Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Studenten'

Das Licht welches durch die Studenten hindurchfließt

Frage: Gibt es ein Licht in den Texten, die Ihre Studenten verfassen? Gibt es einen Sinn sie zu schreiben?

Antwort: Ja, denn der Mensch verbindet sich durch diese Texte mit anderen und mit der höheren Welt. Ich denke, dass es gerechtfertigt und nützlich für sie und für andere ist. Besser es gibt solche Bücher als andere. Es werden viele Bücher in der Welt produziert. Daran ist nichts auszusetzen. 

Man könnte sagen: „Ja, aber es werden auch andere Bücher in der Welt veröffentlicht, und diese könnten alle verwirren.“ Ich glaube nicht. Der Suchende wird alles schnell durchschauen. Wie viel Unsinn wird über die Kabbala geschrieben! Es ist besser, die Studenten schreiben zu lassen.

Frage: Angenommen, einer der Studenten hat einen Videoclip gedreht oder einen Artikel, ein Lied geschrieben. Enthält dieses Material Licht?

Antwort: Ja, jedes Material enthält Licht, wenn ein Mensch, der bei uns studiert, versucht, seine Eindrücke in irgendeiner Weise zu vermitteln, auch wenn er noch nicht alles versteht oder weiß.

Er versucht es und das Licht wirkt, da es im allgemeinen System eingebunden ist. Vielleicht merkt er es nicht, was er tut und im Allgemeinen wird alles durch ihn ausgeführt. Ich glaube, dass das notwendig ist und ich begrüße diese Bemühungen meiner Studenten.

Die Hauptsache ist, dass sie arbeiten, denn so entwickeln sie sich weiter und helfen anderen mit ihren Beiträgen.

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Aus dem Vortrag „Mein Telefon hat geklingelt. Kabbalistische Texte“

 

Wer zum Studieren kommt

Die Menschen fragen mich oft, wer am ehesten ein Kabbala-Student wird, und warum manche Menschen sich dafür interessieren und andere wiederum nicht, oder sie sogar ablehnen. Nun, das erste, was ich erwähne, sind die bekannten Worte von Baal HaSulam, dem Autor des Sulam [Leiter]-Kommentars zum Buch Zohar, der schrieb, dass Kabbala für jeden ist, der nach dem Sinn des Lebens fragt. Während also die meisten Menschen, die zum Studium der Kabbala kommen, häufig nach dem Sinn des Lebens gefragt haben, wird nicht jeder, der nach dem Sinn des Lebens gefragt hat, am Ende Kabbala studieren. [Rest des Beitrags lesen →]

Verwende deine Kenntnisse der Philosophie, um Kabbala zu erklären

Drei Fragen, die ich über Psychologie und Philosophie als Beruf erhalten habe:

Frage: Heute arbeiten viele Leute im Bereich der Psychologie, die verschiedene Techniken für das Training des Verstandes, der Seele und der persönlichen Weiterentwicklung einschließt. Werden diese Berufe weniger gefragt sein, wenn die Wissenschaft der Kabbala enthüllt wird? Werden all diese Menschen arbeitslos sein?

Meine Antwort: Der Beruf, der übrig bleiben wird, ist  die empirische Psychologie: Die Psychologie, die auf realen, wissenschaftlichen, experimentellen Ergebnissen basiert.

Frage: Was ist empirische Psychologie? Ich studiere Psychologie, aber wir lernen nichts aus diesem Bereich. Wo kann ich empirische Psychologie ausüben und studieren?

Meine Antwort: Es ist dieselbe Psychologie, die du studierst, doch sie basiert lediglich auf experimentellen Resultaten ohne jegliche philosophische Annahmen.

Frage: Am Kongress sagten Sie, dass Sie den Leuten empfehlen, einen praktischen Beruf anzunehmen, und dass Sie gegen jegliche Art der Philosophie sind. Was soll ich also tun, wenn ich bereits ein Philosophie-Student bin, der nur noch seine Abschlussprüfungen bestehen muss? Ich lebe in Israel.

