Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bild'

Die Welt, die wir sehen, ist ein Bild in unserem Gehirn


Ich erhielt folgende Frage: Sie sagten, dass alles, was wir wahrnehmen, ein Bild ist, das unser Gehirn auf dem Hintergrund aus weißem Licht darstellt, aus den Reshimot heraus, die ständig, wie Glieder einer Kette, aus unserem Gedächtnis in unser Bewusstsein dringen.

Deshalb sind die Dinge, die wir für äußere Ereignisse halten, eigentlich Bilder, die in unserem Geist entstehen.

Ich stimme dem zu, aber eine Sache verwirrt mich: Was geschieht im Falle eines Unfalls, wenn ein Auto (ein Bild in meinem Gehirn) das Gehirn selbst physisch beschädigt und sogar meinen ganzen Körper sterben lassen kann?

Meine Antwort: Ihr Problem besteht darin, dass Sie einen Teil des Bildes wahrnehmen, als würde er außerhalb von Ihnen stattfinden, und einen Teil davon, als würde er innerhalb von Ihnen geschehen. Das ist, was die Verwirrung verursacht.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Bilder, die wir sehen, werden im Innern unseres Gehirns erschaffen

Die Welt zu verändern beginnt damit, dass wir uns selbst ändern


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn jeder Mensch die Welt auf positive oder negative Weise beeinflussen kann, was bestimmt dann das allgemeine Bild?

Meine Antwort: Je höher jemand spirituell ansteigt und sich entwickelt, desto mehr Kraft erwirbt er. Die größte Kraft ist die Kraft der Gedanken. Normale Menschen beeinflussen die Welt mit ihren Gedanken, Wünschen und Handlungen. Das Ausmaß ihres Einflusses ist jedoch sehr gering, obwohl es sieben Milliarden Menschen sind.

Die Welt ist nicht statisch. Wir sehen sie immer auf andere Weise, abhängig von unseren sich verändernden Eigenschaften. Wenn Du erkennst, dass die Welt Dein individueller Eindruck ist, dann verstehst Du, dass Du Dich selbst ändern musst, anstatt die Welt zu verbessern. Man muss sich selbst korrigieren, um die Welt zu verbessern.

Wenn man dies tut wird man verstehen, wie die Höhere Kraft alles, was geschieht beeinflusst und dies wird das gesamte Wahrnehmungsmodell und die Interpretation dessen, was wahrgenommen wird verändern. Werden sich die Menschen besser fühlen? Werden die Arbeitslosigkeit und der Hunger ein Ende haben? Werden die Unternehmen ihre Mitarbeiter tatsächlich wieder einstellen? Ja! Wir werden dies mit unseren eigenen Augen geschehen sehen.

Baal HaSulam schreibt in dem Artikel „Verhüllung und Enthüllung des Angesichts des Schöpfers“, dass sich in unserer Welt nichts ändert, außer der Enthüllung oder der Verhüllung des Schöpfers. Es wird uns daher sehr viel weiter bringen, wenn wir aufhören die Welt als ein statisches Bild anzusehen, dass sich die ganze Zeit vor uns befindet. Wir sollten stattdessen verstehen, dass die Welt ausschließlich von unserer Wahrnehmung, unseren Eigenschaften und unserer inneren Einstellung abhängig ist. Dann werden wir beginnen, unsere Fehler zu korrigieren und als Ergebnis den Willen des Schöpfers in allem entdecken, was geschieht.

Die Wissenschaft der Kabbala hilft uns dies zu vollbringen. Sie ist per Definition die Methode zur Enthüllung des Schöpfers vor seinen Geschöpfen. In der Zwischenzeit ist diese Welt das Bild, das Du heute wahrnimmst.

 

Die Zeit ist gekommen, bei uns selbst ein “Upgrade” durchzuführen

Manchmal bricht mein Computer zusammen und ich rufe Spezialisten, um ihn reparieren zu lassen. Sie kommen vorbei und fangen an, mir zu erklären, dass ich meine Festplatte ersetzen sollte, ein paar Programme hinzufügen muss, mein Computer von einem Virus befallen ist und so weiter. Ich verstehe überhaupt nichts davon. Ich sehe nur das äußere Bild, während sie von dem inneren Bild sprechen.

