Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Wirklichkeit'

Wenn wir unsere Absichten ändern, verändern wir die gesamte Wirklichkeit


Eine Frage, die ich erhielt: Was kann jederman tun, um die Weltlage zu verändern?

Meine Antwort: Keine körperlichen, politischen, wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Handlungen können unsere Welt verändern. Wenn man daher die Welt nicht ändern kann, könnte man sich selbst vielleicht ändern. Was bringt uns das?

Die Physiker sind dabei zu entdecken, dass die Ergebnisse der wissenschaftlichen Experimente von der Gegenwart des Menschen abhängen, obwohl sie weder den Grad der Beeinflussung noch ihre Beschaffenheit kennen. Durch das Studium der Kabbala kann der Mensch erkennen, wie sein Bewusstsein und seine Absichten die Wirklichkeit beeinflussen und wie wir diesen Einfluss kontrollieren, um die Wirklichkeit zu verändern.

Es gibt eine anfängliche, beständige und absolute Wirklichkeit – die Welt der Unendlichkeit. Außerdem gibt es noch eine Wirklichkeit, die wir mit unseren Absichten erschaffen. In unserer Welt haben wir noch nie vorher unsere egoistischen Absichten geändert. Wir wußten nicht, dass wir mit der Veränderung einer Absicht von „um meiner selbst willen“ zu „um andererwillen“ bereits die Wirklichkeit verändern können.

Wir wußten nicht, dass wir die Wirklichkeit zu solchem Maße verändern können, dass wir der Eigenschaft des Schöpfers – „schenken und lieben“ ähnlich werden. Die Kabbala sagt uns, wie man das macht.

Am Ende unserer spirituellen Entwicklung werden wir davon überzeugt, dass wir außer uns nichts zu ändern haben (und nicht die Welt). Indem wir diese Veränderung bei uns vornehmen, ändern wir nicht nur unsere Welt, sondern auch die gesamte Wirklichkeit wird sich vom Körperlichen zum Spirituellen – vom Leben im Körper zum Leben in der Seele – verändern.

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Wir müssen nur unsere Punkte im Herzen vereinen


Zwei Fragen, die ich über die innere Arbeit erhielt:

Frage: Als Teile einer Seele sind wir alle voneinander abhängig, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Allerdings ist in jedem einzelnen Menschen die gesamte Welt enthalten. Was ist nun das Maß der Abhängigkeit zwischen uns? Sollten wir es erhöhen oder sollten wir uns als Individuen betrachten und nur unsere Punkte im Herzen vereinigen?

Meine Antwort: Wir sollten nur unsere Punkte im Herzen vereinen, denn alle unsere anderen Wünsche sind nur für materielle Dinge da. Wenn wir unsere Bestrebungen nach Spiritualität vereinen, dann bilden wir ein Gefäß, in dem das Licht, der Schöpfer, sich enthüllen kann.

Frage: Wie kann dieses System der gemeinsamen Bürgschaft in unserem Welt Kli in Zeiten, zu denen man nicht in die Arbeit der Gruppe (Studium, Verbreitung, Kongresse, usw.) involviert, sondern mit den lebensnotwendigen Bedürfnissen (Arbeit, Familie, usw.) beschäftigt ist, ausgedrückt werden?

Meine Antwort: Wenn ein Mensch sich in seiner freien Zeit angemessen um seinen spirituellen Fortschritt kümmert, dann versorgt er sich gleichzeitig mit der Unterstützung, die ihn in der restlichen Zeit auf dem rechten Weg hält. Unsere Welt wurde durch das Herabsteigen der Höheren Kräfte gebildet, und entspricht vollkommen dem Schöpfungsgedanken und seinem Zweck, vorausgesetzt, dass wir diesen korrekt einsetzen. Das heißt, wenn wir den Gedanken mit dem Ziel vereinen oder besser gesagt, das Ziel verwirklichen, indem wir vom Gedanken zum Ziel gehen.

Uns wurden alle Bedingungen dazu gegeben, d.h. der Körper und sein kurzes Leben, einschließlich aller Lebensbedingungen wie Familie und die Bemühungen, die wir anstellen müssen, um das körperliche Leben aufrechtzuerhalten, sowie alle störenden und uns bei der Entwicklung helfenden Kräfte. All das erscheint uns nur körperlich zu sein, doch entspricht es in Wirklichkeit dem, wie spirituelle Kräfte sich uns auf ihrem niedersten Niveau zeigen. Wir müssen uns dann nur noch korrekt in dieses Bild „einblenden“ und den „freien Platz“ darin mit unseren freien Handlungen vervollständigen. Schlußendlich hängt alles davon ab, wie wir unsere Bestreben nach dem Schöpfer vereinen – unserem Freund unsere Liebe zu geben. Wir versuchen es und stellen dann fest, dass es uns nicht möglich ist. Dann bitten wir um Hilfe und der Schöpfer korrigiert uns!

