Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'System'

Die Krise ist die Enthüllung unserer zerbrochenen Verbindungen

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Phase, die sich zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte vollzieht. Heute werden der menschliche Egoismus und die Verbindung zwischen uns global enthüllt. Das zeigt uns, wie abhängig wir voneinander sind, wie das Verlangen zu empfangen den gesamten „Raum“ zwischen uns ausfüllt und uns in allen Lebensbereichen in die Krise führt: in Kultur, Wirtschaft, Erziehung, Wissenschaft, im Familienleben und in unserer Einstellung zu uns selbst und anderen.

Alle Verbindungen, die uns zu einem einzigen System von Seelen vereinen, werden uns in ihrer egoistischen Form enthüllt, die für den Gebrauch untauglich sind und uns Leiden verursachen. Das geschieht, um die gesamte Menschheit zu zwingen, sich auf die nächste Stufe zu erheben – die spirituelle Stufe. Aus Hoffnungslosigkeit werden die Menschen danach verlangen, ihre egoistischen Beziehungen zu altruistischen zu ändern. Daher enthüllt uns die Natur, dass die egoistische Verbindung zwischen uns böse ist, dass sie unser Leben zerstört und sogar unsere Existenz gefährdet.

Jetzt wird die spirituelle Stufe in unserer Welt enthüllt. Jedoch sehen wir sie von der entgegengesetzten Seite. Was uns fehlt, ist unsere Erkenntnis des Bösen, um das Licht anzuziehen, das unser egoistisches Verlangen zu einem Verlangen des Gebens an den Nächsten korrigieren wird. Damit das geschieht, müssen wir herausfinden, dass wir uns im Exil befinden. Die Schechina befindet sich im Exil – die Sammlung aller Seelen, in welcher der Schöpfer, die Höhere Kraft, die uns miteinander verbindet, enthüllt wird. Wir müssen die Schechina aus dem Staub erheben, damit sich unsere Verlangen zu einem einzigen gemeinsamen Verlangen vereinen, als ein Mensch mit einem Herzen. Das wird die Enthüllung der Schechina und ihr Auszug aus dem Exil genannt.

 

Gedruckte Zeitungen sind eine “vom Aussterben bedrohte Art”, sagt Senator John Kerry


In den Nachrichten (aus CNN): „Kerry: Zeitungen – eine ´vom Aussterben bedrohte Art´!“ Senator John Kerry sagte, dass Zeitungen eine „vom Aussterben bedrohte Art“ werden, da immer mehr Menschen sich der „Leistung, Effizienz und technologischen Eleganz“ der Internet-Nachrichten zuwenden.

In den Nachrichten (aus Yahoo News): „Kein Rettungplan für die Zeitungsindustrie“ Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, erklärte: US Zeitungen wurden von einem bedeutenden Rückgang der Werbeeinnahmen und Auflagen und der Migration der Leser zu kostenlosen Online-Nachrichten betroffen. Der Unterausschuss des Senats für Kommunikation, Technologie und Internet kündigte Pläne an, zwischenzeitlich eine Anhörung über „die Zukunft des Journalismus“ abzuhalten.

Mein Kommentar: Es gibt keinen Zweifel darüber, dass schon bald alle Informationen „online“ sein werden, denn der Egoismus, der sich jetzt entwickelt, ist „virtuell.“ Es ist daher zwecklos, diesen Änderungen Widerstand zu leisten.

Allerdings, der Inhalt dieses neuen Informationstypus muss auf die neuen Arten des Verlangens, die die Leute haben, antworten, denn der Egoismus der Menschen wird global und integral. Und dies kann nur durch das Verstehen des Systems unserer neuen Beziehungen ausgebildet werden. Jene, die dies verstehen, werden schlussendlich die Oberhand gewinnen.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Von unserer Welt- zur virtuellen Welt-zur spirituellen Welt

Es liegt an uns, Gift in Medizin zu verwandeln


Der gesamte Heilungsprozess geschieht durch die Erkenntnis des Bösen, durch die Wahrnehmung des Bösen mit Hilfe des Gifts. Das Symbol für die Medizin ist eine Schlange, die um einen Giftbecher geschlungen ist. Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als wäre dies etwas, das für eine Person den größten Schaden herbeiführt und sie sterben lässt. Tatsächlich jedoch geschieht das Gegenteil – es heilt eine Person.

Wie ist es möglich, dass dieselbe Sache eine Quelle sowohl für Leben als auch für Tod sein kann? In der Tat liegt es an der Person, die entscheidet, wie diese Quelle sie beeinflusst. Sie selbst bestimmt, ob der Tropfen Gift für sie giftig oder heilsam ist.

