Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel

Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

In der heutigen Zeit ist jeder Einzelne dafür verantwortlich, die Gesetze der Natur zu erlernen und eine dementsprechend funktionierende Gesellschaft aufzubauen. Um Gleichgewicht und Ausgewogenheit in der Gesellschaft herzustellen, müssen wir alle gleich behandeln, damit niemand mehr verlangt als der andere und jeder nur das nimmt, was er braucht. Im anbrechenden neuen Zeitalter, das wir betreten, behandelt die Natur die gesamte Menschheit als ein Ganzes. Um uns mit diesem integralen Mechanismus zu verbinden, müssen wir uns daher wie eine Einheit verhalten und fühlen. Jeder Mensch muss den anderen ein Vorbild sein, damit die Wogen des Wandels sich wie Wellen über die Nation und die ganze Welt ausbreiten werden. Wir passen uns der integralen Kraft, die in der Natur wirkt, an und schaffen den sichersten und förderlichsten Zustand für alle. Wir bringen Glück, Segen und Erfolg in unser aller Leben, wenn wir uns in einer guten Umgebung gegenseitig unterstützen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel“, 17.08.2020

Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Gewalt mit geballter Faust wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen, weil sie der Natur zuwiderläuft. Die Anwendung von Gewalt ist eine Sackgasse der Zerstörung und des Schadens für alle Ebenen der Natur (unbelebt, pflanzlich und tierisch). Die Natur agiert weder im Sinne des Ego noch nach der Herrschaft des Geldes. Vielmehr regiert in der Natur das Gleichgewicht zwischen zwei Kräften. Die Natur verlangt, dass die Menschheit sich mit dem gleichen Ansatz intellektuell und emotional beteiligt.

Wir müssen die Menschheit dahingehend ausbilden, wie sie in der neuen Ära denken und sich verhalten soll. Gemeinsam müssen wir lernen, worin unsere freie Wahl besteht und wie wir mit unseren Verlangen arbeiten können, um eine ausgewogene Gesellschaft aufzubauen. Mit zunehmender Beschäftigung werden die Menschen von der Regierung dafür bezahlt werden müssen, zu Hause zu lernen und zu studieren, so dass jeder das tun kann, was die Gesellschaft ihm abverlangt, und das erhält, was die Gesellschaft ihm geben kann.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Herbeiführung von Veränderungen“, 17.08.2020

Neues Leben 1275 – Altruismus in der Ära des großen Egos

Neues Leben 1275 – Altruismus in der Ära des großen Egos

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die gesamte Natur, beinhaltend die unbewegte, pflanzliche, tierische und sprechende Stufe, besteht aus zwei Kräften: Altruismus und Egoismus. Diese beiden Kräfte, Plus und Minus, sind eins, denn beide können ohne die jeweils andere in keinerlei Form existieren, nicht einmal in einem Atom. Obgleich Altruismus in unserer Welt in Bezug auf Leben schenken und Fürsorge für Angehörige existiert, bleibt er weitgehend verborgen und arbeitet meist im Verborgenen. Der Egoismus hingegen ist offenkundiger und wächst in dem Maße, wie die Natur seine Verwirklichung und Korrektur fordert.

Um sich weiterzuentwickeln, muss die Menschheit das Böse erkennen, das dem Ego, wie wir es gegenwärtig benutzen, innewohnt. Wir müssen herausfinden, wie unfähig das Ego ist, dauerhafte Ergebnisse zu erzielen. Auch werden wir erkennen, dass es besser wäre zu sterben, als nach dem Ego zu leben. Und schließlich werden wir wünschen, dass die altruistische Kraft in uns wächst und ein Gleichgewicht zwischen uns und der gesamten menschlichen Gesellschaft herstellt. Wir werden lernen, beide Kräfte zu nutzen – wir werden uns füllen, um anderen geben zu können. Die Natur will von uns, dass wir uns selbst aus eigener Kraft aufbauen, damit wir die höhere Kraft entdecken und in einer ganzen, ewigen, vollkommenen, unbegrenzten Welt des gegenseitigen Vergnügens und der Erfüllung leben können, jenseits von Zeit und Raum.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1275 – Altruismus in der Ära des großen Egos“, 05.08.2020

