Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Kabbala'

Was ist gut und was ist schlecht?

Die Kraft des Lichts, das zur Quelle zurückführt, gibt dem Menschen die Möglichkeit, das Geben zu genießen. Dann begreift der Mensch endlich, was es bedeutet, zur Quelle des Lichts, zum Guten zurückzukehren.

Alles, was er in seinem egoistischen Verlangen genoss, lässt ihn jetzt leiden. Und alles, was ihn in seinem Egoismus leiden lies und wovon er sich fernhielt, bereitet ihm jetzt Genuss. Alles hat sich umgedreht, wie geschrieben steht: „Ich habe die umgekehrte Welt gesehen“.

Alles hat sich umgedreht, weil es nichts außer den beiden Einflüssen gibt: entweder das Empfangen oder das Geben. Es gibt nichts außer diesen beiden Empfindungen: entweder die eine oder die andere – die eine steigt und die andere fällt, oder ungekehrt.

Deshalb müssen wir verstehen, dass unser ganzes Vorankommen nur dadurch möglich ist, dass das höhere Licht uns fühlen lässt, dass das Geben gut und das Empfangen für uns selbst schlecht ist. Dann werden wir vorankommen können, und vorher nicht.

Wie ich jetzt dafür arbeite, um mein Verlangen zu genießen zu erfüllen, so werde ich dafür arbeiten, um mein Verlangen zu geben zu erfüllen. Doch wenn wir um des Gebens willen handeln, arbeiten wir im gemeinsamen Gefäß – in der Malchut der Welt der Unendlichkeit, in der gemeinsamen Seele.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 13.11.2011

Der Zusammenbruch der EU – nach dem Beispiel der Sowjetunion und schlimmer!

Meinung (B. Kagarlitsky, Soziologe): Mit Erklärungen und Verkündungen wird die Krise und der Zusammenbruch der EU nicht zu stoppen sein. Von Anfang an waren die Verträge für die Vereinigung der EU der Bevölkerung der westeuropäischen Länder ohne nationale Zustimmung aufgezwungen worden. Als Ergebnis entstand eine anti-demokratische, gegenüber den Traditionen der Alten Welt feindliche Struktur.

Vor allem aber geht es um die einheitliche europäische Währung. Im Rahmen eines einheitlichen Finanzsystems geschah eine Umverteilung von Kapital zu Gunsten der stärkeren Wirtschaft – der von Deutschland. Schwache Länder empfanden dagegen einen Mangel an finanziellen Ressourcen und waren gezwungen, das Geld zu leihen, bis sie am Rande des Bankrotts standen. Alle Hoffnungen, die Integration würde die Effizienz der schwächeren Länder erhöhen, haben sich nicht bewahrheitet. Denn die einheitliche Währung hat ihre Regierungen der Instrumente der Wirtschaftspolitik beraubt und zum Scheitern verurteilt.

Die Transformation der europäischen Finanzen zu einem eigenständigen System, das unabhängig von nationalen Regierungen ist, hat den Geltungsbereich der Demokratie verringert. Die Aufrufe, die Krise mit Hilfe der verstärkten finanziellen Integration zu überwinden, lassen vermuten, dass die Probleme der letzten Jahre den Politikern keine Lehre waren. Es wird damit enden, dass die Anhäufung von „gemeinschaftlichen“ Schulden in einer Auseinandersetzung darüber ausartet, wer dafür bezahlen soll.

Die Aufrufe von Sarkozy und Merkel, das System der finanziellen und politischen Institutionen zu verschärfen und zu zentralisieren, sind verantwortungslos. Der deutsch-französische Plan wird nicht aufgehen, sondern wird zum Zankapfel zwischen allen EU-Mitgliedsstaaten. Die EU-Länder werden rapide auseinandergehen. Der Markt verstärkt die Trennung der Regionen und macht die Rezession unkontrollierbar.

Die EU-Eliten ziehen keine Lehren aus der Krise – sie versuchen noch hartnäckiger ihre Pläne durchzusetzen – das Ergebnis wird verheerend sein. Der Lissabon-Vertrag sieht für die EU-Länder kein Recht vor, aus der EU auszutreten – der Zerfall der EU wird damit unkontrollierbar und zerstörerisch sein…

Mein Kommentar: Auf diese Weise wird die Menschheit aus nicht gerade kleinen Fehlern lernen, sich in gegenseitiger Bürgschaft zum Wohl für die ganze Welt und nicht für eigennützige Unterdrückung der Schwachen zu verbinden. Wir werden sehen… wenn wir es überleben…

Was tun mit der Staatsgewalt?

