Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Physik des Höheren Lichtes


Attacke: Wie wird das Höhere Licht zu einem Stoff in unserer Welt? Wissen Sie von dieser Tatsache? Nein, wissen Sie nicht! Hier ist also mein Vorschlag, diesen Fehler in der Kabbala zu korrigieren. Wenn die Einheit von Materie und dem Höheren Licht, Partzufim und Sefirot, wissenschaftlich dargestellt werden würde, dann würde die Lehre der Kabbala die Welt erobern! Solange jedoch die Physik nicht Teil der Kabbala wird, wird dies nie geschehen.

Ein Versuch, mich selbst zu rechtfertigen: Wer ist heutzutage grundsätzlich? Die Einheit der Materie und des Höheren Lichts – Nein! Sie können das Höhere Licht nicht wahrnehmen, nicht, weil es verborgen ist, sondern weil das Höhere Licht ganz einfach überhaupt nicht existiert, bis Sie es in sich selbst erschaffen. Darüber hinaus fehlen Ihnen die entsprechenden Sinne, die es bedarf, um das Höhere Licht in Ihnen zu erschaffen und folglich müssen Sie diese Sinne entwickeln. Die Kabbala ist die Methode um diese Sinne zu entwickeln. Sie enthüllt Ihnen die Höhere Welt und hilft Ihnen die Eigenschaften zu entwickeln, mit welchen Sie das Höhere Licht für sich selbst generieren.

Unsere Welt ist etwas, das unsere natürlichen Sinne, die uns von Geburt an gegeben sind, in uns erschaffen. Das was wir in diesen Sinnen wahrnehmen (Bild), wird als „Materie“ oder als unsere Welt bezeichnet.

Die Höhere Welt ist etwas, das durch die spirituellen Sinne innerhalb von uns erschaffen (abgebildet) wird, die wir uns durch die Kabbala aneignen. Was wir durch die spirituellen Sinne wahrnehmen, wird als „das Licht“ bezeichnet.

Die Wissenschaft der Kabbala wird nie die Wissenschaft in unserer Welt niederschlagen, da wir Wissenschaft und Kabbala durch zwei völlig verschiedene Systeme wahrnehmen: das körperliche und das spirituelle.

Wie wird das also geschehen? Die Menschen werden einfach zu der Wahrnehmung gelangen, dass ihre Empfindungen, die sie durch ihre natürlichen Sinne (das körperliche Leben, unsere Welt) erhielten, unerfüllt sind und dass die körperliche Wissenschaft, die dafür gedacht ist, diese Sinne zu verbessern, nutzlos ist. Die Menschen werden die Wissenschaft und ihre Wahrnehmungen ablehnen und diese nur zu dem Maße nutzen, wie dies für das Überleben nötig sein wird, bis sie die nötigen Eigenschaften entwickeln und gemäß dem die Wahrnehmungen der Höheren Welt in ihnen. Dann werden sie sich an die Wissenschaft der Kabbala wenden, was die Erschaffung einer ewigen und perfekten Welt (Wahrnehmung) in ihnen selbst ist.

Das können Sie selbst ausprobieren. Viele Menschen haben diese Wahrnehmung bereits erreicht.

Verwandtes Material:
Article: The Science of Kabbalah – A Method of Researching Man and the World
Article: Kabbalah As Compared with Other Sciences
 
 
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Es braucht nur einen Funken des Höheren Lichts, um die Welt zu korrigieren


Frage(meine Antwort fett): Sie sagen, dass diese massiven Krisen – wirtschaftliche, ökologische und andere – die Menschheit letztlich zur Korrektur bringen werden und dass dieser Weg bitter sein wird. Aber denken Sie nicht, dass wenn es in den Supermärkten nichts mehr zum Essen gibt, sich Gruppen auf den Strassen bilden werden, die um jeden Preis überleben wollen – durch stehlen und morden für ein Stück Brot? Und werden dann all die Krisen nicht noch mehr Not und Übel über die Menschheit bringen?

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

„Wo es kein Brot gibt – gibt es auch keine Tora“, das sagten Sie. Wenn ein Mensch verzweifelt ist, wenn seine Freunde und seine Familie an Hunger und Krankheiten sterben und wenn es zu gefährlich ist, vor die Tür zu gehen, wird er dann wirklich anfangen, Kabbala zu studieren? Und übersehen Sie nicht auch, dass es dann auch kein Internet mehr geben wird, weil die Computer ohne Strom nicht funktionieren? Ich sage Ihnen, dass in so einer Situation kein Mensch Kabbala studieren wird – weder jetzt noch in 232 Jahren (das Ende der 6000 Jahre).

