Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Unsere Korrekturen bringen das größte Licht in die Welt


Unsere Welt ist wie ein einziger spiritueller Körper, der sich entwickelt und 6000 Jahre lang eine Korrektur durchmacht. Diese Zeit kann in drei Zeitabschnitte unterteilt werden, von denen jeder 2000 Jahre andauert, angefangen mit dem ersten Menschen – Adam.

Die ersten Verlangen (oder Kelim), die enthüllt werden sind die dünnsten oder die egoistisch schwächsten. Sie werden ChaBaD genannt. Diesen folgen die Verlangen mit einer mittleren Stärke des Egoismus – HaGaT. Und während der letzten 2000 Jahre – unsere Zeit – werden die egoistischsten Verlangen – NeChY – enthüllt.

Die dünnen Kelim waren sehr erhabene Seelen – die Patriarchen, die Nation Israel, die aus Ägypten (Galgalta we Ejnaim) auszog. Sie konnten jedoch keine größere Tiefe, Weisheit und das Licht von Chochma enthüllen, da es ihnen an der Tiefe (Dicke/Grobheit) der Verlangen fehlte.

Andererseits waren wir während der letzten 2000 Jahre von der Eigenschaft des Gebens und der Liebe im Exil, im Egoismus und jetzt sind wir dabei, uns von der Macht des Egoismus zu befreien, obwohl unser Egoismus sich jetzt aktiv weiterentwickelt.

Es zeigt sich, dass unsere größten egoistischen Verlangen (Kelim NeChY) das größte Licht – Chochma – in das System der einen Seele von Adam ziehen. Trotz der Tatsache, dass unser Verstand und unsere Gefühle sehr begrenzt sind, wenn wir eine winzige Anstrengung machen und auf unserer niedrigen Stufe eine Korrektur durchführen, ziehen wir ein gewaltiges Licht in unsere höheren KelimChaBaD – und es finden dort große Korrekturen statt. Auf diese Weise funktioniert die Seele von Adam nach dem Gesetz der entgegengesetzten Korrespondenz von Licht und Kelim.

Wenn wir daher im System der Seelen große Änderungen durchführen, verstehen wir nicht einmal, was wir tun. Wir sind wie Kleinkinder, die einfach nur lächeln und zwei Bauklötzchen aufeinander stapeln, während unsere erwachsenen Eltern über unseren kleinen Erfolg jubeln.

Wir wissen demnach nicht, welches Licht wir in die höheren Seelen ziehen. Das wir erst am Ende der Korrektur enthüllt, wenn jeder beginnt, dieses Licht zu spüren. Unsere Seelen sind die schlimmsten und egoistischsten, aber dadurch bringen wir das stärkste Licht – das Licht von Chochma – in die Welt. Dies ist ein Licht, das die Welt nie zuvor erlebt hat.

Darum wird unsere Korrektur Erlösung genannt. Durch unsere einfache und kleine Arbeit führen wir die Erlösung durch und bringen diesem ganzen System Leben! Die gesamte Vergangenheit, unsere ganze Geschichte und alle großen Kabbalisten der Vergangenheit – all das war lediglich die Vorbereitung für die Korrektur, die ihr zusammen mit mir durchführen müsst.

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Die Eigenschaft des Gebens ist wie ein Magnet, der unser Ego festhält


Ich bin der Wunsch zu geniessen. Er ist die einzige Eigenschaft, die ich als Geschöpf erhielt, und somit lebe ich darin. Indem ich mich mit der Eigenschaft des Gebens verbinde, kann ich sie ebenfalls erhalten.
Meine Natur wird immer der Wunsch zu genießen bleiben. Ich kann sie nicht ändern, ich kann sie nur mit der Kraft des Gebens kontrollieren, die ich von außen erhalte. Wenn mir der Schöpfer wichtig genug wird, dann werde ich meine Natur um Seinetwillen einsetzen.

Wir empfangen die Eigenschaft des Gebens von außen mit der Hilfe des Lichtes. Dies gelingt uns, weil wir noch die Erinnerung an diese Eigenschaft haben, die wir vor dem Fall in den Egoismus verwendeten. Und darum kann die Eigenschaft des Gebens unter dem Einfluss des Lichtes in uns wieder erweckt werden.
Darum werde ich als Mensch (Adam) bezeichnet, weil ich letztendlich wie der Schöpfer werden kann und muss. (Auf Hebräisch kommt das Wort Adam vom Wort Domeh – ähnlich.