Frage: Die Krise in den USA wird immer tiefgreifender, dabei delegieren Menschen immer mehr Machtinstrumente an die Regierung. Was kann getan werden, bevor die Mächtigen von oben alles unterdrücken?

Meine Antwort: Ich denke nicht, dass die Staatsgewalt die Schritte in Richtung Vereinigung, Liebe und gegenseitiger, gütiger Beziehungen aufhalten wird. Außerdem führen wir unsere Verbreitung unter Heranziehung der Meinungen von Wissenschaftlern und Experten auf verschiedenen Gebieten. Sie bestätigen, dass die globale, integrale Welt genau dies von uns verlangt. Und wer kann sich dagegen auflehnen?

Wer wird einer auf Gleichheit und Einvernehmung basierenden Vereinigung, der Fürsorge dafür, dass es im Land keine an Hunger Leidenden gibt und dass die Bedürftigen wenigstens eine minimale Beschäftigung haben, widersprechen? Die Menschen müssen über ein Leben in einem neuen, globalen Zustand unterrichtet werden. Ich sehe dabei niemanden, der in der Tat dagegen ankämpfen wird. Also sollten wir nichts fürchten.

Letztendlich verhält sich die Staatsgewalt gegenüber jeglichen Aktivitäten ablehnend. Ihr geht es nur dann gut, wenn alle sich wie Sklaven verhalten. So ist jede Regierung, in jedem Land, und darum sollte man nur auf diejenigen Rücksicht nehmen, die kommen, zuhören und sich der Verbreitungsarbeit anschließen.

Auszug aus der zweiten Kongresslektion in New York, 12.09.2011

Nobelpreisträger sagen den USA und Europa eine lange Krise voraus

Meinung: Die USA und Europa stehen vor einem mehrjährigen wirtschaftlichen Niedergang und nur Politiker sind daran schuld. Der Euro-Raum könnte sogar ganz zusammenbrechen. Wenn die westlichen Regierungen keine entsprechenden Maßnahmen ergreifen, dann werden sie noch viele weitere Jahre gegen die Stagnation ankämpfen müssen.

Zu dieser Prognose sind 17 Nobelpreisträger für Wirtschaft gekommen, die an der Befragung der Zeitung „Die Welt“ teilgenommen haben.

„Der Westen lebte in den letzten Jahrzehenten nicht nach dem, was eingenommen wurde, und hat damit einen Teil seiner Zukunft bereits verspielt“ – Edmund Phelps, Prof. an der Columbia University, Nobelpreis 2006 für die Untersuchung der langfristigen Auswirkungen der Wirtschaftspolitik.

„Schuldenprobleme zerstören das westliche System. Die Untätigkeit der Politiker kann zu langjährigen wirtschaftlichen Problemen führen.“ – Eric Maskin, Prof. am Institute for Advanced Study (Nobelpreis 2007).

„Die Wahrscheinlichkeit, dass die westliche Welt in eine längere Phase der Stagnation fällt, ist sehr hoch“ – James Mirrlis, politischer Ökonom (Nobelpreis 1996).

„Europa und die USA können das Schicksal von Japan wiederholen, das ein „verlorenes Jahrzehnt“ erlebt hat“ – Myron Scholes (Nobelpreis 1997).

„Die Euro-Zone wird nur dann überleben, wenn die nationalen Besonderheiten einem zentralen Finanz-System weichen“ – Maskin (Nobelpreis 2003).

„Ein gemeinsamer Währungsraum mit 17 selbständigen Finanzministern ist lebensunfähig“ – Scholes (Nobelpreis 2001).

Alle Ökonomen fordern die europäischen Politiker auf, rasch und entschlossen zu handeln – weil sich Probleme in der Euro-Zone ständig mehren, wie die jüngsten unerfreulichen Untersuchungen bestätigen.

Allerdings ist die Situation in der Übersee auch nicht besser. Nach Meinung der befragten Experten, lösen die Politiker in den USA die wirtschaftlichen Probleme nicht, sondern stören sich bei deren Lösung nur gegenseitig. Der Dollar als führende Weltwährung verliert allmählich seinen Status. Alle Ökonomen sind fest davon überzeugt, dass der chinesische Yuan weltweit an Bedeutung gawinnen wird.

Mit dem brennenden Herzen zum Kongress

Frage: Wie können wir unsere Funken auf dem Kongress im Dezember praktisch vereinen?

Meine Antwort: Wir müssen zum Kongress mit bereits vereinten Funken kommen. Genau das bedeutet die Vorbereitung.

