Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Depression'

Das große Geheimnis der Juden analysieren

Frage: Ich bin über Ihre Antwort über „die jüdische Verschwörung“ gestolpert. Sie haben bestätigt, dass es eine Art von Verschwörung gibt, aber Sie erwähnten, dass es eine positive ist: Nämlich dass jeder weiß, dass die Juden das auserwählte Volk sind und dass sie allen Nationen helfen werden, sich zu vereinen und eine „neue Ordnung“ zu errichten. Meine Frage lautet: Was sind die Mittel oder Methoden, die angewendet werden, um diese neue Ordnung zu errichten? Bitte beantworten Sie meine Frage oder ich muss annehmen, dass Sie keine Antwort haben oder sie verheimlichen.

Antwort: Ich beantworte Ihre Frage so schnell wie möglich, um sicherzustellen, Sie nicht als Student zu verlieren oder Sie durch meine Ignoranz zu enttäuschen. Die Juden haben ein großes Geheimnis, das Antworten zur Zukunft der Welt bereithält. Es betrifft alle Menschen der Welt, was der Grund dafür ist, dass alle die Juden unterbewusst hassen. Jeder hasst die Juden, weil sie auf eine gewisse Art ihre Abhängigkeit von ihnen spüren.

Jedoch wissen die Juden selbst ebenfalls nichts von ihrem Geheimnis! Die einzigen Menschen, die es kennen, sind die Kabbalisten. Sie kennen es seit Jahrhunderten, aber sie verheimlichten es, weil niemand das Verlangen hatte, dem Weg in die Zukunft zu folgen. Der Grund dafür ist, dass der Egoismus der Menschen noch nicht voll entwickelt war.

Jedoch jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir alle die Voraussetzungen erfüllen, um jedem das Geheimnis zu enthüllen. Die Zeichen dafür sind das globale Leiden, Depression, der Kollaps der alten Ordnung und die Enthüllung der globalen Abhängigkeit voneinander. Aber sogar heute gibt es noch nicht sehr viele Menschen, die sich mit diesem Geheimnis beschäftigen.

Von jetzt an ist es Ihnen überlassen. Wenn Sie danach verlangen, das Geheimnis zu enthüllen, werden Sie eine erweiterte Wahrnehmung von allem erlangen, was um Sie herum existiert und was Sie jetzt nicht wahrnehmen. Die Enthüllung geschieht auf ähnliche Weise, wie man wissenschaftliche Forschungen betreibt – was auch immer heute unbekannt ist (ein Geheimnis), verwandelt sich morgen in eine Offenbarung (Erkenntnis).

 

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Ungleichheit ist die Quelle aller Probleme der Gesellschaft


Bei der Analyse von statistischen Daten weltweit, die negative soziale Phänomene betreffen, wie  Häftlingsraten, Drogenmissbrauch, Depressionen, Scheidungen, häusliche Gewalt und Eltern-Kind Entfremdung, kann man einige sehr interessante Ergebnisse erkennen.

Es ist festzustellen, dass diese Probleme in ärmeren Ländern fast nicht existieren.
Wenn man Leuten in Ländern mit einer breiteren Ebene an sozialer Gleichheit Antidepressiva anbieten sollte, würden diese nicht verstehen, wovon die Rede ist. Allerdings in Gesellschaften, in denen es mehr soziale Unterschiede gibt, ist die Anwendung von Antidepressiva zu etwas Alltäglichem geworden und viele Menschen haben auch ihren eigenen Psychologen oder Therapeuten.

Am Ende stellt sich heraus, dass das Problem nicht in der Armut liegt, sondern im Unterschied der verschiedenen Lebensstandards und wie man sich selbst in Beziehung zu den anderen und den dazwischenliegenden Unterschieden bewertet. Gleichheit ist ein Gesetz der Natur und je unausgewogener eine Gesellschaft ist, desto mehr Probleme hat sie: Kriminalität, Drogen, Depressionen, Scheidungen usw. Gleichzeitig wird eine Gesellschaft weniger durch solche Dinge geplagt, je näher sich die Menschen in ihrem Lebensstandard sind.

