Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Schwierigkeiten in der Übergangsperiode der Menschheit

Der Mensch hat sich an den Religionen und allerlei Glauben festgehalten, weil er die Spiritualität irgendwie aufspüren wollte, wie das Kind, das sich nur dann beruhigt und einschläft, wenn es sein Lieblingsspielzeug oder seine Decke umarmt.

Solche „Stützen“ sind dem Menschen bis zum Lebensende wichtig. Heute wächst unser Ego bis zu solchen Grenzen auf, dass es schon mit dem Spielzeug nicht befriedigt werden kann . Der Mensch verliert seine letzte Stütze.

Folglich wird alles erlaubt sein, nichts wird den Menschen beunruhigen, keine Abkommen über das Gute und das Übel, keine Religion oder Moral, denn eine solche Entwicklung wird das riesige Problem für die Gesellschaft darstellen.

Hier muss man eben die Wissenschaft der Kabbala, so schnell wie möglich verbreiten, damit sie die Rolle der Religion übernimmt und der Menschheit das Ziel und die Höhere Lenkung offenbart.

Damit der Mensch erkennt, dass es über ihm eine Höhere Macht gibt! Aber anstelle des Systems der Moral, das den Menschen mittels der Strafe in der zukünftigen Welt einschüchtert – müssen wir ihm die wahrhafte Lenkung offenbaren.

Ohne diese Erkenntnis ist es unmöglich, sich in dieser dunklen Übergangsperiode zu orientieren, wenn die Menschheit sich von allen festhaltenden Rahmen befreit.

Einst war alles deutlich, es hatte eine geregelte Weise – jeder wusste, wie man sich kleidet, oder was in der Gesellschaft angebracht ist. Heute herrscht die volle Freiheit und alles ist erlaubt. Sie werden noch sehen, wie es sein wird, wenn jede Scham und Moral verloren gehen.

Früher haben uns die Religion, der Glaube, die Angst der Strafe in dieser und zukünftigen Welt, das Versprechen der Hölle und des Paradieses und vor allem die Meinung der Gesellschaft in einem Rahmen festgehalten, weil sie jedem die Verhaltensnormen diktierten: du bist der Sklave, der Bauer oder der Herr und plötzlich sind all diese Normen verschwunden.

Und es ist absichtlich gemacht worden, um dadurch die bewusste und auf dem eigenen Wunsch gebildete Unterordnung, der Höheren Lenkung, zu erreichen. Aber dieser Übergang ist sehr problematisch.

Nur wenn dieser bekannte Teil von der Menschheit, die die Verbindung mit der Höheren Lenkung – mit „der Peitsche und dem Zaum“ des Schöpfers erreichen, um den Anderen das Beispiel zu geben – dann wird es für alle leichter sein, die Methode zu übernehmen.

Kabbala Grundkurs

Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichts, um die Welt zu korrigieren


Frage(meine Antwort fett): Sie sagen, dass diese massiven Krisen – wirtschaftliche, ökologische und andere – die Menschheit letztlich zur Korrektur bringen werden und dass dieser Weg bitter sein wird. Aber denken Sie nicht, dass wenn es in den Supermärkten nichts mehr zum Essen gibt, sich Gruppen auf den Strassen bilden werden, die um jeden Preis überleben wollen – durch stehlen und morden für ein Stück Brot? Und werden dann all die Krisen nicht noch mehr Not und Übel über die Menschheit bringen?

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

„Wo es kein Brot gibt – gibt es auch keine Tora“, das sagten Sie. Wenn ein Mensch verzweifelt ist, wenn seine Freunde und seine Familie an Hunger und Krankheiten sterben und wenn es zu gefährlich ist, vor die Tür zu gehen, wird er dann wirklich anfangen, Kabbala zu studieren? Und übersehen Sie nicht auch, dass es dann auch kein Internet mehr geben wird, weil die Computer ohne Strom nicht funktionieren? Ich sage Ihnen, dass in so einer Situation kein Mensch Kabbala studieren wird – weder jetzt noch in 232 Jahren (das Ende der 6000 Jahre).

