Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Ein Volk, das aus einer Idee gewoben ist. Teil II

Andere Völker entstanden auf natürliche Weise aus Stämmen, die bestimmte Regionen der Erde bewohnten, auf der Grundlage eines gemeinsamen Territoriums, einer gemeinsamen Kultur, einer gemeinsamen Erziehung, einer gemeinsamen Sprache und später auch einer gemeinsamen Geschichte. Es entstanden große und kleine Völker, dann schlossen sie sich der einen oder anderen Religion und dem einen oder anderen Glauben an, und alles verlief seinen gewohnten Gang.

Das Volk Israel hingegen entstand auf seltsame Weise aus einer besonderen Organisation, aus einem beispiellosen sozialen Phänomen. Ein Mann namens Abraham „brachte“ der Menschheit eine einzigartige Idee, ein Ideal, eine Bestimmung ein, die sich auf die Rolle und das Leben der gesamten Menschheit bezog – und rief von überall her besondere Menschen zusammen, denen der Sinn des Lebens, der Lebenszweck, die Verbindung zur Höchsten Kraft und deren Offenbarung wichtig waren.

Anders ausgedrückt: Die Idee, die diesem Volk zugrunde lag, war sehr hoch, unnatürlich, sozusagen „nicht von dieser Welt“. Es ging nicht darum, sich irgendwo abgeschieden niederzulassen, die eigenen Grenzen zu bewachen, sich vor Nachbarn zu schützen und dergleichen.

Die Menschen wurden nicht durch grundlegende, materielle, ich würde sogar sagen, körperliche, „tierische“ Faktoren verbunden, nicht durch die gewöhnlichen Bedürfnisse des Körpers. Das Volk Israel organisierte sich um völlig andere Grundpfeiler, auf einer anderen Ebene, philosophisch und konzeptionell höher als alle anderen Völker.

Außerdem hatten diese Menschen keinen gemeinsamen Wohnsitz. Abraham sagte ihnen lediglich, dass die Zusammengehörigkeit um eine spirituelle Idee herum erfordere, „wie ein Mensch mit einem Herzen“ zu leben, in brüderlicher Liebe, um in ihrer Mitte den Schöpfer zu offenbaren, d. h. die Eigenschaft des Gebens und der Liebe – und deshalb liege ihr Platz auf der Erde gemäß diesen Prinzipien in Kanaan. Dorthin machten sie sich auf den Weg.

Auf diese Weise wurde das Land, in dem das Volk lebte, durch sein Ziel bestimmt, durch seine Übereinstimmung mit diesem Land in seinen Eigenschaften. Ein „künstliches“ Volk ließ sich an einem „künstlichen“ Ort nieder. Deshalb ist die Verbindung des Volkes Israel mit seinem Ort einzigartig: Solange die Menschen an der Idee der Einheit festhielten, lebten sie hier, und als das Volk aufhörte, den spirituellen Bedingungen der Vereinigung und der Nächstenliebe zu entsprechen, geriet es auch mit seinem Wohnort in Dissonanz, und dieser stieß es aus, warf es hinaus.

Nirgendwo sonst sind wir auf einen ähnlichen historischen Präzedenzfall gestoßen, dass ein bestimmtes Gebiet, d. h. die leblose Natur, auf diese Weise auf seine Bewohner reagiert.

Es gibt noch viele weitere „seltsame“ Phänomene, die mit diesem Volk verbunden sind. Ohne sein Wesen und seinen Ort zu kennen und zu spüren, können wir nicht verstehen, was mit ihm geschieht. Und doch dient die Geschichte selbst nur dazu, Zeit und Raum für sein Wirken im Rahmen einer besonderen historischen Mission zu schaffen.

Hier müssen wir verstehen, was Abraham seinen Anhängern gelehrt hat. Er erklärte ihnen, dass es einen Plan gibt, nach dem das Volk Israel verpflichtet ist, sich in der Zeit der Besserung wie ein einziger Mensch mit einem einzigen Herzen zu vereinen, um seine Höhe zu erreichen.

