Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Zivilisation'

Wir haben den kritischen Punkt unserer Entwicklung erreicht


Die Evolution hat nie geendet und heute haben wir den kritischen Punkt des Übergangs erreicht, an dem sich die Welt von egoistisch zu altruistisch verändert. Die Kabbala erklärt, dass das Leben auf der Erde – auf allen Ebenen – durch den gleichen Entwicklungsprozess geht. Demnach haben Studien über Bakterien gezeigt, dass die Bakterien an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung, durch die Umstände gezwungen wurden, sich von einem lebensfeindlichen und konkurrierenden Verhalten zu friedlichen Wechselbeziehungen zu verändern. Dies führte in der Schöpfung zu neuen vielzelligen Organismen, die sich später zu komplexen Organismen, einschließlich der Menschen, entwickelten.

Auf allen anderen Ebenen der Natur, von unbelebt bis menschlich, erfolgen ähnliche Prozesse. Auch wir müssen uns von rivalisierenden und feindlichen Gruppen, Nationen, Religionen und Zivilisationen in eine globale Familie umwandeln. Tatsächlich werden wir durch innere Informationen (Reshimot – die spirituellen Gene unserer Entwicklung) angetrieben, die das gleiche sind wie unsere äußerlich enthüllten, biologischen Informationen.

Der evolutionäre Prozess wird in der Kabbala folgendermaßen erklärt: Die „Stärke“ des Egoismus (Reshimot von Awijut) wächst ständig an und bewirkt den Entwicklungsprozess. Der Egoismus wächst entlang folgender Stufen:

  • 0-1 unbelebt
  • 2 pflanzlich
  • 3 tierisch
  • 4 menschlich

Wenn der Egoismus die letzte, menschliche Ebene seiner Entwicklung erreicht, wird in ihm eine besondere Eigenschaft enthüllt: eine Verbindung zur Höheren Quelle, dem Schöpfer oder der Natur. Doch diese letzte vierte Stufe entwickelt sich ebenfalls schrittweise, und geht durch ihre eigenen inneren Stadien (ebenfalls die Stadien 0-1-2-3-4) hindurch. Im letzten Stadium des Egoismus, seinem vierten Stadium, enthüllt der Mensch schließlich seine globale Natur. Daher muss der Mensch auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, sich mit seiner Quelle zu verbinden – dem Schöpfer. Die Menschheit muss eins werden, wie der Schöpfer.

Oberflächlich betrachtet, erscheint ein Mensch nicht mehr als ein biologisches System zu sein. Wenn jedoch dieses System einen bestimmten Grad seiner Entwicklung erreicht hat – die vierte Stufe seines Egoismus – veranlasst es einen „Systemzusammenbruch“, ein Upgrade in der Organisation und der Funktionsweise des Systems, das es auf die nächste globale Stufe bringt. Das ist es, was wir heute in unserer Gesellschaft beobachten.

Mit anderen Worten, unsere nächste Entwicklungsstufe, die „spirituelle“ Stufe, die von uns Gleichheit mit dem Schöpfer fordert, beginnt sich in uns zu enthüllen. Vorerst fangen wir nur damit an, sie zu definieren, zu sehen, dass sie global und integral ist. Jedoch in dem Maße, in dem wir mit dieser neuen Form des Egoismus in uns vertraut werden, werden wir beginnen, das Bedürfnis nach seiner Erfüllung – den Schöpfer – zu spüren.

Zum Kabbala Lernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Vatikan akzeptiert Darwins Theorie – die Kabbala tut es nicht
Blog-post: Evolution des Menschen – Wir waren alle Affen in der Vergangenheit

Den Übergang zu einer neuen, globalen Zivilisation vollziehen


Eine Frage, die ich erhielt: Bitte geben Sie ein Beispiel für korrekte wirtschaftliche und soziale Verbindungen, wie man sie bildet, und wie man den Übergang macht. Bitte geben Sie praktische Vorschläge.

Meine Antwort: Das alles kann betrachtet werden, wenn man als Beispiel unsere Körper heranzieht.

