Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Geheimnis der universellen Übereinstimmung

Frage: Was bedeutet Übereinstimmung zwischen den Menschen?

Antwort: Wenn man eine Gesellschaft so aufbaut, dass ein Mensch die Genugtuung hat: „Ich habe es geschafft, jeder sieht es, weiß es, versteht es und dankt mir“, dann gibt es für ihn keine größere Freude. Er wird von morgens bis abends bereit sein, alles zu tun. Man muss lediglich die Kette der sozialen Beziehungen richtig gestalten.

Es wird nie Gleichheit geben und das muss auch nicht sein. Das ist auch nicht von der Natur so vorgesehen, nicht einmal in einem Tierrudel. Es gibt keine Gleichheit! Es gibt einen Anführer, gefolgt von ein paar Männchen, die ihm helfen und alle anderen halten sich im Hintergrund. Gleichheit bedeutet Gleichmacherei und bedeutet den Tod.

Kommentar: Sie sagen, die letzte Generation sollte auf den Grundsätzen der Gleichheit aufgebaut werden.

Antwort: Gleichheit bedeutet, dass jeder, entsprechend seinen natürlichen Fähigkeiten die Möglichkeiten hat, es zu verwirklichen. Die Gleichheit, sich in der Verwirklichung, in den Möglichkeiten auszudrücken, sollte für alle gelten.

Angenommen, man wird in eine Familie reicher, starker Menschen hineingeboren und jemand anderes wird in eine Familie schwacher, mittelloser Menschen hineingeboren, so spielt das keine Rolle. Die Chancen auf ein Weiterkommen sollten gleich sein.

Die nächste Phase wird wirklich so sein. Wenn die Menschen nur noch spirituelle Belohnungen bekommen, wird ihnen das genügen. Wenn sie verstehen, dass sie für ihre normale Existenz nicht mehr brauchen als das, was ihr physischer Körper benötigt, wird sich ihnen alles andere als spirituelle Belohnung erschließen- Verbindung mit der höheren Kraft, mit der Ewigkeit, Harmonie, Vollkommenheit- dann hören die Menschen auf, an irgendwelche irdischen Belohnungen interessiert zu sein.

Sie werden keine Medaillen oder zusätzliches Geld brauchen, nichts, alle Belohnungen werden spirituell sein, da sie die Verbindung mit dem Höheren entdecken werden

Aus der Fernsehsendung, „Nahaufnahme. Hoffnung auf Frieden“,

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Ein Wochenende der tiefgreifenden Einheit

Im September versammelten sich meine Studenten aus der ganzen Welt zu einem Ereignis tiefgreifender Einigkeit. Über eine einzigartige virtuelle Plattform, die von den Schülern selbst entwickelt wurde, kamen fast 6.000 Freunde online zusammen, um an der wahrscheinlich größten interaktiven Konferenz teilzunehmen, die je veranstaltet wurde.

Achtundvierzig Stunden lang hatten wir Unterricht, Workshops, sahen Filme und Clips an. Wir aßen und tranken, sangen in mehreren Sprachen, zu jeder Tageszeit und in jeder Zeitzone der Welt.

Jedes Ereignis wurde von den Freunden selbst über das Internet in Dutzende von Sprachen simultan übersetzt, was ihre Verbindung festigte und stärkte. Sie teilten sich in Gruppen auf, mischten die Gruppen, teilten sich in Sprachen auf, mischten die Sprachen, und das alles mit einem Ziel vor Augen, die weltweite Einheit herzustellen.

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Wenn Darwins Theorie über den Beginn des Lebens in Afrika richtig ist, warum sind dann afrikanische Staaten weniger entwickelt als westliche? (Quora)

Michael Laitman, in Quora: Wenn Darwins Theorie über den Beginn des Lebens in Afrika richtig ist, warum sind dann afrikanische Staaten weniger entwickelt als westliche?