Einige Leute möchten die menschliche Natur untersuchen und verstehen, wie man sie heilt. Andere verwenden dieselbe Untersuchung, um zu lernen, wie man Gift in Medizin umwandelt. Und andere wiederum verwenden diese Medizin bloß. Sie müssen sich jedoch bewusst sein, dass sie krank sind, wenigstens bis zu einem gewissen Maß. Sie müssen verstehen, was es bedeutet zu leben, was es heißt zu sterben, was gut und was schlecht ist, und müssen lernen, dass es eine Medizin gibt, die es ihnen ermöglicht, von einem Zustand zu einem anderen zu gehen.

Ein Mensch muss wissen, dass es einen „Doktor“ gibt, zu dem er gehen kann und den er bezahlen kann, um eine Behandlung zu erhalten und diese Behandlung kann durchaus auch schmerzhaft sein. Aber auf gewisse Weise muss er am Heilungsprozess teilnehmen.

Die gesamte menschliche Entwicklung geschieht unter der Aufsicht eines vertrauenswürdigen, echten Arztes. Die Menschheit hat die Medizin erhalten und ist durch einen Entwicklungsprozess gegangen. Und jetzt ist es für die Menschen an der Zeit, an diesem Prozess selbstständig mitzuwirken. Warum? Weil man die Stufe des „Menschen“ nur erreicht, indem man am allgemeinen System mitwirkt, es aufbaut und sich wünscht, dass es errichtet wird, um das System von Adam zu offenbaren – das System der Seelen, die miteinander durch das Band des Gebens verbunden sind. Dadurch werden sie den Eigenschaften des Schöpfers angeglichen.

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Blog-post: Ärzte haben eine neue Diagnose: „Das Krisensyndrom“
Blog-post: Über Leben, Tod und die Seele
Baal HaSulam Artikel: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Wir haben die Wahl: Wollen wir unsere globale Wirklichkeit studieren oder in den Krieg ziehen?


Viele Menschen schreiben jetzt über die Möglichkeit eines Krieges. In der Vergangenheit kam die Menschheit oft durch Kriege aus schwierigen Situationen heraus. Wenn jedoch in der heutigen Situation ein Krieg stattfinden sollte, wäre es kein Krieg zwischen Armeen irgendwo entlang der Grenzen, sondern der Krieg würde alle Nationen der Welt betreffen und deshalb haben die Menschen so große Angst davor.

Darum ist es keine weise Entscheidung, in den Krieg zu ziehen. Das würde unsere Leiden nur vergrößern und wir würden uns fragen: „Warum? Was passiert? Wie kommen wir aus diesem Zustand heraus?“ Wir wären dann gezwungen, eine Antwort darauf zu finden, was wir als nächsten tun.

Es wäre großartig, wenn die Menschen sich diese Fragen jetzt stellen würden, bevor ein Krieg beginnt, während sie die gleichen Empfindungen des Leidens haben, die sie nach einem Krieg haben würden. Jedoch ist das etwas, das Menschen nicht können. Die Kabbala schlägt vor: „Lasst uns diesen Prozess aus der Perspektive der Kabbala anschauen!“ Aber die Menschen erwidern: „Wir wollen nicht.“ Sie wollen sich dieser Wissenschaft nicht annähern, weil sie die Menschen die Leiden ihres gegenwärtigen Zustandes spüren lässt.

Jedoch kann das Leiden, das durch die Kabbala in den Menschen erweckt wird, einen Krieg ersetzen! Anstatt in Wirklichkeit durch diese Leiden zu gehen, wird man sie in dem System der Kräfte spüren: Man wird spüren, wie sehr man vom perfekten Zustand entfernt und wie gering und stur man ist. Wir können unsere Bemühungen auf das Erreichen größeren Erkennens und auf das Lernen richten, anstatt darauf, Schutz vor Bomben und Blutvergießen zu suchen!