Ein Beispiel aus der Natur: In unserem Körper haben jedes Molekül, jede Zelle, jedes Organ und der Organismus als Ganzes ihre eigenen persönlichen Interessen. Wenn jeder Teil des Organismus den anderen zeigt, dass er an Eigennutzen interessiert ist, beginnen alle miteinander zu „verhandeln“. Jede Sekunde bringen die Verhandlungen, die in unserem Körper stattfinden, das System in einen Zustand von Harmonie, weil das Interesse des ganzen Systems sich gegenüber den Interessen der kleineren Teile durchsetzt, welche es enthält. Alles ist gemäß einer Hierarchie aufgebaut, welche alle Interessen einschließt. Daher ist auch Platz für den individuellen Nutzen jedes Teils innerhalb der größeren oder höheren Struktur.

Stellen Sie sich das System als ein einziges Ganzes vor. Dann werden Sie verstehen, dass jede Stufe unseres Systems gesund bleiben und die Fähigkeit, seine eigenen Interessen zu wahren, aufrechterhalten muss. Jedoch muss dies innerhalb des Rahmens des gesamten Organismus getan werden.

Ein Beispiel aus unserer Wirtschaft: Was wäre, wenn der Körper sich so verhalten würde, wie wir die Weltwirtschaft führen? Stellen Sie sich vor, wir nehmen das Herz (das Atmungssystem – die „industriellen“ Organe), und würden ihm die Macht geben, die Ressourcen vom Rest des Körpers zu verwenden. Die anderen Teile würden dem Kreislaufsystem sämtliche Rohmaterialien bereitstellen, wie Sauerstoff, und sie würden das Blut reinigen. Auf diese Weise würden sie ein wertvolles Konsumgut produzieren: Blut. Aber die Vertriebsabteilung des Kreislaufsystems setzt den Preis für das Blut im Organismus fest, und liefert es an die Organe, welche es sich leisten können. Aber was ist, wenn es sich einige Organe nicht leisten können? Kann unser Organismus gesund bleiben?

Globalisation: Dies ist ein natürlicher biologischer Prozess, darauf ausgerichtet, eine einzige integrale, menschliche Familie zu schaffen. Wir beobachten bereits, wie diese Interaktion in unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens geschieht. Die Natur hat uns bereits darauf vorbereitet eine globale Familie zu werden.

Aber es gibt ein Problem: Unsere Wirtschaft ist aggressiv, und das Hervorheben der persönlichen Interessen auf allen Stufen des integralen Ganzen bedeutet, dass die globalen Wirtschaftsorganisationen nicht fähig sind den lokalen Wirtschaftssystemen zu sagen, was gut oder schlecht für sie ist. Sie werden gezwungen sein, die Interessen von jedem lokalen Ökosystem und jeder Wirtschaft zu berücksichtigen. Das alles bedeutet, dass wir eine Welt brauchen, die für jeden gut ist. Dies ist unsere entwicklungsmäßige Aufgabe: eine nachhaltige globale Wirtschaft zu schaffen, und eine globale Familie zu werden.

Der Übergang: Die alte und die neue Zivilisation müssen eine gewisse Zeitspanne nebeneinander bestehen. Wir müssen ein Forum der Neuen Zivilisation schaffen, wo wir unsere neuen Verbindungen diskutieren können, um die neue Zivilisation aufzubauen. Wir sollten uns nicht ums alte System sorgen, welches aussterben wird. Vielmehr sollten wir die frühere egoistische Zivilisation respektieren, welche nun eine neue, globale Zivilisation hervorbringt, und wir sollten versuchen einen Kollaps des alten Systems zu vermeiden, bevor wir unsere Verbindungen in der neuen Zivilisation ausreichend gebildet haben.

(Basierend auf Materialien von Dr. E. Sahtouris, meinem Kollegen im World Wisdom Council)

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie definieren Sie Globalisierung?
Die Klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein

Unsere zukünftige Sicherheit hängt von der Verbreitung der Weisheit der Kabbala ab


Drei Fragen, die ich über die Zukunft der Welt erhielt:

Frage: Sie erwähnten, dass das Regieren der Welt unter dem Vorsatz „ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst “ und „ein Mensch mit einem Herzen “ stehen soll. Warum beginnen Sie und Ihre Gruppe nicht mit einem Funktionsmodell eines solchen Systems, das für den Rest als Signal und zur Inspiration dient? Es wäre doch leichter, in kleinerem Umfang anzufangen, als ganz groß.