Anschließend muss er eine Spaltung durchlaufen, d. h. anstelle einer harmonischen Verbundenheit den gegenteiligen Zustand innerer seelischer Zerrissenheit und Zersplitterung offenbaren.

Dies wird sich in seinen Beziehungen zu seinen Nachbarn und zur Höchsten Kraft widerspiegeln, die alles ordnet. Dann, während der Zeit der Verbannung und der gegenseitigen Entfremdung, werden sich die Söhne Israels unter alle Völker zerstreuen und in deren Mitte eine besondere Vorbereitungsarbeit leisten.

Und dann werden sie sich wieder versammeln, wieder auf die Höhe der Einheit aufsteigen – und im Aufschwung die gesamte Menschheit zur Einheit führen. So wird die Geschichte enden, d. h. die allgemeine Korrektur der Menschheit, worin das Ziel der Schöpfung, das Ziel der Existenz der Menschheit im Zustand „dieser Welt“ besteht.

Der Geschichte ist eine Frist von sechstausend Jahren zugeteilt, beginnend mit dem Moment, als sich das Programm in dieser Welt erstmals einem Menschen namens Adam offenbarte, bis hin zum letzten Menschen, der die letzte Korrektur vornehmen und damit den historischen Schlusspunkt setzen wird.

Nun ist eine besondere Zeit angebrochen. Nach einem langen, zweitausendjährigen Exil können und müssen wir dem gesamten Volk Israel und der ganzen Welt offenbaren, was auf der Tagesordnung steht. Wir müssen allen sagen:

„Meine Herrschaften, eine schicksalhafte Zeit steht bevor, denn jetzt erhalten wir beide Zügel der Herrschaft in die Hand: „Plus“ und „Minus“ – zwei Naturkräfte. Sie sind für uns vorbereitet, und mit ihrer Hilfe müssen wir eine integrale Verbindung zwischen uns herstellen, die Gesellschaft zur Harmonie führen und die Stufe der Hingabe und Liebe erklimmen. Das liegt in unseren Händen. Beide Kräfte werden uns dabei helfen, und selbst die negative Kraft wird zu einer ‚Hilfe durch das Gegenteil‘ werden. Es wartet Arbeit auf uns. Lasst uns also an die Arbeit gehen.“

Mit diesem Aufruf müssen wir uns an die Welt, an uns selbst und an die Höhere Kraft wenden und dabei alle möglichen Mittel nutzen.

Denn wir haben die Freiheit erhalten, diese Wahl zu treffen, sowie ein Programm, einen Prozess mit einem „Drehbuch“, das bis zum „Happy End“, d. h. bis zur endgültigen Korrektur, ausgearbeitet ist. Und deshalb muss man die aktuelle Situation nur ausgehend von dieser Aufgabe, aus der Perspektive des „programmatischen“ Plans betrachten und verstehen, was dieser von uns verlangt.

Genau aus dieser Perspektive betrachte ich das, was heute in Israel geschieht – und nicht aus der Perspektive der Medien oder der Psychologie unserer Nachbarn. Welchen Sinn hat es, sich in die Feinheiten der israelischen und arabischen Mentalität zu vertiefen, wenn dieses ganze Bild höchst oberflächlich ist? Eine solche Analyse erlaubt es nicht einmal, die auflodernden Flammen zu löschen. Wir müssen die Tendenzen der Natur verstehen, die die aktuellen Prozesse in Gang setzt – und dann werden wir erfahren, wie das Problem tatsächlich gelöst werden kann.

(Aus dem 452. Gespräch über das neue Leben, 13.11.2014)

Israel ist das Herz der ganzen Welt

Im Sohar steht geschrieben: „Der Schöpfer machte Israel zum Herzen der ganzen Welt. Somit ist Israel unter den anderen Völkern wie das Herz unter den Organen. So wie die Organe des Körpers ohne das Herz nicht für einen Moment in der Welt existieren können, so können auch die Völker ohne Israel nicht in der Welt existieren.“

Es scheint, dass es Völker gibt, die so weit vom Volk Israel entfernt leben, dass sie keine Verbindung zu ihm haben und doch existieren sie. Es geht nicht um die schlichte Existenz, sondern um einen tieferen Sinn – darum, dass die Verbindung zum Zentrum der Welt, zum Schöpfer, für andere Völker einzig über Israel möglich ist.

