Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Veränderung'

Das gemeinsame Studieren bringt den größten Vorteil

Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man das Umgebende Licht am besten auf sich ziehen kann:

Frage: Während des dritten Teils der heutigen Morgenlektion sagten Sie, dass es für die Menschheit heute am wichtigsten sei, das Übel zu erkennen und dass dies nur mit der Hilfe des Umgebenden Lichts (Or Makif) getan werden kann. Können wir das Umgebende Licht nur durch Talmud Esser HaSfirot oder auch durch abgeänderte Texte anziehen? Zur Erklärung für Anfänger, die nichts über Kabbala wissen: Kann eine Unterhaltung auf dem Kanal 66 oder ein freundliches Gespräch mit den Studenten von Rav Laitman zu kabbalistischen Themen auch eine Quelle für das Umgebende Licht sein?

Meine Antwort: Natürlich. Alle unsere Anstrengungen, in allen ihren Formen, bringen das Umgebende Licht hervor. Das Ergebnis hängt von der Anstrengung ab (der größte Einfluss ergibt sich während der Morgenlektion), von Ihren Wünschen und von Ihrer Verbindung zu uns. Ich erhalte viele Antworten durch unseren Fernsehkanal und kann sehen, dass es aufrichtige wunderbare Veränderungen in den Leuten bewirkt!

Frage: Ich bin ein Anfänger. Was zieht mehr Licht an: Das Lesen von Büchern oder das Studieren im Internet?

Meine Antwort: Der größte Vorteil ist aus dem gemeinsamen Studieren zu ziehen, wenn Sie live gemeinsam mit uns studieren!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Kabbala Kanal YES 66 bringt gute Veränderungen
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Blog-post: Das Umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken

Seien Sie nicht erstaunt über die neue “Wir”- anstatt “Ich”-Einstellung der Leute

Hier ein Brief, den ich von meiner Studentin Tasha erhielt:

Ich leitete meinen Artikel von Ihrem Internet-Blog an meine Arbeitskollegen weiter. Später kam einer von ihnen zu mir und fragte: „Denkst Du wirklich, dass es möglich ist, dass Leute umsonst arbeiten, einfach aus Gutherzigkeit?“

Ich antwortete: „Es wird so sein, wenn wir keine andere Wahl mehr haben: Wenn wir unsere Handlungsweise entweder ändern oder sonst zu Tode verhungern werden.“ Er antwortete: „Und wann wird das geschehen?“

Es ist wirklich interessant, wie sich alles verändert. Vor kaum 6 Monaten, als Sie den Leuten die Idee erklärten, verschiedene Prozesse in einen einzigen zu integrieren, hörte jeder höflich zu und begann dann zu diskutieren, wer dann „das Sagen haben werde“. Aber jetzt – schauen Sie sich an, was passiert! Jeder ist freundlich und beeilt sich der Erste zu sein, der sich integriert und kooperativ ist. Gott bewahre, dass man den Ruf hat, nicht konform oder unkooperativ zu sein – man wird der erste Kandidat zur Kündigung sein.

Man könnte denken, dass die Leute mit allen Kräften an dem hängen würden, was sie erworben haben, ohne Rücksicht auf andere; aber was geschieht, ist genau das Gegenteil: Jeder hat entdeckt, dass niemand ohne gegenseitige Hilfe und Unterstützung überleben wird.

Also scheint sich das System letztendlich selbst zu regulieren?

Meine Antwort: Was geschieht ist, dass das Verlangen (Gefühl) und der Gedanke (Information) innerhalb des Systems fließen, welches jetzt global ist, von jenen ausgehend, die sich des Prozesses bewusst sind, zu allen anderen.

Demzufolge, ohne es selbst zu realisieren, beginnen die Leute in neuen Bahnen zu denken: Wir anstelle von Ich.

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Blog-post: Eine Welt ohne Geld
Blog-post: Umarmungen anstelle von Geld

Die Wissenschaftler sagen ein Jahrhundert der Kriege um Ressourcen voraus


In den Nachrichten (The Guardian): Großbritanniens ehemaliger führender Wissenschaftler Sir David King sagt ein Jahrhundert der „Kriege um Ressourcen“ voraus. Der Irak war nur der erste der Kriege um Ressourcen dieses Jahrhunderts, so der ehemalige wissenschaftliche Berater der Britischen Regierung. Sir David King prognostiziert, dass das Bevölkerungswachstum, das Schwinden der natürlichen Ressourcen und das durch den Klimawandel verursachte Ansteigen der Meere den Druck auf den Planeten so erhöhen werden, dass es zu mehr Konflikten kommt. Er warnte auch die Politiker, sich nicht durch die Finanzkrise vom Klimawandel ablenken zu lassen. Zusammenfassend erklärte er, dass grundlegende globale Veränderungen, sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene notwendig seien. „ Ist das (konsumistische) Modell zweckgemäß in einer Welt, in der Ressourcenknappheit unsere größte Herausforderung darstellt?“

The London Times, 1994, von Sir James Goldsmith, Finanzier ( LifeWeb): Wie erstaunlich es doch ist mit anzusehen, wie eine Zivilisation sich selbst zerstört, weil sie unfähig ist, die Gültigkeit einer wirtschaftlichen Ideologie zu überprüfen und sie völlig neuen Bedingungen anzupassen.