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Selbst wenn ich die Wissenschaft der Kabbala für wichtig und notwendig erachte und selbst wenn ich einen Punkt im Herzen habe und über das Studium der Methode der Kabbala bescheid weiß, werde ich nicht dasitzen und Kabbala- Bücher lesen, während meine Familie am Hungertod stirbt. Und dies gilt noch mehr für Menschen, die überhaupt nichts von der Existenz der Kabbala wissen.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Der Punkt im Herzen erscheint dann, wenn du schon alles hast und du bemerkst, dass nichts davon dich glücklich macht und dass es keinen anderen Weg mehr gibt. Aber wenn du damit beschäftigt bist, irgendwie Trinkwasser zu beschaffen, um zu überleben, wirst du sicher nicht über den Punkt im Herzen nachdenken.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Antwort: Ich stimme vollkommen mit dir überein und ich habe für mich die Regel „Wenn es kein Brot gibt, gibt es auch keine Tora“ unterstrichen. Das heißt, dass es Situationen gibt, in denen die Menschen mit Überleben beschäftigt sind und dann sind alle Gesetze aufgehoben und alles dreht sich ums nackte Überleben (mit der Ausnahme, andere zu töten, um selbst zu überleben).

Aber in deiner Argumentation übersiehst du die vier Phasen der Entwicklung des Verlangens. Nicht die Größe des Hungers wächst, sondern seine Fähigkeit, die Quelle seiner Leere oder Füllung zu erkennen. Weil alles unter dem Einfluss des Lichtes seinen Platz findet. Du wirst sehen, dass deine Bekannten nicht nur leiden, sondern plötzlich den Grund für ihr Leid zu verstehen beginnen – das hat Bedeutung und führt zum letztendlichen Ziel.

Du solltest ihnen dabei helfen, diese Erkenntnis früher zu haben – dann wird das Leid schwinden. Denn es wird nur zu dem Zweck enthüllt, um diese Erkenntnis hervorzurufen! Daher ist die Verbreitung auch so wichtig: Wenn die Massen den Schöpfungsplan langsam verstehen, wird dies großes Leid abhalten und plötzlich werden Wohlstand und Frieden erscheinen.

Ich schlage vor, Folgendes zu lesen: „Vom Chaos zur Harmonie“, mein Vortrag in Arosa und das Material über Die Gesellschaft der Zukunft (engl.). Ein Funke des Höheren Licht war ausreichend, unsere Welt und das gesamte Universum entstehen zu lassen. Und dieser eine Funke ist genug, um diese Welt zu korrigieren, deren Existenz er ursprünglich bewirkt hatte! Alles, was man braucht, ist unser kollektives Verlangen!

Kabbala Grundkurs

Die Methodik der Korrektur in der Mittleren Linie

Vor Baal haSulam existierten zwei Methoden der Korrektur (des Kabbalastudiums) – mittels der Vernunft (die Methode von АRI) und mittels des Herzens (die Methode von Baal Schem Tow).

Baal HaSulam vereinigt zwei dieser Herangehensweisen in der Mittleren, dritten Linie, er schafft die wirksame, deutliche, einfache Methodik, die den modernen Seelen passt. Und nur dadurch können wir die Korrektur erreichen.

Die Kabbala, als eine Wissenschaft, ist auf den Werken von АRI aufgebaut, und die innere Arbeit stammt vom Baal Schem Tow.

Baal haSulam schreibt sein Buch „Die Lehre der Zehn Sefirot“ auf der Grundlage „des Baum des Lebens“ von АRI, er passt das Buch an unsere Generation an.