Sie können in einer Höhle leben und glücklich sein oder im völligen Wohlstand ohne Probleme – so lange jeder in der Gesellschaft auf gleiche Weise lebt. Die Probleme resultieren ausschließlich aus der Ungleichheit, da gerade der Mangel an Ausgewogenheit die Wurzel allen Übels ist.

Die Menschen zur Gleichheit zu bringen, ist jedoch keine einfache Aufgabe, da sie im Widerspruch zu unserem egoistischen Verlangen steht. So müssen wir erst erkennen, was uns dem anderen angleichen kann, denn bisher war unser Verlangen darauf ausgerichtet, über den anderen stehen zu wollen. Kabbala vermittelt uns, dass wir unser Verlangen nur verändern können, wenn wir den Schöpfer enthüllen, um uns anzugleichen. Seine Enthüllung bringt uns eine Füllung aller Empfindungen der Verschiedenheit, und dies wird die Belohnung sein, für den Kompromiss den wir eingehen, um uns einander anzugleichen.

Die Gesellschaft ist bereit zu verstehen, dass die Ungleichheit alles Schlechte hervorbringt, da sie im Gegensatz zur allgemeinen Kraft der Natur steht, in deren Einklang alles in Balance und folglich richtig ist. Wir erhalten Erfüllung durch die Unendlichkeit, welche in absoluter Gleichheit existiert, und dadurch erkennen wir, dass jedes gegensätzliche Phänomen unser Ruin sein wird.

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Schwache Männer und starke Frauen

Frage: Es wird heute viel darüber geredet, dass die Frauen verängstigt, deprimiert usw. sind. Es ist dagegen nicht üblich, darüber zu sprechen, dass der Mann einen ziemlich traurigen Anblick bietet.

Einerseits ist er in der Familie belastet, da er  keine Rolle mehr hat. Andererseits muss er für die Familie sorgen und alles Notwendige beschaffen. Dieses Notwendige hat sich so entwickelt, dass nur wenige Männer diesem Bedürfnis gerecht werden können. Die Krise führt dazu, dass das was ein Mann früher konnte, er heute nicht mehr im Stande ist zu leisten. Infolgedessen fängt er an herumzutoben, zu randalieren, seine Frau zu schlagen usw.

Antwort: Wir befinden uns in einem, von einer Explosion, bedrohten Zustand. Es ist notwendig, dieses Problem auf ganzheitliche und integrale Weise zu lösen: Kurse an Universitäten, im Fernsehen, in Hausgemeinschaften, Kulturhäusern, Abendschulen usw. anzubieten. Das heißt, wir müssen aufklären! Erstens müssen wir die Frauen unterstützen, da durch sie die Aufklärung weitergeleitet wird. Zweitens muss man die gleichen Fragen gezielt mit Männern lösen. Sie muss man „mit Gewalt“ zu den Kursen bringen.

Wir müssen den Menschen von der tierischen Stufe zur Stufe „Mensch“ erheben, denn heute ist er ein trauriger Anblick. Eine Frau ist viel anpassungsfähiger, sie ist fähig und bereit, sich zu verändern, da sie den Mutterinstinkt hat. Sie hat ein starkes Verlangen nach Leben und will sich mit allen Mitteln über Wasser halten. Sie ist grundsätzlich das starke Element. Ein Mann ist im Gegenteil das schwache Wesen und muss sich daher gut organisieren.

Es dürfte weder Schmarotzer noch Faulenzer geben. Wenn ein Mensch nicht arbeitet, dann studiert er. Wenn er arbeitet, sollte er trotzdem zusätzlich studieren,  zum Beispiel an seinem Arbeitsplatz. Wir müssen alle einen Kurs für die integrale Bildung und Erziehung absolvieren, ohne dem wird es nichts. Es sollte zu einem staatlichen Programm werden, selbst wenn eine Geldinvestition erforderlich wäre (ich glaube nicht, dass die Summen groß sein werden). Es wird in jedem Bereich der Gesellschaft einen sofortigen wirtschaftlichen Effekt geben, so dass der Gewinn um ein Vielfaches alle Kosten decken würde.

