Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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In der Kabbala gibt es keine Idole


Eine Frage, die ich erhielt: Ich weiß nicht warum, doch je mehr ich Ihnen zuhöre, umso mehr verliebe ich mich in Sie. Das kann ich einfach nicht verstehen. Wie machen Sie das? Je mehr ich Ihnen zuhöre, umso mehr will ich zuhören. Was ist Ihr Geheimnis?

Meine Antwort: Das hat nichts mit mir zu tun – es ist das Licht, das Sie von den Quellentexten (den Büchern) empfangen, die wir für unsere Studien gebrauchen. Ich empfehle Ihnen, Ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Lehrer oder Ausbilder zu richten, sondern stattdessen durch ihn, das Material und das Konzept „hindurch“ zu schauen, um den Schöpfer zu sehen, die Eigenschaft des Schenkens, der Liebe zu Ihrem Nächsten!

Aus diesem Grund lasse ich Worte der Danksagung oder andere derartige Erklärungen beim Veröffentlichen von Briefen und Fragen, die ich auf diesem Blog erhalte, weg. Es gibt in der Kabbala keine Idole. Tatsächlich wissen wir nicht einmal, wo sich das Grab von Moses befindet. Das ist deshalb so, weil alles nur auf den Schöpfer hinweisen darf. Zudem soll man sich Ihn auch nicht als ein geistiges Bild vorstellen (gemäß des Verbotes, sich ein Götzenbild zu machen), sondern als Eigenschaft des Schenkens und der Liebe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Tora. Das 5. Buch Mose, Kapitel Wa’etchanan
 

Die Welt der Unendlichkeit ist vor Ihren Augen

Michael LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Was kann ich machen, wenn ich keine egoistischen Bestandteile in den Taten der Anderen sehe?

Meine Antwort: Sie sollen da nichts machen. Überhaupt nichts. Sie sollen Ihre inneren Eigenschaften und Wünsche richtig entwickeln, richtig stimmen (einstellen), richtig korrigieren. Und was Ihnen dabei eröffnet wird – wird eröffnet. Sie befinden sich in der Welt der Unendlichkeit, Sie müssen nichts damit machen. Wollen Sie sich besser fühlen? Ändern (korrigieren) Sie sich, dann fühlen Sie sich besser. Das ist wie mit einem Kranken. Ich soll nicht die Welt verändern, sondern mich selbst heilen. Deswegen sehe ich die egoistischen Taten von anderen Menschen oder auch nicht. Aber ich muss es nicht sehen! Im Maße meiner eigenen unkorrigierten persönlichen Eigenschaften scheint es mir so.. Man sagt: „Jeder tadelt die Anderen nur nach dem Maß seines eigenen Defektes“. Das ist alles.

Mit dem Bild, das Ihnen erscheint, müssen Sie nichts machen. Dieser Zustand ist schon vollendet. Entsprechend Ihrer Eigenschaften sehen Sie das Bild. Vor Ihren Augen ist die Welt der Unendlichkeit, die Ihnen als unsere Welt vorkommt, wie diese Welt also. Aber wieso ist das so? Weil Ihre inneren Instrumente so gestimmt sind. Ihr Kli und Ihre Kelim sind so gestimmt, dass Sie aus der Welt der Unendlichkeit solche Gestalten wahrnehmen, allerdings auf ihrem niedrigsten Niveau, d.h. der unbelebten, pflanzlichen, tierischen sowie der menschlichen Form.. Stimmen Sie sich anders ein, dann werden Sie dieselben Niveaus auf der Höhe der Welten Assija, Yezira, Brija, Azilut, Adam Kadmon und die Welt der Unendlichkeit (Ejn Sof) sehen. Stimmen Sie sich darauf ein, so wird auch das Bild, in dem Sie existieren, sich entsprechend Ihrer Kelim ändern.