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Selbst wenn ich die Wissenschaft der Kabbala für wichtig und notwendig erachte und selbst wenn ich einen Punkt im Herzen habe und über das Studium der Methode der Kabbala bescheid weiß, werde ich nicht dasitzen und Kabbala- Bücher lesen, während meine Familie am Hungertod stirbt. Und dies gilt noch mehr für Menschen, die überhaupt nichts von der Existenz der Kabbala wissen.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Der Punkt im Herzen erscheint dann, wenn du schon alles hast und du bemerkst, dass nichts davon dich glücklich macht und dass es keinen anderen Weg mehr gibt. Aber wenn du damit beschäftigt bist, irgendwie Trinkwasser zu beschaffen, um zu überleben, wirst du sicher nicht über den Punkt im Herzen nachdenken.

Ja, ich stimme dir zu, du hast Recht!

Antwort: Ich stimme vollkommen mit dir überein und ich habe für mich die Regel „Wenn es kein Brot gibt, gibt es auch keine Tora“ unterstrichen. Das heißt, dass es Situationen gibt, in denen die Menschen mit Überleben beschäftigt sind und dann sind alle Gesetze aufgehoben und alles dreht sich ums nackte Überleben (mit der Ausnahme, andere zu töten, um selbst zu überleben).

Aber in deiner Argumentation übersiehst du die vier Phasen der Entwicklung des Verlangens. Nicht die Größe des Hungers wächst, sondern seine Fähigkeit, die Quelle seiner Leere oder Füllung zu erkennen. Weil alles unter dem Einfluss des Lichtes seinen Platz findet. Du wirst sehen, dass deine Bekannten nicht nur leiden, sondern plötzlich den Grund für ihr Leid zu verstehen beginnen – das hat Bedeutung und führt zum letztendlichen Ziel.

Du solltest ihnen dabei helfen, diese Erkenntnis früher zu haben – dann wird das Leid schwinden. Denn es wird nur zu dem Zweck enthüllt, um diese Erkenntnis hervorzurufen! Daher ist die Verbreitung auch so wichtig: Wenn die Massen den Schöpfungsplan langsam verstehen, wird dies großes Leid abhalten und plötzlich werden Wohlstand und Frieden erscheinen.

Ich schlage vor, Folgendes zu lesen: „Vom Chaos zur Harmonie“, mein Vortrag in Arosa und das Material über Die Gesellschaft der Zukunft (engl.). Ein Funke des Höheren Licht war ausreichend, unsere Welt und das gesamte Universum entstehen zu lassen. Und dieser eine Funke ist genug, um diese Welt zu korrigieren, deren Existenz er ursprünglich bewirkt hatte! Alles, was man braucht, ist unser kollektives Verlangen!

Kabbala Grundkurs

Der kurz entschlossene Sprung

Frage: Zu seiner Zeit hat Baal HaSulam vergeblich versucht, das Volk vor Gefahren zu warnen. Er verstand jedoch, was tatsächlich geschah. Warum ließ er die Hände nicht in diese Sackgasse fallen?

Meine Antwort: Es ist keine Sackgasse. Der Erfolg liegt in unseren Händen, und wir haben keinen anderen Ausweg. Wir müssen aktiv werden, besonders heute, in einer Welt, die sich in der Krise befindet. Jetzt handelt es sich nicht nur um das Überleben des Volkes Israel; der Kollaps nähert sich überall.

Es hat sich eine eigenartige Situation gebildet: alle verstehen, dass die Lage schlecht ist, aber niemand hat eine Lösung. Es sind keine Konflikte der Starken und der Schwachen, der Reichen und der Armen. Im Gegenteil – wir sind auf das globale Problem gestoßen, das sich in einigen Monaten in radikalster Weise zeigen wird.

Unter diesen Umständen müssen wir uns stärker denn je verbinden. Natürlich kommen auf uns schwere Zeiten zu. Es gleicht dem Übergang „des Endlichen Meeres“: solange du nicht ins Wasser springst, wirst du auch keinen Erfolg haben. Aber du hast alle notwendigen Bedingungen, um erfolgreich zu springen. Der Sprung über den Machsom ist problematisch und erfordert einen unbekümmerten Sprung. Aber du erreichst heute einen solchen Zustand, in dem du fähig wirst, diesen Sprung zu machen.