Da die Völker unbewusst diese Verbindung über Israel suchen und sie nicht finden, führt dies zu Hass gegen das Volk Israel. So entsteht Antisemitismus. Die Menschen verstehen nicht, woher ihr Hass kommt. In der Tat liegt die innere Ursache, das Gefühl darin, dass sie durch Israel, von dem sie sich ihre Seelen erfüllen könnten, nicht als Zentrum in der Welt finden.

Deshalb geben sie dem Volk Israel die Schuld und meinen, wenn sie es beseitigen, können sie ihr Dasein irgendwie selbst in Ordnung bringen. Das wird jedoch nicht funktionieren.

Israel muss das Herz der ganzen Welt sein, also das Zentrum der Verbindung, durch das alle Völker der Welt miteinander und mit dem Schöpfer verbunden sind. Die Verbindung der ganzen Welt mit dem Schöpfer erfolgt durch Israel. Daraus folgt, dass Israel für alle Völker der Welt ein Gebet erheben muss, indem es ihre Verlangen als seine eigenen wahrnimmt.

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Aus der Lektion zum Thema „Tag des Gedenkens an die Katastrophe und des Heldentums“.

 

Kabbalisten über Kabbala heute, T.9

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

            Möglichkeit der Befreiung

Die Erlösung Israels (Umsetzung des Strebens zum Schöpfer) und seine ganze Größe (Erfüllung mit dem Licht) sind nur vom Studium des Buches Sohar und des inneren Teils der Tora abhängig.

Und umgekehrt geschehen alle Zerstörungen und der Fall der Söhne Israels nur deswegen, weil sie den inneren Teil der Tora verließen, seinen Wert bis zur niedrigsten Stufe herabsetzten, und ihn zu einer Sache machten, an der es – Gott behüte – überhaupt keinen Bedarf gibt (und dа die Völker der Welt unterbewusst gerade diesen Teil von uns erwarten, halten sie uns für überflüssig in dieser Welt, wenn wir ihnen nicht das Mittel das Höhere zu erreichen bieten).

Baal HaSulam. Vorwort zum Buch Sohar. P.69.

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Religion ist eine kulturelle Tradition, Kabbala ist die Methode der Korrektur


Frage: Ich kann mich nicht aufs Studieren des Buches Sohar konzentrieren, obwohl es mein größter Wunsch ist, dieses Buch zu verstehen. Das vorherrschendste Gebot im Christentum ist, „du sollst weder Vergeltung üben noch Groll hegen gegenüber den Kindern deines Volkes; sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst: Ich bin Jehovah“ (Levitikus 19:18). Jesus hat gelehrt, dass wir diejenigen lieben müssen, die uns hassen, und für diejenigen zu beten, die uns verfolgen. Ist das nicht auch ein Prinzip der Kabbala?

Meine Antwort: Jede Religion stellt sich selbst über andere Religionen und Lehren, und zwar deshalb, weil alle Religionen aus dem Egoismus des Menschen entstanden sind. Dies ist der Grund für all den Hass zwischen den unterschiedlichen Religionen und Nationen. Sogar innerhalb einer Religion gibt es Hass zwischen ihren unterschiedlichen Zweigen.

Das Gebot „Du sollst weder Vergeltung üben noch Groll hegen gegenüber den Kindern deines Volkes; sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ ist unvollständig. Kabbala lehrt uns, nicht nur das eigene Volk zu lieben, sondern alle Völker der Welt. Wenn wir in der Geschichte zurück schauen, werden wir niemanden finden, der diejenigen geliebt hat, welche ihn gehasst und verfolgt haben. Im Gegensatz dazu ist die Geschichte voll von Hass und Gewalt, welche durch die Religion bis heute hervorgebracht wurden.