 

Neues Leben 1274 – Von Verzweiflung zur Hoffnung

Neues Leben 1274 – Von Verzweiflung zur Hoffnung

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Die Verzweiflung resultiert aus dem Plan der Natur, Zweck und Ziel der menschlichen Evolution, die wir noch nicht verstehen, in Richtung der nächsten Stufe unserer Entwicklung. Wir sind wie Kinder, die sich gut fühlen wollen und in forderndem Protest schreien, damit Mama unsere Wünsche erfüllt. Wir erkennen noch nicht das Böse in unserer Einstellung zum Leben und zueinander, dass wir unser Glück auf den Trümmern anderer aufbauen wollen.

Wir müssen die Endstation unserer egoistischen Entwicklung erreichen, die Mauer im Inneren unserer Herzen, die gegen andere arbeitet. Wenn wir uns von all unseren imaginären Verpflichtungen befreit haben, uns nur noch mit grundlegenden Dingen ausstatten, erkennen, dass unsere Führer machtlos sind und wir an all unseren Kräften zweifeln, werden wir in der Lage sein, zum Himmel zu schreien, und es werden sich neue Wege auftun, die wir gegenwärtig nicht sehen können. Wir werden eine neue, ruhige und friedliche Gesellschaft aufbauen, die auf guten Beziehungen zwischen allen beruht. Wir werden darüber nachdenken, wie wir anderen nützen können und es wird niemandem an irgendetwas fehlen. Wir werden das bestmögliche Leben haben, das Mutter Natur für uns schon im Voraus vorbereitet hat.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1274 – Von Verzweiflung zur Hoffnung“, 05.08.2020

Neues Leben 1273 – Die Macht, die Realität zu verändern

Neues Leben 1273 – Die Macht, die Realität zu verändern

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum

Gehirnwellen sind unsere stärkste Waffe gegen das Coronavirus. Unsere Gedanken und Verlangen haben die Macht, die Realität zu verändern und uns körperlich zu heilen. Der tatsächliche Impfstoff gegen das Coronavirus und alle Viren besteht in der Änderung unserer Einstellung zueinander. Wir leben in einem Feld von Kräften, die das gesamte Universum beeinflussen. Viren kommen auf der Ebene von Gedanken und Verlangen, durch die Luft. Das menschliche Ego, das darauf abzielt, auf Kosten anderer besser als andere zu sein, ist insofern böse, als es uns schwächt und krank macht.

Wir brauchen ein spezielles Bildungssystem, das jedem beibringen wird, wie man gut zueinander ist und sich über all die Störungen untereinander verbindet. Wir müssen uns selbst so verändern, dass wir mit anderen in einer Beziehung von Herz zu Herz stehen. Wir erfahren neues Leben und Vitalität, wenn wir unsere Natur von egoistisch zu altruistisch und von Hass zu Liebe ändern.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1273 – Die Macht, die Realität zu verändern“, 20.08.2020

