Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie lernt man sich zu freuen?

Anmerkung: Wir sehen, dass es den Menschen heute in der Welt nicht gut geht: Sie leiden, diese Welt übertönt sie.

Genau darum geht es in dem Schreiben: „Es herrscht totales Chaos rund herum, und was mit mir, mit meiner Familie, meinen Freunden, mit der Welt passiert, ist ein Albtraum! Vor einem Jahr war es noch unvorstellbar, dass es einmal so sein würde.

Lieber Michael Laitman, Sie sagen, dass alles, was geschieht, Ihnen Freude bereiten sollte. Lehren Sie uns Freude, ich bitte Sie darum!“.

Antwort: Das ganze Problem mit guten und schlechten Zuständen ist, wie wir sie wahrnehmen. Es ist eine rein subjektive Wahrnehmung. Wenn wir sicher wissen, dass dieser Zustand gut ist, auf das Gute, auf unsere gute Zukunft gerichtet ist, dann nehmen wir diesen Zustand anders wahr.

Wenn man einen Hund oder ein anderes Tier behandelt und ihm wehtun muss, versteht es, dass man ihm etwas Gutes tun möchte und so kann es sich beruhigen.

Wir müssen verstehen, dass wir uns mit dem was mit uns geschieht, genauso verhalten sollten. Wir müssen uns ein wenig auf die Bewusstseinsebene für ein gemeinsames Ziel erheben und deshalb unsere Veränderungen als etwas betrachten, das wir durchmachen müssen, um zu lernen! Die Natur oder den Schöpfer verstehen zu lernen, ist das Gleiche. Die Natur, die uns dazu führt, bringt uns das bei.

Frage: Mit so viel Schmerzen?

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Die Einzigartigkeit der menschlichen Entwicklung

Körperlich ist der Mensch anderen Menschenaffen sehr ähnlich. Tatsächlich sind wir weit weniger leistungsfähig als andere Arten. Wir sind viel schwächer, bewegen uns langsamer, sind anfälliger für Krankheiten, und wir können nicht auf Bäume klettern. Wie kommt es also, dass wir die „Herren der Erde“ geworden sind? Die Antwort liegt nicht in unseren Fähigkeiten, sondern in einem einzigartigen Verlangen, das nur Menschen haben. Es liegt im Verlangen, über diese Welt hinauszugehen, im Verlangen nach dem Spirituellen!

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Ein Programm mit einem guten Ende

Frage: Ist der Schöpfer eine gute Kraft?

Antwort: Was die Schöpfung betrifft, so ist es gut. Ohne Bezug zur Schöpfung können wir nichts über Ihn sagen. Wir sprechen von Ihm als Azmuto – Er ist Er selbst, d.h. er handelt weder positiv noch negativ.

Anmerkung: Wie in einem guten Märchen gewinnt natürlich immer die gute Kraft.

Antwort: In der Tat, dieses Märchen ist gut und es ist kein Märchen. Es handelt sich um ein geplantes Programm der Schöpfung. In der spirituellen Welt kann ihr Ende gesehen werden. Wenn wir uns von der Stufe unserer Welt, von dem was in den irdischen Sinnen geschieht, erheben – auf eine Stufe über unserer Erkenntnis, was „lishma“ genannt wird („um der anderen willen“) – dann sehen wir die Zukunft.

Jetzt beginnen wir zu verstehen, dass die Gegenwart und die Zukunft sowohl vorwärts als auch rückwärts fließen. Deshalb können wir, nachdem wir in die Höhere Welt aufgestiegen sind, ihre zukünftigen Zustände klar erkennen. Kabbalisten sehen dies.

Frage: Sie sehen das alles in Kräften, nicht so, wie es sich in unserer Welt zeigt?

Antwort: Natürlich, es liegt an den Kräften. Aber sie sehen es und erzählen uns davon. Woher haben sie es also? Wie konnten sie das alles beschreiben? Aus der Tatsache heraus, dass sie das alles entdeckt haben.

