Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Depression'

Depressionen sind die Folgen des inneren Mangels

Wir alle wissen, dass Bildung ein großes Problem ist. Ich sehe, wie Kinder in den Schulen erzogen werden. Aus diesem Grund gehen Depressionen in der Kindheit nicht weg! Wir müssen auf die Wünsche der Kinder reagieren. Depressionen sind eine Folge eines inneren Mangels. Es ist ein großes gesellschaftliches Problem, da es sich nicht nur bei einem Kind manifestiert. Wir beobachten es bei allen Kindern auf der Welt.

Es gibt auch so etwas wie Depressionen bei Tieren, insbesondere bei Haustieren, die in der Nähe ihrer Besitzer leben. Ich bin sicher, dass auch wilde Tiere und Pflanzen es haben. Depressionen sind ein Gefühl von mangelnder Lebenskraft. Es beginnt sich in unserer Welt bemerkbar zu machen. Es kommt auf den Menschen an, denn er muss sich auf eine andere Stufe erheben, damit durch ihn die spirituelle, höhere Kraft, die Kraft des Lebens, in unsere Welt kommt. Dann wird das Problem mit der Ökologie, mit unserer Gesundheit, mit den sozialen Beziehungen, mit allem verschwinden.

Es fehlt uns an Lebenskraft. Wir sehen, dass sich alles erschöpft, altert, verschwindet, an Wert und Bedeutung verliert. Wir versuchen uns durch allerlei Modeströmungen, neuen Techniken und Technologien gegenseitig aufzumuntern. Wenn wir uns der Wahrheit stellen, brauchen wir eine ganz andere Ebene der Existenz, ein Verständnis dafür, wofür und wohin wir gehen. Vor dieser Aufgabe steht die gesamte Menschheit, besonders jetzt.

Kinder haben in diesem Fall eine sehr wichtige Rolle. Schließlich werden wir sie nicht los, es ist unser Problem, unser Schmerz. Wir können irgendwie selbst mit uns fertig werden, aber wenn ein Kind Schmerzen hat, können wir nichts tun.

Wenn ich mir meine Kinder und vor allem meine Enkelkinder anschaue, fange ich an, diese Wünsche zu spüren. Einem Baby sieht man an, dass ihm bereits in jungen Jahren innerlich etwas fehlt. Es ist schwer zu erklären. Ich sehe es nur mit meiner inneren Vision, die ich mir offenbart habe. Wir kommen nicht davon los.

Aus der Fernsehsendung „Nahaufnahme, Depression in der Kindheit.
[282365]

Die Werte der vorangegangenen Generation dürfen nicht aufgezwungen werden

Frage: Normalerweise versuchen die Eltern, den Kindern ihre Werte aufzuzwingen und Kinder akzeptieren das absolut nicht. Heute akzeptieren sie zum Beispiel keinen übermäßigen Wunsch nach Wissen oder nach Arbeit. Ist das grundlegend falsch?

Antwort: Jede Generation hat ihre eigenen Bestrebungen. Die alte Generation kann ihr Naturverständnis keineswegs der jüngeren Generation aufzwingen. Es hat seine Zeit überdauert und sollte ihnen nur noch Nahrung geben.

Die neue Generation soll sich in ihren Wünschen und Bestrebungen weiterentwickeln. Sie sollten möglichst korrekt sein und nicht so verworren und zerbrochen, wie sie heute sind.

Man darf die Gedanken und Werte der alten Generation nicht der neuen Generation aufzwingen. Man soll durch Vorbilder erziehen. Mit diesem Beispiel zeige ich, dass ich alle Probleme, Bedürfnisse, Aufgaben auf diese Weise löse: indem ich respektiere, berücksichtige, im Gleichgewicht mit der Umwelt, mit mir selbst, mit meiner Familie usw. bin. Deshalb werden sie nach meinem Beispiel ihre Probleme auf ihrer Ebene lösen und mit ihnen zurechtkommen.

Es braucht nur ein Beispiel, keine Worte. Kinder verstehen alles, wie Affen. Sie verstehen uns besser, als wir denken. Die Hauptsache ist für uns, dass wir uns selbst korrigieren, dann können wir sie auf diese Weise beeinflussen. Außerdem sind unsere inneren Wünsche, inneren Korrekturen mit ihren Seelen verbunden, da sie von uns abstammen.

