Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Arbeite den ganzen Tag, wie im Tempel

Eine Frage, die ich erhielt: Es ergibt sich doch, dass jeder von uns die ganze Zeit „das Loch im gemeinsamen Boot bohrt“, aber man muss die eigene Sensibilität erhöhen, um es dies zu verstehen?

Meine Antwort: Wenn wir beginnen damit zu arbeiten, dann werden wir die „613“ Handlungen (die Gebote), und die Fehler (Schagagot) , sowie die Verbrechen (Zdonot) enthüllen, die bezüglich der Bürgschaft gelten. Denn es handelt sich um eine uns „gebotene“ Handlung, die wir erfüllen können!

Das ist eben die einzige freie Handlung, genannt „ein Gebot“, das aus vielen Komponenten (G“E, ACHAP, alle Niveaus des Wunsches) besteht, infolge der allmählichen Korrektur des Wunsches auf die Bürgschaft.

Dies alles wird durch eine winzige freie Öffnung im Durchgang realisiert, worin alle Gebote erfüllt werden. Es gleicht sich einer Geburt: dem Ausgang aus der Gebärmutter durch einen engen Durchgang in diese Welt.

Wenn ich versuche, an die Bürgschaft, an die Nächstenliebe zu denken, dann enthülle ich in diesen Bestrebungen meine eigene höhere Welt.

Deshalb wird gesagt, dass „das Ende der Handlung – im ursprünglichen Vorhaben liegt“, das heißt , ich soll mich bemühen, in einer Absicht zu sein. Alle meine Handlungen sollen auf die Nächstenliebe und die Liebe zum Schöpfer gerichtet sein.

Die Handlung selbst ist nicht wichtig, viel mehr geht es um die Absicht, die ich an die Handlung anbinden kann. Wie darüber gesagt ist, dass dem Schöpfer nicht wichtig ist, wie das Vieh (unsere Selbstsucht) geschlachtet wird, nur die Absicht ist wichtig.

Deshalb bewerten wir nur bezüglich der Absicht, und nicht aufgrund der Handlungen: werden die Fehler und die Verbrechen begangen, oder die Gebote und die Korrekturen erfüllt. Den Schöpfer interessieren deine Handlungen nicht – Ihm ist es wichtig, was du dadurch erreichen willst.

Wenn du beginnst, die Absicht des Gebens, der Bürgschaft zu bilden, dann werden alle deine Handlungen im Leben frei sein!
Alle 360 Grad, die du ausnutzt, verwandeln sich in ein riesiges Rohr, das in die höhere Welt führt!

Und diese Welt verwandelt sich in den Schaffner auf der Reise in die Spiritualität, sie ist nicht mehr das ursprüngliche enge Röhrchen. Es wird durch das Licht Chassadim – durch die Eigenschaft des Gebens und der Liebe ausgedehnt.

Folglich spielt es keine Rolle mehr, was du machen wirst: ob du auf dem Land oder in einer Institution arbeiten wirst, wenn du alles mit der Absicht des Gebens tust, dann wird deine ganze Arbeit, mit der Arbeit im Tempel des Schöpfers verglichen.

Dadurch wird eine ganz andere Beziehung zur Handlung, zum Geben geöffnet. Und daran wird geprüft, was der Fehler oder das Verbrechen sein wird – aber nicht aufgrund der Handlungen, sondern aufgrund der Absicht: die Bestrebung zur Bürgschaft, zur Nächstenliebe und zum Geben.

Somit klärt sich auf, ob du der Sünder oder der Gerechte bist – alles nur aufgrund deiner Absicht.