Religion hat immer die verschiedenen Nationen voneinander gespalten und getrennt, indem sie diese gegeneinander aufgehetzt und sich selbst den Völkern durch Feuer und Schwert aufgezwungen hat.

Alle Religionen werden aussterben, weil sie aus dem Egoismus nach der Zerstörung des Tempels hervorgegangen sind. Das war, als das Volk Israel von der Stufe „Liebe deinen Nächsten“ auf die Stufe „grundloser Hass gegen den Nächsten“ gefallen ist – und sie sind nach wie vor auf dieser Stufe, zusammen mit allen anderen. Kabbala steht über der Religion. Sie wendet sich an jeden in der Welt, da sie lehrt, dass wir alle Teil der gemeinsamen Seele von Adam sind, ohne jeden Unterschied zwischen uns. Jede Person ist gleich wichtig, um für alle die vollständige Korrektur zu erreichen. Wenn auch nur eine Person fehlt, ist es nicht vollständig perfekt!

Kabbala trat im alten Babylon in Erscheinung, als die gesamte Zivilisation durch den wachsenden Egoismus auseinander fiel. Kabbala, durch Abraham vertreten, bat die Menschen sich zu vereinigen. Und jetzt, nach unserer ganzen bitteren Geschichte, erzählt die Kabbala uns allen wieder dieselbe Sache: „Vereinigt euch, sonst werdet ihr euch vernichten!“ Und bis heute predigen uns die Religionen noch immer Trennung – aus dem Grund, weil sie durch den Egoismus hervorgebracht wurden. Die Religionen traten auf, als die Nation Israel von der Nächstenliebe zum Hass herunter fiel – von der spirituellen auf die körperlich egoistische Stufe. Das war, als das Judentum erschien, danach das Christentum, und dann der Islam.

Baal HaSulam schrieb, dass die Religionen als kulturelle Traditionen der Nationen verbleiben werden. Die Religionen werden den ihnen angemessenen Platz einnehmen müssen und aufhören müssen, sich mit etwas zu beschäftigen, was jenseits von ihnen liegt – der Seele und ihrer Korrektur. Sie haben keine Verbindung mit dem Licht und dem Schöpfer, um sich damit zu beschäftigen. Genau das ist es, was wir heute miterleben, als Resultat der Einwirkung der Religionen auf die Menschen.

Die Periode der Verborgenheit des Lichts ist zu Ende, und damit ist auch die Periode der Herrschaft der Religionen über die Völker zu Ende. Das Licht wird enthüllt werden, und Religion wird durch die Kabbala ersetzt werden. Religion wird als kulturelle Tradition bestehen bleiben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Religion und Kabbala sind Gegensätze
Blog-post: Die Bibel – Geschichte oder Wissenschaft?
Blog-post: Wo ist in der Kabbala Jesus Christus zu finden?
Blog-post: Alles stammt von der Kabbala ab!
 
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Die spirituelle Bedeutung von “Diebstahl”


Frage: Baal HaSulam schrieb, dass die Völker der Welt die Weisheit von den Kabbalisten „gestohlen“ hätten. Was bedeutet das?

Antwort: „Stehlen“ bedeutet, den egoistischen Wunsch eines anderen zu nutzen. Es steht geschrieben, dass Adam HaRishon vom Schöpfer stahl, was bedeutet, dass er das Licht Chochma empfangen wollte, ohne sich in das Licht Chassadim zu kleiden. Zu stehlen bedeutet, für sich selbst zu empfangen, ohne die Absicht des Gebens.

In der Vergangenheit, also vor Zerstörung des Zweiten Tempels, verhüllten die Juden die Weisheit der Kabbala nicht. Sei teilten sie bereitwillig mit den Völkern der Welt, wodurch alle irdischen Wissenschaften, die sich mit der Erforschung der Natur befassten (die verhüllte Form des Schöpfers), entstanden: so zum Beispiel die Philosophie (ein System, welches den egoistischen Verstand nutzt, um Vermutungen über den Schöpfer anzustellen, der jedoch vor dem Verstand verhüllt ist). Rav Kook beschrieb genauso wie Johann Reuchlin, der ein großer Philosoph des 16. Jahrhunderts war, die kabbalistischen Wurzeln der Philosophie.