Es ist möglich, dass das Leben in Afrika entstanden ist, aber unsere Zivilisation begann sich erst mit dem Aufkommen des menschlichen Egoismus zu entwickeln, der die Kraft hinter unserem Fortschritt ist. Dies geschah in Mesopotamien, dem alten Babylon, vor etwa 4.800 Jahren. Die Geschichte vom Turmbau zu Babel, die in der Tora erzählt wird, handelt vom Ausbruch des menschlichen Egoismus zu jener Zeit. In ihrem Stolz wollten die Menschen den Himmel erreichen, um es allegorisch auszudrücken, „einen Turm bis zum Himmel“ bauen. Infolge des sich entwickelnden Egoismus begannen sie, sich gegenseitig zu hassen und hörten auf, sich zu verstehen. Dies wird „die Vermischung der Sprachen“ genannt. Dann entfernten sie sich voneinander, weil sie nicht mehr als eine einheitliche menschliche Gesellschaft zusammen sein wollten und konnten. 

Sie hörten auf, einander zu verstehen, und dann begann die Menschheit, sich mit Hilfe ihres Egos zu entfalten. So haben wir uns im Laufe der Geschichte von Generation zu Generation durch das uns innewohnende Ego entwickelt.

Nur im Menschen, in diesem besonderen Geschöpf der Natur, entfaltet sich auch im Laufe einer einzigen Lebensspanne das Ich. Ein eintägiges Kalb ist wie ein ausgewachsener Stier, d.h. es ist bereits ein Tier, das auf alles vorbereitet ist, was es im Leben braucht. Bei uns hingegen wächst das Ego im Laufe des Lebens, und wir wissen daher nicht, was wir tun müssen. Wir brauchen also Erziehung und Unterstützung durch die Gesellschaft.

Wir sind also sehr weit von unseren frühen Tagen in Afrika und sogar von Babylon entfernt. Heute sind wir in den sich entwickelnden Egoismus eingetaucht, der schnell gezähmt werden muss. Wenn wir unser Ego zähmen, dann werden wir eine neue, positiv verbundene Gesellschaft hervorbringen, und wenn nicht, dann nähern wir uns dem Ende unserer Zivilisation.

Basierend auf einem Q&A mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/herausgegeben von Studenten des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.



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Die globale Natur erleben

Frage: Sie sagen, wenn ich zur Spiritualität gelange, ich mich einerseits mit dem Schöpfer verbinde und andererseits sein Partner werde,  klingt etwas widersprüchlich. Wie kann das sein?

Antwort: Ich bin mit dem Schöpfer als Partner verbunden. Zunächst waren wir in der Entwicklung im Mutterleib vereint. Davor gab es eine Verbindung, bei der ich mir nicht einmal bewusst war, dass ich im Inneren des Schöpfers war. Fragen Sie irgendjemanden in der Welt – er hat nicht das Gefühl, dass er inmitten dieser riesigen, globalen, integralen Natur ist.

Nach und nach wird er sich dessen durch alle möglichen Leiden und Krisen bewusst. Ihm wird gezeigt: “ Schau dir an, was heute in der Welt mit dem Klima passiert, wo wir uns plötzlich befinden, welche Reaktionen von der Natur ausgehen.

All das soll uns wachrütteln und uns vor Augen führen, dass die Welt eins ist und dass es eine Verbindung gibt, ein Gesetz das wir verletzen.

Wir müssen uns diesem Gesetz anpassen, um ihm in Harmonie gleich zu sein. Das lehrt uns Mutter Natur, der Schöpfer. Er gibt uns nicht absichtlich Schläge, sondern wir verursachen sie selbst durch unsere Uneinigkeit, dadurch das wir die Bedingung des Gleichgewichts nicht erfüllen.