Die Massen denken, dass alles aufgrund der Handlung bewertet wird, wobei in der Spiritualität nur die Absicht zählt. Deshalb wird gesagt: die Meinung der Tora widerspricht der Meinung der Gastgeber“.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 12.10.2010

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Ich und die Welt

Diese Welt ist einem Abdruck oder dem Schatten ähnlich: Sie zeigt (zeichnet, demonstriert) uns, inwiefern wir uns von jener Stufe der höheren Welt unterscheiden, der wir eigentlich entsprechen sollen (ähnlich werden sollen).Angenommen, ich bin 10 Jahre alt, und entsprechend dem Alter und der Entwicklung, die ich von der Natur und von den Eltern bekam, soll ich ein bestimmtes Wissen und Verhalten haben. Ich entspreche diesem aber nicht und sehe deshalb eine unkorrigierte Welt.

Wenn ich allen Anforderungen meines Alters entsprechen würde, dann würde ich die Welt als vollkommen sehen, denn mein Wunsch, die Eigenschaften, die Welt und meine Beziehung wären zu ihr mit zunehmendem Alter vereinbart. Dann würde ich mich in der Welt der Unendlichkeit wie ein zehnjähriges Kind empfinden. Und so auch in jedem beliebigen Alter.

Alle Welten, die Verhüllungen, d.h. die Erscheinungsformen des Übels sind durch meine Nichtübereinstimmung mit dem System hervorgerufen. Ich sollte die Stufen hinaufsteigen, aber entspreche ihnen nicht, da ich ihre Gesetze nicht kenne. Deshalb verhält sich die Welt zu mir entsprechend meiner Verdorbenheit und Nichtübereinstimmung.

Ich habe die Welt aufgrund meiner eigenen schlechter Einstellung verdorben und sehe jetzt, wie sich die darin existierenden Systeme der Strafe und der Erziehung mir gegenüber verhalten. Sie alle werden mir als fehlerhaft vorgestellt. Warum?

Weil „jeder aufgrund der eigenen Unkorrigiertheit tadelt“. Die Welt zeigt mir mich selbst, sie ist mein Schatten. Deshalb ist niemand daran schuld, und außer der inneren Korrektur gibt es nichts zu tun.

Ich prüfe mich bezüglich der richtigen Umgebung, bezüglich der Gruppe, ich prüfe, ob ich mit ihr die Vereinigung und die Bürgschaft erreiche. Wenn ich den Schöpfer zur Hilfe anrufe, dann trage ich zur Korrektur des allgemeinen Systems bei.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Bürgschaft“ „, 15.10.2010

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Das „Perpetuum Mobile“

Der Mensch wird für das Geben nicht arbeiten können, wenn er keine Empfindung für dessen Wichtigkeit verspüren wird, welche für ihn die Energie für die Ausführung der nachfolgenden Handlungen ist.

Unsere Selbstsucht hat in sich, dass wir keine vergeblichen Handlungen begehen. Die Selbstsucht richtet uns darauf, aus jeder Handlung, den Gewinn zu erzielen, andernfalls wird sie nicht zulassen, dass wir weitere Handlung begehen.

Auf dem spirituellen Weg hilft uns die Selbstsucht, nur in der Richtung des angestrebten Ziels zu handeln, unter Bedingung, dass es eine größere Wichtigkeit des Ziels als die Selbstsucht gibt, und wenn es sie nicht gibt, dann bietet die Selbstsucht das entgegengesetzte Ziel an, und richtet uns auf diese Weise zum Ziel. Deshalb heißt sie „die Hilfe gegen dich“.

Deshalb müssen wir uns nach jeder Handlung darum sorgen, eine noch größere Wichtigkeit des Ziels zu finden als früher, d.h. die Befriedigung vom Aufstieg zum Ziel. Es wird eben die Energie für die folgende Handlung sein.

Eine solche Herangehensweise zwingt uns immer darüber nachzudenken, warum und wofür wir handeln.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Bürgschaft“ „, 15.10.2010

 

 

Ich habe nichts getan, nur angeschaut!