Auszug aus dem Unterricht nach der Zeitung „Das Volk“, 14.08.2011

Du hast einen Teil der zukünftigen Welt in dir!

Auf dem vergangenen Mega-Kongress haben wir Funken von Bina erhalten, uns von dem Gefühl des Gebens, der gemeinsamen Verbindung, der Gemeinschaft überwältigen lassen – jetzt habe ich das nicht mehr, doch dieses Bedürfnis, das leere Verlangen, ist geblieben!
Natürlich leide ich deswegen – ich muss unverzüglich meine Verbindung zu den Anderen erneuern lassen, das Licht anziehen, gemeinsam mit allen anderen handeln, einen ganzen Mechanismus dafür erschaffen.
Das alles ist jedoch ein Empfinden meines ersten spirituellen Verlangens! Ich habe zum ersten Mal ein spirituelles Gefäß erhalten, das ich vorher noch nie gehabt habe – ich hatte nur tierische und „allgemein-menschliche“ Verlangen. Nun aber habe ich die Leere von Bina – die Wahrnehmung des Nächsten, die vollkommen auf dem Geben aufgebaut ist – erhalten.
Ich habe gespürt, dass es außer mir noch jemand anderen in der Welt gibt! (und zwar nicht nur als Objekt zum Ausnutzen) Dieses Gefühl habe ich von Bina erhalten.
Das „Verlangen zu genießen“ verspürt so etwas nicht: ein Löwe, der einen Hirsch fresen will, verhält sich ihm gegenüber nicht wie zu einer Persönlichkeit. Er sieht einfach Dutzende von Kilos Fleisch vor sich, die er zum Überleben benötigt.
Er betrachtet alles, was sich vor ihm bewegt, nur aus diesem Blickwinkel. Er hat keine persönliche Beziehung zu seiner Umgebung, er will niemandem Böses tun.
Doch Bina, die sich in uns befindet, ist ein Teil des Höheren, die Eigenschaft des Schöpfers, und sie eröffnet eine Beziehung zu den „Menschen“ in uns. Während des Kongresses erlange ich diese Beziehung zum Nächsten, seine Wichtigkeit, und dadurch empfange ich Genuss, Erfüllung.
Nach Beendigung des Kontaktes fühle ich mich schlecht. Nicht weil mein Verlangen einfach gewachsen ist, sondern es gehört bereits einem ganz anderen Gebiet, der spirituellen Dimension, an.
Das ist ein Teil der zukünftigen Welt! Deshalb kann er auch nur von dort erfüllt werden, mit Hilfe der Gruppe, des Studiums, der gemeinsamen Handlungen.
Darin befindet sich das Heilmittel. Genau das bedeutet, den Weg des Lichtes zu gehen: selbst in sich das Verlangen aufzubauen und sich im vorhinein, um dessen Erfüllung zu kümmern – sich wie ein Greis fortzubewegen, der nach vorne gebeugt geht und bereits im Vorfeld sucht, als ob er irgendetwas verloren hätte…

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 16.08.2010

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Pfuscht nicht mit dem Gleichgewicht der Natur herum!

Eine Frage, die ich erhielt: Es ist bekannt, dass wir nur 2% unseres Gehirns benutzen. Könnte man sagen, dass unsere spirituelle Entwicklung uns erlauben wird, das existierende aber noch unbenutzte Potential unseres Gehirns zu entwickeln?

Meine Antwort: 2% sind mehr als genug für diese Welt. Was ist die Funktion der übrigen 98%? Die Funktion dieses „überschüssigen“ Volumens ist der spritituelle Fortschritt, d.h. die Entwicklung der Seele und die Warhnehmung der Höheren Welt. Das gleiche Prinzip wird nun in der Menschheit enthüllt.

Es sind nur 2% der Bevölkerung nötig, um die Bedürfnisse der gesamten Menschheit zu decken. Was sollten die übrigen 98% tun? Warum wurden sie von der Natur erschaffen?

