Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Ursprung'

Eine neue Welt ist eine neue Umgebung

Wenn ich mich selbst von der Seite betrachte, wie ein unbeeinflusster Psychologe, fange ich an zu erkennen, wie der Schöpfer mich kontrolliert. Aus dieser Perspektive kann ich korrekter auf Dinge antworten, Kontrolle über mich gewinnen, ein Ziel setzen und von allen meinen Ressourcen Gebrauch machen, um es zu erreichen.

Ich muss ständig versuchen, zu erkennen, was mich kontrolliert und wie ich kontrolliert werde. Manchmal werde ich von überwältigenden Verlangen dominiert, verliere einfach meinen Kopf und gebe auf. Ich vergesse, dass diese Verlangen mich eingenommen haben und dass sie nicht ich sind.

Dennoch muss ich mein eigener Richter bleiben und um jede Gelegenheit kämpfen, weiterhin spirituell voranzukommen. Wenn ich jedoch Erfolg habe, muss ich eine zusätzliche Kraft finden, eine, die hinter der Ebene von körperlichen Verlangen liegt; diese Kraft kann nur von der richtigen Umgebung empfangen werden.

Hier bin ich, mit meinen physischen Verlangen, und dort ist die Umgebung mit menschlichen Verlangen nach Geld, Ehre, Macht und Wissen. Um spirituell voranzuschreiten, muss ich aus diesem Kreis ausbrechen und mich mit einer anderen Kraft verbinden – einer mit spirituellem Ursprung.

Ich habe einen Punkt im Herzen, jedoch ist das nicht genug. Ich benötige die Gruppe, das Studium, die Bücher und den Lehrer, denn diese werden mir die große Kraft geben, die ich benötige, um mich aus allen diesen körperlichen Verlangen zu erheben und mich in die spirituelle Welt voranzutreiben.

Es ist nicht meine Absicht, diese Verlangen zu vernachlässigen. Ich habe sie als eine Basis zu verwenden und dann zusammen mit der Hilfe, die von dieser neuen Kraft kommt, werde ich in der Lage sein, den richtigen Kurs einzuschlagen. So hilft mir mein Punkt im Herzen, der unter meinen restlichen Verlangen erwachte, eine neue Umgebung zu finden – eine neue Welt. Daher würde ich ohne diese Umgebung mit nichts zurückbleiben.

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Der Lichtstrahl, der uns erhebt


Eine Frage, die ich erhielt: Was ist das Licht, das uns erneuert und uns angeblich erheben soll?

Meine Antwort: Es ist eine Kraft, die als Folge deiner Studien und deines Verlangens kommt. Es gibt einen sehr dünnen Lichtstrahl, der dich zu beeinflussen beginnt, wenn du in ihn „hinein gehst“. Du und dein Verlangen wirken in der gesamten Sphäre, aber du musst diesen dünnen Strahl finden, indem du dich zum spirituellen Ziel hin bewegst. Dieses Licht beginnt dich dann zu beeinflussen und bringt dich zu seinem Ursprung zurück.

Das Licht kommt aus diesem Ursprung und wenn du dich genau auf dieses Licht ausrichtest, wirst du unter seinen Einfluss kommen. Es beginnt, auf dich zu scheinen und dich entlang seinem Strahl zum Ziel zu ziehen.

Was hat das mit dem Lesen des Sohar und der Denkweise von der Einheit der Seelen zu tun? Dieser Strahl schlägt direkt in der Quelle der Einheit seine Wurzeln – in der kollektiven Seele vor ihrem Zerbruch, wo alle Seelen zu einer Einheit verbunden sind, in Malchut der Welt der Unendlichkeit. Aus diesem Grund ist es so wichtig für dich, dem Verlangen, unter den Einfluss des erneuernden Lichtes zu kommen, zu folgen und zu spüren, dass du vollkommen von ihm abhängig bist.