Aus dem Fernsehprogramm „ Spirituelle Zustände“, Purim – die innere Bedeutung des Feiertags“

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Eine 3.000 Jahre lange Reise

Frage: Vor 3000 Jahren offenbarten die Menschen das Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft: „Liebe deinen Nächsten“. Sie haben schon damals darüber geschrieben. Dies ist dasselbe Gesetz, welches auch auf der Ebene der Elementarteilchen existiert.

Wie kommt es, das wir dieses Gesetz seit Tausenden von Jahren kennen, es uns aber nicht weiter hilft? Wir können unseren Egoismus in keiner Weise ausgleichen.

Antwort: Dieses Gesetz ist gegen unsere Natur. Unsere Natur strebt danach, sich selbst zu erheben, jeden zu unterwerfen, alles in sich aufzunehmen, niemandem etwas zu geben, keinen zu berücksichtigen. Es ist das Gesetz des Egoismus, das in jedem Menschen existiert.

Ich trage nicht wie Tiere einen Kadaver bei mir, den ich mit niemandem teile. Ich will jeden unterjochen, alle sollen meine Sklaven sein und sich vor mir in den Staub werfen. Ich wünsche mir absolute Macht über die ganze Welt. Wenn jemand glaubt, er wäre nicht so, kennt er sich selbst nicht gut genug.

Frage: Wenn die Menschen bereits vor einigen tausend Jahren wussten, dass „alle Sünden mit Liebe bedeckt werden“, es aber nicht erreicht haben, müssen dann vielleicht noch tausend Jahre vergehen, bis wir dazu kommen?

Antwort: Vielleicht. Ich sage nicht, dass es heute enden wird. Wir sind aber auf dem Weg. Wir kommen zur Erkenntnis des Bösen- das wir nicht in unserer Natur leben können. Damit zerstören wir uns selbst und gefährden das Leben auf der Erde. Wir müssen uns irgendwie über unseren Egoismus, über unsere Instinkte erheben, um zu einer integralen Wechselbeziehung zu kommen.

Aus der TV-Sendung „das Zeitalter des Post-Coronavirus“ von 16.04.2020

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Sich nicht den allgemeinen Maßstäbe anpassen

Frage: Ist es für eine Verbindung unter Freunden notwendig, dass sie die selbe Auffassung und Wahrnehmung wie ich haben und dabei das Gleiche empfinden?

Antwort: Nein, nicht unbedingt. In der Gruppe kann man sich auf absolut unterschiedlichen Stufen befinden. Das hat aber noch keine Aussagekraft. Versucht nicht, dass ihr euch den allgemeinen Maßstäben anpasst.

Jeder muss so weit wie möglich einen positiven Einfluss auf die anderen ausüben, sie verbinden, sie durch sich selbst erfüllen und – was am wichtigsten ist – MAN zum Schöpfer erheben, so bewegen wir uns vorwärts.

Wir dürfen uns nicht vergleichen- wer ist größer und wer ist kleiner. Wenn wir uns nach und nach einander annähern, werden wir uns in einem einheitlichen System spüren. Dort gibt es eine gegenseitige Ansammlung von Kräften – der Zehner. Darin ist alles zusammen: die Offenbarung des Schöpfers, das Licht, die Spannung.

Obwohl sich jeder vom anderen unterscheidet – der Eine besitzt eine höhere Sensibilität für Gefühle, der Andere eine höhere Sensibilität für Wissen usw., gibt es dort alle möglichen Arten von Beifügungen und Berechnungen. Sie finden sowohl sinnlich als auch physikalisch statt. Im Zehner wird alles ausgeglichen. Es geht in die gleiche Richtung und es enthüllt sich für alle der Schöpfer.

Aus dem Unterricht, 01.0.3.2020

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Die Weisheit König Salomos: Wer wird der Eifersucht widerstehen?

„Wut ist grausam, Zorn ist unbezähmbar, aber wer kann der Eifersucht wiederstehen? 

Wut ist eine natürliche Erscheinung, Zorn auch. Eifersucht ist, wenn ich mich mit jemand anderem vergleiche, oder wenn ein Dritter mich mit jemand anderem vergleicht – das ist das Schlimmste! Es ist die tiefste Niederlage des Egoismus.

