Alles befindet sich innerhalb unserer Verbindung
Eine Frage, die ich erhielt: Was hat die Enthüllung der Wahrheit mit der Enthüllung des Systems der gegenseitigen Verbindung aller Seelen zu tun?
Meine Antwort: Das ist ein und dasselbe. Die gegenseitige Verbindung ist die Wahrheit. Das Netz unserer Verbindungen nennt sich „Gefäß“, Kli.
Der Schöpfer hat einen Abdruck von Sich im Material des Verlangens zu genießen hinterlassen, hat diesen Seinen Abdruck in dessen Masse eingetaucht. Nun gibt es in mir eine „Vertiefung“ mit einem Reliefmuster.
Dieses Muster stellt eine Verflechtung von Verbindungen zwischen den Verlangen dar, die der Schöpfer erfüllt, wenn sie korrigiert sind. In diesem Fall ist Er ihr Netz. Das gemeinsame Netz dieser Punkte nennt sich „Malchut der Welt der Unendlichkeit“.
Nach und nach verbirgt Sich der Schöpfer und hinterlässt ein Seelensystem – und dann findet das Herabsteigen der Welten statt. In dem Maße Seines Verschwindens fühlen sich die Seelen immer mehr einander entgegengesetzt, während sie zur Kehrseite (Sitra Achra) übergehen, wo die Verbindung gestört, geschwächt ist und einen egoistischen Charakter annimmt.
Im Endeffekt landen wir in dieser Welt und nehmen anstelle der gegenseitigen Verbindung, anstelle des Schöpfers, der uns erfüllt, die Leere, die Trennung voneinander wahr.
In Wirklichkeit nehme ich immer den Schöpfer wahr. Denn es gibt nichts mehr, was ich wahrnehmen könnte, es gibt nur mich und Ihn. Doch in der jetzigen Realität nehme ich Ihn entsprechend meinem momentanen egoistischen Zustand wahr.
Das Ziel des Prozesses ist, die Wahrheit, den wahren Zustand zu erreichen, indem man alle Hüllen von sich wirft. Indem ich die Verbindung zwischen uns aufs Neue enthülle, werde ich in einem bestimmten Moment sehen, dass sie nicht die Menschen, sondern die Seelen, die Verlangen verbindet. In dem Charakter dieser Verbindung, in deren Wesen, in deren Stärke enthüllt sich uns der Schöpfer.
Es gibt keine andere Realität außer der allgemeinen gegenseitigen Verbindung. Sie füllt alles aus, und wir sind so erschaffen worden, dass wir nichts außer ihr wahrnehmen können. Wir befinden uns innerhalb von ihr.
Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 03.11.2010





Ich enthülle die Einheit durch direkte und indirekte Handlungen.
Unser gegenwärtiger Zustand erinnert an die Zeit vor dem Auszug aus Ägypten. Und je näher wir dem Auszug kommen, desto dichter wird die Zeit zusammengepresst, die mit den Handlungen, Ereignissen, Vorfällen ausgefüllt wird. Und deshalb zweifelt der Mensch, in seinem Inneren wird alles vermischt: ich, der Pharao, Moses, die Ägypter, das Volk Israels innerhalb und außerhalb Ägyptens – alle meine inneren Zustände.
Eine Frage, die ich erhielt:
Eine Frage, die ich erhielt:
Eine Frage, die ich erhielt:
Wenn ich zum Kongress fahre, lasse ich alles zu Hause, was ich in dieser Welt habe, um an den Ort der Verbindung zu kommen und dort in das neue Leben geboren zu werden. Es gibt keinen Fluchtweg, die Wege zurück sind abgeschnitten; es existiert keine Verbindung mit der Außenwelt und keine Empfindung der Außenwelt.
Vor dem Kongress sollten wir uns auf drei Sachen konzentrieren.
Der Auszug aus dem Exil ist der Auszug aus unserem egoistischen Verlangen, eine Erhebung aus ihm mit dem Glauben über dem Verstand, aus „Lo Lischma“ (um seiner selbst Willen) zu „Lischma“ (um des Schöpfers willen), aus Liebe zu sich selbst zu der Liebe zum Nächsten.
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