Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Mit Gedanken über die neugeborene Welt

Um einen kleinen Unterschied zwischen der materiellen und der spirituellen Welt zu machen, stell dir vor, das diese Welt ein Geschäft ist, wo du hinein gehst, um etwas für dich selbst zu kaufen. Und in der Nähe befindet sich ein Babygeschäft, wo du hinein gehst, um etwas für dein Baby zu kaufen.

Es ist klar, dass du im Gedanke zu geben ein völlig anderes Gefühl in diesem Geschäft haben wirst und ein anderes Verhalten gegenüber den Einkäufen – . Du wirst nur daran denken, dass es dem anderen (diesem Baby) gut geht, denn von Natur aus, liebst du es mehr als Dich selbst. Du wirst immer in der Absicht etwas aussuchen, und danach schauen, was dieser andere noch braucht: Windeln, Babynahrung – alles wird nur auf ihn ausgerichtet sein, wie man ihm das Beste für sich selbst geben soll.

Es ist möglich, dass du nicht nur über dein Kind so denken kannst, sondern auch über die Freunde, die ganze Gesellschaft, sogar über die ganze Menschheit und vielleicht sogar über den Schöpfer. Es hängt vom Grad deiner Beziehung zu anderen ab.

Darin besteht der Unterschied zwischen der Arbeit für sich selbst und der Arbeit für andere. Wir können nur schwer verstehen, was diese Kraft des Glaubens bedeutet, welche uns das Gefühl der Wichtigkeit und Notwendigkeit gibt, statt sich selbst, anderen zu geben, was wir früher nicht getan haben. In unserer Welt gibt es solche Beispiele jedoch sind sie egoistisch, und wir kümmern uns nur um den Nächsten, wenn wir fühlen, dass wir ihn brauchen.

Wie ist es möglich das gleiche zu machen, aber gegen den eigenen Egoismus, über ihm, um eigene Beziehung dem Nächsten gegenüber aufzubauen und das über eine konstante Aufhebung seiner selbst? Wir können das verstehen, wenn es um nahe Verwandte geht. Wenn wir sie lieben, genießen wir es aus der Tatsache heraus, dass wir uns selbst zu ihren Gunsten zurücksetzen.

So messen wir die Kraft unserer Liebe und der Gabe am Maß ihnen zu geben und uns um sie zu kümmern.

Aus dem Unterricht nach dem Rabash-Artikel, 08.11.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 14/11/2011

*Wir müssen nur über den Einfluss des Lichtes denken, über unser Verlangen, wie ich jeden Moment auf optimale Weise die meiste Zeit unter dem Einfluss des Lichtes stehe. Und ich bin verpflichtet, entsprechend den Ratschlägen der Kabbalisten zu handeln, und öffne damit den Einfluss des Lichtes auf mich.

*Es ist nicht möglich, alleine im Spirituellen zu arbeiten, sondern nur, wenn du die Gefäße der Anderen nimmst und mit ihnen arbeitest. Es gibt im Spirituellen kein eigenes Gefäß – ich bin nur die Absicht des Gebens. Das ist, was von mir übrig bleibt, nachdem ich zur Spiritualität aufsteige. Und ich bin auf der Suche, wem und wo ich etwas geben kann. Das ist mein gesamtes spirituelles Leben, so wie eine Mutter ihrem Kind gegenüber. Und meine ganze Größe liegt darin, wie sehr ich es schaffe, Gefäße ausfindig zu machen, um diese zu füllen. Das ist die Lebenskraft, und wenn du das fühlst dann lebst du und ohne das bist du tot.

*Ein Mensch kann sich selbst die Spiritualität garantieren, in dem Maße, in dem er sich um andere kümmert. Deshalb heißt es, gegenseitige Bürgschaft, und deshalb existiert keine Spiritualität, wenn wir sie nicht erschaffen.

