Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Stadium'

Der Schöpfer erhört das Verlangen einer Frau

Nukwa (das weibliche Verlangen) empfängt alles von Seir Anpin (ihrem Ehemann), einschließlich das Licht der Korrektur, durch welches sie nachts zu einem Gefäß (Kli) wird, und das Licht der Erfüllung, durch welches sie beim Erreichen des Erwachsenenalters erfüllt wird und Licht zum Wohle des Gebens empfängt; ein Zustand, welcher als Tag bezeichnet wird. Die Stunden des Tageslichts sind verschiedene Zustände, in denen sie Licht um des Gebens willen empfängt, um dadurch die Stufen zu ändern.

Die Zeit ist eine Veränderung der Erleuchtung innerhalb Nukwas, abhängig von ihrer Fähigkeit, sich mit Seir Anpin zu vereinen und der Menge des Lichts der Korrektur, welches sie von ihm erhält. Zeit sind die Stufen der Korrektur von Nukwa, durch welche sie nach und nach hindurch gehen muss. Nukwa kann das Stadium, welches sie durchläuft, nicht bestimmen, sondern nur das Tempo, in welchem diese Veränderungen stattfinden.

Dem Morgen folgt immer der Nachmittag, und dem Nachmittag folgt immer der Abend, und diesem die Nacht. Diese Ordnung zu verändern ist unmöglich. Allerdings hängt die Geschwindigkeit, wie schnell diese Zustände einander ablösen, nur von ihrem Streben ab (Hitaruta de Letata – „Erweckung von unten“). Nichts wird von Oben herabkommen, wenn sie nicht danach verlangt.

Dies ist das Gesetz, welches in der spirituellen Welt wirkt und über der Beziehung der Höheren zur niedrigeren Stufe herrscht, dem Schöpfer und der Schöpfung. Wir beobachten das Gleiche in unserer Welt. Es sieht so aus, als ob die männlichen Verlangen die Welt regieren würden, aber in der Realität wird alles durch die Verlangen der Frauen bestimmt. Daher sind es ihre Verlangen, welche alle Veränderungen in der Welt verursachen.

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Astronomen versuchen zu beobachten, ob die Erde bewohnbar ist


In den Nachrichten (aus Astronomy.com): „Venus Express sucht nach Leben – auf der Erde“ – Wissenschaftler, die den Venus Express der Europäischen Weltraum Agentur (ESA) verwenden, versuchen zu beobachten, ob die Erde bewohnbar ist. Albern, könnten Sie denken, wo wir doch wissen, dass die Erde reichlich mit Leben gefüllt ist. In der Tat, weit davon entfernt, eine nutzlose Übung zu sein, ebnet Venus Express den Weg für eine neue, aufregende Ära in der Astronomie. Eines wurde aus der Studie über die Erde mittels des Venus Express ersichtlich: Zu bestimmen, ob ein Planet bewohnbar ist, wird nicht einfach sein. Obwohl die Beobachtungen uns nichts Neues über die Erde berichten werden, werden sie uns jedoch erlauben, ferne Welten zu enthüllen und diese viel realer als einfache Lichtpunkte werden zu lassen.

Mein Kommentar: Die Wissenschaft ist noch nicht in der Lage, Schlüsse über Leben im Universum zu ziehen. Wir können selbst auf unserem Planeten kein Leben entdecken … Es ist lediglich möglich zu bestimmen, ob dort bestimmte Bedingungen für die Existenz von Leben herrschen.

In einem bestimmten Stadium der Entwicklung des Menschen interessiert er sich für die Existenz von Leben im All. Da jedoch seine Aufmerksamkeit (Verlangen) wächst, strebt er danach, nach dem zu suchen, was ewig und vollkommen ist, etwas Höherem als dem Körperlichen, jenseits der tierischen Ebene des Lebens. Mit anderen Worten, er strebt nach der spirituellen Welt.

An diesem Punkt verschwindet die Frage, ob andere Formen des Lebens im Universum möglich sind, da sie durch die Sehnsucht ersetzt wird, die nächste Ebene der Entwicklung zu erreichen – die „menschliche“ Stufe.

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Verwandtes Material:
Leben aus der Kabbala, Seite 203: Phasen der Offenbarung

Die innere Harmonie der Menschheit


Eine Frage, die ich erhielt: Sie verwenden häufig das Wort „Harmonie“. Was meinen Sie damit?

Meine Antwort: Die Harmonie der Menschheit bezieht sich auf die richtige Verbindung zwischen den Menschen und den Regierungen innerhalb der Gesellschaft.

