Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Neues Leben 1288 – Stadterweiterung vs. Naturschutz

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Menschheit und Natur können in Frieden nebeneinander leben, wenn wir bei allem, was wir tun, darauf achten, der Natur nicht zu schaden. Wir müssen die Natur so belassen, wie sie ist, ohne jegliche Beeinträchtigung oder künstliche Formen, durch uns. Der Hauptgrundsatz sollte sein, dass der Mensch zuallererst an die Natur und nicht an sich selbst denken muss. Beispielsweise dürfen wir unseren Hausmüll nicht nur einfach wegwerfen. 

Das grundsätzliche Problem liegt darin, dass der Mensch ein Egoist ist und nicht vorausschaut oder die Auswirkungen seines Handelns bedenkt. Genauso wie Tiere die Natur nicht zerstören, müssen auch wir mehr auf den Schutz der Natur achten.

[274335]

Aus KabTVs „Neues Leben 1288 -Urban Expansion Vs. Naturschutz“, 20/11/2020

Neues Leben 1287 – Die Herausforderung des Fernunterrichts

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Das Vermitteln des Unterrichtsstoffes im Fernunterricht setzt die Lehrer unter großen Druck und auch den Schülern fällt er aufgrund der vielen Ablenkungen schwer. Lehrer und Administratoren müssen sich daher fragen, wie sie das Lernen in den Augen der Kinder interessanter gestalten können. Die Eltern ihrerseits könnten z.B. einen Beitrag dadurch leisten, dass sie das Studium ihrer Kinder als sehr wichtig ansehen und auch den Lehrern einen hohen Stellenwert beimessen. Während des Unterrichts sollten Mobiltelefone ausgeschaltet sein.

Das Bildungssystem muss anders gestaltet werden, sodass Lehrer und Schüler zusammenarbeiten, sich gemeinsam im Sinne von Ganzheitlichkeit und Verbindung einbringen und  beteiligen. Damit die Schüler konzentriert bleiben, sollte der Unterricht in einer Gruppe stattfinden und viele Übungen und Aktivitäten beinhalten. Um die Kinder zu ermutigen und zu motivieren, können Wettbewerbe, bei denen die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt werden, stattfinden. Wir müssen Probleme aus dem täglichen Leben, aus der Familie und aus dem, was im Land passiert, aufgreifen – Dinge, die den Kindern vertraut sind – und sie als Teil des Lernmaterials bearbeiten. Der soziale Aspekt ist für die Schüler ebenfalls wichtig, also müssen wir die richtige Kommunikation zwischen ihnen während des Unterrichts herstellen. Wir haben heute die Möglichkeit, das veraltete Bildungssystem nachhaltig zu verändern und am Aufbau des Menschen mitzuwirken.

[273655]

Aus KabTVs Neues Leben 1287 – Die Herausforderung des Fernunterrichts“, 06.11.2020

Einen Chip implantieren und aufwachen

Frage: Die Schweden sind ernsthaft am Biohacking interessiert. Beim Biohacking werden reiskorngroße Chips unter die Haut implantiert auf denen persönliche Daten gespeichert werden: Bankkartennummern, Pässe und andere Dokumente. Die Skandinavier behaupten, dass ihr Leben dadurch viel einfacher geworden ist. Wohin führt diese zunehmende Vereinfachung?

Antwort: Ich denke, es wird dazu führen, dass die Menschen anfangen, eine riesige Leere in sich selbst zu erkennen. Sie werden etwas dagegen tun müssen. Da helfen auch keine Chips. Sie werden eine Quelle suchen müssen, die sie erfüllt.

Der Mensch wird vor der ewigen Frage stehen bleiben: „Wer bin ich? Warum bin ich hier? Wozu soll das gut sein? Meine Chips, Computerbildschirme und Telefone – wohin führt mich das alles? Es führt dazu, dass ich alles vor mir habe, ich kann praktisch die ganze Welt auf einem kleinen oder großen Bildschirm sehen, ich kann mit jedem Kontakt aufnehmen. Wie geht es aber weiter? Wozu? Da sitze ich vor einem leeren Bildschirm und weiß nicht, was ich mit mir oder mit ihnen anfangen soll.

Das ist gut so. Es wird uns zu der richtigen Antwort auf die Frage führen: „Wozu ist das alles gut?“

Frage: Kommt der Mensch zu einer Antwort, wenn er sich diese Frage stellt?

