Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wie viel Hass müssen wir noch enthüllen?

Frage: Wie viel Hass muss zwischen den Freunden enthüllt werden, damit wir die wirkliche Bitte um Korrektur erreichen können?

Meine Antwort: Die ersten Reschimo (informative Gene) des Bruches, der mich von anderen abstößt müssen in mir vollständig entfaltet werden. Es wächst zu einer Stufe heran, wo ich sie nicht einfach verachte und ignoriere, sondern tatsächlich möchte, dass sie leiden, getrennt von jedem; und denke, dass ich alleine besser dran bin, wenn ich zu Hause studiere und keinen Kontakt zu anderen habe.

Einige wagten es sogar, zu mir zu kommen und mich um Privatstunden zu bitten. Der Mensch versteht nicht, dass die gesamte Verwirklichung der spirituellen Methode nur in der Gruppe geschieht. Und nach diesem innerlichen Kampf und der Verneinung, Ernüchterung und Verzweiflung, erkennt diese Person mit der Zeit plötzlich seine innere Verbindung mit seinen Freunden. Es ist, als würde er komplett aufhören, ihre physischen Gesichter und Körper zu beachten. Er beginnt, in sie einzudringen und das innere Verlangen nach Spiritualität in jedem zu spüren, sogar solche, welche die Menschen in sich selbst nicht spüren. Er ist praktisch in der Lage ihre Seelen zu berühren.

Und dann kann er sagen, dass er der Vereinigung mit den Freunden nahe gekommen ist. Jedoch entdeckt er an diesem Punkt, wie unfähig er ist, sich mit ihnen zu verbinden und dass er die Hilfe der höheren Macht braucht. Er wünscht sich, diese Kraft innerhalb dieser Verbindung zu finden, so dass sie ihn verbinden möge und er dadurch die Verwirklichung erreicht. Es ist die schrittweise Arbeit der Selbsterlangung, der zunehmend tieferen Stufen.

Aus dem ersten Teil der täglichen Kabbala Lektion 3/25/2011, Schriften des Rabasch

Der Mensch schläft, die Arbeit geht weiter

Frage: Wie betrachtet die Kabbala, das was wir im Schlaf erleben?

Meine Antwort: Alle Zeit, in der ein Mensch nicht mit der inneren Arbeit beschäftigt ist und sich nicht anstrengt, sich mit der Gruppe zu verbinden und den Schöpfer zu erkennen, wird aus seinem Leben gelöscht.

Je effektiver wir jedoch die Zeit verwenden, um eine korrekte Absicht während der Stunden des Wachseins auszubilden, um so mehr Stunden des Schlafes werden wir in der Lage sein, dieser Zeit hinzuzufügen.

Angenommen, ich dachte eine Stunde am Tag, oder 10% der Zeit zu der ich wach bin, über die Absicht nach und bemühte mich darum, dann werden die gleichen 10% der Nachtzeit in mein „Konto“ als meine Bemühungen eingebracht.

Das Träumen selbst ist lediglich die Folge unserer täglichen Gedanken. Während der Nachtzeit müssen sie alle sortiert, „geordnet“ und im Archiv unseres Gehirns „gespeichert“ werden.

Daher arbeitet das Gehirn ebenso nachts, während wir schlafen. Nur verarbeitet es die Daten, die es während des Tages erhalten hat. Als Ergebnis sehen wir verschieden Träume, die teilweise die Erfahrungen und Ereignisse widerspiegeln, die sich im Wachzustand ereignet haben. Ein Teil von ihnen ist völlig abstrakt, ein Produkt unserer grenzenlosen Phantasie.

An unseren Träumen ist nichts spirituelles. Auch Tiere haben Träume, nicht nur Menschen.

Aus dem 1.Teil des Täglichen Kabbalah Unterrichts vom 25/03/2011, Schriften des Rabash

Die Tiefe des Punktes

Der Schöpfer erschuf das Verlangen zu Empfangen in Form eines Punktes und möchte dieses Verlangen durch fortlaufende Handlungen dazu bringen, sich selbst zu erkennen. Es ist nur möglich, etwas zu erkennen, aus dem Ergebnis der Erkennung des Gegenteils .

Folglich muss das Verlangen zu Empfangen sich selbst und den Schöpfer erkennen, eines gegenüber dem Anderen. Anders ausgedrückt muss es die ursprüngliche fundamentale Natur des Verlangens zu geben, sowie die Natur des erschaffenen Wesens, des Verlangens zu Empfangen erkennen, welches zu Beginn als das Gegenteil zum Geben erschaffen wurde.