Dazu muss ich daher bewußt das Licht verwenden, damit es mir die Eigenschaft des Gebens zurückgeben wird. Gleichzeit bleibt mein Wunsch zu genießen der gleiche. Doch die Eigenschaft des Gebens kann in mir so weit wachsen, dass sie an Wichtigkeit zunimmt und meine Eigenschaft, Genuss zu empfangen kontrollieren wird.
Die beiden Eigenschaften – Empfangen und Geben – ändern sich nie. Alles was sich in einem Menschen ändert, ist sein inneres Gleichgewicht und er wird von der stärkeren der beiden Eigenschaften beherrscht.
Dies ist wie ein Magnet, der ein Stück Metall festhält: Während der Magnet arbeitet, hält er das Stück Metall in der Luft, als ob er „spirituell“ wäre. Doch sowie der Magnet das Stück Metall loslässt, fällt letzteres sofort in die Eigenschaft des totalen Egoismus zurück.

(Aus Teil 2 des täglichen Kabbala Unterrichts über das „Vorwort zum Sulam Kommentar“).

Wir erreichen den Schöpfer, wenn wir seine Handlungen nachahmen

Fragen, die ich über das Studium der Gematria, die Charaktere der alten Texte und die zwei Formen der Verlangen erhielt:

Frage: Bezieht sich das Studium der Gematria auf die Kabbala? Was ist das Ziel dieser Wissenschaft? Was können wir daraus lernen?

Meine Antwort: Gematria ist eine Methode, welche die Beziehungen zwischen den spirituellen Eigenschaften und den verschiedenen Seelen aufzeichnet. Ähnlich den modernen Aufzeichnungsmethoden für Information. Die Buchstaben stellen Eigenschaften dar, die aus dem System der Signale, welches uns steuert, stammen. Wenn wir die Reihenfolge der Buchstaben als Worte darstellen, dann sehen wir nicht die eigentlichen Worte, sondern eher das Programm, welches die Welt lenkt.

Die Gematria gibt uns ein Beispiel davon, wie wir sein sollten. Unsere gesamte Arbeit liegt darin, dem Schöpfer gleich zu werden.

Dieses Gleichsein kann man nur durch Nachahmung Seiner Handlungen erreichen, so wie ein Kind von den Erwachsenen lernt.

Frage: Die Kabbala spricht von Adam, Eva und anderen Charakteren aus alten Texten. Ich wüßte gerne, wer diese Menschen waren.

Meine Antwort: Es sind innere Kräfte aus der Wurzel der Seele: Die gebende männliche Quelle und die empfangende weibliche. In der Kabbala sind dies die Strukturen von S`A und Malchut. Für mehr Informationen lest bitte Das Buch Sohar.

Frage: Kann man sagen, dass es zwei Formen von Verlangen gibt? Das Erste ist das Verlangen sich selbst zu erfreuen und das Zweite – andere zu erfreuen. Das Erste ist sehr begrenzt und das Zweite ewig und unendlich.

Meine Antwort: Das stimmt!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wahrheit gehört allen
Blog-post: Perfektion ist die Vereinigung des Lichtes mit dem Verlangen
Blog-post: Was ist die Gematria?
Blog-post: Die spirituelle Bedeutung von Namen und Titeln

Aufstieg mit Lichtgeschwindigkeit


Fragen, die ich über den Abstieg des Menschen in den Egoismus und seinen Aufstieg zur Spiritualität erhielt:

Frage: Wie ist es möglich, innerhalb kurzer Zeit unsere egoistische Natur in eine altruistische zu verwandeln, wo wir es doch in Tausenden von Wiedergeburten nie getan haben?

Meine Antwort: Während der letzten 5769 Jahre und all diesen Inkarnationen haben wir uns auf der leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufe entwickelt. Wir haben die Verlangen der „menschlichen“ Stufe heranwachsen lassen: Ruhm, Macht, Geld und Wissen, angetrieben durch den Neid.

Unser Egoismus wuchs mit jeder Generation weiter an, bis er den jetzigen Zustand erreichte, wo er integral wurde. Wir sind alle miteinander verbunden, vollkommen voneinander abhängig.

