Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Warum wird die Spiritualität nicht individuell, sondern durch gegenseitige Garantie erreicht?


Eine Frage, die ich erhielt: Heute wird die Weisheit der Kabbala nicht so weitergegeben, wie dies früher war, von einem Rav an seinen Studenten. Stattdessen wird die Kabbala in einer großen Gruppe implementiert. Die Spiritualität wird in einer Gruppe erreicht, wo alle 600.000 Menschen die Erkenntnis gemeinsam erreichen, wie am Berg Sinai. Ist es wahr, dass es keine Individuen mehr gibt, welche die Spiritualität über die alte Methode erreichen können? Ist dies der Grund dafür, dass die gegenseitige Garantie – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – in einer Gruppe jetzt die Methode zur Erreichung der Gleichheit der Form mit dem Schöpfer ist?

Meine Antwort: Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt. Sie ist eine Methode der Korrektur des Egoismus der gesamten Zivilisation, um diese zur Gleichheit der Form mit dem Schöpfer – zu ewiger und perfekter Existenz zu bringen. Doch seit die Menschen von Babylon ihren Egoismus nicht mehr korrigieren wollten, sondern sich egoistisch entwickeln wollten, haben wir jetzt die Sackgasse einer solchen Entwicklung erreicht, wie dies im Buch des Sohar vorausgesagt wurde.

Heute hat sich die gesamte babylonische Zivilisation über den ganzen Planeten ausgedehnt und sie erreicht die Schlussfolgerung, die dazu nötig ist, die Methode zur Korrektur anzuwenden. Es gibt einfach keinen begehbaren Weg, da wir uns ansonsten selbst zerstören werden. Der Weg der Anwendung der Methode zur Korrektur ist für jeden der, sich in einer Seele zu verbinden und „seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben.“ In der Tora wird dies als die Bedingung der Enthüllung des Schöpfers am Berg Sinai erklärt.

Über die letzten 4000 Jahre wurde die Methode aufbewahrt und an die heutigen Zeiten angeglichen. Dies wurde von einer Abstammungslinie von einzelnen Kabbalisten getan, die in jeder Generation lebten. Heute wird uns die Kabbala durch die Kompositionen des Baal HaSulam präsentiert, in einer Form, die bereit für den Gebrauch ist. Ich bin ein treuer Student des ältesten Sohnes des Baal HaSulam, des Rabash (wie im Nachruf an Rabash, in der Zeitung „HaModia“ vom 15. September 1991 zu lesen ist). Und meine Rolle ist es, den Menschen zu helfen, diese Materialien zu verstehen.

 

Welche Einstellung ist die richtige, die man gegenüber dieser Welt haben sollte?


Drei Fragen, die ich zur täglichen weltlichen Realität eines Kabbalisten erhielt:

Frage: Was ist die richtige Einstellung, die ich gegenüber meinen Handlungen in dieser Welt haben sollte, unter Anbetracht dessen, dass ich keinen freien Willen habe? Sollte ich aufhören zu versuchen, alle Dinge zu kontrollieren, die nicht wirklich wichtig sind; oder im Gegenteil, jederzeit nach Perfektion streben?

Meine Antwort: Nichts von dem oben erwähnten. Sie sollten sich mit ihrem gesamten Verstand und Herzen in Dem Höheren befinden, in dem System von Adam. In unserer Welt jedoch sollten Sie wie ein Roboter funktionieren, d.h. „wie jeder andere auch“.

Frage: Wie sollten wir den Leuten begegnen, die einen Vorteil aus uns ziehen möchten? Wenn wir uns wünschen, altruistisch und nicht egoistisch zu sein, anderen zu helfen, und wenn ich denke, dass ich dieses Verlangen habe, was ist dann der richtige Weg, mit diesen Leuten umzugehen, wenn ich ihnen begegne?

Meine Antwort: Sie sollten diese Leute auf die Weise behandeln, wie dies normale Leute auch tun würden – „freundlich/egoistisch“.

