Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Bildung&Erziehung'

Der Kollaps der Wirtschaftspyramide

Wenn die Gesellschaft harmonischer und freundlicher wird, setzen wir eine Menge Ressourcen frei. Wenn die Leute anfangen, alles angemessen zu behandeln und Ordnung zu halten, brauchen wir nicht länger eine Armee von Wächtern, Reinigungspersonal oder Mechanikern zur Reperatur. Eine beträchtliche Anzahl nicht benötigter Jobs verschwinden.

Derzeit wickelt die Menschheit die Produktion unnötiger Dinge ab. Nur die wirklich erforderlichen Dinge wie Essen, Kleidung, alles, was eine Person in unserer Welt benötigt, wird bleiben, aber innerhalb vernünftiger Grenzen. Die Wirtschaft des vernünftigen Konsums bewegt sich sowieso in diese Richtung. Also wird es eine riesige Armee arbeitsloser Leute geben. In jedem Fall werden wir die Bevölkerung irgendwie stabilisieren und zu Harmonie und Einheit bringen müssen. Wir haben keine Wahl und es gibt keine andere Methode.

Derzeit ist die gesamte Weltwirtschaft auf die „Pyramide“ gebaut, auf ein Netzwerk von Konsum, und wenn die Leute aufhören, zu kaufen, dass bricht alles zusammen. Das ist die Pyramide.

Heute stehen wir nicht vor einer Krise, sondern stehen vielmehr vor einem Kollaps, weil die Pyramide doch fallen wird. Und was dann?

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 20.05.2012

Eine kurze Übersicht des Kurses über die integrale Erziehung. Die familiären Beziehungen

Heute existieren keine familiären Beziehungen als solche.

Selbst wenn eine Familie gegründet wird, fühlt sich jeder innerhalb der Familie als das abgesonderte Element, das von seinem Partner unabhängig ist. Außerdem fühlen die Kinder sich absolut unabhängig von den Eltern oder wollen sehr unabhängig zu sein. Und die Eltern wollen auch nicht, dass die Kinder sie beschweren. Wir haben unter dem Einfluss des Egoismus die familiären Beziehungen zerstört.

Deshalb müssen wir für unsere Zukunft etwas tun. Wenn heutzutage bis zu 70 % der jungen Menschen sich keine Ehe und keine Kinder wünschen, so erwartet uns bei weitem keine fröhliche Perspektive. Ich spreche nicht mal darüber, dass es niemanden geben wird, um die alternde Bevölkerung zu ernähren – heute ist diese Tendenz besonders in Europa sichtbar.

Wir sollen den Menschen den „Zauber des Familienlebens“ zurückgeben, denn dieser ist heute absolut nicht vorhanden! Alles erfolgt notgedrungen – während die Frauen noch die Kinder haben wollen, sind die Männer passiv und wollen überhaupt nichts.

Die integrale Erziehung erklärt dem Menschen die Verbindung zwischen den Menschen, führt ihn zur Verbindung mit den anderen hin. Er beginnt plötzlich, die Feinheit, die Liebe, irgendwelche Gefühle gegenüber den anderen Menschen zu empfinden, er beginnt, alle mehr als früher zu fühlen. Heute hören die Menschen ganz auf, einander zu fühlen, ihnen genügt die Kommunikation mittels der SMS-Mitteilungen.

Die integrale Erziehung ruft im Menschen die guten Gefühle bezüglich den anderen hervor, regt in ihm den besonderen Sensor an: er wird empfindlicher gegenüber dem, wie sich die Menschen zu ihm verhalten, wie er sich zur Annäherung bzw. zur Entfernung verhält. Er beginnt, darauf sinnlicher zu reagieren, und so wacht in seinem Inneren die wegen der Selbstsucht verlorene Notwendigkeit der Empfindung zu anderen Menschen auf. Er wird fühlen, dass sich darin die Quelle der Wärme, der Freude, des Erfolges, der Überzeugung befindet, statt sich in der Wohnung wie in einer Muschel abzuschließen.

Das Bedürfnis der Wärme, der Anteilnahme, der gegenseitigen Kommunikation, das die integrale Erziehung kultiviert, wird den Menschen motivieren, eine Familie gründen zu wollen.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 22.05.2012

Die Welt muss die Wahrheit wissen!