Aber wenn man seine gesamte Lehre im Komplex betrachtet, dann sind die 4 Werke: „Die Lehre der Zehn Sefirot“, „Panim Meirot“, „Die Einführung in die Wissenschaft der Kabbala“ und „die Einleitung zum Sulam Kommentar“ – der „Physik“ der Höheren Welt gewidmet und basieren auf der Lehre von АRI, und alle übrigen Artikel sind der inneren Arbeit des Menschen gewidmet und sind auf der Methode von Baal Schem Tow gegründet.

Das Licht der Korrektur kommt beim Studium der „Physik“ der Höheren Welt zu uns – aber es kommt nur durch die Gruppe!

Wenn die Gruppe nicht richtig organisiert ist, nicht zusammen lernt und sich nicht wünscht, vereinigt zu werden – dann ist es unmöglich, das Licht anzuziehen.

Die Gruppe ist der Magnet, welcher das Licht anzieht, das zur Quelle zurückführt. Und sie soll eine solche Form haben, die zur Korrektur bereit ist, alle sollen darauf warten!

Wir müssen 1) das Übel und den Mangel der Vereinigung enthüllen, 2) den erwünschten Zustand – den Zustand der allgemeinen Verbindung enthüllen – und denken, dass wir aus dem ersten Zustand in den zweiten mit Hilfe der Kraft übergehen werden, die das Licht heißt, das zur Quelle zurückführt.

Die Gruppe ist verpflichtet, diese Formel zu verstehen, denn sie kann anders kein Licht heranziehen. Das geistige Gefäß, der Wunsch – soll dem Licht vorangehen.

Dafür wurde das gesamte Geschöpf geschaffen, es entwickelt sich aus der Welt der Unendlichkeit – um in sich das Bedürfnis zur Enthüllung des Schöpfers zu erschaffen.

Wir brauchen den Schöpfer nicht zu enthüllen, es ist auch nicht erforderlich, das Licht zu offenbaren! Wir müssen das Geschöpf entdecken!

Wir müssen verstehen, dass die Schöpfung nicht dafür geschaffen wurde, um ein Punkt zu bleiben, und um als Tier zu leben – sie muss zur Persönlichkeit werden, die selbständig ist und über die Freiheit des Willens verfügt. Deshalb soll unser Wunsch die Handlung von oben („Kli kоdem le or“) hervorrufen.

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Wovor hat die Seele Angst?

Der Sohar, Abschnitt „WaJechi“, Punkt 152: Inmitten von all dem sah Rabbi Elasar, dass der Engel des Todes sich entfernte und sagte, „Kein Urteil hält sich, wo Rabbi Shimon ist“.

Rabbi Shimon sagte zu Rabbi Elasar, „Komm her und halte Rabbi Izchak, denn ich sehe, dass er sich fürchtet“.

Frage: Warum fürchtet die Seele, zu ihrer nächsten Stufe aufzusteigen? Wenn sie ihren korrigierten Zustand sieht, warum hat sie Angst, ihre jetzige Stufe zu verlassen?

Antwort: Ich bin dazu nicht bereit, darum fürchte ich mich. In der Wissenschaft der Kabbala wird viel über die Ehrfurcht vor dem Schöpfer erzählt. Die Ehrfurcht vor dem Schöpfer ist das spirituelle Gefäß (Kli, Verlangen). Und hier geschieht das Gleiche.

Ich befürchte, dass ich nicht bereit bin, in dem Zustand, in dem ich mich im Moment befinde, auf der Stufe des Gebens zusammen mit meinen Freunden und dem Lehrer – Rabbi Shimon – zu sein. Denn Rabbi Shimon enthüllt sich uns als Lehrer, als Wegbegleiter.

Nehmen wir an, der Lehrer sagt jetzt plötzlich zu mir, ich soll z.B. aus dem Flugzeug springen. Ich habe aber Angst, fühle mich dazu nicht in der Lage. Das ist ein irdisches Beispiel, in den egoistischen Eigenschaften.

In der Spiritualität geht es aber um die Eigenschaft des Gebens – da ist die Angst noch größer. Denn in meinem jetzigen Zustand stelle ich fest, dass ich diese Eigenschaft nicht besitze und keine eigenen Kräfte dazu habe.