*Wenn man sich wahrhaftig über seinen Körper erhebt und sich mit dem Kopf verbinden möchte, man den Wunsch nach Verbindung über alle individuellen Ziele stellt, so leuchtet in dem Maß das Licht über die Sefirot, korrigiert sein Verlangen und verbindet dieses individuelle Verlangen mit den Verlangen der Allgemeinheit. Und damit wird das Zerbrechen korrigiert, und dann enthüllt man in dieser Verbindung das Gefäß und das Licht der Seele.

Vorbereitung auf den Unterricht

*Indem wir uns bemühen, einander als verbunden zu sehen, wie ein Mensch in einem Herzen, in dem Ausmaß erwecken wir das Licht, welches auf diese Verbindung Einfluss haben wird, und unsere stärkere Bemühung wirkt sich noch mehr aus, und so beschleunigen wir die Zeit der Korrektur.

*Wir dürfen nicht die allgemeine, kollektive Handlung vergessen; niemand denkt über sich selbst nach, sondern nur über die eine Seele. Nur sie existiert. Und wenn der Mensch über sich selbst nachdenkt, befindet er sich bereits außerhalb der Spiritualität. Im Spirituellen gibt es kein Individuum sondern nur die Allgemeinheit. Deshalb heißt gegenseitige Bürgschaft die Gestaltung des spirituellen Zustandes.

*Der ganze Sohar spricht nur darüber, wie wir uns zu einer Seele verbinden.

Sich mit dem Licht wachrütteln

Frage: In welchem ​Umfang kann ein Kongress im Menschen die schlafenden Informationsgene (Reshimot) zum Leben erwecken?

Meine Antwort: Wir können die Informationsgene (Reshimot) nur unter dem Einfluss der Umgebung erwecken. Ohne den Einfluss der Umgebung werden Reshimot mit Hilfe eines „Motors“ erweckt, welcher uns durch den Druck von Leiden, im Einklang mit der Entwicklung der Natur nach vorne treibt. Alles kommt, wie es gesagt wird, zu seiner Zeit (Beito).

Wenn wir aber anstelle des naturgemäßen Zeitverlaufs die Zeit beschleunigen wollen „Achishena„, dann brauchen wir das Licht. Je stärker das Licht einwirkt, desto schneller erweckt es die Reshimot, und desto schneller bewegen wir uns vorwärts.

Von oben leuchtet das Licht, und von unten erwacht unter dem Einfluss des Lichtes das Reshimo. Wir können Einfluss auf die Erscheinungsform des Lichts nehmen, es anregen und das Licht wird das Erwecken von Reshimot beschleunigen. Darin besteht unsere gesamte Arbeit, sonst können wir nichts tun.

Dementsprechend ist der Kongress ein sehr wirksames Mittel zur Offenbarung des Lichts, das zur Quelle zurückführt. Wenn wir unseren nächsten Zustand, die Kraft des Gebens und die Bürgschaft erlangen wollen, dann wird infolge dieses Verlangens das große Licht angezogen, das Reshimo erweckt. Damit beschleunigen wir unsere Entwicklung.

Was ist gut und was ist schlecht?

Die Kraft des Lichts, das zur Quelle zurückführt, gibt dem Menschen die Möglichkeit, das Geben zu genießen. Dann begreift der Mensch endlich, was es bedeutet, zur Quelle des Lichts, zum Guten zurückzukehren.

Alles, was er in seinem egoistischen Verlangen genoss, lässt ihn jetzt leiden. Und alles, was ihn in seinem Egoismus leiden lies und wovon er sich fernhielt, bereitet ihm jetzt Genuss. Alles hat sich umgedreht, wie geschrieben steht: „Ich habe die umgekehrte Welt gesehen“.

Alles hat sich umgedreht, weil es nichts außer den beiden Einflüssen gibt: entweder das Empfangen oder das Geben. Es gibt nichts außer diesen beiden Empfindungen: entweder die eine oder die andere – die eine steigt und die andere fällt, oder ungekehrt.

Deshalb müssen wir verstehen, dass unser ganzes Vorankommen nur dadurch möglich ist, dass das höhere Licht uns fühlen lässt, dass das Geben gut und das Empfangen für uns selbst schlecht ist. Dann werden wir vorankommen können, und vorher nicht.