Zudem musst du diesen Strahl selbst finden. Er ist deutlich von Oben nach unten gerichtet, von der Welt der Unendlichkeit, der Wurzel deiner Seele. Er erstreckt sich über alle Welten und reicht bis in diese Welt, wo er dich „berührt“. Er scheint von Oben jedoch nur von einem bestimmten Punkt aus in diese Welt und du kommst zu diesem Punkt, wenn du die richtige Absicht hast. Nur wenn du diesen Punkt findest, wirst du den dünnen Lichtstrahl von Oben sehen und dann wird deine Seele entlang des Strahls zu seiner Wurzel emporsteigen.

Du musst dich ändern, um diesen Punkt zu entdecken. In der Zwischenzeit ist das Licht überall um dich herum, aber du kannst es nicht sehen. Du wirst es erst sehen, wenn du einen Weg hinein findest; darin liegt die Herausforderung.

Jenseits der “Blackbox” der Schöpfung

Wir müssen die Schöpfung in ihrer Gesamtheit und Tiefe erreichen. Dann werden wir imstande sein, zu tun, was geschrieben steht: „Ich werde Dich an Deinen Handlungen erkennen.“ Das bedeutet, dass wir unseren Schöpfer in unserem Innern erfahren werden, in dem Maße, in dem wir das System korrigieren. Wir werden Ihn innerhalb unserer eigenen Materie erkennen, welche eine erhabenere, besondere Form annehmen wird.

Sprache ist eine Verbindung zwischen dem Licht und dem Kli (Empfangsgefäß). Sie ermöglicht uns, das Licht zu verstehen und seine Formen anzunehmen. Sie ist ein Programm, das in unser Material eindringt und aus uns neue Formen bildet, indem sie diese jedes Mal anders gestaltet.

Die gleichen 22 Buchstaben werden in uns fortwährend anders angeordnet. Sie beugen und formen unser Material und machen uns mehr und mehr gebend, bis wir vollständig wie der Schöpfer werden. Wenn wir das erreicht haben, werden wir die Kraft verstehen, die uns geschaffen hat.

Bis dies jedoch geschieht, werden wir alles nur gemäß der Veränderungen in uns offenbaren. Das heißt, dass wir alle Sprachen, Programme, Veränderungen und alles, was wir durchlebt haben und was in unserem Gedächtnis, in unserem riesigen „Computer“ gespeichert ist, enthüllen. Dort können alle Formen und Eigenschaften gefunden werden, vom Ursprung bis zum Ende.

Aber dies alles ermöglicht uns, die Hauptkraft zu erlangen – den Schöpfer, der diese „Blackbox“ erschuf, genannt „Malchut der Unendlichkeit.“ Wir werden dann seine Handlungen jenseits dieser „Box“ erlangen – hinter der Schöpfung des erschaffenen Seins selbst.

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Das Buch Sohar führt uns in die Höhere Welt

Die Wissenschaft Kabbala sagt uns, dass es fünf Welten gibt, die uns von der Höchsten Kraft trennen. Sie sind eine unterhalb einer anderen positioniert, wo alles, was in einer höheren Welt existiert, herabsteigt und in allen anderen Welten vollständig kopiert wird, bis hinunter zur niedersten aller Welten – unserer Welt.

Der Unterschied zwischen den Welten sind nicht die Details, sondern das Material jeder Welt. Je höher die Welt ist, umso spiritueller (gebender) ist ihr Material. Je niederer eine Welt ist, umso körperlicher (empfangender, egoistischer) ist ihr Material.

Weil die Details aller Welten identisch sind, können wir versuchen, uns den Unterschied zwischen ihrem Material oder Verlangen vorzustellen und wir können uns wünschen, dass diese Veränderung mit uns geschieht. Das Buch Sohar ist etwas Besonderes, denn es erzeugt eine Projektion der spirituellen Welt auf unsere Welt. Es erzählt uns eine Geschichte über diese Welt und parallel dazu über den Ursprung dieser Welt in der Höheren Welt. Außerdem beschreibt es all das in allen Einzelheiten und ermöglicht uns, in das Bild einer Welt einzutreten, deren Position über der anderen liegt.

