Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Weise'

Das Wesentliche, was wir aus der Krise lernen können, ist, dass wir alle Teil der Natur sind

Eine Frage, die ich erhielt: Die Wirtschaft von heute und das Leben im Allgemeinen scheinen im Chaos zu liegen. Dinge sind schwierig zu lenken, unter Kontrolle zu bringen oder vorauszusagen. Was sollen die Menschen in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Zuerst sollte man aus der Krise lernen. Die Krise und die Unsicherheit in der Welt sollten uns helfen, dass wir uns nach gewissen Gesetzen entwickeln, ohne Rücksicht auf unseren Willen. Außerdem wissen wir nicht, was diese Gesetze sind.

Es wäre schön, wenn wir in gewisser Weise Dinge voraussagen könnten, doch all unsere Versuche, irgendetwas vorauszusagen oder zu verändern, bringen keine guten Resultate. Würden wir jedoch die Naturgesetze studieren, dann würden wir Weisheit und Stärke erlangen.

Frage fortgesetzt: Was müssen wir nun in dieser Situation tun?

Meine Antwort: Alle Versuche der Menschen, etwas in Ordnung zu bringen, haben keine positiven Ergebnisse gebracht. Diese Tatsache sollte den Menschen zur Erkenntnis verhelfen, dass all ihre Fehler von der Natur programmiert worden sind, um uns etwas zu lehren. Auf diese Weise will die Natur den Menschen helfen, voranzukommen.

Frage fortgesetzt: Ist das nicht Fatalismus?

Meine Antwort: Die Natur umfasst alles, auch den menschlichen Instinkt, die menschlichen Verhaltensmotive und Handlungen. Die Basis aller menschlichen Probleme ist, dass wir uns von der Natur aussondern.

Die Natur beabsichtigt, dem Menschen zu zeigen, nicht außerhalb zu stehn oder sich von der Natur zu trennen. Die Menschen müssen sich bewusst werden, dass wir alle Teil der Natur sind, sozusagen in sie „eingebaut“.

Die Aufgabe des Menschen in der Natur ist, durch die Nutzung all seiner Kraft, seiner Kontrolle und seinem Verlangen, die gesamte Natur zu integrieren.Um es anders zu sagen, wir müssen das gesamte System in Harmonie und Balance bringen. Die Natur schubst den Menschen voran und erteilt ihm Lektionen dabei. Ein Mensch mag sich dabei elend fühlen oder Angst haben, doch dient ihm das alles zum Verständnis, dass die gesamte Natur im Moment unzusammenhängend, widersprüchlich und krisenanfällig aus nur einem einzigen Grund ist: weil die Menschen das natürliche Gleichgewicht stören.

Der Mensch muss alles tun, um alle Teile der Natur zu einem Ganzen zusammenzubringen und somit die Harmonie wiederherzustellen. Dies ist etwas, was von jedem Menschen abhängig ist.

 

Warum man bei einem Kabbala Kongress dabei sein soll

Warum treffen wir uns an Kongressen und haben den Wunsch, uns zu treffen?

Wir sehen nicht nur den Lehrer, den wir jeden Tag auf dem Bildschirm erleben, sondern wir lernen auch uns kennen und vereinen uns immer mehr. So sieht die praktische Verwirklichung der Wissenschaft der Kabbala aus, und ohne sie wird ein Mensch nie die spirituelle Welt erreichen.

Es ist unmöglich für Menschen sich zu verbinden, wenn sie sich noch nie getroffen haben oder nicht wenigstens ein bisschen Zeit zusammen verbracht haben. Wir müssen verstehen, dass unsere Welt nicht von der spirituellen getrennt ist. Sie wurde nicht einfach „so“, ohne Zweck erschaffen.

Außerdem hat die Menschheit nicht per Zufall so viele wichtige, moderne Kommunikationsmedien entwickelt. Sie geben uns die Möglichkeit und verpflichten uns, jeden von uns zu treffen, auch wenn wir weit entfernt voneinander wohnen, damit wir eine innere spirituelle Verbindung aufbauen können.