Ich kann mich nicht wie in der materiellen Welt zusammennehmen und Mut zum nächsten Schritt fassen. In der Spiritualität gibt es so etwas nicht, es kommt immer wieder die Frage auf, ob ich diese Kräfte erhalte bzw. nach diesen verlangen kann. Das ist die Angst, die Ehrfurcht, ein sehr problematischer Zustand.

Die Ehrfurcht ist das erste Gebot. Auf deren Grundlage baue ich alles andere auf. Denn ich hänge vom Schöpfer, dem höheren Licht, dem umgebenden Licht, welches ich empfange, ab.

Von der Kraft des Gebens, die es mir bringt, hängt die Stufe, auf der ich mich befinde, ab. Und wenn es mir diese Kraft nicht schenkt, besitze ich sie auch nicht.

Wie kann ich daran teilnehmen? In welchem Maße kann ich mich an die anderen annähern? Inwieweit bin ich dazu bereits in der Lage? Dieser „Tod“ (für meinen Egoismus) muss zu mir schrittweise kommen.

Er muss von mir wahrgenommen werden und in mir zum Leben umgewandelt werden, wie geschrieben steht: „Der Todesengel verwandelt sich in den Engel des Lebens“.

Die spirituellen Handlungen (des Gebens), die der Mensch noch nicht vollbracht hat, scheinen für ihn ein großer Stein des Anstoßes zu sein.

Wenn man über die Erfüllung denkt, ist sie erwünscht (in unserem Egoismus), wenn man aber über das korrigierte Verlangen (Kli) denkt, in dem sie sich enthüllt, entstehen Abstoßung und Angst, ob man dazu in der Lage ist.

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Wie ist das Licht der Korrektur einzufangen?

Frage: Was ist das Licht der Korrektur, wo befindet es sich, wie zieht man es heran?

Antwort: Wir befinden uns in der vollkommenen Realität, die vom Schöpfer geschaffen ist, welche sich uns aber anders darstellt.

In der wahrhaften Realität gibt es alles, was wir wollen: die Unendlichkeit, das Licht, die Vollkommenheit, die Ewigkeit, den Schöpfer. Und hier, in dieser Welt sehen wir eine ganz andere Realität – die Dunkelheit, das Böse, die Selbstsucht.

Eine Treppe mit 125 Stufen trennt eine Realität von der anderen ab, sie hilft mir meine Natur zu verändern.

Der Unterschied besteht eben darin, dass wir hier nur diese Welt empfinden und uns in der Finsternis, in den Leiden und in der Selbstsucht aufhalten – und für die wahrhafte Realität muss ich die Absicht „des Gebens“, die Liebe erreichen.

Solange ich mich in der Natur dieser Welt befinde, habe ich keine Chance, die Spiritualität zu erreichen, weil sie eine völlig andere Dimension darstellt, in die ich nicht eintreten kann. Es gibt jedoch eine „wunderbare Kraft“ (Sgula), die mir helfen kann.

In der Geisteswelt sind alle verbunden – und im Gegensatz dazu sind in unserer Welt alle voneinander getrennt. Dort herrscht die Liebe – hier der Hass. Dort ist das Geben – hier die Selbstsucht, das Licht – die Dunkelheit, das Gute – das Böse. Das heißt alles ist einander entgegengesetzt, wie es geschrieben steht: „Ich sah die Kehrseite der Welt!“

Und wir wären somit ganz hoffnungslos, wenn da nicht ein Detail da sein würde, das zum Glück nicht entgegengesetzt ist! Es ist das Ende des Rettungsseils, womit ich mich in die Spiritualität bringen kann.

Jedem von uns ist in dieser Welt der geistige Funke gegeben, „der Punkt im Herzen“, er steht symbolisch für das Ende des Seils, das zu uns aus der Geisteswelt heruntersteigt. Er ist jedem von uns aus dem vollkommenen Zustand gegeben, wo ich mich in der Harmonie und dem absoluten Komfort befinde.