Ursprünglich war das erschaffene Wesen ohne Verständnis und Erkennen von beidem. Es repräsentiert einen Punkt, der sich nur sehr wenig vom Schöpfer unterscheidet und daher wird er „Existenz aus dem Nichts“ genannt, während der Schöpfer „Existenz aus Existenz“ ist. Das ist alles, was zum erschaffenen Wesen gehört. Es kann alles andere von diesem Punkt aus, im Vergleich zum Schöpfer erlangen. Während sich das erschaffene Wesen in Bezug zum Schöpfer, dem Höheren Licht, der Eigenschaft des Gebens, entwickelt, sieht es sich schließlich selbst als dem Schöpfer maximal entgegengesetzt.

Sein Wachstum ist ein immer tieferes Erkennen, Verständnis, und eine immer tiefere Errungenschaft. Der Punkt bleibt gleich. Er verändert sich in keiner Weise, abgesehen von der Tatsache, dass er eine immer tiefere Erkenntnis davon bekommt, wie sehr er dem Licht entgegengesetzt ist. Indem er diese Tiefe erlangt, wird er zu einem schrecklichen „Monster“, einem bösen Trieb, der die Größe des Lichts durch das Gegenteil zu ihm erreicht.

Der Punkt erlangt all dies in vollkommener Tiefe, eine bodenlose Kluft zwischen ihm und dem Schöpfer enthüllend. Es ist unmöglich, eine Brücke über diesem Abgrund zu errichten. Im Wesentlichen gelangt der Punkt dahin, wo er erkennt, wie gründlich er vom Licht abgeschnitten ist.

Das bedeutet, dass er in seiner Wahrnehmung, seinem Verständnis und seiner Errungenschaft wächst. Er wächst in negativer Weise und enthüllt seinen eigenen Gegensatz zum Geben.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 27.03.2011, Die Prinzipien globaler Erziehung

Botschafter der Höheren Welt

Heute haben wir alle Möglichkeiten spirituelle Fortschritte zu machen und das Wissen der Kabbala in der ganzen Welt zu verbreiten.

Indem wir in unserer weltweit vertretenen Gruppe unsere spirituellen Funken „die Punkte im Herzen“ verbinden, handeln wir als Vertreter eines höheren, spirituellen Systems in unserer Welt; und verbreiten ausserdem gemeinsam die Weisheit der Kabbala. Wir benötigen nichts anderes.

Wir sind an der Spitze der Pyramide der menschlichen Entwicklung. In dem Maße wie wir uns verbinden, wird dies die gesamte Welt beeinflussen. Und wir müssen auch die gesamte Welt uns näher bringen.

Dennoch sollten wir nicht denken, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss, oder dass alle Menschen verstehen müssen, was das ist. Überhaupt nicht! Das ist wie in einem Menschlichen Körper: 99% ist aus Materie beschaffen, die vom Gehirn gelenkt wird. Derzeit besteht das Gehirn aus den Menschen, die nach Spiritualität streben.

Der Rest wird diese Struktur der Welt akzeptieren. Dieses Bewusstsein wird sie erreichen und sie werden sich uns annähern. In ähnlicher Weise jedoch, wie heute die Mehrheit der Menschen ein normales Leben führt und kein Bedürfnis nach großen Errungenschaften verspürt, wird auch in der Zukunft der Rest der Menschen sich am spirituellen Prozess in passiver Weise beteiligen.

Aus dem Unterricht 1, WE! Kongress 01.04.2011

LIEBE FREUNDE!

Wir alle kennen das Syndrom des allgemeinen Abstiegs nach einem Kongress.

Natürlich wird es uns diesmal ebenfalls heimsuchen – DOCH NUR IN DEM FALL, WENN WIR DIE ZWISCHEN UNS ERREICHTE VEREINIGUNG ABSCHWÄCHEN LASSEN!

Wendet euch umgehend während der Unterrichte mit den Fragen über die Vermeidung des Abstieges an mich – wir müssen Abstiege in die darauffolgenden Aufstiege umwandeln.

Bis dahin empfehle ich euch mehrmals, immer und immer wieder unsere Kongresslektionen anzuhören.

Seid alle umarmt,

Rav

Jeder muss sich selbst korrigieren!