Das Wichtigste ist, die Menschen unbedingt zum Kommen und zur Teilnahme zu bewegen und nicht damit zu warten. Es muss ganz selbstverständlich von einer breiten Werbung in den Massenmedien begleitet werden. Sie müssen die Methode der integralen Bildung als ein nationales, staatliches Programm bewerben.

Ich denke, dass in Russland, in dem es große Ansprüche auf eine nationale Idee gibt, es durchaus möglich wäre. Im Prinzip bedroht es in keiner Weise die Staatsmächte – sie könnten dabei ruhig weiter regieren, da wir nur über die Erziehung der Gesellschaft sprechen.

Aus dem Gespräch über die integrale Bildung, 28.05.2012

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Streßbewältigung in einer Welt mit dem höchsten Stresspegel aller Zeiten!

Jeden Morgen überqueren wir Straßen mit dichtem Verkehr, um uns am Arbeitsplatz der Lawine von Pflichten zu stellen. Nach einem neunstündigen Arbeitstag kehren wir nach Hause zurück und müssen Elternschafts-, Finanz-, Gesundheits- und Beziehungsprobleme bewältigen, die zu unerschöpflichen Stressquellen und zum toten Gewicht unserer modernen Welt geworden sind. Umfragen zeigen, dass in den USA ein absoluter Höchstwert des Stressniveaus erreicht wurde. Laut dem diesjährigen Bericht der American Psychological Association gehören etwa 90% der jungen Amerikaner der Generation Z im Alter zwischen 15 und 21 Jahren zu denen, die am stärksten betroffen sind.

Dem Rest der Welt geht es nicht viel besser. Eine von Gallup in mehr als 145 Ländern durchgeführte Studie hat gezeigt, dass die von den Menschen gemeldeten täglichen Sorgen, Stresssituationen, körperlichen Schmerzen, Trauer- und Wutzustände seit Beginn der Datenaufzeichnung die höchsten Werte erreicht haben. Um Trends in Bezug auf Hoffnung oder Verzweiflung zu untersuchenberechnet die Gallup-Studie einen Indexwert der negativen Erfahrungen. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass dieser Wert von 23 auf 30 gestiegen ist, was im letzten Jahrzehnt auf eine deutliche Steigerung um 30% hinweist.  [Rest des Beitrags lesen →]

Wahre Selbstkritik

Neues Leben #687 – Wahre Selbstkritik. Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Zusammenfassung

„Der Narr faltet seine Hände und frisst sein eigenes Fleisch“ (Prediger 4:5): Alles was geschieht, wird uns von Oben gegeben, deshalb müssen wir nach vorne schauen. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie es möglich ist, die Zukunft zu beeinflussen und Schlechtes in Gutes zu verwandeln. Niemand lernt irgendetwas aus der Vergangenheit, deshalb gibt es keinen Grund, darin zu graben. Die ganze Menschheit ist verdorben, aber da es unmöglich ist, den vorherigen Augenblick zu verändern, ist es sinnlos, darüber nachzudenken.

Der Mensch kann von sich aus überhaupt nichts zum Besseren verändern. Er kann nur die positive Kraft der Natur als Gegengewicht zum Negativen fördern. Wenn er die positive Kraft anzieht, hat er von der Zukunft nichts zu befürchten, oder aber er „frisst sich selbst auf“, wenn er an der Vergangenheit klebt. Die böse Kraft in uns ist das Ego, das alles für sich selbst haben möchte. Die gute Kraft ist die Kraft zu geben. Von jetzt an beginnt eine neue Ära in der Entwicklung des Egos. Wir brauchen die gute Kraft der Natur, um zu überleben.

Dies ist keine fanatisch religiöse Herangehensweise, sondern vielmehr die realistischste, die es gibt. Es gibt eine höhere Kraft, die uns lenkt, und der Mensch ist dafür verantwortlich, wie sehr er die Kraft des Guten in seinem Leben anzieht. Nur in Bezug darauf soll er sich beurteilen. Die Leitung unseres Systems nennt man „die Seele“. Dadurch kann man messen und fühlen, wieviel Gutes und Böses in einem ist. Es liegt nur an mir, dass ich die gute Kraft in mein Leben integriere, und nichts anderes habe ich zu tun.