So wie wir studieren, gibt es das Kli und das Licht, das es füllt. Alles, was in das Kli eindringt, dem Schirm und der Berechnung entsprechend, alles, was es verspürt, nennt man die Welt der Menschen. Außerhalb dem Kli empfinden wir nichts, nur innerhalb. Deshalb müssen Sie auch bezüglich des Äußerlichen nichts unternehmen. Dieses Äußerliche ist eine Projektion meiner Eigenschaften auf das unendliche Licht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit befindet sich in unserer Vorstellung
Blog-post: Wie können wir wissen, dass die Enthüllung der Höheren Welt keine Illusion ist?
Blog-post: Die Wahrnehmung der Welt
Blog-post: Wir schwimmen in einem Meer von Informationen…
Blog-post: Wie wir im Dunkeln herumtasten, um spirituelle Wahrnehmung zu erreichen
Blog-post: Die Struktur der Welt ist einfacher, als Sie denken

Als Kabbalist geboren werden


Früher, vor der Zerstörung des Tempels, wurden Kinder in eine Gesellschaft hineingeboren, welche die Höhere Welt und den Schöpfer wahrnehmen konnte und deren Leben auf spirituellen Gesetzen basierte. Die Kinder empfanden das Verhältnis von „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ als eine einleuchtende Gegebenheit des Lebens. Sie sahen ständig die Erwachsenen, die dieses Beispiel vorgaben und nach einer noch größeren Verbindung mit dem Schöpfer strebten, den sie klar wahrnehmen konnten. Kinder verstanden, dass sie in diese Welt hineingeboren wurden und nur vorübergehend in ihr anwesend waren, um mit Ihm eine Verbindung herzustellen.

In der Bnei Baruch Gruppe nehmen unsere Kinder (und Enkelkinder) an den Kabbala-Lektionen teil, die speziell für sie vorbereitet wurden. Ihre Beziehungen werden unter der Anleitung von Lehrern, gemäß den Prinzipien der Tora (Schenken und Liebe für die Freunde), aufgebaut. Sie verstehen völlig, dass sie und alle Menschen im Allgemeinen untereinander verbunden sind. Die Lektionen finden sonntags während des ganzen Tages statt. Samstags kommen die Jungen mit ihren Vätern zur Morgenlektion und bleiben dann den ganzen Tag über. Wir haben einen speziellen Kurs für sie. Alle paar Monate gebe auch ich eine Lektion (einen Test) für alle Kinder.

Es ist eine große Freude, sie zu sehen und zu hören, ihre Fragen und Antworten und die heranwachsenden Menschen zu beobachten, wie sie der Welt eine völlig neue Perspektive geben. Wir verstehen nicht, was es bedeutet, das wahre Bild der Welt während der Kindheit zu bekommen, um den Ursprung der Welt, deren Bedeutung und Sinn zu verstehen. Dieses Bild durchdringt das Bewusstsein eines Kindes und verbleibt in ihm als seine Natur. Wenn wir ihr tägliches Verhalten beobachten, wenn sie zusammen oder getrennt sind, wenn sie in unserem Zentrum sind oder außerhalb, in der Kindertagesstätte oder in der Schule, können wir sehen, dass sie sich anders verhalten und eine bestimmte, verfeinerte, innere, spirituelle Eigenschaft haben. Ihre Ähnlichkeit zur Höheren Kraft garantiert ihnen Erfolg und Sicherheit in unserer Welt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Unterricht für Kinder – Jeden Sonntag
Blog-post: Kinder, Seelen und der Punkt im Herzen
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Wer kann Kabbala studieren?

Östliche Lehren haben keinerlei Verbindung zur Kabbala


Eine Frage, die ich erhielt: Wie spiegeln sich östliche Lehren und Religionen in der Kabbala wider, die ebenfalls aus dem Osten kommt?