Frage: Was hilft einem Kabbalisten dabei, mit dem Theater der Welt der Roboter verbunden zu bleiben, nachdem er über die allgemeine Wahrnehmung der Realität aufgestiegen ist? Was hilft einem Kabbalisten dabei in der Hauptströmung des Lebens zu verbleiben? Welche Werte, die von normalen Leuten verstanden werden können, bleiben in der Spiritualität „erhalten“? Was motiviert einen Kabbalisten, in einem Körper im Zustand von „Chefez Chessed“ zu leben? Wie bleibt ein Kabbalist mit einer Gruppe von Studenten verbunden? Ist er lediglich von der natürlichen Entwicklung der Welten abhängig oder gibt es spezielle Methoden des „spirituellen Aufstiegs?“

Meine Antwort: Ich verstehe nicht, warum Sie sich darum Sorgen machen, doch es gibt eine kurze Antwort auf all Ihre Fragen: „Liebe für den Nächsten“.

Verwandtes Material:
Blog-post: Seine Unerreichbarkeit im Geist eines Kabbalisten
Blog-post: Warum verteidige ich mich auf diesem Blog gegen Widersacher?
Blog-post: Ein Kabbalist fühlt das selbe Vergnügen wie der Schöpfer
Artikel: Der sechste Sinn
Was ist kabbalistische Musik?

Virtuelle Kabbala


Vor ein paar Tagen hatte ich ein Treffen mit den israelischen Studenten der virtuellen Gruppe. Sie studieren im Internet mit uns und von Zeit zu Zeit kommen sie persönlich zu verschiedenen Veranstaltungen zusammen. Manche von ihnen nehmen sich ein paar Tage von der Arbeit frei, um bei uns im Zentrum zu sein und mit uns zu arbeiten. Manchmal kommen sie auch zu den Morgenunterrichten.

Ich denke, dass die nächste Generation alles durch das Internet wahrnehmen wird. Dann werden Menschen entdecken, dass die virtuelle Verbindung uns dazu befähigt, die falsche äußerliche Vorstellung loszuwerden und andere auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

Außerdem werden die Menschen dann verstehen, dass die virtuelle Verbindung ebenfalls mangelhaft ist und dass eine größere, spirituelle Verbindung notwendig ist. Zusätzlich treiben steigende Reisekosten und verlorene Zeit in Staus die Menschen zum Internet. Daher ist die Entwicklung des Lernsystems durch das Internet die wichtigste Sache in der Verbreitung der Kabbala in der Welt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Internet ist einfach ein Schritt in die Richtung…
Kabbala Heute Artikel: Sie haben eine neue Nachricht 🙂
Kabbala Unterricht Archiv
Kabbala Lernzentrum – Live interaktiver Kabbala-Unterricht

Sei kein Besserwisser!


Fragen, die ich über verwirrende Gedanken, die Verlangen der anderen, die richtige Ausrichtung und darüber, wie man Fragen stellt, erhielt:

Frage: Was machen Kabbalisten mit verwirrenden Gedanken und dem ständigen Geplapper, das im Gehirn vor sich geht?

Meine Antwort: Beteilige dich mehr am Studium und am Schreiben von Artikeln. Und am besten mit anderen zusammen. Es steht geschrieben: „Ungeachtet dessen, wie sehr die Schlange dich sticht, studiere die Tora.“

Frage: Wir sollten die Verlangen der anderen unseren hinzufügen, aber welche Verlangen? Wenn wir Handlungen des Schenkens vollziehen, erfüllen wir eigentlich die egoistischen Verlangen der anderen, also entwickeln wir eigentlich ihren Egoismus.

Meine Antwort: „Andere“ sind deine Freunde in der Gruppe, die deine Handlungen verstehen und sich auch auf diese Weise dir gegenüber verhalten. Um den Schöpfer zu enthüllen ist es notwendig, ein gemeinsames Verlangen nach Ihm zu entwickeln. Das heißt, um die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe zu enthüllen, ist es notwendig, die Verlangen eines jeden Menschen in einem gemeinsamen Verlangen zu vereinigen.

Die Empfindung des gemeinsamen Verlangens für die Liebe und das Schenkens ist die Offenbarung des Schöpfers in uns! Es bringt das Gefühl von Perfektion, Ewigkeit und Harmonie. Wenn du jedoch mit anderen zusammen bist, die nicht den Punkt im Herzen haben, musst du dich einfach wie sie verhalten.

Frage: Wenn der Schöpfer sich von uns entfernt und verbirgt, um uns zu korrigieren, sollten wir dann im Verlauf der Rückkehr zu Ihm, an Erreichung und Enthüllung denken und danach streben oder nach Korrektur?
Meine Antwort: Das ist dasselbe, da man ja die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens erwirbt.