Aber es ist nur ein Punkt, und ich weiß nicht, was ich damit machen muss, ich fühle nur die schwache Zugehörigkeit zum Höheren. Und außerdem ist mir das Buch gegeben, das „Sohar“ heißt.

Das materielle Buch befindet sich in dieser Welt, aber im spirituellen Raum gibt es „das Buch“, das das Öffnen, das Licht bedeutet. Und der Titel, „Sohar“ bedeutet den höheren Glanz.

Somit befindest du dich in der irdischen Welt, zusammen mit dem Buch, das in irgendeiner chinesischen Druckerei gedruckt ist, aber du willst in die höhere Welt hinauf, zur Wurzel zurückkehren! Dieser Punkt zieht dich nach vorne!

Und jetzt sollst du dich bemühen, mit anderen vereinigt zu werden, um zusammen das Buch „Sohar“ zu lesen, das Licht anzustreben, damit es dich beeinflusst.

Das ist alles! Alles andere hängt nicht von dir ab, weil es die gegebenen Eigenschaften sind: das Böse, und der Hass. Du kannst mit ihnen selbst nichts machen. Bezüglich der Höheren Welt hast du nur zwei Mittel: die Gruppe und das Buch.

Und wenn du sie verwendest, dann ziehst du das riesige Licht an dich heran, das auf dich einwirkt. Es heißt „Sohar“ (der Glanz) oder das umgebende Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist das, was dich verändert. Das Licht arbeitet an dir und bringt dich zu deiner Wurzel zurück.

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Eine Gesellschaft des Lebens – umgeben von einer Gesellschaft des Todes


News Story (übersetzt von Cursorinfo.co.il): Israel ist eine einzigartige Nation, die versucht, einen tödlichen Kampf zu überleben. Es ist eine Nation, die das Leben anbetet, während sie von den Tod anbetenden Feinden umgeben ist. Und sie muss sich aus einem doppelten Dilemma befreien: Wie kann sie die Vorteile der „Gesellschaft des Lebens“ im Kampf mit der „Gesellschaft des Todes“ nutzen?

Grundbedingung in diesem Kampf ist ein stillschweigender gesellschaftlicher Vertrag, nach dem jeder Israeli versprochen hat, sein Leben aufs Spiel zu setzen, wann immer nötig – unter der Bedingung, dass jeder Bürger das tut. Der Geist dieses Vertrages ist, dass wir alle bereit sind, unser Leben in Gefahr zu setzen, um gemeinschaftlich zu überleben.

Für Israel ist es viel gefährlicher, diese soziale Übereinkunft zu brechen, als Hamas, Hisbollah, Syrien und Iran sein können. Dieses ungeschriebene Gesetz zu verletzen, führt in eine Situation, in der immer weniger junge Leute bereit sind, Soldaten zu werden, um ihr Land zu schützen und ihr Leben zu riskieren. Als Ergebnis dessen, haben auch die Politiker immer weniger das moralische Recht, sie ins  Feuergefecht zu schicken. Immer weniger Israelis fühlen sich sicher, nicht, weil der Feind stärker geworden ist, sondern, weil der Gemeinschaftsvertrag dabei ist, aus unserem Leben zu verschwinden.

Kommentar: Die einzige Lösung liegt in der gegenseitigen Garantie, einander beim Überleben zu helfen. Erst unter dieser Bedingung werden wir eine ganz besondere Erfüllung finden – den Empfang der Höheren Lenkenden Kraft. Wir werden verstehen, dass alles zu diesem einen und einzigen Zweck erschaffen wurde, unserem Empfang dieser Kraft. Wenn wir mit ihr verbunden sind, fühlen wir unser ewiges Leben und unsere Perfektion. Diesen Pfad können wir jedoch anstelle durch Leiden auch mit Hilfe des Licht begehen. Siehe Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft“, „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala“ und „Die Freiheit“.

