos, sowie auf die gegenseitige Verbindung gerichtet ist, besteht darin, dass wir die Wichtigkeit dieser Arbeit nicht fühlen.

Ich ignoriere diese Wichtigkeit: „Warum soll ich mich verbinden? Mit wem?.“ Ich betrachte diese Menschen, ihre Gesichter und Charaktere und fühle kein Bedürfnis, mit ihnen vereint zu werden. Ich befinde mich in einer solchen Verhüllung, deren Realität mich von der Vereinigung abhält.

Deshalb raten die Kabbalisten die Umgebung, die Gruppe aufzubauen, damit uns darin die Wichtigkeit der Vereinigung, die Wichtigkeit der Liebe zu den Freunden offenbart wird. Diese Wichtigkeit ist ein Indikator für meine innere Arbeit und für unsere gegenseitige Verbindung. Und wenn ich nicht versuche, die Kraft, die Wichtigkeit der Vereinigung zu finden, dann können viele Jahre vergehen, bis ich den anderen Menschen näher komme, mich mit ihnen im Herzen verbinde. Auf diese Weise bekomme ich nichts und begreife kaum etwas.

Ich hörte viele Fragen von den Menschen, die mit uns schon lange studieren: „Ich studiere seit vielen Jahren. Was geschieht mit mir? Warum komme ich nicht voran?“. Ich habe ihnen nicht geantwortet, aber in Wirklichkeit wollte ich sagen: „Du befindest dich hier zehn Jahre?! Aber ich sehe dich so, als ob du erst jetzt gekommen wärst.

Hast du dich mit der Gruppe verbunden? Hast du versucht die Schechina aufzubauen, den Ort, an dem das höhere Licht offenbart wird? Hast du dich ums Gefäß gekümmert, worin die Enthüllung geschieht, über welches Du jetzt nachfragst? Es ist aber deine Aufgabe! Hast du sie gelöst? Warum zählst du dann die zehn Jahre auf? Möglicherweise gingst du im Laufe von diesen Jahren zurück, und nicht vorwärts?“

Der Mensch prüft sich nicht richtig, nicht nach den gemachten Bemühungen, sich mit den anderen Menschen zu verbinden, und zählt die Jahre nach dem gewöhnlichen Kalender auf, entsprechend der Erddrehung um die Achse und um die Sonne. Hat der Mensch sich wirklich mehrmals bemüht, um das Ziel zu erreichen? Er blieb doch ein solcher, wie er war, so dass kein einziges Jahr vergangen ist.

Auszug aus der 6. Lektion des Kongresses in Toronto, 18.09.2011

Wir müssen eine Gesellschaft mit einer inneren Harmonie erschaffen

Meinung (Dmitri Medwedew, Präsident Russlands): „Die Probleme in den Beziehungen zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, zwischen denen, die in die europäischen Länder zum Arbeiten kommen und den ursprünglichen Bürgern, verschlechtern sich fast in jedem Land in Europa. Diese Probleme existieren auch in Russland.“

Die meisten europäischen Politiker redeten von einer internationalen Krise – darüber dass die Multikulturellen nicht den Test über die Zeit bestehen werden. Russland ist in dieser Hinsicht ein sehr komplexes Land. Dort sind viele Nationalitäten und Religionen angesiedelt. Und für uns ist die Frage nach der Existenz der verschiedenen Völkern nicht eine Frage der Migration von Arbeitskräften, sondern der inneren Harmonie. Wir müssen eine Gesellschaft mit einer inneren Harmonie schaffen, wo die Menschen sich tolerieren und gegenseitig respektieren.

Mein Kommentar: Russland, mehr als jedes andere Land, ist in Explosionsgefahr. Russland muss sich vereinigen. Und dies wäre nur durch staatliche Bildung möglich… Es sollte über die Massenmedien eine Gesellschaft geschaffen werden; eine Gesellschaft die das Verhältnis zu anderen verändern wird. Einmal wollte die Regierungspartei dies, doch heute ist dies die natürliche Voraussetzung – und daher eine notwendige Bedingung für das Überleben!

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus dem Morgenunterricht vom 25/9/11

„Eine gute Niederschrift und Besiegelung“

*Unsere gesamte Arbeit liegt in der Niederschrift, schwarz auf weiß. Weiß : Olam Azilut. Schwarz: die niedrigste Stufe, in der gerade wir uns befinden, welche Olam Assya ist.
Derjenige der „schwarz auf weiß“ schreibt, prüft und misst sich selbst in Bezug zur Welt Azilut, indem er Adam in Azilut gleichen möchte und merkt, wie sehr er davon entfernt ist und sich weiter entwickelt.