Meine Antwort: Alles was in Verbindung zum Körperlichen steht, hat keine Verbindung zur Kabbala. Hier ist eine Liste nur einiger Dinge, die in keiner Weise zur Kabbala gehören:

  • Orte, einschließlich „heilige“ oder besondere Orte, von denen gesagt wird, dass sie besondere Eigenschaften haben.
  • Objekte, einschließlich Gebäude, Statuen, Bilder, Gegenstände der Anbetung und andere Dinge, von denen gesagt wird, dass sie besondere Kräfte besitzen.
  • Zeit, einschließlich besonderer Tagesangaben und Zeiten oder irgendetwas, das von Zeit und sämtlichen Umständen, die Gestirne betreffend, abhängig ist.
  • Der menschliche Körper.

All dies hat keine Verbindung zur Kabbala, weil Kabbala eine Wissenschaft ist, die nur über den Schöpfer und Seiner Enthüllung in der Seele eines Menschen spricht. Sie hat keine Verbindung zum Körper und darum können Religionen oder östliche Lehren nicht als Teil der Kabbala angesehen werden. Religiöse Handlungen und Merkmale (einschließlich besondere Orte oder Anbetung, Rituale, besondere Objekte usw.) stehen im völligen Gegensatz zur Kabbala. Denn Kabbala studiert und beschäftigt sich eingehend mit der menschlichen Seele und deren Eigenschaften, und den Kräften des Menschen, als ob unsere Welt und unsere Körper überhaupt nicht existieren würden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Worum am Grab eines Kabbalisten bitten
Was ist Kabbala?

„Und Gott schuf den Menschen nach Seinem eigenen (Ab)Bild“


Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie mehr über die Bedeutung der Aussage machen, dass der Mensch nach dem Bildnis seines Schöpfers geschaffen wurde? Die Kabbala erklärt den Begriff Bild als Abdruck, wie wenn ein Abdruck durch eine Form gemacht wird, um eine Maske herzustellen, oder wie bei einem Siegelring, wo die Höhere Kraft das Design des Ringes darstellt, und die Menschheit ist der Wachsabdruck, welcher gegensätzlich zur Form (oder Essenz) des Schöpfers ist. In meiner Kultur wird uns üblicherweise gelehrt, dass wir nach dem Bild Gottes geschaffen wurden, und zwar im positiven Sinn, wie in dem Ausspruch „er ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten“. Die ganze Kabbala scheint mir auf dieser Definition des Wortes „Bild“ zu gründen, insofern halte ich es für notwendig, die Definition des hebräischen Wortes für „Bild“ in Begriffen, die aus den Quellentexten stammen, welche die Genesis beinhaltet, zu erklären.

Meine Antwort: Das Licht (der Genuss) prägte sich in das Verlangen ein, wodurch ein entsprechendes Verlangen geschaffen wurde, welches durch dieses Licht gefüllt werden wollte. Danach enthüllte das Licht seine „gebende“ Essenz gegenüber diesem „Verlangen, welches gefüllt werden wollte“, und zeigte dem Verlangen dadurch dessen gegensätzliche Natur. Dies zwang das Verlangen, sich dem Licht anzugleichen – also „gebend“ zu werden.

Wir sind diejenigen, die durch diesen Prozess gehen, entweder unfreiwillig oder freiwillig. Wir gehen solange unfreiwillig, bis in uns ein Wunsch erwacht, es freiwillig zu tun. Wir kommen dann unfreiwillig zur Kabbala, welche die Methode ist, sich dem Schöpfer aus freien Stücken anzugleichen.

Sobald jemand freiwillig beginnt, sich dem Schöpfer anzugleichen, erhält er Kontrolle über sich und seine Welt. Jeder wird dies erreichen, egal ob durch Leiden oder die Erkenntnis der Notwendigkeit, gefolgt durch die Realisierung und die Liebe.

Verwandtes Material:
Blog-Post: Kabbala leht Liebe und Schenken – und sonst nichts!
Artikel von Baal HaSulam: Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala
Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu annulieren

Durch die Entwicklung der Verlangen, entwickelt die Kabbala auch den Verstand


Ich erhielt Fragen über das Studium, der Definition des spirituellen Ziels, die Verlangen und den Verstand:

Frage: Was soll ich jeden Tag studieren?