Weltweiter WE! Kongress, New Jersey, 3. Lektion

Frage: Ich habe ein sehr großes Verlangen danach, Vollkommenheit zu erreichen. Was soll ich tun: dieses Verlangen an die Männer oder direkt an den Schöpfer weiterleiten?

Meine Antwort: Nein, Sie müssen es selbst korrigieren. Sie müssen es an niemanden weiterleiten. Jeder muss sein Verlangen selbst korrigieren. Nur muss unsere gegenseitige Hilfe, unsere Verbindung untereinander zum Mittel dafür werden.

Niemand kann jedoch Ihre Verlangen korrigieren. Das würde Sie des freien Willens, der Selbständigkeit, der Möglichkeit berauben, jene Stufe zu erreichen, die Sie erreichen müssen – die Wurzel Ihrer Seele zu erlangen.

Nur die Arbeit in der Gruppe: sowohl von Männern als auch von Frauen – in der Form, in der sie dementsprechend die spirituelle Arbeit ausführen müssen – wird allen helfen, sich in die Seelen von den anderen einzufügen und zu spüren, dass wir alle zu einem gemeinsamen Kli/ einer gemeinsamen Seele gehören, wie das vor dem Zerbrechen war.

Auszug aus der 3. Lektion des WE! Kongresses in New Jersey, 01.04.2011

Das Äußere im Dienste des Inneren

Weltweiter WE! Kongress, New Jersey, 3. Lektion

Frage: Wir führen sehr viele äußere Handlungen aus. Wie muss aber die richtige Verhaltensweise auf der inneren Ebene aussehen?

Meine Antwort: Äußerlich müssen wir nur das tun, was unsere innere Arbeit unterstützt.

Ich muss mir ein normales Dasein in dieser Welt gewährleisten – das ist die Verpflichtung (!) eines jeden von uns, doch alle anderen Handlungen, Verlangen und Gedanken muss ich auf den Punkt (.) der Berührung mit der Spiritualität ausrichten. Dementsprechend muss ich – in der Gruppe, zu Hause, bei der Arbeit, mit mir selbst – überprüfen, was ich mit meinem Leben mache.

Die Wissenschaft der Kabbala verlangt von dem Menschen nicht, ein Engel zu sein. Doch derjenige, der vorankommen will, muss nach Mitteln zur Steigerung seiner Anstrengungen und der Stärkung der Verbindungen suchen, um sich schneller und mit größerem Nutzen bewegen zu können.

Im Grunde genommen gibt es keine Situation, keine Handlung oder kein Ereignis im Leben eines Menschen, aus denen er keinen Nutzen für seine spirituelle Entwicklung ziehen könnte. Man muss nur wissen, wie das realisiert werden kann, denn es gibt nichts Zufälliges oder Grundloses: alles kommt von oben wohl überlegt und zielgerichtet. Man muss lediglich auf das Spiel achten, welches der Schöpfer mit uns spielt. Und wenn wir nicht darüber nachdenken, was mit uns geschieht, ignorieren wir die Mitteilung des Schöpfers an uns!

Mit anderen Worten, erweckt die Natur (bzw. der Schöpfer, was ein und dasselbe ist, das gleiche Gesetz und der gleiche Plan) jeden Augenblick eine neue Information – neue Reshimot – in uns. Diese Reshimot sind unkorrigiert, und wir müssen sie – von der linken und von der rechten Seite – an den Punkt der Vereinigung zurück bringen. Ich muss ständig die Richtigkeit meiner Ausrichtung überprüfen, und darin besteht meine gesamte Arbeit.

Wenn ich im Verlangen und im Gedanken darauf konzentriert bin, dann kann ich jeden beliebigen Job haben, eine beliebige Anzahl von Stunden arbeiten und jede beliebige Handlung ausführen – das stört mich nicht!

Auszug aus der 3. Lektion des WE! Kongresses in New Jersey, 01.04.2011

Unsere Stärke liegt in unserer Schwäche

Weltweiter WE! Kongress, New Jersey, 3. Lektion

Frage: Wie können Frauen ihre Verlangen vereinen, um auf die Männer „Druck auszuüben“?

Meine Antwort: Man sollte keinen offensichtlichen Druck auf die Männer ausüben. Wollt ihr etwa, dass wir davonlaufen? Zu Hause übt die Frau ohne Worte, in Ruhe „Druck“ auf den Mann aus, und er macht alles, was von ihm verlangt wird. Das können Frauen von Natur aus.