Diese Verbindung wird ein normales Funktionieren der wirtschaftlichen, politischen, militärischen, erzieherischen, familiären und der anderen Systeme erschaffen, die zurzeit in der Krise sind.

Es ist notwendig, die Menschheit zu einem Stadium der inneren Harmonie zu bringen, ohne die ihr Überleben unmöglich ist, da wir enthüllt haben, dass die Zerstörung der vorherigen Beziehungen zu dieser vielfältigen Krise geführt hat.

Wirtschaft, Politik, Ausbildung, Familie, Gesellschaft, Geschäftsleben und Handel werden von den Menschen gebildet und beruhen auf menschlichen Beziehungen. Plötzlich entdecken wir, dass wir sie auf einer egoistischen Basis erbaut haben und die altruistische Basis jetzt offenbart wird, mit der wir nicht übereinstimmen. Nichts, was wir ehemals erschaffen haben, funktioniert jetzt.

Wir sehen es als eine Krise von Institutionen. Aber in Wirklichkeit ist es eine Krise unserer gegenseitigen Beziehungen. Heute müssen wir die Institutionen verändern, die wir geschaffen haben. Die Natur hat uns in eine Position der Abhängigkeit voneinander gebracht, so dass wir verpflichtet sind, uns in Übereinstimmung mit den neuen Anforderungen der Natur zu ändern: Lasst uns ein System einer vollständigen und harmonischen Verbindung untereinander erschaffen. Das ist, was die Wissenschaft der Kabbala uns lehrt.

 

Entlang dem irdischen Weg aufsteigen

Die Welt muss das Gleichgewicht erreichen und nur dann wird sie zur Ruhe kommen. Während unserer langen Geschichte wurden wir gezwungen, uns aufgrund unseres wachsenden Egoismus zu entwickeln, dessen Wachstum unsere Unzufriedenheit bis zum Ausmaß des Leidens hervorgebracht hat.

Indem wir aber in das letzte Stadium dieser Entwicklung eintreten, müssen wir zum Bewusstsein gelangen, dass wir miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Unsere weitere Existenz hängt von unserer gegenseitigen, nutzbringenden Koexistenz ab, andernfalls werden unsere Leben gleich einer Existenz in einer hasserfüllten Familie sein. Und trotzdem werden wir am Ende den Zustand guter Beziehungen miteinander erreichen müssen.

Kabbala ist speziell dazu gedacht, uns zu zeigen, wie wir unsere gegenseitigen Beziehungen von egoistisch auf altruistisch abändern. Nicht durch Gewalt mit Schlägen und Leiden, sondern freiwillig, gerne, schnell und einfach.

Demzufolge gibt es einen Weg des Leidens (egoistisch) und einen guten Weg (altruistisch). Allerdings ist es wahrscheinlich, dass wir in unseren Leben entlang beider Wege aufsteigen werden, welcher der mittlere Weg ist, der sogenannte „irdische Weg.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Es gibt eine Kraft, die uns nicht erlaubt mit den Fragen und Veränderungen aufzuhören

Die Wirtschaftskrise ist eigentlich ein Mangel an Höherem Licht


Wenn ein Mensch fühlt, dass er von seinem Ego unterjocht wird, dann wird dieses Gefühl „Exil“ genannt. Exil bedeutet, wenn man Druck in seinem Leben verspürt, was geschieht, um von diesem Leben zum Höheren Leben zu gelangen.

Indem wir heute all die Leiden sehen, die an der Menschheit begangen werden, sollten wir verstehen, dass dieses Empfinden eines universalen Exils sich bald über die ganze Welt verbreiten und sich im Innern jeder Person ausdrücken wird. Dies wird stufenweise geschehen, denn es wird für eine riesige Masse von Menschen eintreten und jeden einzelnen in seinem individuellen Entwicklungsstand und seiner ihm eigenen Mentalität treffen. Die Leute mögen besitzen, was immer sie sich möglicherweise wünschen, doch wenn das egoistische Verlangen, Genuss zu erhalten, in jeder Person wächst, dann wird jedermann eine schreckliche Depression, Dunkelheit und Unzufriedenheit im Leben erfahren. Unterdessen werden die Schicksalsschläge, die uns treffen, mehr und mehr an Qualität zunehmen.

Jedoch werden uns diese Schicksalsschläge nicht ohne Arbeit oder Nahrung lassen. Im Gegenteil, sie werden auf der geistigen Ebene eintreten. Eine Person wird keine Mittel haben, sich neu zu beleben und wird sich ständig bis an die Grenze der Verzweiflung unzufrieden fühlen.