Wenn sie mir in Bezug auf etwas Abstraktes sagen, dass ich falsch liege – gut, dann liege ich falsch. Wenn man mich neben jemanden stellt und sagt, dass ich gemessen an ihm ein Nichts bin – ist es das Ende! Wenn ein Mensch das nicht ignorieren und vergessen kann, dann bleibt ihm nichts Anderes übrig, als dagegen anzukämpfen.

Er kann den vernichten, der es gesagt hat, oder denjenigen ausmerzen, der mit ihm verglichen wird, oder noch besser, beide.

Frage: Das ist der schlimmste Zustand! Was kann man tun, wenn es sich so anfühlt?

Antwort: Man kann nichts dagegen tun. Man kann bis zu der Stufe gehen, wo diese Naturgesetze geboren werden. Dort werden wir die Ursache und ihre korrekte Verwirklichung sehen.

Frage: Woran liegt dann der Grund für die Eifersucht?

Antwort: An meinem Egoismus. Ich glaube, ich bin geschlagen, mein Egoismus wurde getroffen. Ohne ihn kann ich nicht leben. Ich muss etwas tun: Entweder bringe ich mich oder ihn um, eines von beiden. So kann ich nicht weiterleben!

Frage: Kann ich mich nicht darüber hinwegsetzen?

Antwort: Nein. Doch ich meine, ich kann es, das erfordert aber eine spezielle Ausbildung, Schulung, psychologische Hilfe usw. Andernfalls,  kommt es bestimmt zu einem Mord.

Frage: Wie gehen Kabbalisten mit Eifersucht um?

Antwort: Kabbalisten lösen diese Frage sehr gut. Sie glauben, dass man zuerst den Schöpfungsgedanke offenbaren sollte: Warum hat man eine solche Mitteilung von Ihm erhalten? Wie kann ich mich darüber erheben? Dabei stellt sich heraus, dass man dem Schöpfer dafür dankbar sein wird, dass Er solche schrecklichen Gefühle geschickt hat. Sie sollen in der Tat nur dazu dienen, sich darüber zu erheben.

Frage: Sie haben gerade einen widersprüchlichen Satz gesagt: „Die Gefühle sind schrecklich, und ich danke Ihm dafür“. Bin ich für die schrecklichen Nachrichten dankbar?

Antwort: Natürlich! Es bringt mich doch weiter! Deshalb wird es „über unsere Natur“ genannt. Wir müssen trotzdem unsere Arbeit in einer Gruppe machen.

Frage: Versteht nun der Kabbalist, woher das kommt und warum? Wird dann alles versüßt?

Antwort: Ja, mein Rat ist, einen Lehrer zu finden, der dabei hilft, alle negativen Gefühle zu überwinden, dann ist es möglich.

Aus dem TV-Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“, 05.12.2019.

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Sinn des Lebens, Teil 8

Damit sich der Sinn des Lebens, den Menschen offenbart.

Frage: Ist es möglich, den Menschen den Schöpfer zu offenbaren, auch wenn sie nicht nach dem Sinn des Lebens suchen?

Antwort: Nein.

Frage: Es muss also eine Gruppe von Menschen, mit einem gemeinsamen Ziel geben? Wofür gibt es dann 8 Milliarden Menschen?

Antwort: Sie werden nach und nach das Gefühl bekommen, dass sie keinen Sinn im Leben haben und das sie etwas brauchen – vielleicht können sie noch nicht den Schöpfer erfassen. Sie werden verschiedene negative Eigenschaften, alle negativen Seiten ihres Lebens erfahren und offenbaren. Um diese loszuwerden, werden sie sich in Gruppen, die nach dem Schöpfer streben, zusammenfinden müssen. Dies wird nicht auf dieser Stufe, sondern auf einer Niedrigeren stattfinden.

Die Gruppe, welche sich auf die Suche nach dem Sinn des Lebens begeben hat ist nur klein. Die restlichen 8 Milliarden suchen aus unterschiedlichen Gründen nach dem Schöpfer. Zum Beispiel wenn sie für Kinder, Familie und so weiter sorgen müssen. Sie werden keine Frage über den Sinn der Existenz stellen.