Meine Antwort: Du musst die Verbindung zwischen der Kabbala und der Philosophie finden und die Kabbala durch die Philosophie erklären. Ich habe einige Studenten, einschließlich meiner jüngeren Tochter, die das Studium im Fachbereich Philosophie absolviert haben. Wir werden eine Verwendung für deine Fachkenntnisse finden, fahre also fort und beende deine Studien.

 interessiert an der „Wissenschaft der Kabbala“  >    Kabbala Akademie

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala ist eine wissenschaftliche Studie über die Höhere Welt
Blog-post: Die Philosophie hat schlislich angedankt
Blog-post: kabbala und Ihre Karriere

Kabbala Kongress in Borovets, Bulgarien 2019

Veröffentlicht auf Facebook-Seite  Michael Laitman 11.11.19

 

Neunhundert Studenten. Drei Tage lang. „Wie ein Herz und eine Seele“

Auf unserem internationalen Kabbala-Kongress, der am vergangenen Wochenende in Borovets, Bulgarien, stattfand, erreichten wir eine neue Stufe. Über sprachliche und kulturelle Unterschiede sowie über geographische Entfernungen hinweg versammelten sich die Menschen zu den Unterrichten und Seminaren, wo sie lernten, sich zu verbinden. Werfen Sie einen Blick auf die Fotos. Die Ergebnisse zeigen die strahlenden Gesichter der Teilnehmer. 

 

Über Rabash und die spirituelle Bedeutung von Tod und Auferstehung


Während ich an Rabashs Seite war, überraschte es mich immer wieder, wie kurz und formell die Begräbniszeremonien waren. Man musste zum Friedhof kommen, ein paar Worte über das Grab sprechen und wieder gehen. Und er braucht nur einmal im Jahr wieder dorthin zu kommen, nicht mehr.

Im physischen Sinn ist dieses Ritual düster, doch im spirituellen Sinn ist es voller Freude! Wir veranstalten gerade ein Ritual, über das ein Mensch sich freuen sollte. Er sollte darüber jubeln, dass er seinen „Körper“ los wird, über die Tatsache, dass sein egoistisches Verlangen gestorben ist und das Verlangen zu geben und zu lieben – „Seele“ genannt – auf eine neue Stufe aufgestiegen ist. Es ist von der irdischen Stufe, dem Empfangen, in die „Himmel“ aufgestiegen – zum Geben!

Wenn man einmal im Jahr hierher zurückkehrt, zu seinem begrabenen Verlangen, prüft man, ob es etwas mehr gibt, das man davon nehmen kann, um es zu korrigieren und noch höher aufzusteigen. Schließlich kann der Aufstieg nur durch die Korrektur stattfinden, durch die Umwandlung des Egoismus zum Geben.

Danach kommt die „Auferstehung der Toten“, wenn wir alle unseren Verlangen korrigieren und nichts im „Grab“ zurück bleibt. Dann wird der Tod (die Verlangen) wiederbelebt und die Begräbnisrituale werden nicht länger durchgeführt.

Rabash war ein Mensch, der handelte, wie ein Kabbalist nie zuvor gehandelt hatte.
Er nahm säkulare Studenten in seine Gruppe auf, die sich in der Mitte der jüdisch-orthodoxen Bevölkerung befand, der Stadt Bnei Brak. Er lehrte diese Studenten die Wissenschaft der Kabbala. Zu dieser Zeit war das eine echte Revolution. Er stellte sich gegen seine Familie, gegen die Menschen, die ihm nahe waren und gegen die gesellschaftliche Meinung der gesamten orthodoxen Gemeinschaft.

Trotz alledem wagte er das und erreichte einen Durchbruch. Er fing an, Artikel zu schreiben und Unterricht für Anfänger zu geben, einschließlich für säkulare Menschen. Er tat alles, was möglich war, um die Lehre zu verbreiten.

Das Allerwichtigste, was er hinterließ, sind seine Artikel und sein Geist. Alles, was wir heute haben, unsere gesamte Grundlage, wurde von ihm gelegt. Immer spüre ich, dass ich nichts anderes, als seine Arbeit fortführe. Daher spüre ich, dass die inneren Kräfte weitermachen. Die Art, wie wir studieren, erklären und Dinge formulieren, das alles kommt von ihm. Ich hoffe, alles an euch weiterzugeben, was ich habe, einschließlich des Geistes Rabashs, den ich von ihm erhalten habe.

Dieser Mensch ist hauptsächlich eine Brücke, eine Verbindung zwischen allen großen Kabbalisten der Vergangenheit, von Abraham bis Baal HaSulam, zu uns. Durch seinen Geist gab er die Wissenschaft der Kabbala an uns weiter. Wir leben innerhalb seines Kli und er unterstützt uns.