Frage: In einer Deiner Lektionen sagtest Du, dass Du uns lehren willst, die Fragen richtig zu stellen. Manchmal sagst Du zu Deinen Studenten, dass sie „Besserwisser“ sind. Was bedeutet es also, während der Lektion eine Frage zu stellen? Was sollte diese Frage sein?

Meine Antwort: Eine Frage muss genau zum Thema der Lektion gehören, um allen Freunden zu helfen, das Thema besser zu verstehen. Es sollte nichts sein, was nur die Person interessiert, die fragt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?
Blog-post: Die moralischen Normen eines Kabbalisten
Blog-post: Wozu sollen wir Fragen stellen?
 

Ich beantworte alle Fragen


Eine Frage, die ich erhielt: Wenn es der Zweck Ihres Blogs ist, Kabbala nach draußen zu verbreiten, wäre es dann nicht besser, Fragen zu bevorzugen, die von Leuten kommen, die sich wenig mit dem Thema auskennen und die Fragen Ihrer Studenten beiseite zu legen?

Meine Antwort: Ich beantworte die Fragen von jedem. Doch was letztendlich erfolgt ist, dass die Antworten, die veröffentlicht werden, Antworten an meine Studenten sind, denn die Fragen der Beginner wiederholen sich immer und ich beantworte keine Frage doppelt. Wenn eine Person zu unserem Blog stößt und wirklich an den Themen des Blogs interessiert ist, sollte sie ihn studieren und alle vorherigen 440 Beiträge ansehen.

Haben Sie einen anderen Vorschlag, wie ich mit den sich ständig wiederholenden Fragen umgehen soll? Vielleicht sollten wir sie sammeln, sie zusammen mit den Antworten auf einer separaten Seite veröffentlichen und dann die Leute auf diese Seite weiterleiten?

Ich begrüße herzlich alle Ensteiger! Immerhin ist dieser Blog bildend. Bitte machen Sie mir einen Vorschlag, wie er zu verbessern ist. Ich danke Ihnen im Voraus!

Verwandtes Material:
Blog-post: Eine Einladung zum Aufstieg – oder der Sinn dieses Blogs
Warum habe ich diesen Blog gestartet?

Verbunden durch die Welten

Michael LaitmanDrei Fragen, die ich zu meiner Verbindung mit Rabash erhielt:

Frage: Rabash schrieb, dass Baal HaSulams Studenten von der spirituellen Stufe abfielen, auf welcher sie sich nach dem Tode von Baal HaSulam befanden, da sie niemanden mehr hatten, der sie unterstützte. Haben die Studenten das nicht gemerkt? Und noch wichtiger: Wie schützt sich ein Kabbalist davor und welche Unterstützung nutzt er? Baal HaSulam und Rabash hatten keinen Rav und jetzt haben Sie auch keinen Rav. Wie schützen Sie sich vor Abstiegen und Fehlern?

Meine Antwort: So wie diese beiden auch- durch die direkte und klare Verbindung mit ihnen! Ein Mensch, der den Plan des Schöpfers erreicht, macht einen weiteren Fortschritt. Ein Mensch, der realisiert, dass es notwendig ist und sich verantwortlich fühlt, verlässt den Weg nicht.

Jeder erfährt bis zum Ende aller Stufen Abstiege und Aufstiege. Jedoch verfallen Anfänger in ihren Egoismus und können von sich selbst aus nicht einmal „einen Finger bewegen“, wohingegen die fortgeschrittenen Studenten dies anders erleben. Folglich sollte ein Mensch all seine Energie auf die Überwindung des ersten Teils des Weges richten.

Frage: Was tun Sie, wenn Sie keine Antworten mehr haben? Wenn Rabash heute immer noch bei uns wäre, dann würden Sie immer noch mit ihm studieren und ihn fragen. Aber was tun Sie, wenn Sie jetzt Fragen haben? Haben Sie jemals Fragen gehabt, auf die Sie noch keine Antworten gefunden haben?