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Unsere imaginäre Wirklichkeit wird durch zwei Mechanismen erschaffen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe Ihre Unterrichte für Kinder angeschaut, worin Sie erklärten, dass alles um uns herum eine imaginäre Welt (Olam Dimioni) ist. In diesem Unterricht und anderen Vorträgen, die Sie zu diesem Thema gaben, gelangen die Menschen irgendwann immer an einen Punkt der Verwirrung und bringen die Frage auf: „Bedeutet dies also, dass ich mir was auch immer vorstellen kann? Warum erscheint dann diese Welt noch immer körperlich und warum bleiben meine Fantasien immer nur Fantasien?“

Meine Antwort: Der Mensch hat zwei Mechanismen, um die imaginäre Wirklichkeit zu erschaffen. Einen, der sich jenseits unseres Bewusstseins befindet. Er ist tiefer und verantwortlich für die Erschaffung des Bildes der Welt, das wir „Wirklichkeit“ nennen. Der zweite Mechanismus zur Erschaffung von Bildern befindet sich innerhalb unseres Bewusstseins und ist vordergründiger. Das ist der, den wir alle kennen und wir benutzen ihn, wenn wir unsere Fantasien erschaffen.

Wir sind nur fähig, den zweiten Mechanismus zu kontrollieren, den ersten grundlegenden jedoch nicht. Das ist so, weil er schon in uns zu formen und zu arbeiten beginnt, bevor wir ein Ich-Bewusstsein erreicht haben. Daher wird die Arbeit dieses Mechanismus nicht von unserem Bewusstsein registriert und erscheint uns einfach als das normale gewohnte Bild der Wirklichkeit.

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Blog-post: Die Wirklichkeit ist imaginär
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Können wir unsere Gedanken kontrollieren?


Eine Frage, die ich erhielt: Gibt es eine Möglichkeit, die Gedanken zu stoppen, die ständig in uns auftauchen? Können wir lernen, unsere Gedanken zu kontrollieren?

Meine Antwort: Natürlich! Wir denken häufig an Dinge, an die wir nicht denken wollen. Wir versuchen häufig, unsere Gedanken zurückzuhalten, sie zu ändern und sie durch andere Gedanken zu ersetzen. Wenn wir das nicht schaffen, fühlen wir uns schwach und dumm, als hätten wir die Kontrolle über uns selbst verloren.

In Wirklichkeit kommen unsere Gedanken nicht aus dem „Nichts“ zu uns. Zuerst entsteht ein Verlangen in uns, selbst wenn wir es nicht fühlen. Danach entwickelt sich aus dem Verlangen ein Gedanke. Das Verlangen verursacht den Gedanken. Folglich denken wir nur an die Dinge, die wir wollen: Wie können wir lernen sie anzuhalten und die Dinge erschließen, die wir begehren; oder wie können wir mehr Distanz zwischen uns und die Dinge bringen, die wir nicht wollen?

Ein Gedanke kann ein Verlangen nicht ändern. Er kann nur die Größe eines Verlangens ändern, es vergrößern oder vermindern. Ähnlich können wir auch nicht einen Gedanken durch einen anderen ersetzen.
Folglich können wir unsere Gedanken nur kontrollieren, indem wir unsere Verlangen kontrollieren. So ist die eigentliche Frage: Wie kann ich meine Verlangen ändern? Die Antwort ist: durch die Umgebung – die Gruppe, die Bücher und den Lehrer!

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Blog-post: Ich oder der Schöpfer?
Blog-post: Auszüge aus Rabashs Artikeln über die Gesellschaft

Warte nicht auf den Märchenprinzen

Fragen, die ich über Mitleid, Voreingenommenheit, Träume und märchenhafter Liebe erhielt:

Frage: Warum empfinden wir Mitleid für junge Hunde, Kätzchen, ältere Menschen, Krüppel usw.? Was ist Mitleid?