Ich bin für den kommenden Moment und nicht für den vergangenen Moment verantwortlich. Die moderne Physik hat aufgedeckt, dass Zeit nicht existiert, vielmehr ist alles relativ in Bezug auf uns. Was in der Vergangenheit war, liegt nicht in unserer Verantwortung und deshalb müssen wir die Vergangenheit nicht beurteilen. Der morgige Tag aber liegt wieder in unseren Händen und die gute Kraft ist die Kraft des Gebens und der Liebe. Sie ist in unserer vernetzten Welt von heute für unser Überleben unentbehrlich. Die Kraft des Gebens und der Liebe verbindet uns alle und plötzlich sehen wir, dass die ganze Welt in uns ist; sie ist unsere Seele.

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Marihuana auf Rezept

Kommentar: Der israelische Gesundheitsminister, Jacob Litzman, kündigt an, dass israelische Ärzte in sechs Monaten Rezepte für Marihuana ohne Vollmacht des Gesundheitsministeriums ausstellen dürfen. Heute sind nur 36 Ärzte dazu berechtigt; wenn jedoch ein Gesetz erlassen wird, werden die Menschen regulär mit einem Rezept Marihuana in einer Apotheke erwerben können. Es ist interessant, dass Menschen in Russland für Drogenvergehen bestraft wurden.

Meine Antwort: Monate zuvor ging es um die gleiche Sache in Russland. Die ganze Welt geht in diese Richtung. Vor ein paar Jahren, als die Nichtraucherkampagne startete, warnte ich davor, Zigaretten staatlich zu verbieten, da dadurch die Verwendung von Drogen gefördert würde. Du gibst einem Menschen ein Stück Brot, ein Glas Wasser und eine Zigarette und er ist glücklich. Um sich zu betäuben schaut er TV, Fußball, Seifenopern, etc. Der Mensch muss zufrieden sein, damit er sich nicht auflehnt, nicht lärmt, sich nicht gegen die Regierung und den Staat richtet. Politiker wissen das und erfüllen solch kleine Bitten; sie „kümmern“ sich um die Menschen, werfen ihnen solange Krümel hin, damit sie sich ruhig verhalten und der Regierung die Kontrolle überlassen.

Frage: Glauben Sie, dass die Legalisierung von Drogen die Menschheit „gehorsam“ macht?

Meine Antwort: Sicher, dies wird solange weitergehen, bis sich die Bevölkerungszahl allmählich von sieben Milliarden auf eine Milliarde reduziert. Wenn die Menschen keine Familien haben und nicht mehr heiraten wollen, dies für sie sinnlos wird, wird eine Generation mindestens auf die Hälfte schrumpfen, innerhalb von zwei Generationen bis auf ein Viertel oder Fünftel. Ich schätze 2050 werden nur noch zwei Milliarden Menschen auf der Welt übrig bleiben.

Frage: Die Ursache davon wird die Legalisierung von Drogen sein?

Meine Antwort: Nein. Die Ursache von allem, was geschieht, ist der Egoismus. Einmal wird die Grenze dieser Entwicklung erreicht sein, dann verschlingt er sich von selbst. Es ist wie mit Kindern in sehr reichen Familien, denen alles erlaubt wird. Sie werden wild und wissen nicht, was sie tun sollen. Das Ego ist genauso. Es übertrifft sich selbst, wird zu einem Monster, das seinen eigenen Schwanz verschlingt, denn es besitzt keine Vernunft.

Frage: Ist damit gemeint, dass sich ein Mensch selbst füllt, um zu vergessen? Braucht er deshalb Drogen?

Meine Antwort: Sicher, es gibt nichts, was er dagegen tun kann. Die einzige Antwort darauf ist, die Menschen zu erziehen. Um sie zu bilden, setzen wir die positiven Kräfte in der Welt ein, die Energie, welche die negativen Kräfte ausbalanciert. Und zwischen diesen beiden Kräften können wir in einer vernünftigen, korrekten und klaren Weise existieren.