Sie werden ihre Bestrebungen durch kleine Ziele ausrichten, da sie mit ihren egoistischen Wünschen in unsere Wünsche eindringen werden. Wir werden ihre Wünsche mit unserer Absicht zum Schöpfer erheben.

Es genügt, wenn sie wissen, dass es ein Ziel gibt. Sie müssen sich langsam daran gewöhnen und ihre Wünsche angleichen. Das ist ausreichend, damit sich dieses Ziel in den Massen manifestieren kann. Sie brauchen ihre Absichten nicht zum Altruismus erheben, wir geben ihnen unsere Absichten und sie werden uns ihre Verlangen geben.

Aus der TV-Sendung „ Grundlagen der Kabbala“, 14.01.2019

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Methode der Korrektur, Teil 2

Die Kabbala ist die Offenbarung der Naturgesetze

 Frage: Warum hat uns die Natur egoistisch und gegensätzlich zu ihr geschaffen?

Antwort: Damit wir uns, dank unseres Egoismus, als schreckliche Wesen erkennen können.

Nur das Ego ist ein Hindernis um das ewige, vollkommene Leben zu erreichen, wie können wir das korrigieren? Wie können wir uns, unsere Gesellschaft, unsere Umwelt, alles Mögliche verändern?

Hier haben wir doch das Bedürfnis, uns noch zu verändern. Es gibt zu diesem Thema eine Menge Methoden, Theorien und Ideen. Dazu gehören religiöse, nicht religiöse, mystische, fernöstliche, etc. Anwendungen.

Einer dieser Methoden ist die Kabbala. Sie unterscheidet sich von allen anderen, da sie vor langer Zeit, vor 6000 Jahren, entstanden ist. Laut der Kabbala gab es einen Mann namens Adam. Er war der erste Mensch, der die ganze Matrix, das gesamte System der Natur verstand und ihren Zweck, ihren Anfang, ihren Verlauf und ihr Ende entschlüsselte.

Adam hat den Grundstein für die Kabbala gelegt. Er hatte seine Schüler Sim, Ham, Yaphet und andere, die in der Tora allegorisch beschrieben werden. Sie entwickelten diese Wissenschaft bis zu Abraham im alten Babylon weiter.

Die Kabbala spricht davon, wie man sich über sich selbst, über seinen Egoismus erheben und sich mit anderen verbinden kann. Geschieht das, werden wir die gemeinsame Kraft der Natur und das Gesamtbild von ihr spüren. Es wird uns klar werden, dass die Natur ewig, vollkommen, unendlich, aber vor allem integral und ganzheitlich ist.

Wenn wir so handeln, werden wir ihre wahren Gesetze, ihre wahre Form enthüllen. Heute fühlen wir sie nicht und können sie weder erkennen noch sehen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 07.02.2019

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Sinn des Lebens Teil 2

Warum leiden wir? 

Selbst wenn wir uns auf die Suche nach einer Antwort, der berühmten Frage, die von allen Menschen gestellt wird, begeben: „Worin besteht der Sinn unseres Lebens?“…, kommen uns diese Jahre unseres Lebens, bis wir die Frage beantworten können, teuer zu stehen. Wir erfahren dabei zahlreiche Leiden und Qualen. Wer kann das genießen? (Baal HaSulam, „Einführung zu Talmud Esser HaSefirot“)

Frage: Besteht der Sinn des Lebens darin, den Schöpfer zu erkennen? Warum leiden wir in dieser Welt unter vielen Qualen?

Antwort: Wir wollen den Schöpfer nicht offenbaren. Wir sträuben uns mit Händen und Füßen dagegen, uns Ihm anzunähern, denn diese Annäherung ist mit großem Leid verbunden.

Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Wir sind die egoistische Eigenschaft des Empfangens, die Eigenschaft des Hasses, der Abweisung gegenüber anderen.