Gestern war in den Nachrichten eine Mitteilung darüber, wie viele Menschen ihre Jobs in Israel und der restlichen Welt verloren haben, womit die Welt konfrontiert ist, welche Probleme auf uns zukommen und dass keiner das Ende dieser Probleme sieht. Dieser Prozess ist für niemanden klar und er ist unberechenbar, weil es keine „Formel“ dafür gibt.

Das ist die Außenseite der Dinge. Wenn du indessen das Innere auf einem Computer sehen könntest, würdest du einen Techniker rufen und ihm sagen: „Bring alles in Ordnung.“ Genauso ist es hier: Du schaust aus dem Blickwinkel eines normalen Menschen auf die Krise, wie jemand der auf den Computerschirm schaut und sagt: „Hier gibt es Kürzungen, dort haben wir andere Probleme und wir müssen etwas dagegen tun.“ Jedoch wenn die Spezialisten kommen, erklären sie, dass wir ein Upgrade machen müssen, indem wir Teile und die Software erneuern. Dann wird sich das Bild verbessern. Du sagst: „Ich kenne mich damit nicht aus. Ich will nur, dass das Problem vom Bildschirm verschwindet.“

Nun, das ist unmöglich. Wir müssen die Veränderungen lernen, die im Innern des Systems stattfinden müssen und dann wird auch die Außenseite korrigiert werden. Unsere Welt verändert sich. Bis jetzt haben wir in unserer Gesellschaft gelebt, Geld verdient und Ernten eingebracht. Jetzt jedoch müssen wir uns modernisieren, verbessern und die gegenwärtigen, natürlichen, komplexeren Bedingungen in Betracht ziehen, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Man verspricht dir einen besseren Lohn und es wird dir nicht erlaubt, den alten geringeren Lohn zu behalten. Was geschieht, ist Modernisierung und die Natur zwingt sie uns auf.

Um Pflanzen aufzuziehen, berücksichtigen wir alle Parameter, die in der Natur existieren, aber um ein menschliches Wesen aufzuziehen, gibt es nur eine Bedingung: mit anderen verbunden zu sein. Wir müssen lernen, wie das geht und dann werden wir korrigiert. Wir werden bessere Menschen werden und die Welt wird sich ebenfalls ändern. Die Bedingungen sind einfach: Die Natur ist dabei, die fehlende echte Verbindung zwischen den Menschen zu enthüllen. Jeder beeinflusst den anderen, aber wir beeinflussen uns negativ. Und das muss korrigiert werden. Daran ist nichts schwierig.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

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Im Gegensatz zu Wissenschaft und Religion gibt uns die Kabbala eine völlig neue Erkenntnis


Nachrichten (aus National Geographic): Heutzutage sagen viele Wissenschaftler, dass es keinen Konflikt zwischen ihrem Glauben und ihrer Arbeit gibt, und einige Wissenschaftler scheinen viel von Religion in ihrer Forschung zu halten. In einer Meinungsumfrage von 1997 stand im Wissenschaftsmagazin Nature, dass 40 Prozent der amerikanischen Wissenschaftler an Gott glauben. „In den letzten Jahren wurde dies auch in der Astronomie klarer, so dass wir uns nun ein zusammenhängendes Bild über den Beginn des Universums machen können“, sagte Joel Primack, Professor der Universität von Kalifornien in Santa Cruz. „Diese Geschichte widerspricht nicht Gott, sondern erweitert die Vorstellung über Gott“.

Nachrichten (aus The Stanford Review): Studenten und Angestellte füllten das Auditorium der Stanford Universität, um den bekannten Dr. Francis Collins, Leiter des menschlichen Genom Projektes und Autor von Die Sprache Gottes, zu hören, und um seine Ansichten über Wissenschaft, Glaube und die Leichtigkeit, mit welcher diese beiden vereint werden können, zu diskutieren. Laut Collins „hat der Naturalismus seine Grenzen“. Collins nannte die „unvernünftige Effektivität der Mathematik“ und die präzise Einstimmung der physischen Konstanten während des Urknalls als Richtungszeiger der Natur zu Gott. Beispiele solcher Unwahrscheinlichkeiten deuten darauf hin, dass es einen Schöpfergott gibt. Es gibt einen offensichtlichen Weg, Glaube und Wissenschaft zu vereinen, zeigt Collins, durch das Zurückweisen der Extreme und das Annehmen der „Harmonie in der Mitte“.