Wie ich jetzt dafür arbeite, um mein Verlangen zu genießen zu erfüllen, so werde ich dafür arbeiten, um mein Verlangen zu geben zu erfüllen. Doch wenn wir um des Gebens willen handeln, arbeiten wir im gemeinsamen Gefäß – in der Malchut der Welt der Unendlichkeit, in der gemeinsamen Seele.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 13.11.2011

Wie lässt sich das Gute im Geben erkennen?

Es gibt zwei Wege, mit deren Hilfe uns die Natur vorantreibt, unbewusst oder bewusst: der Weg des Lichtes oder der Weg des Leidens.

Der unbewusste Weg (ohne unser Wissen) ist ein Weg des Leidens. Da unsere Natur das Verlangen zu Genießen ist, so bewegen wir uns unter dem Einfluss des Guten oder des Schlechten fort und entwickeln uns dadurch langsam, Stufe für Stufe. Was empfinden wir nun als Gut und Böse?

Wir sind vom Licht erschaffen worden, das in uns das Verlangen nach Erfüllung geschaffen hat. Deshalb lernen wir alles, was sich im Licht und im Schöpfer befindet, schrittweise kennen, und nehmen es im Rahmen der eigenen Entwicklung als Gut oder im Gegensatz dazu als Böse wahr.

Es ist ein langer Weg, und lange erscheint uns alles auf eine verkehrte Art, wie es eben unserer Natur entspricht. Aber in dem Maße, in welchem die Kraft des Gebens uns lehrt, beginnen wir zu begreifen, dass unser Egoismus das Böse ist, das an all unserem Unglück schuld ist, und wie wunderbar es doch wäre, wenn wir uns bereits in der Eigenschaft des Gebens befänden, die uns über alles Böse erheben würde.

Eine solche Einsicht erscheint langsam in jedem von uns und in der Menschheit insgesamt. Und dies wird der Weg des Leidens genannt, weil wir aus den Schlägen jener Kraft lernen, welche uns von hinten vorantreibt.

Und gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, die eigene Entwicklung zu beschleunigen und den Weg des Guten zu bestreiten. Das Gute wird als Geben bezeichnet, und es ist gut, diverse Übungen zu machen und verschiedenste Mittel einzusetzen, um eigenständig das Gefühl für das Böse in sich zu entwickeln, nicht aufgrund der Schläge, sondern mit Hilfe der Umgebung.

Daher sollen wir unsere Empfindsamkeit (Unterscheidungskraft) bezüglich Gut und Böse, Geben oder Empfangen, Nächstenliebe oder Hass sensibilisieren. Noch vor dem Schlag organisiere ich mich auf die Art und Weise, dass ich durch die Arbeit mit meiner Umgebung lernen kann, dass das Geben gut und das Empfangen schlecht ist.

Denn so funktioniert die Natur auch. Der Schöpfer hat das Ziel der Schöpfung festgelegt: die Verschmelzung mit dem Schöpfer, die Aneignung Seiner Eigenschaften – und das bedeutet „Weil Er gütig ist, sei auch du gütig“. Darum sollen wir alle unsere Eigenschaften an seine Eigenschaften angleichen. Das bedeutet, dass ich mich in mein Gegenstück verwandeln soll, und begreifen soll, dass meine Natur das Böse ist, aber die Natur des Schöpfers, das Geben, das Gute ist.

Die Methode, die ich anwende, um das Geben als gut wahrnehmen zu können, wird die Ausführung der Gebote, die Arbeit des Schöpfers genannt. Im Geben das Gute zu sehen, und im Egoismus das Böse, macht die Arbeit mit der Umgebung möglich.

Dafür zerbrach die Seele in viele Teile, in die einzelnen Seelen, und wir können mithilfe unserer gemeinsamen Arbeit lernen, dass die Verbindung und die Nächstenliebe gut sind. Folglich führt uns die Nächstenliebe an die Liebe zum Schöpfer heran. Denn dies ist eine persönliche und eine allgemeine Aufgabe für die Menschheit in dieser Welt.