Wann wurde die Kabbala verhüllt? Es geschah, nachdem das Volk Israel von seiner hohen Stufe der Nächstenliebe auf die Stufe des grundlosen Hasses herab fiel. Dies führte in der Folge zur Zerstörung des Zweiten Tempels. Rashbi, der Autor des Buches Sohar war diesbezüglich sehr besorgt, denn von diesem Punkt an musste die Kabbala in einer für die Menschheit verhüllten Form weitergegeben werden und dies würde bis zum 20. Jahrhundert so bleiben. Ab dieser Zeit aber würde sie der gesamten Welt offenbart werden, um allen Menschen zu Gute zu kommen.

Vor der Zerstörung des Zweiten Tempels war es nicht nötig, über Kabbala zu schreiben, denn die Menschen fühlten den Schöpfer noch und die Wissenschaft der Kabbala war einfach ihr Mittel, sich darüber auszutauschen. Wäre die Kabbala nicht „gestohlen“ worden, hätte sich die Menschheit nicht entwickeln können. Für diese Entwicklung musste die Menschheit einen Funken jenes Lichtes enthalten, der sie belebt und aufrechterhält. Es ist also dieser Funke, der die egoistischen Wünsche der Menschen von einer Generation zur nächsten entwickelte und den Fortschritt in Technologie, Kultur, Bildung und anderen sozialen Einrichtungen gewährleistete.

Heutzutage haben wir alles, was dieser Funke an Licht uns gab, verwirklicht. Das Ego wuchs zu einer vereinten Struktur bzw. zu einem System heran. Es zeigte sich, dass die Menschheit durch das Zusammenfließen aller egoistischen Wünsche nicht mehr weiter wachsen sondern nur mehr absteigen kann. Dies findet Ausdruck in der globalen Krise, in allen Bereichen, in die sich der Mensch vertiefte – Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Handel und Wirtschaft.

Von diesem Punkt an können wir die Weisheit der Kabbala dazu nutzen, um uns und unsere Beteiligung am globalen System zu korrigieren, solange, bis wir vollkommene Harmonie erreichen werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichtes, um die Welt zu korrigieren
Blog-post: Die Physik des Höheren Lichtes
 
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Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, Teil 9

Das Schöpfungsziel bezieht sich auf das gesamte Menschengeschlecht

Der Schöpfer wünscht, dass die ganze Welt korrigiert wird. Darum sagten die Weisen, dass jedes Wort, das die Lippen des Schöpfers verlässt, sich in 70 Sprachen teilt, was von der Bereitschaft zeugt, die in der Tora zur Korrektur aller Völker existiert.
Rav Abraham Isaak Kook, Meorot Arija zu Chanukka, 88

Die ganze Menschheit muss am Ende ihrer Entwicklung unvermeidlich zur Offenbarung des Schöpfers kommen und, einen langen Entwicklungsweg zum Abschluss bringend, das erreichen, wovon die Weisen schrieben: „Und es füllte sich die Erde mit dem Wissen vom Schöpfer, wie die Wasser das Meer bedecken.“

„Und es wird nicht mehr ein Mensch seinen Nächsten und seine Brüder die Erkenntnis des Schöpfers lehren, weil alle Mich kennen werden, von jung bis alt“.

Und es steht geschrieben: „Und dein Lehrer wird sich nicht mehr verbergen, und deine Augen werden deinen Lehrer erblicken“. Und alle Völker werden zu Ihm strömen.
Baal HaSulam „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala“

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Die Absicht des Schöpfers erkennen.

Frage: Haben Sie mit der Verbreitung für das Volk begonnen, weil die Tatsache besteht, dass wir die letzte Generation sind?

Antwort: Die Worte meiner Lehrer, dass wir die letzte Generation sind, ist für mich ein Ausgangspunkt, eine Tatsache, auf deren Basis ich verpflichtet bin zu handeln. Deshalb handle ich. Was daraus wird bin nicht ich, sondern der Schöpfer. Ich weiß nicht wie es funktionieren wird, es interessiert mich auch nicht besonders, ich muss tun was ich kann.