Meine Antwort: Aufgrund der heutigen Zeit und Umstände können wir uns nicht aussperren, sondern müssen unsere ganze Energie in die Verbreitung der Kabbala stecken, da sie das Mittel ist, welches die Welt vor dem Dritten Weltkrieg bewahrt.

Frage: Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, dass wir nun biblischen Zeiten entgegensehen?

Meine Antwort: Ich meinte, dass wir anfangen müssen, das biblische Prinzip von „ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst “ einzuhalten.

Frage: Mit Bezug auf Ihre Beiträge zu weltweiter und gleichberechtigter Einheit einer einzigen Zivilisation hoffe ich, dass Sie nicht von einer neuen Weltordnung, einer Regierung, einer Bank und einer Währung sprechen, und davon, dass alle mit implantierten Chips herumlaufen.

Meine Antwort: Die gesamte Menschheit ist ein integraler (globaler) Organismus. Darum sollte jeder dem Gesetz der globalen Wechselbeziehung auf allen Ebenen unserer Tätigkeiten gehorchen. Dies bedeutet, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“ schreibt, dass es letztendlich nur eine spirituelle Regierung geben wird, die alle Aktivitäten der Weltbewohner lenken wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: Baal HaSulam beschreibt die Lebensbedingungen in einer globalisierten Welt
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Was erwartet die Menschheit: Aussterben oder Aufschwung?

News Report: Wenn sich die Umstände des menschlichen Lebens und der Zivilisation nicht ändern, steht deren rasche genetische Auslöschung bevor. Jede nachfolgende Generation ist kränklicher als die vorhergehende. Letztendlich wird eine kranke Generation eine gänzlich nicht überlebensfähige Generation zeugen. Menschen in den Entwicklungsländern werden ein wenig länger durchhalten. Die Finanzkrise wird zu einer Krise des öffentlich verfügbaren Gesundheitswesens führen. Die Qualität des Lebens wird drastisch abnehmen und in ein oder zwei Jahrzehnten wird die Weltbevölkerung auf eine Milliarde schrumpfen.

Mein Kommentar: Es gibt viele tragische Vorhersagen über das nahe völlige Auslöschen der Menschheit aufgrund unterschiedlicher Faktoren. Die Wissenschaft der Kabbala schließt diese Möglichkeiten nicht aus, einschließlich Weltkriege. Gleichzeitig bietet sie jedoch eine allgemeine Lösung für alle möglichen Krisen und ihre Konsequenzen.

Denn der Grund für alle Probleme liegt im Gegensatz des menschlichen Egoismus zum Altruismus der Natur und die Korrektur des menschlichen Egoismus wird die Menschen der Natur angleichen und folglich die positiven Kräfte der Natur heranziehen. Als Ergebnis werden sich alle Umstände vom Negativen ins Positive verwandeln und die Menschheit wird sich bis zur inneren Enthüllung der Eigenschaft der Ewigkeit und Perfektion entwickeln.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute: Das Allheilmittel

„Das Ende Amerikas“ – oder doch nicht?


Eine Frage, die ich erhielt (von einem Studenten aus Russland): Sind Sie nicht froh über „das Ende von Amerika?“

Meine Antwort: Im Gegensatz zu Ihnen kann ich mich nicht daran weiden, Nachrichten über die Krise in den USA zu hören und mich auch nicht darüber freuen, dass es G-ttes Bestrafung für ihren Stolz ist, denn ich respektiere diese Menschen, die solch ein mächtiges Land mit ihren eigenen Händen geschaffen haben, ohne es auszugliedern. Ich glaube nicht an eine polare Welt. Ich weiß, dass die Welt rund ist und dass es nicht anders sein kann.

Um ein bedeutendes Land zu sein, muss man Einfluss in der Welt haben: Kapital, Technologie, entwickelte Wissenschaften und ein perfektes Regierungssystem, anstatt die Menschen durch Furcht zu manipulieren. Ich schaue in objektiver Weise auf die Welt – von Oben – und ich bin über das kommende Leid betrübt. Ich habe davon keinerlei tierisches Vergnügen.