Die Wissenschaft der Kabbala spricht über die Korrektur der Beziehungen zwischen den Seelen, die zerbrochen und egoistisch sind, und wir müssen zwischen ihnen die Verbindung herstellen, sie aus den Scherben des Zerbrechens erheben.
Und gewiss geschieht das alles nur in uns – denn „jeder richtet über die Welt im Maß der eigenen Verdorbenheit“!
Wir sehen diese Zerbrechung aufgrund des eigenen unkorrigierten Blickes. Die modernen Gelehrten-Physiker erklären, dass man es durch die Beobachtung des Universums verändern kann!
Sie beginnen zu entdecken, dass man die Realität sogar durch die Sehkraft oder die Gedanken beeinflussen kann.
Was geschieht in diesem Moment?! Üblicherweise, wenn etwas zerbrochen wird, sagt man daraufhin: „Ich habe nichts getan, nur angeschaut!“ Wir verstehen nicht, wie viel es in Wirklichkeit bedeutet.
Eigentlich erkennen die Physiker an, dass „jeder im Maß der eigenen Verdorbenheit richtet“, und die Wissenschaft der Kabbala spricht auch darüber: Wir sehen die vollkommene Welt nicht, weil wir selbst unvollkommen sind.
In jenem Maß, in dem wir zerbrochen sind – sehen wir das Zerbrechen. Und in jenem Maß, in dem wir vollkommen sein werden – werden wir die Vollkommenheit sehen.
Deshalb kommen alle Verhüllungen aus unserem Inneren, aus unserem inneren Zerbrechen, das vor uns die Welt der Unendlichkeit verbirgt.
Und die Wissenschaft der Kabbala erklärt uns unsere fortgeschrittenen Zustände: Wie wir uns korrigieren sollen, um die korrigierte Welt sehen zu können.
Je mehr du dich korrigierst, desto vollkommener wird die Welt, die du vor dir siehst.

Aus dem Unterricht nach dem „TES“ „, 13.10.2010

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In der Welt Azilut zu erwachen

Der Sohar und die Lehre der Zehn Sefirot beschreiben die verschiedenen Niveaus der Korrektur des allgemeinen Systems und wie es demzufolge funktioniert.
Angenommen, ich offenbare einen bestimmten Zustand – wie es die Malchut der Welt Azilut tut, denn die spirituelle Empfindung fängt in dem Moment an, wenn ich mich in sie einreihe.
Und weiterhin öffne ich, dass die Malchut sich entweder im kleinen Zustand (Katnut) oder aber im großen (Gadlut) befindet, es vergehen 7 Zeiten, das heißt die 7 Zustände, die mich der endgültigen Korrektur etappenweise nähern.
Und jede Etappe dieser 7 Stufen wird auf eine Menge der einzelnen Zustände geteilt, worüber uns folglich das Buch Sohar erzählt: Wie wir mit jedem Schritt das immer mehr vollkommene, verbundene Einheitssystem enthüllen.
Und in diesem System offenbare ich: mich selbst und die Welt der Unendlichkeit, den Schöpfer, uns zusammen – alle zukünftigen Zustände!

Aus dem Unterricht nach „TES“ „, 13.10.2010

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Die Etappen der Entwicklung – das Minireferat

Auf der ersten Etappe hat der Mensch weder den Schöpfers, noch die Gruppe, er wünscht einfach, die Genüsse zu bekommen.
Auf der zweiten Etappe ist er schon bereit, für das Erhalten zu geben, für ihn ist aber nicht das Geben, sondern die Füllung wichtig. Sie ist sein Ziel eben.
Auf der dritten Etappe wacht der Mensch auf: er hat den Schöpfer, Reschimo, den Punkt im Herzen. Er möchte nicht mehr erhalten, strebt nach etwas Neuem. Das Neue will er auch für sich bekommen, er teilt aber der Selbstsucht weniger Aufmerksamkeit zu.
Auf der vierten Etappe beginnt der Mensch, mit der Gruppe zu arbeiten. Zwischen der dritten und vierten Etappe liegen viele Zustände der Verzweiflung, die von der Unfähigkeit heraus, die Geisteswelt zu finden, herbeigerufen ist.
Infolge dieser Verzweiflung, versteht der Mensch, dass es keinen Ausgang gibt, weil er alleine keinen Erfolg erzielen kann, denn hierfür ist die Gruppe notwendig, die das einzige wirksame Mittel darstellt. Er ist schon bereit, vor ihr den Kopf niederzubeugen. Dieser Übergang kann aber einige Jahre dauern.
Und dann beginnt der Mensch sich auf das Geben der Gruppe zu konzentrieren, in der auch der Schöpfer verborgen ist, so dass er das Geben und das Empfangen um zu geben erreicht.

