Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kinder der Welt – vereinigt euch!

Wir entwickeln die Methode der Korrektur bei unseren täglichen Lektionen. Wir errichten sie aus den Originalquellen und ihren Erklärungen, aus Fragen und Antworten. Wir schaffen im selben Zusammenhang ein Bildungssystem.

Hier eröffnet sich ein spezieller Kanal der Verbreitung der Kabbala für die gesamte Welt. Letztendlich bereitet die Erziehung allen Eltern Kopfzerbrechen, oder besser gesagt Herzschmerzen. Jeder, in jedem Teil der Welt, ist besorgt um seine Kinder, Norden und Süden, Amerika, Asien, Afrika, Russland und Europa, China und Japan. Das Problem der Erziehung erwacht überall in verschiedenem Ausmaß.

Deswegen ist die Welt bereit, sich unsere Entwicklungen in diesem Bereich anzuhören. Wir stehen in Kontakt mit der UNESCO, der wichtigsten Organisation, wenn es um Erziehung in der ganzen Welt geht. Wir wurden sehr positiv empfangen und Vertreter von uns haben bereits an zwei Veranstaltungen in New York und Moskau teilgenommen.

Wir haben entdeckt, dass die Welt sich danach sehnt, dieses Problem zu lösen, aber niemand hat eine Lösung. Die UNESCO setzt hohe Erwartungen in uns, und sie ist begeistert von der Qualität unserer Materialien, die dieses Thema betreffen. Es ist tatsächlich so, dass unsere Materialien heute alle Grenzen durchbrechen. Jede Woche produzieren wir 50-100 Seiten neuen Text. Zur gleichen Zeit arbeiten wir an einem neuen Buch, welches unter der Obhut der UNESCO veröffentlicht wird. Verschiedene andere große Projekte sind in Arbeit.

Es gibt keinen Zweifel, wenn wir es schaffen, eine „gute“ Generation zu schaffen, werden sie ihrerseits wissen, wie sie ihre Kinder erheben können. Aus diesem Grund liegt das Hauptproblem darin, einen Weg zu finden, um eine Generation zu formen, die anstelle einfachen Wissens eine Erziehung empfängt, welche uns befähigt, Kinder in Menschen zu verwandeln, mit der vollständigen Empfindung dieser Welt.

Sie werden den Grund und den Sinn ihres Lebens kennen, wie sie sich miteinander verbinden können, warum sie mit dem Bruch beginnen und warum sie sich selbst korrigieren müssen. Kurz gesagt – sie werden wissen, wie man die richtige Einstellung gegenüber der Welt entwickelt.

Als nächstes verwirklichen wir Erziehungsprogramme mit der Gruppe unserer Kinder. Wir korrigieren sie und finden auf diesem Weg viele neue Zugänge. Zum Beispiel haben wir entdeckt, dass Kinder einander sehr gut etwas beibringen können. Zum Beispiel lernt eine 10-jährige von einer 14-jährigen.

Denn die jüngeren sehen die älteren als Vorbilder an und sie möchten wie sie sein, während die älteren stolz auf ihre Rolle sind. Am Ende knüpft der Altersunterschied einen starken Bund. Generell wachsen die Kinder entsprechend der neuen Methode auf, die sich völlig verändert.

Im Wesentlichen ist die Gesamtheit der Kabbala eine Wissenschaft der Erziehung; wir verwenden sie, um uns zu erziehen. Jedenfalls ist das unter den Kindern deutlich erkennbar. Es ist kein Fehler, dass sie in unseren Armen ihrer Kindheit entwachsen. Die Sache hängt von uns ab, denn sie sind bereits vorbereitet, um die spirituelle Methode der Erziehung von uns zu empfangen.

Das Studium der zehn Sefirot erklärt das Wachstum des spirituellen Menschen in uns. Wir können ein Kind entsprechend denselben Grundsätzen erheben, wie wir ihn durch die Jahre (Grade) zum Erwachsenwerden begleiten, nicht nur des physischen, sondern auch des spirituellen. Das ist die Methode, die wir entwickeln, aufbauen und verwirklichen möchten.