Sie werden jedoch bald enttäuscht sein, denn Amerika wird die Krise überleben. Es ist flexibler als andere Länder und wird fähig sein, sich leichter anzupassen. Der Kollaps der westlichen Zivilisation und das Ende der Welt, wie wir sie kennen, werden uns alle zwingen, uns zu verändern. Die Schlauen werden nicht zu zimperlich sein, Kabbala zu studieren und sie werden weniger leiden und sich schneller erholen. Das wünsche ich jedem – einschließlich dem russischen Volk.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum bekam Amerika den ersten Schlag?
Blog-post: Obama – Chance auf Hoffnung oder eine neue Enttäuschung?
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

 

Eine göttliche Laune im Aktienmarkt?


News Report (übersetzt von gazeta.ru): Gibt es auf dem Aktienmarkt Regeln oder wird er aus einer göttlichen Laune heraus regiert? Es wurde viel unternommen um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Eine „göttliche Laune“ wird definiert als der Unterschied zwischen tatsächlichen Preisen und derer, die vom Rückfluss und der Liquidität festgesetzt sind. In anderen Worten, der Aktienmarkt operiert bei einem niedrigen Rückfluss, aber die Preise steigen oder fallen in Übereinstimmung mit der derzeit überwiegenden Meinung: „alles wird zu den guten alten Zeiten zurückkehren“ oder „das ist das Ende der westlichen Zivilisation“. Das soll heißen, dass der Prozess, in dem wir stecken und der die Welt verändert, zufällig ist.

Mein Kommentar: Es gibt kein zurück! Unser Egoismus ist gewachsen und wir sind auf eine Stufe von globaler Verbindung aufgestiegen.

Dies passiert zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit, obwohl die Kabbala dies schon vor Jahrtausenden vorausgesagt hat. Ich lade Sie dazu ein, in unser Archiv der alten Lektionen zu gehen und dies zu überprüfen, indem Sie sich unsere viele Jahre alten Lektionen anhören.

Nichts wird zu den guten alten Zeiten zurückkehren. Alles was jetzt stattfindet ist das Ende der westlichen Zivilisation. Vor uns liegt eine globale, einzige und einheitliche Welt. Wir sind alle eine Familie; wir können nicht davor weglaufen und sind komplett abhängig von ihr. Nicht einmal sterben kann da helfen, denn Sie werden zur Vervollständigung Ihrer Korrektur zurückkommen müssen!

Wir müssen einen Aktienmarkt schaffen, der auf den Regeln des globalen Systems der Welt basiert. Alles wurde bereits beschrieben. Studieren Sie Kabbala!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die jetztige Krise ist gleichzusetzen mit einem Vertrauensverlust der Menschen in…
Kabbala-Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise – Ein Artikel in YnetNews

Es wird Zeit, einen neuen Film über die globale Krise zu machen


Eine Frage, die ich erhielt: Arbeiten Sie noch mit den Wissenschaftlern zusammen, die in dem Film Ups and Downs in San Francisco „Höhen und Tiefen in San Francisco“ dabei waren? Das Ende des Filmes war sehr vielversprechend für eine zukünftige Zusammenarbeit. Ich habe auch im Internet eine andere Gruppe von Wissenschaftlern gefunden. Würden Wären Sie vielleicht auch an einer Zusammenarbeit mit ihnen interessiertant finden?

Meine Antwort: Obwohl Wissenschaftler die Krise enthüllen (und man braucht nicht Wissenschaftler zu sein, um dies zu erkennen), versteht die Menschheit im Ganzen weder die Natur der Krise noch ihre Folgen. Sie versteht nicht, dass unsere globale Vebindung uns vollkommen verändert hat. Wir sind nun eine vereinte Gemeinschaft. Und die Natur (oder der Schöpfer) schaut ebenso ganz anders auf uns: Heute verlangt ER, dass wir Ihm gleich werden;, Er verlangt Einheit!

