Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Unterricht'

Internationaler Unterricht für Kinder am vom 24. Oktober 2008

Am Freitag, den 24.10.2008, hielt ich einen internationalen Unterricht für Kinder, der aus dem Hebräischen in Englisch, Spanisch, Deutsch Französisch und Russisch übersetzt wurde. Das Thema des Unterrichts war: „Wir sind die Generation der Korrektur“ und als auch Vorbereitung für den Kongress, der im Februar 2009 in Israel stattfinden wird.

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Unsere Kinder (die Kinder von Mitgliedern unserer Organisation auf der ganzen Welt) sind die Kinder der zukünftigen Generation. Sie studieren Kabbala: die Erschaffung der Welt, ihre Entwicklung und das Ziel, auf das sie sich zubewegt. , wohin sie sich bewegt. Sie leben und wachsen mit diesem Wissen auf.

Während sie die normalen Bildungsinhalte der Schule lernen, interpretieren sie diese nach dem was sie in der Kabbala lernen. Sie sehen sich auf realistische Weise in beiden Welten. Ihre Weltsicht beinhaltet vollständig die gemeinsame Seele und ihren derzeitigen zerbrochenen Zustand. Sie betrachten die Ereignisse in der Welt als eine Bewegung hin zur Korrektur der Seele, ihrer Vereinigung in ein Ganzes und der nachfolgenden Verschmelzung mit dem Schöpfer oder der Natur.

Ihre wechselseitigen Beziehungen und Einstellungen zu sich selbst und ihrer Umgebung zeigen, dass sie sich selbst und die ganze Welt in diesem Bild sehen. Sie verstehen, wie sehr sie sich von anderen unterscheiden und sie verhüllen ihre Erkenntnis vor ihren Klassenkameraden in der Schule. Sie interpretieren alle Phänomene in der Welt basierend auf diesem allgemeinen Bild des Universums, mit dem sie aufgewachsen sind.

Ich betrachte sie als ein Wunder in dieser Welt! Meine Unterrichte mit ihnen werden in sechs Sprachen übersetzt und zu Kindern auf der ganzen Welt ausgestrahlt. Kindergruppen von unseren Zentren auf der ganzen Welt kommen zusammen und nehmen mit uns in Echtzeit an den Lektionen teil.

Wenn Du ertrinkst, lass die Gruppe Dich retten


Fragen, die ich über spirituellen Fortschritt erhielt:

Frage: Seit drei Jahren studiere ich mit euch durch das Internet. Ich besuche eine örtliche Gruppe und kam auch schon zu einem Ihrer Unterrichte. Seitdem ich begonnen habe Kabbala zu studieren, wurde ich ernst und verschlossen. Die Kommunikation mit Menschen ist für mich sehr schwierig geworden, auch mit Ihnen. Meine Freundin hat mich verlassen, es scheint als ob nichts in meinem Leben funktioniert und bereits seit einigen Jahren plane ich schon, Ihnen einen Brief zu schreiben. Andererseits geht’s mir besser: Ich habe mich im Forum angemeldet und ich schreibe Ihnen einen Brief. Ich hoffe, dass ich in der Lage bin, zumindest virtuell mit Ihnen in Verbindung zu bleiben. Es gibt oft Zeiten, zu denen ich gerne mit Ihnen sprechen würde.

Meine Antwort: Wenn Sie am Ertrinken sind, müssen Sie sich schonen. Und wenn Sie keine Freunde haben, wer soll Sie denn dann retten? Daher kann der Erfolg nur kommen, wenn Sie sich in eine Gruppe einbringen, selbst wenn Sie sich selbst dazu zwingen müssen, dies zu tun. Dann werden die Freunde Sie unterstützen und Sie in die Richtung des Ziels treiben.

Frage: In einem Ihrer Vorträge sagten Sie, dass wir nicht vergessen sollen, dass es Höhen und Tiefen gibt und dass sie einen Menschen nur zum Ziel führen werden, wenn sie aus der richtigen Bestrebung heraus stattfinden. Was ist diese richtige Bestrebung? Wie kann ich wissen, dass ich das richtige Ziel anstrebe? Und allgemein gesprochen – hängt mein Verlangen oder Bestreben wirklich von mir ab?