Wenn wir um ihretwillen eine korrekte, harmonische, freundliche Gesellschaft, die aufeinander Rücksicht nimmt und eine gegenseitige soziale Harmonie anstrebt, erschaffen wollen, dann werden sie es spüren. Es wird in ihnen zu arbeiten beginnen, trotz und ohne Drängen von unserer Seite.

Ich hoffe sehr, dass das der Katalysator sein wird, der Knopf, der uns antreibt und dazu bringt, uns zu korrigieren.

Bemerkung: Aber Sie sagen, dass unsere Generation eine Generation verdorbener, verlorener Menschen ist.

Antwort: Gerade verdorbene Menschen können sich ihren Kindern zuliebe  ändern, um wenigstens eine Richtung zum Besseren in ihnen zu sehen.

Stellen Sie sich vor, wie viel unglücklicher sie als wir sein werden! Wir werden eine völlig entstellte, verdrehte, unverständliche Gesellschaft sehen, die in Krämpfen stagniert und nicht weiß, wohin mit ihren Leiden. Wir werden das an unseren Kindern und Enkeln sehen.

Frage: Was sollen wir also tun?

Antwort: Wir müssen uns an uns selbst wenden. Wir können sie nicht korrigieren. Nur uns selbst! Plötzlich sehen wir, wie sie beginnen, an uns ein Beispiel zu nehmen, sich uns annähern und mit uns an neuen Beziehungen, am Aufbau einer neuen Gesellschaft teilnehmen.

Aus der Fernsehsendung „Nahaufnahme“, 19.08.2009

[281595]

Wir sind gezwungen zu wachsen, trotz unserer Vernebelung durch die Medien

Noch bevor sich Covid-19 wie ein Flächenbrand über den Globus ausbreitete, standen wir vor einem Niedergang. Die Medien taten so, als gäbe es noch viele Leckerbissen zu entdecken, aber trotz dieser Vernebelung bewegten wir uns dennoch auf das Ende zu. Wir werden nicht glücklich sein, wenn wir auf einer Kolonie auf dem Mars leben; wir werden nicht glücklich sein, weil es einen neuen Präsidenten gibt; wir werden nicht glücklich sein, weil unser Auto elektrisch ist und unsere Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, oder weil wir vegetarische Burger oder im Labor gezüchtetes Fleisch essen. Wir werden nur dann glücklich sein, wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und aufhören, uns nur auf uns selbst zu konzentrieren.

[Rest des Beitrags lesen →]

Entscheidung zwischen Himmel oder Hölle

Wir befinden uns in einer neuen Phase, in der wir langsam erkennen, dass dieser Ausnahmezustand länger zu unserem Leben gehören wird als wir dachten, vielleicht sogar für immer. Wir sind frustriert und erschöpft. Unsere Nerven liegen blank und können jederzeit reißen. Diese Anspannung drückt sich bei allen Menschen unterschiedlich aus und kommt ausschließlich in negativer Form durch vermehrte Anwendung von Gewalt, Protesten, Depressionen, Intoleranz und Extremismus, zu Vorschein. Hat die Menschheit etwa die Hoffnung verloren, sieht kein Ende am Horizont und ist deshalb zu allem fähig, nur um aus diesem trostlosen Zustand auszubrechen. Geht die Entwicklung in diese Richtung weiter, wird das zu Unruhen oder sogar zu Bürgerkriegen führen. Bleiben wir auf diesem Weg, wird unser Leben zur Hölle auf Erden werden.

[Rest des Beitrags lesen →]

COVID- 19 und die Angst-Epidemie

Von all den Ängsten, die COVID-19 verursacht, ist die Angst vor der Zukunft wahrscheinlich die Größte. Während des Lockdowns nimmt die Angstexponential zu. In den USA berichtete am 4. Mai William Wan von der Washington Post, daß „das Land am Rande einer weiteren Gesundheitskrise steht, mit täglichen Todesfällen, Isolation und Angst, die ein weit verbreitetes psychologisches Trauma hervorrufen“. Einen Monat später, als Lockdowns wieder zurückgenommen wurden, nahm das Phänomen, Medizin-Express, um etwa 40% ab, bei den derzeit steigenden Zahlen und den erneut strengeren Regeln, wird die Angst zwangsläufig wieder ansteigen.

