Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kinder der Welt – vereinigt euch!

Wir entwickeln die Methode der Korrektur bei unseren täglichen Lektionen. Wir errichten sie aus den Originalquellen und ihren Erklärungen, aus Fragen und Antworten. Wir schaffen im selben Zusammenhang ein Bildungssystem.

Hier eröffnet sich ein spezieller Kanal der Verbreitung der Kabbala für die gesamte Welt. Letztendlich bereitet die Erziehung allen Eltern Kopfzerbrechen, oder besser gesagt Herzschmerzen. Jeder, in jedem Teil der Welt, ist besorgt um seine Kinder, Norden und Süden, Amerika, Asien, Afrika, Russland und Europa, China und Japan. Das Problem der Erziehung erwacht überall in verschiedenem Ausmaß.

Deswegen ist die Welt bereit, sich unsere Entwicklungen in diesem Bereich anzuhören. Wir stehen in Kontakt mit der UNESCO, der wichtigsten Organisation, wenn es um Erziehung in der ganzen Welt geht. Wir wurden sehr positiv empfangen und Vertreter von uns haben bereits an zwei Veranstaltungen in New York und Moskau teilgenommen.

Wir haben entdeckt, dass die Welt sich danach sehnt, dieses Problem zu lösen, aber niemand hat eine Lösung. Die UNESCO setzt hohe Erwartungen in uns, und sie ist begeistert von der Qualität unserer Materialien, die dieses Thema betreffen. Es ist tatsächlich so, dass unsere Materialien heute alle Grenzen durchbrechen. Jede Woche produzieren wir 50-100 Seiten neuen Text. Zur gleichen Zeit arbeiten wir an einem neuen Buch, welches unter der Obhut der UNESCO veröffentlicht wird. Verschiedene andere große Projekte sind in Arbeit.

Es gibt keinen Zweifel, wenn wir es schaffen, eine „gute“ Generation zu schaffen, werden sie ihrerseits wissen, wie sie ihre Kinder erheben können. Aus diesem Grund liegt das Hauptproblem darin, einen Weg zu finden, um eine Generation zu formen, die anstelle einfachen Wissens eine Erziehung empfängt, welche uns befähigt, Kinder in Menschen zu verwandeln, mit der vollständigen Empfindung dieser Welt.

Sie werden den Grund und den Sinn ihres Lebens kennen, wie sie sich miteinander verbinden können, warum sie mit dem Bruch beginnen und warum sie sich selbst korrigieren müssen. Kurz gesagt – sie werden wissen, wie man die richtige Einstellung gegenüber der Welt entwickelt.

Als nächstes verwirklichen wir Erziehungsprogramme mit der Gruppe unserer Kinder. Wir korrigieren sie und finden auf diesem Weg viele neue Zugänge. Zum Beispiel haben wir entdeckt, dass Kinder einander sehr gut etwas beibringen können. Zum Beispiel lernt eine 10-jährige von einer 14-jährigen.

Denn die jüngeren sehen die älteren als Vorbilder an und sie möchten wie sie sein, während die älteren stolz auf ihre Rolle sind. Am Ende knüpft der Altersunterschied einen starken Bund. Generell wachsen die Kinder entsprechend der neuen Methode auf, die sich völlig verändert.

Im Wesentlichen ist die Gesamtheit der Kabbala eine Wissenschaft der Erziehung; wir verwenden sie, um uns zu erziehen. Jedenfalls ist das unter den Kindern deutlich erkennbar. Es ist kein Fehler, dass sie in unseren Armen ihrer Kindheit entwachsen. Die Sache hängt von uns ab, denn sie sind bereits vorbereitet, um die spirituelle Methode der Erziehung von uns zu empfangen.

Das Studium der zehn Sefirot erklärt das Wachstum des spirituellen Menschen in uns. Wir können ein Kind entsprechend denselben Grundsätzen erheben, wie wir ihn durch die Jahre (Grade) zum Erwachsenwerden begleiten, nicht nur des physischen, sondern auch des spirituellen. Das ist die Methode, die wir entwickeln, aufbauen und verwirklichen möchten.