In diesem Sommer planen wir die Eröffnung eines zwei-wöchigen Sommerlagers für Kinder aus der ganzen Welt. Das Programm wird per Internet in die ganzen Welt übertragen, so dass jedes Kind sich mit den gemeinsamen Aktivitäten verbinden kann, denn das wird während der Sommerferien passieren. Wir werden versuchen, die Verbindung der Kinder in Zukunft genauso zu unterstützen, so dass sie schließlich in die neue, internationale Virtuelle, genau wie in die physische Gruppe wachsen.

Aus der Lektion 6, WE! Tagung 3.4.2011

Lasset sie weiser werden

Ihr könnt euch mit unserer spirituellen Botschaft nicht an die Massen wenden. Sie ist für sie absolut nicht bestimmt.

Im Gegenteil, sie müssen sich nicht damit verbinden, weil ihr ihnen andererseits bereits verdorben erscheint. Euer Ziel steht im Gegensatz zu den Massen. Darüber steht geschrieben, „Die Auffassung der Tora steht im Gegensatz zur Auffassung des Laien.“

Wir haben Mittlerweile genug getan um die Wissenschaft der Kabbala an jene, die einen Punkt im Herzen haben, über die ganze Welt in verschiedenen Sprachen zu verbreiten. Derjenige, der den Punkt im Herzen hat, wird uns finden können.

Nun liegt unser Problem darin die gesamte Menschheit zu erziehen. Das ist der Beginn der allgemeinen Korrektur. Bis jetzt haben wir die Kabbala an jene Menschen, die „Israel (Jaschar El)“ genannt werden, verbreitet, um sie in der ganzen Welt zu sammeln. Doch nun ist die Zeit gekommen, das zu tun, was Baal HaSulam in seinem Artikel „Messias Horn“: schreibt.: Die Wissenschaft der Kabbalah unter den Nationen zu verbreiten. Und zwar sollte dies im ersten Stadium ohne das Wort Kabbala zu erwähnen, erfolgen.

Wir müssen die Menschen zu einem neuen Verständnis und einer neuen Empfindung bringen, die es ihnen ermöglichen wird, auf der nächsten Stufe mit dem, was die Wissenschaft der Kabbala darüber sagt, einverstanden zu sein.

Lasst sie etwas weiser werden. Der Rambam sagt, dass das Wesentliche schrittweise den „Frauen, Kindern und Sklaven“ zu enthüllen ist. Und wir handeln entsprechend dem, was dieser große Kabbalist geschrieben hat.

Aus dem 4. Teil der täglichen Kabbala Lesson 4. August 2011 „Der Friede“

Heureka! Es lebt!

Frage: Entwickelt sich das Verlangen zu Geben mit Hilfe des Verlangens zu Empfangen? Wird es uns verändern und uns wieder in der umfassenden Seele vereinen?

Meine Antwort: Die Weisheit der Kabbala erklärt, dass der gesamte Weg unserer Korrektur aus unserer Verbindung und der Erreichung der Eigenschaft des Gebens (den Schöpfer) besteht, denn dieses Eigenschaft ist es, die uns zusammen bringt.

Entwicklung geschieht kraft der Verbindung. Und wenn das Verlangen, zu geben in das Verlangen zu empfangen dringt, verleiht es ihm Entwicklungskraft, indem es verschiedenartige Verbindungen ermöglicht.

Und da es das Verlangen zu geben ist, vereint es verschiedene Teile.

Im Gegensatz hierzu verbleibt das Verlangen zu empfangen auf der unbelebten Ebene und verbindet sich mit nichts. Wenn wir daher dem Geben näherkommen und uns entwickeln wollen, müssen wir zwischen uns Bindungen und eine gegenseitige Einbeziehung ermöglichen.

Und es spielt keine Rolle, dass wir durch Distanz, Verschiedenheiten des Charakters, der Meinungen und der Erziehung voneinander getrennt sind. Wir werden später sehen, dass unsere vorherige Entwicklung (als verschiedene, entfernte Nationen, die einander hassen und missachten) notwendig ist, damit wir darüber hinweg, beginnen können unsere Wechselbeziehung zu schaffen. In diesen Verbindungen werden wir die Eigenschaft des Gebens (den Schöpfer) erfahren. Das ist genau das, was wir bei unseren Kongressen erfahren wollen.