Meine Antwort: Fangen Sie stets am Anfang an, bei der Anfangsvoraussetzung – wir sind Egoisten. Deshalb ist unser Mitleid egoistisch. Es ist unser Empfinden von Leid oder die Angst vor dem Leiden.

Frage: Ich komme häufig in die Situation, dass in dem Augenblick, wo ich jemanden verurteile und sage „Ich würde niemals tun, was sie taten“, sich die Dinge ganz plötzlich wenden, sodass ich letztendlich exakt das tue, wovon ich dachte, ich würde es niemals tun. Wenn ich andere verurteile, ende ich in derselben Situation wie sie.

Meine Antwort: Es stet geschrieben: „Verurteile andere nicht, bevor Du an ihrem Platz bist.“ Ihnen wird gezeigt, wer Sie wirklich sind. Sie sollten von anderen über Sich selbst lernen, da Sie die negativen Dinge an ihnen nur bemerken, weil auch Sie dieselben Eigenschaften haben.

Frage: Lieber Rav, was geschieht mit den Gedanken, Verlangen und besonders dem Willen während der Stunden, in denen sich der physische Körper ausruht?

Meine Antwort: Sie werden in das System unseres Gehirns geladen, das sie sortiert, und dann in unser Gedächtnis. In dieser Zeit kann man sie in Form von Träumen erfahren, die aus der Wirklichkeit entnommen sind und daher die Situationen in ihnen unwirklich.

Frage: Gibt es Menschen, die aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben? Muss man etwas sehr Wichtiges begreifen, um solches Glück zu verdienen?

Meine Antwort: Wir werden immer egoistischer. Heutzutage realisieren die Menschen ihre Unfähigkeit zu lieben und treu zu sein. Dies geschieht, damit wir die Notwendigkeit realisieren, den Egoismus zu korrigieren, und dann werden wir das Glück verdienen. Nur in unseren Träumen können zwei Menschen mit einem gut entwickelten Egoismus aufeinandertreffen und für immer zusammenbleiben.

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Blog-post: Eine Fraue kann andere lieben – egoistisch
Blog-post: Was ist Schmerz und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?
Blog-post: Sind Träume das Leben der Seele?

Sie können niemanden belehren, indem Sie Zwang ausüben


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man am besten mit Kindern und Ehepartnern umgeht:

Frage: Ich glaube, dass die Eltern nicht alle Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kinder befriedigen sollen. Ich habe meine Kinder z. B. in teure Schulen, weit weg von zuhause geschickt, und muss feststellen, dass sie das nun zum Drogennehmen ausnutzen. Soll ich ihnen ein Ultimatum setzen – dass ich sie finanziell nicht mehr unterstütze, bis sie damit aufhören? Früher habe ich meinen Kindern immer damit gedroht und sogar aufgehört, sie zu unterstützen. Aber das half nicht, es hatte nur den entgegengesetzten Effekt und entfremdete uns für lange Zeit.

Meine Antwort: Sie haben nun selbst herausgefunden, dass man niemanden durch Zwang etwas lehren kann. Man stößt sie nur ab. Was soll man aber tun? Stecken Sie sie in die richtige Umgebung! Es gibt keine andere Lösung.

Frage: Ich bin in einer Situation, in der ich etwas für mein Kind tun kann, aber ich glaube, dass diese Handlung ihm schaden wird oder es vom unabhängigen Lernen abhalten könnte, und dann wird es auf die Dauer nur größere Schwierigkeiten schaffen, denn wie auch immer wird es von allein lernen müssen. Meine Frau besteht jedoch darauf, es zu tun. Kann ich außer meinen Standpunkt zu vertreten noch etwas anderes tun?

Meine Antwort: Legen Sie ihre Sichtweise ruhig und auf objektive Art und Weise dar. Erklären Sie, dass es Naturgesetze gibt, die wir alle einhalten müssen, ob wir es wollen oder nicht. Regen Sie sich nicht dabei auf. Vielleicht hilft das, und wenn nicht, dann werden sie durch Schicksalsschläge lernen, aber bereits auf einem bewussterem Level.

Überhaupt wird sich niemand etwas ohne Schicksalsschläge bewusst. Doch können wir diese Schläge auch in Form unserer eigenen Erkenntnis erhalten, ohne dass sie in Wirklichkeit stattfinden müssen.

Alles hängt von Ihrer Frau ab – von beiden, der äußeren und der inneren Frau (ihren Verlangen). Ich glaube, dass die Auseinandersetzung mit der inneren Frau schwieriger ist als die mit der äußeren.

