Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Spirituelle Arbeit'

Sprung in die Vergangenheit und in die Zukunft

Frage: Kann man mit Hilfe der Kabbala Zeitsprünge im Ozean des höheren Lichts machen, wenn aus ihrer Sicht, Zeit und diese Welt nicht existieren, außer innerhalb der Grenzen einer egoistischen Empfindung?

Antwort: Natürlich ist es möglich. Wenn ich mich einer Gruppe anschließe, durch Selbstannullierung in ein Kli (spirituelles Gefäß) das sich auf einer bestimmten Stufe befindet eintrete, ist es so als würde ich in ein Raumschiff gebracht werden und einen Zeitsprung machen. Ich kann dabei meine Zustände um vieles schneller verändern.

Ich kann auch Sprünge im Weltraum machen wenn ich zusammen mit dieser Gruppe auf ihrer Stufe bin und sicher stelle, dass sie mich mit ihrem AHAP erheben. Das ist bereits eine Art interplanetare Reise.

Unsere materielle Welt ist rein mechanisch. Hier kannst du, außer ihrer Einschränkungen, weder die Zeit, den Ort, noch den Raum oder die Bewegung ändern.

Frage: Kann ich meine spirituelle Entwicklung beschleunigen?

Antwort: Wenn du deine spirituelle Entwicklung beschleunigst, segelst du bereits in einem spirituellen, nicht in einem irdischen Raumschiff. Im irdischen Raumschiff kannst du nichts tun. Alles was darin existiert ist tot. 

Frage: Können wir einmal mehrere Millionen Jahre in der Zeit zurückgehen?

Antwort: Solch eine Möglichkeit gibt es nicht und wird es auch nie geben. Wie Einstein beschreibt, kann die Lebenszeit nur geringfügig,  indem man sich der Lichtgeschwindigkeit nähert, verändert werden. Du kannst jedoch immer noch nichts tun, da alle deine Annäherungen an die Lichtgeschwindigkeit rein mechanisch und spekulativ sind.

Frage: Was bedeutet aus spiritueller Sicht „in die Vergangenheit zu springen“?

Antwort: Es bedeutet, ein paar Stufen herabzusteigen. Baal HaSulam bat den Schöpfer darum, ihn auf eine Stufe zu bringen, von der er mit den einfachen Menschen sprechen konnte. Man nennt dies einen „Sprung in die Vergangenheit“.

Wenn du in eine starke Gruppe kommst, dich ihnen so anpassen kannst, dass du dich wie ein Embryo im Mutterleib darin auflöst um auf der Stufe der Mutter zu sein, dann nennt man das einen „Sprung in die Zukunft“. Du kannst diese Sprünge in die Vergangenheit und in die Zukunft kontrollieren, da sie von deinem Bildschirm abhängen.

 

Aus dem russischen Kabbala Unterricht, 12.08.2018

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Die ganze Welt ist in Dir!

Frage: Wenn im Spirituellen die ganze Realität in mir ist existiere ich dann alleine? Es macht mir Angst, denn keiner möchte alleine in der ganzen Welt sein.

Antwort: Mach Dir keine Sorgen, wir befinden uns in Dir! In der spirituellen Welt enthülle ich, dass sich die ganze Schöpfung in mir befindet, so fühlt sich jeder von uns, aber jeder besteht aus allen.

Deshalb heiße ich Adam (der Mensch), derjenige, der dem Schöpfer gleicht (dome). So fühlst du dich und jeder unserer Freunde.

Wenn du beginnst die Kräfte der Verbindung zu spüren, empfindest du deine Freunde wie deine integralen Teile. Das ist viel mehr als dein zukünftiger Zustand, denn gerade jetzt bist du einsam und allein. Du bist von Egoisten umgeben, deren du völlig gleichgültig bist.

Entsprechend unserem spirituellen Fortschritt und der gegenseitigen [geistigen] Durchdringung, spürt jeder, dass die ganze vom Schöpfer erfüllte Welt mit ihm gemeinsam ist. Der Schöpfer muss den Raum zwischen uns so auffüllen, dass wir uns zu einem Ganzen mit unseren Gedanken, Wünsche und Absichten verbinden. Dann bist Du nicht allein!