Aus dem 1.Teil des Täglichen Kabbalah Unterrichts vom 18/02/2011, Schriften von Rabash

Hochschulabschluß mit zwölf

Frage: Was genau gibt die Weisheit der Kabbala Kindern, das eine gute Privatschule ihnen nicht bieten kann?

Meine Antwort: Die Kabbala entwickelt einen Menschen. Sie gibt ihm Werkzeuge, die ihm dann das Leben erleichtern. Sie ermöglicht, alles auf eine leichte Weise wahrzunehmen und zu lernen, denn sie enthüllt in einem Menschen Fähigkeiten, die ihn befähigen, alles zu verstehen. Es werden ihm keine Schwierigkeiten begegnen, bei denen er sich unfähig fühlt, sie zu überwinden. Der Mensch wird alles aus der Sicht von oben betrachten und es als etwas anschauen, das er lernen kann. Er wird keine Schwierigkeiten damit haben, Erkenntnis zu erwerben.

Durch das Studium der Kabbala entwickelt das Kind Werkzeuge, die ihm helfen, sich auf eine höhere Ebene zu begeben. Folglich wird es keine Probleme mit normalen Wissenschaften wie Physik, Chemie oder Biologie haben. Es wird sie als Wissenschaft der niederen Stufen der Natur betrachten: unbelebt, pflanzlich und tierisch.

Die Kabbala beginnt sofort, die menschliche Stufe in einem Kind zu entwickeln. Die anderen Stufen entwickeln sich für das Kind erstaunlich schnell. Innerhalb von zwei oder drei Jahren kann es mit 12 oder 15 Jahren auf einer Hochschule den Abschluss machen.

Doch bis jetzt haben wir uns noch nicht solch ein Ziel gesetzt. Doch wir können so eine Gruppe organisieren und beim Amt für Erziehung einen Antrag stellen, ihnen qualifizierte Examen zu ermöglichen. Lasst sie sehen, wie entwickelt diese Kinder und wie reif ihre Gedanken sind. Sie verdienen wirklich ein Diplom entsprechend ihrer menschlichen Stufe.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 28.12.2010, „Die Weisheit der Kabbala und Philosophie

Was du im Innern besitzt, ist, was du Aussen bekommst

Frage: Wie können wir einem Kind den Begriff der globalen Welt mitteilen?

Meine Antwort: Es ist möglich älteren Kindern ein klares Beispiel zu geben, indem man sie mit jüngeren Kindern zusammen bringt. Bringe zum Beispiel eine Gruppe von 10jährigen mit einer Gruppe von 5jährigen zusammen. Nachdem sie einige Zeit zusammen verbracht haben, werden sie verstehen, dass die jüngeren Kinder die Welt auf einer vollkommen anderen Ebene, vollkommen verschieden, begreifen.

Wir sind alle Egoisten und selbst wenn wir erwachsen und klüger werden, befinden wir uns immer noch in einem egoistischen System, welches das Prisma darstellt, durch das wir die Welt betrachten. Ein 5 Jahre altes Kind sieht die Welt entsprechend seinem Alter. Auf die gleiche Weise, entsprechend unserem Egoismus, sehen wir nicht die wahre Welt, sondern eine egoistische.

Demzufolge geben wir, wenn wir die Welt global und integral nennen, diesen Worten eine egoistische Bedeutung. Wenn „jedermann miteinander verbunden ist“, bedeutet das, dass wir diese Situation zu unserem Nutzen zu verwenden haben.

Wir begreifen nicht, dass wir uns ändern und das gleiche allgemeine und ganzheitliche System in unserem Innern hervorzubringen haben. Das bedeutet, aus allen Menschen, Seelen und allen Verbindungen zwischen ihnen erstelle ich ein Modell der ganzen Welt in meinem Inneren. Ich muss die äussere Welt in meinem Inneren widerspiegeln, damit ich die richtige Verbindung mit ihr aufrechterhalten kann.