Mein Kommentar: Unsere Haltung der Gesellschaft und dem Leben gegenüber muss einen kompletten Wandel durchmachen. Dann werden wir entdecken, dass es in der Natur jeden Rohstoff im Überfluss gibt!

(Das Foto zeigt mich in Alaska)

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Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen


In den Nachrichten (aus The Earth Times): Der tschechische Präsident Vaclav Klaus, dessen Land derzeit die EU-Präsidentschaft inne hat, wurde in einer französischen Wochenzeitung am Dienstag zitiert, wie er die Europäische Union mit ihren 27 Mitgliedsländern mit der ehemaligen Sowjetunion vergleicht. „Eines ist sicher, genau wie es in der UDSSR gewesen ist, werden sehr wichtige Entscheidungen nicht in den Ländern getroffen, die es betrifft.“ Klaus sagte, dass er hoffe, dass es nie einen einzigen europäischen Superstaat geben wird, der das Ziel von denen ist, die er als „Euro-Nihilisten“ beschreibt.

Klaus sagte, das kommende G-20-Gipfeltreffen in London wäre eine schlechte Idee. „Die Krise ist ein ökonomisches Phänomen mit ihrer eigenen internen Dynamik“, sagte er. „Es ist ein Fehler die Welt zu ändern, um sie zu überwinden… Ich denke nicht, dass man eine Lösung findet, indem man ein Gipfeltreffen mit 20 politischen Führern organisiert.“

Mein Kommentar: Die Tatsache, dass die Menschen die „Europäische Union“ kritisieren, zeigt, dass sie wirkliche Integration verlangen. Viele beginnen schon zu verstehen, dass die Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft gemacht werden müssen und sie nicht politisch oder ökonomisch, sondern rein gesellschaftlich sein sollten.

Wir müssen zu erkennen beginnen, dass unsere Natur egoistisch und somit böse ist. Die nächste Phase wird es sein, unsere Natur zu korrigieren, indem wir uns darüber erheben: „Vom Bösen weichen“ und „Gutes tun“. Dies kann jedoch nur durch das Mittel der Korrektur bewerkstelligt werden, das auf uns einwirkt, während wir das System der Welt studieren, das uns durch die Kabbala enthüllt wird. Und tatsächlich ist selbst die „Erkenntnis des Bösen“ ohne das Studium der Kabbala unmöglich, da wir andernfalls nur unser eigenes persönliches Übel, anstatt das dem gesamten System innewohnende Böse, enthüllen können.

Was wir allerdings enthüllen müssen, ist das Böse, das uns davon abhält, uns zu vereinen. Wir sollten erkennen, dass dieses das wahre Böse ist, anstatt all das, was uns vielleicht stört. Kurz gesagt, die G-20 werden in der Zukunft die Struktur und das System der Welt, wie es in der Kabbala erklärt wird, studieren müssen. Nur dann werden sie die richtige Lösung für die Krise finden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit, aufzuwachen und sich zu vereinen
Blog-post: Warum betreten Kabbalisten nicht die politische Bühne?

Heuschreckenschwärme zerstören die Vegetation, aus dem Glücksgefühl heraus in einem Schwarm zu sein


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Wie ein chemischer Stoff im Hirn von Heuschrecken, harmlose Grashüpfer in einen Schwarm von Schädlingen verwandelt.“ Eine Zusammenarbeit zwischen einem Team von Wissenschaftlern hat einen Anstieg des chemischen Stoffes Serotonin („Glückshormon“) in bestimmten Teilen des Nervensystems von Insekten festgestellt, wodurch im Verhalten eine Veränderung ausgelöst wird, die sie Schwärme bilden lässt… Riesengroße Schwärme, die Milliarden von Wanderheuschrecken (ausschwärmende Heuschrecken) umfassen, erstrecken sich über mehrere Quadratkilometer, und fügen schwere wirtschaftliche Not in Teilen von Afrika und China zu. Im November 2008 plagten sechs Kilometer (3,7 Meilen) lange Schwärme Australien.

