Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Integrale Erziehung = Freiheit

Frage: Was wird den Menschen die integrale Erziehung nützen? Was wird sie in ihnen entwickeln?

Meine Antwort: Sie entwickelt in mir die richtige Beziehung zu den eigenen Eigenschaften und lässt zu, sie zum Wohle der anderen Menschen anzuwenden. Dabei spielt es keine Rolle, welche Verlangen ich habe.

Ich befreie mich und finde den Ausdruck für alles, was in mir verborgen ist. Wenn ich die Absicht entwickelt habe, die auf den Nutzen der anderen Menschen gerichtet ist, dann muss ich meine Eigenschaften nicht analysieren, oder diese in gute und schlechte teilen. Ich verwende sie alle richtig.

Gerade dann bin ich frei: ich fürchte mich nicht vor der Umgebung, fürchte mich nicht vor mir selbst, ich habe keine Angst vor dem Schöpfer, kann das Geben in den eigenen Eigenschaften realisieren und bin zu allem fähig, weil mir alles geöffnet ist und durch mich das ganze Licht der Unendlichkeit strömt.

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „das Volk“, 27.09.2011

Was denken die Eltern über die Schule

Meinung: 90% der Eltern von Gymnasiasten haben kein Vertrauen in die Lehrer für die Lösung von Problemen und Gewalt in der Schule. Die Hälfte der Eltern haben kein Vertrauen in die Lehrer bei der Bildung ihrer Kinder. 13% der Befragten antworteten, dass es nicht die Rolle des Lehrers sei ihr Kind zu erziehen, sondern die, der Eltern.

54% der Eltern haben nicht die Schule in den letzten Jahr kontaktiert, um zu erfahren wie die Situation ihrer Kinder in der Schule ist. 38% der Eltern haben nur ein einziges mal Kontakt aufgenommen. 72% der Eltern haben zu gestimmt, dass sie nicht einmal eine Email an Lehrer oder Direktor in den vergangenen Jahr geschickt haben.

Mein Kommentar: Wir müssen dringend das System ändern, von Schul- und Bildungssystem in ein Erziehungssystem. Die Kinder sollen in virtueller Form lernen, und sich nur dann wenn dies für Verbindungszwecke notwendig ist, in der Schule versammeln. Es sollen Gespräche und Diskussionen gehalten werden.

Die Prüfungen sollen abgesetzt werden. Es sollen systematische Touren in verschiedene Fabriken und Einrichtungen eingeführt werden. Über das neue Bildung- und Erziehungssystem kann man in der Rubrik Bildung und Erziehung des russischen Blogs nachlesen.

Die richtige Erziehung ist für alle notwendig

Meinung (N.Gallacher, Musiker und Sänger der Gruppe Oasis): Für die Massenunruhen in England sind die brutalen Spiele und Fernsehprogramme mit gewaltsamen Inhalten verantwortlich.

Aufgrund dessen haben sich die Menschen an die Gewalt gewöhnt; sie sind dagegen immun geworden, weil sie die Gewalt überall sehen.

Mein Kommentar: Es ist eine globale und integrale Erziehung notwendig. Diese Erziehung soll in einem Kind, je nach seinem Niveau, die Modelle des Integralverhaltens in der Gesellschaft entwickeln, und zwar unter der Einwirkung der richtigen Spiele und Programme. Dasselbe versteht sich bei der Erziehung von Erwachsenen. Gerade die Medien sollen die Hauptaufgabe an der Veränderung der Gesellschaft von der egoistischen Vergangenheit in die integrale Zukunft übernehmen.

Wenn der Patient noch nicht bereit ist, behandelt zu werden

Vor uns liegen drei Etappen. Zunächst einmal müssen wir das Übel unseres Egoismus (1) erkennen, und zwar so weit erkennen, dass wir uns danach sehnen, die Eigenschaft von Bina zu erlangen und uns über den Egoismus zu erheben (2). Und dann erreichen wir Keter (3), d.h. setzen unseren Egoismus für die Eigenschaft des Gebens ein.