Wir haben dem Schöpfer dafür zu danken, dass Er uns diese Seele gegeben hat, die uns heute weiterhin in sich einschließt und uns entwickelt. Jedwede Spiritualität, die wir erlangen, erlangen wir kraft seiner Hilfe, seiner Kraft, die unter uns wirkt. Deshalb nennen wir uns „Bnei Baruch“ – die Söhne Baruchs. Lasst uns hoffen, dass wir wahrhaftig die Söhne von Baruch Ashlag – dem Rabash – werden.
(Aus der Rede am Grab von Rabash am Morgen des 23. September 2009)

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Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – Das ist Deine Belohnung!


Frage: Was denken Sie über die Verbreitung der Kabbala unter den Massen des Christentums und des Islam? Die Anwendung der Methode der Kabbala auf das Studium des Evangeliums bringt enorme Erfolge. Der Mensch beginnt zu verstehen, dass er nicht nur Märchen über Zaubertricks liest, sondern über das Bestreben, etwas in der spirituellen Welt zu verändern. Man will das jedem erklären, der es noch nicht weiß oder versteht. Ich denke, Sie sollten das Ihren christlichen Studenten erklären, besonders da das Alte Testament einen Großteil der Bibel ausmacht. Wenn sie das erst mal verstehen, wenn sie erst mal das Glück von wahrer Erlangung spüren, ohne von ihrer Kultur und Religion losgelöst zu sein, dann werden sie es wohl noch mehr unterstützen.

Antwort: Religion steht in keinster Weise mit Kabbala in Verbindung, sondern steht ihr sogar gegenüber. Religion wurde der Menschheit vor der Enthüllung der Kabbala als Rahmenbedingung fürs Leben in der Zeit der Dunkelheit gegeben. Und deshalb stirbt Religion in unserer Zeit aus, obwohl dieser Prozess ein langer ist und es möglich ist, dass es in der Zukunft dennoch Religionskriege geben wird.

Wir sprechen keine religiösen Juden an und wir verbreiten Kabbala nur unter dem säkularen Volk. Es ist nichts Neues, dem religiösen Volk zu zeigen, dass die Tora eine tiefere Bedeutung enthält. Doch sie sind nicht daran interessiert, weil das an den Fundamenten ihres Glaubens rüttelt – dem egoistischen Prinzip unserer Welt: „Mach bestimmte Handlungen und du wirst eine Belohnung dafür bekommen“.

Die Kabbala andererseits, widerspricht dem Egoismus und sagt einem, dass man überhaupt nicht s für seine Handlungen bekommen wird (man wird nichts in seinen Egoismus bekommen, natürlich nicht). Ihre ganze Belohnung besteht darin, von dem Höheren Licht zu „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ korrigiert zu werden.

Dies ist etwas, das Sie nur zu Leuten sagen können, die schon durch alle ihre egoistischen Verlangen hindurchgegangen sind und einen „Punkt im Herzen“ haben – das Verlangen nach dem Schöpfer oder der Bedeutung des Lebens. Menschen, die immer noch durch Glauben befriedigt werden, haben noch keinen „Punkt im Herzen“ und darum können wir jetzt nicht zu ihnen sprechen. Die Kabbala enthüllt einem Menschen das Gesetz der spirituellen Entwicklung. Diese Entwicklung kann nur stattfinden, wenn sie frei und ungezwungen ist – und dies ist ein weiterer Aspekt, der fundamental entgegengesetzt zur Religion steht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wo ist in Kabbala Jesus Christus zu finden?
Blog-post: Religion und Kabbala sind Gegensätze
 
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Die beste Ausbildung ist jene, die einen Studenten zu einem Menschen macht

Frage: Was ist das Licht, welches in der Ausbildung von Kindern Veränderungen hervorbringt?

Antwort: Das Licht, welches verbessert, ist eine Höhere Kraft, die Kraft der Weisheit, die vom Lehrer kommt und den Studenten beeinflusst, der dann fragt: „Was ist es ?“

Das Licht, welches verbessert, ist die Wirkung der Höheren Stufe auf das Niedere, eine Wirkung mit Kraft und Rang, nicht mit Wissen. Wenn der Niedere seine Eigenschaften denen des Höheren anpasst, dann enthüllt er, was sich im Höheren befindet. Darum besteht eine echte Ausbildung darin, den Kindern immer neue Herausforderungen zu geben. Durch Diskussion, Problemlösungen und das eigene Überwinden von Hindernissen, werden sie irgendwann das Wissen von selbst erlangen.