Mein Kommentar: Das Studium der Kabbala befähigt den Menschen, seine Absicht von „um seiner selbst willen“, mit der man unsere Welt wahrnimmt, zur Absicht „um des anderen willen“ zu ändern, wo man die Höhere Welt spürt. Indem man sich mit dem Nächsten in der Absicht „um des Nächsten willen“ verbindet, entdeckt man, dass die anderen ein Teil von einem selbst sind, und dass alles auf der Welt nur aus zwei Teilen besteht – ich und die Höhere Kraft. Siehe auch die Beiträge der Kategorie „Wahrnehmung“.

 

Der Hass und das Böse sind Widerspiegelungen unserer inneren Zustände

Zwei Fragen, die ich über den Hass und das Böse erhielt:

Frage: Sind Mitglieder der HAMAS ebenfalls Teile meines eigenen inneren Kli? Wenn ja, weshalb kämpfen sie dann in mir?

Meine Antwort: Ein Mensch ist ein Verlangen, das nur spürt, was in ihm ist. Das Verlangen ist komplex und setzt sich aus vielen Teilen zusammen, die sein Bild von dieser Welt widergeben. Weil unsere Verlangen nicht korrigiert sind, fühlen wir uns dem Schöpfer entgegengesetzt, anstatt Ihn zu spüren, wie Er wirklich ist. Darum fühlen wir Kriege und Leiden.

Alle Feinde eines Menschen leben in seinem Innern; sie sind eine Widerspiegelung seines inneren Zustandes. Selbst wenn es scheint, als ob sie außerhalb von uns existieren, in der Welt draußen, bleibt die Tatsache, dass die Welt die Widerspiegelung unseres inneren Zustandes ist, wie ein Film, der uns unsere Verlangen zeigt.

Frage: Wenn ich mich selbst bis zur letzten Stufe korrigiere und die vollständige Korrektur erlange, werde ich aufhören, Böses in der Welt zu sehen?

Meine Antwort: Solange Menschen in der Welt bleiben, die sich noch nicht korrigiert haben, werden auch Sie noch Böses in der Welt sehen, da diese Menschen Teile Ihres Verlangens sind.

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Verwandtes Material:
Schamati#33: Bezüglich der Lose von Yom Kippur und Haman

Im freien Fall solltest du einen Fallschirm mit der Aufschrift „Kabbala“ haben


News Report: Der Wirtschaftsexperte Reinhard Göweil schreibt in der österreichischen Zeitung Kurier: In den USA fielen die Umsätze der Weihnachtseinkäufe um 8 %. Die japanische Industrie verzeichnete im Jahr 2008 Einbußen von 16 %. Wirtschafter nennen diese Situation „Freier Fall“. In vielen europäischen Ländern versuchten die Politiker zunächst, die Situation zu beschwichtigen. Doch nun ist es Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen: die Welt befindet sich in einer Finanzkrise, die sich so negativ auf Eigentum und Arbeitsplätze auswirkt, dass es einer Nachkriegssituation gleichkommt.

Der Kapitalismus von Reagan und Thatcher, der sich in den 80ern etablierte, brachte sich selbst zu Fall. Wir brauchen nun eine grundlegende Änderung unseres wirtschaftlichen und sozialen Verhaltens. Die Wirtschaft muss die Menschen mit dem Notwendigsten versorgen und darf keine Sackgasse sein.

Mein Kommentar: Entweder geschieht es durch die derzeitige oder durch die folgenden Krisen (es hängt von uns ab, wieviel Krisen es noch geben wird), doch wir werden läutern. In einigen Ländern werden Hunderte Arten von Marken und Gütern von den Ladentischen verschwinden, weil einige Menschen sich damit nicht begnügen können, „nur“ Geld zu verdienen – sie wollen auch ihre Kleider damit füttern. Gleichzeitig werden notwenige Produkte anderswo erscheinen. In einer vereinten globalen Welt muss es andere Arrangements geben: alles auf der Welt, alles was in der Natur existiert, ist als Gemeingut zu betrachten und gehört daher auch allen.
Alles, was erzeugt wird, soll unter allen Menschen verteilt werden – durch eine globale Autorität – entsprechend den Bedürfnissen der Menschen, ähnlich wie in einer Familie.