Obwohl es manchen erscheint, dass man sich nicht unbedingt mit anderen treffen muss und es gibt nichts, womit die anderen diese inspirieren könnten, werden wir dennoch von anderen auf diese Art inspiriert, wenigstens zur Zeit. Daher liegt es in unserer Verantwortung, Kabbala Kongresse zu besuchen, wenn wir spirituell vorankommen wollen.

Viele Menschen studieren zuhause für sich allein, virtuell, über Internet, und sie haben Angst zu den Kongressen zu kommen, weil sie niemanden kennen. Wenn sie vorankommen möchten, dann ist es ihre Aufgabe, dem Rat der Kabbalisten, die diesen Weg bereits gegangen sind, zu folgen. Ich kann garantieren, dass einem Menschen die richtigen Umstände von Oben gegeben werden, wenn er die Möglichkeit sieht, an einem Kongress teilzunehmen. Und wenn er nicht kommt, dann hat er einfach keine Möglichkeit, Fortschritte zu machen.

Manchmal hat man wirklich nicht die Möglichkeit zu kommen, wie z.B. manche unserer Studenten aus Lateinamerika, die davon träumen, an einem Kongress teilzunehmen, können aber nicht, weil sie nicht das Geld für die Busfahrt haben und ihr Dorf verlassen können.

Diese Umstände werden auch von Oben arrangiert, und sie müssen auf ihre Art und Weise vorankommen.

Wenn dir aber die Gelegenheit gegeben wird, zu einem Kongress zu kommen, dann gibt es keine Ausrede, nicht teilzunehmen, wenn man spirituelle Fortschritte machen will.

Ich warne Euch, damit Ihr Euch nicht in zwei Jahren beklagt, dass Ihr schon solange Kabbala studiert und es immer noch eine Theorie ist, ohne irgendetwas erreicht zu haben, eine Wahrnehmung oder Enthüllung der spirituellen Welt. Immerhin sind dies genau die Dinge, die wir von unserem Studium erwarten können.

(Aus dem dritten Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes über den Artikel von Baal HaSulam „Die handelnde Intelligenz“).

Zum Kabbalalernzentrum–>

Das System der Seelen ermöglicht, dass zwischen ihnen Licht fließt

Es gibt nur eine Schöpfung – das Verlangen, sich mit dem Schöpfer zu erfüllen – in Milliarden Seelenteile geteilt. Mit ihren korrigierten Seelen haben die Kabbalisten der Vergangenheit ein System entwickelt, durch das wir das korrigierende Licht empfangen können. Um es zu empfangen, müssen wir:

  • Versuchen, uns durch die Vereinigung mit anderen, über unseren Egoismus zu erheben; und
  • Danach streben, das korrigierende Licht zu empfangen und ihre Bücher studieren.

Inmitten von sieben Milliarden Seelen gibt es besondere Seelen, die eine Verbindung unter sich herstellen – diese sind die Seelen der Kabbalisten. Während sie innerhalb des umfassenden Systems der Seelen existieren, wie Rosinen im Müsli, stellen sie eine Verbindung untereinander her, die es dem Licht ermöglicht, zwischen ihnen zu fließen.

Indem wir uns danach sehnen, uns mit diesen höheren Seelen zu verbinden und indem wir lesen, was sie geschrieben haben, trachten wir danach, so zu werden wie sie. Das hat zur Folge, dass ihr Licht ebenfalls auf uns wirkt und ohne das Verlangen, uns zu verbinden, kann das Licht nicht in uns enthüllt werden. Hier wirkt ein einfaches physisches Gesetz: ohne die Verbindung kannst du nicht empfangen.

Da jedoch das System schon solche Seelen hat, die sich miteinander verbunden haben, macht sich jeder das gleiche Licht zunutze, das zwischen diesen besonderen Seelen existiert und auch für andere scheinen kann – jeder, der danach verlangt, sich mit ihnen zu verbinden und die äußeren Mittel besitzt, um das zu tun – die Bücher und die Verbindung mit einer Gruppe.