Frage: Es gibt zwei Kräfte: Eine ist für die Verbindung, für das Gute, die Andere ist für die Zerstörung und den Tod. Gerade jetzt geht die Menschheit unaufhaltsam auf die Kreuzung zu. Wir müssen stehen bleiben, denn so können wir nicht weitermachen. Wenn es auf den natürlichen Weg gehen würde – wäre das ein Desaster?
Meine Antwort: Ja, es kommt zu Natur- und Gesellschaftskatastrophen, d.h. zum Krieg.

Wenn wir uns hartnäckig der Natur widersetzen, dann wird es auf der einen Seite zu einer Vielzahl von Naturkatastrophen kommen: Erdbeben, Wirbelstürme usw., auf der anderen Seite wird in uns, solche innere Spannungen provoziert, dass der globale Atomkrieg ausbricht. Das ist ein natürlicher, unbewusster Verlauf der Dinge.

Aber wenn wir diesen Punkt im Voraus enthüllen, durch die Massenmedien, oder durch jede andere Möglichkeit, dann können wir das vorantreiben. Das muss getan werden, nicht wenn es unvermeidlich ist und wir in einem Zustand der großen Konflikte geraten, sondern wenn wir es im Voraus sehen und schon vorher spüren, als ob sie schon jetzt existiert. Dann können wir beginnen, uns selbst und die Gesellschaft zu verändern.

Dies kann nur mit Verbreitung von der Wahrheit über unseren Zustand erreicht werden, über unsere Tendenz – wohin wir uns bewegen, was für eine Kraft uns vorwärts bringt, über die Unvermeidlichkeit des Eintretens solchen Zustandes. Im Prinzip wird davon schon gesprochen, aber nur sehr wenig.

Und das Wichtigste – es gibt eine Methode der Korrektur, die uns erlaubt das zu ändern, was heute existiert. Apropo, diese Methode selbst ist schmerzlos und nicht dramatisch. Der Mensch sollte sie nicht brechen.

Ein Mensch kommt in die Gruppe, in der er unter dessen Einfluss von einer freundlichen, gutherzigen, freundschaftlichen Umgebung lernt, besucht diese wie ein einfaches, psychologisches, Praktikum an der Universität. Innerhalb weniger Unterrichtseinheiten beginnt er zu spüren, wie er sich selbst und seine Sicht der Welt verändert.

Das heißt, mit dem Menschen passieren keine dramatischen Ereignisse. Er beginnt einfach leicht und bequem ein neues Systems des Wissens und die Wahrnehmung der Welt zu erwerben.

Aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 21.05.2012

Unser Helfer – die Angst vor der Zukunft

Frage: Gibt es eine alternative Möglichkeit, dass wir möglicherweise nicht den Punkt der katastrophalen Verzweigung erreichen und uns rechtzeitig auf die gute Bahn begeben?

Meine Antwort: Ein weiser Mensch ist ein Mensch, der im Vorfeld das Ergebnis sieht, und das Ergebnis ist ihm so klar und deutlich, dass er in der Lage ist, seine Gegenwart zu ändern. Nehmen wir an, er will eine Tat begehen, die ihm sofortigen Genuss bringt, aber eine Vision dessen, dass die Zukunft ihm für diese Tat Leiden bringt, hebt diesen Drang zum Genuss auf, annulliert und verändert und macht den Menschen vorsichtig, gibt ihm die Kraft, alles zu überwinden.

Nehmen wir an, ein Süchtiger sieht genau die Bilder, wohin ihn der Drogenkonsum führt, dann kann er sich selbst überzeugen und davon Abstand nehmen.

Aber dafür muss man den Menschen das Bildnis ihrer schrecklichen Zukunft vor Augen führen, obwohl wir sie gar nicht erschrecken wollen. Es ist sehr schwer, ihnen diese Information zu präsentieren. Aber solange sie davor die Augen verschließen, müssen wir ein geeignetes Medium finden, damit der Mensch weiss, was ihn bedroht. Deswegen erscheinen jetzt mehr und mehr Filme zu diesem Thema.

