Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Quelle aller universellen Probleme

Frage: Was sollte für einen Arzt die Motivation sein, sich ändern zu wollen? Für den Patienten ist das klar: er möchte gesund werden – aber was ist mit dem Arzt? Wie kann man Arzt und Patient dazu bringen, einander näherzukommen?

Antwort M. Laitman: Ich bin in einer Familie von Ärzten geboren und aufgewachsen. Meine Mutter ist Gynäkologin, mein Vater Zahnarzt, meine Tante und mein Onkel sind ebenfalls Ärzte. Wenn plötzlich jemand krank wurde – sofort Stethoskop, Medikamente, alle wissen, was zu tun ist, man wird behandelt und alles ist in Ordnung, keine Probleme. In dieser Hinsicht war das gesamte Gesundheitsministerium bei mir zu Hause.

Genau dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit muss zwischen Ärzten und Patienten herrschen, sonst gibt es kein Vertrauen zum Arzt. Aber heute kann sich ein Arzt das nicht leisten.

Es muss ein völlig anderes System sein, bei dem der Schwerpunkt nicht auf Medikamenten liegt, sondern auf der Aufmerksamkeit für den Menschen, wie in der alten chinesischen Medizin.

Das heißt, das Gesundheitssystem muss das gesamte Leben eines Menschen umfassen. Es ist eine Technologie des Lebens: wie du geboren wirst, womit du atmest, was du zu dir nimmst, wie die Umwelt auf dich wirkt, wie dein Organismus auf all das reagiert – als biologisches System auf das umgebende System – und wie du durch das Leben gehst: heiratest, Kinder bekommst, alt wirst, stirbst.

All dies muss jedoch als ein System betrachtet werden, das im Gleichgewicht mit der Natur steht. Und dafür muss der Mensch organisch und ganzheitlich mit der Natur verbunden sein, all ihre Gesetze befolgen und verstehen, wozu sie ihn verpflichtet und wie er sich auf eine für beide Seiten richtige Wechselbeziehung einstellen muss.

So wie Harmonie und Gleichgewicht in uns die Gesundheit des Organismus bedeuten und wie das Gleichgewicht in der Natur die Gesundheit der Umwelt bedeutet, so muss auch zwischen uns und der Umwelt ein Gleichgewicht herrschen. Wir stören das Gleichgewicht in der Natur, wir stören das Gleichgewicht in uns selbst, aber vor allem wird dabei das Gleichgewicht zwischen uns und der uns umgebenden Natur gestört – genau hier entsprechen wir ihr überhaupt nicht.

Es ist bekannt, dass die uns umgebende Natur nach dem Gesetz der Selbststabilisierung funktioniert: So viel man erhält, so viel gibt man zurück – dadurch wird die Homöostase aufrechterhalten und das Gleichgewicht bewahrt. Doch wir befinden uns in einem absoluten Ungleichgewicht mit ihr, weil wir barbarisch alles aus ihr verbrauchen, was möglich ist, und ihr im Gegenzug nichts zurückgeben, sondern sie nur verschmutzen.

All dies hängt von der Erziehung des Menschen ab, in erster Linie von seiner ökologischen Erziehung.

Wenn wir uns in einer Gesellschaft befinden, die ständig einen negativen Einfluss auf uns ausübt, und wir aus unserem Egoismus heraus ebenso auf sie einwirken: nur konsumieren, den anderen unterdrücken, so viel wie möglich verdienen, oder noch besser, stehlen, ohne etwas dafür zurückzugeben – dann müssen wir hier sowohl den Menschen als auch die gesamte Gesellschaft korrigieren.

Letztendlich kommen wir zu einem einzigen Schluss: Der Mensch muss sich ändern. Die einzige Quelle aller universellen Probleme ist der Mensch. Leider wird dieser Frage keinerlei Beachtung geschenkt.

 

Das Spiel mit dem Schöpfer bis zur Erschöpfung

Ohne uns leidet der Schöpfer sehr stark. Er hat den Willen zu geben, zu sättigen, auszustrahlen. Es gibt aber niemanden, der empfängt.