Wenn die Menschen das verstehen könnten, dann würden sie vom Weg des Leidens zum Weg des Lichtes wechseln. Letzten Endes müssen wir in jedem Fall die Erkenntnis des Bösen erlangen und dieses Erkennen kann entweder auf dem Weg des Krieges oder dem Weg des Lernens stattfinden. Lasst uns hoffen, dass die Menschheit erkennen wird, dass sie diese zwei möglichen Wege der Entwicklung hat und dass einer dieser Wege besser als der andere ist. Die Menschen glauben noch immer, dass es einen anderen Weg als Krieg aus der Krise gibt, weil jeder vor der Entwicklung und der Produktion in der Waffenindustrie Angst hat.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Spiel des Lebens hat neue Regeln
Blog-post: Krieg wird alles auslöschen

Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt, mit den Fragen und Veränderungen aufzuhören

Wir sind nichts anderes als ein Verlangen zu empfangen, das durch Genuss gesteuert wird. Dieses Verlangen (wir) geht von einem Zustand zum nächsten über, unter dem Einfluss von zwei Kräften: Anziehung und Abstoßung. Daher gibt es in der gesamten Schöpfung nur zwei Komponenten: ein Verlangen nach Genuss und einen Genuss, der es in Bewegung setzt. Beide existieren auf allen Ebenen und Stufen – in festen, kristallisierten, flüssigen, biologischen und chemischen Elementen und in der gesamten unbelebten, pflanzlichen und tierischen Materie. Die Grundlage von allem ist ein Verlangen nach Genuss und die Erfüllung, die diesem gegenübersteht.

Es entsteht die Frage: Wenn alles, was existiert, nur das Verlangen zu empfangen und seine Erfüllung ist, dann scheint es, dass dieses System statisch ist. Warum also ist von Anfang an Bewegung darin? Letzen Endes hat der Schöpfer anfänglich das Verlangen zu empfangen mit Hilfe der Kraft des Gebens erschaffen. Daher sollte das System Ausgeglichenheit erlangen und beim Erreichen des Gleichgewichts zwischen den Kräften aufhören, sich zu verändern. Warum also gibt es keine solche Ruhe, sondern nur ständige Bewegung?

Die Antwort ist, dass es eine zusätzliche Kraft in diesem System gibt, die wirkt. Die Kraft, die in der Schöpfung wirkt, beinhaltet zwei Komponenten: der Schöpfer möchte dem Verlangen, das Er geschaffen hat, Genuss geben und außerdem möchte Er dieses Verlangen zur Angleichung mit Ihm bringen. Somit hat das Verlangen eine Empfindung des Genusses und innerhalb dieser Empfindung enthüllt es eine andere Empfindung – die Wahrnehmung vom Geber.

Das ist der Grund für die Fragen: „Wofür? Warum?“ Und diese Fragen wollen nicht, dass wir uns zurücklehnen und das Leben genießen. Andernfalls würden wir ein Gleichgewicht erreichen und wie Tiere sein. Alles wäre wunderbar und die ganze Natur würde am Punkt des Gleichgewichts stehen bleiben.

Doch das Ziel der Schöpfung ist es, die gesamte Schöpfung, einschließlich der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufen, zur Gleichheit mit dem Schöpfer zu bringen. Aus diesem Grund ist in allem Bewegung enthalten. Aber wer oder was setzt alles in Bewegung? Es ist nicht das Verlangen zu genießen und Genuss zu empfangen, sondern die Empfindung vom Geber, der innerhalb des Genusses enthüllt wird.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Die Freiheit“ am 06.03.2009)

Die Notlage der Bauern wird uns alle in Mitleidenschaft ziehen


In den Nachrichten (aus The Independent): „1500 Bauern begehen Massensuizid in Indien“ Über 1500 Bauern haben in einem indischen Bundestaat Selbstmord begangen, nachdem sie sich durch einen Ernteausfall verschuldet hatten. Die Selbstmorde durch Bauern nehmen durch den Teufelskreis, der durch Geldverleiher erzeugt wird, zu. Diese überreden die Bauern dazu, Geld zu nehmen, wenn aber die Ernten ausfallen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als der Tod.

Mein Kommentar: Und was passiert mit ihren Familien – was werden sie nun tun? Da überdies die ganze Menschheit als ein einziges System miteinander verbunden ist, wird dieses Leid Katastrophen für uns alle auslösen.

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Blog-post: Ärzte haben eine neue Diagnose: „Das Krisensyndrom“
Blog-post: Banken sollten nicht nach Belieben Geld erzeugen können

In der neuen Gesellschaft werden wir keinen Überfluss benötigen


Frage: Als Sie die Prinzipien der Korrektur erläuterten, sagten Sie, dass eine Organisation nur das Nötigste für ihre Aufrechterhaltung behalten sollte und den Gewinn auf ein gemeinsames Konto übertragen soll, welches allen Menschen gehört. Auf diesem Konto würde eine sehr große Summe zusammenkommen, aber wofür würde es verwendet werden?