Kabbala Akademie

Damit man der Gruppe keinen Schaden zufügt

Jedes einzelne Mitglied der Gruppe sollte der Zusammenkunft seine besondere Aufmerksamkeit schenken. Diese Aufmerksamkeit sollte zu dem Gefühl führen, dass jedes Gruppenmitglied etwas erworben hat was er nach dem Treffen in seine Kelim platzieren kann. Keiner sollte in dem Zustand verbleiben, von dem gesagt wird: „Und in ihren Gefäßen werdet ihr nichts sammeln“.

Jeder sollte daran denken, dass wenn man ohne besonderer Aufmerksamkeit an der Versammlung teilnimmt, nicht nur für sich selbst verloren geht, sondern auch für die gesamte Gruppe einen Schaden verursacht. (Rabash: „die Ordnung einer Gruppenversammlung“)

Wenn ein Mensch die Möglichkeit hat, von der ganzen Gruppe zu empfangen, kann er damit die Gruppe stören und ihr Schaden zufügen.

 

Frage: Sollte ein Mensch diese Art von Ehrfurcht haben?

Antwort: Unbedingt. Entweder ist es sein Verdienst oder nicht. Wie auch immer, er kann für die Gruppe plus oder minus sein.

Frage: Wenn ich nicht mein Bestes gegenüber dem Gruppenziel gebe, habe ich dann keine Ehrfurcht davor, sie zu verletzen?

Antwort: Es geht hier nicht um die Ehrfurcht. In der Tat sind alle positiven, wie negativen Ergebnisse das, was du aus der Gruppe genommen und ihr gegeben hast. Mit dem Nehmen aus der Gruppe ist eine negative Kraft des Vorankommens gemeint. Mit  Geben in die Gruppe, ist die positive Kraft des Fortschritts gemeint.

Du nimmst praktisch nichts für dich selbst. Du solltest messen, wie viel positive und negative Kraft du der Gruppe gegeben hast. Es gibt ein verbleibendes Ergebnis deiner Arbeit in der Gruppe.

Die negativen Kräfte sind Kritik aller Arten, Abstiege, auch persönliche. Die positiven Kräfte sind gute Laune, Sicherheit auf dem Weg, Inspiration, etc.

Blitz Antworten eines Kabbalisten

Frage: Gibt es irgendwelche spirituelle Grundeigenschaften, die ich festlegen und anstreben kann?

Antwort: Oh ja, natürlich. Da ist der Verstand, das Wissen, das Gefühl der Ewigkeit, die Vollkommenheit- das heißt alles, außer der Eigenschaft des Gebens, die alle Füllungen beinhaltet. Die Eigenschaft des Gebens ist uns absolut entgegengesetzt. Wir wollen diese Eigenschaft nicht, wir wollen aber das erhalten, was sich darin offenbart.

Frage: Wenn in jedem Moment die höhere Wurzel alle Details regelt, welche Aufgabe hat dann der Zweig? Nur zu spüren, dass er von einer spirituellen Quelle beherrscht wird?

Antwort: Die Aufgabe des Zweiges ist es, einen Zustand zu erreichen, in dem er ohne Störungen zu erzeugen, die spirituelle Wurzel so wahrnimmt, wie sie ist. Dies wird als „direkte Verbindung von Schöpfung und Schöpfer“ bezeichnet.

Frage: Kann ein Mensch mit Hilfe der Kabbala in dem Maß wie er von der höheren Wurzel reguliert wird, den Grad von Verlangen oder Leiden kontrollieren?

Antwort: Mit Hilfe der Kabbala erhält ein Mensch eine Methode, das Licht der Korrektur anzuziehen. Das höhere Licht, das zu ihm herabsteigt, verändert diesen Zustand der dem Schöpfer entgegengesetzt ist, in eine gerade Linie. Dadurch beginnt der Mensch den positiven Einfluss des Schöpfers und den Schöpfer selbst zu spüren.

Frage: Wenn der Kreislauf nicht gerechtfertigt wurde und die höchste Wurzel das Leben eines Menschen vorzeitig beendet, wird er dann wiedergeboren?

Antwort: Tatsächlich sterben wir nicht und werden nicht geboren, sondern bewegen uns nur durch unsere Empfindungen von einem zum nächsten Zyklus. Denken Sie also nicht an Leben und Tod, es ist etwas Vergängliches.

Frage: Wie gehen wir mit dem Wunsch um, Fußball anschauen zu wollen?