Meine Antwort: Studiere dieselben Sachen wie wir, mit uns zusammen.

Frage: Sollte ich nur Kabbala studieren oder gibt es andere Bücher, die es genauso wert sind sie zu studieren?

Meine Antwort: Du solltest nur das studieren, was wir studieren. Wenn du ein Anfänger bist, solltest du den ersten und dritten Teil unserer täglichen Lektion zusammen mit uns studieren – anstelle des zweiten Teiles der Lektion (Talmud Esser Sefirot), kannst du aus den Materialien für Anfänger auf unserer Webseite lernen.

Frage: Müssen wir gegen unsere leidenschaftlichen Verlangen in der körperlichen Welt kämpfen oder sollten wir nur Kabbala studieren ohne gegen diese Verlangen zu kämpfen?

Meine Antwort: Nur das Studium der Kabbala zieht das Licht der Korrektur an – Or Makif. Du wirst durch das Ankämpfen gegen deine Verlangen nicht korrigierter werden oder indem du dich auf irgendeine Weise selbst einschränkst. Konzentriere dich nicht auf deine Eigenschaften, sondern strebe in Richtung des Schöpfers.

Frage: Ich bin etwas verwirrt über das spirituelle Ziel. Ist das Ziel für mich, glücklich zu sein oder zu geben, oder wie das Höhere zu sein, oder meinen Nächsten zu lieben? Oder soll mein Ziel sein, Herr über meinen freien Willen zu werden oder den Widerspruch zwischen dem Ort des Schöpfers und dem Ort der Schöpfung miteinander zu vereinigen? Was ist das Ziel?

Meine Antwort: Es gibt ein Ziel, welches alles vereinigt – alle Gegensätze: Das ganze Licht tritt in das vollständige Kli ein und erfüllt es vollkommen. Diese Stufe existiert bereits; wir müssen sie nur für uns enthüllen. Es ist ähnlich einem Kinderpuzzle: Es gibt ein Bild, das auf ein Stück Karton gedruckt ist, dann wird es in kleine Teile geschnitten und das Kind muss es wieder zusammensetzen. So lernt das Kind alle Teile zu einem Ganzen zu verbinden – und wir werden mit den Elementen der Schöpfung dasselbe tun müssen.

Frage: Ist das Ego (mein Wille zu empfangen), mein Verstand, der die Realität beobachtet?

Meine Antwort: Das ist vollkommen richtig. In deinen Verlangen nimmst du dich selbst wahr, die Welt und deine Existenz. Der Verstand wird von den egoistischen Verlangen erzeugt oder von ihnen hervorgebracht. Der Verstand entwickelt sich und wächst in dem Maße, in dem man anstrebt, seine Verlangen zu erfüllen. Je mehr Verlangen jemand hat und je größer diese Verlangen sind, desto größer ist der Verstand, der sie begleitet. Da die Kabbala die Verlangen entwickelt, regt sie deswegen auch die Entwicklung des Verstandes an (des Gehirns).

 

Zeit – Illusion oder Realität?


Frage: Sie sagten, dass Zeit nicht existiert. Existiert dann Vergangenheit oder Zukunft?

Meine Antwort: Was existiert, ist eine Abfolge von Geschehnissen. Sie finden in uns als sequentielle Enthüllungen statt, als Bewusstwerdung von Reshimot. Indem eine der anderen folgt, schaffen sie eine Empfindung der Zeit – von der Vergangenheit und der Zukunft. Jedoch ist dies eine subjektive Empfindung, die innerhalb von uns ist und sie findet schnell oder langsam statt, abhängig von jemandes Bemühen.
Irgendetwas zu überspringen ist unmöglich, da sich alle Reshimot nacheinander manifestieren müssen. Wird ein Reshimo verwirklicht, stellt es innerhalb von uns unsere Beziehung zum Schöpfer bildlich dar. Dieses Bild wird „die Welt“ genannt und es besteht aus „mir“ und „dem, was mich umgibt“. In dem Maße, wie die Reshimot verwirklicht werden, beginnt der Mensch das ihn Umgebende als Teil von sich wahrzunehmen.