Es gibt keine Mysterien der Tora, keine Geheimnisse des Universums, keine geheimen Kräfte, Zaubereien und andere Dinge. Es gibt eine Methode, in dem alle Menschen der Welt, in dem System Adam, in dem wir einmal waren, vereint sind. Ich sehe nichts Falsches daran. Ich muss mich nicht schämen und nichts befürchten.

Anmerkung: Hier gibt es ein Geheimnis zu dem wir immer zurückkehren- wir können uns nicht verbinden. Wir können uns nur anstrengen und das Licht, welches zur Quelle zurückführt erledigt den Rest.

Antwort: Das ist bereits eine Technik! Es ist unsere Pflicht, alle Völker aufzufordern, die Absicht des Schöpfers zu erkennen. Wir haben diesen Zustand erreicht und können ihn nicht ignorieren, wenn wir mit dem Schöpfer verbunden sein möchten. Die Grundlagen dafür zu schaffen, ist genau das, was ich in meinem Leben wollte.

Aus dem Fernsehprogramm“ Die letzte Generation“ 09.05.2018

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Gegner der Kabbala


Es gibt drei Arten von Kabbalagegnern:
1. Jene, die sagen, es gäbe keine Notwendigkeit für den verborgenen Teil der Tora.
2. Jene, die sagen, Kabbala sei so mächtig, dass es verboten sei, sie zu studieren.
3. Jene, die sagen, es sei schlimm, in solch einer verherrlichten Angelegenheit einen Fehler zu machen.
Rabbi Moshe Cordevero (der Ramak) „Da Et Elokey Avicha“, 118 – 132

Wenn ein Mensch aus dem Volke Israel die Wichtigkeit der Kabbala erniedrigt, erniedrigt er die Gerechten der Völker der Welt niedriger als die Sünder und verursacht dadurch Verachtung Israels selbst sogar bis hin zur Vernichtung. Der Fall Israels vollzog sich, da die Menschen die Kabbala verließen.
Baal HaSulam, „Einführung zum Buch Sohar“, Punkt 69

Wehe denen, die der Grund dafür sind, dass der Geist des Messias schwinden und vielleicht nie wieder in die Welt zurückkehren können wird, weil sie die Tora trocken machen, ohne jegliche Zugabe von Verstand und Wissen, da sie sich nur auf den ausführenden Teil der Tora beschränken und nicht versuchen wollen, die Wissenschaft der Kabbala zu verstehen, die Geheimnisse der Tora sowie den Sinn der Gebote zu erkennen und zu studieren. Wehe ihnen, die durch ihre Taten Hunger, Armut, Grausamkeit, Erniedrigung, Morde und Raub in der Welt entfesseln.
Baal HaSulam, „Einführung zum Buch Sohar“, Punkt 70

Jene, die nur den Babylonischen Talmud studieren sind wie der blinde Käfer an der Wand.
Rav Chaim Vital, „Einführung zum Buch Ez Chaim„, Teil 1, 9 – 10

Die Völker der Welt sagen zu Israel: „Worin unterscheidet sich eure Tora von unseren Lehren, besteht sie doch auch aus nichts anderem als Geschichten?“ Sie werden für die derartige Herabwürdigung der Tora bestraft werden. Und ihre Tora verursacht Exil und Leiden in der Welt. Aber … unsere Weisen sind zufrieden mit dem was sie haben und sie beteuern, es gäbe außer der einfachen Tora keine andere Tora. Offensichtlich sind sie in der kommenden Welt nicht vorgesehen.
Rav Chaim Vital, „Einführung zum Buch Ez Chaim„, Teil 1, 11 – 12

Moses Maimonides (der Rambam): Wer keine Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erlangt wird nicht als Mensch bezeichnet, sondern er ist lediglich ein Tier in der Form eines menschlichen Wesens. Allerdings kann er Schaden anrichten, wie es einem Tier nicht möglich ist, wenn nämlich der ihm zur Erlangung des Schöpfers gegebene Verstand zur Schädigung anderer verwendet wird, und dies wird ihn tiefer erniedrigen als ein Tier.
Rav Shim’on Lavi, „Katem Paz