Das ist ein alarmierendes Anzeichen. Immerhin funktioniert die Natur unter dem Einfluss des Gesetzes der Ausgewogenheit. Wenn bestimmte Tiere keine Überlebensmöglichkeiten mehr haben, weil sie sich entweder zu sehr vermehrt haben oder einfach „zuviel“ sind, sterben sie aus. Auf diese Weise hält die Natur das Gleichgewicht. Wir sind ebenfalls Teil der Natur und nähern uns einer solchen Situation.

Trotz allem existieren wir auf der menschlichen Ebene und wir benötigen diese 98% der Menschheit, um unsere spirituelle Korrektur auszuführen, so wie der größere Teil eines menschlichen Gehirns für die spirituelle Entwicklung notwendig ist. Das Problem ist, dass diese 2% der Menschen, (die für sich und uns alle materiell sorgen können), nicht in der Lage sind, sich spirituell zu korrigieren.

Dies ist so, weil das größte Übel in einer kleinen Anzahl von Menschen konzentriert ist. Die Portion an Übel in jedem Menschen ist riesig und seine Korrektur dadurch unmöglich. Darum wird dieses von der Höheren Kraft erschaffene Übel auf 7 Milliarden Menschen aufgeteilt und jeder ist für die Korrektur seines Teiles verantwortlich. Nur auf diese Weise kann die Korrektur verwirklicht werden.

Zur Zeit stehen wir einer riesengroßen Bedrohung gegenüber. Die Menschheit muss unbedingt beginnen, ihren Egoismus zu korrigieren, nicht wegen der spirituellen Entwicklung, sondern um ihrer selbst willen. Erst dann wird die Existenz von so vielen Menschen gerechtfertigt sein.

Großes Unglück steht uns bevor, wenn wir nicht mit der Selbstkorrektur beginnen. Der menschliche Egoismus ist die Geschichte hindurch angewachsen, doch nun befinden wir uns im allgemeinen System der Natur eingeschlossen. Wir sind ein Teil von ihr geworden und können auf keinen Fall ihr Naturgesetz umgehen, welches Geben und Liebe innerhalb unseres „maßlosen“ Egoismus ist. Von sich aus kennt die Natur keinen anderen Weg, sich ins Gleichgewicht zu bringen, als alle ihre „überschüssigen“ Teile loszuwerden, diejenigen, die nicht nach ihrem Gesetz leben.

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Verwandtes Material:
Blog-post: In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen

Das Zerbrechen der Eisenmauer

Unsere Zeiten sind insofern anders, als die Frage „Was ist der Sinn des Lebens?“ für die ganze Menschheit wichtig geworden ist. Wir beginnen zu begreifen, dass das Leben von uns gegenseitiges Einverständnis, Verständigung und ein Nebeneinander erfordert. Und wir können die Art der Verbindung zwischen uns, die für unser Überleben notwendig ist, nur durch die Methode der Kabbala hervorbringen.

Deswegen sehen wir heute den Zerfall der Eisenmauer zwischen der Wissenschaft der Kabbala und der Menschheit, die Baal HaSulam erörterte. Die Mauer existierte 2000 Jahre lang und ist jetzt am zerbrechen. Dies geschieht, weil zusammen mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen den Menschen Fragen aufgekommen sind, und darin liegt die genaue Position des Zerbruchs. Genau hier kann die Wissenschaft der Kabbala (und nur die Wissenschaft der Kabbala) helfen.

Folglich wird Erlösung nicht von alleine geschehen. Die Menschheit wird keine Regulatoren finden, die unseren Niedergang korrigieren könnten, jedoch wird sie herausfinden, dass alles lediglich von der Entwicklung positiver Beziehungen zwischen den Menschen abhängt. Viele Leute sprechen über die Notwendigkeit korrekter Beziehungen, jedoch niemand besitzt die Mittel für eine Korrektur, die Fähigkeit, das Licht anzuziehen, die Höhere Energie, die Kraft der Natur. Wenn die Menschen die Notwendigkeit haben werden, sich oberhalb ihres Egoismus miteinander zu verbinden, werden sie dazu ohne die Wissenschaft der Kabbala nicht imstande sein.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Es steckt mehr in dieser Frage, als wir denken
Blog-post: Eine ehrliche Diagnose ist die halbe Heilung
Blog-post: Wir befinden uns an der Schwelle zu einer außergewöhnlichen Entdeckung
Baal HaSulam: Einführung zu Talmud Esser Hasfirot