Antwort: Grundsätzlich hat die Kabbala nichts dagegen. Ein Mensch soll sich nicht in seine Kammer einschließen, sondern auch ein bisschen Spaß haben. Trotzdem soll er verstehen was für ihn in diesem kurzen Leben, das ihm gegeben wurde, am wichtigsten ist.

Frage: Wie kann ich das verstehen? Vielleicht weigere ich mich ohne es zu wissen,  das Schöpfungsprogramm einzuhalten und erhalte dann Schläge und Leiden.

Antwort: Wer das Schöpfungsprogramm nicht einhält, bekommt ständig Schläge. Wir sehen das am Beispiel des jüdischen Volkes. Es ist in Bezug auf dieses Programm weiter entwickelt als andere Völker, deshalb erhält es in jedem Moment der Geschichte Schläge. Es steht geschrieben: „Durch das Beifügen von Wissen wird in dem Maß wie er von der höheren Wurzel reguliert wird, Leid hinzugefügt“.

Frage: Was empfinden sie als Kabbalist über das Leben und den Tod ihrer Angehörigen, Studenten und Lehrer?

Antwort: Es gibt kein Leben und keinen Tod. Es gibt Existenz in verschiedenen Zuständen und sonst nichts. Wir müssen uns jedoch darauf einigen, wo wir uns befinden und müssen alles, was in diesen Zuständen möglich ist erfüllen.

Frage: Eine seltsame Formel: Je höher der Entwicklungsstand, desto mehr leidet das Volk oder die Menschen…

Antwort: So ist es in der Welt. Man sagt: „Wachsendes Wissen erhöht den Schmerz.“ Durch die Erweiterung des Wissens vergrößert der Mensch diesen Bereich. Er beginnt ein Plus gegenüber einem Minus zu sehen. Er bekommt das Gefühl, dass sich diese Dinge nicht verbinden und das lässt ihn leiden.

Frage: Wie kann man die Anweisungen des Schöpfers von persönlichen, egoistischen Ratschlägen unterscheiden?

Antwort: Es muss uns ganz klar sein: „Es gibt niemanden außer Ihm“, dann erkennen wir, dass es  tatsächlich nichts anderes außer Ihm gibt: weder ein kollektives Ego noch dein Ego, es gibt nur die innere Stimme des Schöpfers, die dir etwas sagt. Das ist es, worauf wir uns vorbereiten müssen.

Frage: Wenn ein Mensch keine Belohnung für seine Handlungen erhält, wie kann man dann zwischen einer Handlung, die dem Schöpfer Freude bereitet und einer Handlung, die das nicht tut und überhaupt nutzlos ist unterscheiden?

Antwort: Kabbalisten sagen, dass eine Handlung, die dem Schöpfer Freude bereitet, nur die Verbindung in der Gruppe ist. Der Wunsch der Gruppe ist es, sich mit einem gemeinsamen Wunsch an den Schöpfer zu wenden.

Frage: Warum werden manche Menschen, durch ihre Weltanschauung, die sie zum leiden bringen noch sturer?

Antwort: Sehr gut! Hartnäckigkeit und Ausdauer sind eine gute Sache.

Frage: Werde ich als Mitglied einer spirituellen Gruppe angesehen, wenn ich ihre Sendungen mit großem Verlangen und Interesse auf You Tube verfolge?

Antwort: Ja. Diejenigen, die bei uns sind und eine Stunde pro Woche lernen, sind Mitglieder einer spirituellen Gruppe.

Aus dem Unterricht in Russisch 08.07.2018

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Die Welt in richtiger Entfernung zu halten

Frage: Wie hält man das Rennen hinter den Genüssen dieser Welt an, und wie ist die Feinfühligkeit zur Vereinigung zwischen uns zu finden?
Antwort: Wir stellen das äußerliche Rennen dann ein, wenn wir uns in die Gruppe einreihen und beginnen, ihr Leben zu leben. Baal HaSulam und Rabasch erklären, dass man von der Welt nur das Notwendigste nehmen soll. Es bedeutet nicht, dass man sich auf Grundbedürfnisse beschränken muss, sondern ein gewöhnliches modernes Leben führen kann. Die Beschränkung betrifft hauptsächlich die Massenmedien. Wenn die Informationen für die Verbreitung der Kabbala, für den professionellen Aufstieg benötigt werden, dann werden sie für notwendig gehalten. Niemand verbietet die Massenmedien oder fordert uns auf, uns von der Welt abzugrenzen. Man muss jedoch verstehen, wie die Informationen auszusuchen sind, die ich tagtäglich einsauge. Es ist unmöglich, in sich etwas einzulassen, was später nicht in einem bleiben wird. Wenn ich etwas wahrgenommen habe, dann befinden sich diese Informationen, dieser Eindruck in mir.