Wenn die ganze Welt ausserhalb von mir, gemäss dem altruistischen Gesetz lebt, wenn alle ihre Teile für ein Ziel vereinigt sind, für die gemeinschaftliche Harmonie, dann muss ich immer in meinem Innern bereit sein, alle Verlangen und Seelen mit einzubeziehen, alles wozu ich imstande bin, gemäss dem Gesetz des Altruismus. Durch dieses System, das meine Seele ist, habe ich mich an die Welt zu wenden.

Ist es möglich, mittels eines dysfunktionalen Gerätes mit der Welt Verbindung herzustellen, nicht nach dem Gesetz der Gleichheit der Form? In diesem Fall begreife ich die Welt nicht und sie kann mich nicht erreichen.
Durch diese Beispiele können wir den Kindern folgendes Prinip zeigen:: In jedem Alter erkennen wir die Welt anders und um eine globale, ganzheitliche Welt zu erkennen, muss ich ebenso global und ganzheitlich in meinem Inneren sein.

Die Wissenschaft der Kabbalah bringt uns diese Korrektur. Deshalb wird sie in unserer jetzigen Zeit enthüllt und dem gegenüber wird die globale Welt ebenfalls enthüllt. Es ist notwendig, diese Methode zu verbreiten, die es uns ermöglicht, Harmonie mit der modernen Welt zu erreichen. Andernfalls werden wir leiden.

Aus dem 4.Teil des Täglichen Kabbalah Unterrichts vom 15/03/2011

Treffen bei der UNESCO und der UNO

In letzter Zeit haben wir rege Beziehungen mit der UNO, insbesondere mit der UNESCO, während unserer Treffen in Paris, Moskau und New York hergestellt.

Im vergangenen Monat habe ich mich in Frankreich mit der Generaldirektorin der UNESCO, Frau Irina Bokowa, getroffen.

Als Präsident und Gründer des Ashlag-Forschungsinstituts (ARI – Ashlag Research Institute) habe ich zusammen mit den anderen Delegationsmitgliedern einen Plan der neuen Methode der globalen Erziehung, die allgemeine Gesetze der integralen Welt nutzt, zur Durchsicht vorgelegt.

Ich wurde von den Mitgliedern des Direktorenrats des ARI-Instituts begleitet: Norma Livne, Rachel Laitman, Leonid Makaron, Seth Bogner.

Frau Bokowa hat unsere Prinzipien bezüglich des neuen Bildungssystems, welches die heutigen Kinder auf ein vollwertiges Leben in der höchstdynamischen globalen Welt vorbereitet, mit großem Verständnis aufgenommen.

Nach diesem Treffen haben wir eine Einladung zur Präsentation des Weltberichts „Bildung für alle“ auf dem alljährlichen Treffen der UNESCO erhalten. Diese Präsentation hat im März 2011 in der Columbia University stattgefunden.

Unsere Freunde Seth Bogner, Rachel Laitman und Norma Livne haben die Gelegenheit bekommen, unseren Standpunkt bezüglich der Methoden der Bildungsverbesserung dem israelischen UN-Botschafter, Herrn Meron Reuven, sowie der Generaldirektorin der UNESCO, Frau Irina Bokowa, vorzustellen.

Dieses Ereignis wurde von der UN-Untergeneralsekretärin und Exekutivdirektorin Michelle Bachelet durchgeführt.

In Moskau haben die Vertreter des ARI-Instituts Eli Vinokur, Leonid Makaron, Anatoli Uljanov und Leonid Ilizarov aktiv an der UNESCO-Konferenz „Die Beteiligung der Jugendlichen an den sozialen Transformationen: Initiative und Mitwirkung“ teilgenommen.

Außerdem wurde unsere Teilnahme an den bevorstehenden Ereignissen besprochen. Die von uns auf dieser Konferenz vorgestellten Materialien werden in Kürze in einem Sammelband der UNESCO erscheinen.

Am 11. März haben unsere Vertreter Leonid Makaron und Seth Bogner an der Konferenz „Friedensherstellung: Rekonsolidierung mit Hilfe von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation“ teilgenommen, die im UN-Hauptquartier in New York stattgefunden hat. Unsere Materialien werden im Bericht veröffentlicht; weitere Schritte wurden besprochen.