Wozu fahre ich dorthin? Um durch alle möglichen äußeren Handlungen die innere Verbindung mit den anderen hervorzurufen, um mich jenem spirituellen Gefäß, in dem wir alle auf die Enthüllung des Schöpfers warten, anzuschließen. Unsere ganze Vorbereitung ist auf die Vereinigung von Funken ausgerichtet.

Meine ganzen Verlangen und Gedanken sind auf das Ziel, auf die Enthüllung der spirituellen Welt, der höheren Stufe, der Ewigkeit, der Vollkommenheit, auf die Enthüllung von etwas Großem und Grenzenlosem gerichtet. Ich muss alle meine Träume hervorheben, betonen und sie an die Vereinigung mit den anderen heranführen. Denn nur wenn wir unsere Bestrebungen nach einer höheren Stufe vereinen, werden wir alle zusammen das gemeinsame Gefäß, welches aus diesen einzelnen Regungen zusammengeschweißt ist, und das Licht, welches es erfüllt, wahrnehmen können.

Darin besteht die Vorbereitung – wir müssen mit diesem bereits geformten, herausgearbeiteten und innerlich brennenden Verlangen zum Kongress kommen.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Gabe der Tora“, 10.11.2011

Tausend Menschen werden hereinkommen, um zu lernen, und zum Licht werden wir alle wie eine Eins hinausgehen

Die Weisen haben gesagt: „Tausenden kommen zum Lernen, aber nur einem wird das Licht offenbart“. Diese tausend Menschen haben die Möglichkeit geschaffen, dass einer zum Licht hinaufsteigen kann, da alles in der Welt nach einer Pyramide aufgebaut ist. Anders ist es unmöglich.

Aus dem ganzen unbelebten Niveau erscheint eine Pflanze. Aus dem gesamten Pflanzenniveau – ein Tier. Deshalb ist es unmöglich, ohne diese Tausend, die begonnen haben, zu lernen, einen einzigen ans Licht heranzuführen.

Diese tausend Menschen bilden ein spirituelles Gefäß. Als Ergebnis ihrer Arbeit erscheint jene Kraft, die folglich das Licht hervorruft. Das heißt, sie erreichen die Stufe der allgemeinen Einheit.

Auszug aus der Lektion nach einem Artikel von Rabasch, 09.11.2011

Nur der Dumme hackt auf sich rum

Das Licht, das zur Quelle zurückführt, reagiert sogar auf die kleinste Bemühung und das kleinste Streben seitens des Menschen. Aber nicht des Menschen, welcher nur leidet und auf sich rumhackt, wie gesagt wird: „Der Dumme sitzt mit zusammengelegten Händen und frisst sich auf“ – in diesem Fall leuchtet das umgebende Licht nicht. Du sollst, wenn auch ein wenig, danach streben, auf die nächste Stufe hinaufzusteigen, und entsprechend deinem Verlangen wird das Licht einwirken. Auf diese Weise „schaltest“ du dieses Licht ein.

Wenn du allerdings keinen Wunsch hinaufzusteigen hast, dann kann sich das Licht in kein Verlangen einkleiden, es leuchtet zwar, aber es hat keinen Platz unter sich, auf dem es „arbeiten“ könnte. Du sollst ihm immer jenes Verlangen vorlegen, das du korrigieren willst, dieses Verlangen quasi ein wenig enthüllen. Dann wird es dir schon gelingen, das Licht zu fangen, welches immer anwesend ist.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabasch, 10.11.2011

Um den Krieg zu vermeiden!

Frage: Was können wir jetzt machen, um den Krieg in der Welt zu vermeiden?

Meine Antwort: Wir können uns nur vereinigen! In unserer Welt kann man nichts mehr für die Offenbarung des höheren Lichtes tun, als nur nach mehr zu Vereinigung streben. Die Veränderungen in der Welt geschehen nur unter der Einwirkung des höheren Lichtes. Seine Offenbarung in dieser Welt kann nur aufgrund der Ähnlichkeit der Eigenschaften hervorgerufen werden.

Es ist bedeutsam, ob ihr euch in der allgemeinen Vereinigung untereinander und mit den anderen Gruppen befindet: sei es in der ständigen Verbindung, in der Ähnlichkeit der Eigenschaften, der Ziele, der Gedanken und der Wünsche.

Ich meine nicht die alltäglichen, materiellen Wünsche, sondern unsere Bestrebungen nach oben, um voranzukommen: ob sie vereinigt werden, ob wir uns tatsächlich wünschen, dass das Licht und der Schöpfer sich offenbaren?