Frage: Wollen wir etwa nicht gesättigt werden und empfangen?

Antwort: Wir wollen nicht von Ihm und nicht durch Ihn gesättigt werden! Deshalb würde ich sagen, dass es hier wie ein Nervenkrieg ist, wer zuerst aufgibt und sagt: „Ich liebe dich!“.

Das ist natürlich in Wirklichkeit ein Spiel bis zur Erschöpfung.

Frage: Woher kommt unsere Identität, wenn wir den Schöpfer ergänzen, wie Sie sagen?

Antwort: Darin, dass wir für den Schöpfer in der Handlung notwendig werden, wir sind ohnehin unabdinglich, aber in der Handlung, darin, dass wir uns Ihm nähern, uns mit Ihm verbinden, mit Ihm verschmelzen, darin, dass wir das Universum ergänzen. Wir rufen im gesamten Universum eine Erfüllung hervor – das höchste Licht, das die ganze Schöpfung erfüllt. Ohne uns wäre es leer, kalt und dunkel.

Frage: Welche Ergänzung erwartet Er genau von uns?

Antwort: Dass wir das Licht einschalten, dass wir tatsächlich das Licht in dieser Welt einschalten. Damit das Universum mit dem Licht des Schöpfers, der Liebe, der Güte der Vereinigung und der Vollkommenheit in allen Formen erfüllt wird.

Bemerkung: Dabei sagen Sie es uns heute, wenn man nicht weiß, wohin man fliehen soll. Mit diesen wahnsinnigen Kriegen…

Antwort: Man muss nichts unternehmen. Man muss nur ruhig warten, im Vertrauen, dass es geschehen muss.

Frage: Muss man es trotzdem wollen?

Antwort: Ja. Man muss wollen und bitten. In aller Stille den Schöpfer bitten.

Frage: Ist das alles, was von uns verlangt wird?

Antwort: Ja. Ohne unnötigen Lärm, ohne Erklärungen, ohne Streit, einfach ohne alles.

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Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“

 

Vertraue deinem Herzen

Frage: Als Sie bei Rabash studierten, hat er Ihnen bestimmt gesagt: „Stell keine Fragen. Die Zeit wird kommen, und du wirst alles verstehen.“ Haben Sie damals geglaubt, dass Sie zur spirituellen Erkenntnis gelangen können?

Antwort: Es gibt so etwas wie „Glauben an die Weisen“, wenn ein Mensch keine andere Wahl hat, als an jene Menschen zu glauben, die die höhere Welt erkannt haben. Man kann sich entscheiden, entweder nicht zu glauben, die anderen zu überprüfen oder selbst etwas zu versuchen – das ist die eigene Entscheidung.

In unserer Welt befindet man sich in einem Schwebezustand. Es stellt sich die Frage: Wie wird man vorankommen? Mit dem Verstand? Dann wird man bis zum Ende seines Lebens ein Perpetuum mobile erfinden, von Schlag zu Schlag gehen, wie alle anderen Menschen oder wie alle möglichen Erfinder, Liebhaber oder Pflanzenzüchter.

Man hat keine andere Wahl, als seinem Herzen zu vertrauen: Was sagt es einem, woran man sich halten soll? Die Welt ist voller Weisen, die alle gegensätzlich sind und alle haben Recht und sind klüger als man selbst. Was kann man also tun? Man hat nur eines – sein Herz. Der Verstand ist mit wer weiß was vollgestopft! Das Herz ist auch verwirrt!

Deshalb muss man versuchen, in den verborgenen Winkeln seines Herzens, mit seinem ganzen Innersten zu spüren, wo die Wahrheit liegt, was man braucht. Man versucht dabei sich von allen möglichen Schichten, die das Leben einem auferlegt hat, zu befreien und in seinem Innersten zu spüren: Wo ist der eigene Weg? Vielleicht stellst man fest, dass man Meditation, Scientology, neue psychologische Erfindungen braucht, was auch immer. Oder man muss sich doch hier versuchen – in der Kabbala. Es ist das Herz, das dem Menschen seinen Platz weisen muss. Nichts anderes.