In diesem Sommer planen wir die Eröffnung eines zwei-wöchigen Sommerlagers für Kinder aus der ganzen Welt. Das Programm wird per Internet in die ganzen Welt übertragen, so dass jedes Kind sich mit den gemeinsamen Aktivitäten verbinden kann, denn das wird während der Sommerferien passieren. Wir werden versuchen, die Verbindung der Kinder in Zukunft genauso zu unterstützen, so dass sie schließlich in die neue, internationale Virtuelle, genau wie in die physische Gruppe wachsen.

Aus der Lektion 6, WE! Tagung 3.4.2011

Das System, das dich mit der Unendlichkeit verbindet

Frage: Was brauchen wir, damit das System, das „Sohar“ heißt, uns zur Vereinigung führt?

Meine Antwort: Wir benötigen mehr Absicht, mehr Verlangen. Der Sohar ist das integrale System der ganzen Wirklichkeit. Doch warum heißt es „Sohar“? Und warum müssen wir ein bestimmtes Buch öffnen, einen bestimmten Text lesen, der von einer bestimmten Person geschrieben wurde und uns bestimmte Worte anhören?

Dieses allgemeine System der Wirklichkeit wurde geschaffen, damit wir durch große Kabbalisten, die die Mittler sind, mit ihm verbunden werden. Sie erschaffen das Band zwischen diesem System und uns und drücken diese Verbindung in Worten und Sätzen aus.

Ich lese dieses Buch und verstehe nichts. Ich kann es auch rückwärts lesen. Der Punkt ist der, dass ich mich mit diesen Kabbalisten verbinden will, die ihre Schriften an mich weitergegeben haben; denn sie möchten, dass ich mich mit ihnen verbinde, mit diesen Seelen, ihrer Einheit und komme ebenfalls mit dieser Einheit zu ihnen.
Wie kann ich wissen, dass ich mich mit ihnen verbinde? Wenn ich mich mit meiner Gruppe vereine, ist mein Bestreben zweifellos richtig: mich mit diesen großen Seelen zu vereinen, in dasselbe globale System einzutreten, zu diesem unentbehrlichen Teil zu werden und zumindest zu einem kleinen Teil danach zu streben. Genau das ist es, was wir brauchen.

Einer denkt daran, ein anderer nicht so viel und wieder ein anderer manchmal. Aber im Allgemeinen, wenn wir danach streben, ein Ganzes zu sein, werden sich die Bestrebungen jedes Einzelnen zu einem Ganzen vereinen.

Aus dem 2. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 4.05.2011, Das Buch Sohar

Einheit als Gefäß

Frage: Können wir in unserer Dimension den Schöpfer als eine Kraft der Vereinigung beschreiben und die Einheit der Organe unseres Körpers als Beispiel benutzen?

Meine Antwort: Nein, die Vereinigung ist ein Hilfsmittel, nicht das Ziel. Alle Körperorgane sind miteinander verschweißt, arbeiten in Harmonie und ergänzen einander und jedes annuliert sich selbst, um sich zu vereinen und den anderen zu dienen.

Deshalb wird der Körper zu einem integralen System, das eine bestimmte Kraft erweckt, die zur höheren Dimension gehört: der Kraft des Lebens. Es ist nicht einfach eine materielle Existenz auf der tierischen Stufe, sondern ein höherer Existenzzustand, die Erlangung der Ganzheit und des Ziels des Körpers.

Woher kommt er? Zunächst, durch die vier Phasen des Direkten Lichts, steigt alles von der Wurzelphase zur vierten Phase ab. Und dann, indem die Einheit erlangt wird, steigt die vierte Phase als erstes zu der Kraft auf, welche diese Ganzheit erschuf, d.h. sie geht zurück zur Wurzelphase.

Das ist ein allgemeines Gesetz: Indem eine niedrigere Stufe abgeschlossen wird, erreicht man den Anfang der nächsten. Darum erlangen wir eine höhere Kraft, wenn wir uns vereinen. Ganzheit ist ein Gefäß und die Kraft, die wir enthüllen, ist der Schöpfer.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 3.05.2011, Die Wichtigkeit der Verbreitung der Kabbala

Der Mensch auf der letzten Stufe der Entwicklung

Frage: Wie wird der Mensch in der letzten Stufe seiner Entwicklung aussehen?