Bis wir so ein System der Gegenseitigkeit schaffen, werden wir weiter gegenteilig zu dem abgeschlossenen System der Natur sein, in dem wir uns befinden. Daher ist unser freier Fall kein „normaler“ freier Fall, wie wenn man mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug spränge. Doch wenn wir den Sicherheitsschirm der Kabbala über uns öffnen, werden wir gerettet! (Im obigen Bild sieht man die Aufschrift „Kabbala“ auf dem Fallschirm).

 

Frag den Kabbalisten – jetzt als Livesendung im Fernsehen

Hat Geld eine spirituelle Bedeutung?
Warum schmerzt Liebe uns am Ende? Sollen wir für unsere Kinder „Freunde“ sein? Wie gehst du mit Ärger um? Müssen wir schlechte Menschen lieben? Wie wird die Welt in 10.000 Jahren sein? Hat die Seele ein Gedächtnis? Warum ging mein Geschäft bankrott? Was empfindet die Seele, wenn sie sich nicht in einem Körper befindet? Wie können wir ein Kind lehren, „ein menschliches Wesen“ zu sein?

Jeden Donnerstag um 19.30 Israel Zeit, sendet unser Fernsehkanal eine Live-Übertragung der Show „Frag den Kabbalisten“.


Es geht um weit mehr als nur um Fragen und Antworten, denn Menschen stellen nicht nur aus bloßer Neugier heraus Fragen, sondern weil sie mehr über die Dinge wissen möchten, die für sie einen hohen Stellenwert haben , um die Dinge, die ihnen am wichtigsten sind, zu verstehen. Jede Frage enthält in ihrem Innern einen kleinen Teil der Welt und wenn ich sie beantworte, muss ich diesem Teil seinen Platz im Kontext unseres gesamten Lebens zeigen. Indem Sie Ihre eigenen Beispiele nutzen, beginnen Sie auf diese Weise schrittweise das gesamte Bild zu sehen – das eine große Ganze.

Ich lade jeden ein, unter 1-700-509-209 oder auf http://www.kab.tv/ger Fragen zu stellen.

Eine Gehirnzelle des Universums


Pressebericht (aus The New York Times): Eine ist nur Mikrometer groß. Die andere hat einen Durchmesser von Milliarden Lichtjahren. Eine zeigt Neuronen in einem Mäusegehirn. Die andere ist ein simuliertes Bild des Universums. Zusammen deuten sie auf die überraschend ähnlichen Strukturen hin, wie sie in diesen gewaltig unterschiedlichen Naturphänomenen vorhanden sind.

Links: Drei Neuronen-Zellen (zwei rote und eine gelbe) und ihre Verbindungen.

Rechts: Das Universum, mit einem ausgedehnten Galaxienhaufen (hellgelb), umgeben von Tausenden von Sternen, Galaxien und schwarzer Materie.

Internationaler Unterricht für Kinder am vom 24. Oktober 2008

Am Freitag, den 24.10.2008, hielt ich einen internationalen Unterricht für Kinder, der aus dem Hebräischen in Englisch, Spanisch, Deutsch Französisch und Russisch übersetzt wurde. Das Thema des Unterrichts war: „Wir sind die Generation der Korrektur“ und als auch Vorbereitung für den Kongress, der im Februar 2009 in Israel stattfinden wird.

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Unsere Kinder (die Kinder von Mitgliedern unserer Organisation auf der ganzen Welt) sind die Kinder der zukünftigen Generation. Sie studieren Kabbala: die Erschaffung der Welt, ihre Entwicklung und das Ziel, auf das sie sich zubewegt. , wohin sie sich bewegt. Sie leben und wachsen mit diesem Wissen auf.

Während sie die normalen Bildungsinhalte der Schule lernen, interpretieren sie diese nach dem was sie in der Kabbala lernen. Sie sehen sich auf realistische Weise in beiden Welten. Ihre Weltsicht beinhaltet vollständig die gemeinsame Seele und ihren derzeitigen zerbrochenen Zustand. Sie betrachten die Ereignisse in der Welt als eine Bewegung hin zur Korrektur der Seele, ihrer Vereinigung in ein Ganzes und der nachfolgenden Verschmelzung mit dem Schöpfer oder der Natur.