Mein Kommentar: Die Heuschrecken fühlen sich glücklich, wenn sie in einem Schwarm sind. Das ist der Grund für ihr Verhalten, wohingegen die Nahrung zweitrangig ist. Wenn die Heuschrecken sich nicht mehr in einem Schwarm glücklich fühlen, werden sie aufhören die Vegetation zu zerstören. Diese „ägyptischen Plagen“ werden nur verschwinden, wenn der Mensch über die Natur aufsteigt, und beginnt, das Gefühl von Freude zu vergrößern. Das wird alle niederen Stufen der Natur beeinflussen, und dann werden die Plagen verschwinden.

 

Freie Länder werden es leichter haben während der Krise


News Report (aus der „Times“): „Eine Flutwelle von Unzufriedenheit bedroht China“. Die chinesische Regierung verkündete gestern, dass die Exporte am schnellsten innerhalb einer Dekade eingebrochen sind. Chinas Exporteure gehen zugrunde, und reißen dabei andere Unternehmen mit sich. Gemäß einiger ernsthafter Statistiker dürfte die Arbeitslosigkeit bereits 20 Prozent überschritten haben. Das macht den Ernst der Wirtschaftskrise in China viel schärfer als in den USA und Europa.

Den Fußstapfen der US-Regierung folgend, kündigte die chinesische Regierung im November ein vier Trillionen Yuan (600 Milliarden Dollar) schweres staatliches Ausgabenpaket an, um das Land aus der Krise zu bekommen. Aber das wird in China nicht wirken. Wenn die chinesische Regierung nicht einen New Deal-Ansatz (Bündel von Wirtschafts- und Sozialreformen) verfolgt, riskiert sie, dass das chinesische Volk revoltiert und jene an der Macht stürzt. Quer durch das Land gibt es sich häufende Hinweise von weit verbreiteter Unzufriedenheit, die in Gewalt umschlägt.

Mein Kommentar: Die Krise entwickelt sich völlig unterschiedlich in freien Ländern und in totalitären Ländern. Je näher die Struktur eines Landes zur freien Entwicklung ist, desto ruhiger wird sich die Krise entwickeln, und desto schneller werden seine Menschen die Ursache der Krise und wie man aus ihr herauskommt realisieren: durch freie Korrektur eines jeden Menschen und von uns allen zusammen.

In freien Ländern ist ein Mensch gewohnt, für sich selbst zu sorgen, und deshalb erkennt er die Notwendigkeit, sich zu verändern, anders. Er begreift es mehr als seine persönliche Angelegenheit, als die Verantwortung für die geforderten Veränderungen an die Regierung zu übertragen. Weil die Menschen in der freien Welt diese psychologische Vorbereitung haben, haben sie einen Vorteil gegenüber den Menschen, die in Ländern mit eingeschränkter Freiheit (Verantwortung) aufwachsen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wer wird von der Wirtschaftskrise am meisten betroffen sein?
Blog-post: Wird China die Supermacht des 21. Jahrhunderts sein?
 
„Verbindung“  >  Kabbala Akademie

 

Obama wird sich ändern müssen – zusammen mit dem Leben

Nachrichten-Report: Ein Artikel mit dem Titel „2 Jahre nach dem Beginn der Kampagne – eine andere Welt„, der in der New York Times erschien, zeigt wie sehr sich die Welt damals, als Obama im Februar 2007 Präsidentschaftskandidat wurde, von der heutigen Welt unterschied. Das war vor der Wirtschaftskrise, und die Lage im Irak und Mittleren Osten befand sich ganz am Anfang. Der Artikel stellt die Frage „Hat sich Obama, während die Welt sich verändert hat, zusammen mit ihr verändert?“

Mein Kommentar: Das Leben wird ihn dazu zwingen, sich zu verändern. Ich wünsche ihm allerdings, dass er so schnell wie möglich durch diese Veränderung geht – schließlich ist er der Engel des Schöpfers.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum Herr Obama vom Studium der Kabbala profitieren kann
Blog-post: Obama: Chance auf Hoffnung oder eine neue Enttäuschung?

Ökologie und Ökonomie müssen im Einklang sein

Pressemeldung (von der BBC): „Die Mafia befindet sich durch die Kreditkrise im Aufschwung“. Die italienische Mafia, das Netz des organisierten Verbrechens des Landes, erzielt einen Gewinn aus der globalen Konjunktur. …Die Mafia macht insgesamt einen Umsatz von ungefähr €130 Milliarden pro Jahr.

Meine Kommentar: Während die Regierung und die Banken Angst vor Kreditvergaben haben, nutzt die Mafia diese Angst der Bevölkerung als Garantie für ihre eigenen Geschäfte.

