Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Einheit'

Verlier nicht die Hoffnung auf Sein Erbarmen

Wenn du deine Verlangen zu geben (die rechte Linie) erschaffen hast und sie bereit sind zur Arbeit, dann brauchst du nicht länger versuchen, die Probleme auszulöschen, die zu dir von der linken Linie kommen, denn du erkennst, dass sie aus einem bestimmten Grund zu dir kommen. Du weißt, dass du dich über sie erheben musst, um den Berg zum Palast des Königs zu erklimmen (wie in dem Beispiel aus Punkt 139 von „Talmud Esser HaSfirot“).

Du bist dankbar für diese Probleme, denn du weißt, dass sie dir als Hilfe für den Aufstieg gegeben wurden. Normalerweise sind diese Probleme sehr unterschiedlich, haben verschiedene Ursachen und finden in verschiedenen Bereichen statt. Das Allerwichtigste ist, nicht den Blick auf die gemeinsame Quelle – den Schöpfer – zu verlieren, wie geschrieben steht „Sogar wenn man ein scharfes Schwert an unsere Kehle legt, verlier nicht Hoffnung auf Sein Erbarmen.“

In Erwiderung auf dieses Schwert spüre Seine Einheit; spüre, dass es niemand gibt, außer Ihm und dass Er gut ist und Gutes tut. Das Fallbeil wird sich weiter nach unten senken, doch es wird im letzten Moment gestoppt!

Es wird zerbrechen und dann wird Erbarmen folgen, denn wenn die Guillotine zerbricht, wird der Verurteilte begnadigt.

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Wirksame spirituelle Bewegung kann von einer Dampflokomotive gelernt werden


Eine Dampflokomotive ist ein Bild von großer Eindringlichkeit, das es leider nicht mehr gibt. Sie macht viel Lärm, ihre Ventile klopfen und sondern Dampf ab… Diese geräuschvolle Maschine ist dazu gebaut, ein Rad zu drehen. Eine große Erfindung. Die Grundlage aller Errungenschaften der Menschheit: ein Motor, der ein Rad dreht, an das man andere Dinge anschließen kann. Diese Dynamik kann dazu genutzt werden ein Fahrzeug, ein Schiff, ein Flugzeug, ein Fabriklaufband oder alles Beliebige zu schaffen.

Alle Erzeugnisse des Menschen basieren auf dieser Art der Dynamik. Erst seit kurzem gibt es mehr und mehr Elektronik, die auf der Dynamik von Elektronen anstatt von mechanischen Teilen basiert. Zu Beginn des industriellen Zeitalters jedoch waren Dampf-betriebene Maschinen die Grundlage.

Wenn man mit einem Antriebsriemen an das Schwungrad befestigt ist, kann man sich bewegen. In ähnlicher Weise besteht unsere Aufgabe lediglich darin, uns mit diesem Rad zu verbinden und uns am Gurt festzuhalten! Unsere Seele bekommt vom Schöpfer alles: Nahrung, Entwicklung, und Veränderung der Zustände. Unsere Fähigkeit uns an Ihn zu heften, bestimmt jedoch wie schnell uns all dies geschehen wird.

Es ist wie ein Auto zu fahren, das mit einem manuell betriebenen Getriebe ausgestattet ist. Um den Grad der Verbindung mit dem Motor zu verändern, muss man ständig umschalten: man kann einen niedrigen Gang wählen, einen schnelleren und einen noch schnelleren. Dieser Art ist unsere Verbindung mit dem Schöpfer entlang der 125 Stufen des spirituellen Aufstiegs und so bestimmen wir die Geschwindigkeit in der wir mit Ihm in Einheit und ständig wachsender Gleichwertigkeit der Form verbunden bleiben können. Wir schalten das Getriebe höher und höher, bis wir die 125. Stufe erreichen. So verändern wir uns und kommen der Quelle immer näher.