Selbst “gefräßige” Bäume sind perfekt, im Gegensatz zu Menschen


In den Nachrichten (aus New Scientist): „‘Gefräßige‘ Bäume lassen genügend Platz für die kleinen Pflanzen“ Während sie sich den Löwenanteil an den Ressourcen aneignen, lassen Bäume genug „Krümel“ für kleinere Nachbarpflanzen übrig, damit diese sich durchschlagen können, sagen Forscher. Die Erkenntnis widerspricht früheren Auffassungen von Pflanzenkonkurrenz und unterstützt eine neue Sichtweise, wie die Pflanzengröße das Überleben und die Konkurrenz der Nachbararten beeinflusst. … das Zusammenspiel der Pflanzen ist weit vielschichtiger, als nur ein rücksichtsloser Kampf um Ressourcen. Viele Pflanzen ziehen einen Nutzen daraus, unterhalb ihres breiteren und viel rohstoffintensiveren Nachbarn zu leben.

Mein Kommentar: Alles in der Natur ist perfekt und miteinander verbunden. Wir Menschen sind die einzige Ausnahme, und weil wir unvollkommen sind, sind wir nicht einmal in der Lage, die Perfektion in der Natur zu erkennen. Was wie ein Kampf um Macht aussieht, ist in Wirklichkeit eine Ausführung der strikten Naturgesetze. Nur der Mensch wurde unvollkommen geschaffen, und dies geschah mit Absicht, damit er die Natur (den Schöpfer) studiert und aus eigenem Antrieb Perfektion erreicht.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen
Blog-post: Wie können wir die Natur verändern?
Blog-post: Der Schöpfer = die Natur

Jeder Überfluss, den wir in Anspruch nehmen, schadet uns

Alles auf den leblosen, pflanzlichen und tierischen Stufen in unserer Natur befindet sich in Gleichgewicht, da sie nur soviel verbrauchen, wie sie für ihre Existenz benötigen. Die menschliche Natur ist jedoch anders. Ein Mensch ist bereit, die gesamte Welt in Anspruch zu nehmen, um auch nur einen kleinen Genuss zu erhalten, selbst wenn er diesen Genuss nicht zum Existieren benötigt. Durch dieses Verhalten bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht.

Der Mensch ist das einzige Element in der Natur, das sich im Ungleichgewicht befindet. Die Menschen nehmen sich mehr aus der Natur, als sie brauchen, was sehr ungesund für uns ist, denn jegliches Übermaß, das wir konsumieren, ist schädlich für uns. Doch dazu kommt, wenn wir unser Gleichgewicht mit der Natur stören, dann verursachen wir eine Krise in der gesamten Natur. Das heißt, wir sind diejenigen, die all die Tornados, Tsunamis und die globale Erwärmung verursachen, indem wir aus der Natur mehr nehmen, als wir brauchen.

Die Menge ist nicht wichtig, doch was zählt, ist, ob wir es wirklich benötigen. Wenn wir mehr Ressourcen aus der Natur zum Überleben brauchen würden, würden wir fähig sein, mehr zu nehmen, ohne dadurch die Natur in ein Ungleichgewicht zu bringen, da wir aus einem wahren Bedürfnis heraus konsumieren würden. Alles, was wir von der Natur erhalten, sollten wir dazu verwenden, um im Gleichgewicht zu bleiben und jedem Menschen einen normalen, allgemein akzeptablen Lebensstil zu garantieren.

Jeder von uns will jedoch mehr als das Notwendige und auf diese Weise bringen wir die Natur aus dem Gleichgewicht. Die Stufen der Natur sind pyramidenartig strukturiert und der nächste Schlag wird uns auf der leblosen Stufe befallen, und nicht so sehr auf der pflanzlichen oder tierischen. Wir sollten nach ökologischen Problemen Ausschau halten und nach Schlägen auf der unbelebten Stufe der Pyramide (Feuer, Luft, Wasser und Erde).

Es gibt jedoch einen Weg, um diese Schläge abzuwehren: Sobald wir anfangen, nur soviel zu verbrauchen, wie wir zum Überleben benötigen, werden wir die gesamte Pyramide ins Gleichgewicht bringen. Alles wird sich normalisieren und wir werden eine positive Reaktion von der Natur erhalten.

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Blog-post: Das ist nicht das Ende der Welt, sondern der Anfang
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Blog-post: Die verborgene Bedeutung der Bibel

Die innere Harmonie der Menschheit


Eine Frage, die ich erhielt: Sie verwenden häufig das Wort „Harmonie“. Was meinen Sie damit?