Dieses Forum wurde vom UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Generaldirektorin der UNESCO eröffnet. Die höchste Ebene dieses Dialogs wurde vertreten durch den Prinzen Turki al-Faisal aus Saudi-Arabien, den Nobelpreisträger für Physiologie Günter Blobel u. a.

Eine erfolgreiche Teilnahme an allen diesen Veranstaltungen trägt zu einem nachhaltigen Prozess der Zusammenarbeit im Bildungssystem zum Aufbau einer besseren Zukunft für die gesamte Menschheit bei.

Wünsche niemandem ein Leid

Frage: Aus Erfahrung weiß ich, das Menschen nicht verstehen, über welche Art von Einheit wir sprechen. Wie können wir ihnen das wenigstens ungefähr erklären?

Antwort: Einheit bedeutet nicht, dass wir in einem gemeinsamen Raum leben oder jeden kennen. Praktisch gesehen bedeutet es, dass ich zuallererst einen Weg finden muss, um mich selbst zu korrigieren, sodass ich keinem ein Leid wünsche. Das ist der erste Schritt. Wir sind nicht durch die Massenmedien, SMS oder das Internet verbunden. Das sind lediglich die Manifestationen des Systems, indem wir uns befinden. Sie sind die Mittel, die es uns ermöglichen zu fühlen, wie verbunden wir sind. Das Internet wird den Menschen keine Einheit bringen. Es wird nicht erklären, dass wir miteinander verschweißt sind, doch in negativer Weise. Letzten Endes gebrauche ich dieses Kli (Gefäß) ausschließlich zu meinem eigenen Nutzen und möglicherweise, um anderen zu schaden.

Die erst Korrektur beläuft sich daher darauf, damit aufzuhören, einem Mitmenschen Leid zu wünschen. Ich beginne zu fühlen, dass wir als integrale Teile miteinander verbunden sind und buchstäblich ineinander eingebettet sind. Ich muss dieses System enthüllen, da die Natur mir dies sonst in einer sehr unerfreulichen Weise zeigen wird. Sie schlägt mich an der einen Stelle und ich erleide an einer völlig anderen Stelle, scheinbar ohne Bezug dazu, ein Unglück.

Doch das ist deine Sache und du musst diesen Schlag selbst spüren. Wenn du immer noch nicht spürst, was die anderen tun, bedeutet es, dass du dich nicht zusammen mit ihnen im gleichen Organismus, dem gleichen System befindest. Du musst immer noch Korrektur erhalten: Entweder du wünschst dir, sie zu akzeptieren oder die Natur wird sie dir aufzwingen.

Erst einmal sehen wir, wie jeder sich am Kummer der anderen freut, jedesmal, wenn jemand traurig ist. Das ist unsere Natur. Heute wird dies enthüllt und dementsprechend müssen wir eine Korrektur durchführen.

Mithilfe von was? Die Kabbalisten sagen, dass es die Meinung der Umgebung ist. Wir müssen die Umgebung künstlich um uns herum herstellen, die uns dann verpflichtet, anders zu denken und sie wird uns erziehen.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 16.03.2011, über die Prinzipien globaler Erziehung

Das Ende der Generation von Sklaven

Heute haben wir es mit einer Generation zu tun, die nur dann in der Lage ist, etwas zu tun, wenn sie versteht, spürt, beschließt und dem zustimmt, was getan werden soll. Anderenfalls wird sie nichts tun. Wir können es sogar an den Ereignissen sehen, die im Moment in der Welt stattfinden. Es kommt eine neue Welle, mit anderen Worten, es erwacht eine neue Ebene der gemeinsamen Seele in der gesamten Menschheit.

Der modernen Generation widerstrebt die belehrende Erziehungsmethode, bei der es üblich ist, dem Menschen mit dem Finger zu drohen und ihn moralisch zu belehren: „Nehme Beispiel an uns und mach genauso“. Für die junge Generation ist es zu wenig, sie werden diesen Weg nicht gehen. Im Gegenteil, sie werden die schlechtesten Beispiele kopieren und werden sich nicht beherrschen können, um deinen tollen Beispielen zu folgen.