Mit Israel wird die gesamte Welt fühlen, dass sie sich in der selben Situation befindet – dass ihre Existenz bedroht ist. Und sie wird zum Licht kommen müssen, ob über den Weg des Leidens oder indem sie die Kabbala enthüllt.

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Authentische Kabbala oder authentisches Business?


Frage: Sie machen immer witzige Bemerkungen über das Kabbala-Zentrum und ich kann einfach nicht verstehen, warum. Sie gehören ebenfalls zur Abstammung der Nachfolger, die das kabbalistische Wissen weitergeben. Rav Berg studierte mit Ashlag und ist auch sein Nachfolger. Hängt das damit zusammen, dass Sie mit dem Kabbala-Zentrum liiert waren und es nicht Ihnen übergeben wurde? Und dann eröffneten Sie Ihr eigenes Zentrum? Ich las Ihre Bücher, auch A Guide to the Hidden Wisdom of Kabbalah . Es ist ein Buch ohne Religion oder Spiritualität – es ist pure Wissenschaft. Ich mochte das, aber das Kabbala-Zentrum bietet den Menschen Spiritualität und das Einhalten der Feiertage und dazu kommt, dass sie durch Brandwein Nachfolger von Rav Ashlag und dem Ari sind. Es schmerzt mich, einen Menschen in der Kabbala zu sehen, der andere Menschen wegen ihrer roten Armbänder und ihrem Glauben verhöhnt. Verhalten Sie sich damit nicht anti-kabbalistisch?

Meine Antwort: Persönlich halte ich Berg für einen gescheiterten Kabbalisten. Er hatte einfach keinen echten Lehrer. Berg studierte mit keinem echten Kabbalisten; Sie können Ashlag oder Brandwein danach fragen. Kein authentischer Kabbalist hätte ihm beigebracht, Kabbala gegen Geld zu verkaufen. Und ich wollte dieses Zentrum nie. Ich hatte einen Lehrer: den letzten großen Kabbalisten, der älteste Sohn von Baal HaSulam und sein spiritueller Nachfolger – Rav Baruch Ashlag. Ich hatte nie eine Verbindung mit dem Kabbala-Zentrum. Einmal war ich dort, um eine Einführungsvorlesung zu halten und verstand sofort, dass es dort nichts zu lernen gab. Nachdem ich ein Jahr mit Rav Baruch Ashlag gelernt hatte, bot ich den Lehrern vom Kabbala-Zentrum Unterricht an, damit sie wenigstens etwas lernten. Die Folge war, dass sie sein Zentrum verließen und zu meinem Lehrer kamen und zu Kabbalalisten wurden. Diese Kennenlernen und mein Besuch seines Zentrums fanden 1980 statt, aber ich eröffnete mein Zentrum erst 1995. Bitte sagen Sie mir: welche kabbalistischen Quellen werden in diesen „Kabbala“-Zentren benutzt? Welche Werke großer Kabbalisten werden dort studiert? Schließlich empfängt ein Mensch ausschließlich durch ihr Studium das Bewusstsein der Erkenntnis vom Übel und dessen Korrektur (Or Makif). Und was mich betrifft, ob ich Berg beneide: Ich habe einmal in Los Angeles unterrichtet und er bot mir einen Job als Lehrer in seinem Zentrum an. Ich sagte, gerne, vorausgesetzt, dass wir nur aus den Originalquellen unterrichten. Er lachte, als ich ihm das sagte und antwortete: „Wer wird dir dafür die Menge Geld bezahlen, die ich im Moment erhalte?“ und er hatte Recht…

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Die Wissenschaft überzeugt sich von der Existenz Gottes

BildMeinung: Die neuesten Argumente zugunsten der Existenz Gottes (der höchsten regierenden Kraft) hat die Wissenschaft selbst vorgebracht. Die Bedeutungen von vier grundlegenden Wechselwirkungen der Natur: die Gravitations-, elektromagnetischen, starken und schwachen nuklearen Wechselwirkung wurden in weniger als einer Millionstel Sekunde nach „der großen Explosion“ festgelegt.