Frage: Manchmal zeigt die Uhr an, dass fünf Stunden vergangen sind, aber ich fühle sie wie fünf Sekunden. Wem soll ich vertrauen, mir oder der Uhr?

Meine Antwort: Offenbar sollten Sie der Uhr vertrauen. Das nächste Mal könnten Ihnen die gleichen fünf Stunden wie fünf Tage erscheinen.

Frage: Wenn ein Mensch mit psychischen Fähigkeiten die Zukunft vorhersagt, was sieht er, die Zukunft oder die Gegenwart?

Meine Antwort: Für ihn ist es die Gegenwart.

Ein „Hallo“ aus den Urlaubsorten des Schwarzen Meeres


Jeden Sommer verbreiten wir an der gesamten Küste des Schwarzen Meeres unsere Zeitungen „New Humanity“, „The New World“ und „Kabbalah Today“ an die dort anzutreffenden elf Millionen Urlaubsgäste und Ortsansässigen. Mit jedem vorübergehenden Jahr erkennen uns mehr und mehr Urlauber wieder und begrüßen uns mit einem Lächeln. Viele von ihnen beginnen, mit uns zu studieren und werden unsere Freunde.

Dieses fröhliche Pärchen, das wir nie zuvor getroffen haben, nahm unsere Zeitung und sagte: „Vielleicht werden sie ein Bild von uns auf dem Laitman Blog posten – cool!“ und ich bin in der Tat glücklich es zu posten. Genießt Euren Urlaub!

Verwandtes Material:
YouTube Video-Clip: Verbreitung der Kabbala

Vor uns liegen das Nirvana und Spiele mit dem Leviathan!


Eine Frage, die ich erhielt: Hallo an alle spirituellen „Haie“, an die Menschen, die eine Revolution der Liebe erschaffen! Ich habe eine Frage über die großen Kabbalisten, die aufgehört haben, wiedergeboren zu werden. Warum waren sie damit einverstanden, ihre Reinkarnationen zu beenden? Es ist eine Schande! Anstatt zurückzukommen und uns zu helfen, um Rav Laitman beim Lehren zu helfen, zu verbreiten und die Welt zu korrigieren, sitzen sie im Nirvana, in der Welt der Unendlichkeit, verbunden mit der Quelle der Seele von Adam HaRishon, zu einer Zeit, in der wie sie am meisten brauchen! Wenn mir die endgültige Korrektur gewährt würde, wäre ich nicht einfach damit einverstanden, die Wiedergeburten zu beenden und passiv auf die anderen Teile meiner Seele zu warten, die durch Leiden korrigiert werden. Ich wäre nicht einverstanden, „mit dem Leviathan zu spielen“. Warum waren sie also damit einverstanden? Wo ist ihr Gewissen?

Meine Antwort: Ich verstehe Ihren egoistischen Ärger darüber, keine Hilfe von oben zu bekommen vollkommen, aber ich kann ihn nicht mit Ihnen teilen! Wenn ein Mensch aufsteigt und spirituell reift, erwirbt er ein neues Verständnis über die Ursachen aller Geschehnisse, den Sinn dieser Welt und die Methode ihrer Korrektur. Er enthüllt das vollständige Bild des Universums und erkennt deutlich alle Zusammenhänge, Phänomene und Wirkungen. Und wenn er das alles offenbart, wird er „rechtschaffend“ – das heißt, er rechtfertigt den Schöpfer.