Die erste Etappe ist die Vorbereitungszeit. Später, wenn wir zur Stufe von Bina aufgestiegen sind, nehmen wir die spirituelle Welt wahr, werden in die Welt von Azilut eingebettet. Anschließend fangen wir an, auch unser ganzes Übel mit hochzunehmen und es in das Gute, in das Geben umzuwandeln.

Alle diese Etappen können wir nur durch die Kraft des Lichtes realisieren. Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb (unseren Egoismus) und ich erschuf die Tora, denn das in ihr verborgene Licht führt den Menschen zur Quelle zurück“.

Das Problem besteht darin, dass die Menschheit nichts über die Existenz der Kraft, die für die Korrektur unseres Egoismus bestimmt ist, weiß und sich deswegen in einer großen Verwirrung befindet, unwissend, was sie als nächstes tun soll.

Wir haben uns einem kritischen Moment genähert, der eine Welle von Problemen bis hin zu Massenunruhen, Revolutionen und Kriegen zwischen Völkern und Ländern nach sich zieht. Die Wissenschaft der Kabbala warnt, dass es zum dritten und sogar vierten Weltkrieg kommen kann. Die Leiden werden sich so lange mehren, bis die Menschheit selbst die Korrekturmethode findet – ein Heilmittel, das nur das Licht bringen kann.

Aus diesem Grund wurde die kabbalistische Methode bereits in der Anfangszeit der Entwicklung des menschlichen Egoismus, vor 5771 Jahren, für die Menschen offenbart. Sie entwickelte sich allmählich bis zur heutigen Zeit, bis zu der Etappe, in der wir beginnen, unseren Egoismus als böse zu empfinden. Und nun können die wenigen, die diese Korrekturmethode für uns entwickelt haben, sie uns endlich als Heilmittel anbieten.

Genauso kommt der Arzt zum Patienten und erklärt ihm, welche Krankheit er hat, wie der gesunde Zustand sein soll und wie genau die Heilung verlaufen soll. Denn es gibt eine Medizin dagegen.

Und deshalb, wenn wir uns beeilen und der Welt die Heilmethode zur Verfügung stellen, werden

die Menschen sie nicht unter dem Druck von Leiden und Problemen suchen müssen, welche uns so oder so dazu zwingen werden, diesen einzigen Ausweg zu finden.

Das jüngste Beispiel: Nachdem in Norwegen mehr als siebzig Menschen getötet wurden, wurde im norwegischen Fernsehen ein Verbot für Sendungen erteilt, die Szenen der Brutalität und Gewalt enthalten.

Warum lernen wir nur aus solchen Ereignissen? Warum können wir nicht im Voraus alles richtig machen? Sind wir wirklich so schwer vom Begriff? Warum erschaffen wir für unsere Kinder eine dermaßen schlechte Umgebung und zwingen sie anhand der Konfrontation und Rivalität zu lernen? Warum bringen die Spiele, die für ihr Alter geschaffen wurden, ihnen bei, möglichst viele zu töten und möglichst viel zu verdienen? Warum bringen wir ihnen nicht die Botschaft der Einheit näher? Denn in Wirklichkeit schießen wir damit auf uns selbst, wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Werden wir erst nach so einem norwegischen Szenario oder einem größeren ähnlichen Ereignis, das mit dem Weltkrieg droht, aufwachen? Werden wir erst dann erkennen, dass es reicht, dass es so nicht weitergeht? Und doch sehen wir keine realen Fortschritte. Die Menschheit wird daraus nicht schlauer. Von welchem Unheil muss sie noch heimgesucht werden?