Und darum geschah die gesamte Verbreitung von oben nach unten. Die gesamte bereits erfolgte Vorbereitung geschah, damit wir uns ab heute und zukünftig selbst bewusst entwickeln, und letzten Endes das Ziel erreichen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 06.11.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion vom 08/11/2011

Die Gruppe

Auf dem Pfad zum Erwerben der Eigenschaft des Gebens, beginnt der Mensch zu enthüllen, wie schwach er eigentlich ist, und dass er außer seinem „Willen zu empfangen“, nichts hat. Im Endeffekt gelangt er dadurch in große Verzweiflung, und das führt ihn zu einem vollständigen Gebet – um die Kraft des Gebens zu erhalten. Dann kleidet sich im Menschen die Kraft der Eigenschaft des Gebens und die des Schöpfers ein, und die Antriebskraft, mit jener der Mensch die Arbeit fortsetzt, verändert sich zur Gänze.

*Niemand von uns ist stark – das spirituelle Gefäß, kann nur in der Verbindung entstehen. Niemand ist ein Gefäß – alles findet in unserer gegenseitigen Integration zwischen unterschiedlichen Verlangen statt. Und wir müssen zu einem bestimmten Grad von Integration gelangen, damit sich das Licht offenbaren kann.

*Die Enthüllung des echten spirituellen Herzens aus Stein, „LEW HA EWEN“, findet nur in einer Gruppe statt, innerhalb der Zurückweisung. Und die Korrektur liegt in der direkten Beziehung zum höheren Licht, welches man von der Gruppe bekommt, dem ACHaP.

*Es liegt an jedem von uns, sich zu bemühen, einer Gruppe beizutreten und dort für sich ACHaP aufzubauen – wie das Licht, der Mutterleib, ACHaP von Bina- dort wird er ACHaP des Höheren finden, der sich um ihn kümmert.

Die Welt

*Heute existiert ein Zustand, in dem wir der Natur gegenüber stehen und nicht flüchten können. Deshalb müssen wir von heute an das Gesetz gegenseitiger Bürgschaft erfüllen.

*Wenn der Mensch von der Umgebung keinen spirituellen Einfluß erhält, wird sich bei ihm nichts ändern.

*Es ist unsere Pflicht und zu unserem Vorteil, uns zu verbinden, denn das ist das Naturgesetz. Dies können wir anhand der Umgebung tun – mit eine Verbindungsnetz, welches auf uns Einfluss hat, und von morgens bis abends uns informiert, wie notwendig und natürlich es ist, und dass es keinem Menschen einfach so eingefallen ist.

*Wir müssen auf der ganzen Welt ein System aufbauen, welches sich um alle kümmert und uns zum richtigen Kontakt miteinander ausbildet, und dass wir uns dazu anregen, zu verstehen dass wir ohne dieses nicht weiter leben können.

Die Offenbarung der neuen Welt

Frage: Wie soll in uns jeder Tropfen „des Medikaments“, das Licht, welches wir aus dem Buch Sohar empfangen, wirken?

Meine Antwort: Dieses Medikament soll uns korrigieren und die Klärungen im Verstand und im Herzen anregen. Wir sollen intensiver an die gegenseitige Abhängigkeit denken, da nur in der Verbindung zwischen uns der Sinn des Buches Sohar offenbart werden kann. Denn der Sohar erzählt nur über die Verbindung zwischen den Seelen.

Die Seele ist nur das Verlangen. Dieser Wunsch an sich ist formlos, und über ihn kann man nichts sagen. Aber wenn dieses Verlangen die Handlungen bezüglich anderer Wünsche begeht, dann wird zwischen ihnen ein Netz gebildet und in diesem Netz wird die immer größere Wechselbeziehung offenbart.