Deshalb muss man sich im Voraus auf das Erhalten der nötigen Informationen beschränken. Anderenfalls bin ich für die ganze Welt offen, und sie bleibt in meinem Inneren erhalten.

Die Verbindung mit den Menschen ist nur in einem streng bestimmten Maß notwendig. Und dieses Maß heißt „notwendig“, „lebensnotwendig“ für den spirituellen Aufstieg.

Selbstverständlich muss man nicht ins Kloster oder in eine Höhle gehen, aber es ist nicht notwendig, sich allzu sehr auf die Verwirrung zu konzentrieren, die diese Welt mit sich bringt. Somit will ich von der Umgebung und von den Urquellen beeinflusst werden. Dank der richtigen Absicht und der Hilfe der Gruppe erhalte ich den stärkeren Wunsch und werde das Ziel klarer sehen.

Kabbala Akademie

„Spötter“ sind die inneren Störungen des Menschen

Es ist eine Tatsache, dass sich in der Regel Menschen zu Interessensgemeinschaften zusammenschließen. Jedes Mitglied einer solchen Gruppe wägt im Geist ab was er als Gegenleistung für seine Bemühungen „zum Wohle der Gesellschaft“ erhielt und wie er mit Hilfe anderer Mitglieder der Gruppe sein Verlangen nach Empfangen sättigen konnte. Eine solche Gruppe basiert auf Egoismus.

Sobald ein Mitglied das Gefühl hat, dass er alleine mehr als innerhalb der Gruppe bekommen könnte bereut es, der Gruppe beigetreten zu sein.

Wenn in solch einer Gruppe ein Mensch auftaucht, der von der Notwendigkeit spricht, die Gruppe nach dem Prinzip der Hilfe und Liebe für den Nächsten aufzubauen,  dann fängt jeder an, ihn zu verspotten. Das bezeichnet man als „Kreis der Spötter“.

So eine Gesellschaft trennt einen Menschen von der Spiritualität ab. Das Verbot lautet: „sitze nicht in einem Kreis der Spötter“. (Rabash: Was entsprechend „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ erklärt wird).

Im Laufe der Entwicklung des Menschen wächst sein Egoismus und er spürt, dass er die Grundsätze der kabbalistischen Gruppe vernachlässigt und sie zu verspotten beginnt. Dies äußert  sich durch die Natur des Menschen. Er muss richtig mit solchen Störungen arbeiten und sie in Hilfe umwandeln.

Es geht dabei ausschließlich um die innere Arbeit.

Frage: Was ist, wenn ein Mensch das Gefühl hat, dass sich sein Zehner in eine Versammlung von Spötter verwandelt hat?

Antwort: Hier ist seine innere Arbeit nötig. Alles was ihm im Außen zu passieren scheint geschieht in seinem Inneren. Er sieht sich selbst von innen.

Frage: Muss er weiterhin in der Gruppe arbeiten?

Antwort: Ein Mensch verlässt die Gruppe nur dann, wenn die ganze Gruppe der Meinung ist, dass sie nicht den Weg der Verbindung folgen muss. Er muss begreifen, dass alles was er sieht, durch seinen Egoismus betrachtet.

Frage: Wie arbeitet er damit? Erhöht er die Wichtigkeit des Ziels?

Antwort: Zuerst einmal erhebt er sich selbst. So testet er sich. Wenn er sich verändert und beobachtet, dass sich die Gruppe ebenfalls verändert, bedeutet es, dass es seine persönlichen Störungen waren.

Frage: Und wenn er bemerkt, dass er jetzt ein Spötter ist: er sitzt und lacht innerlich über alles. Was kann er dann tun, um sich seinen Freunden anzuschließen?

Antwort: Er muss um Hilfe bitten. Er kann sich sogar offen an seine Freunde wenden, damit sie ihm helfen.

Frage: Wäre es möglich, dass der Schöpfer Menschen in die Gruppe bringt und sich die Gruppe dann in eine Ansammlung von Spöttern verwandelt?