Aus der Fernsehsendung „Die Kraft des Buches Zohar“ Nr. 19

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Möge der Schöpfer mich in Ruhe lassen

Bemerkung: Alexej schreibt: „Michael, Sie haben einmal den Satz gesagt: „Wer sich schlecht fühlt, ist dem Schöpfer näher als der, der sich gut fühlt“. Ich fühle mich sehr schlecht, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich dem Schöpfer näher bin. Im Gegenteil. Er soll mich endlich in Ruhe lassen.

Antwort: Dann geht es Ihnen noch nicht so schlecht, lieber Alexej. Das bedeutet, dass Sie noch etwas zu verlieren haben.

Wenn Sie total verzweifelt gewesen wären, hätten Sie gesagt: „Ich will nichts. Möge es so sein, wie der Schöpfer es macht. Ich möchte nur in seiner Nähe sein.“ Und sofort wird all das Schlechte durch das Gute ersetzt.

Bemerkung: Aber er fühlt sich doch so schlecht, dass er nur einen Wunsch hat: „Er möge mich endlich in Ruhe lassen“.

Antwort: Nein, diese Schwelle ist noch nicht erreicht.

Bemerkung: Findet dieser Umbruch genau an der Grenze statt, an dem die Zukunft und alles abgeriegelt wird und ich mich dadurch sehr schlecht fühle?

Antwort: So sieht es im Egoismus aus. Der Egoismus sollte hier umgekehrt funktionieren, dann würde man einen Ausweg aus diesem Zustand sehen – das in Wahrheit alles von der unendlichen Güte des Schöpfers kommt.

Frage: Ist das der Grund, warum der Schöpfer uns bis an den Rand des Abgrunds treibt?

Antwort: Ja, um uns dazu zu bringen, unseren Egoismus aufzugeben.

Frage: Wird die Menschheit zu diesem Zustand gebracht oder werden wir vorher zur Vernunft kommen?

Antwort: Wir müssen uns ernsthaft besinnen. Das Bewusstsein für das Böse sollte unbedingt geschehen. Es muss Hand in Hand mit dem Bewusstsein geschehen! Es ist nicht nur das Böse, das in mir wirkt, ich beschließe schon aus völliger Verzweiflung mich davon zu lösen. Es muss eine bewusste Verzweiflung sein.

Bemerkung: Müssen wir zur Vernunft kommen bevor es wirklich schlimm für uns wird? Wenn man im Buch der Propheten darüber liest, was sie über die heutige Zeit geschrieben haben, sollte man das lieber nicht zitieren.

Antwort: Ja und nein. Man fügt hinzu: Alles, was die Propheten geschrieben haben, ist absolut wahr. Zweifelsohne. Wir müssen nicht alles was sie geschrieben haben, durch physische Handlungen erleben, nicht indem wir ins Leiden stürzen, sondern durch unseren Verstand.

Wenn wir uns solche egoistischen Zustände vorstellen und wissen, wohin sie uns führen können, dann müssen wir sie nicht physisch erleben. Das ist wie bei einem klugen Kind – man gibt ihm einen kleinen Klaps, es versteht das und korrigiert sich selbst. Aber ohne den kleinen Klaps versteht es nichts und es wird die Situation nicht richtig erkennen.

Wir müssen verstehen, wo und wie wir die Kabbala, das Bewusstsein und die Verbreitung richtig einsetzen, damit bereits jetzt, aus dem erhaltenen kleinen Klaps, die Menschheit das Ausmaß des Bösen fühlt oder noch fühlen wird, über das wir uns alle erheben müssen, damit es nicht noch schlimmer wird. Der Kluge sieht voraus.

Dann werden wir die Propheten besiegen, wenn ich das so sagen darf.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman, 22.07.2021

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Worauf basiert die Kabbala

Kommentar: Es gibt so viele Methoden, ein Ziel zu erreichen. Psychologie ist sowohl Fremd- als auch Selbstbeobachtung, Laborstudien, Umfragen, Interviews usw. Im Prinzip kann das alles einseitig sein da wir uns in unserer egoistischen Natur befinden und nicht darüber aufsteigen.

