Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wurzel'

Entwicklungsgesetze der Gruppe

Eine Frage, die ich erhielt: In der Natur gibt es allgemeine Entwicklungsgesetze: Geburt, Reifen, maximale Effektivität und Erlöschen. Entwickelt sich die Gruppe nach den gleichen Gesetzen?

Meine Antwort: Zweifellos durchlaufen wir diese Zustände sowohl in der persönlichen als auch in der Gruppenentwicklung. Und doch entwickelt sich die Gruppe etwas anders.

Einerseits dehnt sie sich ständig aus, andererseits, wenn sie in die spirituelle Phase eintritt, fängt sie an, sich mit dem Schöpfer zu verbinden.

Dann stirbt ihr materieller Teil, sprich die Absichten zu empfangen, und mit den Absichten zu geben tritt sie in den Schöpfer ein und existiert dort in ihrer Wurzel ewig.

Natürlich verschwindet der Begriff „Gruppe“ letztendlich, weil an seine Stelle der Begriff „Adam“, die Gesamtseele, tritt.

Die Gruppe (Kvuza) ist doch etwas Begrenztes, sie stellt eine Versammlung (Kibbuz), ein Bündnis von Seelen dar, die unter Druck vereint wurden.

Wenn die Gruppe eine Verschmelzung mit dem Schöpfer eingeht, existieren die Seelen ineinander, ohne zu verschwinden, die Einheit zwischen ihnen verschwindet ebenfalls nicht, und zugleich wird alles zu einem Ganzen.

Aus dem Gespräch vom 24.07.2010

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Alle Welten vereinen

Eine Frage, die ich erhielt: Zählt die Ehefrau zu jenen „Nächsten“, die man „wie sich selbst lieben“ muss?

Meine Antwort: Unser Leben in dieser Welt ist so organisiert, dass man auch innerhalb der Familie um des spirituellen Ziels willen verbunden sein muss. Das ist eine Folge der höchsten und lichtvollsten spirituellen Wurzel und betrifft jeden Menschen.

Infolge des Zerbrechens haben sich unsere Seelen voneinander entfernt und sind einander entgegengesetzt geworden. Das bezieht sich nicht nur auf die Kombination „Mensch – Schöpfer“, „Gruppe – Schöpfer“, sondern auch „Mann – Frau“.

Wir sind an der Phase des Familienzerfalls angelangt, und die Eheleute werden gezwungen sein, das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ umzusetzen.

Und genauso wie es in den Beziehungen zwischen fremden Menschen funktioniert, funktioniert es auch zwischen den Ehepartnern. Und wenn ein Mann und eine Frau einer solchen Verbindung würdig werden, wird zwischen ihnen die Shechina, der Schöpfer, herrschen.

Das bedeutet, dass sie in allen ihren Handlungen, von den materiellsten bis hin zu den spirituellsten, bestrebt sein werden, in einer Absicht zu bleiben – allein durch das gegenseitige Geben, den Schöpfer, verbunden zu sein.

Das kann von jedem enthüllt werden, und genau dafür hat der Schöpfer den ersten Menschen in zwei Teile geteilt: Adam und Eva. Diese Möglichkeit ist bereits in jedem Ehepaar auf der Welt enthalten.

Ich bin überzeugt, dass auf diesem Gebiet die Korrektur vollzogen werden muss. Denn solange wir nicht alle Korrekturen bis zu ihrem Abschluss auf der niedrigsten Stufe, der Stufe dieser Welt, gebracht haben, werden sie auch oben nicht existieren können.

Es reicht nicht, wenn wir in uns drinnen spüren, dass wir miteinander verbunden sind – wir sind verpflichtet, uns in allen unseren materiellen Angelegenheiten in dieser Welt auf ideale Art und Weise wie in der Welt der Unendlichkeit zu verbinden.

Dann werden sich diese zwei Pole – unsere Welt und die Welt der Unendlichkeit – miteinander verbinden, und alles wird zum vollkommenen Zustand zurückkehren. Wir müssen diese zwei Welten – die höchste und die niedrigste – miteinander verbinden.

Darum muss alles sowohl im Familienleben als auch in der Beziehung zu Kindern und Erwachsenen entsprechend den spirituellen Gesetzen stattfinden.