Dies ist eine Antwort an alle „weisen“ Menschen, die gegen ein Studium der Kabbala sind: Lasst jene, die Kabbala studieren, Fehler machen und fragt sie nach dem richtigen Weg, wenn sie ihre Fehler aufdecken. Aus diesem Grund werden ihre Bemühungen vom Schöpfer gut geschrieben und belohnt. Und diejenigen, die Kabbala Studierende demütigen, werden vom Schöpfer gerichtet.
Rav Shim’on Lavi, „Katem Paz

Der Kranz der Tora ist die Kabbala, was jeder zurück weist. Aber du, strecke deine Hand aus und nimm ihn (den Kranz), denn jene, die es nie versucht haben, haben nie das Licht der Tora gekostet und leben in Dunkelheit. Groß ist die Sünde jener, die verschiedene Entschuldigungen verwenden, um das Studium der Kabbala zu vermeiden. Und es ist nicht der Fehler der Massen, sondern der ihrer Führer, die das Studium der Kabbala außer Acht lassen und stolz darauf sind, nur den enthüllten Teil der Tora zu studieren und nichts anderes außer dem einfachen Verständnis der Tora zu brauchen.
Vilnaer Rabbi Pincus Eliyahu, Sefer HaBrit, Teil 2, Artikel 12, Kapitel 5

Es gibt viele ignorante Menschen, die es ablehnen, Kabbala zu studieren. Aber wenn sie auf mich hören würden, würden Übel und Unglück aufhören, in unsere Welt zu kommen, denn der Mensch ist einzig von seinen Bemühungen im Studium der Kabbala abhängig.
Safrin, Yitzhak Yehudah Yehiel, Notzer Hesed al Pirkei Avot, Kapitel 4, Studie 20

Ach, diese Menschen, die die Tora trocken machen und die es nicht danach verlangt, die Weisheit der Kabbala zu studieren; sie verursachen durch ihre Taten die Armut, den Ruin und die Räuberei, die Plünderei, die Morde und die Zerstörung in der Welt.
Rabbi Shimon Bar Yochai (Rashbi), Tikunej Sohar, Kapitel 30

Rashbi bezeichnet jene, die die einfache Tora studieren, als „schlafend“, da sie ihre Augen nicht öffnen, um die Liebe des Schöpfers für sie zu sehen, als ob sie es verschmähten und nicht den Weg zur Perfektion und Anhaftung an den Schöpfer wüssten.
Rabbi Moshe Chaim Luzzatto (Ramchal), Shaarei Ramchal, Einführung zum Artikel Vikuah, Seite 97

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Finanzielle Krise treibt den Antisemitismus auf die Spitze


Heute wie Gestern                                                                                    News Report (von PRNewswire): NEW YORK, 2.Okt. – Als Folge des Zusammenbruchs bedeutender Investmentbanken und der von der Regierung beabsichtigten finanziellen Unterstützung der Geldinstitute, berichtet die Anti-Defamation League (ADL) von einer dramatisch anwachsenden Flut antisemitischer Kommentare in Internetforen, die der Finanzierung und der Wirtschaft gewidmet sind.

Hunderte von antisemitischen Beiträgen in Bezug auf Lehman Brothers und andere Institutionen, die von der zweitklassigen Hypothekenkrise betroffen sind, wurden in Diskussionsforen, die sich mit dem Finanzwesen beschäftigen, eingestellt und jede Minute kommen viele hinzu. Die Botschaften richten sich gegen Juden im Allgemeinen und einige werfen Juden vor, die Regierung und das Finanzwesen als Teil einer „jüdischen Weltordnung“ zu kontrollieren und sie deswegen schuld an dem ökonomischen Tumult seien.

