Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Warum trägt ein Kabbalist ein Schädelkäppchen?


Eine Frage, die ich erhielt: Sie bestehen darauf, dass eine Person, die Kabbala studiert, keine äußere Veränderungen in ihrem regulären Leben vornehmen sollte, und dass sie sich nur mit der inneren Arbeit beschäftigen sollte. Zudem sprechen Sie ausschließlich mit dem weltlichen Publikum. Warum trägt dann jeder bei Bnei Baruch in Israel, von wo alle Ihre Lektionen übertragen werden, ein Schädelkäppchen? Immerhin ist das für eine weltliche Person eine dramatische Änderung der äußeren Erscheinung.
Meine Antwort: So lange die Gesellschaft kein vollständiges Verständnis darüber erreicht hat, was Kabbala ist und was Religion ist, müssen wir für die komplette Gesellschaft annehmbar sein. Und die Gesellschaft, gerade die weltliche, denkt, dass ein Kabbalist religiös auszusehen hat und ein Schädelkäppchen tragen muss. Außerdem ist dies eine Tradition, ein Teil der Kultur der israelischen Nation, seiner Gewohnheit; daher befolgen wir dies in Israel. Natürlich ist es völlig egal, was ich um meinen tierischen Körper trage, aber für Menschen, die noch unkorrigiert sind, macht solch ein äußerer Aspekt eben einen Unterschied.

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Mit wem kann ich über Kabbala sprechen?


Zwei Fragen, die ich über das Weitergeben der Kabbala an Andere erhielt

Frage: Als Antwort auf eine Frage haben Sie gesagt „Sprich nicht mit jedem über Kabbala, außer mit den Menschen, mit denen du studierst.“ Aber wie sollen wir dann die Menschen zur Kabbala annähern? Ich fühle, dass wenn ich nicht bestimmte Menschen an dieses Thema erinnere oder ihnen Hinweise gebe, sie noch nicht mal herausfinden, zumindest nicht in dieser Reinkarnation, dass so eine Sache existiert.

Meine Antwort: Sie können ihnen einen „Hinweis“ geben, aber nicht mehr als das und drängen Sie nicht. Sie sollten mit den Menschen, mit denen Sie ständigen Kontakt haben, besonders umsichtig sein. Es ist besser, wenn andere mit ihnen über Kabbala sprechen. Behalten Sie normale Beziehungen auf dem weltlichen Level zu ihnen bei.

Frage: Kann sich ein Schüler ohne spirituelle Errungenschaften auf sein unmittelbar intellektuelles Verständnis der Werke von Baal HaSulam verlassen? Ich sehe die Unterrichte von Bnei Baruch und lese Talmud Eser Sefirot nahezu jeden Tag seit über einem Jahr. Immer fühle ich, dass ich etwas von dem verstehe, was ich lese, ich habe ein großes Verlangen, das mit anderen Schülern zu teilen. Kann ich über diese Dinge schreiben, die ich verstehe und es anderen zum Lesen geben? Oder kann ich das nur an Menschen geben, die spirituell etwas erlangt haben?

Meine Antwort: Sie können, aber überlasten Sie andere nicht. Machen Sie das nur, um Kontakte zu knüpfen. Immerhin studieren Sie so nicht die Hauptmaterialien, die Gedanken der Kabbalisten, sondern Ihre eigenen Gedanken.

Freuen Sie sich über die Abstiege!


Fragen, die ich erhielt über die Abstiege auf dem spirituellen Weg

Frage: „Es gibt keinen rechtschaffenen Menschen, der nicht sündigte.“ Was geschieht zwischen den Stufen, wenn sich ein Mensch in einem Abstieg befindet und alles, was er erreicht hatte – das Licht und den Schöpfer – in die Klipot fallen? Wie kann ein Mensch mit diesem schweren Gefühl leben?

Meine Antwort: Wie Baal HaSulam im Buch Pri Chacham (Briefe) schreibt, muss ein Mensch über einen Abstieg froh sein, da dies die Enthüllung seiner unkorrigierten Eigenschaften ist. Und wenn das Böse in einem Menschen enthüllt wird, bedeutet das, dass er bereits die Stärke, das Verständnis und die Fähigkeit hat, solche Eigenschaften zu korrigieren und über diese zur nächsten Stufe aufsteigen kann. Deshalb gibt es keinen Grund, sich schlecht zu fühlen, selbst während dem größten Abstieg nicht! Die größte Strafe ist es für einen Menschen, vom Schöpfer in seinen Gedanken und Wahrnehmungen getrennt zu sein.

Frage: Wie kann ich auf dem spirituellen Weg den Zustand überwinden, in dem ich einen Mangel an Energie verspüre? Ein Mensch weiß, was seine Aufgabe in der Welt ist und er versucht, alles was geschieht mit dem Schöpfer zu verbinden, doch hat er immer noch keine Energie, irgend etwas zu tun, er kommt mit der körperlichen Welt nicht zurecht, er kann einfach überhaupt nichts tun und würde am liebsten versuchen zu verschwinden und überhaupt nichts zu fühlen…

Meine Antwort: Es gibt viele Zustände wie diesen und sie sind sehr unterschiedlich. Es liegt in unserer Macht, die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit welcher wir durch diese Zustände hindurch gehen, doch ist es unmöglich, diese auszulöschen und Sie sollten niemals denken, dass diese unnötig wären. Diese Zustände befinden sich alle in Ihnen und müssen sich manifestieren und Sie müssen deren Offenbarung rechtfertigen und darüber aufsteigen. Wie? Sie sollten realisieren, das alles was Sie wahrnehmen vom Schöpfer kommt, da „es nichts außer Ihm gibt“. Alles geschieht zu Ihrem Wohle, da „Der Schöpfer gut ist und Gutes tut.“ Der beste Weg, dies praktisch, korrekt und schnell in sich aufzunehmen, ist, einer Gruppe beizutreten und zu verbreiten.