Meine Antwort: So, wie ich es sehe, wird er sich selbst einschränken, um die Natur nur in dem notwendigen Maße zu nutzen und wird keinerlei Mangel spüren, wobei seine ganze Sehnsucht sich auf das Wohlergehen von anderen richtet. Er wird nur soviel nutzen, wie es für eine körperliche Existenz notwendig ist, nur um sein Streben für das Wohlbefinden von anderen zu verwirklichen.

Währenddessen wird der Körper nur das bekommen, was gut, lebenswichtig und am nützlichsten ist, um gesund zu sein. Hinsichtlich der Sehnsucht nach anderen und dem Kontakt mit ihnen, wird es einem Menschen ermöglicht, das integrale System der völligen gegenseitigen Abhängigkeit für sich selbst zu enthüllen. Dabei wird er zur inneren Dimension der Natur gelangen, ihrer inneren Kraft, die vollkommen und ewig ist.

Aus dem 4. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 1.05.2011, „Frieden in der Welt“

Der Schlüssel, um den Sohar zu erschließen

Es ist kaum vorstellbar, zu welchem Ausmaß das ursprüngliche Buch Sohar, durch das, was heute für uns verfügbar ist, ersetzt wurde. Es ist ungefähr zwanzigmal geringer. Der größte Teil des Buches ist verschwunden. Kabbalisten schreiben jedoch, dass wir nicht mehr benötigen. Der Rest des Buches ist speziell für uns vorgesehen, um uns mit der notwendigen Unterstützung zu versorgen.

Es ist sehr schwierig, den Sohar zu besprechen, weil er äußerst erhaben ist. Außerdem wurde er in einer besonderen Art und Weise verfasst. Baal HaSulam erklärt, dass es zwei Arten der Seele gibt: einige wurzeln im Inneren Licht und die Anderen im Umgebenden Licht.

Wir wohnen in einem ganzheitlichen System der Seelen und die Verbindung zwischen uns fließt, sowohl in der internen Strömung zwischen den Seelen, als auch im umgebenden Feld. Jedes elektrische System ist derart gestaltet, es besitzt Widerstände (Widerstands-Schaltkreise), Kondensatoren und Induktionsspulen. Alle arbeiten zusammen, sowohl elektromagnetische Felder als auch die Widerstände zwischen ihnen. Einige Teile dieses Systems sammeln in sich Energie an, während andere den elektrischen Strom in ein magnetisches Feld und umgekehrt, das Feld in elektrischen Strom wandeln.

Das System der Seelen arbeitet auf eine ähnliche Weise. Die Autoren des Sohars mussten ebenso diese beiden Typen der Seele besitzen. Daher studierten sie auf eine sehr besondere Art. Sie saßen im Kreis. Rabbi Shimon sprach darüber, was er erlangte, während alle seine Schüler zuhörten und erörterten was er enthüllte, ihm Fragen stellten und Antworten bekamen. Rabbi Aba hörte, was sie sprachen und schrieb es nieder.

All dies geschah während dem Gespräch. Selbstredend liegt im Gespräch wesentlich die Weitergabe der Kräfte und Lichter zwischen diesen Seelen, die sowohl im Innern als auch im Umgebenden Licht hervorgebracht wurden. Rabbi Shimon besaß eine Seele, die aus dem Innern und Rabbi Aba eine, die aus dem Umgebenden Licht kam. Deswegen war Rabbi Aba fähig, alles, was Rabbi Shimon sagte, in einer verhüllten Form aufzuzeichnen, so dass heute jeder Mensch den Sohar kaufen, lesen und nichts verstehen kann.

Um dieses Buch zu erfassen, muss ein Mensch eine bestimmte Vorbereitung in Verbindung mit den Freunden durchleben. Sie müssen genau das gleiche Modell von Beziehungen zwischen sich bilden, wie es die Autoren des Sohars taten. Indem sich solch eine Gruppe organisiert (es ist nicht verbindlich nur zehn Leute in ihr zu haben, es könnten ebenso gut 10000 sein) und sich bemüht sich zu vereinigen und sich wünscht zu entdecken, worüber das Buch in ihrer gemeinsamen Verbindung berichtet, werden sie Rabbi Shimons Gruppe ähnlich. Und dann erhalten sie die Einwirkung des Lichtes von ihm.