Da die Menschen das noch nicht merkenrealisieren, erhält die herkömmliche Wissenschaft weiterhin Ergebnisse,finanzielle Mittel und das was bedeutetbedeutet, , dass die alte Wissenschaft bleibt bestehen. so wie bisher weitermacht. Wenn etwas geschieht, was das die Leute zum Nachdenken und Anhalten bringt, dann bedeutet ist diesas das Ende ihrer der Finanzierung. Darum führe mache ich auch weiterhin mit den TV-Interviews mit Wissenschaftlern in meinem Studio weiterdurch, doch schaue halte aber nicht mehr nach einer Gelegenheiten Ausschau, aus,um unter ihnen Vorträge zu halten. wo ich Vorträge unter ihnen halten könnte.

Ich finde, wir müsstenes ist an der Zeit, einen neuen Film über die Krise und diederen Lösung machen, so ähnlich wie „What the Bleep Do We Know!?“ – doch dieses Mal über die globale, menschliche Krise unserer Zivilisation, welche die kleinen Krisen wie die finanzielle und gesellschaftliche beinhaltet.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wissenschaften sind der Weisheit der Kabbala untergeordnet
Blog-post: Ein Besuch des Präsidenten der Universität Haifa
Blog-post: Die Wissenschaft wird sich der Wahrnehmungsmöglichkeiten der Kabbala beewusst
Blog-post: Das Schicksal der Physik hängt am Großen Hadronenbeschleuniger

Wird China die Supermacht des 21.Jahrhunderts sein?


Eine Frage, die ich erhielt: Wie sehen Sie die Zukunft Chinas im Lichte der gegenwärtigen globalen Krise?

Meine Antwort: China ist heute der sich am dynamischsten entwickelnde Teil der globalen Wirtschaft. Obwohl China kein Kapital verliert, ist ein Rückgang in seiner Entwicklung dennoch unvermeidbar.

Es scheint, als würde die chinesische Wirtschaft weniger leiden als andere. Immerhin wird China durch ein mächtiges politisches Regime, einen geschlossenen inneren Markt, seine eigene starke Währung, billige Arbeitskräfte und eine schwache Anbindung an das internationale Kapitalsystem geschützt. Verglichen mit der internationalen Rezession, offenbart sich für China eine Chance für das Wachstum der betrieblichen Grundstückserschließung und des Konsums.

Der Premierminister der Volksrepublik China, Wen Jiabao, hielt eine Ansprache am Schluss des Asien-Europa Gipfels, der am 26. Oktober stattfand, in der er erklärte: „Wir benötigen Reformen, die das Entstehen einer fairen und effektiven globalen Finanzordnung fördern.“ Anders als alle anderen Länder, mit Ausnahme der USA, sorgt sich China um die Ausbildung im Wissenschaftsbereich. Es gibt 500.000 Chinesen, die außerhalb Chinas studieren, davon 200.000 in den USA. Es stellt sich heraus, dass im 21. Jahrhundert die einzigen Länder, die fähig sein werden erfolgreich eine technisch-wissenschaftliche Grundlage zu entwickeln, die USA und China sein werden.

Aber um eine Supermacht des 21. Jahrhunderts im multipolaren System der Weltordnung zu werden, und um für die chinesischen Waren einen Markt zu finden, unter Berücksichtigung dass die Wirtschaft auf direkte internationale Investitionen aufbaut, muss China die Notwendigkeit in Betracht ziehen, sich in die einheitliche globale Zivilisation zu integrieren. In der Zukunft wird das System der Zusammenarbeit keine andere Wahl haben, als sich unter dem Einfluss der Natur zu ändern, und wie ein einziger Organismus harmonisch, miteinander verbunden, ganzheitlich und global zu werden. Im Übrigen sieht die alte chinesische Philosophie die Welt auf die exakt selbe Weise.

Verwandtes Material:
Blog-post: Neue Theorien über die Finanzkrise

Das kabbalistische Modell einer neuen Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Das Ziel jeder Regierung ist es, das Bewusstsein der Menschen einzuschläfern. Auf diese Weise fallen die Menschen nicht unter den Einfluss irgendeines Extremismus. Deshalb müssen die Massenmedien die Mengen betäuben oder einer Gehirnwäsche unterziehen. Klarerweise werden in diesem Fall die inneren Ressourcen des Menschen nicht genutzt, da sie untätig geworden sind.