Mein Kommentar: „Vorwort zum Buch Sohar“, Punkte 66 – 71, (Zusammenfassung):

Wenn das Volk Israel Anstrengungen macht, um die Seele zu erheben, dann werden die Nationen der Welt dies erkennen und sie schätzen. Wenn das Volk Israel jedoch die Größe der Spiritualität erniedrigt, veranlassen sie die Nationen der Welt, die Oberhand über sie zu gewinnen, sie zu beschuldigen und zu demütigen.

Die Spiritualität kann nur durch das Studium der Kabbala erhöht werden. Dann werden die Nationen der Welt Israel als etwas Besonderes anerkennen, weil es die Methode besitzt, die Welt zu korrigieren. Wenn das Volk Israel sich jedoch nicht für die Erhöhung des Schöpfungszieles einsetzt, dann werden die Nationen der Welt es zerstören, es als nutzlos und schädlich für die Welt ansehen.

Daher hängt das Schicksal Israels vom Studium der Kabbala ab und ihr gesamter Abstieg wurde durch die Missachtung der Kabbala verursacht. Wehe denen, welche die Kabbala missachten ihre Taten führen zu Hunger, Armut, Krieg, Gewalt, Plünderung, Morden und der Zerstörung in der Welt.

Der Talmud sagt: „Kein Unglück kommt über die Welt, sondern für Israel.“

Der Tikuney Sohar sagt: „Wehe denen, die Armut und Zerstörung und Raub und Mord in der ganzen Welt verursachen.“

Wenn sie jedoch die Methode der Korrektur für sich selbst und für die Welt enthüllen, dann werden alle Nationen der Welt die Wichtigkeit Israels anerkennen und sie werden die Worte ausführen: „Und Völker nehmen sie und geleiten sie an ihre Stätte, und das Haus Israel macht sie sich zu eigen auf dem Boden des Ewigen“ (Jesaja 14,2). Und die Worte des Buches Sohar werden sich bewahrheiten: „Dass sie durch dieses Schriftwerk, welches das Buch Sohar ist, vom spirituellen Exil befreit werden – durch die Barmherzigkeit des Schöpfers“ (Nasah 124). Amen!

Zusätzlicher Kommentar: Es ist jedoch ebenso möglich, dass die Dinge eine andere Wendung nehmen. Die „patriotischen“ Kräfte eines jeden Landes, kombiniert mit der Mittelklasse, die in Armut gefallen ist, könnte eine Situation schaffen, die der Deutschlands von 1929 ähnlich wäre, als Menschen damit anfingen, eine machtvolle zentralisierte Regierung und eine Entschädigung für ihren heruntergekommenen Zustand zu fordern. Auf diese Weise erheben sich Faschismus und Nazismus.

Baal HaSulam schreibt über diese Alternative zum Weg der Kabbala in dem Buch „Die zukünftige Generation“. Russland ist dem wohl näher, als jedes andere Land.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum hasst ein jeder Israel?
 
Hier kann jeder Kabbala studieren und zum Wohle aller die Spiritualität in der Welt erhöhen.  
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Du willst glücklich sein ? – Dann sei es einfach!

Die Forschung des „Fonds für die Fragen der Zukunft“ (Stiftung für Zukunftsfragen) hat die Völker genannt, die sich als glücklich empfinden:
96 % – die Dänen,
80 % – die Griechen,
79 % – die Italiener,
77 % – die Franzosen,
72 % – die Holländer und die Briten,
63 % – die Österreicher,
61 % – die Türken, die Deutschen,
37 % – die Russen
Kommentar: Wie können die Griechen, überschuldet und voller anderer Probleme, glücklicher als die Türken und die Deutschen sein? Wir sehen, wie relativ alles ist, und dass Glück nicht im Wohlstand begründet ist, obwohl im Allgemeinen Frauen, Dorfbewohner, Paare, wohlhabende Menschen glücklicher als Männer, Einwohner der Städte, Alleinstehende und Erwerbslose sind.

Wenn der Mensch neben dem Existenzminimum Freude an sozialen Beziehungen, an menschlicher Wärme und an Gerechtigkeit haben wird – dann wird er glücklich sein!