Nimm niemanden und nichts in Betracht. Unsere Welt hat bereits gelernt, dass es keine Schlaumeier gibt. Wenn man mit einem Klugscheißer spricht, wird man nach ein paar Tagen, wenn nicht sogar noch am selben Tag, im selben Gespräch, verstehen, dass all sein Wissen begrenzt ist, aus irgendwelchen Primärquellen stammt und auf Halbwahrheiten, Halbvermutungen und Halbglauben basiert.

Warum sollte man jemandem oder etwas vertrauen, das vom menschlichen Verstand erfunden wurde? Man sollte nur seinem Herzen vertrauen. Denn in Bezug auf das eigene Herz gibt es weder Kabbalisten noch Philosophen noch Buddhisten, niemanden. Vertraue dem, was in seiner Tiefe verborgen ist.

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Aus dem Gespräch „Mein Telefon klingelte. Dem Kabbalisten vertrauen“

 

Wird die Privatsphäre überbewertet?

Ein neuer Gesetzesvorschlag in Israel will Kameras zur Gesichtserkennung im öffentlichen Raum platzieren. Ziel der Initiative ist es, der Polizei zu helfen, die Kriminalitäts- und Gewaltrate zu senken. Auf der anderen Seite sagen Menschenrechtsorganisationen, dass solche Kameras das Recht der Menschen auf Privatsphäre ernsthaft verletzen, da sie der Polizei effektiv erlauben, uns überall zu verfolgen.

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Wenn das Ego verrottet

Solange wir uns erinnern können, ist das Ego unser Verbündeter gewesen. Es hat uns große Errungenschaften beschert. Wir kamen aus den Höhlen, entwickelten die Landwirtschaft und lernten, unsere eigene Nahrung zu produzieren, wurden zu Herren der Erde und des Himmels. Besiegten Plagen und ermöglichten jedem Menschen auf der Erde potenziell ein Leben, das noch vor zwei Jahrhunderten für Könige vorbestimmt war.

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Abhängigkeit von der Menschheit

Frage: In der Natur gibt es ein Gesetz: das Allgemeine und das Individuelle sind gleich. Das manifestiert sich auch auf der materiellen Stufe zwischen den Menschen. Wie überprüfe ich, ob der Fortschritt der Menschen von meiner Verbindung mit der ganzen Welt abhängt?

Antwort: Es hängt davon ab, wie sehr Sie sich vor der höheren Führung annullieren können. Dieses Bewusstsein ist ein Indikator des Fortschritts. Wenn man sich annulliert, beherrscht man die Welt.

Frage: Kann das Vertrauen der Umwelt, das Ziel zu erreichen, ebenfalls als Indikator betrachtet werden?

Antwort: Das Ziel kommt nicht von Ihrer Umgebung, es kommt durch Ihre Umgebung auf Sie zu. Wenn man sich also mit der Umgebung verbindet, nähert man sich dem Ziel.

Frage: Kann ich mit meinen Fähigkeiten prüfen, wie weit ich mich bei jeder Handlung, durch Minimierung meines eigenen Gewinns, im Interesse dieser Minigesellschaft, dieses Minimodels der Menschheit handeln kann? Ist das ein Indikator des Fortschritts?

Antwort: Ja, genau so weit, wie Sie sich nicht mit sich selbst, sondern mit Ihrer Umgebung, mit der Menschheit oder dem höheren Systemen verbinden.

Aus dem TV-Programm „Managementfertigkeiten“, 02.07.2020

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Wie verlängert man das Leben?

Frage: In einem der Länder des amerikanischen Kontinents wurde ein Experiment durchgeführt, das alle Erwartungen übertraf: Pflegeheime wurden an Waisenhäusern angeschlossen.

Als Folge davon haben ältere Menschen liebevolle Enkelkinder gefunden, ihre Lebensfunktionen haben sich verbessert und die Kinder haben ihre Eifersucht, Angst und Unsicherheit verloren und sind zu normalen, lauten, lebensfrohen Kinder geworden.

Warum geschieht so etwas?