Die neue Generation wird nichts annehmen, nur weil es so sein soll. Selbst wenn der Mensch in seiner Kindheit vieles automatisch aufsaugt, wird die Erziehungsmethode von Zuckerbrot und Peitsche bei den heutigen Kindern nicht durchgehen. Denn der Egoismus wächst von Tag zu Tag, und du wirst ihm nicht standhalten können. Und aus diesem Grund wird die Gewohnheit bei ihnen nicht zur zweiten Natur.

Vor unseren Augen entwickelt sich in den Kindern eine neue Natur, die danach verlangt, dass du ihnen die Methode in die Hand gibst. Du willst dem Kind fertige Ergebnisse vorsetzen, die es realisieren soll, wie eine kleine Maschine in deinen Händen, indem es dich anschaut und dir alles nachmacht. Aber nein, die Kinder durchbohren dich mit einem abschätzenden und sehr wählerischen Blick, sie studieren und analysieren dich ständig, für sie bist du ziemlich transparent.

Wir müssen verstehen, dass diese Generation nach einer rationalen und sehr logischen Methode verlangt, nach einer Methode, die sie verstehen und nur entsprechend diesem Verständnis anwenden kann.

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Die Generation von Sklaven, von Maschinen, die bereits Charly Chaplin überführte, ist zu Ende. Heute müssen wir überlegen, wie wir jungen Menschen den Entwicklungsprozess, die Realität und ihren Platz darin, das Ziel, die Wege der Lenkung und die Möglichkeiten, die vor jedem Menschen liegen, erklären können.

Kurz gesagt, dem Menschen müssen jene Grenzen aufgezeigt werden, innerhalb welcher er wirklich ein freies Geschöpf ist.

Die neue Generation unterscheidet sich sehr von uns, darum müssen wir keine Dressurmethoden ausarbeiten, damit sie sich gehorsam in der Nähe aufhält, sondern eine Methode zur Weitergabe der Weisheit gemäß dem Alter des Menschen. Dann werden die Kinder diese Methode in ihrem Verhalten anwenden und realisieren, und uns bleibt lediglich zu überprüfen, ob wir sie richtig an sie weitergegeben haben. Wir werden es an den Ergebnissen „vor Ort“ sehen.

Früher wurde Bildung und Erziehung auf Zuckerbrot und Peitsche aufgebaut. Die Kinder wurden in verschiedene Rahmen gezwängt und an der kurzen Leine gehalten: „So musst du dich verhalten, so musst du handeln“. Heute wird es nicht funktionieren, weil der Schöpfer von uns verlangt, zur Erkenntnis des Bösen, zum Verständnis dessen, was im Leben geschieht, zu kommen. Wir müssen lernen, uns entsprechend der Wichtigkeit des Ziels zu lenken – genau darin besteht die selbständige Arbeit eines Menschen.

Die Seele kennt kein Alter. Es ist unwichtig, in wem sie erwacht: in einem Erwachsenen oder in einem Kind. Wir müssen verstehen: sowohl Jüngere als auch Ältere müssen von uns mit der Korrekturmethode ausgerüstet werden, damit sie nur nach dieser aufwachsen.

Auszug aus dem Abendgespräch über die Erziehung, 19.02.2011

Wir müssen zum „Licht für die Völker der Welt“ werden

Frage: Was ist ein integrales Erziehungssystem?

Meine Antwort: Ein integrales Erziehungssystem ist dazu berufen, den Menschen zu erziehen. Erziehung ist kein Unterrichtsfach, das man studieren könnte. Man fügt sich in sie ein und saugt sie ein, wie alles, was uns mit unserem Elternhaus, mit der Umgebung verbindet.

Wenn wir also Kinder erziehen wollen, müssen wir eine Umgebung um sie herum erschaffen, die einen solchen Einfluss auf sie ausübt, dass sie sie in der gleichen Form wie die Umgebung selbst umwandelt, aufbaut und aufteilt.