Unsere Entwicklung ist einer Pyramide ähnlich. Die Spitze der Pyramide ist ziemlich klein, darum ist die Zeitspanne der Korrektur sehr klein und muss innerhalb der Zeitspanne einer Generation stattfinden. Auf diese Weise verringert sich die Zeit – während wir uns auf der Pyramide von unten nach oben entlang bewegen.

Frage: Warum haben die Kabbalisten der Vergangenheit geschwiegen und haben unsere Entwicklung nicht beschleunigt?

Meine Antwort: Bevor wir in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem System vereint wurden, betrachteten wir den Egoismus als Motor unserer Entwicklung. Nun, wo er angefangen hat, uns gegeneinander aufzuhetzen, anstatt uns zu vereinen, beginnen wir ihn als Übel wahrzunehmen. Er wird sich in der Folge als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Er wird uns zwingen, uns zur entgegengesetzten Form der Vereinigung zu korrigieren – zu Mitgefühl, Liebe und Geben.

Heutzutage müssen die Kabbalisten der Welt beistehen, um schnell die Quelle unseres Leidens aufzudecken, indem wir unsere egoistische Natur als Quelle allen Übels in der Welt enthüllen. Und den Grund hinter diesen Vorgängen erklären, welche innerhalb von uns und unserer Umgebung stattfinden, als Effekt dieser Kraft, die uns zwingt, das höchste Ziel des Lebens zu erlangen – das Leben auf der Stufe des Schöpfers.

Bis vor kurzem war dieser Entwicklungsprozess den Massen noch verhüllt. Heute zeigt er sich jedoch und verlangt Klärung, um zu helfen, diese Geschehnisse zu diagnostizieren und das Heilmittel beizustellen. Weil wir ausschließlich in der Welt des Egoismus leben (der Kraft des Empfangens), können wir uns selbst nicht ändern, geschweige denn überlegen, wie wir dies tun können.

Darum wurde uns die Weisheit der Kabbala gegeben. Wenn wir sie studieren, dann ziehen wir die Kraft des Gebens, den Schöpfer an uns heran, „das Licht, welches zur Quelle zurückkehrt“, das heißt, die Kraft, die den Egoismus in Liebe und Geben umwandelt. Das ist die Medizin, die uns heilt.

Frage: Woher bekomme ich die Kraft, diesen Aufstieg zu bewältigen?

Meine Antwort: Der erzwungene Abstieg aus der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist außerordentlich „langsam“, weil sich der Egoismus schrittweise enthüllen und sich aus dem Bereich des Schöpfers bringen muss. Andrerseits geschieht unser Aufstieg von unten nach oben unter dem Einfluss von und mit der „Lichtgeschwindigkeit“.

Frage: Wenn wir uns vor Augen halten, dass die Entwicklung der Materie nach dem Abstieg aus der Oberen Welt Milliarden Jahre gedauert hat, wie kann es sein, dass unser Aufstieg nur einige Jahre dauert.

Meine Antwort: Wir können die Korrektur in einigen Jahren erreichen, weil sie unter dem Einfluss des Lichtes geschieht. Vollkommenheit wird automatisch aus dem Zustand der Unvollkommenheit enthüllt, aufgrund unserer veränderten Einstellung ihr gegenüber.

Unsere gesamte Rolle in der Korrektur ist wie das Verlangen eines Samentropfens, der ein Mensch werden will – dies ist ununterscheidbar verglichen mit den Handlungen der Eltern bei der Empfängnis, Geburt, Erziehung und Entwicklung als Person.

Außer dem ununterscheidbaren Verlangen Adam zu werden (vom Wort ´Domeh` – dem Schöpfer gleich), macht alles andere der Schöpfer. Lasst uns daher tun, was Er von uns erwartet und werden wie Er.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wo befindest du dich in der menschlichen Pyramide?
Blog-post: Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt
Leben aus der Kabbala, Kapitel 27, Seite 327: Licht, das Korrektur bewirkt

Die wichtigste Aufgabe im Leben

Heute agiert die ganze Menschheit in einem globalen System. Wenn wir die Beziehungen untereinander in diesem System korrigieren, heißt das, dass wir die Seelen korrigieren, um den Schöpfer in diesem Bund, dieser Welt und in unserem Leben zu offenbaren.

Die Wissenschaft der Kabbala besagt, dass der Zerbruch der Seelen während des Abstieges von einer hohen spirituellen Stufe passierte. Vor diesem Abstieg stellten alle Seelen eine gemeinsame Seele dar, Adam genannt.

