Was kann man von der Natur lernen?
Frage: Sie sagen oft, man müsse von der Natur lernen. Wie kann ein gewöhnlicher Mensch von dem was in der Natur geschieht, lernen? Was kann man von der Natur lernen?
Antwort: Nachdem wir unsere irdische Natur erforscht haben, erkennen wir, dass sie ein einziges, geschlossenes System darstellt. Wir müssen noch erfahren, wie wir ein integraler Bestandteil dieses Systems sein können, wie wir uns an dieses System anpassen können um mit der Natur im Einklang existieren können.
Frage: Der moderne Mensch steht der Aussage, „von der Natur zu lernen“, skeptisch gegenüber. Die Menschen nehmen die Natur als eine unerschöpfliche Quelle von Mineralien wahr, als einen Ort der Entspannung, als ein Labor in dem Forschungen durchgeführt werden können. Was ist die Natur aus Ihrer Sicht und worin besteht ihre Einheit?
Antwort: Die Natur ist ein einheitlicher, integraler Organismus und besteht aus der unbelebten, pflanzlichen, belebten und menschlichen Stufe. Diese Stufen sind miteinander verbunden und spüren ihre Abhängigkeit voneinander.
Auf der menschlichen Stufe ist ein Egoismus zu beobachten, der sich nicht mit der Welt darum herum arrangieren will. Der Mensch versucht die Welt an sich und nicht an die Natur anzupassen. Es liegt hier ein grausamer Irrtum vor, denn der Mensch entwickelt sich grundsätzlich egoistisch, dadurch führt seine ganze Entwicklung letztlich zu großen Problemen.
Frage: Warum gibt es auf allen Stufen der Natur Harmonie, nur nicht auf der menschlichen?
Antwort: Da der Mensch selbstständig zur Harmonie kommen muss.
Aus dem TV-Programm „Die Ära des Post-Coronavirus“, 16.04.2020
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Frage: Der Schöpfer hat uns aus dem Nichts erschaffen, wir waren in einem perfekten Zustand. Müssen wir, um Ihn wieder wahrnehmen zu können, zu dem Gefühl gelangen, dass ich weder jemand noch etwas bin? Ist das richtig?
Bemerkung: In der Arbeit der Gruppe besteht ein kabbalistischer Grundsatz darin, das Ziel zu erheben. Unser Ziel ist es, den Schöpfer zu erlangen. Der Schöpfer ist die Eigenschaft des Gebens. Wir beginnen damit, die Eigenschaft des Gebens zu spielen, dabei entsteht ein Problem: „Warum muss ich das alles spielen? Ich möchte wahre Empfindungen und keine Spielchen“.
Frage: Bezieht sich der Ausdruck „wie ein Ochse unter dem Joch“ auf solche Zustände, in denen keine Zukunft sichtbar wird? Und wie kann man sich in diesen Zuständen gegenüber der Außenwelt verhalten, wenn alles böse scheint?
Frage: Wenn wir über den freien Willen sprechen ist es klar, dass uns in dieser Welt etwas vorgegeben wird, im Spirituellen ist das nicht so. Das bedeutet, dass der Schöpfer uns führt und wir Ihm zustimmen müssen. Wie unterscheiden wir die Willensfreiheit in Bezug auf das Spirituelle und auf das Materielle?
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