Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gebote'

Irrelevante neue Entdeckungen über die Bundeslade


Frage: Kürzlich las ich in der Zeitung, dass in Aksum in Äthiopien Archäologen den Palast der Königin Sheba gefunden hätten. Im Inneren fand man einen Altar und den wichtigsten Schatz des Judentums – die Bundeslade. Entsprechend der Legende enthält die Lade die Steintafeln Moses‘ mit den zehn Geboten; sie kam durch Menelik, den Sohn von Königin Sheba und König Salomon, nach Äthiopien. Die Wissenschaftler glauben, das Menelik seinen Glauben aufgab und anfing, Sirius zu dienen, doch er behielt die Lade – eine Truhe aus Akazienholz belegt mit goldenen Intarsien. ITAR-TASS bemerkt, dass es dabei offensichtliche Spuren von Opfern rund um die Lade gab. Ist das Ihrer Meinung nach wahr oder nur Geschwätz?

Meine Antwort: Ich weiß nicht, ob es wahr ist und eigentlich ist es mir egal. Mit der Zerstörung des Zweiten Tempels, als die Menschen von „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst“ zu grundlosem Hass abfielen, verließ die Heiligkeit Israel, genauso wie all das Zubehör des Tempels, weil es die Menschen waren, die diesen Objekten Heiligkeit verliehen. Mehr als nach solchen materiellen Objekten zu streben, welche keinerlei Spiritualität beinhalten, sollten wir nach den Eigenschaften des Gebens und der Liebe gegenüber allen Menschen streben, denn dies sind die wahre Heiligkeit und die Eigenschaften des Schöpfers. Trotzdem sieht es so aus, als wäre uns alles andere lieber als das!

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Kabbalistische Meditation


Eine Frage, die mir gestellt wurde: Rabbi Chaim Vital beschreibt in seinem Buch Shaarey Kedusha , im Kapitel Shaar Dalet, wie man meditieren soll. Wenn jemand mit seinem Studium der Tora so weit gekommen ist, dass er voller Gottesfurcht alle Gebote einhält, kann er beginnen zu meditieren. Er gehe in ein Zimmer, wo er allein sein kann, hänge sich einen Tallit um und setze sich mit geschlossenen Augen hin. Schon wird er erleben, wie er seinen Körper hinter sich lässt und in die Himmel aufsteigt. Hat er dieses Stadium erreicht, wählt er einen Satz aus der Mishnah und sagt ihn immer wieder auf. Was halten Sie davon?

Meine Antwort: Nicht ein Wort davon spricht über unsere Welt. Das Ganze ist in der „Sprache der Zweige“ geschrieben und weist auf Kräfte der Höheren Welt hin. Kabbalisten schreiben ihre Bücher immer so.

„…Er gehe in ein Zimmer (Heichal Malchut), wo er alleine sein kann (weg von allen Klipot oder Störungen), hänge sich einen Tallit um (er sieht das Niveau von Tallit in Seir Anpin der Welt Azilut mit Or Makif) und setze sich mit geschlossenen Augen hin (er verlässt seinen bisherigen Zustand). Schon wird er erleben, wie er seinen Körper verlässt (seine AHP) und in die Himmel aufsteigt. (in die AHP von Elyon). Hat er dieses Stadium erreicht, wählt er einen Satz aus der Mishnah und sagt ihn immer wieder auf (und steigt auf diese Weise von einem Level zum nächsten auf – immer wieder).“

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Schau nach vorne, nur nach vorne!


Ich erhielt folgende Frage: Ich habe eine sehr wichtige Frage! Vor fünfzehn Jahren bin ich religiös geworden und einer religiösen Schule beigetreten, da der Punkt meiner Seele in meinem Herzen erwachte! Ich wollte Ewigkeit, doch wusste ich nicht wie. Ich fand die Studien in dem religiösen Seminar oberflächlich und für alles, was tiefer ging, musste ich meine Persönlichkeit „zerbrechen“; es machte mich traurig und reumütig (weil ich einen Freund hatte). Ich weinte, hatte Unterhaltungen mit „Gott“, fühlte mich hoffnungslos, ängstlich, neidisch und annullierte meine Verlangen!

Ich versuchte, meine Persönlichkeit auszulöschen und litt, um gerecht zu werden! Das war jedoch alles blödsinnig! Langsam verstand ich, dass ich Götzendienst betrieben habe, jedoch sagte ich mir selbst, dass dies unmöglich wäre, da es schließlich die Tora war! Und alle Rabbiner sagten: „Die Tora, die Gebote!“ Über Jahre hinweg wusste ich, dass es das nicht war und ich mühte mich ab und war dennoch nicht fähig, das zu erklären! Ich habe an einer sehr angesehenen religiösen Schule in Jerusalem, mit den besten Rabbinern studiert, jedoch wusste ich intuitiv, dass diesen etwas fehlte! Ich fühlte mich depressiv, alleine und konnte mich selbst nicht finden. Ich stritt mit ihnen und sagte ihnen, dass sie sich mit Fragen von geringer Wichtigkeit befassen würden! Vor einer Woche habe ich glücklicherweise den Kabbala Kanal eingeschaltet und sagte: „Das brauche ich! Danach habe ich gesucht!“ Das war nach nur einer Fernsehsendung.