Und natürlich, wenn ein Mann und eine Frau Kabbala studieren und zu einer solchen Beziehung und zu solchen Absichten in Bezug aufeinander gelangen können, eröffnet das Möglichkeiten für eine einzigartige Arbeit, die mit keinem anderen möglich ist.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen“ vom 29.09.2010

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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 12

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Denn es gibt nichts in der niederen Welt, das nicht seinen Anfang in der jeweils höheren Welt nehmen und nicht daraus resultieren würde, ähnlich wie ein Abdruck die Form des Stempels wiederholt.

Die Wurzel, die sich in der höheren Welt befindet, zwingt den entsprechenden Zweig in der niederen Welt dazu, ihre Form und ihre Eigenschaften anzunehmen.

So schrieben die Weisen: „Das Schicksal aus der höheren Welt, welches für den Grashalm in der niederen Welt bestimmt ist, schlägt diesen Grashalm und zwingt ihn dabei, entsprechend seiner Bestimmung zu wachsen“. Und dementsprechend spiegelt jeder Zweig in dieser Welt genau das Muster wieder, welches sich in der höheren Welt befindet.

Baal HaSulam „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“

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Die Kabbalisten – über die Sprache der Kabbala, Teil13

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Der Berg, den wir in dieser Welt als Ölberg bezeichnen, weist auch eine spirituelle Verbindung mit seinem Namen aus. … Und deshalb, wenn der Kabbalist den Namen solchen Berges liest, dann wird er selbstverständlich alles verstehen, was darunter gemeint ist, im Unterschied zum gewöhnlichen Menschen, der diesen Namen ließt … Und (in der Vergangenheit) bemerkte irgendeiner einfacher Mensch zufällig, dass diese Erde für die Züchtung der Oliven gut ist, oder sah dort schon eine Menge der Olivenbäume wachsen (und nannte deshalb diesen Berg au diese Weise). Es ist so, weil sich die geistige Wurzel in jedem Detail aller Welten ausprägt, die daraus stammen).

Baal HaSulam. Sefer Or a-Bair, der Ölberg (Char a-Sejtim).

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Eine Seele, die die Realität öffnet

Der Sohar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 451: In der dritten Wache schlagen die Cherubim ihre Flügel an und singen, wie geschrieben steht: „Lobet den Herrn! Lobet, O Diender des Herrn, lobet den Namen des Herrn. Gesegnet sei der Name des Herrn … vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang.“ Dann singen alle Engel die in der dritten Wache stehen.

In der Lehre der Zehn Sfirot können wir die spirituellen Handlungen in Form von drei Linien, Lichter, Kelim, Schirme, Reschimot studieren, und der Sohar erzählt uns über dieselben Handlungen, in Form von heiligen unbelebten, pflanzlichen und tierischen Objekte – in Form der Kräfte für die Arbeit des Menschen. Somit werden verschiedene Teile der Seele mit verschiedenen Arten der unbelebten, pflanzlichen, tierischen Natur und als Menschen bezeichnet.

Für uns ist es schwierig, sie in den Begriffen der geistigen Physik, wie in TES vorzustellen. Wir sehen im „Baum des Lebens“ von Ari, dass es sehr schwierig ist, die ganze Vielfältigkeit der geistigen Handlungen in der Sprache der Sfirot und Parzufim zu beschreiben.

Deshalb gibt es in der Spiritualität noch eine andere Sprache – die Sprache der Zweige, worin der genaue spirituelle Zweig aus dieser Welt genommen wird, welcher den eigenen Namen hat. Folglich hat jedes kleine private spirituelle Detail, in jedem konkreten Fall seine genaue Definition in unserer Welt, die genau für diese geistige Eigenschaft oder Handlung vorbestimmt ist. Wir verwenden diesen Namen, und erhalten die kürzere und einfachere Sprache.

Wenn wir in der Sprache der Kabbala alles beschreiben müssten, was Moses in Tora geschrieben hat, dann hätte sich ein sehr dickes Buch ergeben.

Die Sprache der Zweige legt alles sehr kurz dar, und für den Menschen, der sich in der geistigen Empfindung befindet, ist es viel leichter, solchen Text wahrzunehmen, der die höhere Welt mit den irdischen Namen beschreibt. Denn die beiden Welten sind parallel zu einander, und der Mensch, welcher die höhere Welt empfindet, sieht diese Übereinstimmung sofort.

Die Sprache der Zweige ist auch noch deshalb vorteilhaft, weil in allen Welten, in allen Stufen dieselben Namen und Definitionen verwendet werden, denn jeder Zweig seiner Wurzel genau entspricht.