Und den Männern ist diese „Schwäche“ eigen: sie wollen Helden in den Augen von Frauen sein. Und das gibt den Frauen Kraft, mit dieser männlichen Schwäche zu spielen und den Mann korrekt auszurichten, damit er den Wunsch der Frau erfüllt. Das sind natürliche Dinge, die die Psychologen sehr gut kennen.

Wir sind erwachsene Menschen, die ihre Natur gut verstehen. Wir haben ein Ziel, welches über unserer Natur liegt, und wir müssen nur lernen, alle Eigenschaften, die wir besitzen, richtig zu nutzen.

Wenn ich dem Ziel dadurch näher kommen kann, dass meine Frau mich auf jegliche Art und Weise ermutigt, mich lobt, weil ich jeden Morgen zum Unterricht aufstehe, und auf mein spirituelles Vorankommen stolz ist, wird mir das selbstverständlich helfen! Denn ein Mann ist wie ein kleiner Junge neben seiner Mutter.

Die Frauen müssen ihre Verlangen nach der Spiritualität zu einem großen starken Verlangen vereinen und Druck auf „einen“, „großen“, „globalen“ Mann ausüben. Wir, Männer, hoffen sehr, dass wir dieses Verlangen von euch spüren werden!

Auszug aus der 3. Lektion des WE! Kongresses in New Jersey, 01.04.2011

Unterschiedlich im Materiellen – gleichberechtigt im Spirituellen

Weltweiter WE! Kongress, New Jersey, 2. Lektion

Frage: Können Frauen die Kabbala über die Musik und das Singen verbreiten, wie das Männer tun?

Meine Antwort: In dem Maße, in dem die Welt voranschreitet, wird es immer weniger Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben. Wir sehen, dass es so in der Natur selbst angelegt ist – ich spreche von der spirituellen Entwicklung, denn wir stehen vor der Vereinigung.

Warum ist im 20. Jahrhundert das Bestreben nach der Gleichberechtigung von Männern und Frauen plötzlich zum Vorschein gekommen? Weil die Natur uns zur Vereinigung treibt, und in der Vereinigung sind wir gleichberechtigt. Aus diesem Grund geschieht das erst einmal auf der materiellen Stufe, solange wir nicht begonnen haben, zu der spirituellen Stufe aufzusteigen.

Wir müssen nur – und dazu sind wir in unserer Welt nicht in der Lage – die Eigenschaften von Männern und Frauen bewahren, nicht durcheinander geraten und sie nicht für gleich halten, sondern ihre Einzigartigkeit erkennen. Wenn wir das nicht erkennen, werden wir die richtige Verbindung nicht erschaffen können.

Die Natur ist absolut strikt und genau in zwei Geschlechter aufgeteilt, und wir dürfen das nicht verwischen. Wir müssen lediglich die richtige Verbindung finden, wie die Wissenschaft der Kabbala es erklärt.

In unserem alltäglichen Leben wissen wir nicht, wie wir das umsetzen sollen, deshalb haben wir so viele Dummheiten begangen, dass die Familie zerstört ist und jeder dorthin geht, wo es ihn hinzieht. Nach und nach fangen wir an, Schlussfolgerungen aus diesen Irrtümern zu ziehen.

Und in der Spiritualität haben wir eine klare Methode: das Verlangen der Frauen muss die Männer antreiben. Eine Frau beschäftigt sich mit allen Arten des Studiums und der Verbreitung. Dabei ist ihre Rolle in der Verbreitung größer als die der Männer, weil sie einer Geburt entspricht, d.h. gerade einer Frau eigen ist.

Es kann sein, dass der Mann mehr ausführt, doch die Frau bereitet vor. So kocht die Frau z.B., und der Mann geht in den Wald jagen, entdeckt neue Kontinente usw. Er macht es, um es dann der Frau zu bringen und ein neues Leben zu erschaffen.

Aus diesem Grund ist es notwendig, sich gemeinsam an der Verbreitung zu beteiligen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie wir heute existieren können, ohne uns zusammen mit Frauen zu präsentieren.

Es gibt viele Frauen, die mir bei der Arbeit helfen, und ihre Hilfe ist bedeutender, als die Hilfe von Männern. Ich verlasse mich auf eine Frau viel mehr als auf einen Mann. Diese Kraft ist viel loyaler, beständiger, treuer, es gibt keinen Ersatz für sie.