Antwort: Ich kann keinen Menschen nehmen und ihn einfach an Geräte anschließen. Nur Maschinen, d. h. etwas, das außerhalb von uns existiert, können eine objektive Bewertung des Zustands eines Menschen und seiner Reaktionen abgeben, so etwas gibt es nicht.

Es haben außerdem nicht nur die Testpersonen, sondern auch diejenigen, die die Ergebnisse der Geräte lesen, egoistische Eigenschaften.

Frage: Und wie untersucht die Kabbala die Realität, dass sie als objektiv betrachtet werden kann?

Antwort: Indem uns die Kabbala erlaubt, unsere Eigenschaften in Bezug auf gegensätzliche Eigenschaften zu erforschen, gibt sie uns eine sehr interessante Möglichkeit – Egoismus versus wahrem Altruismus. Wenn wir uns über das Ego erheben und die Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der Verbindung erlangen, bauen wir in uns ein bestimmtes System von zwei entgegengesetzten Zuständen auf und können in und zwischen ihnen im mittleren Zustand existieren.

Die Psychologie misst zwar alles sehr genau, kommt aber über ihre egoistische Natur nicht hinaus. Es ist also unmöglich, genau zu sagen, wo wir stehen.

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Aus der Fernsehsendung “ Spirituelle Zustände“



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„Gehört Gott irgendeiner Religion an?“(Quora)

Michael Laitman, in Quora: „Gehört Gott irgendeiner Religion an? “

Gott ist die allgemeine Natur und das Gesetz der Wirklichkeit. In der Gematria haben die Wörter für „Gott“ („Elokim“) und „die Natur“ („HaTeva“) denselben Zahlenwert, da sie beide das Gesetz der Selbsthingabe und der Liebe oder der altruistischen Liebe darstellen. Damit ist nicht der uns innewohnende egoistische Altruismus gemeint, bei dem wir altruistische Handlungen ausführen, um etwas zu verdienen und dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Vielmehr bezieht es sich auf das altruistische Gesetz, ohne Rücksicht auf sich selbst oder auf eine Gegenleistung.

Unser Lebensziel ist es, von Seiten Gottes oder der Natur, uns zu einer völligen Formgleichheit mit Ihm/ihr zu bringen. Das ist das Ziel der Schöpfung oder der Natur in Bezug auf jeden Menschen. Wir wurden von Gott/Natur ausschließlich zu diesem Zweck geschaffen.

Gott/Natur führt uns zu diesem Ziel, wo wir ihm/ihr ähneln. Deshalb werden wir „Mensch“ genannt, was im Hebräischen „Adam“ heißt, von dem Wort „Domeh“, „Lehidamot“ („ähnlich werden“). Wir müssen Gott/Natur ähnlich werden, indem wir unser Ego in Altruismus, in eine Form der Selbsthingabe verwandeln. Wenn wir eine solche Umwandlung vollziehen, beenden wir unsere Rolle in dieser Welt, und wir müssen nicht mehr in dieses Leben zurückkehren. Wir bleiben dann allein im ewigen spirituellen Leben, ohne uns in den materialistischen Körper zu kleiden.

Wir müssen unsere Entscheidungsfreiheit durch den Einfluss der Gesellschaft auf uns nutzen, damit wir Gott/Natur ähnlich werden. Von der Seite Gottes oder der Natur aus drängt er uns durch positive oder negative Kräfte – je nachdem, was wir wählen – auf das gleiche Ziel zu.

Es kann auch hinzugefügt werden, dass Gott keine Religion hat, denn Religionen sind eine Erfindung von Menschen, die sich eine psychologisch begründete Erklärung für unsere Existenz in dieser Welt mit einem bestimmten Ziel geben wollen.

Gott ist unsere allgemeine Natur, die uns dazu bringt, ewig und vollkommen wie Er zu werden.

