Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Um auf dem Weg zu bleiben.

Rabash, „Über die Bedeutung der Gesellschaft“: Der Mensch, der den Weg der Wahrheit geht, sollte sich  von anderen Menschen isolieren. Denn der Weg der Wahrheit erfordert eine ständige Stärkung, da er dem Weltbild widerspricht. Das Weltbild ist Wissen und Empfangen, während das Bild der Tora der Glaube und der Wunsch zu geben, ist.

Frage: Werden die Menschen die Gruppe der letzten Generation verlassen?

Antwort: Sie werden gehen, weil man in der Gruppe der letzten Generation große Anstrengungen unternehmen muss, um ständig Fortschritte zu erzielen.

Tatsache ist, dass, wenn du in psychologischen Gruppen oder Gruppen bist, die sich mit spirituellen Praktiken beschäftigen, sie sich auf der Grundlage von Wissen oder der Entwicklung von Methoden bewegen.

In der kabbalistischen Gruppe funktioniert der egoistische Motor jedoch ständig und schiebt einen irgendwie aus der Gruppe heraus. Wenn ihr nicht ständig gegen ihn arbeitet, dann erhebt ihr euch nicht darüber und könnt nicht vorankommen. Daher sind in der Kabbalistengruppe immer zusätzliche Anstrengungen erforderlich, und man kann nicht stehen bleiben. Das ist es, was einen Menschen zwingt, voranzuschreiten.

Frage: Warum ändert ein Mensch  drastisch seine Meinung, wenn er aus der Gruppe ausgeschlossen wird, und scheint gegen die Gruppe und/oder die Methode zu sein?

Antwort: Er muss sich egoistisch rechtfertigen, also wendet er sich gegen die Gruppe, in der er war. Er will zeigen, dass er Recht hat und dass sie Unrecht haben. Er versucht also, Fehler in der Gruppe zu finden, um seinen Standpunkt zu beweisen.

Wenn ein Mensch in die Gruppe kommt, spricht der Punkt im Herzen, der von oben geweckt wird, in ihm. Plötzlich spürt er, dass seine Seele hier ist.

Dann, um an Ort und Stelle zu bleiben, muss er sich anstrengen. Dies ist der Ort der spirituellen Arbeit. Er hält sich irgendwie, für einige Zeit fest, aber wenn er keine ernsthaften Anstrengungen unternimmt, wird er vom Weg abkommen.

Aus dem Fernsehprogramm „Die letzte Generation“ 25.04.2018

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Der Weg vom Schüler bis zum Meister

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann ich mir sicher sein, während eines Kabbalastudiums, dass ich nicht ´´philosophiere´´ über die Konzepte, die ich noch nicht erkannt habe, so wie: Die Liebe, die Verbindung, die Eigenschaft des Gebens?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch die Wissenschaft der Kabbala aus authentischen Primärquellen studiert, die richtigen Anweisungen erhält und sich an den Lehrer, an einen wahren Kabbalisten klammert, kann es nicht sein, dass er zu fantasieren anfängt, anstatt sich im Licht, das zur Quelle zurückkehrt, zu untersuchen.
Er hat schon ein richtiges Herangehen entwickelt, er weiß, dass nur darin das Leben ist.

Er lernt, um den Wunsch zu geben zu erlangen, und zieht damit das Licht zu sich heran. Und obwohl er sich noch nicht mit der echten Untersuchung der spirituellen Welt beschäftigt, aber er arbeitet mit der Gruppe wie im Labor.

Und so erkennst du, wie egoistisch du bist. Von der anderer Seite, ziehst du das höhere Licht, das dir aus der Ferne zu leuchten beginnt, an und dann siehst du deine Eigenschaften im Hintergrund dieses Lichtes. Davon empfindest du Leiden, und du möchtest wie das Licht sein, indem du siehst, dass du dazu nicht in der Lage bist.
Diese Spannung, dieser Unterschied zwischen Soll und Ist, führt dich zur Explosion, und du betest zum Schöpfer um die Hilfe. Und dann bekommst von oben die Kraft des Gebens!

Von dem Moment an, wo bei dir die Kraft zu geben erscheint, wirst du zu einem Kabbalisten und beginnst, die spirituelle Welt zu erkunden. Du kannst schon leicht erkennen wie sich die Kraft des Gebens von der Kraft des Empfangens unterscheidet.

Du wirst zu einem Wissenschaftler – der sich selbst und den Schöpfer erforscht, was eigentlich, dasselbe ist! Immerhin habt ihr jetzt ein gemeinsamer Teil, der für dich zugänglich ist.

So erhältst du die Möglichkeit, die spirituelle, die „menschliche“ Ebene zu erforschen.

Aus einem Unterricht über den Artikel „Eine Dienerin, die zur Erbin ihrer Herrin wird“, 15.12.2010