Bei allem, was in den letzten Monaten in Amerika passiert ist, ist Unsicherheit über die Zukunft das Letzte, was das Land braucht. Da diese Angst aus einer echten Ehrfurcht davor herrührt, daß die Menschen keine Arbeit und keine Möglichkeit haben werden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gibt es nur einen Weg, um damit umzugehen: Die amerikanischen Behörden auf allen Ebenen müssen einen klaren Plan ansetzen, der den Lebensunterhalt eines jeden Menschen sichert und die sozialen Bindungen der Einzelnen zu den Gemeinschaften stärkt.

[Rest des Beitrags lesen →]

Der Schmerz als Wegweiser

Bemerkung: Rumi, der große Sufi-Dichter des 13. Jahrhunderts setzte Emotionen wie Wut, Depression und Niederträchtigkeit mit ungebetenen Gästen gleich und riet, ihnen ins Gesicht zu lachen. Aber für gewöhnlich verhalten wir uns anders und versuchen, sie zu verdrängen. 

Psychologische Studien haben jedoch gezeigt, dass die Akzeptanz negativer Emotionen ein zuverlässigerer Weg zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des spirituellen Gleichgewichts ist.

Antwort: Der Mensch ist so erschaffen, dass er negative Emotionen durch positive ausgleichen muss, sonst hat er keinen Anreiz zur Existenz.

Frage: Wie kann man zum Beispiel „Ärger“ akzeptieren?

Antwort: Indem man nach positiven Dingen sucht. Es gibt Schläge, aber zwischen den Schlägen kann man durchatmen.

Frage: Das ist paradox. Und wie verhält es sich mit schlimmeren Dingen wie Katastrophen?

Antwort: Nach Katastrophen gibt es Überlebende.

Frage: Soll man allen Tragödien auf diese Weise begegnen?

Antwort: Eine Tragödie kommt, und es gibt nichts, was man dagegen tun kann. Aber der Selbsterhaltungsinstinkt zwingt uns dennoch dazu, unter allen Umständen nach etwas Positivem zu suchen. Ansonsten hat man keinen Anreiz zum Leben. Und der Trieb nach Leben ist immer noch der grundlegendste.

Frage: Und wenn ein Mensch Selbstmord begeht?

Antwort: Selbstmord wird oft von Menschen begangen, denen es nicht an Materiellem mangelt. Andererseits gibt es Menschen, die kaum etwas besitzen oder schrecklich krank sind, und die trotzdem glücklich sind. Es klingt paradox.

Frage: Das ist wirklich paradox. Es gibt viele Selbstmorde in Europa, aber fast keine in Afrika. Welchen Rat geben Sie einem Mensch, wenn er mit Problemen oder negativen Zuständen hadert?

Antwort: Üben Sie sich in Demut, reduzieren Sie Ihre Forderungen und suchen Sie eine Verbindung zu Gleichgesinnten. Dann werden Sie spüren, dass Ihnen die Verbindung zwischen den Menschen Erfüllung und Ruhe bringt und Sie darin sogar den Sinn des Lebens finden können. Sie werden verstehen, woher dieses Unglück kam und im Zustand der Niedergeschlagenheit die Höhere Führung erkennen. Sie erreichen allmählich einen anderen, höheren Zustand, der das Irdische weit hinter sich lässt, aber auch gleichzeitig viel erhabener und spiritueller ist.

Frage: Sie haben gesagt, dass man in diesem Zustand anfängt, Verbindungen zu anderen Menschen zu suchen.

Antwort: Ja, das sollte man tun. Aber es hängt auch vom Ursprung der Seele ab. Entweder muss sie solche Zustände durch die Verbindung mit den anderen oder auf individueller Ebene erreichen.

Frage: Und was versteht ein Mensch dadurch? Den Grund für seine Probleme?

Antwort: Er beginnt, die höhere Lenkung zu verstehen. Dadurch gewinnt er eine ganz andere Einstellung zum Leben, zu sich selbst und zu den anderen. Er entdeckt Zustände, die außerhalb des irdischen Körpers liegen.

Frage: Meinen Sie damit also, dass ein Mensch nur durch Schmerz das Höhere – den Schöpfer – erfassen kann?

Antwort: Ja. Es hängt davon ab, wie Sie diesen Schmerz wahrnehmen. Dieser Schmerz kann gleichzeitig angenehm und erfüllend sein, weil Sie verstehen, dass er Sie wachrüttelt und Sie damit einfach aus dieser Welt herauszieht. Damit haben Sie die Chance, der spirituellen Welt etwas näher zu kommen.

Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“ von 16.12.2019
[#260372]

Ursache von Depression

Frage: Kann ein Kabbalist, sowie jeder andere Mensch auf der Welt, eine Depression haben? Heutzutage leiden Millionen von Menschen an Depressionen.

Antwort: Ja, aber Millionen von Menschen sind depressiv, da ihnen etwas fehlt: Nahrung, Wissen, Ehre, Macht usw. Sie wollen etwas erreichen, können es aber nicht.

Depressionen können dadurch entstehen, dass man nicht das erreichen kann, was man möchte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man überhaupt keine Wünsche hat.

Dasselbe gilt im Spirituellen: Entweder kann man das Gewünschte nicht erreichen- nämlich die Verbindung mit dem Schöpfer oder man hat kein Verlangen danach, dann tritt ein Problem auf.

Die Sache ist die, ein Kabbalist kann nicht so wie andere Menschen depressiv sein. Es gibt da einen anderen Grund: Er kann den Schöpfer nicht erreichen. Das ist ein anderes Niveau von Depression.

Um einen Menschen voran zu bringen, kommen sowohl irdische als auch spirituelle Depressionen vom Schöpfer. Es ist für einen Menschen sehr schwierig, Depressionen zu bewältigen, wenn er sich nur auf der irdischen Ebene befindet und weder etwas mit einer kabbalistischen Gruppe, noch mit der Methodik zu tun hat.

Die Depression überwältigt den Menschen und es ist unklar, wann sie vorbei sein wird, denn er hat keine Mittel für ihre Überwindung. Dagegen lehrt die Kabbala, wie man Abstiege überwindet, da man weiß, dass sie ein Appell zum Aufstieg sind.

Aus dem TV-Programm “ Grundlagen der Kabbala“, 27.03.2019

(261115)

Kabbala: Nutzen oder Schaden?

Frage: Es gab für die Welt lange ein Verbot das Wissen der Kabbala zu offenbaren. Baal HaSulam schrieb, dass das erste Verbot unnötig, das zweite unmöglich und das dritte das Geheimnis des Schöpfers ist.

Was ist unnötig?

Antwort: War es zum Beispiel notwendig die Atombombe zu bauen? Wie Sie sehen, hat sie sich der Welt offenbart. Obwohl, einerseits Einstein sehr dagegen war, gab er andererseits diese Formel frei, denn es war offensichtlich, dass deutsche Wissenschaftler von Hitler-Deutschland erfolgreich an diesem Thema arbeiteten. Dann wurde diese Formel gestohlen und damit fing die Entwicklung der Atomindustrie im Westen und Osten an.

Frage: Was bedeutet es, dass die Kabbala keinen erkennbaren Nutzen bringen wird?

Antwort: Die Kabbala wird keinen erkennbaren Nutzen bringen, wenn die Atombombe einem Menschen gegeben wird, der noch wie  ein Neandertaler ist.

Wenn der Mensch nicht darauf vorbereitet ist, wenn er kein klares Bestreben hat, den Sinn des Lebens zu verstehen, d.h. er nicht völlig  von dieser Existenz enttäuscht ist, dann wird ihn die Enthüllung der Kabbala zur Mystik bewegen, zur Möglichkeit, damit Geld zu verdienen, usw.. Das heißt, wer Privilegien und Vorteile erreichen will, kann die Kabbala nicht offenbaren.

Wenn ein Mensch bereits versteht, dass er diese Welt überhaupt nicht braucht, er weder von Reichtum, Wissen, Macht, Ehre, noch von etwas anderem angezogen wird, er nur die Höchste Welt, nur die Verbindung mit dem Schöpfer will, dann wird ihm die Kabbala offenbart.

Deshalb muss man hier sehr vorsichtig sein. Heutzutage ist dieses Verbot bereits aufgehoben, da die Menschen im Prinzip so enttäuscht von dieser Welt sind und sich in einer allgemeinen Depression befinden, dass selbst wenn sie die Kabbala, in Form von Magie und anderen Dingen, benutzen wollen, sie niemand ernst nimmt.

Frage: Gibt es also ein bestimmtes Stadium in der Entwicklung der Menschheit, in dem die Offenbarung des Schöpfers dem Menschen schaden kann?