Aber insgesamt hoffe ich, dass die Vernunft triumphieren wird. Ich sehe, dass es tatsächlich zum Bewusstwerden des Bösen unserer Natur kommt, wenn auch nicht so schnell wie gewollt. Aber nur eine Vision der Bedrohung der Zukunft, nur die Angst kann dem Menschen helfen – alles andere wird ihn nicht stoppen.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 21.05.2012

Eine kurze Übersicht des Kurses über die integrale Erziehung. Die Geschichte der Evolution des Egoismus

Da unsere Natur das Verlangen zu genießen oder das Verlangen sich zu erfüllen ist (solche physischen Verlangen wie Nahrung, Sex, Familie, Reichtum, Ruhm, Macht, Wissen), entwickelte sich unsere Selbstsucht ständig, wie sie in diesen Verlangen gezeigt wurde, und bestimmte den ganzen Fortschritt der Menschheit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Deshalb haben wir uns sowie die Gesellschaft um uns die ganze Zeit verändert, entwickelten die Technologie, die Industrie, die familiären und öffentlichen Beziehungen usw..

Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts und später hat die Selbstsucht ihr Wachstum eingestellt, d.h. unser Egoismus wurde global. Und deshalb haben wir offenbart, dass die Natur uns eigentlich entgegengesetzt ist, d.h. sie ist altruistisch und global. Diese zwei Systeme befinden sich jetzt im Widerspruch.

Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Widerspruch zu beheben, anderenfalls wird die Menschheit beginnen, sich zu zerstören sowie die missgünstige Einwirkung der Natur hervorrufen. Es ist notwendig, dass die Menschheit ähnlich der Natur wird, harmonisch mit ihr.

Das heißt die Entwicklung der Selbstsucht hat ihr Maximum erreicht. Während sie uns eine lange Zeit vorwärts stieß, haben wir das Gefühl gehabt, diese Welt verändern zu können, und haben deshalb mit ihr alles Mögliche getan.

Heute sind die Welt und die Natur gegen uns und fordern unsere innerliche Veränderung. Deshalb sollen wir von der Veränderung unserer Umgebung zur inneren Veränderung übergehen.

Es ist sehr schwierig. Deshalb ist es für den Menschen fast unmöglich, damit einverstanden zu sein. Aber wir sehen, dass schon heute eine Menge Menschen in der Welt zu diesem Entschluss kommen.

Die Methodik der integralen Erziehung basiert darauf, dem Menschen zu erzählen, zu erklären sowie ihn davon zu überzeugen, dass es nicht kompliziert ist, sich unter der Einwirkung der Umwelt, der umgebenden Gesellschaft, zu verändern. Wenn wir uns bemühen, so zu handeln, dann werden wir bald eine sehr harmonische Gesellschaft und ein besseres Leben erreichen, das uns auf den neuen Gipfeln offenbart werden wird.

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 22.05.2012

Eine kurze Übersicht des Kurses über die integrale Erziehung. Der Einfluss der Umgebung

Wenn wir den Menschen verändern wollen, dann soll er in einer Gesellschaft leben, die ihn folglich verändern wird. Dabei soll er sich in diese Gesellschaft freiwillig „integrieren“. In dem Maß, in welchem er sich der neuen Umgebung unterwerfen wird, werden in seinem Inneren auch die Veränderungen erfolgen.

Diese Gesellschaft soll man die ganze Zeit erheben, ihren Einfluss auf den Menschen verstärken, und nach Ablauf der kleinen Zeitperiode werden wir im Menschen die Veränderung erkennen können.

Der Mensch soll also nichts anderes tun, als sich unter den Einfluss der Umgebung stellen. Der Gesellschaft soll man ständig die Aufgaben formulieren, durch die man ihre Mitglieder am besten beeinflussen kann. Nur darin besteht unsere Arbeit

Auszug aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 22.05.2012

Persönliche Barriere überwinden

Frage: Auch wenn wir die gesamte Information über die Entwicklung der Krise und den raschen Wandel in der Welt sammeln, sind die meisten Menschen nicht in der Lage, diese wahrzunehmen – sie wollen nichts davon hören, nichts verändern und leben weiter wie bisher.