Meine Antwort: Wenn ich Fragen habe, dann frage ich Rabash. Dies ist kein Mystizismus, sondern Realität. Ich bin sein Schüler, da ich eine Verbindung mit ihm erreicht habe – keine physische Verbindung, sondern eine innerliche Verbindung durch die Gleichheit der Form. Wenn ich Fragen habe, dann wende ich mich folglich an dieses Abbild einer größeren Gleichheit der Form mit ihm oder in anderen Worten, an „sein Abbild in mir“ und so finde ich seine Antworten auf meine Fragen – wie eine niedrigere Stufe von einer höheren Stufe lernt und empfängt.

Das ist deshalb so, weil der Niedrigere den Höheren fühlt. Ein Mensch fühlt immer nur sich selbst und er fühlt dies nur in sich. Rabash bleibt der Höhere Parzuf für mich und ich habe eine Verbindung mit ihm. Ansonsten würde ich mich nicht als sein Schüler bezeichnen.

Frage: Lieber Rav Laitman, wer hat Sie autorisiert, die Weisheit der Kabbala zu verbreiten?

Meine Antwort: Mein Lehrer Rav Baruch Ashlag (Rabash), der älteste Sohn des Baal HaSulam. Ich habe meine ersten drei Bücher geschrieben, während ich an seiner Seite war. Ich war sein Sekretär, Assistent und Student für zwölf Jahre. Die wichtigste Sache in der Kabbala ist, von wem man lernt. Zusätzlich bedeutet „lernen“, dass man wirklich ein Student seines Lehrers ist und mit ihm in jeder Weise verbunden ist. Siehe „Eine Rede zur Feier des Abschlusses des Sohar“ von Baal HaSulam.

Nachdem mein Lehrer verschieden war, machte ich mit unserer gewöhnlichen Arbeit in dieser Welt weiter. Rabash war der einzige Kabbalist in der vorigen Generation und ich bin sein Student. Ich denke, dass meine Lektionen, Bücher und alles was ich tue, darauf hinweisen. Ich lehre nur die Arbeiten des Baal HaSulam und von Rabash.

Übrigens, haben Sie diese Frage noch anderen Leuten gestellt, die heute „Kabbala“ lehren?

Verwandtes Material:
Blog-post: Immer bei mir
Blog-post: Letztendlich wird sich alles in Frieden und Korrektur vereinen
Baal HaSulam Artikel: Es ist an der Zeit zu Handeln
Video: Kabbala-Bücher
Kabbala eBooks
Baal HaSulam Artikel
Shamati – „Ich hörte“
Rabaschs Artikel über den Einzelnen und die Gruppe

Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man schwierige Zeiten auf dem Weg überwinden kann:

Frage: Man lebt und arbeitet, man erzieht seine Kinder und studiert Kabbala als Hobby. Alles läuft gut. Man denkt sogar, dass man sein Leben gut in den beiden Welten lebt – in dieser und in der spirituellen. Und dann verliert man plötzlich seinen Job, sein Haus, das Gesparte, und dann wird noch jemand in der Familie sehr krank. Und aus irgendeinem Grund zerfällt zusammen mit unserer Welt auch unsere „spirituelle Welt“. Bedeutet das, dass das, was auch immer man spirituell erreicht hat, nur eine höhere Form von Egoismus war, ein Verlangen nach Wissen?

Meine Antwort: Dies bedeutet nur eins: Ihre Bedingungen zum Vorankommen haben sich geändert, und nun werden Ihnen neue Bedingungen zum Voranschreiten angeboten. Warum? Weil sich so das allgemeine Verlangen (die gemeinsame Seele) entwickelt, und Sie sind ein Teil davon (eine einzelne Seele). Wenn Sie nicht unter diesen neuen Bedingungen voranschreiten wollen, dann verlassen Sie den Weg der individuellen Entwicklung und werden von dann an den generellen Weg gehen, den des Leidens, den der „zum Glück gezwungen werden“ heißt.

Frage: „Wehe denen, die den Tag des Herrn begehren! Was soll er euch? Denn des Herrn Tag ist Finsternis und nicht Licht!“ (Amos, 5:18). Anfänglich blendet das Licht alle unsere Sinne, und es kommt einem wie totale Finsternis vor. Diese Finsternis hilft jedoch demjenigen, der der Spiritualität entgegenstrebt, denn sie schließt alle egoistischen Sehnsüchte aus und unser Egoismus verliert jegliches Interesse an Spiritualität. Und nur derjenige, der sich unbeugsam dem Ziel entgegenbewegt, und mit dem Rav und dem Schöpfer „ausgerüstet“ ist, empfängt Unterstützung, Beistand und Instruktion. Dann kann er auch diesen Teil des Weges überwinden, den der „Dunkelheit der Nacht“.

