Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Machsom ist überall der gleiche – sogar in Japan


Eine Frage, die ich erhielt: Ich lebe in Japan und ich studiere jetzt, gemeinsam mit meinem Mann, seit 3 ½ Jahren mit Ihnen Kabbala. Ich studiere morgens und in meiner freien Zeit. Eigentlich studiere ich 12 Stunden pro Tag und atme den ganzen Tag nur Kabbala. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr wird meine innere Wirklichkeit klarer, fokussierter, als ob die Essenz von dem, was ich lerne, in mich eindringt und sich mit den Eigenschaften meines Gefäßes durch die Erlangung der Zustände, die sich in mir ändern, vermischen. Es gibt keinen Zweifel, dass meine gesamte Existenz durch das Studieren mit Ihnen verändert wurde und offensichtlich brenne ich dafür, den Machsom zu überqueren, genau wie andere. Habe ich Aussicht darauf, den Machsom zu überqueren, obwohl ich so weit weg bin und wegen der Entfernung nur begrenzte Möglichkeiten habe, an der Verbreitung teilzunehmen?

Meine Antwort: Fügen Sie Ihren Studien die Verbreitung hinzu. Ich kenne Japan und ich denke, es gibt dort großartige Gelegenheiten für die Verbreitung. Beteiligen Sie sich an der Entwicklung unserer japanischen Webseite und ihrer Förderung im Internet. Ein Mensch empfängt Spiritualität innerhalb des Raumes, den er durch Geben an andere frei setzt.

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In der Spiritualität gibt es keine Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung!


Eine Frage, die ich erhielt: Lieber Rav, als ich dreißig wurde, hörte ich auf, irgendetwas zu fühlen. Mein Leben wurde grau, wertlos und leer. Ich dachte, so fühlt sich das Alter eben an und akzeptierte es eben. Die Jahre gingen ins Land und eines Tages sah ich „zufällig“ ein Programm, in dem Sie über Kabbala sprachen. Es berührte mich, also ging ich auf Ihre Website und verbrachte drei Jahre damit, dort die Materialien selbstständig zu studieren. Aber vor einem Jahr wurde ich so „durchgeschüttelt“, dass ich nicht mehr allein bleiben konnte und fing an, nach anderen Leuten zu suchen, die sich auch für Kabbala interessierten. Und der Ball kam ins Rollen! Im letzten Jahr bildeten wir eine Gruppe, mieteten einen Raum zum Studieren, gingen zu einem Kongress und führten eine Buchmesse durch, die noch mehr Menschen zur Kabbala brachte. Wenn Männer und Frauen heute in unser Zentrum zur Sonntagslektion kommen, fühle ich mich verantwortlich dafür, dass alles glatt geht. Und all dies geschieht nach gerade mal einem Jahr!

Die Zeit scheint unglaublich schnell vorbeigegangen zu sein. Mehr Dinge geschahen während dieses Jahres als je zuvor in meinem Leben. Meine Zustände ändern sich so schnell, dass ich keine Zeit habe, darüber nachzudenken, was geschieht. Meine Frage ist: Durchlaufe ich meine Reinkarnationen schneller? Oder fühle ich diese Reinkarnation stärker? Oder mache ich die verlorene Zeit für die Dinge wett, die ich hätte tun müssen, aber nicht tat?

Meine Antwort: Es gibt keinen „schnellen“ Weg, es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung und es gibt keine Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung. Jedoch müssen Sie immer prüfen:

1. Was ist Ihre Absicht? Ist sie, absolutes Geben zu erreichen – in der Verbindung mit Ihren Freunden durch gegenseitige Bürgschaft?

2. Ist das das Ziel, auf das Sie sich zu bewegen? Sie müssen die Eigenschaft des Gebens, das Gegenteil Ihres gegenwärtigen Zustands, allmählich erreichen.

3. Woher bekommen Sie die Kraft, um vorwärts zu gehen? Wenn Sie sie aus sich selbst heraus bekommen, dann werden Sie von Ihrem natürlichen Egoismus angetrieben – und der führt nicht zur „Absicht“. Wenn Sie Ihre Energie jedoch von der Gruppe erhalten, dann gehen Sie auf das richtige Ziel zu.

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