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Wenn der Morgen graut


Der Sohar, Kapitel VaYeshev (Und Jakob setzte sich nieder), Punkt 114: Es gibt nicht einen Menschen in der Welt, der des Nachts nicht den Geschmack des Todes kostet und auf dem Körper liegt der Geist der Unreinheit. Denn weil die heilige Seele sich vom Menschen entfernt hat, liegt der Geist der Unreinheit auf diesem Körper und er ist geschändet.

Das bedeutet, dass ein Mensch einen Schirm hat, das Licht der Einheit, das Licht der Verschmelzung und dass die Eigenschaft des Gebens in ihm herrscht. Doch dann verschwindet alles. Der Parzuf wurde entleert und alles Licht ist daraus entschwunden. Das kann aus einem äußeren oder inneren Grund geschehen, wie, wenn des Menschen innerer Wille zu genießen wächst und neue Reshimot sich in ihm zeigen.

Das geschieht dann, wenn in ihm ein neues, unkorrigiertes Verlangen erwacht und über ihn herrscht. Der Mensch ergibt sich ihm und, geführt durch dieses Verlangen, beginnt er, über sein Leben, über Selbsterfüllung nachzudenken und darüber wie er dieses Verlangen erfüllen kann.

Nur wenn er sich rechtzeitig für diese Dunkelheit vorbereitet hat, für die Nacht, den Zustand, wenn seine Verlangen über ihn herrschen, ist er fähig, alle Kraft zusammenzunehmen und die Dunkelheit als Mittel zum Aufstieg auf eine neue Stufe zu betrachten. Dann richtet er eine wahre Forderung nach Oben, an Abba ve Ima, und bittet sie, für ihn zu sorgen (das wird „Verschmelzung um Mitternacht“ genannt).

Ab Mitternacht beginnt er mit den Korrekturen. Ein Mensch beginnt, das gesamte zusätzliche Verlangen zu genießen zu korrigieren, dass er bekommen hat und das er als Geschmack des Todes gefühlt hat. Doch jetzt versüßt er ihn.

Das bedeutet, dass ein Mensch gen Morgen voranschreitet, wenn er von Oben das Licht, das umgestaltet, die erste Eigenschaft des Gebens empfängt. Und dann kommt das Morgenrot. Ein Mensch beginnt, in seinem Zustand das Licht zu fühlen, da er einen Schirm über sein voriges Verlangen zu genießen erlangt hat und nun befindet er sich in der Eigenschaft des Gebens.

Darum war es für ihn notwendig, den Geschmack des Todes zu kosten.

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Arbeit in einer kabbalistischen Gruppe

Ich verbinde die Punkte im Herzen mit dem Verlangen, daraus eine kabbalistische Gruppe zu erschaffen, oder die Vereinigung der Seelen von Isra-el („direkt zum Schöpfer“). Währenddessen hat jedoch jeder Mensch neben seinem Punkt im Herzen auch einen Anteil von egoistischen Verlangen. Wir sind bereit, unser Ego zu annullieren, um uns zu vereinigen. Und in dem Maße, in dem wir uns in diesem gemeinsamen Verlangen verbinden, entsprechend dessen Eigenschaft von Einheit und gegenseitiger Bürgschaft, fühlen wir das Höhere Licht, den Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens, die in uns alles reguliert.

Heilige Schriften – Ein neues Lied

Dieses Lied von Arcadi Duchin basiert auf den täglichen Morgenunterrichten:

Lied anhören >

Textübersetzung:

Das Buch lässt uns die Kräfte der Trennung enthüllen

Denn diese Bücher verweisen auf unsere Trennung.

Die Korrektur des Körpers bedeutet die Korrektur der Verlangen,

Die Korrektur des Herzens bedeutet die Korrektur der Absichten.

Heilige Bücher sind dazu bestimmt, uns wieder zu vereinen,

Nur durch Einheit werden wir in der Lage sein, zu verstehen, was dort geschrieben steht.

Außerhalb gibt es nichts – keinen Ozean, keine Steine oder Straßen.

Alles ist zwischen uns und unserem „Selbst“,

Zwischen uns und dem Einen, welcher gut und Gutes tuend ist.