Der Grund dafür ist, dass der Mensch, wenn er sich der Umgebung anschließt, sich ihr nach dem Gesetz der Ähnlichkeit angleichen will. Denn dieser Zustand ist der bequemste für uns, wenn wir allen Anderen gleich sind. Nur in dem Fall, wenn ich auf eine egoistische Art und Weise viel Kraft verspüre, fange ich an, mich über die Anderen zu erheben. Doch der gesündeste Zustand ist das Gleichgewicht.

Aus diesem Grund müssen wir jedes Mal eine solche Umgebung um das Kind herum erschaffen, die es verpflichtet, sich vorwärts zu bewegen, besser zu werden, sich weiter zu entwickeln, integraler zu werden, sich immer mehr mit den Anderen zu verbinden und Rücksicht auf sie zu nehmen.

Wir werden die allgemeine und die persönliche menschliche Umgebung in den Ländern und Völkern entsprechend ihrer Mentalität verändern müssen. Wir werden verschiedene Gewohnheiten und Traditionen berücksichtigen müssen, weil nichts abgeschafft werden darf. Alle diese Dinge müssen sich nur zum Guten für die Verbindung zwischen uns verändern.

Und wir müssen dieses Wissen in der Welt verbreiten und dafür sorgen, dass alle verstehen, zu welchen Veränderungen wir kommen müssen. Das Buch Sohar erzählt in einer sehr schweren Form davon, dass es für das Volk Israel eine schicksalhafte Angelegenheit ist. Aus diesem Grund fangen wir an, der gesamten Welt zu erklären, was eine weltweite Erziehung bedeutet, d.h. welchem Gesetz wir folgen müssen, um gut leben zu können. Genau diese Handlung bedeutet „das Licht für die Völker der Welt“ zu sein.

Auszug aus dem öffentlichen Vortrag „Kabbala für alle“, 08.02.2011

Die Erziehung der nächsten Generation

Frage: Welche Art ist die beste, ein Kind zu erziehen, um es auf die Wahrnehmung der spirituellen Welt vorzubereiten?

Meine Antwort: Wir müssen einem Kind die Fähigkeit vermitteln, mit einer Kraft, Liebe genannt, zu arbeiten, die nur von der richtigen Umgebung empfangen werden kann. Das ist das Einzige, was ein Mensch benötigt.

Wichtig ist, dem Kind die richtige Umgebung zu geben. Wenn es beginnt zu spüren, was Liebe und Hass einem menschlichen Gefährten gegenüber bedeuten, wird ihm dieses Gefühl helfen, alle Probleme unabhängig zu lösen. Das Zartgefühl von Liebe und Feindschaft einem menschlichen Gefährten gegenüber ist es, was den Menschen in uns bestimmt.

Alles, was es sieht und hört, wird durch diese Wahrnehmung hinduchgehen und ihm erlauben, alles richtig zu interpretieren. Es wird keine Notwendigkeit bestehen, es zu belehren oder es in irgendetwas hineinzupressen. Ein Kind benötigt nur die Gesellschaft, in der es sich fortwährend entweder mit Konfrontation oder Liebe engagiert, alles um des spirituellen Zieles willen. Eine solche Gesellschaft muss von geeigneten Erziehern, Kabbalisten, geleitet werden.

Ein Kind braucht nicht mehr zu wissen: Keine spezielle Weisheit haben oder „die Anzahl der Engel im Himmel zu wissen.“ Wir müssen ihm lediglich die Fähigkeit geben, einander zu fühlen, und indem wir das tun, werden wir alle Probleme lösen. Es wird beginnen, eine wahre Wirklichkeit zu sehen, denn dies ist die einzige Art, sie zu enthüllen. Es wird sehen, dass alle Menschen miteinander verbunden sind und die Beziehungen zwischen allen verstehen.

Dies sind keine psychologischen Zusammenhänge: Es wird die im Inneren versteckte höhere Kraft und das Programm der Schöpfung enthüllen, gemäss welchem wir alle miteinander verbunden sind.

Aus dem 4. Abschnitt des Täglichen Kabbalah Unterrichts vom 9.2.2011, „Das Wesen der Weisheit der Kabbala“