Antwort: Wenn man dieses System anwendet, wird die Welt Gleichgewicht mit der Natur erreichen, denn die Welt wird nicht mehr nehmen, als sie braucht, und vom Luxus absehen. Was dann übrig bleibt, wird mit Spiritualität gefüllt werden. Dies bedeutet, dass ein Mensch Freizeit haben wird, ein gutes Gehalt, ein Auto usw. Und zusätzlich wird er auch ein richtiges Verhältnis mit anderen Menschen und der gesamten Natur bekommen – ihren unbelebten, pflanzlichen und tierischen Ebenen. Folglich wird er nicht das ökologische Gleichgewicht der Natur zerstören. Im Verhältnis zu anderen Menschen wird er nur das verbrauchen, was er zum normalen Lebensunterhalt benötigt, und im Verhältnis zur gesamten Natur würde die ganze Menschheit das Gleiche tun.

Wenn man mit der Natur im Gleichgewicht ist, dann gibt es keine ökologischen Anomalien. Auch Gesundheitsprobleme werden aufhören zu existieren – sowohl diejenigen, die aus unserem Inneren kommen, d.h. von der tierischen Stufe, als auch solche, die uns von außen befallen. Da die Menschen sich dann im Gleichgewicht befinden, wird es keine Überschüsse geben, da es nichts geben wird, was übrig bleiben könnte. Wenn jeder nur das nimmt, was für seine Existenz nötig ist, dann würden wir auch nicht 20 Stunden am Tag arbeiten müssen, nicht die Umwelt verschmutzen und wir hätten auch kein Problem mit der Frage, was man mit den Überschüssen machen sollte – es würde einfach keine geben.

Jeder wird sein Leben rechtschaffen leben, und nichts für sich selber verlangen. Wenn ich alles Notwendige besitze, und mein Denken mit Spiritualität beschäftigt ist, dann werde ich in der spirituellen Welt und glücklich sein. In der Vergangenheit war alles was ich genießen konnte 20 Pfund Fleisch, das ich im Vorratsschrank gelagert hatte. Überschuss ist nur solange notwendig, solange nicht jeder alles hat, was er benötigt. Wenn jedoch jeder mit allem, was er braucht, versorgt ist, dann werden wir nichts anderes aus der Natur benötigen. Wenn die Menschheit sich zu einem Menschen vereint, dann wird sie mit der Natur nur auf der Basis der Notwendigkeit zusammenwirken.

So handelt ein Kabbalist: Er konsumiert nur, was er für das tägliche Leben braucht und widmet den Rest seines Lebens der spirituellen Arbeit. Dies ist wirklich das Einzige, was ihn erfüllt. Wir müssen nur 8-10 Stunden am Tag arbeiten, solange es bedürftige Menschen gibt. Und wenn es die nicht mehr gibt, brauchen wir auch nicht mehr solange zu arbeiten. Wie viel werden die Menschen arbeiten? Dies wird durch die Notwendigkeit bestimmt. Und wie bestimmt man die Notwendigkeit? Der Mensch definiert es nach seinem Gefühl der Ausgeglichenheit.

Auf diese Weise werden wir Balance erreichen, wie auch die Weltbevölkerung. Wir wissen nur nicht, was Balance eigentlich bedeutet. Das ist, wenn das Pferd (das Geschöpf) sich mit dem Reiter (dem Schöpfer) voran bewegt, und es keine Spannungen sondern nur Harmonie zwischen ihnen gibt.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 08.03.2009)

Kabbala Akademie

Das Horn des Messias ist der Ruf zur Einheit


Eine Frage die ich erhielt: Wenn Leute leiden, schließen sie sich zusammen. Jetzt, da die gesamte Welt leidet, gibt es eine Chance zur Einheit, aber wird sich diese Einheit nicht in dem Moment auflösen, wenn sich die Situation verbessert?

Meine Antwort: Die Leute vereinigen sich nicht, weil sie hungrig sind. Vielmehr wird das System, in dem wir leben, sich als ein Netzwerk offenbaren, dem es an der richtigen gegenseitigen Verbindung fehlt. Daher wird die Einheit nicht auf der Ebene der Banken, der Wirtschaft oder der zwischenmenschlichen Beziehungen stattfinden. Diese Krise wird jedermann in eine Sackgasse führen, und die Situation wird sich nur dann verbessern, wenn die Leute sich miteinander verbinden. Die Erkenntnis des Bösen wird weiter anwachsen und entsprechend werden sich die Leute mehr und mehr korrigieren.

Heutzutage beginnt die ganze Welt für den Schöpfer zu arbeiten. Die ganze Welt – die eine einzige Seele beinhaltet – muss die spirituellen Stufen hinaufsteigen, den ganzen Weg zur Unendlichkeit. In der Vergangenheit ging nur eine kleine Gruppe von Leuten diesen Weg zur Welt der Unendlichkeit, aber heutzutage muss die ganze Welt ihn gehen.