Meine Antwort: Wenn Ihr Bestreben in Ihnen als ein Ergebnis der Vereinigung mit der Gruppe auftauchte, dann ist es korrekt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen nur unsere Punkte im Herzen vereinen
Blog-post: In allen Lebenssituationen sollte Ihr Verhalten nur durch das spirituelle Ziel bestimmt werden
Blog-post: In der Gruppe kann man alle seine spirituelle Fragen deutlich herausstellen
Baal HaSulam Artikel: Die Bürgschaft (Arvut)

Unsere imaginäre Wirklichkeit wird durch zwei Mechanismen erschaffen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe Ihre Unterrichte für Kinder angeschaut, worin Sie erklärten, dass alles um uns herum eine imaginäre Welt (Olam Dimioni) ist. In diesem Unterricht und anderen Vorträgen, die Sie zu diesem Thema gaben, gelangen die Menschen irgendwann immer an einen Punkt der Verwirrung und bringen die Frage auf: „Bedeutet dies also, dass ich mir was auch immer vorstellen kann? Warum erscheint dann diese Welt noch immer körperlich und warum bleiben meine Fantasien immer nur Fantasien?“

Meine Antwort: Der Mensch hat zwei Mechanismen, um die imaginäre Wirklichkeit zu erschaffen. Einen, der sich jenseits unseres Bewusstseins befindet. Er ist tiefer und verantwortlich für die Erschaffung des Bildes der Welt, das wir „Wirklichkeit“ nennen. Der zweite Mechanismus zur Erschaffung von Bildern befindet sich innerhalb unseres Bewusstseins und ist vordergründiger. Das ist der, den wir alle kennen und wir benutzen ihn, wenn wir unsere Fantasien erschaffen.

Wir sind nur fähig, den zweiten Mechanismus zu kontrollieren, den ersten grundlegenden jedoch nicht. Das ist so, weil er schon in uns zu formen und zu arbeiten beginnt, bevor wir ein Ich-Bewusstsein erreicht haben. Daher wird die Arbeit dieses Mechanismus nicht von unserem Bewusstsein registriert und erscheint uns einfach als das normale gewohnte Bild der Wirklichkeit.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit befindet sich in unserer Vorstellung
Blog-post: Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?
Blog-post: Die Wirklichkeit ist imaginär
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbala

Die Besonderheiten des Studiums in Amerika


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man in Amerika studiert:

Frage: Wir haben gehört, dass es besser ist, live mit dem Welt-Kli zu studieren, als zu anderen Zeiten die aufgezeichneten Unterrichte anzuschauen. In diesem Beitrag sagst Du, dass es egal ist, zu welchen Zeiten wir studieren. Wird es den amerikanischen Gruppen zugute kommen, morgens jeden Tag zu bestimmten Zeiten gemeinsam zu studieren?

Meine Antwort: Ja, zusammen ist immer besser. Selbst, wenn Du allein vorm Computerschirm sitzt, sollst Du wissen und spüren, dass dort viele andere Freunde zusammen mit Dir sind.

Frage: Macht es einen Unterschied, dass wir den Drei-Uhr-Unterricht vor dem Schlafengehen ansehen, wohingegen andere ihn morgens als erstes anschauen?

Meine Antwort: Es ist besser, den Unterricht am Morgen anzusehen, doch wenn es nicht möglich ist, kannst Du ihn am Abend schauen oder teile den Unterricht auf und sieh Dir ihn zu unterschiedlichen Zeiten an. Auf jeden Fall ist mindestens eine halbe Stunde am Morgen ein Muss.

Frage: Welche minimale Gruppengröße ist zum Studieren vorteilhaft, wenn wir zu einer anderen Zeit studieren sollten?

Meine Antwort: Mindestens drei Männer.

Frage: Schafft das für die amerikanischen Gruppen im Vergleich zum Welt-Kli mehr Isolation?

Meine Antwort: Nein, vorausgesetzt Du arbeitest mit anderen gemeinsam in der Verbreitung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die virtuelle Gruppe ist Teil des gemeinsamen Klis
Blog-post: In der Gruppe kann man all seine spirituellen Fargen deutlich herausstellen
Blog-post: Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)

Virtueller Unterricht über die Globale Krise


Sonntag den 12.10.08 hielt ich einen Unterricht über die Globale Krise.