Wenn Sie nur eine Bedeutung ändern, kann das Universum nicht existieren. Das Universum ist das größte Wunder. Dieses Wunder zeigt, dass es die höchste Vernunft, also etwas außer dem Universum selbst, gibt.

Erwiderung: Zu diesem Thema gibt es schon jede Menge Artikel. Wir sind zur logischen Schlussfolgerung gekommen, dass es notwendig ist, die Existenz außer der natürlichen Vernunft (dem Vorhaben) zu rechtfertigen. Aber hier bleibt die Wissenschaft stehen, sie stößt auf eine unsichtbare Wand. Weil wir mit unseren bisherigen Daten keine Möglichkeit haben, durch sie durchzudringen, und wir können nicht unsere Natur ändern.

Die Wissenschaft Kabbala erklärt uns, wie es möglich ist, die Eigenschaften einer anderen Welt zu erreichen und dank dieser neuen Eigenschaften „dorthin“ durchzudringen.

[152771]

Die Menschen leben in der Vergangenheit

RavEin Team von Visionswissenschaftlern der Berkeley Universität in Kalifornien und dem Technischen Institut in Massachusetts (MIT) enthüllten folgendes Geheimnis des menschlichen Gehirns: Um uns vor Krankheit zu schützen, die durch eine konstante Flut von Bildern, Formen und Farben erzeugt wird – sowohl aus der virtuellen als auch aus der realen Welt – filtert das Gehirn Informationen heraus, vielfach ohne zu merken, dass ihm kleinere Veränderungen in einem Zeitraum von 15 Sekunden entgehen.

„Es meint es wirklich zu sehen, tatsächlich aber ist es eine Mixtur aus Vergangenheit und Gegenwart. Gemäß dieser Forschung, die im Journal Nature Neuroscience veröffentlicht wurde, ist eine Stabilität nur auf Kosten der Genauigkeit zu erreichen. ‚Was Sie meinen, in diesem Moment zu sehen, ist nicht der aktuelle Schnappschuss der Welt, sondern eher ein Mittelwert dessen, was Sie in den vergangenen 10-15 Sekunden gesehen haben'“, sagte der Autor der Studie Jason Fischer, Ph.D., ein Neurowissenschaftler am MIT.

Mein Kommentar: Tatsächlich sehen wir nicht die Welt, sondern unserer innerer Zustand gibt eine Projektion an unser Gehirn, und dieses gibt uns eine Illusion dessen, was möglicherweise außerhalb von uns und vor uns passiert.
[151210]

Wer ist ein Kabbalist?

RavFrage: Warum behaupten Kabbalisten, dass die Weisheit der Kabbala eine Wissenschaft ist, heißt das, es ist eine Studie die auf Tatsachen und Beweismittel basiert?

Antwort: Ein Kabbalist ändert keine äußeren Bedingungen wie ein Wissenschaftler, sondern ändert seine inneren Eigenschaften und untersucht die sich ändernde innere Wahrnehmung der Welt. Ein Wissenschaftler untersucht noch immer die vegetative und belebte Natur, während ein Kabbalist die Natur auf der Ebene des Menschen studiert. Adam, von dem hebräischen Wort „Domeh“ abstammend – dem Schöpfer zu ähneln, wie gesagt wird, der Schöpfer schuf den Mensch nach seinem Bild und Ebenbild.

Deshalb, wenn wir den Menschen untersuchen wie es die Weisheit der Kabbala sagt, lernen wir durch das Studium über den Schöpfer und uns selbst, und als Ergebnis ändern wir uns bis wir wie er werden.

So erreichen wir den Gedanken, den Plan und das ultimative Ziel der Schöpfung, und die Welt wird klarer und überschaubarer….[146783]