Adam zerfiel in viele einzelne Teile und absolut jeder davon fiel in diese Welt, was die Geburt der gesamten Menschheit verursachte. Es gibt keinen Unterschied zwischen der gemeinsamen Seele und irgendeiner Person in dieser Welt. Alles was wir verstehen müssen, ist, dass wir in einem geschlossenen System sind, wo jeder in seinem Ego festsitzt. Demzufolge gibt es im Moment sieben Milliarden getrennte Teile. Jeder von ihnen ist unter dem Einfluss seines einzigartigen Egos bis heute gewachsen, einer speziellen Zeit, in der die zerbrochene Verbindung zwischen uns offenbart wird: Milliarden und Milliarden von Verbindungen – welche alle Menschen vernetzen.

Man sagt, dass jede Person jede andere in der Welt kennt, durch nicht mehr als fünf oder sechs Grade der Trennung. Dennoch müssen wir die Tatsache enthüllen, dass jeder von uns im wahrsten Sinn des Wortes mit allen anderen verbunden ist, denn die Verbindung wurde verdorben und jeder hat mit jedem eine Beziehung, die auf dem Ego basiert. Es ist nicht unsere Schuld, dass das Ego in uns ist – wir hatten es seit Anfang an. Die Tatsache, dass es jedoch offenbart wurde, bedeutet, dass wir es korrigieren müssen. Außer dieser einen Aufgabe gibt es nichts was wichtiger oder bedeutsamer ist, das wir in unserem Leben tun müssen. Denn wenn wir diese Verbindung zwischen uns korrigieren, entdecken wir die Welt der Unendlichkeit.

In dem Ausmaß wie eine Person die wahre Verbindung zu den anderen durch seine korrekte Einstellung ihnen gegenüber offenbart, beginnt er die Höhere Kraft zu fühlen – die Kraft des Gebens und der Liebe. Er überwindet dann die Grenzen seiner Wahrnehmung der Welt und beginnt die Welt um sich herum so zu sehen, wie sie außerhalb von ihm wirklich ist, und auf diese Art offenbart er den Schöpfer.

Das ist genau das, was wir in dieser Generation erreichen müssen. Alle Bedingungen liegen ausgebreitet vor uns; Kabbalisten schrieben darüber und entwarfen die ganze Methode für uns, und alles was wir tun müssen, ist es zu realisieren. Uns wurden alle Möglichkeiten gegeben, nur das zu tun.

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Blog-post: Die Menschheit ist wie Fische, die im Netz der Natur gefangen sind
Blog-post: Unser ganzer Planet ist nicht größer als ein Haus!

Korrektur ist durch die Macht der öffentlichen Meinung möglich


Alle Menschen entstammen dem ganzheitlichen, vereinigten, universellen System „Adam“. Später wurden die Verbindungen zwischen den Teilen dieses Systems getrennt, und dies ist auch die Bedeutung von „Adams Sündenfall.“ Wenn die Menschen diese Bindungen erneuern, dann werden sie anfangen, den Vorgang der Korrektur und die Eigenschaft von Geben und Liebe zu schätzen und als wertvoll zu erachten.

Die öffentliche Meinung wird jedes Individuum dazu veranlassen, die Wiederherstellung der Bindungen zwischen den Leuten zu ehren und zu begehren. Die Gesellschaft wird die Korrektur der Verbindungen zwischen den Menschen preisen, denn diese Korrektur wird das Überleben der Gesellschaft gewährleisten. Die Menschen werden einsehen, dass Handlungen, die Korrektur bewirken, ihnen und ihren Kindern Leben, Energie, Sauerstoff, Nahrung und Sicherheit geben.

Korrektur bedeutet, dass die Menschen die Haltung der Liebe und des Gebens füreinander erneuern, und zwar zwischen den Teilen des integralen Systems der Seelen. WENN die Menschen aufrichtig diese Idee, Methode und den Weg schätzen und achten, dann wird sich jedes Individuum wünschen, daran teilzuhaben, selbst wenn es ihm persönlich nichts nützt. Die Menschen werden danach streben von ihrem egoistischen Zustand (Lo Lishma) zum Zustand von Lishma zu gelangen – absolutes Geben und Liebe.