Antwort: Weil sie sich gegenseitig ergänzen. Die Älteren brauchen genau solche rastlosen Kinder und die Kinder benötigen ein Gefühl, dass es gute und liebevolle Erwachsene gibt.  Das ist die gegenseitige Ergänzung des Lebens in ihrer besten Form.

Waisenkinder werden ein klares Gefühl des Vertrauens und der Freundlichkeit gegenüber der Welt, dem Leben finden. Für die alten Menschen wird sich die Wahrnehmung der Welt in vielerlei Hinsicht mildern.

Auch wenn sie keine besondere Beziehung zueinander entwickeln, so findet dennoch die Übertragung von Energie, eine gewisse Verbindung statt. Nur der Anschein, dass so etwas existiert, ergibt ein anderes Bild, eine andere Atmosphäre.

Wir sind so eingerichtet, dass wir unserer Natur entsprechend in drei Generationen leben sollten: Kinder, Eltern und Großeltern. Zwei Generationen sind nicht genug.

Das Kind muss sehen, dass es von seinen Eltern abstammt und diese von ihren Eltern.

So sieht es die Kontinuität, den Fluss und die Evolution. Es beobachtet, wie seine Eltern ihre Eltern behandeln und das wird zu einem Beispiel wie seine Eltern behandelt werden sollten.

Es hat viel von seinen Vorfahren zu lernen, denn wie wir wissen, ist „Israel Saba we twuna“ – ein ganzes System in unserer spirituellen Verbindung. Es ist wichtig. In diesem Beispiel, bei dem es um Waisenkinder geht, ist das Ergebnis einfach erstaunlich.

Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman“, 27.11.2018

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Wo sind all die Filialen hin?

Von High-End-Veranstaltungsorten wie Neiman Marcus über Discounter wie Tuesday Morning bis hin zum Autovermietungsgiganten Hertz – überall melden alteingesessene Unternehmen schneller Konkurs an, als jemand die Liste aktualisieren kann. 

Es ist nicht so, dass das Coronavirus den Trend eingeleitet hätte. Schon letztes Jahr reichten Gymboree, Forever 21, Diesel und viele andere große, mittlere und kleinere Einzelhändler, Insolvenzverfahren ein. Es stimmt zwar, dass diese Geschäfte der Revolution des Online-Handels zum Opfer fielen, aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass wir das Ende einer Ära erleben.

Beschleunigt durch das Virus vollzieht sich weltweit ein Prozess der Abkehr von den Marken und der Hinwendung zum Wesentlichen, mit Amerika als Vorreiter. Es ist nicht nur so, dass die Menschen, an hochwertigen technischen Geräten und Ausstattungen weniger Interesse zeigen, sondern sie brauchen auch weniger davon. Der durch das Coronavirus verursachte Lockdown hat den Verkauf überall stark beeinträchtigt. Man kann zwar mit einer gewissen Erholung rechnen, doch der allgemeine Trend ist rückläufig.

Die Menschen verändern sich. Sie verlieren das Interesse am Kauf von “Schnickschnack”, der heute angesagt und morgen out ist und nichts als Leere hinterlässt. Statt nach Dingen, suchen die Menschen zunehmend nach Sinn in dauerhafteren Commitments und vor allem in menschlichen Verbindungen. Das Leben hinter den Textnachrichten und dem Bildschirm des Mobiltelefons hat sich als eher kalt und begrenzt erwiesen. Die Menschen sehnen sich wieder nach einer echten Verbindung der Herzen.

Die Helden von morgen werden keine Filmstars oder Instagram-Ikonen sein. Es werden Menschen sein, die Menschen zusammenbringen, die Solidarität und gegenseitige Verantwortung fördern. Die Vorbilder der zukünftigen Welt werden diejenigen sein, die anderen im Stillen das Gefühl geben, dass die Verbindung zwischen den Herzen das ist, was sie glücklich macht, was ihnen Vertrauen gibt und was sie von nun an fühlen möchten.

Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 5

Die Bedürfnisse der Gesellschaft verstehen

Baal HaSulam, „Aufbau der zukünftigen Gesellschaft“ Kapitel 3, Punkt 1: Der Kommunismus ist ein Ideal, d.h. er ist moralisch. Das Ziel, „entsprechend den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten und entsprechend den eigenen Bedürfnissen zu empfangen“, bezeugt dies.