Und es spielt keine Rolle, ob es Wörter oder Begriffe gibt.

Es spielt keine Rolle, wenn diese nicht immer deutlich und klar sind.

Komm mit mein Freund und lass uns sehen, was zerbrochen ist

Lass uns finden, was Korrektur benötigt

Dort ist kein Schöpfer und kein Geschöpf

Wirklichkeit ist weit entfernt

Es ist dunkel hier, alles ist zerstört und es gibt keinen Frieden

Dort ist kein Schöpfer und kein Geschöpf

Die Wirklichkeit ist zerbrochen

Alles ist innerhalb der Verlangen.

Jerusalem ist vollkommene Furcht

Durch den Zerbruch zwischen uns war es erniedrigt und zerstört

Es weint über den Zerbruch, den wir erschufen.

Denn durch diesen Zerbruch gibt es hier keinen Frieden, keine Heiterkeit.

Die Heiligen Bücher sind dazu bestimmt, uns wieder zu vereinen.

Nur durch Einheit werden wir in der Lage sein, zu verstehen, was dort geschrieben steht.

Außerhalb gibt es nichts – keinen Ozean, keine Steine oder Straßen.

Alles ist zwischen uns und unserem „Selbst“,

Zwischen uns und dem Einen, welcher gut und Gutes tuend ist.

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Ein schmaler Steg in die spirituelle Welt

Das Buch Sohar wurde von einer Gruppe bedeutender Kabbalisten geschrieben, welche in ihrer Art in der ganzen Geschichte kein zweites Mal existierte. Sie schufen eine Brücke aus Sprache, Information, Kräften, Empfindungen und Licht, die unsere Empfindungen und unser Verständnis der offenbarten Welt mit der Wahrnehmung und dem Verstehen der verborgenen Welt verbindet.

Wenn wir das Buch Sohar, das sie schrieben, studieren und in den Zustand, in den sie uns führen wollen, einzutreten versuchen, dann sind wir wie ein kleines Baby, das begierig die Augen und den Mund aufreißt, um aufzusaugen, was die Mutter ihm erzählt. Es versteht überhaupt nichts, sondern schaut sie lediglich an und drückt seine Freude durch Bewegungen aus.

Wir müssen gleiche Anstrengungen unternehmen, um unsere Lehrer zu verstehen. Um dies zu tun, müssen wir uns in der gleichen Weise verbinden, wie die zehn Autoren des Buches Sohar miteinander verbunden sind. Selbst wenn wir es ohne irgendwelche Erklärungen lesen, werden wir allmählich anfangen, neue innere Reaktionen und Bewegungen zu fühlen. Aus unserem Innern, von einer unbewussten und unterbewussten Ebene aus, wird ein neues Reich oder eine neue Welt beginnen hervorzutreten und gewohnter zu werden.

Wir nennen unseren Unterricht „Studium des Buches Sohar„, jedoch in Wirklichkeit wird das Buch nicht studiert, sondern enthüllt, und die Offenbarung geschieht durch unsere Sehnsucht und Bereitschaft, die verborgene Welt wahrzunehmen. Die Bereitschaft muss durch die Einheit unter uns ausgedrückt werden, gleich der Einheit unter den Autoren dieses Buches. Es ist eine Einheit aller Punkte im Herzen – die Sehnsucht nach der Gleichheit mit dem Schöpfer. So beschreiben Kabbalisten die unerlässliche Bedingung, um das Buch Sohar korrekt zu gebrauchen.

Im Verlauf des Lesens des Textes dieses Buchs stelle ich kleine Klarstellungen bereit, um dabei behilflich zu sein, den Text „zu fassen“, gleich den Erklärungen eines Erwachsenen beim Spiel mit einem Kind.

Wann immer Kabbalisten über Das Buch Sohar schreiben, erwähnen sie es nicht als Das Buch Sohar, sondern einfach als Das Buch. Das drückt ihr Verlangen danach aus, aufzuzeigen, dass es kein anderes Buch in der ganzen Welt gibt!