Es erscheint uns vielleicht, dass alle Probleme, die jetzt auf uns nieder kommen, auf der materiellen Ebene geschehen. Aber später wird sich offenbaren, dass es in Wirklichkeit spirituelle Probleme sind. Letzten Endes ist es das Ziel der Schöpfung, jedermann zur Angleichung mit dem Schöpfer zu bringen.

Wenn ein „Punkt im Herzen“ – ein Verlangen nach Spiritualität (=Geben, nicht zu verwechseln mit anderen Definitionen von „Spiritualität“) noch nicht in einer Person erwacht ist, dann versteht sie alles, was geschieht, nur durch die Existenz des physischen Körpers: Essen, Familie, den Zustand der Gesellschaft etc. Dadurch ist sie unfähig zu erkennen, dass dies spirituelle Probleme sind.

Auch wenn der Genuss, der einer Person fehlt, spirituell ist, ist sie unfähig zu erkennen, dass es gerade das ist, woran es ihr mangelt. Nur dann, wenn ihr etwas schlimmes im physischen Leben geschieht, beginnt sie zu verstehen, dass sie sich deshalb schlecht fühlt, weil es ihr an Spiritualität mangelt. So entwickelt sich allmählich der Egoismus in uns entlang der vier Stufen, wobei die tierische Stufe die spirituelle zur Folge hat.

Daher ist die ganze Welt in einem Stadium der ökonomischen Krise. Warum ist die Krise gerade ökonomisch? Was hat dies alles mit der Wirtschaft zu tun? Der Kern der Sache ist, dass dies genau die Sprache ist, die wir alle verstehen. Aber in Wirklichkeit ist es ein Mangel an Licht.

Vertwandtes Material:
Blog-post: Das Leben hängt von unseren Einstellungen ab
Blog-post: Die Zeit ist gekommen, um bei uns selbst ein „Upgrade“ durchzuführen
Blog-post: Die Krise wird fortdauern bis wir schreien: „Genug mit dem Egoismus!“

Jeden Tag bringt uns das Leben Gelegenheiten, in der Spiritualität aufzusteigen


Zwei Fragen, die ich bezüglich der Rolle der Kabbala im täglichen Leben erhalten habe:

Frage: Ich studiere intensiv Kabbala und war auf dem Kongress 2009. Je mehr ich beginne, Kabbala zu verstehen, desto mehr möchte ich weg von der egoistischen Gesellschaft. Ist das nicht egoistisch meinerseits?

Meine Antwort: Wir müssen in dieser Welt existieren und sie durch unsere Beteiligung in ihr besser machen. Du solltest den Einfluss der Welt eher als Hilfe, denn als Hindernis erkennen: es ist „Hilfe gegen dich.“ Diese Hemmungen sind eigentlich beständige Zusätze zu deinen Verlangen (Awiut) und mit ihrer Überwindung wirst du zum Schöpfer aufsteigen. Ohne sie wirst du der Möglichkeit des Aufstiegs beraubt sein.

Frage: Wie kann ich Kabbala in mein tägliches Leben einbauen? Ich fühle, dass mich die Umgebung wirklich beeinflusst. Bedeutet die Tatsache, dass ich Kabbala studiere, dass ich meine anderen Interessen vergessen muss?

Meine Antwort: Begib dich, ohne dich zu etwas zu zwingen, unter den Einfluss der Gruppe und des Studiums. Beginne dich in der Verbreitung und der Lehrtätigkeit einzubringen und dann wirst du dich schrittweise von deinen anderen „Interessen“ entfernen. Später werden andere Hürden auftauchen und du wirst dieselben Mittel gegen sie einsetzen müssen, bis du das Stadium der kompletten Vereinigung mit anderen und einen Sinn für die Höhere Kraft darin erreicht hast.

Verwandtes Material:
Blog-post: Ein aufrichtiger Wunsch wird immer vom Licht erfüllt
Blog-post: Warum sind wir hier?
Blog-post: Studium, Arbeit und Verbreitung
Rabash, Shlavei HaSulam: Die Wichtigkeit der Gruppe

Wir haben den kritischen Punkt unserer Entwicklung erreicht


Die Evolution hat nie geendet und heute haben wir den kritischen Punkt des Übergangs erreicht, an dem sich die Welt von egoistisch zu altruistisch verändert. Die Kabbala erklärt, dass das Leben auf der Erde – auf allen Ebenen – durch den gleichen Entwicklungsprozess geht. Demnach haben Studien über Bakterien gezeigt, dass die Bakterien an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung, durch die Umstände gezwungen wurden, sich von einem lebensfeindlichen und konkurrierenden Verhalten zu friedlichen Wechselbeziehungen zu verändern. Dies führte in der Schöpfung zu neuen vielzelligen Organismen, die sich später zu komplexen Organismen, einschließlich der Menschen, entwickelten.