Antwort: Er wird dazu kommen, vielleicht nicht sofort, er wird sich quälen, er wird suchen, aber es ist der richtige Weg. Er wird nach einer Antwort über sich selbst suchen! „Wer bin ich, wo ist mein Platz in dieser Welt?“. Das ist eine erstaunliche Suche und Offenbarung!

Frage: Wo ist hier das Glück?

Antwort: Das Glück ist, dass er die Antwort finden wird. Plötzlich entdeckt er, dass es eine solche Kraft, einen solchen Gedanken gibt, der auf diese Frage wartet und bereit ist, sie zu beantworten. Es ist eine Begegnung, eine Verabredung mit seinem Geist.

Frage: Erkennt der Mensch, dass es genau dieser Geist war, der ihn zu dem Treffen geführt hat?

Antwort: Ja, dann wird er alles sehen, alles begreifen. Es wird die Enthüllung der Welt sein – von Anfang bis zum Ende und alles zusammen! Es wird alles klar werden.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 27.11.2018

(242016)

Neues Leben 474 – Trennung zwischen den Menschen und ihren Führern

Neues Leben 474 – Die Trennung zwischen dem Volk und seinen Führern
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Heute wird die Regierungsarbeit für Geld gekauft. Es gibt keine Beziehung zwischen den Regierenden und der Öffentlichkeit, sondern nur zwischen der Öffentlichkeit und den Medien. Die Medien machen ihren Job nicht, um die Menschen auf eine positive Art und Weise zu verbinden.

In der Tierwelt gibt es einen König, einen Leittier und ein Rudel. Das war auch zu Beginn der menschlichen Geschichte so. Früher wurde jeder vom König regiert, aber die Idee der Monarchie ging allmählich zurück, und dann wurden die Weisen die Vertreter der Höheren Macht. Jetzt glauben die Menschen nicht mehr, dass es Vertreter der Höheren Kraft in dieser Welt gibt. Was wir brauchen, ist ein tiefer, umfassender Prozess der sozialen Erziehung, der uns alle dazu bringt, Verbindung und Einheit zu schätzen.

Wenn wir uns auf Verbindung und Einheit ausrichten, werden wir in der Lage sein, die richtige Person zu wählen, die uns in diese Richtung führt. Wir werden eine Gruppe von Führern wählen, die aus den Menschen hervorgehen werden, die sich an das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ halten, weise Menschen, die die Nation Israel in Richtung der Erfüllung ihrer Bestimmung führen werden.

Aus KabTV’s  New Life 474 – Trennung zwischen dem Volk und seinen Regierenden“, 16.12.14

Neues Leben 468 – Mangel an staatlicher Stabilität

Neues Leben 468 – Fehlende Regierungsstabilität
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Wir haben den Punkt in der menschlichen Entwicklung erreicht, an dem Israel den Plan der Natur für uns verstehen muss, um sich vollständig in ihr integrales System einzufügen. In der Vergangenheit war ein König das Staatsoberhaupt und was er sagte, war heilig.

Die Natur hat uns in einen Zustand gebracht, in dem jeder das Gefühl hat, dass er ein König ist, dass er etwas Besonderes ist, dass er versteht und dass er entscheidet. Wir müssen nun lernen, unseren freien Willen gemäß dem Attribut „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, der absoluten Hingabe, umzusetzen. Wir sind alle voneinander abhängig, wie Organe im gleichen Körper. Wir haben keine Wahl. Wir müssen lernen, wie wir uns verbinden können.

[149959]

Aus KabTVs „New Life 468 – Fehlende Regierungsstabilität“, 12/9/14

Neues Leben 467 – Vertrauen in die gewählten Führer

Neues Leben 467 – Vertrauen in die gewählten Amtsträger
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Wir misstrauen den gewählten Führern, weil sie große Pläne präsentieren und scheitern. Es hat keinen Sinn, ihnen die Schuld zu geben oder sie zu missachten, denn das Problem ist, dass die Öffentlichkeit den Plan der Natur für die Menschheit nicht kennt oder versteht. Um mit den Regeln der Natur im Einklang zu sein, müssen wir auf der sozialen Ebene arbeiten und die Menschen über Gleichheit und Gegenseitigkeit aufklären. Dies ist in Israel wirklich kritisch, da wir nach dem Plan der Natur ein Beispiel für die ganze Welt geben müssen.