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Ich bin der Erste und der Letzte

Man muss ständig praktisch, pragmatisch und frei von Illusionen überprüfen, wovon unsere Verlangen leben und über welche Mittel wir verfügen, unter Berücksichtigung des Ausmaßes ihrer Verdorbenheit und der Möglichkeit, sich zu korrigieren.

Bei einem solchen Verhältnis gegenüber der Realität stellen wir fest, dass wir uns zwischen zwei Gegebenheiten: „Ich bin der Erste und der Letzte“ befinden und dass wir hier, in der Mitte, eine Möglichkeit für die freie Wahl haben – die korrigierende Kraft anzuziehen.

Wir ziehen sie nach dem Prinzip „Wir werden tun und wir werden hören“ an, mit anderen Worten: wir verbinden uns in der Gruppe und während des Studiums, um das Licht, das zur Quelle zurückführt, hervorzurufen.

Auf diese Weise stellen wir fest, dass alle unsere Zustände von Anfang an, aus dem Schöpfungsgedanken, aus der für die Zukunft geplanten Verschmelzung heraus von oben vorprogrammiert sind.

Mit Hilfe des Lichts kommen sie zu unserem Verlangen zu genießen und wirken in ihm der Reihe nach, vom Leichten zum Schwierigen, und lassen uns immer die Möglichkeit zur Wahl.

Manchmal wird vor uns verborgen, dass es niemanden außer Ihm gibt, bis hin zur völligen Verhüllung, und manchmal wählen wir selbst diese Verhüllung – und so schreiten wir voran: von Ihm, dem Ersten – über uns – bis zu Ihm, dem Letzten.

Dabei muss man verstehen, dass alles nur innerhalb der Verbindung, der Vereinigung von Seelen geschieht. Dort hat das Zerbrechen stattgefunden, und dort erweckt der Schöpfer entsprechende Reshimot. Nur auf diesen Ort des Bruches muss meine Korrektur gerichtet sein, um genau dort die Verschmelzung zu enthüllen.

Auf diese Weise bin ich immer mit dem praktischen Handeln beschäftigt, indem ich versuche, mich mit den Freunden zu verbinden und gemeinsame Einigung hervorzurufen. Dadurch neige ich mich selbst und die ganze Welt zum Guten.

Den ersten Impuls dazu hat mir der Schöpfer gegeben, und später, im Maße meiner Anstrengungen, kommt das Licht und vollbringt die Handlung, indem es den Ersten und den Letzten in jenem Punkt der Einheit, in dem wir die Verschmelzung erlangen, enthüllt.

Das Ziel unserer Anstrengungen ist also, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, und der letzte Schritt auf diesem Weg erhebt uns zur Stufe der Liebe zum Schöpfer.

Die Liebe zu den anderen ist die Vorbereitung des Kli, und die Liebe zum Schöpfer bedeutet, dass Er als Letzter kommt und die Handlung abschließt.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 21.10.2010

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Wie erkennt man Vollkommenheit

Die Spiritualität stellt die Vollkommenheit dar, in der nichts ändert. Folglich sehe nur ich darin die Veränderungen. Der Schöpfer scheint mir nah, fern, anders zu sein.