Dadurch finden wir uns selbst zwischen zwei Welten wieder: zwischen jener, die wir in der Geschichte über unsere Welt verstehen können und dem höheren Bild, dass wir versuchen, uns vorzustellen. Der Unterschied zwischen diesen zwei Bildern ist, dass die Bilder in unserer Welt sichtbar sind; wir können sie sehen, sie wahrnehmen und sie verstehen. Jedoch in der spirituellen Welt, sind die Bilder qualitativ; sie sind Eigenschaften, Kräfte, Verlangen und Absichten.

Wenn sich jemand ständig zwischen diesen zwei Welten befindet, wird er, wenn er immer versucht, sich die Höhere Welt, anstatt diese Welt vorzustellen, anfangen, eine Enthüllung zu spüren, selbst dann, wenn er die Höhere Welt noch nicht erkennen kann, noch die spirituellen Sinne hat, um sie wahrzunehmen. Auf diese Weise kommt er seiner Geburt in die spirituelle Welt immer näher.

Das ist es, was das Buch Sohar zu etwas Besonderem macht. Manchmal zieht es einen Menschen an und manchmal stößt es ihn ab. Durch diese sich verändernden Bewegungen bringt es ihn der Höheren Welt oder der nächsten spirituellen Welt über ihm näher.

Wenn sich jemand schon auf einer spirituellen stufe befindet und höher aufsteigen möchte, dann führt dieses besondere Buch mit ihm die gleiche Handlung durch. Es wirkt auf allen 125 Stufen der spirituellen Leiter.

Wenn wir das Buch Sohar lesen oder hören, müssen wir versuchen, hinter jedem Wort oder jeder Handlung, die in diesem Buch beschrieben wird, uns das korrekteste Konzept von „Was mag das tatsächlich auf einer höheren Stufe sein“ vorzustellen.

Diese Anstrengungen werden uns befähigen, die Höhere Welt zu spüren. Das Verständnis wird nach der Empfindung kommen. Zuerst einmal beginnen die höheren Sinne, sich in uns zu bilden – parallel zu jedem unserer physischen Sinne. Auf diese Weise werden wir von einer Welt in die andere eintreten.

Der Unterschied zwischen dem Inneren Licht und dem Umgebenden Licht (Fortgeschrittene)


Eine Frage, die ich von einem Studenten erhielt: Wie wirkt das Umgebende Licht auf uns? Kann es empfunden werden oder ist es ein rein spirituelles Phänomen, das in keinster Weise in den körperlichen Sinnen zum Ausdruck kommt?

Meine Antwort: Wir spüren nicht das Umgebende Licht selbst, genauso wenig wie wir zum Beispiel Radiowellen wahrnehmen können. Daher heißt es auch „Umgebendes“ Licht, da es auf eine verborgene Weise auf uns scheint und seine Handlungen für uns unsichtbar sind. Wir empfinden nur die Ergebnisse seiner Handlungen.

Wenn ich fühle, dass eine Kraft von Oben mir hilft und ich somit klar spüren kann, wo sie herkommt, so nennt sie sich „Direktes Licht.“ Wenn ich mir aber nicht vorstellen kann, aus welcher Quelle sie stammt, so heißt sie „Umgebendes Licht.“

Aber wir sollten nicht annehmen, dass „Umgebend“ bedeutet, dass es irgendwo außerhalb von mir existiert. Es ist in uns! Es ist so, dass wenn wir ein Phänomen zusammen mit seiner Wurzel wahrnehmen, man dies „Inneres Licht“ nennt, und wir somit in der Lage sind, ein Bild von dessen Quelle zu rekonstruieren. Wenn man sich aber innerhalb seiner Eigenschaften noch kein Bild seiner Quelle oder seiner Ähnlichkeit vorstellen kann, dann wird dies als „Umgebend“ bezeichnet. Man spürt es bereits in neun von zehn Eigenschaften, kann aber noch nicht identifizieren, was es ist und wo es seinen Ursprung im Schöpfer hat.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Was ist das Höhere Licht?