Genauso sorgen Erwachsene für Kinder. Vorab entwickeln sie alle nötigen Voraussetzungen, um in dieser Welt zu agieren. Der Kleine strebt zu den Erwachsenen und möchte sich ihnen anschließen, um von ihnen zu lernen. Auf diese Weise wächst er heran.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Entfremdung und Trennung sind nichts weiter als Illusionen!
Blog-post: Wie setzt man ein zerbrochenes Gefäß wieder zusammen?
Blog-post: Das Erbe der grossen Seelen gehört uns
Rabash Artikel: “ Über die wichtigkeit von Freunden“
Rabash Artikel: „Die Wichtigkeit der Gruppe“

Materie, die verschwindet: Der nächste Schritt für die Wissenschaft

Wenn Wissenschaftler die Natur erforschen, entdecken sie, dass die gesamte Materie aus Elementarteilchen und Energie besteht. Indem sie tiefer in die Materie eindringen, finden entdecken sie Wellen, anstatt Teilchen oder in anderen Worten – Kräfte.

Aber danach verschwindet die Materie vollständig und das Einzige, was bleibt, ist die Kraft, die das Höhere Licht enthält.

Wenn diese Kräfte durch die Menschen erkannt werden, nehmen sie die Formen von unbelebten Objekten, Pflanzen, Tiere und Menschen an. Doch dies alles sind nur Kräfte.

Es gleicht dem erschaffen eines Bildes auf einem Bildschirm durch elektromagnetische Kräfte. Auf diese Weise wird unser Bild von der Wirklichkeit durch Kräfte dargestellt, die uns eine Wahrnehmung von der Welt und uns selbst geben.

Wenn wir jedoch tiefer in die Mikrowelt eindringen, werden wir an einen Punkt gelangen, wo wir nicht einmal Wellen sehen. Alles dort verschwindet, ähnlich wie ein leeres weißes Blatt, dass nie von einem Bleistift oder Füller berührt wurde. Auf diese Weise wechselt die wissenschaftliche Erforschung der Wirklichkeit von der Beobachtung physischer Objekte zu Atomen, Wellen und dann – Leere.

Durch unsere Erforschung der Materie kehren wir zur Ursache ihrer Entstehung zurück – zum Höheren Licht. Doch um Es wahrzunehmen und zu erforschen, müssen die Forscher sich verändern!

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts)

 

interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

 

Wie man seine Zehn Sfirot bildet und sie dann mit dem Licht des Schöpfers füllt

Eine Frage, die ich erhielt: Im „Vorwort zum Sulam Kommentar“ wird ein System beschrieben, welches sich außerhalb des Menschen befindet. Wie kann ich mir nun dieses System in Bezug auf mich, und welches sich in mir befindet, vorstellen?

Meine Antwort: Es gibt keine Seele in meinem belebten Körper. Mein Körper enthält nicht die zehn Sfirot der Seele. Ich habe nur einen anfänglichen Punkt und muss die zehn Sfirot von dort aus bilden. Dieser Punkt stammt aus meinen egoistischen Wünschen. Wenn ich mich mit den anderen Punkten im Herzen verbinde, indem ich dazu meinen Egoismus benutze, dann gibt mir mein Ego das Material dazu, die Wünsche und die Verbindung zu den anderen Menschen, und dieses erschafft dann die Struktur der zehn Sfirot in mir.

Ich werde dann zum Punkt in Malchut, der zehnten Sefira, und meine ersten neun Sfirot bestehen dann aus meiner Einstellung den anderen Menschen gegenüber. Alle anderen Seelen, alles, was ich so vor mir sehe, die gesamte Welt und meine Umgebung sind meine neun Sfirot (Tet Rishonot). Wenn ich diese mit mir in Liebe verbinde, mit dem Verständnis, dass wir alle ein Ganzes sind, dann erhebe ich mich über meinen Egoismus, und wenn es mir gelingt, mich über Malchut zu erheben, um zu geben, dann werde ich all diese äußerlichen Eigenschaften des Gebens mit mir verbinden.

Dann wird meine Seele, der komplette Parzuf, geschaffen aus den zehn Sfirot in mir erscheinen. Und genau dann werde ich den Schöpfer enthüllen: innerhalb der Wünsche, die ich durch das Geben an andere erworben habe.