Antwort: Alles ist möglich. Deshalb müssen wir das besprechen und uns vor allem mit der Bürgschaft befassen. Wenn die Gruppe richtig arbeitet, dann sind die Spötter in jedem einzelnen, in Bezug auf die anderen, die inneren Hindernisse.

Der Mensch spürt nach und nach, dass es nichts Äußeres gibt, und alles was er vor sich sieht, alles was er sich vorstellen kann, einschließlich den Schöpfer, befindet sich in ihm.

 

Aus der TV-Sendung „Die letzte Generation“, 18.04.2018

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Warum ist Coca-Cola zugänglicher als Wasser?

Frage: Warum ist eine Dose kalte Coca-Cola eher zu bekommen als ein Glas frisches Wasser?

Antwort: Für uns ist Coca-Cola schneller und leichter als ein Glas gutes reines Wasser zu bekommen, da jemand davon profitiert.

Auch hier treibt der Egoismus einen Menschen oder einen produzierenden Unternehmer an, sein Produkt für alle zugänglicher zu machen. Mit einem Glas Wasser kann man nicht so viel verdienen wie mit einer Dose Coca-Cola. Coca-Cola wirbt daher, auf unsere Kosten zu verdienen.

Wenn wir ein globales Bewusstsein hätten, könnten wir erkennen, was für uns nützlich wäre. Wir würden alles was wir nicht brauchen, beseitigen und nur das Notwendige verwenden. Wir könnten dann während einer Generation eine Menschengeneration großziehen, die von Coca-Cola, allen möglichen ungesunden Produkten, wie endlose Süßigkeiten, etc. angewidert wäre.

Es würde eine neue, gesunde Generation ohne genmodifizierte Nahrung und ohne Gifte wie Coca-Cola und dergleichen heranwachsen.

Wenn der Egoismus von der Welt verschwindet, profitiert niemand von der Herstellung von giftigen Lebensmitteln. Es würde niemand einen Nutzen daraus ziehen. Im Gegenteil, die Gesellschaft sollte all jene Unternehmen verurteilen, die so egoistisch handeln. Sie muss darauf achten, alle ihre Mitglieder vor der Verteilung giftiger Lebensmittel zu schützen.

Da wir uns aber einander nicht lieben, ist uns die Gesundheit des anderen gleichgültig. Infolgedessen gibt es diejenigen, die Gifte verkaufen und bewerben, und es gibt diejenigen, die unter dem Werbeeinfluss die Gifte kaufen und einnehmen.

Unser Egoismus treibt uns zu den schlechten Dingen. Solange wir ihn nicht einschränken, werden wir Gifte konsumieren und kommen zu keinem gesunden Leben.

(236166)

Runder Tisch der unabhängigen Meinungen. Berlin. 09.09.2006

Die Probleme der Welt sind unsere Probleme

Einige Politiker möchten erklären, dass alles von unseren Beziehungen mit allen anderen abhängig ist, aber es fehlt ihnen das Mittel, dieses zu tun. Sobald man erklärt, dass jeder von allen anderen abhängig ist, ist jeder verpflichtet, damit zu beginnen, sich mit den anderen zu verbinden. Das bedeutet, alle vorherigen existierenden Systeme niederzureißen, einschließlich der nationalen Verteidigungssysteme, der politischen Systeme und aller Kräfte des Widerstandes der Menschen untereinander. Letzen Endes basierte alles, was wir bisher taten, auf Wettstreit, Kampf und Politik: eine Bank stand im Wettstreit mit einer anderen, eine Wirtschaft gegen eine andere, und so weiter.

Nun müssen wir das alles vernichten, aber wie können wir das tun, wenn sich die gesamte Hausmacht der autoritären Individuen in dieser Welt auf diese Dinge gründet?! Wenn wir das alte System niederreißen, müssen wir außerdem die Verbindungen der Menschen untereinander in Übereinstimmung mit der Natur bringen, der Natur angleichen und das erfordert unsererseits große Anstrengungen.