Meine Antwort: Es ist ganz natürlich – sie sind in ihrem individuellen Egoismus gefangen. Diese ganze Information ist für sie fremd, deswegen verschließen sie die Augen davor. Bei ihnen existiert, wenn nicht die Aggression, dann zumindest der Schutzmechanismus nicht vor irgendetwas Neuem, sondern vor ihren inneren gegensätzlichen Eigenschaften.

Hier muss man einen sehr sanften, leichten und vielleicht sogar einen spielerischen Ansatz wählen, sie beliebäugeln, begeistern, integrales Wissen in ansprechende bzw. attraktive Form verpacken. Das können Videos, Filme, alle Arten von spielerischen Ansätzen sein, welche die Geschichte der Menschheit zeigen und über die aktuellen Zustände erzählen, sie aber nicht direkt wissenschaftlich mit Grafiken und Tabellen bombardieren, sondern Informationen sinnlich, nah dem menschlichen Verstand übermitteln, am Beispiel seiner Lebensverhältnisse. Und daran wird er lernen.

Die Menschen nehmen Informationen am Beispiel anderer auf eine andere Art und Weise wahr als an der eigenen Person. Dieser Ansatz erlaubt es, die persönliche Barriere des Menschen zu überwinden – er lernt daraus und beginnt allmählich das zu verstehen, was im großen und ganzen über ihn selbst gesagt wird.

Nach allen nur denkbaren Erklärungen in Form von Filmen, Videos und Theaterszenen soll es zu Diskussionen kommen. Und hier passt sich der Mensch langsam an alles an und versteht, dass wir über ihn reden, über unsere Welt, unser Leben, unsere Nichtübereinstimmung mit äußerlichen gesamtmenschlichen, zivilisatorischen Systemen. Also ist es notwendig, eine neue Form der Annäherung zum Menschen hin zu finden.

Zum ersten Mal in unserem Leben werden wir mit der Erziehung konfrontiert, welche sich „gegen“ den Menschen richtet . Wir haben ihm beigebracht: „Das musst du wissen, um erfolgreich, stark, allwissend und vernünftig zu sein, sich gegenüber anderen zu überwinden, zu erheben und zu gewinnen.“ Und nun bringen wir ihm bei, dass er gleich wie die anderen sein muss: „Du musst auf dem gleichen Niveau mit ihnen verbunden sein. Das Wichtige ist, nicht über ihnen zu stehen, sondern mit ihnen zusammen zu sein“. Das heißt, hier spielen wir praktisch gegen unseren Egoismus, d.h. wir sollten daher viel weiser und intelligenter als unser Egoismus sein, um ihn auszuspielen.

Im Prinzip ist die integrale Methode „Hilfe gegen dich selbst“, d.h. gegen deinen Egoismus, und dagegen kann man nichts machen. Wir müssen verstehen, dass das der gleiche Ansatz wie bei einem kleinen Kind sein muss, dem man die Dinge beibringen will, welche er sich nicht anzueignen wünscht, und versuchen, ihn mit Hilfe einer alternativen Methode anzunähern. Und allmählich erkennt er selbst, „eben so muss ich handeln, eben so muss ich mich verhalten.“

Aus dem Gespräch über die integrale Erziehung, 20.05.2012

Gefesselt von der gemeinsamen Verbindung

Frage: Wie kann man zu einem Spezialisten in der integralen Erziehung werden? Was ist das?

Meine Antwort: Ein Spezialist in der integralen Erziehung ist zunächst derjenige, der die Evolution, die wir in Form der egoistischen Entwicklung des Menschen und der Menschheit erlebt haben, versteht.

Von Generation zu Generation entwickelten wir uns so lange, bis unsere gewöhnliche menschliche Selbstsucht ihre Entwicklung beendete.

Die Evolution des Egoismus hat sich in allem gezeigt, d.h. wir empfinden jetzt immer größere Vereinigung, Integrität, Globalität in allen materiellen Handlungen, die absolute gegenseitige Abhängigkeit, die die meisten von uns als unerwünscht empfinden. Wenn irgendwelche Korporationen um die Erde hantieren und zusammen in ihren Geschäften kooperieren, dann verstehen sie sicherlich, welchen Gewinn sie davon haben. Und die Menschheit, der Staat, die Regierung, allerlei Organisationen sowie ein beliebiger Mensch in der Welt beginnt plötzlich, sich als gebunden sowie mit allem verbunden zu empfinden.