Ohne darauf zu warten, müssen wir uns jetzt schon an die Menschen wenden – mit Freundlichkeit, mit Geduld, wie an einen Kranken, der noch nicht versteht, warum es ihm schlecht geht. Der Schmerz verschleiert ihm noch mehr die Augen und stopft ihm noch mehr die Ohren zu. Wir sprechen mit ihm sanft, mit Verständnis. Lasst ihn dagegen sein, lasst ihn uns verfluchen und nicht auf uns hören wollen, dennoch müssen wir uns Mühe geben, wir müssen nach Ansätzen suchen, mit Liebe und zugleich entschieden argumentierend, dass es keine andere Alternative gibt.

Wir lehnen keine anderen Methoden ab, wir sind nicht gegen etwas anderes. Denn schließlich leisten wir keinen direkten Widerstand gegen den Egoismus und sind daher nicht auf die Zerstörung irgendwelcher Bewegung, irgendwelcher Standpunkte, irgendwelcher politischen Partei aus. Es ist unmöglich, wir brauchen aber auch diese egoistischen Strukturen nicht zu zerstören, wie wir auch nicht den Egoismus in uns selbst zu zerstören brauchen.

Wir müssen nur nach der Einheit über allen Meinungsverschiedenheiten streben. Und dann werden sich alle egoistischen Formen in uns und in der äußeren Welt, kulturelle und andere Unterschiede, in Geben, Liebe und Einheit verwandeln. Jeder wird zu dieser Einheit beitragen – aber nicht durch den Widerstand, sondern auf eine sanfte und optimale Art und Weise.

Aus der dritten Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08. 2011

Das Gleichgewicht mit der Natur kennenlernen

Wir sollen eine integrale Erziehung für jeden Menschen ermöglichen und jeden verpflichten, daran teilzunehmen. Die allgemeine Krise wird mit einem so großen Schlag enden, dass niemand eine Arbeit haben wird. Alle diese überflüssigen Waren sind nicht nötig, sie werden nicht gebraucht. Diese überflüssige Produktion an Waren bedeutet nichts anderes als Umweltverschmutzung.

Wir werden plötzlich verstehen, dass aus sieben Milliarden Menschen, die heute in der Welt existieren, 80 % überflüssig sind. Was soll man mit ihnen machen? Soll man sie töten? Es existieren solche Theorien, dass man „die überflüssigen Menschen“ wirklich vernichten muss, dann werden die übrigen Menschen genug Arbeitsplätze haben. Aber im Fall eines Krieges wird die Situation so schlimm werden, dass die wenigen, die den Krieg überleben, sich nicht darüber freuen werden, am Leben zu bleiben.

Deshalb schlagen wir eine sehr einfache Lösung vor. Die Arbeit jedes Menschen wird darin bestehen, an der Ausbildung teilzunehmen. Ebenso wie wir unsere Kinder ausbilden, würde auch für jeden erwachsenen Menschen eine Bildungspflicht bestehen, und das sein ganzes Leben lang. Zusätzlich zu der Bildungpflicht würden sie noch ein paar Stunden am Tag einer Beschäftigung nachgehen.

Mit Hilfe dieser globalen Bildung würden die Menschen sich innerlich verändern. Jeder Mensch wäre einbezogen – jeder wäre verpflichtet, mittels eines virtuellen Systems zu lernen: die Videos anzuschauen, die Lieder zu hören, die humoristischen Erzählungen zu lesen – alles zum Thema einer globalen, integralen Welt, Vereinigung und der Bürgschaft. Jeder soll die Hausaufgaben erledigen und die Prüfungen ablegen. Hat er alles erfüllt? – Am Monatsende würde er sein Gehalt dafür bekommen. Das ist seine Arbeit.

Frage: Wer finanziert sein Gehalt, wenn niemand arbeitet?