Die Krise wurde durch unseren Mangel an Übereinstimmung mit der Natur verursacht und wenn wir diese „Büchse der Pandora“ öffnen, werden wir in die Arena mit der größten Konzentration an Macht, Stärke, Geld, Kraft und Armeen eintreten. Mit anderen Worten, wir werden in den Ort einmarschieren, an dem sich der größte Egoismus verbirgt. Es sind genau diese Menschen, die jetzt erkennen müssen, dass sie sich im völligen Gegensatz zur Natur befinden – dass sie überflüssig und schädlich sind.

Dann werden wir uns in einer Art Situation befinden, über die Karl Marx geschrieben hat. Könnt ihr euch vorstellen, wie viele andere Probleme aufreten werden, bis all das sichtbar wird?

Es mag scheinen, dass all diese Probleme weit von uns entfernt und beseitig sind, weil wir fragen „wo sind sie und was hat das alles mit mir zu tun?“ Tatsache ist jedoch, dass sie unser Schicksal und unser tägliches Leben bestimmen.

Kabbala Akademie

Einen Weg zum Herzen öffnen

Um den Sohar erfassen zu können, muss der Mensch einen Weg zu seinem Herzen öffnen. Die Neigung dazu, ihn mit dem Verstand erfassen zu wollen, wird ihm gegeben, damit er widersteht und sich wünscht, dass der Sohar sich in seinem Herzen öffnet. Sonst wird das nicht funktionieren.

Man braucht eine „Öffnung im Herzen“, damit das im Buch Sohar Beschriebene sich in den inneren Erkenntnissen, im Verlangen, und nicht einfach im äußeren Verstand, wenn ich Worte miteinander verbinde, wahrnehmen lässt.

Denn das äußere Bild, welches ich mir mittels des Verstandes vorstelle, indem ich an die Bedeutung der Wörter denke und eine logische Verbindung zwischen ihnen aufbaue, erlaubt es mir nicht, ständig nach der Empfindung zu streben.

Eine solche Herangehensweise ist zum Scheitern verurteilt. Der Mensch gibt sich damit zufrieden, dass es ihm scheinbar gelungen ist, ein paar Sachen in seinem Verstand miteinander zu verknüpfen, somit hat sich das Problem für ihn erledigt.

Er empfindet kein Bedauern, kein Verlangen, etwas wahrzunehmen und zu erfassen. Er hat einige äußere, für ihn verständliche Erklärungen aus dem Buch gelernt und baut daraus eine „Lego-Figur“ auf, indem er sie miteinander verknüpft.

Doch nur unter der Voraussetzung, dass der Mensch das im Sohar Beschriebene bereits empfindet und diese Empfindungen miteinander verbinden will, kann er die Worte aus dem Text betrachten und nach diesen Worten die Empfindungen miteinander verknüpfen.

Wenn es keine Empfindungen gibt, dann ist es besser, den Verstand nicht einzusetzen, sondern einfach darauf zu warten, dass die „wundersame Kraft“ (Sgula), die im Buch Sohar enthalten ist, anfängt zu wirken.

Kabbala Akademie

Die Ursache aller Probleme dieser Welt


Fragen, die ich über die Ursache unserer Probleme und die Art sie zu lösen erhielt.

Frage: Ist die Ursache aller Probleme, die es auf der Welt gibt, mein Verlangen „für mich selbst zu empfangen“?

Antwort: Ja. Und das trifft auf jeden Einzelnen von uns zu.

Frage: Liegt die Lösung darin, dieses Verlangen umzuleiten, sodass es zum Wohle der Gesellschaft gebraucht wird?

Antwort: Ja. Dann wird es sich positiv auf Sie auswirken.

Frage: Muss ich das Verlangen zu Schenken entwickeln?

Antwort: Ja. Es ist tatsächlich das einzige Gebot (vom Schöpfer gegebene Anweisung).

Frage: Doch wenn ich dieses Verlangen nicht habe, wie kann ich wissen, was ich entwickeln muss?

Antwort: Vom Punkt im Herzen aus, mit der Hilfe der richtigen Umgebung.

Frage: Ich verstehe nicht: Welche Art von Verbindung habe ich mit dem Schöpfer?

Antwort: Sie sind mit Ihm durch die spirituelle „Nabelschnur“ verbunden und Sie werden das entdecken, indem Sie sich mit Freunden verbinden.

Frage: Wie können wir denen, die nicht zur Spiritualität streben, etwas Gutes tun?

Antwort: Erzählen Sie ihnen von der Ursache des Leidens in der Welt und wie man es in Freude umwandelt.

Kabbala Akademie