In der neuen, systematischen Krise (deren Wesen nur Kabbalisten sehen können), sind die Regierungen sogar noch bestrebter, die Menschen einzuschläfern, seitdem sie nicht mehr wissen, wie sie handeln sollen, und sich sogar eingestehen, dass sie hilflos sind! Welche Lösung schlagen Sie vor?

Meine Antwort: Kabbala bietet die einzige Lösung, welche die Menschen zum Handeln erwecken kann, ohne die Gefahr, die zerbrechliche Balance der Kräfte in der Zivilisation zu zerbrechen, die nach wie vor die Welt vor völliger Zerstörung und Chaos bewahrt.

Die allgemeingültigen Stufen zur Verwirklichung der Lösung, sind folgende:
1. Das „Hintergrund-Verfahren“ der Massenmedien sollte benutzt werden, den Leuten das unterbewusste Verstehen zu geben, dass jeder mit jedem verbunden ist, und die Menschheit ein einheitliches Ganzes bildet. Zusätzlich sollte den Menschen verständlich gemacht werden, was „gut“ und was „schlecht“ ist – dass Altruismus, die Erkenntnis der gegenseitigen Abhängigkeit der Menschen, und übereinstimmende Handlungen, gut sind, während Egoismus und engstirniges Streben nach Eigennutzen schlecht sind – sowohl für das Individuum wie auch für die Menschheit als Ganzes.

2. Sobald dies ins öffentliche Bewusstsein eindringen wird, werden wir beginnen, die Leute zu motivieren, bewusst zu werden und anzufangen, altruistische Handlungen auszuführen. Zuerst sollte das Motiv sein, die offensichtlichen, einfachen, körperlichen Probleme zu lösen, damit jeder den Gewinn vom neuen Weg des Denkens sieht.

3. Gerade während der Stufen 1 und 2 ist es notwendig, in den Informationsstrom, in die Gedanken über die Existenz einer einzigen Kraft und das endgültige Ziel eine Einführung zu geben:

a) Zuerst sollte das auf eine komplexe Weise getan werden, empfänglich nur für Menschen, die nachdenken;
b) Wenn die aktive Stufe beginnt, sollte dies durch einfache Informationen ausgeführt werden, die für die Massen anschaulich sind und deutlich machen, dass dies die anziehendste Weltsicht für jede Person ist.

Das wird uns die Möglichkeit geben, die ganze Menschheit in einem einzigen Impuls zu vereinen, um unser gemeinsames Problem zu lösen, und gleichzeitig – während des Prozesses der Problemlösung – werden sich die getrennten Seelen verbinden, um ein einheitliches System der Menschheit zu erschaffen.

Was ist so speziell an diesem Plan?
Kabbala ist die einzige Grundlage, die die Eignung hat, ein ideologisches System zu erschaffen, das zwei sich gegenseitig ausschließende Kriterien erfüllt:
a) Das System muss so kraftvoll sein, dass das Bewusstsein der Menschen davon nicht desillusioniert wird und es ablehnt.
b) Das System muss die Massen anspornen, ihr Bewusstsein zu transformieren.

Alle anderen ideologischen Modelle erfüllen nur eine dieser Anforderungen:
a) Entweder funktioniert das System gut, um das Bewusstsein der Menschen anzuspornen, ist aber nicht von Dauer (zum Beispiel Revolutionen);
b) oder das System unterzieht das Bewusstsein der Menschen einer Gehirnwäsche, aber entzieht ihnen damit die aktive, kreative Kraft, welche die Welt ändern kann (zum Beispiel Religion).

Nachdem der Mensch weiter durch eine besondere Periode innerer Wandlungen gegangen ist, verwirft er die Begrenzungen des vorgeschlagenen Modells, und von da an wird der Weg seines Bewusstseins unvorhersehbar. Doch Kabbala hilft dem Menschen, das Modell einer neuen Welt zu errichten, welches die Garantie gibt, mit allen Veränderungen zu arbeiten, indem es das Bewusstsein des Einzelnen befähigt, sich grenzenlos im Verlauf seines ganzen Lebens zu weiterzuentwickeln.