Wir haben eine Menge Beispiele für die Enthüllung der nächsten Entwicklungsstufe: Das Universum, Ein Sof (Unendlichkeit), die Welt der Seelen, die Welt der Ganzheit und Ewigkeit. Wir wollen das alles sofort und real erreichen. Erreichen wir es nicht, nehmen wir einfach Drogen, um uns dem Nirwana näher zu fühlen. Was haben wir in dieser Welt? Ich öffne meine Augen und was sehe ich? Eine Welt, von der ich mich zurückziehen und die ich vergessen will. Sieh hin, wie viele Menschen sich heute im Zustand der Abtrennung befinden und gezwungen sind, Antidepressiva zu nehmen. Es gibt so viel Depression. Sogar bei Kindern und Haustieren. Ein Mensch findet in dieser Welt keinen lebenswerten Sinn, besonders wenn er nicht mehr in seiner Arbeit motiviert ist, er keinen Bereich für sich erforschen kann, nichts erreicht und nichts Neues für sich entdecken kann. Wenn wir das Interesse an Sex und Essen verlieren, bleibt uns nichts, außer uns durch chemische Keulen zu betäuben.

Frage: Sind Sie für oder gegen liberale Drogengesetze?

Meine Antwort: Ich bin weder dafür noch dagegen. Alles wird durch den allgemeinen Egoismus gelenkt. Beide, der Gesetzgeber und der Drogendealer, jeder arbeitet unter dem Druck des Egoismus. Wenn wir nicht die positiven Kräfte in Balance zu den negativen, egoistischen Kräften in unserer Welt bringen, werden wir untergehen.

Von Kab TV „Neues von Michael Laitman“, vom 21/1/16

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Die Krise der Familie

Meinung (M. Sandomirski, Psychotherapeut): Als Grund für die meisten Scheidungen gelten die Krise der Familie, der sozialen Institution, die westliche Lebensweise und der Infantilismus der Jugend. Kurz andauernde Ehen sind modern; viele Eheleute trennen sich bereits nach 2–3 Jahren Ehe, um sich später einmal wieder zu verheiraten. Alternative Formen des Zusammenlebens nehmen zu; auch Scheinehen. Eine Frau, die sich in einer solchen Ehe befindet, hält sich für verheiratet, wohingegen die Mehrheit der Männer denkt, sie wären frei. Eine andere Erscheinungsform der Krise ist die zunehmende Vereinsamung der überzeugten Alleinstehenden, die jede Form der Ehe verneinen und nur für sich selbst leben wollen; sie sind nicht bereit, sich mit einem Partner zu arrangieren; es erscheint ihnen leichter und anstrebenswerter, in der heutigen Gesellschaft als Single zu leben.

Die Menschen benehmen sich im Erwachsenenalter noch immer wie Kinder und wollen die Last der Elternschaft gar nicht erst erproben. Es gibt außerdem kaum mehr gegenseitige Unterstützung der Ehepartner. Selbstsucht und Verweigerung des Opferbringens für einen anderen gehen dabei Hand in Hand.

Je mehr der Mensch nur an sich selbst denkt, umso anspruchsvoller wird er gegenüber seiner Umgebung – ähnlich wie ein launisches Kind. Er verliert dadurch die Fähigkeit, mit anderen zusammenzuleben, Konflikte zu lösen, dem Partner entgegenzukommen, friedlich mit ihm zusammen zu sein und bei dessen Mängeln ein Auge zuzudrücken.

Im Westen braucht man die Familie für das Überleben nicht. Je höher der Lebensstandard, desto kurzlebiger die Familie. Die Konsumgesellschaft braucht die Familie auch nicht, denn sie ist für die Wirtschaft der Gesellschaft nicht lukrativ genug, da die Alleinstehenden weniger sparen und mehr konsumieren; ihr Konsum ist „kindisch“. Das Wichtigste im Leben ist das Vergnügen und der Konsum. Der infantile Mensch ist für Gehirnwäschen empfänglicher und leichter manipulierbar, er regiert besser auf Werbung, ist politisch leichter lenkbar und legt kaum Wert auf ethisch moralische Tradition.