Jedoch, unter den Bedingungen des verminderten Verbrauchs wird der Wirtschaft durch dubiose Kreditvergaben nicht geholfen, und folglich wird diese Art der Kreditvergabe schließlich aussterben.

Die Lösung: Die komplette Wirtschaft muss von einer Wirtschaft des Verbrauchs wieder zu einer ökologisch richtigen Wirtschaft aufgebaut werden – sie muss eine Wirtschaft des vernünftigen Verbrauchs werden. Die Wörter „Ökonomie (Wirtschaft)“ und „Ökologie“ kommen beide aus dem griechischen Wort „Ecos“, was „Haushalt“ bedeutet. Mit anderen Worten ist Ökologie die Wissenschaft darüber, wie man auf unserem Planeten vernünftig „haushaltet“, und die Wirtschaft führt die Regeln auf, wie dieser Haushalt funktionieren sollte. Deshalb sollten wir Ökologie und Wirtschaft nicht trennen.

Die Wirtschaft und die Ökologie haben beide ihre eigenen natürlichen Gesetze. Und wenn wir eine künstliche Wirtschaft bauen, beruht diese auf unseren eigenen erfundenen Regeln anstatt auf den in der Natur eingebetteten Regeln, dies führt uns unweigerlich zum Bankrott. Die Natur ist ein massiver, komplizierter, harmonisch entworfener, lebender Haushalt. Indem wir uns einmischen und seine Gesetze verletzen, verursachen wir die Krise.

Die Krise wird uns von allen Exzessen, einschließlich der Mafia befreien.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise

Wird Amerika sozialistisch?


Nachrichtenbericht (übersetzt von K2Kapital.com): „Das Wort Sozialismus wird in den USA nicht mehr geringgeschätzt“. Die Wall Street Krise, der Verlust der Ersparnisse, der Zusammenbruch des Immobilienmarktes und die Arbeitslosigkeit haben das Thema des wirtschaftlichen Überlebens zur Sprache gebracht. Die Krise erfordert mehr gesetzliche Regulierungen und man sollte liberale Methoden für den finanziellen Bereich ablehnen. Das Wort „Sozialismus“, welches bis vor kurzem noch Furcht einflößend für das amerikanische Ohr war, klingt nun weniger beängstigend. Wie schlimm ist der Sozialismus wirklich? Sollen sich die Regierungen lieber um die Bürger kümmern, anstelle die Interessen der Millionäre zu schützen.

Mein Kommentar: Im Moment ist der Trend in Richtung Sozialismus noch selbstsüchtig und egoistisch, doch kann es nicht anders sein. Die Menschen merken langsam, dass die Globalisierung die neue Wirklichkeit ist, in der wir leben müssen; die Welt ist ein kleines Dorf oder ähnlich einer Familie. Sie sprechen bereits über dieses Konzept, begreifen es jedoch noch nicht ganz. Wir haben noch nicht akzeptiert, dass es eine Tatsache ist, ein Phänomen, das sich plötzlich der Welt zeigte, dem wir nicht entkommen können und das uns zwingt, unser Leben völlig zu ändern.

Dies ähnelt dem, was ein Mensch fühlt, wenn er zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde: er bemerkt nur allmählich, wie sehr sein Leben sich verändert hat und dass diese Veränderung ihn nun zwingt, seine Einstellung und sein Verhalten zu ändern. Wenn die Menschen nun die Globalisierung fühlen, die globale Verbindung untereinander und die gegenseitige Abhängigkeit, ist es folglich nur natürlich für sie, den Sozialismus für erwünscht und besser zu halten.

Wir müssen jedoch unsere Vorstellungen über Sozialismus richtigstellen. Wenn wir spüren, dass alle in unserer Welt eine Familie sind, werden wir das Höhere Licht – das Gefühl von Harmonie, Freude und ewigem Leben – enthüllen. Aber bevor dies geschieht, müssen die Menschen den Weg der Zurückweisung des Egoismus durchlaufen. Und damit sie das wollen, müssen sie zuerst realisieren, dass der Egoismus schlecht ist. Und dies kann hierdurch geschehen:

• Aktuelle Leiden, verursacht durch den Egoismus (bekannt als „die zehn Plagen Ägyptens, wobei die erste Plage die finanzielle Krise ist, die dabei ist sich zu entwickeln, während wir sprechen); oder
• durch theoretisches Erkennen und das Studium der Kabbala

Wie dem auch sei, die Menschheit muß bewußt zu dem Verständnis gelangen, dass wir alle eine Familie sind, wo jeder auf jedes Familienmitglied Rücksicht nimmt. Mehr darüber im Artikel Die Freiheit und in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht
Blog-post: Gedanken der Einheit liegen in der Luft