Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der sinnlose Wettlauf um den Corona-Impfstoff

Was die Impfung seiner Bevölkerung angeht, führt Israel die Welt mit einem so großen Vorsprung an, dass das zweitplatzierte Land, die Vereinigten Arabischen Emirate, nur etwas mehr als halb so erfolgreich ist wie Israel, und die Vereinigten Staaten, wo die Impfstoffe hergestellt werden, liegen auf einem entfernten Platz 5, mit einer Impfrate, die achtmal geringer ist als die von Israel pro Kopf. Erstaunte Staatsoberhäupter der Welt schicken Delegationen nach Israel, um zu erfahren, was es ist, das wir richtig machen. Aber während die Staatsoberhäupter in Ehrfurcht erstarren, ist der Rest der Welt weit weniger beeindruckt, und, was noch seltsamer ist, die Infektionsrate geht trotz der Impfungen und trotz der Lockdowns nicht zurück. Warum wirken die Impfstoffe nicht?

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Neues Leben 464 – Antisemitismusverleugnung, Teil 2

New Life 464 – Antisemitismusverleugnung, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Israelis haben nicht das Gefühl, dass Antisemitismus existiert und sind unempfindlich gegenüber Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Welt. Heute gibt es kaum noch eine Verbindung zwischen Israelis und Juden im Ausland. Wenn es überhaupt eine Verbindung gibt, dann wird sie allmählich schwächer. Das Niveau des Antisemitismus in der Welt ist heute ähnlich hoch wie vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Wir sind stur und haben seither nichts gelernt.

Dennoch ist die Weisheit der Kabbala offenbart worden, um uns zu lehren, dass bestimmte Probleme in Israel nur durch eine Verbindung gelöst werden können.
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Aus KabTV’s „New Life  464 – Antisemitismus-Leugnung, Teil 2“, 12/2/14



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Das Licht in der Dunkelheit finden

Leid, Polarisierung und Verwirrung sind im Leben der Menschen heute allgegenwärtig. Es ist schwer, den Horizont mit einer klaren Perspektive zu sehen, wohin die Gesellschaft sich bewegt, wenn alles um uns herum düster und beängstigend aussieht. Doch es gibt einen Weg, Licht in einer düsteren Situation zu entdecken. In der Tat ist es gerade der Kontrast der Gegensätze, der eine neue und bessere Realität möglich macht.

Die Konfrontation zwischen Dunkelheit und Licht wird in fast allen unseren Geschichten und Filmen dargestellt. Es gibt immer gute und böse Charaktere, und der Held ist derjenige, der seine besonderen Eigenschaften einsetzt, um allen zu helfen, die in Not sind. Je nachdem, aus welchem Blickwinkel wir die Geschichte betrachten, entwickeln sich jedoch Charaktere, die ursprünglich gut waren, zum Bösen, und böse Charaktere entpuppen sich als gut. Heißt das, dass in unserem Leben Dunkelheit und Licht von der jeweiligen individuellen Wahrnehmung abhängen?

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Neues Leben 463 – Antisemitismusverleugnung, Teil 1

New Life 463 – Antisemitismusverleugnung, Teil 1
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Der Antisemitismus oder, genauer gesagt, der Judenhass stammt aus der Wurzel der jüdischen Nation, als Abraham Menschen um sich versammelte, die durch die Einhaltung des Prinzips „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ die höhere Kraft offenbaren wollten. Die Liebe zu anderen unterscheidet uns von allen anderen Nationen seit Beginn unserer Geschichte, weil wir die Methode der Verbindung entwickelt haben. Viele Länder leugnen heute die Tatsache, dass sie antisemitisch sind, aber dennoch entstehen in diesen Ländern starke antisemitische Bewegungen. Sogar die Vereinten Nationen sind stark antisemitisch, behaupten aber, dass sie es nicht sind.

Der Antisemitismus wird nicht verschwinden und schließlich wird die ganze Welt gegen Israel sein, wenn und solange wir unsere Rolle nicht erfüllen, indem wir die Methode der Verbindung rund um den Globus lehren.