Um mich heute mit allem Notwendigen zu versorgen – woran ich mich im Prinzip gewöhnt habe, da ich mich bis zu diesem Niveau entwickelt habe und was für mich die normale Existenzform darstellt -, soll ich als der gewöhnliche Bürger eines Landes, einer Stadt, einer Region, mit der ganzen Welt verbunden sein und mich davon abhängig fühlen.

Angenommen China liefert in alle Länder besondere Elemente, die seltenen Metalle. Aber was werden wir dann machen, wenn das Land sie nicht mehr liefern wird? Wir werden weder Computer noch Telefone haben – nichts. Wenn die Entwicklung der Ölvorkommen, allerlei chemischer Materialien usw. aufhören wird – was wird uns dann übrig bleiben? Das heißt, die Welt wurde auf die Sektoren geteilt, die so zusammengebunden sind, dass es heute schon unmöglich ist, sich eine normale Existenz ohne eine richtige Integralarbeit der ganzen Welt vorzustellen.

Milliarden von Menschen leben in Städten in einer von ihnen künstlich geschaffenen Gesellschaft, wobei diese sehr einfach zu zerstören ist – es genügt, buchstäblich einige wenige Beziehungen zu brechen, und die Menschen werden nicht mehr in den von ihnen aufgebauten Steindschungeln existieren können.

Der Zustand, in dem wir uns befinden, ist im Allgemeinen vielen Menschen klar, sogar den einfachsten Menschen; denn es fällt uns leicht zu erklären, woher wir alles bekommen und wohin wir liefern. Und von dieser gegenseitigen Abhängigkeit, die in der Epoche der Naturalwirtschaft zuerst in der Familie, später in den Städten und dann innerhalb des Staates entstand, kann sich heute niemand abkapseln, und sie zwingt uns, anders zu denken.

Auszug aus dem Gespräch über die Integralerziehung, 20.05.2012

Eine blühende Stadt

Frage: Wie kann die „integrale Ausbildung“, die in einem Unternehmen eingeführt wird, zu einem kreativen und konstruktiven Prozess gemacht werden?

Meine Antwort: In erster Linie, müssen alle Mitarbeiter des Unternehmens einfach in die integrale Erziehung und Bildung mit einbezogen werden.

Mit der Zeit können sie allmählich darauf vorbereitet werden, sich an den freiwilligen Aufräumaktionen zu beteiligen  zur Verbesserung der Umweltsituation beizutragen und, die Stadt, in der wir leben,  in Ordnung zu bringen.

Das heißt, die integrale Erziehung und Bildung sollen uns zur gemeinsamen schöpferischen Arbeit befähigen,  wodurch wir die innere Erfüllung und die Realisierung der Idee erlangen können. Von ihr soll die Stadt leben und sie wird alle anstecken.

Auszug aus der Sendung „Experimentelle Stadt – die Bildung“, 03.03.2012

Wesentliche Regeln der Äquivalenz mit der Natur

Der Mensch erkennt schließlich, dass er nicht der Herr der Natur ist, und dass die Natur die höchste Kraft der Welt ist. Entsprechend ist es nötig, dass wir unsere Köpfe senken und uns an ihre Gesetze halten.

Die Regeln der Natur, denen wir in allem entsprechen sollten, sind folgende:

Die Natur wird mit Sonnenlicht betrieben
Die Natur nutzt nur die notwendige Energie
Die Natur bringt die Form in Übereinstimmung mit der Funktion
Die Natur recycelt alles
Die Natur belohnt Zusammenarbeit
Die Natur basiert auf Vielseitigkeit
Die Natur erfordert Erfahrung in den Bedingungen vor Ort
Die Natur begrenzt Extreme von innen
Die Natur zeigt die Kraft der Einschränkung auf

Indessen erklärt die Kabbala, dass wir uns, wenn wir diese Gesetze einhalten, von schlechten Geschöpfen zu neutralen wandeln. Wenn wir unsere der Natur entgegengesetzen, egoistischen Eigenschaften zu altruistischen korrigieren, werden wir auf die höchste, ewige und perfekte Ebene der Natur aufsteigen.