*Unsere gesamte Arbeit liegt in der Enthüllung unseres gegensätzlichen Zustandes bezüglich der Korrektur, und diese Unterstützung dient der Enthüllung des richtigen Wunsches, in Azilut zu sein.
Wenn wir nach diesem Zustand streben und nicht unterwegs zerbrechen oder uns entspannen, bis wir dazu gelangen, unsere vollständige Stufe als entgegensetzt von Azilut zu enthüllen, so heißt das, dass wir die Niederschrift zu Ende geführt haben und wir unsere Form(Gestalt) für uns definiert haben.

*Nur in der gemeinsamen Verbindung miteinander können wir jeden Einzelnen zu einer guten Niederschrift führen, das bedeutet, dass all die Dinge, die wir oben erwähnen, wirklich umgesetzt werden. Indem wir einander ein neues Jahr und gute Besiegelung wünschen, so steckt in diesen Worten die höhere Kraft, da wir miteinander verbunden sind, sowohl in der gegenseitigen Vorbereitung als auch in richtigen Niederschrift.

*Der zukünftige Zustand, in welchem alle unsere Gedanken und Herzen eins sind und wir alle wie zu einem Mensch werden, indem wir in diese Richtung streben, schreiben wir die ganze Tora in unserem Herzen nieder.

*Der Höhere definiert sich aus einer verbundenen Gruppe, und ich befinde mich in ihr ohne mich von allen zu unterscheiden, in vollkommener Bürgschaft. Und finde darin die positive Kraft.

*Der Höhere kann sich niemals entwickeln, es sei denn zum Wohl des Niederen, welcher von ihm empfängt.
Parzufim, die sich verbinden und einander erfüllen, führen dazu, dass jeder Parzuf sich mit dem ganzen Licht der Weisheit (Or Chochma) füllt. Deshalb, wenn ich zusätzliches Wissen und Weisheit (Chochma) erlangen möchte, so kann ich das nur, wenn ich dieses meinem Nächsten gebe.

*Erkenntnis: Verbindung; sich in jemanden einkleiden zu können.

Vorbereitung auf den Unterricht

*Während des Lesens der Tora: damit ist gemeint, wenn das Licht kommt, welches zum Guten zurückführt, wenn du dies mit Lesen korrigieren willst, so bist du verpflichtet, dich in einem vollkommenen (ausgeglichenen) Zustand zu befinden, dem Zustand angeglichen, über welchen du gerade liest. Du willst dich in die Verbindung mit den Freunden einschließen, dass dir dort der Sohar die Formen und Arten der Verbindung, beschreibt. Das ist was die Kabbalisten enthüllen, und nichts anderes.

Die Nation

*Mittels Enthüllung großer bitterer Fehler, die wir erfahren, wenn wir mit alten Methoden nach einer Lösung suchen, werden wir verstehen dass es hier eine neue, vollkommen andere Perspektive in der Menschheit, Familie, zwischen Eltern, Kindern, Ländern und 7 Milliarden Menschen auf der Erde gibt, die verpflichtet sind, in einem System zu existieren, unabhängig von allen Gegensätzen und Unterschieden.

*Die 1. Stufe der Korrektur beginnt damit, indem wir unseren Hass zu einander zügeln.

*Wenn es keine Verbindung unter den Menschen gibt, wird alles zerfallen. Und das ist jetzt dabei, sich zu offenbaren.

*Im Gegensatz zu vergangen Krisen wird die jetzige Krise uns nicht lehren zu zerfallen und uns zu trennen, sondern uns lehren, uns zu verbinden

*In der heutigen Welt werden nur einander ergänzende und nicht konkurrierende Systeme Erfolg haben.

*Es gibt keine frei Wahl für ACHaP (Volk) und es gibt keine freie Wahl für GALGALTA– EJNAIM (Israel), sondern nur, wenn diese zwei Teile anfangen, sich miteinander zu verbinden. In der Verbindung finden sie die freie Wahl, im „mittleren Drittel von Tiferet“.

*GALGALTA-EJNAIJIM (Israel) hat ein doppelt so großes Problem, da sie die Krise nicht verspüren, weil sie nicht so sehr mit der Welt verbunden sind, welche sich in der Krise zwischen den ACHaPim (Völkern) ausdrückt. So erscheint uns, dass wir uns in einer guten Situation befinden, obwohl dem überhaupt nicht so ist. Wir sind sowohl für die Verbindung der Welt als auch für unsere Verbindung in der Gruppe, verantwortlich.