Meine Antwort: Es bedeutet nicht, dass niemand arbeitet. Wir arbeiten in jenem Maß, in dem es notwendig ist, für das Existenzielle im Leben zu sorgen. Denn heute erzeugen wir die Sachen nur, um sie fürs Geld zu verkaufen und später, weil sie keiner verwendet, werden sie weggeworfen. Wir sollen nur die notwendigen Produkte erzeugen, die jeder braucht, um normal zu existieren..

Die Ausbildung, wie der Mensch sein Leben im Gleichgewicht mit der Natur gestaltet, findet auch im Rahmen der globalen Bildung statt. Ein solches Bildungkonzept soll jedem Menschen erklären, dass ein überflüssiger Konsum die Natur aus dem Gleichgewicht bringt und somit unsere eigene Existenz bedroht.

Ein Körper kann nur dann funktionieren, wenn seine Organe für das gemeinsame Wohl sorgen. Man muss verstehen, dass wir keine Wahl haben. Wir sind verpflichtet, uns zu einem gemeinsamen System zu verbinden und darin für das allgemeine Wohl zu sorgen. Die Kabbalisten schreiben viel darüber, und wir sollen dieses Wissen an alle Menschen weitergeben.

Auszug aus dem Gespräch über das neue Buch, 11.07.2011

Kabbala Akademie

Das Lächeln des Kindes – Droge für die Mutter

Mitteilung: Jede beliebige Mutter ist beim Anblick des Lächelns ihres Kindes unglaublich glücklich. Jetzt haben die Forscher für diese Begeisterung eine wissenschaftliche Erklärung gefunden. Die Freude des Kleinen aktiviert im Gehirn der Mutter das Zentrum des Genusses ebenso, wie es Alkohol oder Drogen leisten. Den Forschern aus Texas gelang es zum ersten Mal, aufzuklären, warum das Lächeln des Kindes positive Auswirkung auf die Eltern hat.

Es wurde ein Experiment durchgeführt – den Frauen wurden Fotografien ihrer eigenen und fremden Kinder vorgeführt. Auf einigen Aufnahmen lächelten die Kleinen. Die Magnet-Resonanzforschung und die Analyse des Blutes zeigten, wenn die Mütter ihre Kinder lächelnd sahen, dass dann in ihren Gehirnen die Dophaminproduktion angeregt wurde.

Bei Fotografien der fremden glücklichen Kinder blieb diese Reaktion jedoch aus. Die Dophaminproduktion bedingt die Freude der Mutter. Dieses Hormon ist für den Genuss verantwortlich und wird beim Konsum des Alkohols oder der Drogen produziert.

Kommentar: Das ist der chemische Mechanismus unserer egoistischen Natur. Sagen Sie, wenn der Mensch die Eigenschaft der Nächstenliebe erlangt, wird dann sein Gehirn die Droge der Liebe „Dophamin“ beim Anblick des Lächelns eines fremden Kindes oder Erwachsenen produzieren? Ist diese „Droge“ die von uns erwartete Empfindung des Schöpfers, wie „Gut, das Gute schaffend“ eben? Wird man mit Elektroenzephalografie und Blutanalyse bestimmen können, ob der Mensch die Nächstenliebe erreicht hat?

Dimension Erziehung neu definieren

Meinung: (B.Wulfson, Historiker, PhD., Prof.): Unabhängig von dem riesigen wissenschaftlichen Fortschritt ist es dem Mensch nicht gelungen, in die Geheimnisse des Bewusstseins durchzudringen. Die echte Natur des Menschen bleibt in vieler Hinsicht ein wahres Rätsel. Keine der modernen philosophisch-pädagogischen Theorien sind im Stande, der Erziehung zeitgerechte Hauptziele und Methoden zu verleihen.

Es wird offensichtlich, dass vor allem für die Überwindung der Krisensituationen in der Entwicklung des Menschen nicht die Veränderungen der öffentlichen Strukturen notwendig sind, sondern viel mehr die tiefen Veränderungen im Bewusstsein und dem Verhalten des modernen Menschen. Veränderungen im Bewusstsein würden seine Innenwelt veredeln, sein Streben mit neuem Inhalt füllen und seine Vorstellung über das Gute und Böse neu definieren. Die Aufgabe besteht in der zielgerichteten Bildung des humanistischen Bewusstseins des Individuums, der Gruppe, der Gesellschaft und letztendlich der gesamten Menschheit.