Wir haben Beispiele davon, wie dies in unserer Welt funktioniert: Wenn eine Person als bedeutend erachtet wird, gleichgültig wie böse sie ist und wie sehr die Menschen sie hassen (denkt nur an Stalin oder Hitler), dann erweckt und fordert sie Respekt.

Das Gleiche gilt für die Eigenschaft des Gebens. Selbst wenn man sie zuerst hasst, wenn die Gesellschaft sie achtet und als bedeutend und notwendig auffasst, dann wird man auch anfangen sie zu achten und sie zu begehren.

 
 

Der Zweck des Universums


Der allgemeine Zweck des ganzen Universums ist, für die Menschheit den Zustand zu erreichen, wo alle Menschen eine einzige Familie sein werden. Jedermann wird auf die anderen Rücksicht nehmen und ein Bürge für alle anderen sein.

Eine der Ursachen, die dies herbeiführt, wird der Druck sein, der vom Höheren Naturgesetz stammt, das gerade jetzt ans Tageslicht kommt. Es ist das Gesetz von jedermanns universeller Verbindung und Abhängigkeit voneinander.

Aber das wird nicht die einzige Ursache sein. Es wird auch dann geschehen, wenn die Menschen die Ebene des gegenseitigen Gebens erreichen und sie danach verlangen werden, sich zu dieser neuen Art von Beziehungen zu verändern, jenen der „Liebe zu deinem Nächsten.“ Die Menschen werden dies absichtlich begehren, aus sich heraus.

Die Natur lenkt die unbelebte, pflanzliche und tierische Ebene und balanciert sie so, dass diese in gegenseitiger Harmonie sind. Deshalb verzehren alle Wesen in der Natur nur soviel, wie zur Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist. Der Mensch jedoch muss die gleiche, gegenseitige Balance mit der Natur mittels einer bewussten Teilnahme erreichen. Der Mensch muss den Aufbau des Universums und seine Einigkeit studieren, um mit der Natur gleich zu werden. Dann wird er wahrhaft würdig sein, „Mensch“ genannt zu werden (Adam auf Hebräisch stammt vom Wort Domeh – dem Schöpfer gleich).

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Blog-post: Einheit unter den Menschen ist in der Natur einzigartig
Blog-post: Du bist für alle Verbrechen in der Welt verantwortlich
Blog-post: Was ist Ausgewogenheit in der Natur?

Die spirituelle Wurzel der Medizin


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn wir die gesamte Welt dazu bringen könnten, für einen Tag ein Spiel zu spielen, bei dem jeder nichts anderes tut, als zu geben, dann würde die Menschheit das Gefühl dafür bekommen, was das Geben bedeutet. Würde diese Handlung genug Licht anziehen, um uns zu korrigieren?

Mein Antwort: Jeder Arzt weiß, dass es fast keine Medizin gibt, die sofort hilft.
Dies kann nur durch ein Wunder, aber nicht durch vom Menschen hergestellte Medizin geschehen.

Ein Mensch kann einen Tropfen Gift einnehmen und daran sterben oder er kann es zur Herstellung von Medizin verwenden. Es ist kein Zufall, dass das medizinische Symbol die Schlange ist.
Jedermann weiß, dass jede Medizin Gift ist. Wenn Gift als Medizin verwendet wird, nimmt man es in kleinen Mengen und über längere Zeit hinweg, bis der Mensch geheilt ist. Dies ist das Gesetz zur Korrektur des tierischen Körpers, und das Gleiche gilt für die Korrektur der Seele.

Wie kommt es, dass ein Mensch auf der Stelle durch einen Tropfen Gift sterben kann, es aber monatelang einnehmen muss, um geheilt zu werden? Dies ist die Folge eines spirituellen Vorgangs: dem Zerbrechen der einheitlichen Seele in Teile. Dieses Zerbrechen geschah von Oben und hat sofortige Auswirkungen, wohingegen die Korrektur, die Wiedervereinigung und die Heilung Schritt für Schritt verlaufen und von uns abhängen.

Warum geschah das Zerbrechen der Seelen und der Bedarf nach Korrektur noch vor unserem Eintritt in die Welt? Damit wir während unserer Korrektur den Zweck, Vorgang und das Ziel der Schöpfung erhellen und uns dabei dem Schöpfer – der Höheren Macht der Natur angleichen.