Meine Antwort: Die Harmonie der Menschheit bezieht sich auf die richtige Verbindung zwischen den Menschen und den Regierungen innerhalb der Gesellschaft.

Diese Verbindung wird ein normales Funktionieren der wirtschaftlichen, politischen, militärischen, erzieherischen, familiären und der anderen Systeme erschaffen, die zurzeit in der Krise sind.

Es ist notwendig, die Menschheit zu einem Stadium der inneren Harmonie zu bringen, ohne die ihr Überleben unmöglich ist, da wir enthüllt haben, dass die Zerstörung der vorherigen Beziehungen zu dieser vielfältigen Krise geführt hat.

Wirtschaft, Politik, Ausbildung, Familie, Gesellschaft, Geschäftsleben und Handel werden von den Menschen gebildet und beruhen auf menschlichen Beziehungen. Plötzlich entdecken wir, dass wir sie auf einer egoistischen Basis erbaut haben und die altruistische Basis jetzt offenbart wird, mit der wir nicht übereinstimmen. Nichts, was wir ehemals erschaffen haben, funktioniert jetzt.

Wir sehen es als eine Krise von Institutionen. Aber in Wirklichkeit ist es eine Krise unserer gegenseitigen Beziehungen. Heute müssen wir die Institutionen verändern, die wir geschaffen haben. Die Natur hat uns in eine Position der Abhängigkeit voneinander gebracht, so dass wir verpflichtet sind, uns in Übereinstimmung mit den neuen Anforderungen der Natur zu ändern: Lasst uns ein System einer vollständigen und harmonischen Verbindung untereinander erschaffen. Das ist, was die Wissenschaft der Kabbala uns lehrt.

 

Es gibt einen Zweck für die Turbulenzen in unserem Leben


Wir befinden uns heute in einem einzigartigen Dilemma: Die Natur zeigt uns, dass wir voneinander getrennt sind und einander hassen und dass unser Egoismus zerstörerisch ist. Dennoch zeigt sie uns auch, dass wir auf einer globalen Ebene voneinander abhängen und gegen unseren Willen miteinander verbunden sind.

Wir können nirgendwohin voreinander davonlaufen. Wir werden verpflichtet, das Gesetz der Natur zu befolgen, und es ist die Natur, die uns dazu zwingt, viel mehr als künstliche, vom Menschen geschaffene Bedingungen. Wenn wir diesem Gesetz nicht Folge leisten, werden wir in noch größerem Konflikt mit der Natur sein und uns dem Risiko von noch größeren Schlägen und Leiden aussetzen, bis hin zu Auslöschung. Und all das wird aufgrund unseres Egoismus geschehen.

Wir sind in einem Zustand der Vertreibung aus der Natur. Gibt es irgendetwas, das uns aus diesem Zustand befreien könnte? Das gibt es: Unsere Erlösung liegt in der Erschaffung der richtigen Verbindung zwischen uns und der Natur um uns. Das wird uns die Gelegenheit geben, ein integraler, harmonischer Teil von ihr zu werden.

Es ist zwingend, dass jeder von uns fühlen und verstehen wird, dass unser Überleben -Nahrung, Wasser, Klima, Gesundheit, psychische und spirituelle Bedingungen und alles andere – ausschließlich von unserer Harmonie mit der Natur abhängen. Das ist in der Tat der Zweck der Turbulenzen in unserem Leben. Alle Situationen, Vorfälle und Zustände, durch die wir gehen, geschehen mit der Absicht, uns bei der Enthüllung der inneren, antreibenden Kraft zu helfen, welche der Schöpfer ist. Die Schwierigkeiten und Spannungen ermöglichen es uns zu lernen, Ihn zu fühlen und zu erkennen, dass Er die Ursache hinter allem ist.

Das ist der Grund, weshalb die Krisen in Wellen kommen. Ihr Ziel ist es, zu enthüllen, dass der Hass zwischen uns der Grund für alle üblen Dinge in der Welt ist. Wir werden dann erkennen, dass dieser Hass einer Vertreibung aus der Vollkommenheit gleichkommt und dass die Erhebung über diesen Hass
uns von der Ausschließung befreien wird.

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Blog-post: Ein perfektes Leben wird für uns bereit gehalten
Blog-post: Wir können uns nicht verbinden – aber wir müssen
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu Geschöpfen
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