Da einige von uns zum Inneren und einige zum Umgebenden Licht gehören, beginnen wir den Einfluss aufzunehmen, wie ein Radio die Wellen aufnimmt. Dann beginnen wir zu vernehmen, was das Buch uns auf der Stufe von Bina sagt (Hören ist die Stufe von Bina) und sogar zu sehen (auf der Ebene von Chochma), je nach unserer spirituellen Stufe. Und wenn wir auf der Ebene von Bina die gemeinsame Verbindung nicht erreicht haben, dann bereiten wir uns noch darauf vor.

Somit ist es ein Zeichen von spirituellem Aufstieg, wenn wir als eine Gruppe, während wir den Sohar lesen, diesen Text als die gleichen Kräfte und Eigenschaften zu spüren beginnen, wie sie der Sohar schildert. Das ist das Wesen des Buches selbst. Dieses Buch ist ein Lehrer, eine Arbeitsanleitung. Ein Mensch spürt, wenn er in es eindringt, wie er mit diesem Buch aufsteigt und spirituelle Stufen entdeckt, als ob er in der Tat eine Leiter hinaufsteigt.

Ich hoffe sehr, dass während unseres Unterrichtes, wenn wir beginnen werden den Sohar zu lesen, ihr alle zusammen die rechte Absicht bewahren werdet, um so viel wie möglich aus dieser Quelle zu erhalten.

Aus der 4.Lesung des WE! Kongresses vom 02/04/2011

Das Geheimnis eines integralen Systems

Unser Verlangen muss gemeinschaftlich sein. In jedem von uns gibt es zwei Teile: einen männlichen und einen weiblichen. Ich übe einen Einfluss auf dich aus, du auf mich, die anderen wiederum auf mich usw. Es kann nicht sein, dass ich mich um mich selbst kümmere. Ich erfülle mich niemals selbst.

In einem gemeinsamen Körper kann ich nur die anderen erfüllen, indem ich mein Verlangen oder meine Erfüllung an sie weitergebe. Es wird mir nicht gelingen, etwas direkt an mich selbst zu richten.

Genau das ist ein integrales System. Sein Wesen besteht darin, dass niemand etwas für sich selbst durch seine eigenen Kräfte beschaffen kann – nur durch die Umgebung. Und zwar nur unter der Bedingung, dass er nicht an sich, sondern allein an die Freunde denkt.

Und dann kehren seine Anstrengungen zu ihm zurück – natürlich wenn er nicht daran denkt, dass sie zurückkehren.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus der Pessach-Broschüre, 14.04.2011

Wenn das Ziel fordert

Frage: Wie kann ich die Gruppe und die Bindung mit den Freunden verstärken, wenn ich lediglich virtuell arbeiten kann?

Meine Antwort: Und wenn es virtuell ist, na und? Entfernung ist kein Hindernis, und es ist völlig unnötig, Händchen zu halten. Oder denkst du, dass ich dich kenne, wenn ich mit deinem Gesicht und deiner Persönlichkeit vertraut bin?

Wie hast du uns gefunden? Über das Internet. Denkst du, das war ein Zufall? In Wahrheit haben dich deine Verlangen mit dem gemeinsamen System von Adam verbunden, der Verbindung aller Teile der Welt. In diesem System gibt es vielfältige Gesellschaften oder Verbindungen entsprechend den Interessen und Verlangen, wie zum Beispiel Wissenschaft, Bankwesen, Gewerbe, Familie und so weiter.

Zusätzlich gibt es eine einzigartige Gesellschaft, die jene miteinander verbindet, die nach dem Zweck des Lebens und nach Erkenntnis suchen; wofür es wert ist zu leben. Diese Personen sind geographisch überall und in verschiedenen Gesellschaften ansässig, jedoch gleichzeitig, ohne es zu spüren oder sich dessen bewusst zu sein, schliessen sie zwischen sich selbst ihre eigene Gesellschaft, ein gewisses Feld von innerer, gemeinsamer Verbindung.

Wenn das Ziel beginnt, einen Menschen innerlich zu rufen, kommt er in Kontakt mit diesem Feld, er tritt aus seiner Gesellschaft hinaus und tritt in diese andere, besondere, Gesellschaft ein. So hast du uns im Internet gefunden.

Von nun an beginnt die neue Verbindung stärker zu wachsen. Wir mögen uns vorher nicht gesehen oder gekannt haben, jedoch haben wir mit der Zeit eine sehr große Wirkung aufeinander. Jeden Tag empfängst du die Gedanken und Verlangen von Millionen von Menschen aus der ganzen Welt, die ebenso angefangen haben über den Zweck der Schöpfung zu grübeln und dabei zueinander finden.