Ein Kind prägt sich durch Beobachtung Verhaltensweisen der Eltern ein und wendet sie später an. Kinder aus Familien ohne Zusammenhaltsgefühl haben Schwierigkeiten dabei, erwachsen zu werden und Familien zu gründen, da ihnen entsprechende Rollenmodelle fehlen.

Die Familie ist somit nicht nur die kleinste Gesellschaftseinheit, sondern auch die grundlegende Struktur für eine Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit. Sie ist in durch unsere Gene und Instinkte von Geburt in den Abläufen des Gehirns an vorprogrammiert.

Die Nichtübereinstimmung der natürlichen Gehirnstruktur mit der modernen Lebensweise bewirkt Widersprüche zwischen biologischen und sozialem Verhalten, der Mensch leidet an chronischen körperlichen Leiden, Stress, Aggressivität und Depression – letzter ist laut WHO mittlerweile zur häufigsten Erkrankung in der westlichen Welt avanciert. Richtiges Familienleben muss von Beginn an vermittelt werden; dabei ist eine psychologische Hilfe für die Gesellschaft unabdingbar.

Mein Kommentar: Dazu hat uns die Entwicklung der Selbstsucht gebracht und nur durch ihre Korrektur ist einer Verbesserung der Gesellschaft bzw. der Menschheit möglich. Je früher die Psychotherapeuten das verstehen und zu unseren Partnern werden, desto schneller werden wir zur Heilung gelangen. [117582]

 

Die Hälfte der Bevölkerung Europas ist psychisch gestört

Studie (Technische Universität Dresden, Spiegel): 164 Millionen Menschen in ganz Europa leiden an verschiedenen psychischen Erkrankungen, Drogensucht und Depression.

40% Europäer benötigen dringend eine psychiatrische Behandlung.

14 % Europäer leiden ständig an der Angst- und Panikstörungen.

7 % Europäer leiden an den langwierigen Depressionen und Schlafstörung.

4 % leiden an der Alkohol- und Drogensucht.

5 % der europäischen Teenager sind auffällig, weil sie ungenügend Aufmerksamkeit seitens der Eltern und der Altersgenossen haben.

30 % der älteren Bürger leiden an Demenz.

Der Grund für eine solche betrübte Statistik ist das niedrige Niveau der ärztlichen Betreuung, außerdem haben die betroffenen Menschen die Angst sich mit ihren Problemen an die Fachleute zu wenden.

Die Finsternis vertreibend

Toronto. Lektion 3

Die Welt wacht auf. Die Finsternis bringt sie zum Aufwachen; denn das egoistische Verlangen kann nicht mehr realisiert werden und empfindet, dass es sich in einer Multikrise befindet. Heute wird geheiratet und morgen wird geschieden. Heute wird geliebt, und morgen gehasst. Die Kinder ignorieren ihre Eltern, sind trotz der erhaltenen Erziehung stur und unerzogen.

Ich will die einfachen Freuden des Lebens haben und tauche stattdessen in eine Depression ein. Ich will ein wenig Geld für magere Zeiten einsparen, aber das Schicksal spielt ein böses Spiel, und ich gehe mit leeren Händen aus. Lebenslang habe ich für die Rente gearbeitet, und sie verschwindet zusammen mit dem Finanzvermögen der Banken. Ich suche meine Ruhe in der Natur, aber sie antwortet mir mit den Klimakatastrophen.

Das Wichtigste in dieser Empfindung ist die Erkenntnis, dass die Welt in die Finsternis eintaucht: es gibt nichts, wofür es sich lohnen würde, zu leben. Ein Naturprogramm ist am Werk und demonstriert der Menschheit die Abwesenheit der Füllung, die Finsternis.

Dasselbe geschieht mit uns, mit der Gruppe. Wenn wir ähnliche Symptome verspüren, dann finden wir sehr schnell die Unterstützung und können diesen Zustand überspringen. Die Unterstützung finden wir in der Gruppe, in der Methodik, die uns hilft, voranzukommen.