Basierend auf einem Gespräch mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/editiert von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.



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Die falsche Vernunft des Egoismus

Die Ursache für das Streben des Menschen zum Schöpfer wird als „Punkt im Herzen“ bezeichnet. Dieser Mensch spürt, wie dieser Punkt ihn zieht, aber er weiß nicht, wohin, und er weiß auch nicht, wer es tut. Dennoch möchte er den Sinn des Lebens erfahren, seinen Sinn, woher er kommt und wohin er geht und warum ihm dieses Leben gegeben wurde.

Diese Fragen entstehen bei vielen Menschen in der Kindheit und Jugend, verschwinden dann aber wieder. Schließlich setzen die Hormone ein, und die Welt verwirrt sie mit ihren illusorischen Werten und lenkt sie davon ab, die richtigen Fragen zu stellen: Warum lebe ich?

Manche Menschen können jedoch den Punkt in ihrem Herzen nicht auslöschen, der sie zu einer Verbindung mit dem Schöpfer zieht, und so kommen sie zur Weisheit der Kabbala. Dann haben sie die Wahl, ob sie nach ihrem Verstand handeln, danach, was sie in dieser Welt sehen, wie es heißt: mit einem „vernünftigen“ Blick.

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Die Philosophie eines glücklichen Lebens

„Ich habe niemanden gefunden, der nicht mein Freund ist.“ (Indianerweisheit)

Wir sind alle Teil einer gemeinsamen Seele.

Frage: Wie rein sind die Seelen der amerikanischen Ureinwohner! Wie ist es möglich, auf einen solchen Gedanken zu kommen? Die Hälfte von ihnen sind Feinde, aber sie sagen: „Ich habe keinen gefunden, der nicht mein Freund ist.“

Antwort: Das weiß niemand, auch sie haben sich gegenseitig skalpiert und so weiter. Aber diese Haltung ist bei ihnen allgemein üblich. Diese Philosophie ist ihnen vertraut.

Frage: Wenn Sie über uns sprechen könnten, wäre es möglich, dieses Zitat auf uns zu beziehen, wie würden Sie das kommentieren: „Ich habe niemanden gefunden, der nicht mein Freund ist“?

Antwort: „Wie ein Mann mit einem Herzen“, „Der Mensch ist des Menschen Freund“, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, all dies steht so in der Thora geschrieben, in direkter Sprache steht das alles in ihr drin. 

In der Tat gibt es in jedem Volk diese Philosophie, allerdings in bestimmter Weise, unterschiedlich in ihrem Ausmaß und ihrer Tiefe.

In allen Völkern findet man im Prinzip ähnliches, es geht um Gemeinschaft, um kollektive Intelligenz, um die Notwendigkeit, sich einander näher zu kommen, Frieden zu erlangen usw.

Aus der TV-Sendung “Nachrichten mit Dr. Michael Laitman”

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Wie man aufhört, den bösen Wolf in sich selbst zu füttern

„In jedem Menschen gibt es den Kampf zwischen dem guten und dem bösen Wolf. Der Wolf, den du fütterst, gewinnt immer.“ (Indianerweisheit)

Frage: Warum gibt es zwei Wölfe? Sowohl diesen Wolf als auch jenen. Sind beide Raubtiere in mir?

Antwort: Ja, denn jeder von beiden strebt sehr ernsthaft sein Ziel an. Sie sind gegensätzlich und gleich stark. Nur ihre Richtung unterscheidet sich voneinander. Daher ist es unmöglich zu sagen, welche dieser Kräfte vorzuziehen ist.

Frage: Füttern wir meistens den bösen Wolf?

Antwort: Immer!

Frage: Wie wechselt man zur Fütterung des guten Wolfes?

Antwort: Du musst erkennen, dass du den bösen Wolf nur fütterst, damit er dich später  frisst. Der guter Wolf ist dagegen derjenige, der dich immer treu beschützt!

Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“,

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