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Du kannst nichts alleine zustande bringen

Ich existiere nicht aus mir selbst. Ich existiere nur, wenn ich mich selbst durch den Mechanismus, der Einheit aller Seelen genannt wird, fülle. Darum möchte ich mich durch das Buch Sohar öffnen, da seine Kraft zu mir kommt, um die Verbindung zwischen all meinen Teilen herzustellen, die mir jetzt fremd erscheint.

Genau dafür ist das Buch Sohar bestimmt. Andernfalls wäre ich nicht unter seinem Lichtstrahl. Dieser Strahl ist sehr dünn, wie ein Laserstrahl und wenn ich auch nur einen Millimeter davon entfernt wäre, würde ich ihn nicht mehr sehen. Ich muss genau in diesem Strahl sein, damit er auf mich einwirken kann.

Kabbalisten erklären uns diese Bedingung und sagen, dass wir uns genau in diesen Strahl begeben, wenn wir uns in richtiger Weise mit allen Seelen verbinden. Sobald die Einheit zerbrochen ist, fallen alle ab und zerstreuen sich in alle möglichen Richtungen. Nur dieser Strahl ist fähig, uns zusammenzuhalten.

Dies geschieht auf jeder Stufe der spirituellen Leiter – wir können sie nur entlang dieses Strahls emporsteigen. Sobald wir voneinander lassen, fällt alles auseinander und der Lichtstrahl kann uns nicht mehr zusammenhalten. Das ist die einzige Kraft, die unsere Verbindung bewahren kann. Daher ist es um dieser Verbindung willen, dass wir danach verlangen, das Licht anzuziehen. Wir brauchen den Schöpfer, damit Er uns miteinander verbindet und das bedeutet, dass wir das Licht, das umgestaltet, heranziehen müssen.

Wie können wir diese Verbindung spüren? Wir müssen es fordern, während wir den Sohar lesen. Dieser muss es uns geben. Das ist der Grund, warum Kabbalisten dieses Buch geschrieben haben und wir haben das Recht zu fragen „Wo ist diese Verbindung, die wegen uns existiert, warum wirkt sie nicht auf uns ein?“ Wenn wir alle miteinander daran denken, wird dies für uns zu einer großen Sache werden und wir werden sie nicht für einen Moment vergessen. Jedoch alleine wird keiner von uns fähig sein, irgendwas zustande zu bringen.

Spirituelle Inspiration kann sich auf globaler Ebene ausbreiten

Wir tun alles zu unserem eigenen Nutzen, weil unsere Natur der Wille nach Genuss ist. Aus diesem Grund fragen wir uns ständig, „Warum brauche ich das? Welche Art von Profit werde ich daraus schlagen? Lohnt es sich, dafür Anstrengungen zu machen?“

Deshalb müssen die Menschen eine Erklärung darüber erhalten, was sie durch die Enthüllung des Schöpfers gewinnen werden. Es braucht große Anstrengung dies zu tun, aber die Enthüllung der Wichtigkeit des Ziels bringt auch die notwendige Kraft mit sich. Alles hängt davon ab, wie sehr deine Umgebung die Wichtigkeit des Ziels versteht. In einer korrigierten Welt wird die einzige Arbeit, die jeder tun muss, abgesehen von der Versorgung mit dem Notwendigen, die gegenseitige Unterstützung darin sein, die Wichtigkeit der Korrektur und spirituellen Entwicklung wahrzunehmen.

Die Milliarden Menschen in der Welt werden an der gegenseitigen Verbreitung der Kabbala arbeiten, um sich gegenseitig zu beeinflussen und zu inspirieren, um mehr Anteil an der Korrektur zu nehmen und ein größeres Verlangen danach zu enthüllen.

Um den korrigierten Zustand zu erlangen, wird jeder Mensch persönlich Verbreitungsarbeit leisten müssen, über unseren Platz in der gemeinsamen Seele, das Wissen, die Wirkung und die Wichtigkeit von Einheit und Korrektur. Schließlich ist jeder eine Zelle des spirituellen Körpers – der Seele.