Die Welt kennt diese Methodik jedoch nicht. Die Menschen verstehen nicht, was mit ihnen geschieht und weshalb es notwendig ist. Der Mensch findet nirgends eine Befriedigung und nichts bereitet ihm eine Freude.

Auf diese Weise bewegt sich die Welt zum entscheidenden Zustand. Sie muss eine neue ganzheitliche Lebensweise entwickeln. Anders wird diese Finsternis nicht verschwinden, denn sie ist die Kehrseite des Lichtes. Sie verkündet das Licht, die Eigenschaft des Gebens, die uns näher kommt. Aber mit ihrer Annäherung fühlen wir uns alle schlechter, wir wollen diese Eigenschaft nicht, wir wünschen nicht, darin zu leben; sogar im Gegenteil – wir wollen unsere egoistischen Wünsche befriedigen.

Aber es gibt keine andere Wahl. Wir sehen, wie die Natur sich der Menschheit vorstellt: „Ich besitze die Eigenschaft des Gebens, und ihr werdet so lange leiden, bis ihr euch wünschen werdet, sie euch anzueignen“.
Von wem kann die Menschheit die Erklärung für die Geschehnisse bekommen? Nur von uns.

Wir sollen ihr das Wesen der Veränderungen erklären. Und je mehr wir uns mit dieser Erklärung verspäten, desto mehr wird sie uns hassen. Denn die Menschen wollen einerseits die Eigenschaft des Gebens nicht akzeptieren, und andererseits werden sie fühlen, dass wir eine Lösung haben, die aber durch unsere Verzögerung den Weg für sie zum Guten versperrt. Sie sollen die Erklärungen darüber bekommen, was in der Welt geschieht und was der Grund der Finsternis ist.

Wir bedrängen sie vorerst mit unserer Botschaft: „Schauen Sie, wir können die weltweiten Ereignisse erklären. Es ist höchste Zeit, den Kurs zu ändern: der Mensch soll sich ändern, nicht die Welt. Die globale Krise ist gar nicht die Krise. Im Gegenteil, uns wird die Eigenschaft des Gebens offenbart…“ Aber sie hören noch nicht zu.

Es werden noch einige Monate vergehen müssen, und es wird noch weitere Schicksalsschläge geben. Dann werden sie beginnen, zu lauschen, zu verstehen, worin der Grund der Finsternis, der Hilflosigkeit, der Verwirrung, der Unmöglichkeit, die Welt auf die alte Weise zu lenken, liegt. Denn alle Systeme werden zusammenbrechen.

Und wir unsererseits sollen uns mit der Verbreitung beeilen. Man kann es sich so vorstellen, als wären die Strahler der UFOs von allen Seiten auf die Erde gerichtet, und dies mit voller Kraft, weil so die Einwirkung der Eigenschaft des Gebens ist. Wenn wir mit dieser Eigenschaft nicht übereinstimmen, dann spüren wir nur die Finsternis. Wenn wir mit ihr übereinstimmen werden, werden wir darin die Freude, die Wärme, die Hoffnung auf die Zukunft, die Ewigkeit, die Vollkommenheit entdecken.

Es ist nicht einfach, der Welt die Wahrheit zu erklären. Wir müssen die Materialien umschreiben, die Erklärungen in verschiedenen Formen und aus verschiedenen Dimensionen vornehmen. In Wirklichkeit ist es sehr schwierig, die menschliche Wahrnehmung zu verändern und sie ins neue Flussbett zu leiten.
Jedoch ist unsere Zeit einzigartig. Die Generationen von Kabbalisten träumten davon, aber gerade wir haben die Ehre, nicht nur in dieser Zeit zu leben, sondern auch die Geschehnisse zu verstehen.