Es stellt sich heraus, dass die reinste Form des Lehrens durch Diskussion erfolgt. Alte Schulen benutzten genau diese Methode. Rabbi Akiva saß umringt von seinen Studenten unter einem Baum und diskutierte verschiedene Themen.

Andere Länder hatten einen besonderen Platz eingerichtet, wo sich die Leute treffen konnten und Verschiedenes diskutieren. Sie kamen und gingen, wann sie wollten, hörten anderen zu und drückten ihre Meinung aus. Dank ihrer Diskussionen und des freien Meinungsaustausches wurden diese Menschen in die Gesellschaft einbezogen. Diese Art der Ausbildung war für viele Kulturen charakteristisch, sogar das Wort „Schule“, übersetzt aus dem alten Griechenland, bedeutet „Freizeit“ – gut genutzte Zeit.

Darin liegt das Wesen einer Schule: Ein Mensch geht dort hin, um in einer freundlichen Athmosphäre, die gut für seine Entwicklung ist, teilzuhaben. Wir hingegen stopfen unsere Kinder zu ihrem Schaden mit Wissen voll. Solche Art von Ausbildung können sie nicht ausstehen. Erstens studiert der Mensch nicht von selbst, sondern er wird wie ein Roboter mit Daten vollgestopft. Zweitens wird er dadurch nicht zu einem „Menschen“ geformt. Und das bringt laut Aristoteles und Plato großen Schaden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Lösung für unser mangelchaftes Erziehungssystem liegt im Studium der Höheren Lenkung
Blog-post: Bildung durch Dialog und Diskussion

 

Ein Gesellschaftsmodell als offenes und geschlossenes System

Das Folgende ist ein Gesellschaftsmodell, vorgestellt von Oleg Yaalom, einem Studenten von Bnei Baruch: Nachdem ich die Vorlesung gehört hatte, in der Sie über offene und geschlossene Systeme gesprochen haben, ist mir folgendes Modell eingefallen:

1. Getrenntes System – Der als „getrenntes System“ genannte Zustand der menschlichen Entwicklung ist das einfache Leben eines historisch menschlichen Wesens, das Teil der natürlichen Welt war, die es umgab. Zu dessen zweckmäßigen Gebrauch überstieg der Egoismus nicht den Bedarf der tierischen Ebene der Existenz.

2. Übergangsabschnitt – Das getrennte System geht stufenweise in den geschlossenen Zustand über. Im Verlaufe der letzten 5.000 Jahre wuchs der Egoismus und die Menschen waren immer weniger zufrieden mit dem, was sie in der Natur finden konnten. Stattdessen begannen sie persönliche Befriedigung durch den Gebrauch und die Ausbeutung ihres Nächsten zu finden.

3. Geschlossenes System – Während unserer Generation hat sich das System komplett in sich selbst eingeschlossen, und wir sind nicht mehr länger in der Lage unsere egoistischen Verlangen durch den Gebrauch der Natur zu befriedigen. Unser Egoismus, der sein Maximum auf der körperlichen Ebene erreicht hat, kann nur mehr durch die gegenseitige Ausnutzung befriedigt werden.

4. Solch eine geschlossene Gesellschaft ist instabil und mangelhaft, so wie jedes geschlossene System (gemäß Gödel’s Theorem.) Mit anderen Worten, eine solche Gesellschaft erfordert, dass wir unverzüglich das Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ anwenden. Andernfalls wird es wie ein ausgebrannter Stern in sich selbst zusammenfallen und sich auflösen, wie in einem schwarzen Loch. Das geschlossene System wird zusammenbrechen.

Indessen wird sich das Prinzip von „Liebe deinen Nächsten“ in das Prinzip von „Liebe für den Schöpfer“ umwandeln, als ein Ergebnis des wiedererlangten, gesunden spirituellen Wettbewerbs unter den Menschen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Was haben wir damals im alten Babylon fasch gemacht?
Blog-post: Die Natur hat uns innarhalb unserer Verbindung eingefangen
 

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Die Methode der Kabbala zur Verbesserung der Welt ist einzigartig


Zwei Fragen, die ich von Menschen erhielt, die nicht die Kabbala studieren:

Frage: Diejenigen, die den Punkt im Herzen spüren, empfangen bereits Schläge, damit sie den richtigen Weg einschlagen. Was aber ist mit all den anderen?