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Blog-post: Über die Männer und Frauen in unserem Inneren
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Blog-post: Der Einfluss des Umfeldes
Blog-post: Warum bekommt ein Mensch Schläge?

Gibt es so etwas wie eine glückliche Kindheit?


Drei Fragen, die ich über Kindheit und das Weitergeben der Kabbala an Kinder erhielt:

Frage: Jeder denkt, dass es wunderbar ist, ein Kind zu sein. Ich habe meine eigenen und andere Kinder beobachtet, die Spiele, die sie spielen, und ihre Beziehungen. Das was ich sehe, ist ein endloser und extrem schwieriger Machtkampf. Hinzu kommt, dass Kinder in jedem Augenblick ihres Lebens sehr schwer arbeiten, sogar wenn sie spielen. Woher also haben die Menschen die Idee von einer wunderbaren, leichten und angenehmen Kindheit? Ich kann nicht erkennen, dass es irgendetwas davon ist, nicht mal für einen Augenblick!

Meine Antwort: Weil der Mensch seine Existenz rechtfertigen möchte, erschafft er Illusionen eines glücklichen Lebens während der Kindheit, als er mit seinen Lieblingen und Freunden in einer Hütte spielte und sich vorstellte, im Paradies zu sein. Nichts davon jedoch fand jemals in unseren egoistischen Eigenschaften statt, außer den wundervollen Fantasien, Träumen und Filmen darüber.

In unserer Zeit beginnen wir festzustellen, dass all die „wundervollen“ Dinge in Wirklichkeit missgestaltet und absurd sind. Wenn wir unsere Illusionen verlieren und eine neue reale Wahrnehmung der Wirklichkeit erlangen, werden wir Perfektion durch die Eigenschaften der Liebe und des Gebens über unserem Egoismus erlangen, anstatt innerhalb davon.

Frage: Ab welchem Alter können wir beginnen, Kindern die Kabbala zu lehren, und wie tun wir das?

Meine Antwort: Um darüber mehr zu erfahren, besuchen Sie am besten unsere Kategorien „Kabbalah on Education“ und „Kabbalah for Children“.

Frage: Ich liebe es, die „Bnei Baruch Unterrichte für Kinder“ anzuschauen, schlafe jedoch jedesmal ein, wenn ich andere Lektionen anschaue. Ich bin eine Mutter und gebe meine Erkenntnisse an meine Kinder weiter. Doch es ist schwierig für mich, andere Unterrichte bis zum Ende zu verfolgen. Wie kann ich vorankommen?

Meine Antwort: Mach es zusammen mit Deinen Kindern – und das reicht aus!

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Blog-post: Der Unterschied zwischen spirituellem und physischen Wachstum sind…
Blog-post: Unterricht für Kinder jeden Sonntag

Was wird uns auf dem Weg helfen?


Eine Frage, die ich erhielt: Als ich mit dem Studium der Kabbala anfing, war ich fasziniert und sehr damit engagiert, und alles war in bester Ordnung. Es ging manchmal rauf und runter, aber nach dem Runter kam immer ein Hoch. Das Problem ist nun, dass ich die ganze Zeit deprimiert bin. Ich kann meine Wirklichkeit nicht ausstehen, mir ist schlecht, ich beklage mich meistens und kann nicht ins Gleichgewicht kommen. Ich versuche noch, mit meiner virtuellen Gruppe zu studieren, aber wegen meiner Arbeit kann ich keinen Morgenunterricht verfolgen. Ich fühle auch, dass meine Absicht im Moment nichts wert ist. Ich weiss auch gar nicht, wo sie liegt. Ich bin verwirrt und geschwächt. Menschen um mich herum sagen mir auch, dass ich mich verändert hätte und nur an mich dächte. Und ich spüre, dass das stimmt, aber ich kann mein Verhalten nicht ändern.

Ist das natürlich für einen Kabbalastudenten oder mache ich etwas falsch? Was kann ich tun, darüber hinwegzukommen und mir zuliebe und für jeden besser zu sein, denn ich merke, dass ich mich auch selbst hasse?

Meine Antwort: Wir machen alle diese Phasen durch. Die Kabbala hat alle Ihre zukünftigen Zustände auf lange Jahre hinaus zusammengepresst und führt Sie auf kürzere Zeit durch sie hindurch. Daher ist es nicht einfach, diese Phasen zu durchleben. Alles in Ihnen ändert sich drastisch und plötzlich. Sie werden aus dem Licht in die Dunkelheit geworfen, von Freude in Depressionen usw.