Ich muss zugeben, dass ich immer noch ein Bewohner dieser Welt bin – der Welt der Dunkelheit -, und ich brauche dieses Licht, damit ich „Sehkraft“ erlangen kann, die Fähigkeit, in der Welt des Lichtes sehen zu können. Meine Frage ist: was kann einer Ihrer Studenten außer dem was er bereits tut, noch tun, um dies zu erreichen?

Meine Antwort: Sich noch mehr anstrengen, um alles Streben zu einem Ziel hin zu vereinen. Und zwar deswegen, weil der Schöpfer – die Eigenschaft zu lieben und zu schenken – nur in dem vereinten Verlangen erscheint, um in diesem gemeinsamen Wunsch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zwischen den Seelen, zu enthüllen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Fragen über den Pharao – unseren Egoismus (für Fortgeschrittene)
Blog-post: Was ist Schmerz, und wie können wir damit aufhören, ihn ständig zu spüren?

Moses bestimmte, dass die Kabbala kostenlos gelehrt werden soll


Drei Fragen, die ich über die Verbreitung erhielt:

Frage: Vielleicht sollten wir eine Kabbalagruppe im Facebook eröffnen? Das könnte eine gute Art und Weise sein, die Fragen der Menschen zu beantworten.

Meine Antwort: Wir unterstützen alle Eure Ideen. Setzt Euch mit uns in Verbindung, damit wir die Verbreitung mit Euch koordinieren können. Dies wird uns helfen, schneller voranzukommen. Wir freuen uns, von Euch zu hören und wünschen Euch viel Glück.

Frage: Ich lebe in einer nicht-religiösen Umgebung. Dort erscheinen monatliche Beiträge und ich könnte Artikel veröffentlichen. Ich würde gerne Ihre Artikel und die von Baal HaSulam veröffentlichen. Welche Materialien eignen sich am besten zur Veröffentlichung in meiner Umgebung?

Meine Antwort: Sie sollten sich mit uns in Verbindung setzen, und wir erklären Ihnen alles. Zusätzlich können wir Ihnen Material geben, welches fertig für die Verbreitung ist und sich am besten für Ihre Umgebung eignet, oder wir können Ihnen helfen, Ihre eigenen Gedanken korrekt darzustellen.

Frage: Kann man studieren und andere unterrichten mit dem Ziel, die Kabbala zum Geldverdienen zu benutzten? Kann man seinen Studenten dadurch schaden?

Meine Antwort: Es steht geschrieben, dass man niemals Geld für den Unterricht in der Tora nehmen darf und besonders nicht für Kabbala! Unter gar keinen Umständen darf man das tun! Außer den Büchern als pädagogische Hilfsmittel darf man nichts verkaufen, was mit Kabbala zu tun hat. Und man darf auch nicht wahrsagen oder den Menschen Glück, Gesundheit oder andere Wunder versprechen und für diesen doppelten Betrug auch noch Geld nehmen.

Dieses Gesetz stammt von Moses, der ein Dekret aufgesetzt hat, welches auf der Höheren Kraft basiert. Die Kabbala sollte den Menschen von den Leviten umsonst beigebracht werden. Der zehnte Teil, den die Studenten bezahlen, sollte nur zur Verbreitung der Kabbala benutzt werden, d.h. für die Korrektur der Welt – das wurde ebenfalls von Moses festgelegt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wessen Geld unterstützt die Kabbala Akademie?
Blog-post: Verbreite die Kabbala im Internet, aber als erstes finde heraus wie!
Blog-post: Authentische Kabbala oder authentisches Business?
Über Bnei Baruch

Die Weisheit der Kabbala kann man nicht mit Hilfe des einfachen Verstandes lernen


Ich erhielt zwei Fragen, ob es notwendig ist, vor dem Studieren der Kabbala die Tora zu kennen:

Frage: Ich habe die Kabbala von allen Seiten her untersucht: Wissenschaft, Religion, Glaube, Spiritualität usw. Sind Sie sicher, dass jemand der mit Ihnen Kabbala studiert und die Artikel von Baal HaSulam liest, in der Lage ist, sie richtig zu verstehen? Die Weisheit ist großartig und es gibt nichts Vergleichbares in der ganzen Welt. Sollte es wirklich so einfach erreichbar sein für jeden Menschen der dieses Material studieren will? Vielleicht verstehen diese Menschen nicht einmal, was sie da lesen.