Antwort: Jeder wird von Schicksalsschlägen zum Ziel der Schöpfung gebracht, weil wir einen Teil des Weges – vor der Enthüllung des Punktes im Herzen – unbewusst durchlaufen, durch Schläge und indem man vor dem Leiden davonläuft. Wenn jedoch der Punkt im Herzen in uns enthüllt wird, bekommen wir zwar immer noch Schläge, doch allmählich entdecken wir auch den dahinterliegenden Grund und ihren Zweck.

Von dann an müssen wir bewusst und mit unseren eigenen zusätzlichen Verlangen dem Ziel (dem Schöpfer) entgegen streben, mit einem Verlangen, das nicht von Oben empfangen wird, sondern von unserer Umgebung (der Gruppe).

Frage: Soviel ich weiß, gibt es keine Gruppe in Frankreich, die in meiner Nähe ist. Gibt es Pläne, eine zu gründen? Ich bin neu in der Kabbala und fühle mich ein bisschen allein so vor dem Computer, auch wenn es andere Studenten in meinem Land gibt, die das gleiche empfinden.

Meine Frau hat nichts dagegen, dass ich Kabbala studiere. Sie hält es für okay, weil es irgendwie „biblisch“ ist. Ich habe jedoch bereits Bedenken, dass die Gemeinschaft sie beeinflussen wird und sie mir „satanische“ Dinge vorwerfen könnte. Wie soll ich darauf reagieren? Ich bin sicher es wird Streit geben, will aber das Studium der Kabbala nicht aufgeben.

Antwort: Die globale Verbindung zwischen allen Menschen, die im Moment auf der ganzen Welt enthüllt wird, und die mangelnde Übereinstimmung (und Opposition!) damit in den menschlichen Beziehungen werden solch starke Schläge der Natur auf die Menschheit verursachen – von klimatischen bis ökonomischen – dass die Menschen schnell entdecken werden, dass die Methode der Kabbala zur Verbesserung der Welt einzigartig ist.

Wir sollten jedoch mit allen Mitteln versuchen, die Menschen heutzutage über die Gründe für die Krisen und Leiden aufzuklären, um damit die menschliche Entwicklung vom Weg des Leidens auf den Weg zur bewussten Korrektur zu bringen. Dann wird die Natur die Leiden der Menschen mit ihrer bevorzugten Behandlung ersetzen.

Kabbala Grundkurs
 

Warum ist jetzt die Zeit, das Prinzip “Liebe deinen Nächsten“ umzusetzen

Ein Brief über den gegenwärtigen Zustand der Menschheit, den ich von meinem  Studenten Michael Chernikovsky erhielt:

Letztendlich erfasste ich den Grundgedanken der Kabbala:

1. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt in der Fähigkeit des Menschen, die Verlangen der umgebenden Gesellschaft aufzunehmen. Diese Verlangen werden die seinen und im Gegenzug überträgt er seine Verlangen auf die Gesellschaft.

2. Das erschafft ein System mit einer bestimmten Resonanz, das anfänglich unbeständig ist. In Systemen auf niedriger Ebene, beispielsweise den biologischen, existiert diese Art von gegenseitiger Beeinflussung nicht, weshalb diese Systeme beständig sind.

3. Bis heute war die menschliche Gesellschaft „offen“. Daher traten Störungen in die äußere Umgebung aus und klangen in ihr ab.

4. Wir haben eine Stufe erreicht, auf der die Gesellschaft „geschlossen“ ist. Geschlossene Systeme mit zwangsläufiger Resonanz werden chaotisch. Das können wir heute beobachten.

5. Jedoch hat uns die Natur gemeinsam mit dieser Krankheit auch die Medizin gegeben. Wenn wir beginnen, Liebe und Fürsorge an den Tag zu legen, anstatt zügellosen Konsum, dann wird derselbe zwangsläufige Resonanz-Mechanismus das System stabilisieren und es vom Chaos zur Harmonie bringen. Das ist in der Tat die einzige Lösung, denn jeder äußere Regulator wird wirkungslos werden, weil die Verlangen gegenseitig anwachsen.

6. „Liebe deinen Nächsten“ ist keine neue Idee. Von Zeit zu Zeit hat die Menschheit versucht, Gesellschaften aufzubauen, die auf diesem Prinzip gründen. Doch aufgrund der „Offenheit“ der Gesellschaft war es immer möglich, vor dem positiven Beispiel zu fliehen. Heute jedoch haben wir einen Punkt erreicht, wo wir nirgendwohin flüchten können. Daher ist jetzt die Zeit, das Prinzip „Liebe deinen Nächsten“ zu verwirklichen.

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