Wenn wir also den Sohar mit dem Sulam Kommentar lesen, worin die Sprache der Kabbala benutzt wird, die das mit der Sprache der Kabbala beschriebene Bild dieser Welt erklärt, dann sehen wir auch, inwiefern sie alle – sowohl Raschbi, als auch Ari und Baal HaSulam das Gleiche erklärten.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 28.09.2010

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Wartest du auf die Erlösung?

Der Soar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 462: Glücklich sind die Gerechten die belohnt werden mit diesem oberen Licht, dem erleuchteten Spiegel, der auf alle Seiten scheint, rechts und links. Jeder dieser Gerechten erreicht in seinem Anteil was er sollte, gemeint ist, erreicht übereinstimmend zu seinen Handlungen in der Welt. Und da gibt es manche, die sich durch dieses Licht schämen, von welchem ihre Freunde mehr zur Erleuchtung empfingen.

Wir wollen alle Details erkennen und verstehen, wo sie sich befinden, was der Zweig und die Wurzel jedes Namens ist, seine geistige Eigenschaft, folglich suchen wir in uns also diese Gradationen der Eigenschaften, über welche der Sohar spricht.

Natürlich, befinden sie sich nur in uns, im unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveau unserer Wünsche, wir empfinden nur die Realität, die sich innerhalb unserer Seele befindet.

Denn auch jetzt halten wir uns innerhalb unserer Seele, innerhalb Kli – des Wunsches auf, und alle Erscheinungen geschehen darin.

Auf der Suche, sollen wir uns ständig die Hoffnung machen, dass das umgebende Licht auf uns einwirken wird, und uns die Augen öffnen wird.

Dabei möchten wir die höhere Welt, alle Gradationen ihrer Eigenschaften offenbaren, uns in der Seele zurechtfinden, – wir wünschen also, dass uns das Licht der Korrektur leuchtet. Es heißt eben „die Erlösung zu erwarten“. 

Man sagt, dass nach dem Tod der Seele „auf dem Himmel“ nur zwei Fragen gestellt werden: „Hast du dich mit Tora beschäftigt (hast du auf dich das korrigierende Licht hervorgerufen)? Hast du auf die Erlösung gewartet (auf deine Korrektur)?“ – In dieser Absicht sollen wir uns ständig aufhalten.

Aus dem Unterrict nach dem Buch Sohar, 28.09.2010

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Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 10

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Das Material der ersten, höchsten Welt, ist am „feinsten“, im Vergleich zu allen unteren Welten. Und das Material (der folgenden) zweiten Welt, ist grober als das Material der ersten Welt, und gleichzeitig feiner, als in allen unteren Welten in Bezug auf die zweite Welt.

Und solche Reinfolge bleibt bis zu unserer Welt erhalten, deren Material grober und „dunkler“ ist, als in allen vorangehenden Welten.

Gleichzeitig sind die Formen in jeder Welt konstant und identisch in allen Einzelheiten, sowohl mengenmäßig, als auch qualitativ.

Man kann es mit dem Stempel und seinem Abdruck vergleichen, wenn auch die winzigen Details des Stempels (der höchsten Welt) vollständig auf den Abdruck (der niedrigsten Welt) übergehen.

Baal HaSulam. „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“.

Kabbalisten über die Sprache der Kabbala, Teil 9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Jedes Detail der höheren Welt entspricht der ganzen Vielfältigkeit der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden Stufen dieser Welt, ohne Unterschied der Formen, da der ganze Unterschied nur in ihrem Material liegt (das Empfangen in unserer Welt, und das Geben in der höheren Welt).

Das Tier oder der Stein in dieser Welt sind materielle Objekten, und die entsprechenden „Tier“ und „Stein“ der höheren, sind spirituelles Material, das außerhalb der Zeit und des Raum ist, ihre Form ist jedoch dieselbe.

Und natürlich muss man hier die Beziehung des Materials und der Form ansprechen, was folglich auch die Qualität der Form bedingt. Und deshalb ist die ganze Vielfältigkeit der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und sprechenden Stufen, die sich in der höheren Welt befindet, auch in den unteren Welten vorhanden, bis zur höchsten Welt, worin sich alle Details im vollendeten Zustand befinden, wie es gesagt ist: „Und der Schöpfer sah, dass alles, was Er erschuf, gut war“.

Baal HaSulam. „Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen“.

