Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Veränderung'

Eine universelle Methode

Frage: Warum akzeptieren Sie nur die Kabbala als das Wissen des Universums? Das Universum ist eins, der Schöpfer ist eins. Warum sind Sie so kategorisch?

Antwort: Je mehr man die Kabbala studiert, desto mehr erkennt man, dass sie alle anderen Methoden einschließt. Sie lehnt nichts ab, sondern erklärt, wie die Menschheit sie auf den verschiedenen Stufen ihrer Entwicklung durchläuft.

Sie alle finden statt, bis der Mensch in einen Zustand kommt, in dem er das umfassende Bild des Universums, der Welt, der Menschheit und der Entwicklung über seinen Egoismus hinaus aufnehmen kann und dann zur Kabbala kommt.

Das ist der Grund, warum die Kabbala bis zu unserer Zeit verborgen war. Erst jetzt entwickelt sie sich allmählich. Die Menschheit soll als Ergebnis ihrer Suche von vielen verschiedenen anderen persönlichen Methoden, die sie innerhalb des Egoismus studiert hat, zu der Schlussfolgerung kommen, dass es im Egoismus nichts zu suchen gibt. Man muss dort rauskommen und sich über ihn erheben.

Nachdem ich alle diese Stadien durchlaufen und studiert habe, sehe ich die Wurzeln aller möglichen Methoden und Theorien und unterrichte deshalb nur die Kabbala. Ich bestehe darauf, dass sie das universelle System ist, um den Menschen in dieser Welt zu verändern und ihn auf die höchste Stufe zu erheben.

Es gibt zwei Kräfte in der Natur: Empfangen und Geben. Die Kabbala befasst sich damit, dass der Mensch, der mit dem Egoismus arbeitet, sich über die Kraft des Empfangens erheben und die nächste Stufe der Natur, die Kraft des Gebens erreichen kann.

Aus einem Videokonferenzgespräch von MAK

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Mit dem Virus „Der Sinn des Lebens“ infiziert

Frage: Was kann ein Mensch als Erstes tun, wenn er das Gefühl hat, in ein Leben hineingeworfen zu werden, das ihm plötzlich sinnlos erscheint? Er weiß nicht, wofür er arbeitet und hat das Gefühl, das Leben zieht einfach an ihm vorbei. Was muss ein Mensch tun, um Sinn und Selbstbestimmung zu finden?

Antwort: Er muss sich fragen, wofür er lebt. Denn es werden noch weitere Viren auftauchen, die uns in diese Richtung verhelfen. Sie helfen uns sehr dabei, da sie uns aufrütteln und uns von unseren bisherigen Verpflichtungen lösen. Im Grunde genommen bewirken sie innere Veränderungen in jedem von uns.

Wir wissen es auch nicht, wie es passiert, aber es geschieht, und wir sind dabei, uns zu verändern. Das Coronavirus ist ein biologisches Phänomen mit spiritueller Ladung, das auf uns alle einwirkt.

Aus der Sendung „Gespräch mit Journalisten“ 04.11.2021

Was ist Bildung? (Quora)

Bildung – das heißt, die richtige Form der Bildung und nicht, wie es derzeit um den Erwerb von Fähigkeiten und Kenntnissen geht. Sie ist unsere Einbindung in ein bestimmtes soziales Umfeld, das uns eine Handlungslinie und eine Ausrichtung auf einen zukünftigen Zustand gibt.

Wir müssen unseren nächsten Zustand in unserem sozialen Umfeld sehen. Unser nächster Zustand drängt uns vorwärts, erweckt, ermutigt, motiviert und inspiriert uns, so zu sein. In einem sozialen Umfeld fällt es uns leichter, uns zu verändern.

Die Erzieher sollten also eine soziale Atmosphäre schaffen, in der unsere Gefühle und Stimmungen zu Impulsen für die Anpassung an unsere Umgebung werden, so dass sich die Einheiten, aus denen sich die Gesellschaft zusammensetzt, zu einer harmonischen Gruppe zusammenfinden, die zu unserem nächsten Zustand wird.

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Menschen aufklären

Frage: Heute gehen die Menschen zu allen möglichen Demonstrationen, ohne zu erkennen, dass sie nicht gegen Ungerechtigkeit, ungleiches Einkommen oder schlechte Bildung kämpfen, sondern gegen ihre Bedeutungslosigkeit.

Es sind nicht nur einzelne Berufe, die jetzt verschwinden, sondern ganze Schichten der Wirtschaft, die Länder zusammengehalten haben. Nicht nur die High-Tech-Industrie, sondern auch die gewöhnlichsten Branchen werden von Menschen befreit. Bald wird es keine Kassierer mehr geben, niemand, der ausgibt, empfängt. Automatisierte Maschinen und Algorithmen werden das alles erledigen.