Die Welt, die wir wahrnehmen, ist wie ein Kinofilm


Eine Frage, die ich erhielt: Verliere ich den Siwug de Haka’a, den Kabbalisten an einem Kongress erleben oder wenn sie Live-Sendungen anschauen, wenn ich mir aufgezeichnete Kongress-Unterrichte anschaue?

Meine Antwort: Du verlierst nichts, denn alles was wir wahrnehmen existiert ähnlich wie die Einzelbilder eines Films und wir rufen diese einzelnen Bilder ab und lassen sie nochmals abspielen. Entweder fanden diese Einzelbilder schon statt und wir enthüllen sie nur – jedes in seiner eigenen Zeit – oder wir enthüllen sie zum ersten Mal, z.B., wenn wir zu einem Kongress zusammenkommen.

All das existiert jedoch bereits in Malchut und wir rufen lediglich durch unsere positiven Anstrengungen in uns die Projektion der Einzelbilder hervor.

Wenn wir selbst diese Einzelbilder erwecken, dann empfinden wir sie positiv, weil unser Egoismus zu unserem Nutzen und in einer angenehmen Weise mit dem Schöpfer zusammenarbeitet. Wenn wir jedoch die Einzelbilder dieses Films nicht abrufen, werden sie mit Nachdruck projiziert und zwingen uns zu handeln – sogar auf unangenehme Weise.

Ruf die Einzelbilder daher selbst ab und nimm teil sowohl an dem, was bereits enthüllt ist, als auch an dem, was wir noch immer zu enthüllen haben!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wirklichkeit ist imaginär
Blog-post: Das Internet ist einfach ein Schritt in die Richtung, unsere wahre Verbindung…
Blog-post: Virtuelle Kabbala

Virtueller Unterricht über das Google-Projekt 10^100


Jeden Sonntag von 16 – 17:15 Uhr israelischer Zeit halte ich virtuellen Unterricht ab. (Achtung: Zeitumstellung in Israel! Bis zur Zeitumstellung in der EU – am 26.10.08 – entfällt die Zeitverschiebung.)

Am letzten Sonntag war der Unterricht über das Google-Projekt 10^100.

Gibt es so etwas wie eine glückliche Kindheit?


Drei Fragen, die ich über Kindheit und das Weitergeben der Kabbala an Kinder erhielt:

Frage: Jeder denkt, dass es wunderbar ist, ein Kind zu sein. Ich habe meine eigenen und andere Kinder beobachtet, die Spiele, die sie spielen, und ihre Beziehungen. Das was ich sehe, ist ein endloser und extrem schwieriger Machtkampf. Hinzu kommt, dass Kinder in jedem Augenblick ihres Lebens sehr schwer arbeiten, sogar wenn sie spielen. Woher also haben die Menschen die Idee von einer wunderbaren, leichten und angenehmen Kindheit? Ich kann nicht erkennen, dass es irgendetwas davon ist, nicht mal für einen Augenblick!

Meine Antwort: Weil der Mensch seine Existenz rechtfertigen möchte, erschafft er Illusionen eines glücklichen Lebens während der Kindheit, als er mit seinen Lieblingen und Freunden in einer Hütte spielte und sich vorstellte, im Paradies zu sein. Nichts davon jedoch fand jemals in unseren egoistischen Eigenschaften statt, außer den wundervollen Fantasien, Träumen und Filmen darüber.

In unserer Zeit beginnen wir festzustellen, dass all die „wundervollen“ Dinge in Wirklichkeit missgestaltet und absurd sind. Wenn wir unsere Illusionen verlieren und eine neue reale Wahrnehmung der Wirklichkeit erlangen, werden wir Perfektion durch die Eigenschaften der Liebe und des Gebens über unserem Egoismus erlangen, anstatt innerhalb davon.

Frage: Ab welchem Alter können wir beginnen, Kindern die Kabbala zu lehren, und wie tun wir das?

Meine Antwort: Um darüber mehr zu erfahren, besuchen Sie am besten unsere Kategorien „Kabbalah on Education“ und „Kabbalah for Children“.