Wenn du nicht weißt, was du willst

Eine Frage, die ich erhielt: In der Kabbala bedeutet „aus dem Exil herauskommen“ oder aus dem Exil herauskommen wollen, sich über seinen Egoismus zu erheben. Aber wieso sollten Menschen da herauskommen wollen? Ein Mensch spürt, dass sein Egoismus er selbst ist. Warum sollte er aus sich selbst herauskommen wollen?

Meine Antwort: Weil es unvermeidbar ist! Der Schöpfer ist das Licht, das unser Verlangen geschaffen hat. Manchmal scheint Er in großem Maß mit Seinem Licht auf einen Menschen und manchmal nicht so sehr. Er benutzt diese Veränderungen, um neue Verlangen in uns zu schaffen. Jedoch erfüllt Er diese Verlangen nicht. Er erweckt sie nur und bringt sie dazu, zu wachsen.

Deshalb fühlen wir uns mit jedem Tag in jedem Bereich unseres Lebens schlechter. Darum wollen wir auch Veränderung, denn wir wollen Veränderungen, um uns in unserem Verlangen, Genuss zu empfangen, gut zu fühlen.

Und eines Tages erscheint dann ein kleiner Funke im Innern unseres Verlangens, das vom Schöpfer Selbst zu uns kommt. Es ist ein Funke des Lichtes, die Eigenschaft des Gebens, und von diesem Funken oder Verlangen aus beginnen wir, uns nach dem Geben zu sehnen.

Zuerst wissen wir nicht, was es ist, das wir wollen. Wir spüren nur, dass das, was wir wollen, aus einer anderen Welt kommen muss. Plötzlich beginnt ein Mensch zu spüren, dass es vergeblich ist, zu empfangen, dass es kein Ende darin gibt und es keinerlei Bedeutung hat. Er möchte etwas anderes.

Also entsteht in einem Menschen anstelle der Frage: „Wie kann ich einen Sinn im Leben durch den Empfang von Genuss haben?“, eine neue Frage: „Wie kann ich einen Sinn in meinem Leben durch das Geben von Genuss an andere haben?“ Diese Frage hat ihren Ursprung in einem Verlangen, das der Punkt im Herzen genannt wird.

Schritt für Schritt wächst ein Mensch weiter und erreicht Lo Lishma, die spirituelle Suche um seiner selbst willen, und von dort erreicht er Lishma – um des Gebens willen.

Publikation meines Interviews für die EFE Nachrichtenagentur in Madrid

Eine Anzahl Zeitungen in Spanischer Sprache veröffentlichten einen Artikel über mein jüngstes Interview mit der EFE Nachrichtenagentur in Madrid. Der Titel des Artikels lautet „Echte Kabbala ist nicht Madonna“. Hier wird der Artikel gezeigt, wie er in der Zeitung El Periódico de Mexico erschien:

In dem Interview habe ich über den Ursprung der Kabbala gesprochen, Kabbala als Mittel, aus der Weltkrise herauszukommen, Information über Kabbala Kongresse und den Inhalt der Pressekonferenzen, die in Madrid, Buenos Aires und der Türkei stattfanden.

Hier ist eine unvollständige Liste von Nachrichtenagenturen, die den Artikel publizierten: El Periódico de Mexico (Mexiko), La Vanguardia (Kolumbien), La Razón (Spanien), El Economista (Spanien), La Voz Digital (Spanien), La Región (Spanien), Atlantántico (Spanien), La Prensa (Spanien), ADN (Spanien).