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Aus KabTVs „New Life  463 – Antisemitismus-Leugnung, Teil 1“, 12/2/14



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Das Jahr der Abrechnung

2021 wird kein einfaches Jahr für Amerika. Es wird nirgendwo und für niemanden ein einfaches Jahr, aber die Amerikaner werden die Hitze wahrscheinlich mehr spüren als andere. Die Bedingungen für einen perfekten Sturm sind herangereift. Die Kombination aus einer Seuche, die täglich Tausende von Menschenleben fordert, einer scheiternden Wirtschaft und Unsicherheit über die Zukunft der persönlichen Finanzen, glühender Hass zwischen Links und Rechts sowie Schwarzen und Weißen, noch dazu Vertrauensverlust in die Medien und die Behörden werden die Amerikaner dazu zwingen, entweder alles zu stoppen und über ihre Zukunft als Nation nachzudenken, oder das Land mit seiner Abwärtsspirale in die Zerstörung zu beschleunigen.

Jeder erkennt bereits den Ernst der Lage; jeder spricht bereits darüber, und ich bin wirklich froh, dass sie es tun. Ich hoffe, dass diese Untersuchungen, so hart sie auch sein mögen, dem Land helfen werden, sich selbst in den Griff zu bekommen und etwas Ordnung in das Chaos zu bringen.

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Darum geht es also!

Wir sind alle durch eine zielgerichtete, vollkommene Beziehung verbunden. So war das von Anfang an angelegt aber diese Verbindung wird uns in einer verdorbenen, getrennten Form offenbart. Wir sollen uns wünschen, dass wir uns verbunden, voneinander abhängig, einander helfend und in einem idealen, integralen System arbeiten sehen. Wir werden dann, aus der Dunkelheit heraus, das Licht offenbaren und es wird sich, im Maß unserer Zustimmung, unseres Wunsches, unseres Verlangens nach Korrektur, ein perfektes System offenbaren. Korrekturen sind nur in uns und nirgendwo sonst erforderlich. Es muss nichts, außer unserer Wahrnehmung korrigiert werden.

Wenn nur ein Teil der Maschine nicht läuft, ist die ganze Maschine funktionsunfähig. Jeder von uns muss seinen Zehner, gemäß den Ratschlägen der Kabbalisten korrigieren.  Wenn wir die Verbindung zwischen uns herstellen, werden wir die Verbindung zum Schöpfer entdecken.  Wir bitten den Schöpfer, eine Korrektur in uns vorzunehmen und sehen, ob er uns verbunden hat oder nicht.

Indem wir zwischen uns Beziehungen aufbauen und das Gesamtsystem in Ordnung bringen, treten wir in eine Beziehung mit dem Schöpfer. Wir müssen uns immer an Ihn wenden und Ihn um Hilfe bitten. Auf diese Weise verbinden wir uns mehr und mehr mit dem Schöpfer – das ist das Wichtigste! Es ist nicht die Verbindung unter uns wesentlich, sondern wie sehr wir den Schöpfer dafür brauchen. Das ist es, worum es geht!

Indem wir die Verbindung zwischen uns herstellen, offenbaren wir den Schöpfer. Wir finden heraus, dass die höhere Kraft, die alles bestimmt, existiert und das alles von ihr abhängt und wir sie um Hilfe bitten müssen. Ich bin auch nicht ich, sondern das, was mir diese höhere Kraft gibt. Auch meine Einstellung gegenüber meinen Freunden und die Einstellung meiner Freunde mir gegenüber, wird nicht von mir oder von ihnen bestimmt, sondern vom Schöpfer.

So sehen wir, das in der gesamten Realität nur der Schöpfer existiert und es niemanden außer Ihm gibt.

Aus dem Unterricht, „ Unter meinem Volk bin ich“, 23.12.2020.