Wenn dieses Netz nicht korrigiert ist, dann offenbart sich diese Wechselbeziehung zwischen allen Wünschen/Seelen in Form einer Krise in unserer Welt. Oder aber in Form des korrigierten Netzes der Beziehungen, das die spirituelle Welt heißt. Eben das eine oder das andere.

Das, was wir jetzt zwischen uns in der ganzen Welt enthüllen, ist das Gegenteil zur höheren Welt. Diese höhere Welt offenbart sich immer mehr als ein Verbindungsnetz, das wir allerdings als negativ empfinden. Wir empfinden diese Verbindung als schlecht. Warum? Weil wir diese Verbundenheit nicht akzeptieren wollen.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Berg Sinai (dem Berg des Hasses) und dem Berg der Heiligkeit? Ich wünsche mir nicht den Berg der Heiligkeit, und deshalb betrachte ich ihn als den Berg Sinai. Der gewisse spirituelle Zustand wird mir offenbart, damit ich ihn als eine gewisse Stufe der spirituellen Welt, als die spirituelle Verbindung zwischen uns, als die Verbindung in der Eigenschaft des Gebens betrachten kann. Und ich nehme diesen Zustand in Form der Krise an: denn keiner kann die Beziehung zu den anderen offenbaren. Warum? Weil wir unsere Verbindung auf einer neuen Stufe gestalten sollen, mithilfe der Eigenschaft des Gebens. Aber wir wissen darüber einfach nichts! Wir sehen nur, dass wir alle voneinander abhängig sind und dieser Verbindung nicht entkommen können. Was ist da zu machen?

In Wirklichkeit wird uns dieser wahrhafte Zustand offenbart, die spirituelle Welt. Deshalb bedeutet das Wort „Krise“ nichts anderes als „die Geburt“, die Geburt von etwas neuem. Auf Neuhebräisch werden mit dem Wort „Krise“ die Steine der Geburt gemeint, an denen in der Vergangenheit die Frauen gebaren.

So sollten wir die jetzige Krise verstehen. Alles hängt von unserem Blick auf die Situation ab. Einerseits gibt es den Zustand und andererseits Deine Wahrnehmung. Wenn wir unsere Absichten verändern, dann ändert sich alles.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 04.11.2011

Zusammenfassung der Prinzipien und Ratschläge aus der Morgenlektion 03/11/11

Wer sich in der spirituellen Arbeit befindet, spürt die Belohnung viel stärker, als jemand, der nur die Belohnung erwartet, und deshalb niemals zu ihr gelangt.

Wenn ich mich wahrhaftig im Geben befinde, so möchte ich aus meiner Anstrengung Genuss ziehen, und die Füllung bekommt mein Freund.

Wir müssen trotzdem mit den Abstiegen, den Verwirrungen, den Verzweiflungen, der Hilflosigkeit einverstanden sein – Situationen, anhand welchen der vorherige Zustand erlischt, und sich kein kommender Zustand offenbart, und der Mensch sich leer fühlt. Doch wir müssen verstehen, dass wir damit unsere Gefäße austauschen und uns entwickeln, und deshalb müssen wir uns dazu auf künstliche Weise beziehen.

Liebe zum Schöpfer und Liebe zu den Geschöpfen

Niemand wird zum endgültig korrigierten Zustand gelangen, wenn die gesamte Welt nicht zum endgültig korrigierten Zustand gelangt – bis ins letzte Detail.

Da jeder Mensch aus der gesamten Welt und jeder einzelne in ihr in allen Korrekturen, und sei es auch die kleinste Korrektur, die ein einzelner macht besteht, so werden alle anhand ihm korrigiert. So funktioniert ein integrales System.

Das integrale Gesetz, das Gesetz der Bürgschaft hat immer in der Welt existiert, aber war zu Beginn unentdeckt und deshalb waren wir zu keiner Einhaltung dieses Gesetzes verpflichtet. Doch heute, da sich dieses Gesetz offenbart, sind wir zur Einhaltung aufgefordert.