Aus dem 1.teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes vom 04/11/2010, Schreiben von Rabash

Botschafter der Höheren Welt

Heute haben wir alle Möglichkeiten spirituelle Fortschritte zu machen und das Wissen der Kabbala in der ganzen Welt zu verbreiten.

Indem wir in unserer weltweit vertretenen Gruppe unsere spirituellen Funken „die Punkte im Herzen“ verbinden, handeln wir als Vertreter eines höheren, spirituellen Systems in unserer Welt; und verbreiten ausserdem gemeinsam die Weisheit der Kabbala. Wir benötigen nichts anderes.

Wir sind an der Spitze der Pyramide der menschlichen Entwicklung. In dem Maße wie wir uns verbinden, wird dies die gesamte Welt beeinflussen. Und wir müssen auch die gesamte Welt uns näher bringen.

Dennoch sollten wir nicht denken, dass die gesamte Welt Kabbala studieren muss, oder dass alle Menschen verstehen müssen, was das ist. Überhaupt nicht! Das ist wie in einem Menschlichen Körper: 99% ist aus Materie beschaffen, die vom Gehirn gelenkt wird. Derzeit besteht das Gehirn aus den Menschen, die nach Spiritualität streben.

Der Rest wird diese Struktur der Welt akzeptieren. Dieses Bewusstsein wird sie erreichen und sie werden sich uns annähern. In ähnlicher Weise jedoch, wie heute die Mehrheit der Menschen ein normales Leben führt und kein Bedürfnis nach großen Errungenschaften verspürt, wird auch in der Zukunft der Rest der Menschen sich am spirituellen Prozess in passiver Weise beteiligen.

Aus dem Unterricht 1, WE! Kongress 01.04.2011

Wie ein Samen, der in die Erde gepflanzt wird

Frage: Wie kann mich die Gruppe zwingen, nicht mit meinen inneren Anstrengungen aufzuhören?

Meine Antwort: Du musst völlig in die Gruppe eintauchen und dort das innere Netz der Verbindung zwischen allen enthüllen.

Stell dir vor, es gäbe ein gewisses System, welches als deine Umgebung bezeichnet wird und in welches du als dessen untrennbarer, integraler Teil eingebettet bist. Du bist von allen abhängig, und alle steuern dich voll und ganz: deine Gedanken, Verlangen, Absichten und Handlungen.

Doch du sehnst dich danach, in dieser absoluten, totalen Unterordnung den Anderen gegenüber zu sein, dich vollkommen in diesem inneren System zu verlieren und mit allen wie ein Mensch mit einem Herzen zu verschmelzen. Du bist dazu bereit, dich unter ihre Hypnose zu begeben.

Genauso begibt sich der Samen, der in die Erde gepflanzt wird, unter deren Einfluss und bekommt Kraft für sein Wachstum und seine Entwicklung, indem er sich von dieser Umgebung ernährt.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabash, 11.03.2011

In der Spiritualität gibt es keine Pausen

Frage: Wie können wir die Geschwindigkeit unseres Vorankommens beschleunigen? Wovon hängt das ab?

Meine Antwort: Das Erste, was die richtige Geschwindigkeit meines Vorankommens bestimmt, ist meine Fähigkeit, ständig jenes innere System vor mir wahrnehmen zu können, in dem alle meine Freunde zu einem Ganzen vereint sind. Nur ich allein befinde mich außerhalb dieser Verbindung und muss entscheiden, dass ich mich mit ihnen verbinden und dort die Kraft der Korrektur finden muss.

Und dann muss ich alle meine Verlangen und Gedanken überprüfen, um zu verstehen, ob ich uns alle wie eine Spinne mit tausend Spinnweben umspinnen kann, um mich möglichst stark mit den Freunden verbinden zu können.

Frage: Und wer gibt die Geschwindigkeit an?

Meine Antwort: Deine Anstrengungen geben die Geschwindigkeit an. Denn derselbe Augenblick, in dem eine spirituelle Handlung endet, wird zum Beginn der nächsten Handlung. In der Spiritualität gibt es keine Pausen.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash, 11.03.2011