Das wird „das Kommen des Messias“ genannt und die Verbreitung der Weisheit der Kabbala für die ganze Welt wird „das Horn des Messias“ genannt. Es gibt ein Gesetz, das aussagt: das Allgemeine und das Besondere sind gleich. Folglich wird die ganze Welt die genau gleichen Prozesse durchleben wie die Gruppe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wir müssen die Großartigkeit des Systems enthüllen, in dem wir uns befinden
Blog-post: „Auserwählt“ zu sein bedeutet, die Verantwortung zu haben, der Welt spirituell zu dienen
Baal HaSulam Artikel: Das Horn des Messias

Das Spiel des Lebens hat neue Regeln


Heute sagen Banker und Industrielle, dass die richtige Verbindung zwischen uns fehlt. Wir haben natürliche Ressourcen und Industriezweige, wir haben genug Geld gedruckt, wir haben ein Verlangen – wir haben alles! Uns fehlt es nur an einem: Die Fähigkeit, zwischen all diesen Dingen eine funktionierende Verbindung zu schaffen.

Alles hat plötzlich aufgehört zu funktionieren, obwohl von allem reichlich vorhanden ist: Flugzeuge, Autos, Fabriken, Banken, Nahrung. Also warum funktioniert das System nicht? Es funktioniert nicht, weil wir nicht wissen, wie wir all diese Komponenten verbinden sollen. Aber waren wir jemals dazu fähig?

Ja, wir waren es, aber nun ist es so, als hätte jemand von „außen“ einen Knopf gedrückt, und die bisherige Verbindung hat aufgehört zu funktionieren. Nun brauchen wir eine neue Verbindung. Es ist wie ein Monopolyspiel, wo sich die Regeln des Spiels verändert haben und wir neue Regeln lernen müssen. Es ist ein neues Programm, welches heute in Form einer universellen Verbindung enthüllt wird.

Die gesamte Menscheit wird sich bald wie betäubt und eingefroren fühlen und der Stillstand wird weiter anwachsen, bis das letzte bisschen Luft aus den Reifen verschwunden ist und die ganze Machine komplett stoppt. Das wird so lange dauern, bis wir die richtige Verbindung gefunden haben.

Die richtige Verbindung bedeutet, dass wir uns wie eine globale Gesellschaft verhalten müssen, wie ein „kleines Dorf“, wo sich jeder um jeden sorgt. Und dies ist nur durch Liebe für den Nächsten möglich. Das heißt, bis wir uns nicht auf „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ programmiert haben, können wir das System nicht in Betrieb nehmen. Wir können anfangen uns mit jedem zu bekriegen oder sonst irgendwas tun – nichts wird helfen. Das Problem ist, dass die Verbindung zwischen uns unterbrochen ist, und es gibt nichts für uns zu tun, außer sich zu verbinden und uns über das Ego zu erheben. Das ist das einzige, was helfen wird.

 

Die Religion ist lediglich ein kulturelles System in unserer Welt.

Eine Frage, die ich erhielt: Als Kabbala-Student ertappe ich mich dabei, meine Religion (Christentum) in Frage zu stellen, aber mein Vertrauen in Gott nimmt ständig zu. Ich möchte mein religiöses Leben nicht aufgeben, aber ich empfinde ein Drängen (einen Sog), zum Judentum zu konvertieren. Das ganze ist sehr ernst, wenn man es aus dem Standpunkt eines Christen betrachtet. Was denken Sie darüber?

Meine Antwort: Im Erreichen des Ziels der Schöpfung gibt es keine Beziehung zur Religion. Religionen sind nicht mehr als ein kulturelles System einer bestimmten Gesellschaft. In diesem Sinne können sie weiter existieren, aber alles was darüber liegt, kann nur durch das Studium der Kabbala erlangt werden. Das gilt für alle Menschen, ob religiös oder nicht.

Gewöhnlich geben Menschen die Religion auf, wenn sie beginnen, zur Natur bzw. zum Schöpfer zu gelangen. Später werden sie dann sehen, das Religion nichts weiter ist als ein System dieser Welt, ähnlich einem sozialen Verein, und sie sind bereit ihre Religion physisch zu befolgen.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Der wahre Ursprung der Religionen
Blog-post: Warum die Religion gegen die Kabbala ist
Blog-post: Der Unterschied zwischen spiritueller Korrektur und dem Einhalten der Rituale
Artikel: Unterschied der Kabbala von der Religion