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Die Lehre vom Licht für die ganze Welt

Je früher ein Kabbalist, angefangen von Adam, gelebt hat, desto enger war er mit der Wurzel verbunden und desto höher stand er. Über ihn haben alle, die nach ihm kamen, das Licht empfangen.Doch für diejenigen, die sich mit dem Lichtstrahl, der aus der Unendlichkeit kommt, verbinden wollen, ist der letzte, der am nächsten stehende Kabbalist am wichtigsten, denn gerade durch ihn wird man an das Licht angeschlossen und damit verbunden. Für uns ist Baal haSulam ein solcher Kabbalist.

Er schreibt, dass er dessen würdig geworden ist, die Wissenschaft der Kabbala an uns zu übergeben. Und wir sind dessen würdig geworden, dass uns eine solche Seele enthüllt wurde, die uns die Methode der Kabbala näherbringt, dank welcher wir den Schöpfer enthüllen können.

Die Werke von Baal haSulam sind die einzigen, die in der heutigen Zeit zur Erreichung des spirituellen Ziels geeignet sind. Nur die Bücher von Baal haSulam tragen das für unsere Korrektur notwendige Licht mit sich. Und zur Vorbereitung auf diese sind Artikel von Rabash nötig.

Die Enthüllung des Schöpfers an die Geschöpfe, sprich die spirituelle Befreiung, muss vollständig für alle eintreten – das heißt, ihre Lehre ist für die ganze Welt bestimmt.

Aus dem Unterricht zu Ehren von Baal haSulam vom 16.09.2010

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Das Licht der Erkenntnis in der Seelenkette

Jeder Mensch hat ein Recht zu überprüfen, ob ihm der Ort, wo er studiert, auch passt. Aber nach der Untersuchung muss er wählen und ohne weitere Zweifel das Studium an einem gewählten Ort eingehen. Sonst kann man den Schöpfer und Seine Welt nicht enthüllen.

Es gibt auch Gruppen, die behaupten, sie studieren nach ihrer eigenen Methodik, was überhaupt unklar ist, denn wie kann eine Methodik existieren, die nicht durch eine Kabbalistenkette, vom Lehrer zum Schüler, erhalten wurde.

Es ist nicht möglich, selbstständig so eine Methodik zu erhalten. Nur Adam haRishon erhielt diese Methodik „vom Himmel“ sozusagen, hat sie selbst enthüllt, und alle anderen haben sie durch eine Kette von Kabbalisten erhalten, sogar Abraham, der am Anfang ein „Götzenanbeter“ war, d.h. er beschäftigte sich zwar mit der spirituellen Arbeit, aber in einer umgekehrten Form und dann entdeckte er den Widerspruch. Zwanzig Generationen nach Adam haRishon wurde Abraham die Kabbala übergeben.

Die Methodik der Erkenntnis kann man nur empfangen, wenn man sich an den Lehrer anheftet, so verbreitet sie sich von oben nach unten, über die Seelenkette. Wie kannst du dich mit der Wurzel von allein verbinden, wenn du kein Adam haRishon bist?

Nur Adam haRishon ist direkt mit dem Schöpfer verbunden. Und die anderen Seelen müssen von ihm über eine Kette empfangen, je nach ihrer Position in der Kette. Jede bekommt von der vor ihr stehenden, und alle sind in einer Kette mit der Wurzel verbunden. Das ist ein ganzes hierarchisches System, wie ein Baum.

Ich befinde mich an einer ganz bestimmten Stelle und kann nur von dem mir nahestehenden Menschen empfangen, von meinem Höheren. Dafür muss ich mich vor dem Höheren annullieren, wie der untere Parzuf sich vor dem Höheren in der spirituellen Welt annulliert.

Wenn die Menschen deshalb behaupten, sie bekommen das Licht oder eine Einsicht von oben oder im Schlaf, ist das alles nicht ernst. Einen spirituellen Kontakt kann man nur haben, wenn man sich während seines Lebens neben einem Kabbalisten befindet.

Wenn du nur einen Punkt von solchem Kontakt erreicht hast, kannst du aus ihm alle anderen entwickeln. Aber ohne diesen ersten Punkt hast du keinen Bezug zur weiteren Entwicklung, du bist von dem Baum, von dem ganzen Seelensystem, abgetrennt.

Deshalb fragt man als Erstes immer: „Wer war dein Lehrer? Woher kommst du?“

Deswegen habe ich bei all meinen Diplomen keinen wichtigeren als einen kleinen Zeitungsartikel, wo ich der treue Schüler und erste Helfer von Rabash genannt wurde. Denn dies bezeugt zumindest, wie sehr ich mit dem Rabash verbunden war.

Aus einem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam, 12.09.2010

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