Der Grund liegt darin, dass Kabbala ein physikalisches Prinzip nutzt, das vorher unbekannt war: Wenn die Teile eines Systems korrekt verbunden sind, gewinnt das System umfassend Energie. Anders gesagt, ohne unsere materiellen Ressourcen zu verändern (Nahrung, Wasser, Öl, usw.), können wir alle unsere Probleme einfach lösen, indem die Menschen sich altruistisch statt egoistisch vereinen (siehe Das Beispiel vom Wolf, der Ziege und dem Salat).

Verwandtes Material:
Blog-post: Was haben wir damals im alten Babylon falsch gemacht?
Blog-post: Das Ziel der Schöpfung ist vollkommene Erfüllung
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Wenn es zu einer Globalen Krise kommt, können wir es uns nicht leisten, die Dinge einfach aufzuschieben


Frage: Warum eigentlich stellen Sie zwischen der Finanzmarktkrise und der „globalen kabbalistischen Revolution“ eine Verbindung her? Gehen Sie damit nicht zu weit?

Antwort: Es gibt einen Zustand autonomer Objekte und einen, in dem sich alle zu einem System vereinen. Nämlich dann, wenn sich neue und besondere Gesetze offenbaren – die Gesetze der Globalisierung, Kommunikation, Interaktion und Abhängigkeit.

Autonome Individuen im Tierreich sind Egoisten, aber sobald sie sich treffen, enthüllt sich das Gesetz, das ihrem System das Überleben erlaubt. Natürlich geschieht das im Tierreich unbewusst. Es liegt in der Natur des Tieres – es folgt ihr blind. Die menschliche Spezies unterscheidet sich davon durch die Selbsterkenntnis. Der Mensch muss denselben natürlichen Gesetzen bewusst und freiwillig folgen.

Solange wir nicht vereint waren, bestand weder die Notwendigkeit, das System zu berücksichtigen, noch dem Naturgesetz „Sorge für und liebe deinen Nächsten“ zu folgen. Als aber engere Verbindungen im Alten Babylon entstanden – die erste globale Zivilisation (global im Hinblick auf die damalige Zeit und bezogen auf eine kompakte Fläche), enthüllte sich unmittelbar sofort eine Krise – unsere Unausgeglichenheit mit dem natürlichen Gesetz einer menschlichen Gemeinschaft, „liebe den Nächsten wie dich selbst!“

In Babylon lösten wir das Problem, indem das gesamte System bzw. die Zivilisation zerstört wurde. Wir trennten uns voneinander und verstreuten uns in alle Winde. Aber heute sind wir verbunden und es gibt keinen Ort, an den wir uns flüchten könnten. Wir können uns nicht einmal vorstellen, welchen Komfort wir einbüßen würden, weil kein Land der Welt sich mehr selbst versorgen könnte. Es wäre die Rückkehr zum Feudalismus. Unsere Entwicklung, deren Formen und Meilensteine sind von der Natur vorherbestimmt. Wenn wir uns daher dagegen auflehnen, werden wir das Gegenteil der Natur wahrnehmen – schreckliches Leid.

Daher sagt die Kabbala, dass unsere einzige Chance darin besteht, das Naturgesetz der menschlichen Gemeinschaft anzuerkennen: „Liebe den Nächsten wie dich selbst!“ Natürlich ist diese Art von Beziehung nur dann akzeptabel, wenn jedes Individuum sich korrigiert – von „für mich selber“ zu „für das Wohl der anderen“.

Das ist leicht erreichbar, wenn:

1. Die Gesellschaft und die Massenmedien dies unterstützen, indem sie die Menschen dazu ermutigen, und auf jene „herabsehen“, die nicht so agieren (jedoch niemals durch Bestrafung).
2. Menschen werden Kabbala studieren (für die Massen wird oberflächliche Vertrautheit ausreichen) und so unseren zukünftigen Zustand herbeiführen, der bereits existiert.

Ich denke, dass „aufschieben“ dem Tod gleichkommt – im buchstäblichen Sinne des Wortes.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie bekommt man den Wolf, die Ziege und den Salat über den Fluss?
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Artikel: Die klassischen Lehren und Das Neue Planetarische Bewusstsein