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Neues Leben 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie

Neues Leben 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Demokratie bedeutet Kontrolle durch das Volk, was in der Praxis nicht geschieht. Die Demokratie basiert auf Nationalismus. Juden existieren nicht nach dem Nationalismus, sondern sie sind Menschen aus verschiedenen Nationen, die durch eine Wurzel verbunden sind: das Gesetz „Liebe deinen Freund wie dich selbst.“ „Yehudi“ (Jude) kommt von dem Wort „Yichud“ (Einheit) oder „Eichud“ (Vereinigung). Das bedeutet, dass jeder Mensch, der die Einheit und die Liebe eines jeden über alles akzeptiert, ein Jude ist. Wir alle, unabhängig von der Religion, benötigen eine Erziehung zur Liebe und Verbindung. Es liegt an uns, in der Öffentlichkeit ein Verständnis dafür aufzubauen, was das „Volk Israel“, die „Nation Israel“ und das „Land Israel“ wirklich sind. Wenn wir in die Richtung von Liebe und Verbundenheit gehen würden, würde die Welt sofort ihre Haltung uns gegenüber zum Besseren ändern.

Aus KabTVs „New Life 462 – Der Konflikt zwischen Nationalismus und Demokratie“ vom 30.11.14



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Alles blau

Stellen Sie sich vor, Sie stehen an einem sonnigen Januarmorgen vor Ihrem Haus. Der tiefblaue Himmel ist atemberaubend in seiner Klarheit und Sie könnten ihn stundenlang anstarren. Nun stellen Sie sich vor, Sie schauen geradeaus auf die Häuser und Bäume vor Ihnen. Sie erwarten braune Stämme und Äste zu finden, dunkelbraune Erde oder die Farbenvielfalt an den Wänden der Häuser in Ihrer Nachbarschaft, aber nichts davon ist da. Ihre Farbe hat sich in ein tiefes Winterblau verwandelt, genau wie der Himmel. Tatsächlich sind sie sich so ähnlich, dass Sie sie kaum von der Skyline unterscheiden können.

Nun schauen Sie nach unten und stellen sich den Boden vor. Eigentlich sollte er pechschwarz sein, wegen der asphaltierten Straße oder braun um die kahlen Bäume mit Flecken matschigen Schnees vom Schneesturm der letzten Woche. Aber das ist er nicht; er ist blau, tief, tiefblau, genau wie der Himmel über Ihnen und die Häuser überall, wohin Sie schauen. Die ganze Welt hat nur eine einzige Farbe: das tiefe, klare Blau des Winterhimmels.

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Was ist gut?

Frage: Wie können wir wissen, was gut ist? Welche Handlungen führen   zum Schlechten und welche zum Guten ?

Antwort: Alles, was die Menschen dazu bringt, sich zu vereinen und sich mehr und mehr zu vereinen, nicht irgendeine partielle, sondern eine grenzenlose Vereinigung, ist der Weg zum Guten.

Frage: Gute Absichten führen sehr oft zu schlechten Folgen. Ist es möglich, sich vor schlechten Folgen zu schützen?

Antwort: Man sollte sich vorstellen, dass die ganze Menschheit eine einzige Familie werden muss. Wenn man sich darum bemüht, dann wird es gut sein. Es gibt keine andere Lösung.

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Kann man einen Abgrund überwinden, den niemand überwinden will?

Es steht geschrieben: “ Wo es keine Menschen gibt, versuche, ein Mensch zu sein“ (Mischna, Avot, 2:5). Dieses Sprichwort scheint sehr passend in einer Zeit, in der die Menschen jegliches Vertrauen ineinander und in die Autoritäten verloren haben und in der sie sich in Bezug auf die Zukunft hoffnungslos fühlen. Wir durchleben gerade ein hartes Erwachen, eine Abrechnung mit der Brüchigkeit unserer Gesellschaft.

Die Demokratie hat einmal mehr ihre Verwundbarkeit bewiesen. Italien war eine Demokratie, bevor es dem Faschismus zum Opfer fiel. Deutschland war eine Demokratie, bevor es dem Nationalsozialismus erlag. Selbst die Gründer des chinesischen Kommunismus hatten ursprünglich die Absicht, eine Demokratie zu gründen. Der berühmte Historiker Maurice Meisner schrieb über Mao Zedong: „Weder die Begriffe ‚Sozialismus‘ noch ‚Bolschewismus‘ erschienen in Maos ‚Manifest‘. Vielmehr war es ‚Demokratie‘, die Mao als ‚grundlegende Ideologie‘ des Widerstands gegen Unterdrückung bezeichnete.“ Nun scheint es, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die gleiche Tortur durchmachen, in der ein Traum zu einem Albtraum wird.

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