Wenn ich sehe, dass Frauen sich an einer Sache beteiligen, dann mache ich mir keine Sorgen um das Ergebnis – alles wird sich zum Besten fügen. Wenn jedoch nur Männer handeln – dann ist das fraglich! Dabei ist das weder ein Nachteil noch ein Vorteil, sondern Teile, die gegenseitig ergänzt werden müssen.

Der Mann sucht ständig nach etwas Neuem, deshalb ist er unbeständig und unkonsequent. Die Frau ist viel gefestigter, das erschwert jedoch ihre persönliche Entwicklung. Indem wir uns verbinden, arbeiten wir zusammen.

Auszug aus der 2. Lektion des WE! Kongresses in New Jersey, 01.04.2011

Unterschiedlich im Materiellen – gleichberechtigt im Spirituellen

Weltweiter WE! Kongress, New Jersey, 2. Lektion

Frage: Können Frauen die Kabbala über die Musik und das Singen verbreiten, wie das Männer tun?

Meine Antwort: In dem Maße, in dem die Welt voranschreitet, wird es immer weniger Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben. Wir sehen, dass es so in der Natur selbst angelegt ist – ich spreche von der spirituellen Entwicklung, denn wir stehen vor der Vereinigung.

Warum ist im 20. Jahrhundert das Bestreben nach der Gleichberechtigung von Männern und Frauen plötzlich zum Vorschein gekommen? Weil die Natur uns zur Vereinigung treibt, und in der Vereinigung sind wir gleichberechtigt. Aus diesem Grund geschieht das erst einmal auf der materiellen Stufe, solange wir nicht begonnen haben, zu der spirituellen Stufe aufzusteigen.

Wir müssen nur – und dazu sind wir in unserer Welt nicht in der Lage – die Eigenschaften von Männern und Frauen bewahren, nicht durcheinander geraten und sie nicht für gleich halten, sondern ihre Einzigartigkeit erkennen. Wenn wir das nicht erkennen, werden wir die richtige Verbindung nicht erschaffen können.

Die Natur ist absolut strikt und genau in zwei Geschlechter aufgeteilt, und wir dürfen das nicht verwischen. Wir müssen lediglich die richtige Verbindung finden, wie die Wissenschaft der Kabbala es erklärt.

In unserem alltäglichen Leben wissen wir nicht, wie wir das umsetzen sollen, deshalb haben wir so viele Dummheiten begangen, dass die Familie zerstört ist und jeder dorthin geht, wo es ihn hinzieht. Nach und nach fangen wir an, Schlussfolgerungen aus diesen Irrtümern zu ziehen.

Und in der Spiritualität haben wir eine klare Methode: das Verlangen der Frauen muss die Männer antreiben. Eine Frau beschäftigt sich mit allen Arten des Studiums und der Verbreitung. Dabei ist ihre Rolle in der Verbreitung größer als die der Männer, weil sie einer Geburt entspricht, d.h. gerade einer Frau eigen ist.

Es kann sein, dass der Mann mehr ausführt, doch die Frau bereitet vor. So kocht die Frau z.B., und der Mann geht in den Wald jagen, entdeckt neue Kontinente usw. Er macht es, um es dann der Frau zu bringen und ein neues Leben zu erschaffen.

Aus diesem Grund ist es notwendig, sich gemeinsam an der Verbreitung zu beteiligen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie wir heute existieren können, ohne uns zusammen mit Frauen zu präsentieren.

Es gibt viele Frauen, die mir bei der Arbeit helfen, und ihre Hilfe ist bedeutender, als die Hilfe von Männern. Ich verlasse mich auf eine Frau viel mehr als auf einen Mann. Diese Kraft ist viel loyaler, beständiger, treuer, es gibt keinen Ersatz für sie.

Wenn ich sehe, dass Frauen sich an einer Sache beteiligen, dann mache ich mir keine Sorgen um das Ergebnis – alles wird sich zum Besten fügen. Wenn jedoch nur Männer handeln – dann ist das fraglich! Dabei ist das weder ein Nachteil noch ein Vorteil, sondern Teile, die gegenseitig ergänzt werden müssen.

Der Mann sucht ständig nach etwas Neuem, deshalb ist er unbeständig und unkonsequent. Die Frau ist viel gefestigter, das erschwert jedoch ihre persönliche Entwicklung. Indem wir uns verbinden, arbeiten wir zusammen.

Auszug aus der 2. Lektion des WE! Kongresses in New Jersey, 01.04.2011