Frage: Ich liebe es, die „Bnei Baruch Unterrichte für Kinder“ anzuschauen, schlafe jedoch jedesmal ein, wenn ich andere Lektionen anschaue. Ich bin eine Mutter und gebe meine Erkenntnisse an meine Kinder weiter. Doch es ist schwierig für mich, andere Unterrichte bis zum Ende zu verfolgen. Wie kann ich vorankommen?

Meine Antwort: Mach es zusammen mit Deinen Kindern – und das reicht aus!

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Unterschied zwischen spirituellem und physischen Wachstum sind…
Blog-post: Unterricht für Kinder jeden Sonntag

Das Studium der Kabbala lohnt sich, selbst wenn man dabei Computerspiele spielt


Fragen, die ich von Studenten erhielt, die sich auf den spirituellen Weg begeben:

Frage: So wie ich die Dinge im Moment sehe, bin ich mir nichts mehr sicher: Ich weiß nicht mehr, was die Wahrheit ist, ob Rav real ist, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob ich die Bücher richtig verstehe und ob ich vielleicht meinen Verstand verloren habe. Es gibt Dinge, die ich ohne Kenntnis zu akzeptieren habe, aber dennoch ihnen kritisch gegenüberstehen muss. Mein Verstand ist jedoch begrenzt und darum ist auch meine Kritik eingeschränkt. So wie es im Moment aussieht, könnte ich mir auch rote Bänder umlegen oder denken, dass es auf einem Speiseteller „Seelen“ gibt, die ich esse („korrigiere“). Gibt es eine grundlegende Faustregel, die ich akzeptieren sollte, und dann verwende, um die wahre Richtung zu erkennen, anstelle eine Marionette zu bleiben, die die ganze Zeit lang kontrolliert wird?

Meine Antwort: Sie sollten nur den kabbalistischen Rat annehmen, in einer Gruppe zu studieren und auf das Höhere Licht zu warten, welches Ihnen alles klar macht. Ich denke, dass Sie durch vollständige Teilnahme in 4 – 6 Monaten Resultate sehen werden.

Frage: Ich lade gerne Ihren Unterricht herunter und spiele ihn im Hintergrund ab, während ich etwas anderes tue, z. B. Computerspiele spiele. Später bekomme ich dann Schuldgefühle und meine, dass ich entweder ernsthaft mit dem Studium der Kabbala anfangen und ihm all meine Zeit und Aufmerksamkeit widmen oder aufhören sollte, mich selbst zu betrügen, weil es doch so keinen Zweck hat zu studieren. Was meinen Sie?

Meine Antwort: Auch diese Art des Kabbala-Studiums ist vorteilhaft. Bald werden Sie jedoch entscheiden, dass es an der Zeit ist, die Spiele hinter sich zu lassen und anzufangen, dem Unterricht mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Frage (von einem deutschen Studenten): Ich studiere Kabbala und möchte gern vorankommen, doch ist dies ziemlich schwierig, wenn man alleine studiert. Ich bin kein Jude, spreche kein Hebräisch und weiß nicht, an wen ich mich wenden soll. Ich bin diesen Kabbalaexperten gegenüber skeptisch, die mit einem Mal überall auftauchen. Vielleicht bin ich zu vorsichtig und traue keinem genug? Wo kann ich Gewissheit über meinen Weg gewinnen? Gibt es Gruppen oder einzelne Personen, die Menschen wie mir helfen, ihren Weg zu finden?

Meine Antwort: Unsere deutschen und österreichischen Gruppen, unser Online-Unterricht und unser gesamtes Archiv sind bereit, Ihnen sofort und kostenlos zu helfen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Dieser Weg kann nur von jenen bewältigt werden, die ihn auch gehen
Blog-post: Widersprüche führen zu Verständnis
Blog-post: Wir schwimmen in einem Meer von Information – wie Croutons in der Suppenschüssel
Bnei Baruch Lernzentrum

Aufgezeichnete Live-Sendung des Kongresses in Odessa


Schauen Sie die Aufzeichnung meines Unterrichtes vom 14. September an, den ich auf dem Internationalen Kongress in Odessa abhielt.