Viele erleben eine Lebenskrise, eine innere Leere, stecken in familiären Dramen, haben Probleme mit Drogen, und das alles unabhängig vom materiellen Wohlstand. Der Mensch, der fünfzig Millionen verloren hat, leidet auch, nur wir können seine Drama wenig nachvollziehen. Die Menschen wissen nicht, dass die Schläge zielgerichtet kommen und schrecklich sind. Der Mensch ist fähig, alles auszuhalten, wenn er weiß, dass er zum Ziel vorankommt und all diese Leiden in einen Gewinn umgewandelt werden. Aber was ist zu machen, wenn in der Zukunft nichts leuchtet?

Wir haben das Wissen über das Programm der Schöpfung und kennen das Ziel. Wir wissen, dass das ganze Schlechte uns zum Guten führen wird, und es ist eben das Geschenk von Oben. Die Milliarden von Menschen in der Welt haben nicht einmal eine Vermutung darüber. Und wir sind verpflichtet, ihnen zu erklären, dass es für alle Ereignisse einen Grund gibt, dass es eine große Belohnung gibt und die Möglichkeit, jeden Schlag in eine gute Gabe zu verwandeln.

Man muss der Welt diese Nachricht mitteilen. Die Zeit ist reif. Unabhängig davon, dass die Menschen aus dem Grund nicht hören wollen, weil sie von den Schlägen betäubt sind und nur den Schmerz empfinden. Nur im Moment der Beruhigung kann man in den Menschen einen Tropfen der Erklärung eingießen, dann noch einmal usw.. So werden die Empfindungen mit Informationen abwechseln. Wir sollen die Wellen verfolgen, die über die Welt gewalzt werden und die Abstände zwischen ihnen mit den Erklärungen über die Gründe und das Wesen der Ereignisse ausfüllen.

Dann werden die Menschen jeden neuen Schlag mit mehr Verständnis annehmen, bis das Verständnis die Empfindung der Kausalität und der Zweckgerichtetheit mit sich bringen wird, wobei sie darin sogar den Gewinn sehen werden. Anstelle des Schmerzes wird der Mensch plötzlich die erwünschte Erleichterung entdecken.

Das Bedürfnis bildet das Gefäß, in dem das Licht offenbart wird, so wie der Appetit dem Mahl vorausgehen muss, sonst würde man das schöne Mahl nicht genießen können.

Auszug aus der 3. Kongresslektion in Toronto, 16.09.2011

40 % der Europäer sind psychisch krank

Meinung (Reuters): Fast 40 % der Europäer leiden unter psychischen Verstimmungen. Die meisten von ihnen leiden an einer Depression. 165 Millionen Europäer (38 % der Bevölkerung) leiden an psychischen Störungen wie Depressionen, Fobien oder Schlafstörungen. Die psychische Gesundheit der Europäer ist somit heute das wichtigste Problem.

Diese Zahlen wurden in einer umfangreichen Studie ermittelt, die in 27 EU-Ländern im Laufe von drei Jahren durchgeführt wurde. In dieser Zeit haben die Fachkräfte 514 Millionen Menschen befragt. Bei der Umfrage wurden fast 100 psychische Erkrankungen eingetragen.

Die Studie ermittelte, dass die Europäer meistens an einer Depression, Alzheimer-Krankheit, Arteriosklerose, Alkoholismus oder Schlaganfällen leiden. Diese Probleme sind die Ursache dafür, dass in Europa jährlich 60 Tausend Menschen ihr Leben durch Selbstmord beenden. Es sind sogar mehr Menschen als die Anzahl der bei Autounfällen Gestorbenen.

Mein Kommentar: In der harten egoistischen Welt kämpft der Mensch um die eigene Existenz, und dafür verbraucht er seine ganze Energie, seine Gesundheit und das Leben selbst. Nur der Übergang zur Integralgesellschaft wird dem Menschen das innere Gleichgewicht und die Ruhe geben, wird ihn von den Ursachen aller Krankheiten und den psychischen Störungen befreien. Wenn die ganze Gesellschaft wie eine Familie sein wird, dann wird die allgemeine Fürsorge jeden Menschen umhüllen. Wenn alles von der Energie der Liebe und des Lichtes erfüllt sein wird, dann wird der Grund für alle Krankheiten verschwinden.