Neues Leben 1272 – Wie man einen Bürgerkrieg verhindert

Neues Leben 1272 – Wie man einen Bürgerkrieg verhindert

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum

Wenn zwei egoistische Parteien sich festgefahren haben, weil beide denken, dass sie im Recht sind, dann sollten sie nicht diskutieren, da sie sonst noch widersprüchlicher werden und einander gegenseitig zerstören. Zunächst ist es notwendig sie darüber aufzuklären, welchen Zustand sie wie erreichen müssen. Unsere Einstellung zu uns selbst und zueinander muss so verbessert werden, dass wir sowohl das Böse anerkennen, das unserer egoistischen Entwicklung innewohnt, als auch das Heilmittel, das uns helfen wird, die Kraft des Guten aus der Natur abzuleiten. Um Krieg zu verhindern, müssen wir lernen, andere trotz unserer unterschiedlichen Ansichten durch gegenseitige Zugeständnisse zu lieben, denn „Liebe bedeckt alle Verbrechen“. Wir werden erkennen, dass wir alle von einer einzigen, liebenden, Höheren Kraft stammen, die uns miteinander in Konflikt bringt, damit wir uns zu einer höheren Stufe entwickeln können. Wir leben in einer besonderen Welt, in der die Menschen die Möglichkeit haben, sich zu fortgeschritteneren sozialen Geschöpfen zu entwickeln, die es verstehen, sich über ihre eigenen persönlichen Wahrheiten zu erheben und sich mit der Höheren Kraft in der Natur, der Wahrheit, die über allen anderen steht, zu identifizieren.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1272 – Wie man einen Bürgerkrieg verhindert“, 03.08.2020

Neues Leben 1271 – Soziale Regeln in der neuen Welt

Neues Leben 1271 – Soziale Regeln in der neuen Welt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Der Mensch kann ohne soziale Interaktion nicht überleben. Deshalb ist Einsamkeit für ihn bedrohlicher als Krankheit. Die menschliche Seele kann sich nur in Verbindung mit anderen durch gegenseitiges Geben und Nehmen entwickeln. Wir alle sind emotional voneinander abhängige Teile eines Systems namens Adam HaRishon. Während Tiere nur Nahrung brauchen, ist der Mangel des Menschen grenzenlos. Wir müssen das Böse und den Hass in diesem grenzenlosen egoistischen Abgrund erkennen, so dass wir fordern, wieder vereint zu werden. Wir müssen lernen, uns über den Hass zu erheben und andere wie uns selbst zu behandeln, denn das Leben existiert in der Verbindung zwischen uns.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1271 – Soziale Regeln in der neuen Welt“, 27.07.2020

 

Neues Leben 1270 – Zusammenbruch der alten Welt

Neues Leben 1270 – Zusammenbruch der alten Welt

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Die alten egoistischen Gesellschaftssysteme verschwinden, und an ihrer Stelle ringen wir darum, ein einziges, neues System aufzubauen, in dem alle gleichberechtigt, emotional nahe und mit einer guten Einstellung miteinander verbunden sind. Die Menschen haben den Geschmack an der alten, luxuriösen Lebensform in der wir uns mit Autos und Mode befasst haben, verloren.

Rund um den Globus werden wir Zeugen gesellschaftlicher Revolutionen für Solidarität und Gleichheit. Diese Revolutionen beginnen im Innern eines Menschen durch Veränderungen von Intellekt, Verlangen und Gefühl. Die Gesellschaft wird nach und nach die die Verbindung zwischen allen unterstützen. Wir müssen uns fragen: “Wie kann ich anderen Gutes tun?” Das Coronavirus hilft uns dabei, zu lernen, füreinander zu sorgen; aus Rücksicht auf ihr Wohlergehen müssen wir uns darauf konzentrieren, das Virus nicht an andere weiterzugeben. Im neuen, guten Leben wird jeder von uns verstehen, dass wir nicht in und für uns selbst existieren, sondern nur als Ergebnis aller anderen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1270 – Zusammenbruch der alten Welt“, 27.07.2020

Neues Leben 1269 – Einwohner und Regierung in einem korrigierten Staat

Neues Leben 1269 – Einwohner und Regierung in einem korrigierten Staat

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

In einer korrigierten Welt sollte sich ein Bürger in seinem Staat wie in einer Familie fühlen, die von seinen weisen Angehörigen verwaltet wird. Gegenwärtig gibt es auf der ganzen Welt Unruhen, weil die Welt von der Macht des Egos regiert wird. Um die Menschen zu schwächen und zu kontrollieren, spalten die Führer heutzutage die Nation und sorgen sich lediglich um ihre eigenen Positionen.