Alles um mich herum ist die Struktur meiner eigenen Seele. Doch nach dem Zerbruch der Seele und dem Absturz in den Egoismus begann ich, diese anderen Teile von mir auf egoistische Weise wieder zu wünschen, um alles zu empfangen, was sie haben. Und jetzt muss ich dahin zurück, ihnen zu geben. Ich muss sie mit mir durch Liebe vereinen und auf diese Weise das Licht meiner Seele enthüllen – in ihnen.

Ich kann niemals das Licht in mir selbst enthüllen, in Malchut, weil die Erste Einschränkung (Zimzum Alef) nicht widerrufen werden kann. Darum hängt alles davon ab, dass ich aus mir heraustrete und mich mit den anderen Seelen verbinde, indem ich ihre Wünsche als meine eigenen spüre. Innerhalb dieses gemeinsamen Verlangens werde ich den Schöpfer enthüllen.

(Aus dem 3. Teil des täglichen Kabbala Unterrichts über das „Vorwort zum Sulam Kommentar“).

Pfuscht nicht mit dem Gleichgewicht der Natur herum!

Eine Frage, die ich erhielt: Es ist bekannt, dass wir nur 2% unseres Gehirns benutzen. Könnte man sagen, dass unsere spirituelle Entwicklung uns erlauben wird, das existierende aber noch unbenutzte Potential unseres Gehirns zu entwickeln?

Meine Antwort: 2% sind mehr als genug für diese Welt. Was ist die Funktion der übrigen 98%? Die Funktion dieses „überschüssigen“ Volumens ist der spritituelle Fortschritt, d.h. die Entwicklung der Seele und die Warhnehmung der Höheren Welt. Das gleiche Prinzip wird nun in der Menschheit enthüllt.

Es sind nur 2% der Bevölkerung nötig, um die Bedürfnisse der gesamten Menschheit zu decken. Was sollten die übrigen 98% tun? Warum wurden sie von der Natur erschaffen?

Das ist ein alarmierendes Anzeichen. Immerhin funktioniert die Natur unter dem Einfluss des Gesetzes der Ausgewogenheit. Wenn bestimmte Tiere keine Überlebensmöglichkeiten mehr haben, weil sie sich entweder zu sehr vermehrt haben oder einfach „zuviel“ sind, sterben sie aus. Auf diese Weise hält die Natur das Gleichgewicht. Wir sind ebenfalls Teil der Natur und nähern uns einer solchen Situation.

Trotz allem existieren wir auf der menschlichen Ebene und wir benötigen diese 98% der Menschheit, um unsere spirituelle Korrektur auszuführen, so wie der größere Teil eines menschlichen Gehirns für die spirituelle Entwicklung notwendig ist. Das Problem ist, dass diese 2% der Menschen, (die für sich und uns alle materiell sorgen können), nicht in der Lage sind, sich spirituell zu korrigieren.

Dies ist so, weil das größte Übel in einer kleinen Anzahl von Menschen konzentriert ist. Die Portion an Übel in jedem Menschen ist riesig und seine Korrektur dadurch unmöglich. Darum wird dieses von der Höheren Kraft erschaffene Übel auf 7 Milliarden Menschen aufgeteilt und jeder ist für die Korrektur seines Teiles verantwortlich. Nur auf diese Weise kann die Korrektur verwirklicht werden.

Zur Zeit stehen wir einer riesengroßen Bedrohung gegenüber. Die Menschheit muss unbedingt beginnen, ihren Egoismus zu korrigieren, nicht wegen der spirituellen Entwicklung, sondern um ihrer selbst willen. Erst dann wird die Existenz von so vielen Menschen gerechtfertigt sein.

Großes Unglück steht uns bevor, wenn wir nicht mit der Selbstkorrektur beginnen. Der menschliche Egoismus ist die Geschichte hindurch angewachsen, doch nun befinden wir uns im allgemeinen System der Natur eingeschlossen. Wir sind ein Teil von ihr geworden und können auf keinen Fall ihr Naturgesetz umgehen, welches Geben und Liebe innerhalb unseres „maßlosen“ Egoismus ist. Von sich aus kennt die Natur keinen anderen Weg, sich ins Gleichgewicht zu bringen, als alle ihre „überschüssigen“ Teile loszuwerden, diejenigen, die nicht nach ihrem Gesetz leben.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen

Die einzige Wissenschaft, die die Welt verändern kann

Eine Frage, die ich erhielt: Sie sagten, dass Baal HaSulam die Art und Weise, wie die Wissenschaft der Kabbala verbreitet wurde, völlig umkrempelte und sie in eine ganz neue Richtung lenkte. Müssen wir heutzutage ebenfalls eine neue Stufe der Verbreitung erreichen?