Hier kommen wir zu dem, worüber wir vor 15 Jahren gesprochen haben – womit kann man die Menschen beschäftigen. Man muss ihnen ein Grundeinkommen zahlen, damit sie sitzen und lernen können.

Heute fangen sie an, darüber zu sprechen: „Ja, wir werden den Menschen Geld zahlen. Sie sollten kommen und 2-3 Stunden pro Tag damit verbringen, Geschichte, Kultur oder etwas anderes zu studieren, Bäume gießen, neue Parks bepflanzen, etc. Sie kommen nicht um zu arbeiten, sondern um sich zu beschäftigen.

Sehen Sie darin die ersten Schritte auf dem Weg zu einer Gesellschaft, von der Sie die ganze Zeit gesprochen haben?

Antwort: Im Allgemeinen kann man darin einen ersten Schritt sehen. Aber wie erzieht man diesen neuen Menschen, der nicht nur die Eigenschaft des Empfangens, sondern auch die des Gebens haben wird? Hier müssen wir natürlich die Menschen aufklären.

Es geht um mehrere Stunden am Tag, in denen sie studieren, die Physik des Gebens lernen, Vorlesungen hören und untereinander diskutieren können.

Frage: Solange Israel das nicht tut, werden es die anderen nicht tun. Oder kann es parallel laufen?

Antwort: Nein, ich glaube nicht, dass es parallel geschieht. Es muss immer noch von hier kommen. Die innere Wurzel der Veränderung der Welt, was immer sie auch sein mag und wohin sie auch geht, kommt immer noch vom jüdischen Volk.

Aus der Fernsehsendung „Algorithmen statt Menschen“,  04.08.2021

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Rosh HaShana, ein neuer Anfang

„Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“, lautet das lateinische Sprichwort – „Homo homini lupus“. Dies beschreibt treffend die Art und Weise, wie wir in der heutigen Gesellschaft miteinander umgehen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir denken, dass wir nichts mehr haben, worüber wir uns freuen können – wir haben die Erde, die Familien, die Länder und Völker, die Kultur und die Bildung fast zerstört. Aber andererseits könnte dieser Tiefpunkt auch als Gelegenheit dienen, unseren Zustand zu überprüfen, neu zu beginnen und an Rosh HaShana, dem neuen Jahr, aus dieser Situation aufzusteigen.

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Die Deltawelle kommt

Für alle, die dachten, dass Covid-19 uns zusammen mit dem Jahr 2020 verlassen hat, hat die neue Variante, genannt Delta, Neuigkeiten parat: Covid wird nicht verschwinden. Wie ich schon seit Beginn des Ausbruchs gesagt habe (siehe meine Beiträge von vor anderthalb Jahren), ist das Coronavirus nicht einfach nur ein weiterer Erreger; es läutet eine neue Ära ein, und sie wird jeden Aspekt unseres Lebens verändern. Je schneller wir die Merkmale dieser neuen Ära erlernen, desto schneller werden wir den Virus los sein. Bis jetzt waren wir widerwillige Schüler, so dass der Virus immer wieder zurückkommt, daher der Delta-Stamm. 

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Wandel der universellen Bewertung

Wie kann ein normaler Mensch, der bis März 2020 einen Job, eine Karriere, ein Einkommen und eine Zukunftsperspektive hatte, jetzt akzeptieren, dass all dies in der Vergangenheit liegt und das Leben eine völlig andere Richtung einschlägt? Er will nicht damit einverstanden sein, er ist noch nicht bereit für dieses Bild, also muss man auf eine neue Art zu leben lernen.

Wir haben keine andere Wahl, denn es wird so kommen. Diese Veränderung hat bereits begonnen und wird immer mehr zur Realität in unserer Welt. Wir müssen die Bedeutung klären und in allen Massenmedien darüber diskutieren. Wenn wir diesen Wandel jetzt nicht akzeptieren, müssen wir ihn später unter viel härteren, kritischeren Bedingungen vollziehen, denn dieser Prozess setzt sich von selbst fort.

Wir sind alle unterschiedlich und viele sind nicht in der Lage, Veränderungen in diesem Tempo zu akzeptieren, weshalb so viele Konflikte entstehen. Man muss allen beibringen, einander mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Wir sind mit einem gemeinsamen, nationalen und weltumfassenden Problem konfrontiert. Man kann sagen, dass dies nicht einmal ein Weltproblem ist, sondern eine globale Revolution mit universellem Maßstab.

Die Menschheit hat heute ihre größte Entwicklung erreicht und befindet sich in einem Wandel, den die Geschichte noch nicht gekannt hat. Bislang ist dies nur die erste Etappe. Von diesem materiellen Leben, das der Mensch vor Tausenden von Jahren mit der Jagd nach dem Mammut begann, bewegen wir uns auf ein neues Leben zu – kollektiv, sozial. Die Verbindung zwischen den Menschen wird die neue Struktur der Gesellschaft bestimmen.