Wenn wir verstehen werden, dass die Offenbarung des Lichtes nur dann möglich ist, wenn wir nach immer größerer Vereinigung streben, welche der Offenbarung des höheren Lichtes vorangeht – dann werden zuerst zwischen uns und schließlich in der ganzen Welt die guten Ereignisse geschehen.

Auszug aus der virtuellen Lektion, 30.10.2011

Erlitt der Kapitalismus einen Zusammenbruch, Teil 2

Meinung: (M. Desai, Mitglied des House of Lords, prof. London School of Economics.): Der Kapitalismus ist lebendig, aber nicht in den westlichen Ländern, weil er nach Osten, nach China, Indien, Indonesien, Korea und Japan weiterzog.

Der West-Kapitalismus lebte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf großem Fuß, das verarbeitende Gewerbe verlagerte sich in dieser Zeit nach Osten, und das Finanzsystem stellt sich nun als ein unzuverlässiger Freund dar. Wir müssen zum alten Modell zurückkehren, sonst werden wir unser Wohlergehen zu ihrem Wohlergehen machen.

Der Kapitalismus lebt fort und ist ganz global geworden. Jetzt verstehen wir, was die Globalisierung ist, dass wir genauso wichtig sind wie alle anderen. Wenn wir nicht hart daran arbeiten, verlieren wir unsere Werte. Dies ist die heutige Lektion für die ganze moderne Welt. Der Kapitalismus steckt in einer Krise, und dadurch erneuert und festigt er sich. Zu unserem Unglück erneuert er sich nur infolge seiner Auswanderung nach Osten. Wir werden uns in Schutt und Asche wiederfinden, und müssen alles tun, um dem zu entgehen, um so den Geist des Kapitalismus zu festigen.

Mein Kommentar: Auch hier sieht der Ökonom nicht den jetzigen Zustand als das Ende der letzten Stufe in der Entwicklung der Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes, sondern nur eine vorübergehende Krise. Die Wurzel des Fehlers liegt allerdings in der Unkenntnis der allgemeinen Pläne der Natur in ihrer vollständigen Form. Diese sind nur durch die Kabbala zu enthüllen, weshalb die Kabbalisten viele Feinde hatten – aber allmählich, unter dem Einfluss des Entwicklungsprozesses in der gesamten Gesellschaft, werden die Menschen das Licht sehen und die Erleuchtung erlangen.

Die Ergebnisse des G-20 Gipfeltreffens

Mitteilung: „Vom Forum in Cannes wird an die Kompromisse im Allgemeinen und die Abneigung zu viel aufzuopfern erinnert. Wir alle stecken im selben Boot. Die Finanz-Riesen (USA und China) haben ihre finanziellen Muskeln nicht genutzt, die BRICS-Länder waren von der Dynamik nicht angetan, und die problematischen Länder haben es nicht wagen können, entsprechend dem griechischen Schema mit der verletzten Würde zu spielen.

Das wichtigste Ergebnis des Gipfels ist das Fehlen von Zorn in den Ergebnissen. Alle haben verstanden, dass sie eng miteinander verbunden sind und vor einer neuen Welle der Krise, welche kommen wird, stehen.

Eine weitgehende Übereinstimmung gab es in folgenden Punkten: Besorgnis um genügend Arbeitsplätze, Zusammenarbeit für eine soziale Einheit und die Verringerung der Armut. Es wurde vereinbart, die Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte zu unterstützen. Das Eigenkapital und die Liquidität der Banken werden erhalten bleiben. Die G20-Staaten vereinbarten ein Paket von Maßnahmen, um das Wirtschaftswachstum wiederherzustellen. Die EU sollte den Mechanismus zur Stärkung der Finanzstabilität genau beobachten.

Die G20-Staaten einigten sich auf einen Plan, der aus sechs Punkten besteht: das Fusionieren von Budgets, die Erhöhung der Nachfrage im privaten Bereich, strukturelle Reformen, Reformen der nationalen und internationalen Finanz-Systeme, Widerstand gegen den Protektionismus zu leisten und für die Entwicklung zusammenzuarbeiten.

Die G20 Staaten wertschätzen es, dass China seinen Binnenmarkt entwickeln, seine soziale Sicherheit stärken, ein Modell des wirtschaftlichen Wachstums entwerfen und die Flexibilität des Warenaustausches erhöhen wird, um damit die Akkumulation der internationalen Reserven zu reduzieren.“

Mein Kommentar: Uns steht ein Tsunami bevor!