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Verwandtes Material:
Kabbala Webseite in Spanisch
Neuer Blog in Spanisch

Mit der Welt spielen


Nachrichtenreport (aus End Game the Movie): „Sie wollen dich tot“ – Für die neue Weltordnung ist eine Weltregierung gerade erst der Anfang. Einmal etabliert, können sie ihren Plan aktivieren und 80% der Weltbevölkerung ausrotten, während sie die „Eliten“ dazu befähigen, mit Hilfe fortgeschrittener Technik für ewig zu leben … Zum ersten Mal enthüllte der kämpferische Regisseur Alex Jones ihre geheimen Pläne für die Ausrottung der Menschheit. Jones zeichnet die Geschichte des blutigen Aufstiegs der globalen Elite zur Macht auf und gibt preis, wie sie Diktatoren unterstützt und die blutigsten Kriege finanziert haben – Ordnung wird aus dem Chaos kreiert, um den Weg für die erste wirkliche Weltherrschaft zu ebnen.

Mein Kommentar: Es gibt viele Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind. Jedoch ist die Antwort für alle von ihnen gleich: Niemand in unserer Welt ist fähig, irgendetwas unabhängig voneinander zu tun. Alles ist festgelegt gemäß der Formel unserer Gleichheit zur Natur (dem Schöpfer). Das ist der Ursprung für alle Veränderungen, die in und um uns herum geschehen. Und es gibt lediglich ein Ziel für sie alle: Damit wir dem Schöpfer – der Eigenschaft der Liebe und des Gebens gleich werden. Es gibt keine einzige Person oder Gruppe in der Welt, die in irgendeiner Hinsicht Entscheidungsträger ist. Alles was wir tun können, ist entweder diese Gleichheit zu fördern oder zu unterbrechen, und dadurch den Prozess zu beschleunigen oder zu verzögern. Was die Freimaurer oder andere solche Gruppen betrifft, lasst sie mit ihren Spielen weitermachen, wie sie wollen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Freimaurer fürchten die Kabbala
Artikel: Erkenntnis der Einheit der Schöpfung
Baal HaSulam: Einführung zum Buch Sohar, Punkt 4

Wird der Mensch jemals fähig sein, neues Leben zu erschaffen?


In den Nachrichten (übersetzt aus The Seattle Times): „RNA Forschung gibt Aufschluss über erste Lebensformen“ John Sutherland, ein Chemiker an der Universität von Manchester, hat den verborgenen Weg zur RNA-Welt gefunden, dem chemischen Milieu, von dem geglaubt wird, dass sich davon die ersten Lebensformen vor ungefähr 3,8 Milliarden Jahren auf der Erde entwickelt haben.

Er hat ein Problem gelöst, das seit 20 Jahren die Forscher daran gehindert hat, den Ursprung des Lebens zu verstehen – wie die Bausteine der RNA, Nukleotiden genannt, sich selbst spontan unter den Bedingungen auf der primitiven Erde zusammenfügen konnten. Die Entdeckung, wenn sie stimmt, sollte die Forscher in die richtige Bahn lenken, um viele andere Rätsel über den Ursprung des Lebens zu lösen. …
Sutherland sagte, er habe noch keine natürlichen Wege gefunden, die anderen beiden Arten von Nukleotiden zu erzeugen, die in RNA Molekülen gefunden wurden, doch die Synthese der ersten beiden hat man sich schwieriger vorgestellt.

Mein Kommentar: Wir sind unfähig, Leben zu erschaffen! Was wir jedoch tun können, ist, den Ausdruck der Reshimot hervorzurufen, der in der gesamten Materie existiert und dann ihre Entwicklung auszulösen. Als Folge davon wird es uns scheinen, als ob etwas aus dem Nichts erscheint.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Unterschied zwischen der Theorie Darwins und der Kabbala

Jeder ist jüdisch


In den Nachrichten (aus The Guardian): „Gene offenbaren die erzwungenen Bekehrungen Spaniens“. Forschungen haben ergeben, dass heute 20 Prozent der Männer in Spanien und Portugal eine noch unverwechselbare sephardisch-jüdische Abstammung haben. Die Forscher verglichen Y-Chromosomen mit mehr als tausend Männern, die derzeit in Spanien und Portugal leben. Die Verwendung des Y-Chromosoms, das das männliche Geschlecht verleiht, war entscheidend, da es unverändert bleibt, während es vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Auf diesem Weg waren die Forscher in der Lage zu bestimmen, ob das Y-Chromosom eines Mannes von einem jüdischen oder maurischen Vorgänger abstammt oder einen anderen Ursprung hat.