Meine Antwort: Im Gegensatz zu allen Kabbalisten vor ihm, erhob Baal HaSulam die Kabbala auf die Stufe einer wissenschaftlichen Methode. Er beschrieb sie in moderner Sprache und gab uns damit die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

Wir haben nun die völlige Zerstörung des vorherigen gesellschaftlichen Systems erreicht, aber wissen immer noch nicht, wie man ein neues System aufbaut. Und dieser Zustand der Unwissenheit kann uns in einen Weltkrieg bringen.

Darum wird die Wissenschaft der Kabbala jetzt enthüllt. Sie erklärt, wie man die Korrektur an allem, was auf der Basis des menschlichen Egoismus gebaut wurde, vornehmen kann. Das Einzige, was wir tun müssen, ist die Methode auszuführen, die uns zeigt, wie man neue, passende Verbindungen unter uns herstellen kann.

Dann werden wir der neuen, einheitlichen globalen Welt angepasst.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir aus der Gegenwart machen
Blog-post: Die Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (fortgeschritten)

Was beeinflusst wirklich das Klima der Erde?

In den Nachrichten (aus arxiv.org): „Untersuchung über die Verbindung zwischen irdischer Klimaveränderung und galaktischer Spiralstruktur“ Wir treten früheren Annahmen entgegen, die von einer engen Verbindung zwischen der irdischen Klimaveränderung und dem Transit der Sonne durch die Spiralarme auf ihrem Weg durch die Milchstraßengalaxie ausgehen. Wir nutzen neue Informationen über die Spiralstruktur, basierend auf CO (Kohlenmonoxid) Daten, die keine vereinfachenden Annahmen über Symmetrie und Umlaufrotation machen. Vergleicht man die Zeiten dieses Transits zu den Veränderungen des Klimas auf der Erde, dann verschwinden nicht nur die geforderten Korrelationen, sondern wir finden heraus, dass sie in keiner Weise für irgendeine vernünftige Modellgeschwindigkeit wiederbelebt werden können.

Mein Kommentar: Alle Veränderungen, die in der Natur erscheinen, sind hauptsächlich vom menschlichen Verhalten beziehungsweise von den Gedanken und Wünschen der Menschen beeinflusst. Das Problem ist, dass dieser Einfluss vor uns verborgen ist und wir uns daher irrtümlicherweise an äußeren Einflüssen ausrichten und messen, wie beispielsweise Gasemissionen und Abfallbelastung.

Obwohl die Verschmutzung auf der Erdoberfläche riesig erscheint, ist ihr Einfluss auf die Klimaveränderung dennoch vernachlässigbar. Der größte Einfluss kommt durch unsere egoistischen Gedanken!

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie können wir die Natur verändern?
Blog-post: Es ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang

Jeder Überfluss, den wir in Anspruch nehmen, schadet uns

Alles auf den leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufen in unserer Natur befindet sich in Gleichgewicht, da sie nur soviel verbrauchen, wie sie für ihre Existenz benötigen. Die menschliche Natur ist jedoch anders. Ein Mensch ist bereit, die gesamte Welt in Anspruch zu nehmen, um auch nur einen kleinen Genuss zu erhalten, selbst wenn er diesen Genuss nicht zum Existieren benötigt. Durch dieses Verhalten bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht.

Der Mensch ist das einzige Element in der Natur, das sich im Ungleichgewicht befindet. Die Menschen nehmen sich mehr aus der Natur, als sie brauchen, was sehr ungesund für uns ist, denn jegliches Übermaß, das wir konsumieren, ist schädlich für uns. Doch dazu kommt, wenn wir unser Gleichgewicht mit der Natur stören, dann verursachen wir eine Krise in der gesamten Natur. Das heißt, wir sind diejenigen, die all die Tornados, Tsunamis und die globale Erwärmung verursachen, indem wir aus der Natur mehr nehmen, als wir brauchen.