Aus diesem Grund fühlen wir uns, wenn wir uns nach und nach den Eigenschaften des Schöpfers annähern, denen des Gebens, der Liebe, der Anteilnahme usw., sehr schlecht. Wir laufen sofort instinktiv davor davon.

Bemerkung: Ich habe im Gegenteil das Gefühl das der Mensch unter einem Mangel an Empfangen leidet. Er leidet nicht darunter, dass er kein Geber wie der Schöpfer ist.

Antwort: Ich spreche nicht von den Menschen, die in unserer Welt instinktiv handeln, sondern von denen, die gehört haben was die Kabbala sagt und wie wir zu einem Zustand kommen können, in dem wir uns über den Egoismus, der uns ständig erniedrigt und einschränkt, erheben können.

Frage: Der Mensch ist der Wunsch zu Empfangen. Der Schöpfer verursacht im Mensch Leiden, in dem Er ihn nicht empfangen lässt. Daraus entsteht ein Mangel, aus dem heraus der Mensch mit der Suche nach dem Sinn des Lebens und nach dem Schöpfer beginnt. Kann ein Mensch über den Sinn des Lebens nachdenken, wenn es ihm gut geht, wenn er erfüllt ist und genießt?

Antwort: Nein, das kann er nicht.

Frage: In einem Ihrer Interviews wurden Sie Folgendes gefragt: „Stimmt es, dass die Kabbala nur etwas für Verlierer ist?“ Brauchen demnach normale Menschen, die sich gefunden und eine Beschäftigung haben, keine Kabbala?

Antwort: Sie können nichts tun. Sie kaufen sich ein schönes Leben. Ein Mensch der leidet spürt, dass Leiden nicht bedeutet, nichts zu essen zu haben oder von allen Seiten bedrängt zu werden. Es geht darum, dass er wissen will, wofür er lebt. Wir sprechen über das Leiden auf der Stufe des „Menschen“, nicht auf der Stufe des Tieres in uns.

Frage: Kommt ein Mensch, der auf der körperlichen Ebene leidet, zum Studium der Kabbala?

Antwort: Das tut er nicht, auch nicht wenn er einen Mangel an seinen Lebensgrundlagen hat. Nur dann, wenn er keinen Sinn im Leben sieht! Er hat alles außer dem Sinn! Selbst in unserer Generation, in der die Menschen viel besser als vor 100 oder 1000 Jahren leben, fühlen sie sich unglücklich.

Fortsetzung folgt…

Aus den TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“, 14.01.2019

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Begleiter auf dem spirituellen Weg

Frage: Welche Bedingungen sind für eine Antwort auf MAN erforderlich? Vielleicht müssen wir dafür einen speziellen Service schaffen?

Antwort: Ich weiß nicht, welcher Service dafür geschaffen werden soll und für wen. Ihr braucht keine Kanäle zu bauen, außer dem der richtigen Kommunikation zwischen euch. Der gemeinsame Wunsch, der aus der Gruppe aufsteigt, schafft den Service, jenen Kanal, durch den all deine eigenen Wünsche, mit denen der andren zu einem großen Wunsch vereint, genannt MAN, zusammen aufsteigen. Hierauf bekommt ihr auf jeden Fall eine Antwort. Alles hängt davon ab, wie sehr ihr versucht, euch für die Erkenntnis des Schöpfers miteinander zu verbinden.

Ihr habt ein klares Ziel, den Schöpfer zu offenbaren. Und deshalb ist es unwichtig wer neben dir sitzt. Wenn der Mensch mit euch zusammen sein will, um das Ziel zu erreichen, dann ist er eure Begleiter. Das heißt, ihr könnt vorwärts gehen. Das ist die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig betrachten, reine Verbraucher.

Betrachtet nicht das Aussehen eines Freundes, seinen Charakter, seine Gewohnheiten. Es ist nicht wichtig, was und wer er ist, Hauptsache ist, dass er auch zum gleichen Ziel strebt. Und so kann er dein Begleiter, dein Assistent sein, ohne den du das Ziel nicht erreichen wirst.

Aus dem Unterricht in Russisch 18.08.2019

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