Und da jeder Mensch Gleichheit mit dem Schöpfer (Bore auf hebr. Bo = komm und Re = sieh) erlangen muss, dauert dieser Vorgang so lange, nämlich 6000 Jahre, vom ersten Erlangen Adams bis zum letzten.

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Blog-post: Die Zeit ist gekommen, bei uns selbst ein „Upgrade“ durchzuführen
Blog-post: Ein Blick hinter die Kulissen der Show, die „Leben“ genannt wird
Baal HaSulam Artikel: Einführung zu Talmud Esser HaSfirot, Punkt 3

Die Krise ist die Folge unserer Ungleichheit zur Natur


Eine Frage, die ich erhielt: Warum sollte die gegenwärtige Krise Massen von Menschen zur Erkenntnis bringen, dass das Ego böse ist? Warum ist das nicht durch die vorherigen Erschütterungen geschehen, welche die Menschheit durchgemacht hat?

Meine Antwort: Die vorherigen Krisen beeinträchtigten nicht eine so große Menschenmasse. Und der einzige Weg, durch den eine große Menschenmasse beeinflusst werden kann, ist, wenn sie vom Verlust des Geldes oder der Gesundheit bedroht ist. Das ist für sie das Allerwichtigste. Geld ist das gleiche wie Nahrung, und Nahrung und Gesundheit sind das Minimum, das ein Mensch für seine tierische Existenz benötigt.

Wir alle sind Egoisten und voneinander getrennt. Doch jetzt kommt eine neue Form der Verbindung zwischen uns in unser Leben. Sie wird Adam genannt – unser korrigierter Zustand, und er wird von oben auf uns gebracht.

Er manifestierte sich schon früher in Form einer Krise in Bereichen der Kultur und Erziehung. Doch heute ist er bereits zu einer Krise im Nahrungsangebot herangewachsen, obwohl er noch nicht die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt. Dadurch sind die lebenswichtigen Bedürfnisse jedes Menschen betroffen. Tatsache jedoch ist, dass das, was wir als Krise wahrnehmen, in Wirklichkeit der Abgrund zwischen unserem jetzigen Zustand und unserem korrigierten Zustand ist. Diesen Abgrund müssen wir überwinden.

Ich werde nicht dabei behilflich sein, sich in einem Bunker zu verbergen. Das Netz kommt auf uns herab, wird enger und enger. Was also können wir tun? Wir müssen uns selbst diesem Netz der Kräfte angleichen, den Verbindungen zwischen uns. Wenn nicht, werden wir durch negative Kräfte dazu gebracht. Der einzige Ausweg ist es, sich der Natur anzugleichen.

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Wie werden wir sein, wenn wir uns zur Stufe der Natur erheben?


Alles in der Wirklichkeit ist geteilt in:

Der innere Teil: die spirituelle Welt, die Welt der Wurzeln, Entscheidungen und Absichten.

Der äußere Teil: unsere Welt, die Welt der Zweige, Wirkungen, Handlungen und Durchführung.

Unsere Arbeit liegt in der Aufdeckung des inneren Teils durch die Dinge, die uns widerfahren und den Einflüssen, die auf uns ausgeübt werden. Mit anderen Worten müssen wir uns von der Stufe der Handlung zur Stufe der Absicht erheben, um zu verstehen, was die einzige und allgemeine Kraft, Natur genannt, von uns fordert und warum wir uns spezifisch gerade auf diese Weise entwickeln. Indem wir untersuchen, was mit uns geschieht, werden wir alle Kenntnisse über uns selbst und die Natur (oder den Schöpfer) erlangen, einschließlich Seiner Wünsche, Beweggründe, Pläne und Gedanken.

Um diese Kenntnisse zu erhalten, muss man dieselben Eigenschaften erreichen, die der Natur innewohnend sind: die Qualitäten des Gebens, der Liebe und der Gemeinsamkeit zwischen allen ihren Teilen. Auf andere Art wird man es nicht verstehen. Wenn man dieselben Handlungen wie die Natur durchführt und wenn man diese Handlungen studiert und mit ihnen übereinstimmt, dann erlangt man die Stufe der Natur (den Schöpfer). Auf diese Weise erreicht man die Stufe von Adam (vom Wort Edameh – der Natur, dem Schöpfer gleich) .

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Verwandtes Material:
Blog-post: Konzentrieren Sie sich auf Absichten, anstatt auf Verlangen