Die Weisheit der Kabbala lehrt, dass ganz Israel hier und jetzt das Leben im Garten Eden (Paradies) erschaffen kann, wenn wir uns an das Prinzip halten: „Liebe deinen Freund wie dich selbst.“

[149928]

Aus KabTV’s „New Life 467 – Vertrauen in die Gewählten“, 12/9/14

Neues Leben 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2

Neues Leben 466 – Das jüdische Potential, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Juden haben ein besonderes Gen, das sie in vielen Bereichen erfolgreich macht. Sie sind die Nachkommen eines besonderen Volkes, welches Abraham folgte, die Höhere Kraft offenbarte und schließlich zur Nation Israel wurde. Sie nutzen die Kräfte, die sie als Juden  haben, nicht richtig. Die Erfüllung des jüdischen Potentials könnte einen Staat aufbauen, der nach gegenseitiger Garantie, Liebe und Gleichheit geführt wird. Wenn die Juden ihr Potential erfüllen würden, würden sie einen universellen Nobelpreis dafür erhalten, da sie der ganzen Menschheit Glück bringen.

[149846]

Aus KabTVs „New Life 466 – Das jüdische Potenzial, Teil 2“, 12/4/14

Neues Leben 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1

Neues Leben 465 – Das jüdische Potential, Teil 1
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Abraham sammelte die am höchsten entwickelten Menschen, die zu seiner Zeit lebten, und lehrte sie, sich zu verbinden, um die höhere Kraft zu offenbaren. Sie haben die Fähigkeit, die Welt in der Tiefe zu sehen, aus der Perspektive von zwei entgegengesetzten Kräften, der Kraft des Empfangens und der Kraft des Gebens. Ein gewöhnlicher Mensch sieht die Welt nur nach der Kraft des Empfangens, die auf dem Überleben des Stärkeren und der Macht des menschlichen Egos beruht. Es ist, als würde man die Welt mit einem Auge sehen und nicht mit zwei.

Diese Menschen, die Juden, haben seit den Tagen der Zerstörung des Tempels die Fähigkeit verloren, die Kraft des Gebens zu offenbaren. Das Ziel ihrer Evolution ist es, diese Fähigkeiten wieder zu erwecken, das Attribut des Gebens in ihnen wieder aufzubauen und die Kraft der Liebe und der Selbsthingabe in der Realität zu erkennen.

[149763]

Aus KabTVs „New Life 465 – Das jüdische Potenzial, Teil 1″, 12/4/14

Neues Leben 464 – Antisemitismusverleugnung, Teil 2

New Life 464 – Antisemitismusverleugnung, Teil 2
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Israelis haben nicht das Gefühl, dass Antisemitismus existiert und sind unempfindlich gegenüber Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Welt. Heute gibt es kaum noch eine Verbindung zwischen Israelis und Juden im Ausland. Wenn es überhaupt eine Verbindung gibt, dann wird sie allmählich schwächer. Das Niveau des Antisemitismus in der Welt ist heute ähnlich hoch wie vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Wir sind stur und haben seither nichts gelernt.

Dennoch ist die Weisheit der Kabbala offenbart worden, um uns zu lehren, dass bestimmte Probleme in Israel nur durch eine Verbindung gelöst werden können.
[149711]
Aus KabTV’s „New Life  464 – Antisemitismus-Leugnung, Teil 2“, 12/2/14

Neues Leben 463 – Antisemitismusverleugnung, Teil 1

New Life 463 – Antisemitismusverleugnung, Teil 1
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Der Antisemitismus oder, genauer gesagt, der Judenhass stammt aus der Wurzel der jüdischen Nation, als Abraham Menschen um sich versammelte, die durch die Einhaltung des Prinzips „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ die höhere Kraft offenbaren wollten. Die Liebe zu anderen unterscheidet uns von allen anderen Nationen seit Beginn unserer Geschichte, weil wir die Methode der Verbindung entwickelt haben. Viele Länder leugnen heute die Tatsache, dass sie antisemitisch sind, aber dennoch entstehen in diesen Ländern starke antisemitische Bewegungen. Sogar die Vereinten Nationen sind stark antisemitisch, behaupten aber, dass sie es nicht sind.

Der Antisemitismus wird nicht verschwinden und schließlich wird die ganze Welt gegen Israel sein, wenn und solange wir unsere Rolle nicht erfüllen, indem wir die Methode der Verbindung rund um den Globus lehren.

[149626]

Aus KabTVs „New Life  463 – Antisemitismus-Leugnung, Teil 1“, 12/2/14