Wir müssen dieses neue Leben verstehen lernen, aber auch unser altes Leben studieren, um zu begreifen, warum es uns zu dieser Grenze geführt hat. Es ist kein Zufall, sondern die Naturgesetze bestimmen die Entwicklungen die uns beeinflussen – es hängt nicht von uns ab. Es hängt aber von uns ab, wie wir diesen Zustand akzeptieren. Um weniger zu leiden, müssen wir uns bewusst darüber sein, was geschieht und müssen Hand in Hand mit der Natur zusammenarbeiten.

Dann kommen wir zu dem guten Leben, welches für uns vorgesehen ist. Schließlich führt uns die Natur ausschließlich zum Guten- allerdings nicht nach unseren üblichen Vorstellungen, wie dem Wohlbefinden von Reichtum und Macht, sondern zu einem ruhigen Leben, einem Leben voller Sinn, Inhalt und Erfüllung in der spirituellen, inneren Form.

Davon werden alle profitieren. Außerdem sollten wir verstehen, dass die Natur stärker ist als wir und uns auch weiterhin durch diesen Prozess führen wird. Leisten wir also lieber keinen Widerstand, sondern gehen zusammen mit der Natur.

Aus der Sendung „Globale Perspektiven“, 14.05.2020

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Schnellstraße zur spirituellen Welt

Das Licht kommt zu uns von oben und erweckt bestimmte Teile der Gesamtseele, um sie entsprechend ihrem Programm voranzubringen. Dieses Programm ist sehr kompliziert und sieht die Erweckung der Seelen in einer bestimmten Reihenfolge und Kombination miteinander wie bei den Teilen eines Körpers vor. Für unser Auge ist es unsichtbar, doch entsprechend dem inneren Aufbau der Seele sind sie miteinander verbunden, deshalb werden sie durch das Licht zum Zwecke einer gemeinsamen Arbeit auf der Suche nach der Eigenschaft des Gebens vereint. Das sind absolut fremde Menschen, verschieden und sehr weit voneinander in ihren materiellen Eigenschaften entfernt. Doch wir müssen glauben, dass es von oben so in die Wege geleitet wurde, alles vergessen, was uns daran hindert, uns zu vereinen, und danach suchen, was uns dabei helfen könnte. Während dieser Suche werden wir begreifen, dass die einzige Grundlage für die Vereinigung das Geben ist, das über dem Empfangen steht. Es gibt nichts anderes, was die Menschen verbinden könnte. Dieser Weg ist so unbeständig, als ob wir durch eine sehr unebene Straße fahren würden und unser Auto ständig bei jedem Schlagloch und jeder Unebenheit hoch und runter stuckern würde, doch trotz alledem muss es weiterfahren. Und je weiter wir vorankommen, desto öfter kommen diese Schwingungen und desto empfindlicher werden wir ihnen gegenüber, d.h., die Veränderungen, die sich in uns vollziehen, werden immer schlagartiger und bedeutender. Obwohl sie auch früher genauso gewesen sind, haben wir sie doch nicht besonders wahrgenommen und gespürt.

Deshalb ist es unmöglich, auf dieser Straße weiterzukommen, wenn man sie nicht ebnet, erst dann wird das Auto schneller und leichter rollen! Dieses Ebnen, das wir bei jedem Schlagloch und jeder Unebenheit auf diesem Weg durchführen müssen, ist nur unter der Voraussetzung einer gemeinsamen Meinung in der Gruppe und der Verbindung zwischen uns möglich. Sie allein füllt alle Schlaglöcher und fügt sie zusammen, wodurch der Weg geebnet wird.

Es gibt keine andere Möglichkeit zur spirituellen Weiterentwicklung, wenn er nicht geebnet wird. Störungen und Hindernisse, die vor denen auftauchen, die den Weg alleine bestreiten oder, was noch schlimmer ist, vor der Gruppe solcher Einzelgänger gehen wollen, sind dermaßen groß, dass sie nicht überwunden werden können.

Das Auto wird unweigerlich so steckenbleiben, dass es unmöglich sein wird, es herauszuziehen, und der Mensch wird dort bleiben, wo er ist – das Leben wird vorbei sein, doch er wird diesen Weg nicht zu Ende gehen und das Ziel nicht erreichen.

Aus diesem Grund muss die Arbeit vor allem auf die Vereinigung ausgerichtet sein. Dann werden wir erkennen, dass wir genau dadurch alles erreichen!

Nur davon hängt unser spirituelles Vorankommen auf diesem Weg ab, alle Anstrengungen und Enthüllungen geschehen nur in eine Richtung – ins Innere dieser Verbindung, die uns alle vereint.