Um mit dem gesamten Körper verbunden zu sein, muss jede Zelle allen anderen davon berichten, wie es funktioniert und wie wichtig die Arbeit ist. Sie müssen davon beeindruckt sein, wie sie andere beeinflussen und wie sehr sie dies benötigen, da es sonst kein Recht zur Existenz geben wird.

Dinge, die gleich klingen, können gegensätzlich sein

Eine Frage, die ich erhielt: Kabbala spricht über Geben und Einheit. Ist das nicht gleich den kommunistischen Ideen, die Leute abschrecken?

Meine Antwort: Die Idee des Kommunismus war in sich selbst nicht schlecht, aber dessen Problem war, dass er keine Mittel hatte, die menschliche Natur zu ändern. Das geschah im sozialistischen Russland und in den israelischen Kibbuzim. Sie hatten nicht die richtige Methode.

Kabbalisten scheinen die gleichen Worte zu benutzen und das gleiche Ziel zu verfolgen. Allerdings waren Kommunisten säkular, wohingegen Kabbalisten über den Schöpfer sprechen. Dennoch ist auch dies irrelevant, da der Schöpfer eine altruistische Wesensart ist, und die Schöpfung eine Person, die Erfüllung verlangt. Das ist alles. Der grundlegende Unterschied zwischen Kabbala und Kommunismus besteht in etwas anderem: Wie kann die menschliche Natur des vollendeten Egoismus geändert werden, so dass die Menschen beginnen, ihre Nächsten zu lieben?

Wenn die Sozialisten doch nur eine Möglichkeit hätten, ihre egoistische Art zu ändern! Dennoch, keine Macht in unserer Welt ist in der Lage, die Natur des Menschen zu verändern, da unsere ganze Welt egoistisch ist. Alle menschlichen Verlangen, Taten und Gedanken sind absolut egoistisch und demzufolge besitzt unsere Welt keine geeignete Kraft, die fähig ist, uns zu korrigieren.

Wenn „ein Punkt im Herzen“, ein Embryo der Eigenschaft des Gebens (Bina), sich in einem Menschen bildet, dann kann er sich selbst ändern und die Eigenschaft des Gebens durch die Methode der Korrektur, die Kabbala, erlangen. Dies wird ihm erlauben, sich mit anderen Seelen zu verbinden und innerhalb der Vereinigung wird er die Höhere Kraft, die ihn geschaffen hat, offenbaren – den Schöpfer.

Sozialismus, Kommunismus und andere Methoden sprechen über etwas, das ähnlich klingt wie Kabbala. Dennoch, der einzige Weg, um die Vereinigung zu verwirklichen und die Höhere Form des Lebens zu offenbaren (die spirituell und ewig ist), geschieht mit der Hilfe einer äußeren Kraft – dem Schöpfer.

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Wir warten darauf, uns mit unseren anderen Teilen zu vereinen

Neid ist eine direkte Folge des Zerbrechens. Früher waren wir verbunden und haben aus uns selbst heraus gegeben, zum Nutzen anderer. Schließlich war das Licht unter uns, hat uns vereint und uns nicht erlaubt, uns getrennt zu fühlen.

Plötzlich ist dieser Körper in verschiedene Teile und Organe zerbrochen und es ist, als ob jedes Organ für eine Transplantation vorbereitet würde, indem es konserviert und in eine Nährlösung gelegt wird. Jedes Organ für sich erhält seine Lebensgrundlage und darf nicht sterben, bis sich eine Gelegenheit ergibt, es in einen anderen Körper einzusetzen und alle Organe wieder zu einer Einheit zusammenzufügen.

So leben wir heute – wie ein Körper, der in Teile zersplittert ist, und jedes dieser Teile wird mit einem kleinen Funken Leben erhalten, der es vor dem Sterben bewahrt, damit es sich wieder mit den anderen Teilen vereinen kann. Das ist der jetzige Zustand der Menschheit.

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