Ihre wechselseitigen Beziehungen und Einstellungen zu sich selbst und ihrer Umgebung zeigen, dass sie sich selbst und die ganze Welt in diesem Bild sehen. Sie verstehen, wie sehr sie sich von anderen unterscheiden und sie verhüllen ihre Erkenntnis vor ihren Klassenkameraden in der Schule. Sie interpretieren alle Phänomene in der Welt basierend auf diesem allgemeinen Bild des Universums, mit dem sie aufgewachsen sind.

Ich betrachte sie als ein Wunder in dieser Welt! Meine Unterrichte mit ihnen werden in sechs Sprachen übersetzt und zu Kindern auf der ganzen Welt ausgestrahlt. Kindergruppen von unseren Zentren auf der ganzen Welt kommen zusammen und nehmen mit uns in Echtzeit an den Lektionen teil.

Unser „Ich“ liegt ausserhalb von uns!


News Report: Die meisten Menschen sind der Meinung, dass unsere Erinnerungen sich irgendwo in unserem Gehirn befinden. Und dennoch konnten Mediziner noch nicht feststellen, in welchen Gehirnarealen unsere Erinnerungen tatsächlich gespeichert sind. Ist es möglich, dass unsere Erinnerungen sich vielleicht irgendwo ausserhalb unseres physischen Körpers befinden?

Entsprechend dem Biologen Dr. Rupert Sheldrake, Autor einiger namhafter wissenschaftlicher Bücher und Artikel, befinden sich die Erinnerungen in keiner speziellen Region des Großhirns, sondern in einer Art Zone, die das Gehirn umgibt und durchdringt. Das Hirn selbst ist ein Dekodierer für den Informationsfluss, der sich durch die Interaktionen jedes Menschen mit seiner Umwelt ergibt. Sheldrake vergleicht das Gehirn mit einem Fernsehgerät – anhand dieser Analogie erklärt er, wie Verstand und Gehirn zusammenarbeiten.

.. alle Organismen gehören zu ihrer eigenen Art morphischer Resonanz – einem Feld, welches sich sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Organismus, welcher ihm Form und Umriss verleiht, befindet.. der morphogenetische Ansatz wiederum ist der Ansicht, dass sich entwickelnde Organismen von Feldern geformt werden, den so genannten morphogenetischen Feldern. Sie sind so etwas wie unsichtbare Entwürfe, die der Form des wachsenden Organismus zugrunde liegen.
..“Das Schlüsselkonzept der morphischen Resonanz besteht darin, dass ähnliche Dinge wiederum ähnliche Dinge beeinflussen, über Raum und Zeit hinaus,“ schreibt Sheldrake.

Während die Suche nach Erinnerungen die traditionellen biologischen Erkenntnisse herausfordert, glauben Forscher wie Sheldrake, dass der wahre Speicherort der Erinnerungen sich in nicht beobachtbaren räumlichen Dimensionen befindet. Das Gehirn wirkt nicht als Speicherplatz, nicht einmal der Verstand, sondern nur als notwendige physikalische Verbindung mit seinem morphischen Umfeld.

Mein Kommentar: Kabbala erklärt, dass wir eine Kette von informativen Aufzeichnungen beinhalten (Reshimot). Diese Aufzeichnungen „erwachen zum Leben“, eine nach der anderen, wenn sie sich unter dem Einfluss der Umgebung (Umgebenden Lichts) in das dynamische Bild der Welt, das wir wahrnehmen, verwandeln. Ähnlich einem Computer, der ein Video abspielt, welches er aus seinem Speicher abruft.

Wir können die Kette der Aufzeichnungen nicht beeinflussen. Wir haben aber die Möglichkeit, das Programm zu erlernen, welches sie abspielt und so erfolgreich deren Realisierung durch unsere eigene Anstrengung zu bewirken. In diesem Fall fahren wir selbst das Programm hoch und erkennen dessen Ursache, Fluss und Bedeutung, und erlangen dabei die Stufe des Schöpfers.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein Reshimo ist der vollendete künftige Zustand eines Menschen
Blog-post: Die Reshimot, die heute an die Oberfläche gelangen, verlangen nach dem spirituellen Aufstieg…