Wenn wir in einer absolut harmonischen Gesellschaft der Zukunft leben, in der alle miteinander verbunden sind, dann denkt jeder darüber nach, was man dieser Gesellschaft geben kann. Man muss ihre Anforderungen verstehen, und wie man sie kompensieren und erfüllen kann.

Es muss eine ernsthafte Verbindung zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft bestehen, so dass sie nur das, was notwendig ist und nichts Überflüssiges tut, da damit die Natur geschädigt wird.

Das heißt, ich kümmere mich um die Bedürfnisse der anderen, mache alles, was von mir benötigt wird. Jedes Mitglied der Gesellschaft tut dasselbe. Auf diese Weise erreichen wir völlige Harmonie zwischen uns.

Frage: Ist das Prinzip, von “jedem nach seinen Fähigkeiten”, ein Ausdruck der Eigenschaft des Gebens? Ich setze alle meine Fähigkeiten zum Wohle der Gesellschaft ein. Bedeutet dann “für jeden nach seinen Bedürfnissen”, dass man seine Bedürfnisse bemisst und nur das bekommt, was man braucht?

Antwort: Oder die Gesellschaft bemisst sie. Was ist der Unterschied? In diesem Fall vertraue ich der Gesellschaft vollkommen.

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Was bedeutet es dem Laubhüttenfest oder Sukkot zu folgen?

 
Veröffentlicht auf Facebook-Seite Michael Laitman 16.10.19

Was bedeutet es dem Laubhüttenfest oder Sukkot zu folgen?

Ein Schach (ein Strohdach aus Pflanzenresten) zu errichten, bedeutet der Idee der Einheit “ wie ein Mensch mit einem Herzen” zuzustimmen und uns über alle Unterschiede zu verbinden. 

Wir sitzen in der Sukka, unserer vorübergehenden Behausung. Unter ihrem Schach verbinden wir uns, um  sich von dem positiven Einwirkung des Lichtes beeinflussen zu lassen. Wir sitzen im Schatten der Sukka, denken an unsere Verbindung und Einheit. Wir bemühen uns der perfekten  Form des Lichtes und der in der Natur existierenden und alles verbindenden Form zu gleichen.

Wir respektieren den Schatten, d.h. unsere egoistischen, uns voneinander trennenden Wünsche und gleichzeitig verstehen wir, dass wir uns über unsere Egos verbinden werden.

Wir  bedecken unsere Egos mit dem Schach, d.h. mit dem Vorhaben andere zu lieben und für sie zu sorgen, mit den altruistischen Konzepten, die für unseren Egoismus wertlos sind. In der Kabbala wird Schach (das Dach) auch als Masach (Schirm) bezeichnet.

Unter dem Schach befindet sich unser Egoismus. Wir verbinden uns darüber.

Schach stellt unseren gemeinsamen Wunsch dar: zu lieben, zu geben, uns positiv miteinander zu verbinden und mit allen Eins zu sein.

Die Sukka ähnelt dem Ort  unserer gemeinsamen Seele von Adam HaRishon, dem Ort der Einheit und der Verbindung. 

Verfolgt man die  Bedeutung des Laubhüttenfests oder Sukkot, liegt unsere Anstrengung darin, gemeinsam das Schachdach zu erbauen. Es gibt uns das Vertrauen zurück, von der verbindenden Kraft der Natur gehalten zu werden und verwandelt  die vorübergehende Behausung in eine stabile, sichere und geschützte Struktur.

In unserer Organisation, dem Bnei Baruch Kabbala Bildungs- und Forschungsinstitut, werden die inneren Prozesse und die tatsächliche Bedeutung der Feiertage, wie Sukkot gelehrt. Mit der Methode der Kabbala kann jeder Mensch diese Entwicklung  jeder Zeit unabhängig von Kalenderdaten durchlaufen und die Wahrnehmung und die Empfindung der höheren Realität offenbaren. Wir laden alle Interessierten ein, an unseren Kursen teilzunehmen.   

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