Antwort: Ja. Wenn ein Mensch noch ein Verlangen in dieser Welt hat und sich gleichzeitig mit der Methode der Erkenntnis des Schöpfers vertraut macht, dann beginnt er zu überlegen: „Wie kann ich den Schöpfer erkennen, um ihn, in dieser Welt zu gewinnen?“

Das ist falsch und wird nie etwas nützen, denn die Offenbarung des Schöpfers besteht nur darin, dass er durch seine Erkenntnisse von dieser Welt in die höhere Welt aufsteigt. Der Körper bleibt und der Geist der Erkenntnis beginnt, in die nächste Welt durchzubrechen.

Aus dem TV-Programm „Grundlagen der Kabbala“,  08.01.2019.

[254917]

Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen

 

Neues Leben # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

 

Das Heilmittel gegen Depressionen ist die Freude an der Entdeckung der Ursache für alles, was uns passiert, die Quelle allen Lebens. Negative Emotionen überwältigen uns wegen der egoistischen Natur zu genießen, die uns zum Aufbau einer feindlichen und bösen Welt geführt hat. Heute ist niemand mehr zufrieden und die negativen Gefühle verstärken sich. Die negativen Emotionen erwachen in uns, so dass wir uns ändern werden, indem wir eine gute Umgebung aufbauen, in der wir fühlen und erfüllen, was gut für andere ist. Das System der Natur gibt uns negative Gefühle, so dass wir sie durch positive Beziehungen ausgleichen können. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir Beziehungen schaffen können, die dem System der Natur entsprechen.

[254732]

Aus KabTVs „New Life # 1172 – Umgang mit negativen Gefühlen“, 29.10.19

Die Depression bei Frauen und der Sinn des Lebens“

In KabNet  am 16.10.2019 veröffentlicht.  

Depressionen sind eine globale Epidemie. Derzeit leiden weltweit über 300 Millionen Menschen an Depressionen. Bei Frauen wird sie fast doppelt so oft diagnostiziert wie bei Männern.

Warum gibt es zahlenmäßig auf der Welt, solch eine große Kluft zwischen den Geschlechtern depressiver Menschen? 

Im Vergleich zu den Männern hat Unzufriedenheit bei den Frauen eine tiefe spirituelle Wurzel. Sie gehört zur weiblichen Natur. 

Gibt es etwas, was eine Frau vollständig zufrieden machen könnte?

Nach der Kabbala ist es die spirituelle Verwirklichung.

Spiritualität wird erreicht, wenn die Frau – die weibliche Kraft – ihren tiefen Wunsch nutzt, den Mann – die männliche Kraft – voranzubringen, um ein höheres Lebensziel zu erreichen. Die Gegensätze der männlichen und weiblichen Kräfte ermöglichen es, Harmonie und Erfüllung miteinander zu erreichen.

Die Fähigkeit der Frau, die Welt auf eine höhere Stufe zu erheben, gilt als Grundlage der Menschheit. Wie das alte Sprichwort sagt: „Die Hand, welche die Wiege wiegt, regiert die Welt.“ Die Natur ist so konzipiert, dass die weibliche Fähigkeit bestimmt, wie die Welt richtig zu ordnen und zu lenken ist. Damit ist gemeint, wie  männliche und weibliche Kräfte sinnvoll miteinander kooperieren können, so dass beide unterstützend und harmonisch zusammenarbeiten.

Die Sehnsucht der Frauen ist offensichtlich weitaus größer als die der Männer. Ein Mann kann leichter durch irdischen Genuss befriedigt werden, z.B. indem er etwas mit seinen Freunden unternimmt.

Eine Frau wünscht sich mehr Tiefe. Sie möchte Wärme und Liebe. Sie sehnt sich nach mehr Verständnis und Unterstützung. Ihre Art sich zu füllen, ist viel komplizierter als bei Männern.

Alles beginnt und endet mit einer Frau. Sie fühlt sich als Zentrum der Wirklichkeit, als Königin der Welt. Ihre Wahrnehmung der Einzigartigkeit ist ein natürliches Gefühl, das sie zu Recht verkörpert. 

Warum es Frauen so gut wie unmöglich ist, sich wirklich zu verbinden?

Nach der Kabbala ist es für Frauen nahezu unmöglich, sich wirklich zu verbinden. Ihre Sehnsucht nach einer höheren Wahrnehmung nach Vollkommenheit entsteht nur dann, wenn sich entgegengesetzte Kräfte in einem empfindlichen Gleichgewicht unterstützen.

[Rest des Beitrags lesen →]