Humanismus ist nicht in der biologischen Natur des Menschen begründet. Deshalb fordert er alle Bemühungen der Erzieher sowie wesentliche Veränderungen des Erziehungssystems .

Und wer sind die Richter?

Meldung: Das oberste Gericht der USA hat entschieden, dass es einzelnen Staaten nicht erlaubt wird, den Verkauf von Videospielen mit einem grausamen Inhalt an Personen, die ein bestimmtes Lebensalter nicht erreicht haben, einzuschränken. Die Entscheidung soll dem Schutz der ersten Verfassungsänderung der USA und dem Recht auf eine freie Selbstentfaltung der Kinder dienen. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung getroffen, die Verbreitung solcher Spiele zu erlauben.

Kommentar: Die Kabbala erklärt, genauso wie es auch unsere Lebenserfahrung zeigt, dass der Mensch nur unter dem Einfluss der Umgebung geformt wird (siehe Artikel von Baal HaSulam „Die Freiheit“) und nur in der Wahl seiner Umgebung frei ist. Aber nachdem er die Umgebung gewählt hat, ist er nicht mehr frei, zu entscheiden, wie und was er zu sein hat, – er wird zu dem, was das ihn umgebende und durch ihn gewählte Umfeld aus ihm macht.

Und jetzt die Frage: Wenn wir dem Kind die volle Freiheit überlassen, berücksichtigen wir, dass es unfrei ist, da es als Egoist und faul zur Welt kommt, nur Vergnügen und keine Verantwortung wünscht? Das Kind selbst ist unfrei, und aufgrund seiner egoistischen Natur wählt es unfreiwillig eine schlechte Umgebung, schlechte Bücher und TV-Programme, eine schlechte virtuelle Umgebung.

Die Richter haben offensichtlich nicht die Tatsache berücksichtigt, dass wir mit verdorbenen und nicht neutralen Neigungen zur Welt kommen. Aus diesem Grund ist es notwendig, das Kind vor schlechten Einflüssen, mit welchen unsere Umwelt überhäuft ist, zu schützen. Denn sie wird von verantwortungslosen Menschen erschaffen, die auf Kosten unserer zarten, sensiblen, empfindsamen Kindern nichts als Geld verdienen wollen.

Deshalb gibt die Bibel die Anweisung, dass die Eltern ihre Kinder erziehen sollen. Es ist eine Pflicht der Eltern. Und man sollte sich auf keinen Fall auf den Staat oder die Gesellschaft verlassen.

Das Individuum und die Gemeinschaft

Vereinigung ist keine Gleichmachung, sondern gegenseitige Einbeziehung.

Genauso basiert die Methode der Erziehung auf dieser Vorstellung: Jeder ist einzigartig, und deswegen entwickeln sich Kinder durch Gespräche, die ihnen erlauben, von den Meinungen der anderen zu lernen, egal wie zahlreich diese Meinungen sind.

Dank dieser Methode nimmt jedes Kind etwas von den anderen auf, wird von ihrem Sein beeinflusst und wächst, um sogar noch einzigartiger zu werden. Das Kind empfängt von jedem anderen und wächst dadurch und entwickelt seine eigenen Eigenschaften.

Das möchten wir mit unserer Methode der Erziehung erreichen. Die Menschen vereinigen sich auf richtige Weise, schaffen einen Kontakt, reden miteinander und bauen sich selbst eine menschliche Gesellschaft auf, eine Gesellschaft, welche auf gegenseitige Einbeziehung jedes Einzelnen in allen und alle in jedem Einzelnen basiert. Daraus folgend wird die Einzigartigkeit jedes Einzelnen sogar noch stärker gefördert.