Frage: Ich habe verschiedene Probleme und ich weiß nicht, ob diese eine psychologische Ursache haben oder eine Konsequenz des Kabbalastudiums sind. Was würden Sie mir raten?

Meine Antwort: Wenn Menschen psychologische Probleme (Geisteskrankheiten) haben, dann dürfen diese normaler Weise nicht Kabbala studieren oder nur unter der Aufsicht eines Arztes und einer speziellen Einstellung von uns studieren. Wenn Sie jedoch mental gesund sind, dann ist die einzige Sache, die Ihnen helfen kann, die Verstärkung Ihrer Studien. Dies liegt daran, dass jedem Aufstieg ein Abstieg voraus geht und sie den Abstieg nicht auslassen sollten, sondern durch eben diesen aufsteigen sollten, mit einer Anstrengung, indem Sie die Größe des Ziels erheben und durch die Gewissheit, dass das Licht des Studiums sie erheben wird.

 

So einigen Sie sich mit ihrem Partner!


Frage: Was muss ich tun, damit ich nicht mehr nur solche Dinge wahrnehme, die mich von anderen Menschen trennen? Es fällt mir schwer, die guten Taten zu sehen, die die Menschen vollbringen. Ich versteife mich auf ihre schlechten Handlungen, obwohl ich merke, dass mich dies in der Gruppe von meinen Freunden trennt. Ich muss sagen, dass dies hauptsächlich in Beziehung mit Männern so ist, einschließlich meines Mannes. Obwohl es mir mit Frauen ebenso geht, wobei es mir hier jedoch gelingt, es ins Gleichgewicht zu bringen. Was soll ich tun?

Frage: In einem Ihrer Gespräche über Beziehungen sagten Sie, wenn sich ein Paar über etwas streitet, wäre es das Beste, stumm zu bleiben und nicht zu streiten und dieses Schweigen würde zu einem neuen gegenseitigen Verstehen und einer neuen Basis in Ihrer Beziehung führen. Man würde sogar ein Beispiel setzen für seinen Partner. Würden Sie bitte etwas mehr darüber berichten? Das ist wirklich ein wunder Punkt in meiner Beziehung und ich glaube, dass es vielen Ehepaaren so geht.

Meine Antwort: Wenn Sie bei einem Streit schweigen, Kompromisse finden, dann zwingen Sie Ihren Partner dazu, das Gleiche zu tun. Das Schließen von Kompromissen führt zur Vereinigung und zum Verständnis, einem Verstehen davon, dass wir uns über unseren Egoismus hinaus vereinen müssen. Auf diese Weise entwickeln wir Respekt für den anderen, sogar für seine Schwächen und verstehen seine Natur, was wiederum zur Liebe führt, ungeachtet der unkorrigierten Eigenschaften des Partners. Wie es im Psalm von König David heisst: „Liebe bedeckt alle Sünden“. D.h. die Sünden bleiben bestehen, aber Ihr Beiden lernt, Euch über sie hinwegzuheben und euch dort zu vereinigen.

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Paarbeziehung
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Relationships – A Woman’s Nature
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Ich oder der Schöpfer?


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, ob es der Schöpfer ist, der die Kontrolle hat, oder der Mensch

Frage: Was kommt zuerst? Mein Verlangen, auf dem Weg in Richtung des Ziels voranzuschreiten, das Verständnis, dass alles zum Wohle der Korrektur geschieht, ohne den Schöpfer und Seine Ausrichtung, die Schöpfung zu korrigieren, zu fühlen oder erwirbt man erst das Verständnis, dass der Schöpfer alles tut, um uns auf verschiedene Arten Gutes zu tun und wir Sein Verlangen füllen möchten?

Meine Antwort: Dieser Widerspruch, „Was kommt zu erst?“ oder „Wer hat die Macht?“ wird immer in Ihnen bleiben, bis zum endgültigen Ende der Korrektur. Wer bestimmt Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen – Sie oder der Schöpfer? Dieser Widerspruch wird erst verschwinden, wenn Sie sich mit Ihm zu einem Ganzen vereinigen!

Frage: Ich bin willens, die Idee zu akzeptieren, dass ich mich selbst korrigieren muss, aber es ist schwer für mich, die Idee zu akzeptieren, dass alles durch den Schöpfer geschieht. Wenn ich einen Abstieg erlebe, dann tut der Schöpfer das für meine Korrektur. Wenn ich einen Aufstieg erfahre, dann gab ihn mir der Schöpfer. Jedoch fühle ich nicht, das irgendetwas vorherbestimmt ist. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Versuchen Sie zu fühlen, dass alles, was in Ihren Gedanken und Gefühlen und alles was um Sie herum passiert, dass dies alles vom Schöpfer kommt! Wenn Sie kabbalistisches Material studieren (Baal HaSulam) und sich bemühen, dann ziehen Sie während des Studiums das Licht der Korrektur an (Or Makif – lesen Sie den Punkt 155 in der „Einführung zu Talmud Eser Sefirot“ und allmählich, wie aus einem Nebel heraus, wird dieses Licht Ihnen den Schöpfer enthüllen!

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