In den Nachrichten (aus Israel National News): „Anschuldigung: Ahmadinejad ereifert sich, um seine jüdischen Wurzeln zu verbergen“. Etliche iranische Medienquellen zitieren Mahdi Khazali – der Sohn eines führenden Befürworters des iranischen Präsidenten Ahmadinejad – weil er in einem Blog geschrieben hatte, dass der Präsident jüdische Wurzeln hat. Khazali, der Sohn, sagt, dass der Präsident seine jüdischen Wurzeln verbirgt, indem er Israel und die Juden angreift und starke muslimische Überzeugungen äußert. Die Anschuldigungen erschienen in einem Artikel, den Khazali geschrieben hatte, mit dem Titel „Die Juden im Iran“. Er sagt, die Zeit sei gekommen, „die Wahrheit“ über die jüdische Rolle im Iran „zu enthüllen“.

Mein Kommentar: Jeder ist jüdisch; nur ist es so, dass es sich noch nicht jeder eingestanden hat.

Eine Frage, die ich erhielt: Ich finde das, was Sie über die Kabbala sagen, wirklich sehr interessant, aber ich habe ein Problem damit. Das Buch Sohar hat eine große Verbindung zur Tora. Und obwohl ich die Tora nicht gelesen habe, weiß ich, dass sie eine Anweisung gibt, Menschen, die nicht jüdisch sind und versuchen, die Tora zu lernen, zu vernichten. Oder mit anderen Worten, sie erklärt, die besten der Heiden zu vernichten. Das hält mich davon ab, der Kabbala völlig zu vertrauen. Können Sie mir sagen, ob das wahr ist, was ich über das Tora Studium durch Nicht-Juden gehört habe?

Meine Antwort: Es ist ein Wunder, wie sicher Sie über das sind, was in der Tora geschrieben steht, obwohl Sie sie nie gelesen haben! Aber Sie haben recht – sie sagt, dass ein Heide getäuscht und vernichtet werden soll. Was bedeutet das? Ein Heide (oder Nicht-Jude) ist der Egoismus jedes Menschen, den er korrigieren muss, um das Ziel unserer Schöpfung zu erreichen – Gleichheit mit dem Schöpfer. Ein Heide kann die Tora nicht studieren, da sie von dem Empfangen des Lichtes spricht und das Licht kann nicht in den Egoismus empfangen werden. Das ist die Bedeutung dieser Verse.

Vorerst können Sie nicht als Heide oder Jude angesehen werden, weil die Tora (Kabbala) einen Menschen als Tier betrachtet, bis er sich seines Egoismus bewusst wird. Dann, wenn ein Mensch dieses Bewusstsein erlangt, wird er als Heide angesehen. Und später, wenn er seinen Egoismus korrigiert, wird er als Israel angesehen, was „auf den Schöpfer ausgerichtet“ bedeutet. Aber nichts davon hat irgendetwas mit Ihrer physischen Herkunft zu tun!

Sie haben also einen langen Weg zu gehen, bevor Sie als „Heide“ angesehen werden können. Außerdem bedeutet „Heide“ (Goi) im Hebräischen „ein Volk“. Wenn die Tora „Goi“ sagt, spricht sie von den egoistischen Eigenschaften eines Menschen. Und wenn sie „Goi Kadosh“ (Heiliges Volk) sagt, spricht sie von der Eigenschaft der Liebe für deinen Nächsten.

 

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Blog-post: Israel = alle Menschen, die zum Schöpfer streben