Das Einzige, was Ihnen helfen wird, ist, dass Sie Ihr Haupt neigen. In anderen Worten, halten Sie sich trotz Ihrer Gedanken und Verlangen (Ihrem Verstand und Herz und die Gefühle darin) an der Gruppe fest, die Ihnen vom Schöpfer als einzige Quelle der Rettung in dieser Welt gegeben wurde. Organisieren Sie sich systematisch, studieren Sie täglich und verbringen Sie alle Ihre Freizeit mit der Verbreitung. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Ihnen Ihr Leben gegeben wurde, damit Sie es verlassen und das Höhere Leben betreten können.

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Blog-post: „Ein Tag für jedes Jahr“
Blog-post: Ein Rat für Einsteiger – Verbreite!
Blog-post: In der Gruppe kann man alle seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen

Die Wirklichkeit ist imaginär


Ich empfehle jedem, meinen letzten Vortrag des Odessa-Kongresses anzuschauen, in dem es um die Wahrnehmung der Wirklichkeit ging. Dieses Thema zieht die Menschen immer mehr an, besonders die jüngere Generation. Die Menschen fangen an zu spüren und zu erkennen, dass wir nicht in der vollständigen Wirklichkeit leben, sondern in einem unvollständigen und deformierten Teil von ihr.

Ich erhielt sehr beeindruckende Fragen darüber von einem ehemaligen Klassenkameraden. Er erlebte einen heftigen Elektroschock, wonach er anfing, durch Gegenstände hindurchzusehen und sogar die Zukunft zu einem gewissen Grad erkennen konnte. Er war immer ein Skeptiker, aber nach dem Elektroschock (durch ein starkes Magnetfeld) begann er zusätzliche Kräfte wahrzunehmen, die einen Einfluss auf die Welt ausüben.

Das Thema der Wahrnehmung der Wirklichkeit hilft uns nicht nur zu erkennen, wie begrenzt unsere Wahrnehmung ist, sondern auch zu verstehen, dass alle spirituellen Welten in uns existieren und zusammen mit uns in der gleichen Dimension existieren, in der wir uns jetzt befinden. Wir können sie enthüllen, indem wir neue „altruistische“ Eigenschaften in uns enthüllen; durch diese Eigenschaften werden wir die zusätzlichen Welten verspüren. Die Methode, diese neuen altruistischen Eigenschaften in uns zu enthüllen, ist die Kabbala.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit befindet sich in unserer Vorstellung
Leben aus der Kabbala, Seite 163, Kapitel „Egoismus in Altrismus verwandeln“

In der Tora gibt es keine Zeit


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe nicht, wo wir uns momentan in der Tora befinden. Wir wissen, dass sie nur über uns selbst spricht und dass der geschichtliche Ablauf in Wirklichkeit ein spiritueller ist, den wir alle durchlaufen müssen. Bei verschiedenen Gelegenheiten sagten Sie, dass wir uns in unterschiedlichen Zeitperioden der Tora befinden:

  • In diesem Beitrag sind wir Noah vor der Flut;
  • In Beiträgen wie diesen sprechen Sie darüber, wie wir am Fuße des Berges Sinai stehen und wir zusammenkommen müssen, um uns darüber zu erheben, was Jahre nach der Flut stattgefunden hat;
  • Und der Berg Sinai kommt nach dem Exodus aus Ägypten (unserem Egoismus) ; sollten wir das also nicht zuerst tun, bevor wir den Berg erklimmen?

Wo stehen wir also genau?

Meine Antwort: Überall. Sie finden die Bestätigung dazu in den Artikeln von Baal HaSulam und Rabash, denn es gibt keine Zeit in der Tora – sie spricht über alle Zustände des Menschen. Wir nehmen unsere Welt innerhalb des Systems von Ort-Zeit-Bewegung war, doch diese Koordinaten existieren nicht in der spirituellen Welt!

Das ist der Grund, warum die Kabbala unsere Welt unwirklich oder einen Traum nennt. Wir nehmen dies durch den Teil von Malchut war, der am weitesten vom Schöpfer entfernt ist und Ihm gegensätzliche Eigenschaften hat. Jeder unserer Zustände kann etliche Zustände von verschiedenen Ebenen (Zeiten), die in der Tora beschrieben sind, beinhalten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Zeit – Illusion oder Realität?