Auf allen anderen Ebenen der Natur, von unbelebt bis menschlich, erfolgen ähnliche Prozesse. Auch wir müssen uns von rivalisierenden und feindlichen Gruppen, Nationen, Religionen und Zivilisationen in eine globale Familie umwandeln. Tatsächlich werden wir durch innere Informationen (Reshimot – die spirituellen Gene unserer Entwicklung) angetrieben, die das gleiche sind wie unsere äußerlich enthüllten, biologischen Informationen.

Der evolutionäre Prozess wird in der Kabbala folgendermaßen erklärt: Die „Stärke“ des Egoismus (Reshimot von Awijut) wächst ständig an und bewirkt den Entwicklungsprozess. Der Egoismus wächst entlang folgender Stufen:

  • 0-1 unbelebt
  • 2 pflanzlich
  • 3 tierisch
  • 4 menschlich

Wenn der Egoismus die letzte, menschliche Ebene seiner Entwicklung erreicht, wird in ihm eine besondere Eigenschaft enthüllt: eine Verbindung zur Höheren Quelle, dem Schöpfer oder der Natur. Doch diese letzte vierte Stufe entwickelt sich ebenfalls schrittweise, und geht durch ihre eigenen inneren Stadien (ebenfalls die Stadien 0-1-2-3-4) hindurch. Im letzten Stadium des Egoismus, seinem vierten Stadium, enthüllt der Mensch schließlich seine globale Natur. Daher muss der Mensch auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, sich mit seiner Quelle zu verbinden – dem Schöpfer. Die Menschheit muss eins werden, wie der Schöpfer.

Oberflächlich betrachtet, erscheint ein Mensch nicht mehr als ein biologisches System zu sein. Wenn jedoch dieses System einen bestimmten Grad seiner Entwicklung erreicht hat – die vierte Stufe seines Egoismus – veranlasst es einen „Systemzusammenbruch“, ein Upgrade in der Organisation und der Funktionsweise des Systems, das es auf die nächste globale Stufe bringt. Das ist es, was wir heute in unserer Gesellschaft beobachten.

Mit anderen Worten, unsere nächste Entwicklungsstufe, die „spirituelle“ Stufe, die von uns Gleichheit mit dem Schöpfer fordert, beginnt sich in uns zu enthüllen. Vorerst fangen wir nur damit an, sie zu definieren, zu sehen, dass sie global und integral ist. Jedoch in dem Maße, in dem wir mit dieser neuen Form des Egoismus in uns vertraut werden, werden wir beginnen, das Bedürfnis nach seiner Erfüllung – den Schöpfer – zu spüren.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der Vatikan akzeptiert Darwins Theorie – die Kabbala tut es nicht
Blog-post: Evolution des Menschen – Wir waren alle Affen in der Vergangenheit

Der spirituelle Weg ist mit Abstiegen gepflastert, denen Aufstiege folgen


Zwei Fragen, die ich über die Arbeit mit spirituellen Abstiegen erhalten habe:

Frage: Manchmal bekomme ich dieses schreckliche Gefühl, dass alles, was ich in diesem Leben habe (mein Job, Familie, Gesundheit, die Welt, in der ich lebe) vor dem Kollaps steht und dieses Gefühl verändert meine Lebensanschauung. Wie nutzen wir solche Stadien?

Meine Antwort: Du musst beginnen zu verstehen, dass die Geburt eines neuen Stadiums nur durch diesen Weg der „Abstiege und Aufstiege“ entsteht.

Frage: Was bedeutet „fallen, um aufzusteigen“? Wenn eine Person plötzlich beginnt, Dinge zu tun, die sie vorher nie zu tun gewagt hätte, ist das ein Abstieg?

Meine Antwort: Wenn diese Person in ihrer Freizeit Kabbala studiert hat, dann ist das ein Anzeichen für angestiegenen Egoismus. Es steht geschrieben: „Wenn jemand höher als andere ist, ist sein Egoismus größer als deren.“ Hier geht es um das „Fallen, um aufzusteigen“. Das ist der richtige Prozess, unsere Natur zu enthüllen! Der Nutzen davon ist, dass jemand ein enormes Verlangen benötigt, um den Schöpfer zu erreichen, und eben auf diese Art wird ein solches Verlangen geschaffen. Diese Periode wird vorübergehen und von einem spirituellen Aufstieg gefolgt werden. Dieser wird dann durch einen neuen Abstieg ersetzt und so weiter – den ganzen Weg entlang bis zur vollkommenen Korrektur, der höchsten Stufe.