Setzen Sie Ihr Studium fort und ziehen Sie das Höhere Licht an, dann werden sich Ihre „Augen“ (die Vision Ihrer Seele) öffnen und Sie werden die selbe Stufe wie die großen Kabbalisten erreichen – SIe werden wie sie. Entsprechend dem Plan der Natur müssen wir alle die Stufe erreichen, auf der wir die Handlungen des Schöpfers verstehen und rechtfertigen. Deswegen liegen die Spiele mit dem Leviathan und das Nirvana vor uns! Es steht geschrieben: „Der Sinn der Schöpfung ist es, die Geschöpfe zu erfreuen.“

Verwandtes Material:
Der Code von Rabbi Shimon Bar Yochai
Artikel von Rabash: Wann hört man auf wiedergeboren zu werden?

Zu beten bedeutet sich selbst zu richten


Zwei Fragen, die ich über Gebete erhielt

Frage: Sie sagen, der Schöpfer ist in uns und es gibt nichts außerhalb von uns. Was sind also die Einflüsse, die einen Menschen Ehrfurcht und Wunder fühlen lassen? Und wenn der Schöpfer in uns ist, wem danken wir dann und zu wem beten wir?

Meine Antwort: Wir beten für uns selbst, um uns zu verändern und zu fühlen, dass wir Geber sind. Zu beten (in Hebräisch: Lehitpalal) bedeutet „sich zu richten“. Wir tun das nicht für den Schöpfer, sondern für uns. Das ist unser Flehen um die Eigenschaft des Gebens und Liebens, welche wir den Schöpfer nennen. Es ist verboten (weil es falsch ist), uns Ihn vorzustellen – diese Eigenschaft – in irgendeiner anderer Form als in dieser Eigenschaft, ohne ein Bild oder Material. Wir werden von der Höheren Kraft erfüllt, welche keine Form, Volumen oder Material hat. Jedoch fühlen wir das nicht. Wir werden es in dem Umfang fühlen, in dem wir seine Eigenschaften erwerben. Unser Ziel ist es, zu beginnen, für unsere Verlangen „zu geben“, anstelle „zu empfangen“. Wenn wir diese Eigenschaft anstreben, ziehen wir den Einfluss der Höheren Kraft auf uns. Diese Kraft befindet sich in einem bewegungslosen Zustand und nur unser Verlangen, ihr gleich zu werden, bringt uns unter ihren stärkeren Einfluss.

Frage: Wir sind der Wille zu empfangen und um unser Verlangen zu ändern, um ein Verlangen zu erhalten, „nicht für unser eigens Wohl“ zu handeln, müssen wir den Schöpfer um Hilfe bitten. Aber wie kann ich sagen, dass der Schöpfer mein Bitten hört, wenn ich Ihn bitte, mich zu ändern? Welche Art von Veränderung sollte ich fühlen?

Meine Antwort: Die Wandlung im Verständnis, dass die Natur böse ist, bis man endlich das Verlangen erreicht, aus seiner Natur auszubrechen – diese „Wahrnehmung des Bösen“ – passiert unter dem Einfluss des Lichtes des Schöpfers. Und dann stellt sich die „Handlung der Güte“ ein – die Ausrichtung eines jeden, während jeder Handlung, ändert sich in „Liebe und Schenken“. Das Höhere Licht der Korrektur beeinflusst Sie in dem Grad in dem Sie das Verlangen haben, sich selbst zu korrigieren. Aber Sie können dieses Verlangen nicht alleine entwickeln; Sie können es nur von außen erhalten, von Menschen wie Sie, die nach dem selben Ziel streben. Durch das „Erkaufen“, das Erwerben, ihrer Verlangen, werden Sie in der Lage sein, solch kräftiges Höheres Licht auf sich zu ziehen, dass es Sie verändern wird und Sie zu einem Geber macht und dann werden Sie sofort diese Eigenschaften fühlen, Sie werden den Schöpfer enthüllen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Sie müssen wissen, wie man richtig bittet
Blog-post: Alles wird von innen heraus erreicht!
 
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