Ich wurde glücklich! Und das ist nur der Anfang! Ich bemitleide viele Rabbiner! Ich wurde von deren Tora nicht erwärmt, sondern verbrannt! Vielleicht liegt es daran, dass mein Vater ein rechtschaffener Mann war, den ich dafür schätzte, deren Unsinn und leeren Worte nicht zu glauben! Es tut mir leid, das zu sagen, doch meiner Meinung nach sind das alles die Gleichen – nur Dozenten!

Hier nun meine Frage. Habe ich, nachdem ich so unterdrückt wurde, dass ich das nicht einmal beschreiben kann, eine Chance, zu dem Zustand in dem ich geboren wurde, spirituell wieder belebt zu werden? Durch meine Natur war ich mit der Gesellschaft verbunden und ich habe verstanden, was „Israel“ ist, doch die Religion hat diese Ewigkeit für mich zerstört! Ich entschuldige mich, für solch eine lange Frage und die Bemühungen, die sie für mich machen! Früher habe ich gedacht, es wäre in Ordnung, meinen Charakter zu zerbrechen. Das wurde mir gelehrt und ich löschte mich selbst aus; ich fastete und war sogar froh darum, spirituell zu leiden. Später habe ich angefangen zu weinen, da alles an mir vorüber gegangen war!

Habe ich eine Chance? Wenn ja, welche? Das ist sehr wichtig für mich! Werde ich jemals wieder die Stärke haben, die ich einmal hatte? Ich habe einmal Liebe für die Menschen empfunden, Liebe für Befreiung, Liebe für Bescheidenheit, Liebe für die Ewigkeit, Liebe für die Gesellschaft! Und plötzlich hat sich all das in Ärger, Angst, Zusammenbruch, religiösen Egoismus, sammeln von Geboten und religiösen Götzendienst verwandelt.

Meine Antwort: Alles, was Sie studiert haben und alles, was Ihnen widerfahren ist, musste genau so geschehen, wie es geschehen ist und wird Ihnen nützlich sein. Sie sollten niemanden anklagen, da bis jetzt, alles in Ihrem Leben nach dem Willen des Schöpfers stattgefunden hat. Von diesem Moment an und weiter, sollten Sie sich weiterhin wie gewöhnlich auch verhalten, doch ergänzen Sie Ihr Leben mit dem Studium der Kabbala. Fangen sie mit den Artikeln aus dem Buch Shamati an und machen Sie dann mit den Artikeln von Baal HaSulam weiter. Es könnte für Sie aber auch besser sein, unsere Lektionen zu hören und zu sehen (Red. siehe unten), anstatt selbst zu lesen. Versuchen Sie es. Sie sollten nur nach vorne schauen – niemals zurück!

 

Lektionen von Michael Laitman:
Tägliche Kabbala-Lektionen von Rav Michael Laitman, PhD, werden live auf Kabbala TV übertragen: 3:20 bis 6:00 israelische Zeit/2:20 bis 5:00 unsere Zeit, Sonntag bis Freitag und sind auf Kabbalah Media Info archiviert

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Das Verjüngungsrezept


Eine Frage, die ich erhielt: Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Professor! Sie sind die außergewöhnlichste Person. Vor einiger Zeit habe ich bereits begriffen, dass es unmöglich ist, ihre Antworten vorauszusagen, aber niemals hätte ich erwartet, einen kabbalistischen Rap zu hören…Professor, ich gestehe, dass Sie ein unübertreffliches Genie sind. Können sie Ihr Geheimnis ihrer ewigen Jugend und Ihres lebendigen Geistes preisgeben? Wie bringen Sie das zustande?

Meine Antwort: Das ist sehr einfach, Watson. Tatsache ist, dass sich Kabbala oder jemand, der Kabbala studiert, mit der Seele beschäftigt. Und das ist das einzige Organ, das wir haben, das nicht altert oder stirbt. Je mehr du dich mit ihr beschäftigst, desto jünger wirst du werden. Und das geschieht in solch einem Ausmaß, dass Sie sogar beginnen, sich ein wenig unbehaglich zu fühlen: Sie sehen aus und handeln wie ein Kind, während jeder um Sie herum so wichtig ist, angefüllt mit Tora, stabile Personen, die das Gewicht der Gebote tragen… Sie bleiben jedoch als Kind zurück, wie es geschrieben steht: „Es ist besser, ein gewiefter und schwacher Junge zu sein, als ein alter und mächtiger König“ (Tov Yeled Mizken ve Hacham mi Melech Zaken u.Ksil). Das heißt, dass die Liebe und das Schenken, die im Menschen bei seinem Eintritt in die Spiritualität geboren werden, noch schwach sind, aber sie sind besser als der alte mächtige Egoismus, der sich selbst tötet.

hl

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