Wenn jeder auf alle Einfluss hat und unter dem Einfluss aller steht, muss ich mich so viel wie nur möglich um die Bildung und Korrektur der Welt kümmern, in der ein schönes, gutes Verhalten existiert, wir alle müssen uns jetzt so viel wie nur möglich darum kümmern, jeden einzelnen zur Wertschätzung gegenüber anderen zu motivieren.

Du bist nicht fähig, dich selbst zu korrigieren, deshalb hast nichts, wofür du dich selbst bedauern kannst, und deshalb müssen alle auf jeden Einfluss ausüben und aufhören, an sich selbst zu denken – und dann werden alle korrigiert. Ich werde korrigiert in dem Ausmaß, in dem ich auf das ganze System Einfluss ausübe. Deshalb, wenn man zur Verbindung, Bürgschaft, Verbreitung hinausgeht, so tut man sich damit selbst den größten Gefallen.

Vorbereitung auf den Kongress

Vorbereitung auf den Kongress ist, wenn alle mit einem Feuer, mit einem sehr großen Appetit nach Verbindung, kommen, und in der Verbindung die höhere Kraft, die zwischen uns weilt enthüllen möchten. „ In meinem Volke bin ich gegenwärtig“ – das ist der Grund, warum ein Kongress gut ist.

Vorbereitung auf den Unterricht

Während des Lesens des Sohar, müssen wir nur an die Verbindung und Trennung zwischen uns denken, denn über diese Zustände schreiben uns die Verfasser des Sohar.

Der Diensthabende für die Eigenschaft des Gebens

Frage: Ist es wichtig, einen Auftrag auf dem Kongress zu haben?

Meine Antwort: Es ist das Wichtigste, was man haben kann, wie wir aus der Geschichte über Jeschua Ben-Nun wissen. Er wurde zum Nachfolger von Moses, weil er Moses half, andere Schüler zu unterrichten. Seine Aufgabe war es, die Bänke im Saal aufzustellen.

Deshalb ist es sehr wichtig, irgendwelche Dienste zu übernehmen. Selbst wenn es sich nur um eine Stunde Arbeit handelt – denn dadurch gewinnt der Mensch sehr viel. Er bekommt die Belohnung, die von allen zusammen verdient wird, weil er sie alle bedient.

Eine solche äußerliche Form der Hilfe und der Vereinigung existiert zweifellos. Meine inneren Absichten sind nicht ganz eindeutig. Und wer weiß, ob ich wirklich mit allen verbunden sein will, oder sie umarmen will? Es ist unbekannt. Aber wenn ich den Auftrag erfülle, der einen offensichtlichen Nutzen für alle hat, dann bin ich schon mit ihnen verbunden und übe die Eigenschaft des Gebens aus. Es ist schon die wahre Eigenschaft des Gebens!

Deshalb sollte man die Dienste nicht vernachlässigen. Im Gegenteil, bemüht euch, und sei es nur ein wenig, an den Diensten teilzunehmen. Denn es ist sehr nützlich. In diesem Fall ist es unmöglich, daran zu zweifeln, dass man die reale Handlung begeht.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 02.11.2011

Unruhe vor dem Kongress

Frage: Was ist das für eine Angst, die wir vor dem bevorstehenden großen Kongress im Dezember empfinden sollten?

Meine Antwort: Aufregung vor dem Kongress ist die Unruhe, die Angst davor, dass ich das, was ich entsprechend dem Schöpfungsprogramm erfüllen muss, nicht erfülle, und in diesem Programm steht, wer ich bin, mit welchen Eigenschaften ich erschaffen wurde und in welcher Form ich teilnehmen und den maximalen Beitrag leisten kann, um die Entwicklung des gesamten spirituellen Gefäßes zu beschleunigen.

Jeder muss sich verantwortlich für die Entwicklung des gesamten Gefäßes fühlen, und genau das ist das Maß meines Gebens an den Schöpfer. Darüber sollte ich mir Gedanken machen und begreifen, dass alles nur von mir abhängt.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 30.10.2011