Die Menge ist nicht wichtig, doch was zählt, ist, ob wir es wirklich benötigen. Wenn wir mehr Ressourcen aus der Natur zum Überleben brauchen würden, würden wir fähig sein, mehr zu nehmen, ohne dadurch die Natur in ein Ungleichgewicht zu bringen, da wir aus einem wahren Bedürfnis heraus konsumieren würden. Alles, was wir von der Natur erhalten, sollten wir dazu verwenden, um im Gleichgewicht zu bleiben und jedem Menschen einen normalen, allgemein akzeptablen Lebensstil zu garantieren.

Jeder von uns will jedoch mehr als das Notwendige und auf diese Weise bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht. Die Stufen der Natur sind pyramidenartig strukturiert und der nächste Schlag wird uns auf der leblosen Stufe befallen, und nicht so sehr auf der pflanzlichen oder tierischen. Wir sollten nach ökologischen Problemen Ausschau halten und nach Schlägen auf der unbelebten Stufe der Pyramide (Feuer, Luft, Wasser und Erde).

Es gibt jedoch einen Weg, um diese Schläge abzuwehren: Sobald wir anfangen, nur soviel zu verbrauchen, wie wir zum Überleben benötigen, werden wir die gesamte Pyramide ins Gleichgewicht bringen. Alles wird sich normalisieren und wir werden eine positive Reaktion von der Natur erhalten.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Das ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang
Blog-post: Was ist Ausgewogwnheit in der Natur?
Blog-post: Der Schmeterlingseffekt ist auf der Gedankenebene am stärksten
Blog-post: Die verborgene Bedeutung der Bibel

Am besten zeigen wir unseren Kindern unsere Liebe, indem wir sie einen neuen Weg lehren

Eine Frage, die ich erhielt: Warum muss die Menschheit erweckt werden? Warum kann sie nicht alleine aufwachen?

Meine Antwort: Die Menschheit wacht von alleine auf, aber nur wenn sie durch Schläge gedrängt wird. Auf diese Weise haben wir uns im Lauf der Geschichte hindurch entwickelt. Bis heute war dies der einzige Weg zur Entwicklung, weil unsere Eigenschaft egoistisch war und wir dadurch gezwungen waren, durch das Leiden, das wir im Inneren unseres Egoismus fühlten, Fortschritte zu machen.

Nun jedoch haben wir einen Zustand erlangt, wo eine andere Eigenschaft in uns erwacht – die Eigenschaft des Gebens. Dies gibt uns eine neue Entwicklungschance – nicht nur durch die Schläge, die wir von hinten erhalten, sondern auch durch unser Streben nach vorne, in Richtung der Eigenschaft des Gebens. Wenn wir auf diese Weise vorwärts streben, dann können wir Schläge und Leiden vermeiden. Die Entwicklungszeit wird dann verkürzt, mit der wir das Ziel erreichen – die Gleichheit mit dem Schöpfer – auf einem komfortablen und angenehmen Weg.

Darum verbreiten wir die Weisheit der Kabbala, anstatt darauf zu warten, dass die Menschheit sich von alleine entwickelt. Der natürliche Entwicklungsweg ist erzwungen: wir werden durch Leiden zur Entwicklung gedrängt, und auf diesem Weg hat es Tausende von Jahren gedauert, bis wir den jetzigen Stand von Entwicklung erreicht haben.

Wo wir nun diese Entwicklung durchgemacht haben, bereiten wir unsere Kinder auf ein Leben in der modernen Welt vor. In den ersten 20 Jahren ihres Lebens bekommen sie alles Wissen, welches die Menschheit in der Geschichte erlangt hat. Wir stopfen Tausende von Jahren des menschlichen Fortschritts in die 20 Jahre dauernde Erziehung des Kindes. Und es nimmt dann dieses Wissen und macht damit weiter .

Wir sollten unserer neuen Generation das Prinzip eines positiven Fortschritts mitgeben. Dies ist der beste Weg, unsere Liebe und Fürsorge für sie auszudrücken.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit hat Kriege satt
Blog-post: Wahre Erzihung bedeutet Kindern beizubringen, Wahrheit mehr zu schätzen, als Süsses