Wenn ich alles richtig mache, dann erkenne ich nicht nur die äußere Seite der Geschehnisse, sondern sehe in allem „den Guten und das Gute Schaffenden“, dabei verstehe ich dass „es niemanden außer Ihm gibt“, und dass alles nur in mir geschieht.

Aber wenn sich alles in mir verändert, dann sollte ich alle diese Veränderungen als ein Wohl wahrnehmen und verstehen, dass ich gerade auf dessen Grundlage in der unveränderlichen Beziehung zum Schöpfer festgehalten werden soll.

In diesem Fall ergibt sich, dass meine inneren Veränderungen in mir das Wesen des Schöpfers, aus dem Widerstand des eigenen Egos aufbaue.

Was ist ein Kongress?

Eine Frage, die ich erhielt: Was hat der Kongress mit dem Begriff der Form, die in die Materie gekleidet ist, zu tun? Ist das keine Illusion dieser Welt?

Meine Antwort: Der Kongress ist ein Mittel, mit dessen Hilfe wir ein riesiges starkes Verlangen/Kli erschaffen wollen.

Und alle, die sich in ihm befinden, werden das Licht, das sich dort offenbart, genießen. Genießen bedeutet, dieses Licht zur Korrektur zu verwenden.

Was ist ein Kongress? – Ein Kongress ist die Erschaffung eines Systems, in dem alle Details miteinander verbunden sind. Wir hoffen darauf, in diesem System eine solche Verbindung untereinander zu erschaffen, dass wir darin unsere Ähnlichkeit mit dem Licht, dem Schöpfer enthüllen werden.

Und jeder wird das in dem Maße, in dem er sich in dieses Kli einordnet, spüren. Und das wird zu seiner spirituellen Enthüllung.

Die Erschaffung dieses gemeinsamen Kli hängt von allen ab. Und von jedem hängt ab, inwieweit er sich in dieses gemeinsame Kli einordnet, weil jeder anschließend die Empfindung des enthüllten Lichtes in Abhängigkeit von dem Ausmaß der persönlichen Beteiligung erhält.

So viel, wie jeder sich am gemeinsamen Verlangen beteiligt, so viel wird er daraus schöpfen können. So ist das Gesetz der Wechselwirkung eines Individuums mit der Gruppe, und das ist eine reale Handlung.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“ vom 20.10.2010

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Verstoße nicht gegen das Gesetz

Wenn der Mensch die Gesetze des integralen Systems studiert, wird ihm klar, dass er nichts daran ändern kann.

Denn die ganze Berechnung wird mit ihm ausgehend davon angestellt, ob er in der Lage ist, die Erfüllung des Bürgschaftsgesetzes auf sich zu nehmen.

Und wenn nicht, dann wird der Unterschied zwischen dem, wie dieses System aus der Bürgschaft heraus funktioniert, und dem, wie er es selbständig in Bewegung setzen soll, von ihm als Leiden, als Druck, der auf ihn von beiden Seiten ausgeübt wird, empfunden.

Es gibt darin keine Barmherzigkeit dem Persönlichen gegenüber außer der Berechnung für das gesamte System.

Wenn der Mensch diese Gesetze nicht befolgt, dann bekommt er von dem System in dem Maße, in dem er sie eigentlich für das gesamte System erfüllen sollte, eine negative Reaktion als Antwort.

Es ist, als ob es Halt machen und abwarten würde, dass er es selbst in Bewegung setzt. Und das empfindet er als alle möglichen Leiden und Schicksalsschläge.

Doch wenn man weiß, was dieses System darstellt, kann man sogar erkennen, in welcher Form und auf welche Art und Weise seine Probleme und Leiden entstehen werden.

Das hängt von der Verbindung zwischen den Seelen und dem Ausmaß ab, in dem er sie in Bewegung setzen soll.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Bürgschaft“ vom 15.10.2010

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