Solange nicht jeder einzelne von uns lernt, wie sich alle Staatsbürger miteinander verbinden können, ist es unmöglich, das Gefühl der Trennung zwischen der Öffentlichkeit und der herrschenden Elite zu ändern. Wenn jeder gegenseitige Fürsorge und Verantwortung verspürt, werden wir uns vor nichts mehr fürchten oder uns Sorgen machen müssen. Wärme, Liebe und Verbindung zwischen den Menschen wird die Unterstützung der Natur anziehen, die ebenfalls Eins ist. In einem Staat, in dem die Menschen als eine Familie nach dem Prinzip „liebe deinen Freund wie dich selbst“ leben, akzeptiert jeder Bürger die anderen als seine Brüder.

Wenn sich die Nation auf diese Weise verbindet, wird die Führung gezwungen sein, sich ihr anzuschließen. Der Staat Israel wird zu einem fürsorglichen, einheitlichen System werden, und die Menschen werden spüren, dass es hier eine globale Erneuerung gibt, die es lohnt zu kopieren, und sie werden einander näher kommen wollen, und die Unruhe in der Welt wird nachlassen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1269 – Einwohner und Regierung in einem korrigierten Staat“, 20. 07.2020

Haben die Menschen alle den gleichen Sinn im Leben?

Frage: Im Laufe der Geschichte haben Menschen immer wieder Fragen nach dem Sinn des Lebens gestellt.  In den abrahamitischen Religionen besteht das Ziel des Lebens darin, Gott zu kennen, Ihm zu gehorchen und Ihm zu dienen. Im Buddhismus ist es das Ende der Leiden. Im Hinduismus ist es die Errungenschaft der höchsten Glückseligkeit. Bei Konfuzius geht es um den Aufbau einer perfekten Gesellschaft nach dem Vorbild des Himmels.

Interessanterweise befasst sich die Wissenschaft überhaupt nicht mit dem Sinn des Lebens. Sie erforscht lediglich die Bedingungen, unter denen Leben auf der Erde entstanden ist.

Muss der Sinn des Lebens für alle Menschen derselbe sein oder hat jeder seinen eigenen Sinn?

Antwort: Tatsächlich sind wir wie Kinder, die sich ständig weiterentwickeln und allmählich, während sie aufwachsen ihre Ansichten über die Welt und über das Leben ändern. Das ist natürlich. Wir gehen dementsprechend mit Kindern um: was sie im Alter von fünf Jahren verstehen, unterscheidet sich von dem, was sie im Alter von 10, 15, 20 Jahren verstehen werden. Sie werden quasi andere Menschen. Wir sehen, dass das Bewusstsein für ihre Existenz heranwächst. Das gilt auch für die Menschheit.

Wir können daher nicht über etwas sprechen, was die Menschheit gemeinsam hat. Wir müssen sie an die Stufe binden, auf der sie sich im Moment befindet. Wenn wir zum Beispiel willkürlich zwei Personen nehmen und anfangen, sie zu vergleichen, müssen wir zuerst verstehen, warum jeder von ihnen eine bestimmte Denkweise vertritt, erst danach können wir die richtige Einstellung zu ihnen bilden.

Frage: Das höchste Ziel des menschlichen Lebens, sich und die Natur zu begreifen, ist also auch nicht endgültig? Sicherlich gibt es noch einige andere Ziele?

Antwort: Im Prinzip ist es schon eine Grenze wenn wir den Zweck unserer Existenz begreifen und beginnen, die Kraft zu studieren, die uns geschaffen hat. Das liegt zunächst über uns: Wir werden auf die nächste Bewusstseinsebene aufsteigen und eine neue Stufe erreichen.

Was demjenigen passiert, der auf diese Stufe aufsteigt, kann ich nicht sagen. Es ist dasselbe, als ob, sagen wir, ein fünfjähriges Kind die Argumentation eines Zehnjährigen und ein Zehnjähriger die Argumentation eines Zwanzigjährigen nicht verstehen würde.

Aus dem TV-Programm „Managementfertigkeiten“, 02.07.2020

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