Ich frage das, weil ich Studenten getroffen habe, die die Kabbala völlig unverständlich erklärt haben und die vorgefasste Vorstellungen haben, die schwer zu ändern sind. Sollten sie nicht zuerst über Abraham, Moses und die Geschichten der Bibel etwas lernen? Sollten sie nicht zuerst die einfache Bedeutung der Tora verstehen, bevor sie anfangen den spirituellen Teil der Tora zu studieren?

Meine Antwort: Ich brachte viele neue Studenten zu meinem Lehrer, Rabash. Sie waren unreligiös und wussten nichts über die Tora, dennoch akzeptierte er sie als seine Studenten. Rav Kook schrieb auch, dass das Studium der Kabbala keine vorangehende Vorbereitung erfordert. Es spielt keine Rolle, wie jemand das Material versteht, weil diese Weisheit nicht durch den einfachen Verstand zu erfassen ist, sondern durch die Anziehung des Höheren Lichtes, um in dem Studenten neue Eigenschaften zu enthüllen. Und in dem Grad, in dem der Student die Eigenschaften des Lichtes erwirbt, beginnt er, das Licht zu verstehen.

Auf der anderen Seite werden Menschen, die die Bedeutung dieser Weisheit mit ihren materiellen Eigenschaften „untersuchen“ nie in der Lage sein, irgendetwas zu verstehen! Die Weisheit der Kabbala unterscheidet sich von allen anderen Wissenschaften, denn in allen anderen Wissenschaften können wir die Welt mit unseren fünf Sinnesorganen untersuchen, aber in der Wissenschaft der Kabbala muss man erst den sechsten Sinn erwerben – Gleichheit mit dem Licht, und erst dann, in dem Grad der Gleichheit zum Licht, wird man in der Lage sein, es zu untersuchen.

Deswegen ist diese Weisheit praktischer, da wir sie in uns erreichen, nicht außerhalb von uns. Die Weisheit benutzend enthüllen wir die Höhere Welt, und erreichen sie von innen heraus, in einer tiefgründigen Weise. Dieses Erfassen verändert den Studenten, da alles nur in seinem Inneren passiert. Deswegen wird die Kabbala die Weisheit des Inneren oder die innere Tora genannt.

Frage: Wenn es unmöglich ist, die Tora ohne das Wissen der Kabbala zu verstehen, warum sagten dann die meisten früheren Kabbalisten, dass bevor man Kabbala studieren darf, man die Tora im Detail lernen muss?

Meine Antwort: Das ist so, weil die Periode vom 1. bis zum 16. Jh. (vom Fall des Zweiten Tempels bis zum Ari) eine Periode der Verbannung aus der Spiritualität war. Während dieser Zeit war es notwendig, darauf zu warten, dass jene Seelen, welche vom spirituellen Level abfielen, sich mit den Seelen vermischen, die niemals auf diesem Level waren. Zum Beispiel wurde Abraham lange vorher enthüllt, dass das Exil in Ägypten 400 Jahre dauern sollte. Genauso prophezeite Baal HaSulam was zu unserer Zeit passieren würde – dass es beginnend mit 1995 eine intensive, flächendeckende Verbreitung der Kabbala geben wird.

Verwandtes Material:
Blog-post: So lesen Sie die Tora richtig!
Blog-post: Verbessere Deine Lebensqualität
Mythen über Kabbala
Kabbala unserer Zeit
 

Verbreitung in Mexiko


Am Sonntag (31.08.08) hat die Freundesgruppe in Mexiko 3.500 Zeitungen verteilt. Insgesamt wurden 15.000 Exemplare gedruckt und sie werden in den kommenden Wochen verteilt.

Lateinamerika erwacht zur spirituellen Entwicklung. Dort gibt es die am schnellsten wachsenden Gruppen und die meisten neuen Studenten im Vergleich zu allen anderen Teilen der Welt. Viel Glück Freunde!

Verwandtes Material:
Blog-Post: Neuer Blog in Spanisch
Kabbala Website in Spanisch
Kabbala Bücher auf Spanisch
Kabbala Zeitung auf Spanisch