Verwandtes Material:
Blog-post: Erlösung erfolgt durch die Hand des Schöpfers
Shamati #6: Was bedeutet in spiritueller Arbeit „Hilfe der Tora“?
Leben aus der Kabbala, Kapitel 14: Offenbarung und Verhüllung/Egoismus in Altruismus verwandeln
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Die Finanzkrise ist zu unserem Besten


Die Globalisierung ist die Enthüllung des Gesetzes der Verbindung unter den Menschen. Anstatt nützlich zu sein, verursacht es in unserer Gesellschaft jedoch Probleme, weil jeder Mensch das „globale System der Verbindung zwischen den Menschen zu einem Organismus“ zu seinem eigenen Vorteil nutzen möchte, anstatt es auf die Weise zu nutzen, für die es geschaffen wurde: für jeden zur gemeinsamen Nutzung zu unser aller Wohl.

Wir sind heute wie Organe in einem einzigen Körper miteinander verbunden und das Leben des Kollektivs hängt von jedem einzelnen ab. Unter diesen Umständen ist es sinnlos, auf egoistische Weise rechtschaffen zu sein – eine globale Regierung zu schaffen, eine Welt-Bank oder gemeinsame Behörden. Dies wird uns nicht helfen damit aufzuhören, entgegengesetzt der Natur und ihrem Gesetz der weltweiten gegenseitigen Verbindung zu sein. Stattdessen müssen wir unsere Beziehungen von kommerziellen zu integralen Beziehungen umwandeln, die sich auf gegenseitige Rücksichtnahme gründen. Selbst die ehrlichsten Beziehungen von „was mein ist, ist mein und was dein ist, ist dein“ und die Politik der Gewaltlosigkeit werden weiterhin Krisen hervorrufen, bis wir erkennen, was zu tun ist.

Die Kabbala schlägt vor, dass wir beginnen, die Menschheit als einen einzigen Organismus zu betrachten und zu lernen, wie wir uns in unserem neuen Stadium richtig verhalten. Auch wenn wir anfangs überhaupt nichts an unseren Beziehungen verändern, können wir schon aufhören, der Natur entgegengesetzt zu sein, indem wir einfach die Kommunikations- und Verteilungsregeln innerhalb eines einzelnen Organismus studieren – und dann werden wir sofort eine Verminderung des Leidens spüren.

Die praktischste Lösung der Krise ist es, ihre wahre Ursache zu studieren. Oder in anderen Worten, in einer integralen Gesellschaft leben zu lernen, in der das Wohl eines jeden von jedem anderen abhängt. Darüberhinaus müssen wir unsere Kinder dieses Naturgesetz lehren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Gedanken zur Krise
Blog-post: Die Gesetze der Zukünftigen Gesellschaft

Eine Frau ist eine vollentwickelte Hälfte der Gesellschaft und noch mehr

Drei Fragen, die ich über die Aufgabe der Frauen in der Kabbala erhielt:

Frage: Welche Rolle spielt die Frau in der Kabbala?

Meine Antwort: Sowohl in unserer Welt als auch in der zukünftigen Gesellschaft, die vom Egoismus korrigiert sein wird, ist eine Frau eine vollentwickelte Hälfte und weit mehr, weil sich alle Leute in einem einzigen System ergänzen. Eine Frau kann ihre eigene Perfektion und ihren vollen Wert nur durch Eigenkorrektur wahrnehmen, indem sie der ganzen Welt gegenüber liebend und gebend wird. Es ist erst in ihrem korrigierten Stadium so, dass der weibliche Teil der gesamten Seele gleichgestellt oder eben größer als jeder Andere fühlt, weil gerade das vom weiblichen Teil der ganzen Seele verkörperte Verlangen die Enthüllung des Schöpfers (des Lichts) bewirkt.

Frage: Wenn lo liShma (לא לשמה) einen Menschen nicht dazu antreibt, liShma (לשמה) zu erreichen, dann muss die Gruppe ihren Einfluss auf ihn ausüben. Wie kann eine Frau diesen Druck hervorrufen?

Meine Antwort: Mit ihrem Verlangen, denn sie ist vom Erreichen des Lichts durch die Männergruppe abhängig ist.

Frage: Ich will ein Buch öffnen, es lesen und genießen. Aber immer wenn ich anfange, Kabbala zu studieren, genieße ich das Lesen nicht länger. Was soll ich tun?

Meine Antwort: Lernen Sie, Lebensfreude aus den Höheren Welten zu empfangen!