Und hier hängt alles nur davon ab, wie sehr der Mensch die Verbindung unter den Freunden, über allen entstehenden Problemen, schätzt und nur eins versteht: „Es gibt niemanden außer Ihm“ – alle Hindernisse kommen vom Schöpfer, der diese inneren Schlaglöcher und Unebenheiten in uns entstehen lässt und uns auf tausendfache Weise verwirrt.

Und wir müssen uns vorstellen, dass alle Hindernisse von Ihm und nur zum Zweck, uns zu vereinen, kommen.

Darin besteht das ganze Erfolgsgeheimnis! Das ist die Basis, mit der alles beginnt und auf der alles andere aufgebaut wird.

 

Kabbala Akademie

 

Das Erbe der Grossen Seelen gehört uns

Sich im egoistischen Verlangen zu befinden, heißt, das Werkzeug zu entbehren, um die Eigenschaft des Egoismus in die Eigenschaft des Schöpfers umzuwandeln.

Das Höhere Licht, die wirkliche Eigenschaft des Schöpfers, ist die besondere Kraft, die uns umgestaltet.

Aber es tut dies nur in Verbindung mit unserem Verlangen, unsere Eigenschaften von egoistisch in altruistisch zu ändern. Es muss ein wahres Verlangen sein, das heißt, es muss von Herzen kommen und nicht von Worten oder Tränen.

Ein solch authentisches Verlangen zur Veränderung zu erreichen, begründet unsere gesamte Arbeit an uns selbst in diesem Leben. Jene, die diesen Prozess der Transformation ihres egoistischen Verlangens in das Verlangen zu geben durchlebt haben, erzählen uns darüber in ihren Büchern.

Genauso wie in unserer Welt, die Eltern alle notwendigen Bedingungen für Babies und ihre Entwicklung bereitstellen, so haben die Kabbalisten alles Notwendige für unsere geistige Entwicklung bereitgestellt. Sie haben sich bereits im Laufe der Jahrhunderte zu einer einzigen großen Seele vereinigt und unsere zukünftige Welt vorbereitet – und sie warten dort auf uns.

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Wahre Selbstkritik

Neues Leben #687 – Wahre Selbstkritik. Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Zusammenfassung

„Der Narr faltet seine Hände und frisst sein eigenes Fleisch“ (Prediger 4:5): Alles was geschieht, wird uns von Oben gegeben, deshalb müssen wir nach vorne schauen. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie es möglich ist, die Zukunft zu beeinflussen und Schlechtes in Gutes zu verwandeln. Niemand lernt irgendetwas aus der Vergangenheit, deshalb gibt es keinen Grund, darin zu graben. Die ganze Menschheit ist verdorben, aber da es unmöglich ist, den vorherigen Augenblick zu verändern, ist es sinnlos, darüber nachzudenken.

Der Mensch kann von sich aus überhaupt nichts zum Besseren verändern. Er kann nur die positive Kraft der Natur als Gegengewicht zum Negativen fördern. Wenn er die positive Kraft anzieht, hat er von der Zukunft nichts zu befürchten, oder aber er „frisst sich selbst auf“, wenn er an der Vergangenheit klebt. Die böse Kraft in uns ist das Ego, das alles für sich selbst haben möchte. Die gute Kraft ist die Kraft zu geben. Von jetzt an beginnt eine neue Ära in der Entwicklung des Egos. Wir brauchen die gute Kraft der Natur, um zu überleben.

Dies ist keine fanatisch religiöse Herangehensweise, sondern vielmehr die realistischste, die es gibt. Es gibt eine höhere Kraft, die uns lenkt, und der Mensch ist dafür verantwortlich, wie sehr er die Kraft des Guten in seinem Leben anzieht. Nur in Bezug darauf soll er sich beurteilen. Die Leitung unseres Systems nennt man „die Seele“. Dadurch kann man messen und fühlen, wieviel Gutes und Böses in einem ist. Es liegt nur an mir, dass ich die gute Kraft in mein Leben integriere, und nichts anderes habe ich zu tun.

Ich bin für den kommenden Moment und nicht für den vergangenen Moment verantwortlich. Die moderne Physik hat aufgedeckt, dass Zeit nicht existiert, vielmehr ist alles relativ in Bezug auf uns. Was in der Vergangenheit war, liegt nicht in unserer Verantwortung und deshalb müssen wir die Vergangenheit nicht beurteilen. Der morgige Tag aber liegt wieder in unseren Händen und die gute Kraft ist die Kraft des Gebens und der Liebe. Sie ist in unserer vernetzten Welt von heute für unser Überleben unentbehrlich. Die Kraft des Gebens und der Liebe verbindet uns alle und plötzlich sehen wir, dass die ganze Welt in uns ist; sie ist unsere Seele.

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