Um das zu erreichen, führen die Kinder die Gespräche, welche wir nur wenig beaufsichtigen und anleiten. Unterdessen hat jeder die Möglichkeit zu sprechen, die Rolle eines Richters und Angeklagten, Anwalts und Staatsanwalts zu erleben. Wir entwickeln in jedem Kind ein menschliches Wesen – nur durch die gegenseitige Einbeziehung.

Dann werden die Kinder im Laufe der Jahre aufwachsen und immer verschiedener zueinander. Der Unterschied zwischen ihnen wird jedem sofort auffallen, aber warum auch nicht? Das bedeutet, dass das der folgenden Vereinigung Kraft geben wird. Das ist der Punkt: Ohne das Individuum zu unterdrücken, bauen wir eine Gemeinschaft großartiger Persönlichkeiten auf.

Dabei erlaubt uns die Methode der Kabbala, die gesamte Schöpfung zu nutzen. Anderenfalls zerstören wir einen Menschen einfach, reduzieren ihn auf ein Zahnrad in einer Maschine, wobei tatsächlich jedes Detail, sich seiner Unentbehrlichkeit bewusst, diese Maschine zum Laufen bringen sollte.

Aus dem 4. Teil der täglichen Kabbala Lektion 12.05.2011, „Frieden in der Welt“

Wo sind all die richtigen Männer hin?

Nachricht: Buch von Kay S. Hymowitz: „Mannwerden: Wie das Starkwerden der Frauen Männer zu Jünglingen gemacht hat“.*

*engl. Originaltitel: Manning Up: How the Rise of Women Has Turned Men Into Boys

In der Vergangenheit hat ein Mann geheiratet und Kinder gezeugt, nach seinem Schulabschluss und nachdem er einen Beruf erworben hat, d.h. er wurde erwachsen. Heutzutage zieht er vor, ein Jüngling zu bleiben, und interessiert sich für Spiele und Reisen.

Das Leben selbst und unsere Kultur propagieren das Teenagertum als Lifestyle. Die höchste Priorität haben Beruf und Karriere, eine Ehe wird dagegen nicht in die Lebensplanung einbezogen.

Die Frauen, auf der anderen Seite wurden unabhängig und erfolgreich: öfters setzen Sie das Studium fort, verdienen zum Teil mehr als Männer, sie können ihr eigenes Haushalt finanzieren, und sie wollen daheim den Infantilismus der Männer nicht ertragen, und sie ziehen es vor Kinder allein zu erziehen.

Kommentar: Die Frauen sind der Natur näher, und deshalb ertragen sie alle stattfindenden Veränderungen standhaft und mit viel Ausdauer. Die Männer erhalten die gesamte Vorschulerziehung von Müttern und Erzieherinnen, die Schulerziehung von Lehrerinnen, dabei in Klassen zusammen mit Mädchen gemischt. D.h. die umfassende Erziehung und Bildung stammt von Frauen, sie sind stets von Frauen umgeben, und deshalb lernt der Mann es nicht, ein Mann, d.h. unabhängig zu werden. Nicht ohne Grund hat sich Barak Obama für eine geschlechtsgetrennte Schulbildung geäußert. Offensichtlich versteht es jemand bereits… hoffentlich werden es mehr verstehen!

Die Wurzel des Problems liegt darin, dass es in heutiger Zeit nötig ist, dem Mann schon in den Kinderschuhen das Wissen über seine Rolle, die sich in eigener Korrektur und der Korrektur des feministischen Teils der Menschheit versteht, zu vermitteln. Erst dann, wenn er sich mit seiner Aufgabe beschäftigt, wird er erwachsen! Anderenfalls werden Männer mit ihren Spielzeugen weiterspielen, und die Frauen sie weiterhin geduldig beobachten.